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Druckwerk an Tastenrechenmaschinen. Die Erfindung betrifft ein Druckwerk
an Tastenrechenmaschinen und besteht in einer neuen Einrichtung zum Abdruck von
Summanden und Summen, bei welcher der Hub der die Typenträger steuernden Stangen
durch Stufenkörper begrenzt wird.
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Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung: Die
Abb. i bis 6 zeigen die einzelne Teile des Druckwerkes in verschiedenen Stellungen.
Abb. 7 und 8 zeigen die Maschine beim Ab-
druck der Summanden
und der Summe.
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i sind die unter Federwirkung 58 stehenden Tasten, die beim
Niederdrücken mit ihren unteren Enden auf eine schwenkbare Schie'ne:z stoßen, die
sich um den Zapfen 59 dreht. Die Schiene 2 drückt auf die Rolle 6o des Hebels
61, der sich auf der Achse 6?, dreht. Mit dem unteren Ende des Hebels 61 ist drehbar
verbunden die Stange 4, die die Treppe 5 mit Stufen 6 besitzt. Mit
der §tange 4 ist mittels Zapfen 63 die Stange 3 und mittels Zapfen
64 die Treppe 7 mit den Stufen 8 verbunden.
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9 ist die Hauptantriebswelle der Rechenmaschine, auf der der
Exzenter io sitzt. Der Exzenter io ist mit dem Ansatz ii: an dem mehrfach geknickten
Hebel 12 befestigt, der um Punkt 13 drehbar ist. Am anderen Ende des Hebels 12 sitzt
eine Querschiene 14, die in einem mit der Stange 16 drehbar verbundenen Rahmen 15
gleitet. Die Stange 16 ist im Punkte 17 mit dem Typensektor 18 verbunden,
der um die Achse ig drehbar ist und auf dem Umfange die Zahlen o bis 9 trägt.
Am unteren Ende der Stange 16 befindet sich eine Nase 2o, die sich gegen die Stufen
8 der Treppe 7 anlegen kann. Die Stange 16 steht unter Wirkung der
Feder 21. Die Stange 16 ist mit # dem Hebel 35 im Punkte 57 drehbar
verbunden.
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Auf der Welle ig sitzt lose das Verbindungsstück 22, das mittels einer
Stange 23 mit dem Drückkörper 24 im Punkt 28 verbunden ist. Der Druckkörper
24 mit seiner Papierwalz2 25
und Druckwalze 26 ist am hinteren Ende
der Maschine um die Welle 9-7 schwenkbar befestigt. Die Stange 30 greift
mit ihrem einen Ende im Punkt 29 an dem Verbindungsstück 2z an und mit ihrem anderen
Ende im Punkt 33 an dem um die Welle 31 drehbaren Hebel 3:z an. Das andere
Ende des Hebe19 32 liegt gleitend auf einer mit eiller Rolle versehenen Nase
j4 des Exzenters io.
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Die Stange 36, die durch den Hebel 37 hin und her bewegt
werden kann, ist im Punkte 38
mit deni Hebel 39 verbunden, der um die
Welle 4o drehbar ist. Der Hebel 39 trägt an seinein oberen Ende eine Querschiene
41. Um die Welle 49, ist ein Hebel 43 drehbar, der an seinem unteren Ende Stufen
44 trägt. Der obere Teil ist mit dem um die Welle 45 drehbaren Hebel 46 gelenkig
verbunden. Der Hebel 46 trägt einen Ansatz 4-7, dem eine Feder 48 eingehakt ist,
und eine Nase 49, die sich gegen die Resultatstufen 5o des Resultatzählrades 51
anlegt, wenn die Querschiene 41 des Hebels 39 vom Hebel 43 entfernt wird.
Die Nase 52 des Hebels 35 legt sich gegen die Stufen 44 des Hebels
43 an und stellt durch Stange 16 den Typensektor 18 ein.
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Der Hebel 56 bewegt durch Stange 66, die im Punkt
67 angreift, den Skorpion 53, der zum Abdecken des Zahrades 54 bei
den verschiedenen Rechnungsarten dient. Der Hebel 56 hat dazu drei Rasten
55. Durch Einstellung des Hebels 56 in die mittelste der Rasten
55
kann durch den Skorpion 53 das Zahnrad 54 vollständig abgedeckt
werden, so daß durch Drehung der Welle 9 nur ein Drucken der eingestellten
Zahl bewirkt wird, ohne daß das Zahnrad 54 gedreht wird und damit die Maschine rechnet.
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Steht der Hebel 56 in einer der zwei anderen Rasten, so verdeckt
der Skorpion nur je eine Seite des Zahnrades 54 und es kann somit das Zahnrad
54 nach einer Seite hin gedreht werden. je nach der Bewegung des Zahnrades nun wird
subtrahiert oder addiert.
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Die Wirkungsweise ist folgende: Wird die Taste i gedrückt, die durch
die Feder 58
immer nach oben gezogen wird, so trifft dieselbe mit ihrem unteren
Ende auf die Schwing' schiene 2, die sich um den Zapfen 59 dreht.
