DE356096C - Fachwerk fuer Luftschiffe und Flugzeuge, insbesondere fuer Flugzeugruempfe - Google Patents
Fachwerk fuer Luftschiffe und Flugzeuge, insbesondere fuer FlugzeugruempfeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C1/00—Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
- B64C1/06—Frames; Stringers; Longerons ; Fuselage sections
- B64C1/08—Geodetic or other open-frame structures
Landscapes
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Description
- Fachwerk für Luftschiffe und Flugzeuge, insbesondere für Flugzeugrümpfe Die Erfindung bezieht sich auf Fachwerke für Luftschiffe und Flugzeuge, für die geringes Gewicht und Festigkeit Grundbedingungen sind. Insbesondere betrifft sie die Ausbildung der Rümpfe von Flugzeugen, bei denen die Mannigfaltigkeit der Knotenpunkte hinsichtlich der Fachwerkstäbe die Erfüllung folgender Bedingungen verlangt Die Stäbe sollen ohne großen Gewichts-und Arbeitsaufwand anzuschließen sein; die Kraftübertragung soll auch an den Knotenpunkten durchaus einwandfrei erfolgen, und die Stäbe sollen sich unbeschadet größter Festigkeit durch weitreichende Elastizität auszeichnen.
- Leicht herstellbare und dennoch sichere Knotenpunktanschlüsse sind notwendig, um eine vorteilhafte Herstellung des Rumpfes zu ermöglichen; weitgehende Elastizität ist erforderlich, um ein Zubruchegehen bei Landungsstößen zu vermeiden.
- Bisher wurden Fachwerkrümpfe aus Metall zumeist aus Röhren hergestellt, die zwar eine gute Festigkeit, aber nur geringe Federung aufweisen,. und mit denen einwandfreie Anschlüße nur schwer herzustellen sind. Die Verwendung der im Eisenbau allgemein benutzten offenen Profilstäbe von U-, T- oder I-Form scheitert daran, daß diese Formstäbe auch bei kleinstem Profil viel zu schwer werden. Man könnte daran denken, dünnwandige Bänder z. B. in U-Form zu ziehen. Derartig gewonnene offene Profilstäbe eignen sich aber ebenfalls nicht, da die durch Ziehen aus dünnwandigen Bändern hergestellten Profile infolge des Fehlens der Eck- bzw. Kantenaussteifungen und der im Verhältnis zu den sonstigen Profilabmessungen sehr geringen Banddicke nur geringe Druck- und Torsionsfestig keit besitzen.
schlusses und großer Elastizität voraus. Ein Profilstab, der sich in der der Erfindung entsprechenden Weise aus mehreren Längsbändern und vereinzelt vorgesehenen Querblechen zusammensetzt, wird trotz seiner Dünnwandigkeit beim Knicken nicht zerstört, sondern nur elastisch gebogen. Bei Entlastung springt er alsbald federnd in die ursprüngliche Form zurück, ohne eine merkbare Deformation aufzuweisen. Selbst bei mehrmalig wiederholter - Belastung, bis zum Ausknicken, büßt der Stab diese besondere Eigenschaft des federnden ' Zurückschnellens in seine anfängliche Form nicht ein. Diese Eigenschaft erweist sich _ insbesondere bei harten Landungen als wertvoll. - Eine besonders vorteilhafte Ausführung ergibt sich, wenn man zwei U-förmige Längsbänder mit den Flanschen nach außen legt und dann in Abständen durch die Querbänder verbindet. Liegen die einander zugekehrten Stegteile der Längsbänder aneinander, so kann man diese noch fortlaufend ein- oder mehrreihig vernieten.
- - Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Darstellung veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i bis 3 in - Seitenansicht, Draufsicht und Querschnitt den mittleren Teil des Gerippes eines Flugzeugrumpfes, Abb. 4 bis 6 Querschnitte nach den Linien 4-4, 5-5 und 6-6 der Abb. i bis 3 in größerem Maßstabe und -Abb. 7 ein U-Profil gleicher- Steghöhe aus dem Eisenbau.
