DE355692C - Naehmaschinengreifer - Google Patents

Naehmaschinengreifer

Info

Publication number
DE355692C
DE355692C DEF45346D DEF0045346D DE355692C DE 355692 C DE355692 C DE 355692C DE F45346 D DEF45346 D DE F45346D DE F0045346 D DEF0045346 D DE F0045346D DE 355692 C DE355692 C DE 355692C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loop
thread
rib
gripper
shoulder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF45346D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Application granted granted Critical
Publication of DE355692C publication Critical patent/DE355692C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/14Shuttles with rotary hooks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschinengreifer. Die Erfindung bezieht sich auf einen umlaufenden Greifer für Nähmaschinen.
  • Für schn@ell)awfendie Nähmaschinen, d. h. solche, die 35oo bis- 5000 Stiche in der Minute ausführen, ist es von der größten Wichtigkeit, daß alle plötzlichen Bewegungen der arbeitenden Teile vermieden werden, daß dis Reibung der beweglichem Teile auf ein. Mindestmaß beschränkt ist, um eine Überhitzung und andere Nachtei-Le auszuschließen, und däB ferner die Wirkung, der fadenerfassenden Organe auf den Nadelfaden besser schrittweise als plötzlich; erfolgt, so, daß eine Verletzung oder Verwicklung des Fadens vermieden wird, woraus dessen Bruch oder die Bildung von Knoten in. den fertigen Stichen entstehen könnten. In Erkenntnis dieser Erforderhisse war es für den Bau von schnellaufenden Doppelsteppstichnähmaschinen für die Herstellung von Kleidungsstücken feststehende Übung, eine kleine Unterfadenmenge zu verwenden, um den Greifer verhältnismäßig klein zu halten, damit eine kurze Fadenlänge beim Abwerfen der Schleifen über den Vorrat an Nadelfaden zu ziehen ist.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine grundsätzliche Abweichung von dieser bekannten Praxis dar, in dem, ein Spu.lengehäuse von sehr vergrößertem Fassungsvermögen verwendet wird.
  • Wegen der hohen Umdrehungsgeschwindigkeit und des großen Durchmessers der Lagerrippe des Spulengehäuses ist es notwendig, die Lagerstellen der in dem Greifer vorgesehernen Führungsbahn zu schmieren.
  • Es ist nun von Wichtigkeit, daß der Nadelfaden gegen Beschmutzen durch das Schmiermittelgeschützt wird, zu welchem Zweck er verhindert werden muß, in nachteilige Berührung mit der Lagerrippe zu treten. Es ist bereits vorgeschlagen. worden, ein Spulengehäuse mit zwei Lagerrippen zu versehen, die mit ringförmigen Führungsrinnen in dem Greifer in Eingriff treten, jedoch stellt die Anordnung von zwei Lagerrippen eine unerwünschte Verwicklung der Bauart dar. Bei dem Greifer der Erfindung ist das Spulengehäuse mit einer einzigen Lagerrippe versehen, die mit einer Führungsnut in! dem Spulengehäuse in Eingriff tritt und durch die letzteres ausschließlch getragen wird, wobei d'ieseLagerrippe mit einer die Fadenschleife festhaltenden Schulter versehern ist. Außerdem ist das Spulengehäu.se mit einer in der Umfangsrichtung verlaufenden Schutzrippe am Ende des Spulienggehäuses versehen, die außer Berührung mit dem schleifeuerfassenden Teile und innerhalb der der schleifenfesthaltenden Schulter gegenüberliegenden Mantelhälfte angebracht ist. Diese Schutzrippe dient dazu, die Nadelfadeuschleifen an einer nachteiligen Berührung mit der Lagerrippe zu schützen, wenn sie von der Greiferspitze abgezogen werden. Hierbei wird die Regelung der Fadenschleifen unter der Wirkung des Fadenaufnehmers unterstützt.
