DE354901C - Druckwerk an Tastenrechenmaschinen - Google Patents

Druckwerk an Tastenrechenmaschinen

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DE354901C
DE354901C DEA33023D DEA0033023D DE354901C DE 354901 C DE354901 C DE 354901C DE A33023 D DEA33023 D DE A33023D DE A0033023 D DEA0033023 D DE A0033023D DE 354901 C DE354901 C DE 354901C
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Germany
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lever
rod
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Expired
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DEA33023D
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Seidel & Naumann AG
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Seidel & Naumann AG
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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Druckwerk an Tastenrechenmaschinen. Die Erfindung betrifft ein Druckwerk an Tastenrechenmaschinen und besteht in einer neuen Einrichtung zum Abdruck von Summanden und Summen, bei welcher der Hub der die Typenträger steuernden Stangen durch Stufenkörper begrenzt wird.
  • Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung: Die Abb. i bis 6 zeigen die einzelne Teile des Druckwerkes in verschiedenen Stellungen. Abb. 7 und 8 zeigen die Maschine beim Ab- druck der Summanden und der Summe.
  • i sind die unter Federwirkung 58 stehenden Tasten, die beim Niederdrücken mit ihren unteren Enden auf eine schwenkbare Schie'ne:z stoßen, die sich um den Zapfen 59 dreht. Die Schiene 2 drückt auf die Rolle 6o des Hebels 61, der sich auf der Achse 6?, dreht. Mit dem unteren Ende des Hebels 61 ist drehbar verbunden die Stange 4, die die Treppe 5 mit Stufen 6 besitzt. Mit der §tange 4 ist mittels Zapfen 63 die Stange 3 und mittels Zapfen 64 die Treppe 7 mit den Stufen 8 verbunden.
  • 9 ist die Hauptantriebswelle der Rechenmaschine, auf der der Exzenter io sitzt. Der Exzenter io ist mit dem Ansatz ii: an dem mehrfach geknickten Hebel 12 befestigt, der um Punkt 13 drehbar ist. Am anderen Ende des Hebels 12 sitzt eine Querschiene 14, die in einem mit der Stange 16 drehbar verbundenen Rahmen 15 gleitet. Die Stange 16 ist im Punkte 17 mit dem Typensektor 18 verbunden, der um die Achse ig drehbar ist und auf dem Umfange die Zahlen o bis 9 trägt. Am unteren Ende der Stange 16 befindet sich eine Nase 2o, die sich gegen die Stufen 8 der Treppe 7 anlegen kann. Die Stange 16 steht unter Wirkung der Feder 21. Die Stange 16 ist mit # dem Hebel 35 im Punkte 57 drehbar verbunden.
  • Auf der Welle ig sitzt lose das Verbindungsstück 22, das mittels einer Stange 23 mit dem Drückkörper 24 im Punkt 28 verbunden ist. Der Druckkörper 24 mit seiner Papierwalz2 25 und Druckwalze 26 ist am hinteren Ende der Maschine um die Welle 9-7 schwenkbar befestigt. Die Stange 30 greift mit ihrem einen Ende im Punkt 29 an dem Verbindungsstück 2z an und mit ihrem anderen Ende im Punkt 33 an dem um die Welle 31 drehbaren Hebel 3:z an. Das andere Ende des Hebe19 32 liegt gleitend auf einer mit eiller Rolle versehenen Nase j4 des Exzenters io.
  • Die Stange 36, die durch den Hebel 37 hin und her bewegt werden kann, ist im Punkte 38 mit deni Hebel 39 verbunden, der um die Welle 4o drehbar ist. Der Hebel 39 trägt an seinein oberen Ende eine Querschiene 41. Um die Welle 49, ist ein Hebel 43 drehbar, der an seinem unteren Ende Stufen 44 trägt. Der obere Teil ist mit dem um die Welle 45 drehbaren Hebel 46 gelenkig verbunden. Der Hebel 46 trägt einen Ansatz 4-7, dem eine Feder 48 eingehakt ist, und eine Nase 49, die sich gegen die Resultatstufen 5o des Resultatzählrades 51 anlegt, wenn die Querschiene 41 des Hebels 39 vom Hebel 43 entfernt wird. Die Nase 52 des Hebels 35 legt sich gegen die Stufen 44 des Hebels 43 an und stellt durch Stange 16 den Typensektor 18 ein.
  • Der Hebel 56 bewegt durch Stange 66, die im Punkt 67 angreift, den Skorpion 53, der zum Abdecken des Zahrades 54 bei den verschiedenen Rechnungsarten dient. Der Hebel 56 hat dazu drei Rasten 55. Durch Einstellung des Hebels 56 in die mittelste der Rasten 55 kann durch den Skorpion 53 das Zahnrad 54 vollständig abgedeckt werden, so daß durch Drehung der Welle 9 nur ein Drucken der eingestellten Zahl bewirkt wird, ohne daß das Zahnrad 54 gedreht wird und damit die Maschine rechnet.