- Das Rumpfgerüst besitzt Hauptgurte A und etwa in der halben Höhe der Seitenwände verlaufende Zwischengurte B, deren genauere Form insbesondere aus. Abb. 4 zu erkennen ist. Die Streben C der Seitenwände haben die aus Abb. 5 ersichtliche Gestalt, und die Verstrebungen D der Gerüstoberseite entsprechen der Ausführung nach Abb. 6.
- Die Haupt- und Zwischenquerstäbe A setzen sich aus je zwei dünnwandigen Metallängsbändern a1 von U-förmigem Querschnitt und aus einer Anzahl von paarweise angeordneten Querbändern a2 zusammen. Die einander zugekehrten Stege der Längsbänder besitzen voneinander einen gewissen Abstand. Nach der jeweilig gewünschten, im Ausführungsbeispiel unveränderlichen Größe dieses Abstandes richtet sich die Länge der kurzen flachen Querbänder a2, die den freien Zwischenraum in gewissen Abständen überbrücken und mit den Längsbandflanschen vernietet sind.
- Die Streben C enthalten ebenfalls zwei mit den Stegen einander zugekehrte Längsbänder cl von U-förmigem Querschnitt. Doch kommen hierbei im Gegensatz zu den Gurtstäben die Stege zur unmittelbaren Anlage. Außer einer in Abständen erfolgenden Überbrückung durch ebenfalls mit den Flanschen vernietete kurze Querbänder c2 sind die Stege an ihren Stegflächen durch eine doppelte Nietreihe unmittelbar miteinander verbunden. Die Verhältnisse sind so gewählt, daß sich die Streben C der Seitenwände nicht nur in dem Hohlraum der Hauptgurte wie in Schuhen führen, sondern- auch durch die Stege der Zwischengurte von zwei Seiten umschlossen werden.
- Bei den Verstrebungen D stoßen zwei Längsbänder dl von halbkreisähnlichem Querschnitt mit den Mittelstreifen der Stege aneinander, sind hier durch Niete fortlaufend verbunden'; außerdem sind wieder kurze Querbleche d2 in Abständen vorhanden.
- Wie die Abbildungen . zeigen, lassen sich einwandfreie Knotenpunktanschlüsse ohne jede Schwierigkeit in einfachster Weise herstellen. Auch kann man die Laschenbleche so anordnen, daß sie zum mittelbaren Anbringen von Drahtverspannungen benutzbar werden. Ein Vergleich der hinsichtlich der äußeren Steghöhe und Flanschbreite übereinstimmenden Längsbänder A der Abb. 4 und eines normalen U-Eisenstabes nach Abb. 7 läßt die große Gewichtsersparnis bei Verwendung- zusammengesetzter Fachwerkstäbe gegenüber normalen U-Profilformen erkennen.
Claims (2)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Fachwerk für Luftschiffe und Flugzeuge, insbesondere für Flugzeugrümpfe, dadurch gekennzeichnet, daß die Fachwerkstäbe aus mehreren zweckmäßig aus Leichtmetall gezogenen dünnwandigen Längsbändern mit einem U-ähnlichen, in parallele Flansche auslaufenden Querschnitt und aus die Längsbänder in gewissen Abständen verbindenden Querbändern zusammengesetzt sind.
- 2. Fachwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fachwerkstäbe aus je zwei mit den parallelen Flanschen nach außen gerichteten Längsbändern mit U-ähnlichem Querschnitt bestehen, die außer durch die Querbänder bei unmittelbarer Berührung ihrer Stegteile durch fortlaufende Vernietung in den Stegteilen miteinander- verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL46232D DE356096C (de) | Fachwerk fuer Luftschiffe und Flugzeuge, insbesondere fuer Flugzeugruempfe |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEL46232D DE356096C (de) | Fachwerk fuer Luftschiffe und Flugzeuge, insbesondere fuer Flugzeugruempfe |
Publications (1)
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|---|---|
| DE356096C true DE356096C (de) | 1922-07-12 |
Family
ID=7271514
Family Applications (1)
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| DEL46232D Expired DE356096C (de) | Fachwerk fuer Luftschiffe und Flugzeuge, insbesondere fuer Flugzeugruempfe |
Country Status (1)
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|---|---|
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- DE DEL46232D patent/DE356096C/de not_active Expired
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