  • In den. Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Nähma'schinengreifers beispielsweise i veranschaulicht, und zwar ist Abb. i eine Seitenansicht einer Nähmaschine gemäß der Erfindung, teilweise im Schnitt und Abb. 2 eine Ansicht auf die Unterseite der > Maschine.
  • Abh. 3 veranschaulicht eine Endansicht der Maschine mit im Schnitt dargestellter Grundplatte.
  • Abb.4 ist eine im vergrößerten Maßstabe gezeichnete Schnittansicht des vorderen Endes ,dier Greiferwelle, auf der der Greifer angebracht ist.
  • Die Abb. 5 und 6 sind- schaubildliche Darste4.lungen des Greifers in verschiedenen Arbeitsstellüngeni, und Abb.7 ist eine schaulaildliche Darstellung des Greifers und des abgenommenen Spulengeh'äuseträgers mit derSpuliengehäusesch-Nvinä vorrichtung.
  • Abb. 8 ist eine schaubildliche Ansicht des Spulenge@häuses und seines feststehenden Halters von der Vorderseite gesehen.
  • Abb. 9 ist eine schaubildliche Ansicht des Greifers mit der Greiferspitze in einer anderen Steililiung als der in den, Abb. 5 und 6 dargestellten.
  • Die Abb. io, ii und 12 veranschaulichen in: schematischer Darstellung die Lage des Greifers und des Fadenaufnehmers in verschiedenen, Stufen des Stichbildekreislaufes, und Abb. 13 ist eine im Schnitt dargestellte Draufsicht auf den Kopf des Nähmaschinentragarmes.
  • Abb. 14. und: 15 sind Vorder- und Hinteran:sichten des Greifers, wenn dessen Spitze 9o° hinter der schleifenerfassenden Stellung liegt.
  • AM. 16 und 17 stellen ähnliche Ansichten d:ar, wobei die dieNadelfadenschleife erfassende Spitze ungefähr igo° hinter der schleifenerfassenden Stellung liegt. Die Nadelfadlenschleife ist hier fast vollständig ausgezogen, und der eine Schenkel dieser Schleife lieb zwischen den Schultern 31 und 32 (Abb. 17).
  • Abb. 18 und i9 veranschaulichen ähnliche Ansichten der Greiferspitze in der Abwurfstellung. In diesen Abbildungen wird die Nadelfadenschleife durch den Fadengeber angezogen und von der schleifenerfassenden Spitze abgezogene und auf den schleifenabwerfen-den A.nsatz27 geführt.
  • Abb., 2o ist ein Schnitt nach der Linie G-G der Abb. 18, aus dem die Wirkung der Rippe 32 und der Greiferspitze 25 beim Halten des Fadens außer Berührung mit der Lagerrippe 30 zu erkennen ist.
  • Abb. 21 ist eine Seitenansicht des Greifers, nachdem. dieser etwas mehr als drei Viertel seiner Umdrehung vollendet hat und die Nadelfadenschleife von: der Greiferspitze 25 abgezogen und auf den Ansatz 27 geführt worden ist.
  • Abb.22 ist eine entsprechende Ansicht, nachdem der Greifer fast seine erste oder wirksame Umdrehung vollendet hat. Diese Abbildung veranschaulicht das Entweichen der Nadelfadenschleife durch den Kanal zwischen dem Finger 39 und den Wandungen der Aussparung 37.
  • Abb. 23 ist eine schaubildliche Darstellung des Greifers zu einem etwas späteren Zeitpunkte, aus der die Steuerung der Nadelfadenschleife durch den Ansatz 27 zu. ersehen ist, wenn die Greif erspitze 25 an der schleifenerfassenden Stellung bei Beginn der wirkungslosen Greiferumdrehung vorbeigeht.
