DE354992C - Abgratpresse zur Entfernung des beim Anstauchen von Koepfen an Bolzen am Bolzenkopf entstehenden Grates - Google Patents
Abgratpresse zur Entfernung des beim Anstauchen von Koepfen an Bolzen am Bolzenkopf entstehenden GratesInfo
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- DE354992C DE354992C DEK69153D DEK0069153D DE354992C DE 354992 C DE354992 C DE 354992C DE K69153 D DEK69153 D DE K69153D DE K0069153 D DEK0069153 D DE K0069153D DE 354992 C DE354992 C DE 354992C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D27/00—Machines or devices for cutting by a nibbling action
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abgratpresse zur Entfernung des beim Anstauchen
von Köpfen am Bolzenkopf entstehenden Grates, wobei das Werkstück mittels eines
Preßstempels mit dem Kopf voran durch ein Gesenk hindurchgepreßt wird. Das Neue besteht
zunächst darin, daß der achsiale Vorschub des zwischen Preßstempel und Gesenk gebrachten Werkstücks in zwei Stufen,
ίο nämlich bis zur Anlage des Grates, an den
Gesenkrändern elastisch und dann erst kraftschlüssig erfolgt, damit der Bolzenkopf sich
vor dem Abgraten zunächst genau konzentrisch zum Gesenk einzustellen vermag-. Die Erfindung
besteht weiter darin, daß das Werkstück nach dem Abgraten durch einen im Preßstempel achsial verschiebbaren Stoßbolzen
durch das Gesenk hindurch aus der Maschine herausgestoßen wird. Dieser Stoß-
ao bolzen, welcher durch eine am Preßschlitten angeordnete Feder vorbewegt wird, bewirkt
zweckmäßig zugleich auch den elastischen Vorschub des Werkstücks in der ersten Vorschubstufe.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar ist
die neue Abgratpresse in
Abb. ι im Aufriß, in '
Abb. 2 im Grundriß dargestellt.
Abb. ι im Aufriß, in '
Abb. 2 im Grundriß dargestellt.
Abb. 3 zeigt einen Teil der Zuführungsvorrichtung für die Werkstücke in Seitenansicht,
während
Abb. 4 die Abgratwerkzeuge in größerem Maßstabe und' im Achsenschnitt wiedergibt.
An einem Ende des Gestells 1 ist in der Ge-Stellwand
5 das Abgratgesenk 6 angeordnet, mit dem · ein gleichachsiger Preßstempel 4 zusammenwirkt. Dieser ist an einem in der
Längsrichtung des Gestells 1 wagerecht geführten Schlitten 3 befestigt, der unter Verniittlung
eines Kurbel- oder Exzentergetriebes durch die am anderen Ende des Gestells 1
gelagerte Antriebswelle 2 hin und her bewegt wird.
Das Gesenk 6 besitzt ein nach außen konisch sich erweiterndes Loch 18, dessen lichte Weite
am inneren Lochrande dem Durchmesser des abzugratenden Bolzenkopfes entspricht. An
das äußere Ende des Gesenks 6 schließt sich eine durch die Gestellwand 5 nach außen geführte
Bohrung 19 an, durch welche das abgegratete Werkstück abgeführt werden kann.
Der Preßstempel 4 enthält eine achsiale Bohrung 20, deren lichte Weite etwas größer
als der Bolzen- oder Schaftdurchimesser des Werkstückes ist. In dieser Bohrung 20 führt
sich ein Stoßbolzen 21, welcher unter dem Einfluß einer in einer-gleichachsigen Bohrung
des Preß Schlittens 3 angeordneten Druckfeder 22 steht. Diese Feder 22 hat das Bestreben,
den Stoßbolzen stets in der Arbeitsrichtung des Preßstempels 4 vorzuschieben, wobei der Vorschub des Stoßbolzens jedoch
durch eine daran angerordnete, gegen das rückwärtige Stirnende des Stempels 4 sich
stützende Schulter begrenzt wird.
Die Werkstücke werden durch eine quer zu den Preßwerkzeugen bewegliche Zuführungs-
vorrichtung zwischen Preßstempel 4 und Gesenk 6 gebracht. Diese Zuführungsvorrichtung,
welche keinen Teil der Erfindung bildet, besteht beispielsweise aus einer seithch
im Pressengestell 1 geführten Stange 8, an derem äußeren Ende ein durch eine Feder 9
in seiner Arbeitsstellung gehaltener Arm 11 angelenkt ist, der eine Rille 12 zur Aufnahme
eines Werkstückes besitzt. Die Stange 8 erhält ihre Bewegung duich einen
von der Antriebswelle 2 aus mittels Kurbelscheibe 13 und Kurbelstange 14 in der Längsrichtung
der Maschine· hin und her bewegten Schlitten 15, der eine im wesentlichen S-förmige
Spurnut 16 enthält, in welche eine am äußeren Ende der Stange 8 gelagerte Rolle 17
eingreift.
