DE355156C - Schere mit elastischem, federndem Gange - Google Patents

Schere mit elastischem, federndem Gange

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DE355156C
DE355156C DEH87155D DEH0087155D DE355156C DE 355156 C DE355156 C DE 355156C DE H87155 D DEH87155 D DE H87155D DE H0087155 D DEH0087155 D DE H0087155D DE 355156 C DE355156 C DE 355156C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B13/00Hand shears; Scissors
    • B26B13/28Joints

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

  • Schere mit elastischem, federndem Gange. In dem Bestreben, die Scheren zu verbessern, sind von den verschiedensten Seiten mancherlei Vorrichtungen an ihnen angebracht worden. Die meisten Verbesserungsversuche bewegten sich in der Richtung, statt des starren Scherenganges einen federnden bzw. elastischen Gang zu schaffen, um dadurch eine bessere Schneidfähigkeit zu erzielen. Dies suchte man hauptsächlich dadurch zu erreichen, daß man eine Feder unter den Nagelkopf legte oder zwischen den Scherenschenkeln anordnete. Hierdurch wurde der Gang der Schere wohl etwas verbessert, indem der sogenannte Punktschnitt erreicht, wurde. Bei größeren Scheren aber versagte diese Einrichtung infolge der stärkeren Hebelwirkung der längeren Schneidschenkel, so daß die längeren Schenkel beim Schneiden vorn auseinandergingen und dann nicht mehr schneiden konnten. Dieser Übelstand wird meistens hervorgerufen durch das Lagern des Nagelkopfes auf dem höchsten Punkte- der Feder, wobei die Scherenteile nicht den genügenden Gegendruck finden, um der stärkeren Hebelwirkung von längeren Schenkeln zu widerstehen.
  • Gemäß der Erfindung ist eine eigenartige elastische Gangart geschaffen, welche die bisherigen Unvollkommenheiten solcher Gangarten vermeidet, also auch bei längeren Scheren bis zur Spitze den Punktschnitt sichert.
  • In der Zeichnung ist Abb. r eine Scherenansicht und Abb. 2 ein Schnitt durch den Scherengang in vergrößerter Darstellung.
  • Das Nagelversenkloch des oberen Scherenschenkels wird in bekannter Weise so groß wie nur eben möglich hergestellt, nötigenfalls unter Erbreiterung des Drehgelenkes (in Abb. r punktiert angedeutet). Die Brüstung b, worauf der Nagelkopf a ruht, und dies ist der eigentliche Erfindungsgedanke, wird nun so dünn hergestellt und eingebogen, daß sie federt. Durch diese federnde Brüstung sind die in der Einleitung angeführten Übelstände behoben, und zwar aus folgenden Gründen: Im Gebrauch, also beim Schließen der Scherenschenkel, wird die Federung immer stärker, um am Schluß fast ganz zu erstarren, weil die federnde Brüstung b durch Ausfräsen aus dem Vollen des Scherenschenkels hergestellt ist. Hinzu kommt noch, daß gegen sritliches Kippen die Wände des Versenkloches an dem Nagelkopfe a entsprechenden Widerstand finden. Durch diese Doppelwirkung ist der Punktschnitt, selbst bei größeren Scheren, bis zur vollen Schneidauswirkung erreicht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH:-Schere mit elastischem, federndem Gange zur Erreichung eines vollkommenen Punktschnittes, selbst bei größeren Scheren, dadurch gekonnzeichnet, daß das in bekannter Weise möglichst groß, nötigenfalls unter Erbreiterung des Doppelgelenkes hergestellte Versenklöch des Nagelkopfes (a) so tief ausgearbeitet ist, daß eine dünne, federnde Grundwand oder Brüstung (b) als Lager für den Nagelkopf (a) verbleibt.
DEH87155D Schere mit elastischem, federndem Gange Expired DE355156C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2898678A (en) * 1957-10-15 1959-08-11 Karabin Harry Spring-biased shear joint

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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