  • Abb. 24 ist eine der Abb. 13 entsprechende Darstellung im vergrößerten Maßstabe, aus der die Verbindung zwischen der Maschinenantriebswelle 9, dem Hebe165 und dein Fadenaufnehmer 6o, 62 zu ersehen ist.
  • Der Maschinenrahmen besteht aus der Grundplatte i, von der sich der bohle Ständer= mit dem röhrenförmigen, überhängenden Tragarm 3 erstreckt, der in den hohlen Kopf 4. ausläuft.
  • 6 bezeichnet die Nadel, die von der Nadelstange 5 getragen wird. An. dem oberen Ende der letzteren ist das untere Ende einer Lenkstange 7 schwingbar angebracht, die an ihrem oberen Ende mit einem Bügel einen Kurbelzapfen der Kurbelscheibe 8 umfaßt, die auf der Hauptwelle 9 sitzt. Letztere trägt das übliche Schwungrad io.
  • Auf der Hauptwelle 9 sitzt das Kegelrad i i, das mit einem Kegelrad 12 an. dem oberen Ende einer lotrechten Welle 13 in Eingriff steht. An; dem unteren Ende dieser Welle sitzt ein Kegelrad 14, das mit einem Kegelrade 15 auf'der Grefferwelle 16 kämmt, die ihrerseits in von der Grundplatte i herabhängenden Lagern 17, 18 ruht.
  • Auf der Welle 16 ist durch eine Stellschraube i9 eine röhrenförmige Nabe 2o befestigt, die mittels radialer Arme 2i den becherförmigen Ringkörper 22 d'es Greifers trägt. Letzterer ist mit einem Hohlraten versehen, der an seiner Innenwand eine ringförinige Führungsrinne 23 aufweist, deren Außenwand durch den überhängenden Rand eines abnehmbaren Teiles 24. des Greiferringes gebildet wird.
  • Der Greiferring besitzt eine in der Umfangsrichtung verlaufende Greiferspitze 25, hinter deren zugespitztem: äußeren Ende ein die Nadelfadenschleite ausdehnender oder streckender Anschlag 26 liegt. Gegen die Greiferspitze 25 hin verläuft ein! die Nadelfadenschleife abwerfender Ansatz 27, der an dem einen Ende des Ringteiles a4 gebildet ist, und dessen Spitze in einem geringen Abstande von der Greiferspitze liegt. Die Spitze des Ansatzes 27 weist nach der Greiferspitze hin und liegt.der Drehachse etwas näher als die äußere Fläche der Greiferspitze.
  • Das Spulengehäuse besteht im wesentlichen aus dem Bodenteil 28 und dem Deckel 29. Der Bodenteil besitzt zwischen seinen Kanten eine in der Umfangsrichtung verlaufende, ringfÖrinige Lagerrippe 30, die in die Führungsrinne 23 eintritt, und die an dem einen Ende eine die N adelfädensch:leife zurückhaltende Schulter 31 aufweist, die ihrerseits mit der schräg verlaufenden Innenkante der Greiferspitze 25 bei der anfänglichen Streckung der Nadelfadenschleife zusammenwirkt. An dem Spulengehäusete.il 28 in der Umfangsrichtung der Schulter 31 gegenüber befindet sich eine bogenförmige Schutzrippe 32, die an oder in der Nähe der inneren Kante des Bodenteiles 28 liegt und in eine die Nadelfadenschleife zurückhaltende Schulter 33 ausläuft. Letztere liegt der Schulter 31 gegenüber (s. Abb. 7) und greift in die Nadelschleife bei und nach Erreichung ihrer Fadenabwurfstellung ein.
  • Der Greiferring ist bei 34. ausgeschnitten, um einen Spielraum für die Schutzrippe 32 zu erhalten (s. A:bb. 4).