Die Arbeitsweise der neuen Presse ist folgende:
Wenn die Stange 8 in ihrer äußeren Endstellung sich befindet, wird in die Rille 12
des Armes 11 ein Werkstück derart eingelegt, daß sein Kopfende der das Gelenk 6 enthaltenden
Gestellwand 5 zugekehrt ist. Dieses -25 Werkstück wird dann während des Rückganges
des Preßschlittens 3 durch Einwärtsbewegung der Stange 8 zwischen Gesenk 6 und Preßstempel 4 gebracht. Bei dem 'hierauf
erfolgenden Vorgang· 'des Preßschlittens 3 schiebt sich der Preßstempel 4 über den
Schaftteil des Werkstücks, wobei der Stoßbolzen' 21 auf das Schattende drückt und dadurch
das Werkstück gegen das Gesenk 6 vorschiebtDa dieser Vorschub durch Vermittlung
der Feder 22, also elastisch erfolgt und der Schaft des Werkstücks in der Stempslbohrung
20 ein gewisses Spiel besitzt, vermag sich der Bolzenkopf bei dieser ersten Stufe
des Vorschubs genau konzentrisch zum Gesenk einzustellen, indem er sich am Lochrand
des Gesenks selbst zentriert. Nunmehr kommt, nachdem inzwischen die Stange 8 in ihre Ausgangsstellung zurückgezogen ist, das
vordere Stirnende des Preßstempels 4 zur Anlage am Bolzenkopf, so daß ietzt ein kraftschlüssiger Vorschub des Werkstücks
erfolgt. Das letztere wird mit dem Kopf voran durch das Gesenk gepreßt und dadurch
der am Bolzenkopf vorhandene Grat in an sich bekannter Weise abgetrennt. Sobald der
Grat entfernt ist, die Bewegung des Werkstücks also keinen ernstlichen Widerstand
mehr findet, schnellt der Stoßbolzen 21, dessen Belastungsfeder 22 durch die Relativbewegung
zwischen Preßstempel und Stoßbolzen eine erhöhte Spannung erhalten hat, vor und stößt dadurch das Werkstück durch
das Gesenk 6 und die daran sich anschließende Bohrung 19 hindurch aus der Maschine
heraus. Bei dem darauf folgenden Rückgang des Preßschlittens 3 wird die Stange 8, in
deren Arm 11 inzwischen, wieder ein neues
Werkstück eingelegt worden ist, vorgeschoben, worauf sich das beschriebene Spiel wiederholt.
.
Die selbsttätige Zentrierung des Bolzenkopfes gegenüber dem Gesenk ist deshalb sehr
wichtig, weil der Bolzenkopf vielfach infolge ungenauer Arbeit der Stauchpresse etwas
exzentrisch zum Schaft des Werkstücks angestaucht ist.
Claims (3)
1. Abgratpresse zur Entfernung des beim Anstauchen von Köpfen an Bolzen
am Bolzenkopf entstehenden Grates, wobei das Werkstück mittels eines Preßstempels
mit dem Kopf voran durch ein Gesenk hindurchgepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der achsiale Vorschub
des zwischen Preßstempel (4) und Gesenk (6) gebrachten Werkstücks in zwei Stufen, nämlich bis zur Anlage des
Grates am Gesenkrand elastisch und dann erst kraftschHüssig erfolgt, damit der
Bolzenkopf sich vor dem Abgraten zunächst genau konzentrisch zum- Gesenk (6)
einzustellen vermag.
2. Abgratpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück
nach dem Abgraten durch einen im Preßstempel (4) achsial verschiebbaren Stoßb'olzen
(21) durch das Gesenk (6) hindurch aus der Maschine herausgestoßen
wird.
3. Abgratpresse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßbolzen
(21) unter Wirkung einer am Preß schlitten (3) angeordneten Vorschubfeder
(22) steht und beim Vorgang des Preßschlittens (3V, wobei der Preßstempel
(4) sich, wie bekannt, mit seiner Bohrung über den Werkstückschaft schiebt, den elastischen Vorschub des
Werkstückes bewirkt, dagegen nachlerfoTg·-
tem Abgraten, wobei er gegenüber dem Preßstempel (4) zurückbleibt, durch die
Federspannung vorgeschnellt wird und das Werkstück aus der Maschine herausstößt,
"ο
Hierzu. 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK69153D DE354992C (de) | 1919-06-06 | 1919-06-06 | Abgratpresse zur Entfernung des beim Anstauchen von Koepfen an Bolzen am Bolzenkopf entstehenden Grates |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK69153D DE354992C (de) | 1919-06-06 | 1919-06-06 | Abgratpresse zur Entfernung des beim Anstauchen von Koepfen an Bolzen am Bolzenkopf entstehenden Grates |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE354992C true DE354992C (de) | 1922-06-19 |
Family
ID=7232067
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK69153D Expired DE354992C (de) | 1919-06-06 | 1919-06-06 | Abgratpresse zur Entfernung des beim Anstauchen von Koepfen an Bolzen am Bolzenkopf entstehenden Grates |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE354992C (de) |
-
1919
- 1919-06-06 DE DEK69153D patent/DE354992C/de not_active Expired
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