DE355106C - Verfahren zur Herstellung von Treibriemen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Treibriemen

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DE355106C
DE355106C DER53041D DER0053041D DE355106C DE 355106 C DE355106 C DE 355106C DE R53041 D DER53041 D DE R53041D DE R0053041 D DER0053041 D DE R0053041D DE 355106 C DE355106 C DE 355106C
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belts
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rubber
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D29/00Producing belts or bands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Treibriemen. Die nach dem Verfahren der deutschen Patentschrift 176542' hergestellten Treibriemen hatten den Nachteil, daß der innere Teil des Gewebes nicht gegen Wasser und gegen rr Fäulnis> imprägniert -war, wie-dies schon in der deutschen Patentschrift 3o65 18 zutreffend geschildert war. Es bestand aber noch ein weiterer Nachteil darin, daß beim Vulkanisieren der beiderseitigen Gurnmischutzschichten in der für Gummitreibriernen bisher gebräuchlichen* Weise zu hoch erhitzt werden mußte und diese Erhitzung-zu lange einwirken mußte, so daß unter dieser hohen und langen Erhitzung das Gewebe der Treibrieinen merklich litt.
  • Die nach der deutschen Patentschrift 306518 hergestellten Treibriemen besaßen zwar diese 'Nachteile der Riemen nach der deutschen Patentschrift 176542 nicht, waren aber wiederum nicht tropenfest und ihre beiderseitige Balataschutzschicht -war gegen mechanische Verletzungen, Scheuern bei gekreuztem Lauf oder bei Anwendung von Lenixspannrollen, namentlich auch bei der Verwendung breiter Riemen als Transportbänder zu empfindlich und weniger dauerhaft.
  • Es wurde gefunden, daß man Triebriernen oder Transportbänder mit den vereinigten Vorzügen der Riemen oder Transportbänder der vorerwähnten Art und dabei frei von deren '#Zachteilen folgendermaßen' herstellen kann.
  • Durchgewebte Textilrielnen oder Transportbänder werden wie beim deutschen Patent 3o65i8 mit einer sehr dünnflüssigen, beispielsweise nur et-wa dreiprozentigen Lösung von Firnis, Abfällen von Balata- oder Kautschukmassen, Ölrückständen (sogenannten bottom still) oder den als sogenannten Mineral-Rubber in den Handel kommenden Asphaltmassen in Benzol o. dgl. Lösungsmitteln durchschlagend vorgetränkt, nach dem Ab- laufen der überschießenden Flüssigkeit an der Luft getrocknet, dann mit Hilfe der bekannten Streichmaschinen mit einem zähflüssigen Brei einer schnellvulkanisierenden Kautschukmischung beiderseitig bestrichen, nach jedem Bestreichen bei niedriger Wärme getrocknet (damit das Gewebe nicht leidet), alsdann beiderseitig und an den Kanten mit einer schnellvulkanisierenden Kautschukauflage versehen und nur so lange und bei so niedriger Hitze vulkanisiert, als es die Natur der benutzten Kautschukmischungen gestattet.
  • Zweckmäßig wählt man solche Kautschukinischungen, welche einen solchen -',vIlLilkanisationsbeschleuniger als Zusatz enthalten, der gleichzeitig als Konservierungsmittel, nainentlich gegen tropische Einflüsse, tauglich ist, beispielsweise Harnstoff oder Thioharnstoff in Verbindung mit Bleiglätte, Bleimennige oder Magnesia, oder Nitrosodii-nethvianilin in Verbindung mit Zinkoxyd. Für Pneumatikreparaturzwecke sind derartige schnellvulkanisierende Kautsch-aknnischungen bereits bekannt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRucn: Verfahren zur Herstellung von - 17reil)-rieinen ' oder Transportbändern, gekennzeichnet durch eine Vortränkung der durchgewebten Riemen oder Bänder mit dünnen Lösungen kautschukartiger Stoffe. Bestreichung und Belegung mit schnell vulkanisierenden Kautschukmischungen und anschließende Vulkanisation.
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