  • Der Bodenteil 2,8 besitzt an der Abwurfseite einen nach vorn verlaufenden Flansch 35 mit einer nach- oben und außen schräg gerich: teten Außenkante 36. An dem äußeren Ende des Flansches 35 in der Nähe der schleifen: erfassenden Stelle ist an der Vorderfläche des Spulengehäuses eine Aussparung 37 vorgesehen, deren eine Seitenwand durch das Ende des Flansches 35 gebildet wird, und deren gegenüberliegende Seitenwand eine Schulter bildet, die bei 38 behufs Aufnahme d'es von dem Spulengehäuse nach dem Arbeitsstück gehenden Unterfadens unterschnitten ist. Die Wandungen der Aussparung 37 umgeben lose das flache äußere Ende des Haltefingers 39 eines festste'hend'en Haltearmes 40, der durch eine Schraube 41 an der Unterseite der Grundplatte i festgelegt ist.
  • Der Spulengehäuseteil28 ist der Aussparung 37 gegenüber mit einem Ansatz 42 ausgerüstet, der eine Schulter oder einen Anschlag 43 aufweist, mit dem ein seitlich hervorragender Schwingfinger .4.4 an de"-' äußeren Ende der Schwingwelle 45 zusammenwirkt. Letztere ist in einer Lagermuffe 46 gelagert, die in einer Bohrung des Lagers 18 festgelegt ist. Durch die Schwingbewegungen der Welle 45 verschiebt der Finger 44 periodisch das Spulengehäuse in der Umfangsrichtung, um einen Kanal zwischen dem Finger 39 und der unterschnittenen Wand der Aussparung 37 freizulegen.
  • Der Spulengehäuseteil 28 besitzt an seinem inneren Ende einen Quersteg 47, von dem ein achsialer Zapfen 48 hervorragt, auf dem ein, röhrenförmiger Träger gelagert ist. Auf letzterem sitzt die die Unterfadenmenge 5o tragende Spule 49.
  • Einer der radialen Arme des Greifers ist mit einem radial verlaufenden Schmierkanal 51 -versehen, der sich von der Bohreng der Nabe nach außen erstreckt und in einen im wesentlichen radialen Schmiermittelhohlra.um 52 ausläuft. Letzterer ist seitlich an der Innenfläche des Armes 21 durch eine Kappe 53 abgeschlossen, die an ihrem. inneren Ende hinter dem genannten Arme offen ist (s. Abb. 4 und 5). Der Schmiermittelhohlraum wird mit einem aufsaugenden Stoffe gefüllt. Das äußere Ende des Hohlraumes 52 ist durch einen oder mehrere Kanäle 54 Mit der Führungsrinne 23 verbunden, der das Schmiermittel zugeleitet werden kann; so daß das Lager zwischen dem Spulengehäuse und dem Greifer in der erforderlichen Weise geschmiert wird.
  • Mit der Antriebs;#vell:e 9 ist die Au.fnehinerschembe 6o verbunden, die auf der einen Seite einen, länglichen, Lappen oder Ansatz 61 besitzt, an dem die ausgeschnittene Scheibe 62 befestigt ist. Nahe dem Lappen 6 1 befindet sich ein bogenförmiger Schlitz 63, in dem: der Stift 64 arbeitet, der sich bei der Umdrehung der Scheibe 6o von dem einen Ende des Schlitzes, nach dessen anderem verschiebt.
  • Der Stift 6.1 wird von dem freien Ende eines Schivinghebels65 getragen, der auf einem Zapfen, 66 der Scheibe 6o gelagert ist. Der Hebel 65 besitzt zwischen seinen Enden eine Verbreiterung 67 mit einer rechteckigen Ausnehmung, die einen Gleitklotz 68 umfaßt. Letzterer ist durchbohrt undl sitzt passend auf einem feststehenden Exzenter 69, der an einem Querstege 7o festgelegt ist. Der Kurbelzapfen 8' trägt eine Nabe 7i, die konzentrisch zur der Nadelantriebswelle 9 verläuft und in einer Ausnehmung des feststehenden Exzenters 69 gelagert ist. Die Scheibe 6o wird durch: Befestigungsschrauben 72 an dem äußeren Ende der Nabe 71 gehalten.