Die
Schwingschiene 2 drückt auf die Rolle 6o
des Hebels 61:, der sich auf der
Achse 62
dreht. Mit dem unteren Ende des Hebels 61 ist drehbar verbunden die
Schiene 4 mit Treppe.5. Durch die Abwärtsbewegung der Rolle 6o wird die Schiene
4 und damit die Treppe 5 nach links bewegt, und zwar um so viel, als der
gedrückten Zahl entspricht, da die Abstände zwischen der Schwingschiene 2 und dem
unteren E nde der Taste nach rechts größer werden. Mit der Schiene 4 ist
mittels Zapfen 64 die Treppe 7 verbunden und mittels Zapfen 63 die
Stange 3, mithin bewegen sich dieselben in derselben Weise. Wird die. Taste
ausgelöst, so zieht die Feder 65 die Schiene 4 und zugleich die Stange
3 und die Treppe 7
wieder in die frühere Stellung zurück, das ist,
bis die Rolle 6o an der Schwingschiene z anliegt. Es stellt sich nun beim Einstellen
eine entsprechende Stufe der Treppe 7 dem Stift:2o der Stange 16 gegenüber.
Durch Drehung der Antriebswelle 9 bewirkt der Exzenter io einerseits durch
hier fortgelassene Teile das Rechnen, d. h. das Einstellen des Resultats
in dem Resulta,tszählwerk 51, andererseits wird der Hebel ig" der bei 13 drehbar
ist und mit dem Fortsatz ii des Exzenters io drehbar verbunden ist, gehoben und
gibt durch Gleiten der Schiene 14 im Rahmen 15 die Stange 16 frei, die sich unter
Wirkung der Feder 21 so -weit nach oben bewegt, bis die Nase 2o der Stange 16 sich
gegen die eingestellte Stufe 8 der Treppe 7 legt. Gleichzeitig mit
der Bewegung der Stange 16 wird der Typensektor 18 gehoben. Diese Bewegung ist,
wie oben beschrieben, durch die Nase 2o begrenzt. Dadurch ist der Typensektor so
weit gehoben, daß die der Druckvolle gegenüberstehende Zahl der Zahl entspricht,
die durch die Taste i gedrückt ist. Die Weiterdrehung der Antriebswelle
9 bewirkt, daß der Hebel 32 durch die Nase 34 des Exzenters io gehoben
wird. Durch die Übertragung über die Stange 30, das um die Welle ig drehbare
Verbindungsstück 22 und die Stange --3 wird der Druckapparat 24 mit der Druckwalze
26 gegen die eingestellte Type des Typensektors 18 gedrückt, wodurch das
Drucken bewirkt wird. Gibt beim Weiterdrehen der Antriebswelle 9 der Exzeuter
io mit seiner Nase 34 die Stange 32 wieder frei, so wird der Druckap arat
24 wieder in seine 1 p Ruhelage zurückgebracht, wobei der Transport des Papierstreifens
in bekannter Weise bewirkt wird. Bei diesem Vorgange ist der Hebel 37 nach
links gestellt (Abb. 7), so daß der Hebel 43, der um die Achse 4z drehbar
ist, durch die Gelenkteile 36, 39 und die Schiene 41: links herumgedreht
ist und - dadurch den angelenkten Hebel 46 vom Stufenrad 5o des Zählwerkes
51 abhebt.
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Soll nun das Resultat gedrückt werden, so wird der Hebel
37 in die entgegengesetzte Lage gelegt (Abb. 8), wobei die Stange
36
nach hinten bewegt wird und mittels Anschlages 68 und Nase
69 die Stufenstange 4 mitnimmt. Dadurch werden die Stufen 8 der Treppe
7 so weit verschoben, daß der Stift 2o der Stange 16 selbst beim größten
Ausschlag nicht gegen die Stufen 8 stoßen kann. Gleichzeitig wird durch den
Gelenkteil 36 der Hebel 39 so bewegt, daß seine Querschiene 41 außer
Eingriff mit Hebel 43 kommt. Dadurch legt sich infolge Federwirkung 48 die Nase
49 des Hebels 46 gegen eine Stufe des Zählrades 51. Dabei stellt sich eine Stufe
44 des Hebels 43 der Nase 52 des Hebels 35 gegenüber. jede der Stufen
44 entspricht einer Stufe 5o des Zählwerkes und somit auch dcr im Resultat eingestellten
Zahl.
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Gibt nun beim Drehen der Welle 9 durch Heben des Exzenters
io und des Hebels 12 die Schiene 14 des Hebels 12 durch Hochgleiten im Rahmen 15
die Stange 16 frei, so wird diese durch die Feder 21 gehoben, bis die Nase
52 gegen die eingestellte Stufe 44 stößt. jetzt ist in der obenbesehriebenen
Weise der Typensektor so eingestellt, daß die der abgetasteten Stufe des Stufenrades
51 entsprechende Zahlentype dem Druckwerk gegenübersteht. Beim Weiterdrehen der
Welle 9
und Heben des Exzenters io wird in der obenbeschriebenen Art der Druckapparat
gegen die Type gedrückt.