  • Steht der Hebel 56 in einer der zwei anderen Rasten, so verdeckt der Skorpion nur je eine Seite des Zahnrades 54 und es kann somit das Zahnrad 54 nach einer Seite hin gedreht werden. je nach der Bewegung des Zahnrades nun wird subtrahiert oder addiert.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Wird die Taste i gedrückt, die durch die Feder 58 immer nach oben gezogen wird, so trifft dieselbe mit ihrem unteren Ende auf die Schwing' schiene 2, die sich um den Zapfen 59 dreht. Die Schwingschiene 2 drückt auf die Rolle 6o des Hebels 61:, der sich auf der Achse 62 dreht. Mit dem unteren Ende des Hebels 61 ist drehbar verbunden die Schiene 4 mit Treppe.5. Durch die Abwärtsbewegung der Rolle 6o wird die Schiene 4 und damit die Treppe 5 nach links bewegt, und zwar um so viel, als der gedrückten Zahl entspricht, da die Abstände zwischen der Schwingschiene 2 und dem unteren E nde der Taste nach rechts größer werden. Mit der Schiene 4 ist mittels Zapfen 64 die Treppe 7 verbunden und mittels Zapfen 63 die Stange 3, mithin bewegen sich dieselben in derselben Weise. Wird die. Taste ausgelöst, so zieht die Feder 65 die Schiene 4 und zugleich die Stange 3 und die Treppe 7 wieder in die frühere Stellung zurück, das ist, bis die Rolle 6o an der Schwingschiene z anliegt. Es stellt sich nun beim Einstellen eine entsprechende Stufe der Treppe 7 dem Stift:2o der Stange 16 gegenüber. Durch Drehung der Antriebswelle 9 bewirkt der Exzenter io einerseits durch hier fortgelassene Teile das Rechnen, d. h. das Einstellen des Resultats in dem Resulta,tszählwerk 51, andererseits wird der Hebel ig" der bei 13 drehbar ist und mit dem Fortsatz ii des Exzenters io drehbar verbunden ist, gehoben und gibt durch Gleiten der Schiene 14 im Rahmen 15 die Stange 16 frei, die sich unter Wirkung der Feder 21 so -weit nach oben bewegt, bis die Nase 2o der Stange 16 sich gegen die eingestellte Stufe 8 der Treppe 7 legt. Gleichzeitig mit der Bewegung der Stange 16 wird der Typensektor 18 gehoben. Diese Bewegung ist, wie oben beschrieben, durch die Nase 2o begrenzt. Dadurch ist der Typensektor so weit gehoben, daß die der Druckvolle gegenüberstehende Zahl der Zahl entspricht, die durch die Taste i gedrückt ist. Die Weiterdrehung der Antriebswelle 9 bewirkt, daß der Hebel 32 durch die Nase 34 des Exzenters io gehoben wird. Durch die Übertragung über die Stange 30, das um die Welle ig drehbare Verbindungsstück 22 und die Stange --3 wird der Druckapparat 24 mit der Druckwalze 26 gegen die eingestellte Type des Typensektors 18 gedrückt, wodurch das Drucken bewirkt wird. Gibt beim Weiterdrehen der Antriebswelle 9 der Exzeuter io mit seiner Nase 34 die Stange 32 wieder frei, so wird der Druckap arat 24 wieder in seine 1 p Ruhelage zurückgebracht, wobei der Transport des Papierstreifens in bekannter Weise bewirkt wird. Bei diesem Vorgange ist der Hebel 37 nach links gestellt (Abb. 7), so daß der Hebel 43, der um die Achse 4z drehbar ist, durch die Gelenkteile 36, 39 und die Schiene 41: links herumgedreht ist und - dadurch den angelenkten Hebel 46 vom Stufenrad 5o des Zählwerkes 51 abhebt.
  • Soll nun das Resultat gedrückt werden, so wird der Hebel 37 in die entgegengesetzte Lage gelegt (Abb. 8), wobei die Stange 36 nach hinten bewegt wird und mittels Anschlages 68 und Nase 69 die Stufenstange 4 mitnimmt. Dadurch werden die Stufen 8 der Treppe 7 so weit verschoben, daß der Stift 2o der Stange 16 selbst beim größten Ausschlag nicht gegen die Stufen 8 stoßen kann. Gleichzeitig wird durch den Gelenkteil 36 der Hebel 39 so bewegt, daß seine Querschiene 41 außer Eingriff mit Hebel 43 kommt. Dadurch legt sich infolge Federwirkung 48 die Nase 49 des Hebels 46 gegen eine Stufe des Zählrades 51. Dabei stellt sich eine Stufe 44 des Hebels 43 der Nase 52 des Hebels 35 gegenüber. jede der Stufen 44 entspricht einer Stufe 5o des Zählwerkes und somit auch dcr im Resultat eingestellten Zahl.
  • Gibt nun beim Drehen der Welle 9 durch Heben des Exzenters io und des Hebels 12 die Schiene 14 des Hebels 12 durch Hochgleiten im Rahmen 15 die Stange 16 frei, so wird diese durch die Feder 21 gehoben, bis die Nase 52 gegen die eingestellte Stufe 44 stößt. jetzt ist in der obenbesehriebenen Weise der Typensektor so eingestellt, daß die der abgetasteten Stufe des Stufenrades 51 entsprechende Zahlentype dem Druckwerk gegenübersteht. Beim Weiterdrehen der Welle 9 und Heben des Exzenters io wird in der obenbeschriebenen Art der Druckapparat gegen die Type gedrückt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRucH. Druckwerk für Tastenrechenmaschinen, bei welchem der Hub der die' Typenträger einstellenden Stangen durch Stufenkörper begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß für den Abdruck des Resultates zunächst ein Hebel (37) umgelegt wird, der eine Schiene (44 derart verschwenkt, daß Hebel (46) freigegeben werden und unter Federwirkung das Resultat von den bekannten Stufenrädern (5o) des Zählwerkes abtasten, wobei sie Stufenkörper (44) entsprechend, einstellen, worauf bei der Drehung der Antriebwelle (9) mittels eines mehrfach geknickten Hebels (12) eine Schiene (14) gehoben wird, welche die die Typenträger (18) steuernden Stangen (16) freigibt, deren Hub dann durch die Stufenkörper (44) begrenzt wird.
DEA33023D Druckwerk an Tastenrechenmaschinen Expired DE354901C (de)

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