  • Durch die beschriebenen Organe werden die Scheiben 6o und 62 zusammen mit der Nadelantriebswelle 99 gedreht, und der Hebel 65 führt eine Schwingbewegung aus, so daß der Stift 64 von dem einen Ende des Schlitzes nach dessen andern Ende für die Fadenanziehung während einer halben Umdrehung des Fadenaufnehmers verschoben wird. Während der darauffolgenden halben Umdrehung führt der Hebel 65 seine Zurückbewegung aus.
  • Der Nadelfaden a wird von der Zuleitungsquelle durch de Spannun:guvorriclitung 73 geführt und geht durch die durchbohrte Fadenfiihruiig 7-. hindurch, von wo er zwischen den Scheiben 6o lind 6-2 über den. Lappen 6 i und denn Stift 64 hinweg und darauf abwärts durch das Führungsauge an dein unteren Ende der Nadelstange und schließlich durch das Nadelöhr geht.
  • Der Stoffschieber 75 wird durch die Vorschubstange 76 getragen, die Längsbewegungen von einem biegsamen Verbindungsgliede mit einem Arme 77 auf der Schwingwelle 78 sowie hebende und fallende Bewegungen von der Schwingwelle 79 durch eine Lenkstangenverbind!ung 8 i mit einem seitlichen Kurbelarm 8o der Schwingwelle 79 erhält. Die Schwingwellen 78 und 79 sind mit Kurbelarmen 82 bzw. 83 versehen, die mittels einer Lenkstange 84 bzw. 85 mit den Exzentern 86, 87 auf der Antriebswelle 9 verbunden sind.
  • Die Schwingwelle 79 ist hinter dem Lager 18 mit einem Kurbelarm 88 au sgestattet, mit dein durch eine Lenkstange 89 ein. Kurbelarm 9o ,verbunden ist, dessen gespaltene Nabe mittels einer Schraube 9i auf der Schwingwelle 45 festgeklemmt ist. Wenn der Stoffschieber gleichzeitig mit der Aufwärtsbewegung der Nadel während des ersten. Teiles der Schleifenabwerfung emporgeht, hat die beschriebene Verbindung mit der Schwingwelle 79 eine Vorbew egung des Fingers 44 behufs Erfas.seris des Anschlages 43 zur Folge, so daß dem Spulengehäuse eine geringe Drehung erteilt wimdi, die zur rechten Zeit vollendet wird, um die erforderliche Öffnung zwischen dem- Finger 39 und der benachbarten Wand der Aussparung 37 für das Entweichen der Nadelfadenschleife während der letzten Wirkung des Fadenaufnehmers auf diese herbeizuführen.
  • Die Wirkungsweise der Stichbildevorrichtttng ist folgende. Wenn die Nadel nach einem Niedergang, bis zu ihrer tiefsten Stel-Itung wieder emporseht, wird der Nadelfaden durch die Greiferspitze 25 erfaßt, und während der eine Schenkel der Schleife durch die Schulter 3 i festgehalten wird', wird der andere Schenkel nach dem inneren, Ende des Spulengehäuses ausgedehnt oder gestreckt,zu welcher Zeit der Fadenaufnehmer in seiner Bewegung von der in der Ab:b. 12- dargestellten. Lage in die Stel!Dun@g der Abh. io eine Fadenlockerung gibt. Sowie der Greifer etwas mehr als eine halbe Umdrehung vollendet hat (s. Abb. 5 und io), beginnt die fadenanziehende Wirkung des Aufnehmers. Der innere Sehenkel der Fadenschleife gleitet über das Spulengehäuse und kommt in. Eingriff mit der zurückhaltenden Schulter33 der Schu.tzrippe32 (s.Abb.5), während das freie Ende der Schleife von der nunmehr aufwärts gerichteten schrägen Greiferspitze 25 abgleitet. Zu dieser Zeit wird der Nadelfaden von dem Aufnehmerlappen 61 und dem Stift 64 (Abb. io) ergriffen, und die beschleunigte Bewegung des letzteren tritt zur selben Zeit ein.
  • Sowie die Drehung des Greifers fortschreitet, während der Aufnehmer sich von der Stellung der Abb. io in die in der Abb. ii dargestellte Lagre bewegt, wird die Fadenschleife von der Greiferspitze 25 abgezogen und gleitet auf den die Schleife abwerfenden Ansatz 27. Die Fadenschleife ruht während dieser Bewegung auf der Außenfläche der Greiferspitze und der Schutzrippe 32 (s. Ab b. 9), Sowie die Schleifenabwerfung fortschreitet, wird die Schleife, die in ihrer Größe infolge der Wirkung, des, Fadenaufnehmers fortschreitend kleiner wird, um den Ansatz 27 und den Flansch; 35 (s. Abb, 6) gestreckt gehalten, so daß sie gegen Verwicklung oder Verdrehung :durch vorzeitige Freigabe gesichert ist.
  • Die Fadenschleife wird in dieser Weise gehalten, .bis die Spitze des Ansatzes 27 ungefähr die Stellung erreicht, wo die Greiferspitze die Nadelfademschleife erfaßt, worauf die Schleife in den Stoff gezogen und der Stich. diurch die letzte Wirkung des Fadenaufnehmers (s. Abb. i i) festgesetzt wird. Diese letzte Wirkung des Fadenaufnehmers ist derart, da.ß der Nadelfaden nur so lange gespannt bleibt, bis die Spitze-der Nadel im Begriffe ist in dem .Stoff einzudringen, worauf schnell eine Fadenlockerung gegeben. wird, damit der Greifer die nächstfolgende und an der Nadel .erfaßte Schleife ausdehnen kann.
  • Während die Schutzrippe 32 beim Ausführungsbeispief eine geringere Höhe hat als die Lagerrippe 30, ist sie mit Bezug -auf letztere so angeordnet, daß die Nadelfadenschleife während ihres Abgleitens, von der Greiferspitze 25 anf den, Ansatz 27 wirksam, gegen eine Reibung an der Lagerrippe 30 und demzufolge gegen eine Beschmutzung, geschützt ist. Infolge der Anordnung der die Nadelfadenschleife zurückhaltenden Schulter 33 wird der obere Teil der Schleife verhindert, vorzeitig über dien Umfang des Spulengehäuses abzugleiten, wenn die Greiferspitze 25 ihre Aufwärtsbewegung von der Schleifenabwurfstellung ausführt, wie dies aus Abb. 5 hervorgeht, so daß die Bildung einer ungehörigen Lockerung der Fadenschleife und somit die Möglichkeit einer Verwicklung vermieden wird, die gewöhnlich an der Unterseite des fertigem Arbeitsstückes die Bildung von Schleifen oder Knoten verursacht.
  • Aus den Abb. 8 und 9 ist zu erkennen, daß der Unterfaden b von der Fadenauslaßöffnung 29' des Spulen:geh äuses an der dein Flansche 35 gegenüberliegenden Seite quer über. die Außenfläche des; Deckelteiles 29 durch die Aussparung 37 in einer im wesentlichen geraden Linie geführt wird. Der Unterfaden ist somit gegen zufällige Entweichung durch Einschließung in einen Kanal gesichert, der zwischen dem flachen inneren Ende des Fingers: 3.g und dem Boden der Aussparung 37 gebildet wird.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Nähmaschinengreifer mit einem becherförmigen, schleifenerfassenden Teile, der mit einer eine ringförmige Führungsrinne aufweisenden Ausnehmung und mit ,einem Spulengehäuse versehen ist, das eine an seinem Umfang angebrachte und in der Führungsrinne gelagerte Lagerrippe besitzt, wodurch das Spulengehäuse ausschließlich unterstützt wird, wobei die Lagerrippe an der einen Seite behufs Bildung einer die Fadenschleife festhaltenden: Schulter unterbrochen. ist, gekennzeichnet durch eine zusätzliche in der Umfangsrichtung verlaufende Schutzrippe (32) am Ende d es, Spulengehäuses, die an dem, Boden der Ausnehm;ung außer Berührung mit dem schleifenerfassenden Teile und innerhalb der der schleifenfesthaltenden Schulter (3i) gegenüberliegenden Mantelhälfte angebracht ist.
  2. 2. Nähmaschinengreifer nach Anspruch: i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzrippe (32) eine schleifenzurückhaltende Schulter (33) an dem der Schulter (3.i) der Lagerrippe (30) gegenüberliegenden Ende aufweist.
  3. 3. N ähmaschinengreifer nach Anspruch i mit einer Greiferspitze (25) und einem die .Schleife abwerfenden, Ansatz (27), der gegenüber der Greiferspitze liegt, d'ad'urch gekennzeichnet, daß die Schutzrippe (32) derart angeordnet ist, daß beim Übergl.oiten der Nadelfadenschleifie von der Greif erspitze (25) auf den Ansatz (27) die Schleife gegen Reibung an der Lagerrippe (32) geschützt ist.
DEF45346D 1918-10-15 1919-09-24 Naehmaschinengreifer Expired DE355692C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB355692X 1918-10-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE355692C true DE355692C (de) 1922-07-01

Family

ID=10379180

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF45346D Expired DE355692C (de) 1918-10-15 1919-09-24 Naehmaschinengreifer

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE355692C (de)
FR (1) FR493913A (de)
GB (1) GB133762A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR493913A (fr) 1919-08-26
GB133762A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2219555A1 (de) Fadenergänzungsvorrichtung für Nähmaschinen
DE1281822B (de) Doppelsteppstich-Naehmaschine
DE1284270B (de) Doppelsteppstich-Naehmaschine
DE836726C (de) Einfaden-Kettenstichnaehmaschine
DE355692C (de) Naehmaschinengreifer
DE2226483A1 (de) Antriebsvorrichtung für einen Bahngreifer einer Doppelsteppstich-Nähmaschine
DE10035819C1 (de) Greifer für eine Doppelsteppstich-Nähmaschine mit einer Fadenabschneidvorrichtung
DE2122191A1 (de) Nadelantriebsvorrichtung bei Nähmaschinen
DE1485307B1 (de) Doppelsteppstich-Naehmaschine
DE824426C (de) Umlaufender Fadengeber fuer Naehmaschinen
DE832839C (de) Greifer fuer Doppelsteppstich-Naehmaschinen
DE294974C (de)
DE537262C (de) Doppelsteppstichnaehmaschine mit umlaufendem Greifer
AT93656B (de) Nähmaschinengreifer.
DE568650C (de) Doppelsteppstichnaehmaschine mit Horizontalgreifer und OEffnungsfinger
DE825334C (de) Doppelsteppstich-Naehmaschine
DE657639C (de) Naehmaschine zum Herstellen einer die Eckpunkte eines Vielecks bildenden Stichgruppe
DE1485307C (de) Doppelsteppstich-Nähmaschine
DE190556C (de)
DE917888C (de) Doppelsteppstich-Naehmaschine
DE656175C (de) Doppelsteppstichnaehmaschine mit umlaufendem Greifer
DE566188C (de) Doppelsteppstichnaehmaschine mit in waagerechter Ebene frei laufendem Greifer
DE622915C (de) Greifervorrichtung fuer Kettenstichnaehmaschinen
DE659752C (de) Naehmaschine mit umlaufendem Greifer
DE868827C (de) Vorschubkessel-Naehmaschine