DE356149C - Rennschuh - Google Patents

Rennschuh

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DE356149C
DE356149C DEC30814D DEC0030814D DE356149C DE 356149 C DE356149 C DE 356149C DE C30814 D DEC30814 D DE C30814D DE C0030814 D DEC0030814 D DE C0030814D DE 356149 C DE356149 C DE 356149C
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Germany
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shaft
heel
shoe
lacing
foot
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DEC30814D
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CREFELDER LEDER und LEDERTREIB
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CREFELDER LEDER und LEDERTREIB
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A43—FOOTWEAR
    • A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00—Footwear for sporting purposes
    • A43B5/06—Running shoes; Track shoes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Rennschuh. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Rennschuh.
  • Alle Sportschuhe, ganz gleich für welche Arten von Sport sie Verwendung finden, insbesondere aber Renn- und Springschuhe, sind sehr starken Beanspruchungen ausgesetzt. Eine Hauptbedingung, die derartige Schuhe erfüllen müssen, ist ein guter, fester und reibungsloser Sitz, zumal dieselben meist am nackten Fuße getragen werden. Alle Sportschuhe ohne Ausnahme verlieren aber schon nach ganz kurzem Gebrauche infolge der hohen Beanspruchung ihre ursprüngliche Form und weiten sich so stark aus, daß die übliche Vorderverschnürung nicht mehr ausreicht, um den Schuh dem Fuße genau anzupassen. Wird aber eine derartige Verschnürung zu stark angezogen, so scheuert sich der Fuß leicht auf, während andererseits der Schuh an der Ferse keinen Schluß bekommt und deshalb leicht aushockt. Gerade ein guter und glatter Sitz des Schuhes an der Ferse ist aber beim Laufen und Springen von größter Bedeutung.
  • Es ist nun schon ein Rennschuh bekannt geworden, der diese Nachteile dadurch verhüten soll, daß das Vorderblatt selbst ungeteilt erhalten und statt einer Vorderverschnürung eine solche an der Ferse vorgesehen ist, welche zu diesem Zwecke von der Sohle bis zum oberen Schaftrande aufgeschlitzt ist und durch eine gewöhnliche Kordelverschnürung zusammengehalten wird. Mittels einer derartigen Fersenverschnürung läßt sich aber nur, und zwar in beschränktem Maße, der obere Schaftrand. iun den Fuß herum anziehen, wohingegen die Verschnürung auf den Sitz der Vorderkappe, die sich ebenfalls stark ausweitet, keinen Einfluß ausüben kann. Ein anderer Rennschuh sucht diesen Übelstand dadurch zu umgehen, daß für das in üblicher Weise geteilte Vorderblatt und den oberen Schaftrand besondere Verschnürungen vorgesehen sind, und zwar besteht hier die erstere wieder aus einer gewöhnlichen Kordelverschnürung mit den üblichen Schutzlappen, während die Schaftverschnürung aus zwei lose durch den Schaftrand gezogene und an der Ferse zu verbindende Schnüre o. dgl. gebildet wird. Dieser Schuh kommt den praktischen Bedürfnissen zwar nahe, weist aber die bekannten Übelstände von Kordelverschnürungen auf, die in einem Wundscheuern des Fußes bei zu straffem Anspannen bestehen, und gestattet außerdem nicht ein gleichmäßiges Anziehen des Schuhes von der Vorderkappe bis zur Ferse, da die beiden Verschnürungen unabhängig voneinander wirken. Ein besonderer Fehler beider Schuharten besteht sodann noch darin, daß die hinteren Verschnürungen unmittelbar an der Ferse, also einem sehr empfindlichen "feile des Fußes, sitzen und hier sehr leicht ein Aufscheuern bewirken, zumal beim Anziehen der Verschnürungen die beiden Hinterkappenenden nicht glatt übereinandergelegt, sondern nur gegeneinander angezogen werden, wobei sie sich unbedingt in Falten legen müssen.
  • Der Rennschuh nach der Erfindung vermeidet nun die erwähnten Nachteile infolge seines eigenartig geschnittenen Schaftes und einer einzigen Verschnürung, welche ein gleichzeitiges Anpassen des Schuhes rund um den Fuß herum ermöglicht. Der Schaft des Schuhes besteht hiernach aus ein em Stiirk Leder, welches auf dem Vorderblatt oval ausgeschnitten ist, während die Ferse durch die beiden glatt übereinandergelegten, bis zur Schaftseite verlängerten Hinterkappenenden gebildet wird. Der Schaft selbst ist deshalb in hohem Maße nachgiebig und kann mittels der rund um ihn herumlieg, nden Verschnürung der Fußform genau angepaßt werden. Die Verschnürung selbst besteht im Gegensatz zu dem Bekannten aus zwei breiten Riemen, welche zu beiden Seiten des Schaftes an dessen oberem Rande aufgesteppt sind und sich auf dem Vorderteil des Schaftes gabelförmig teilen, und zwar, läuft der von links kommende Riemen in zwei Strängen nach rechts und der von rechts kommende Riemen in zwei Strängen nach links, so daß die Stränge sich gegenseitig kreuzen und hierbei ineinander verschlungen liegen. Auf denn Vorderteil des Schaftes sind nun die äußeren Enden der Riemen aufgesteppt, während sie im übrigen lose übereinanderliegen. Werden nun die beiden Riemen, von welchen einer um die Ferse herumreicht, an der Seite des Fußes durch eine Schnur verbunden und angezogen, so wird einesteils das Vorderteil des Schaftes in strammem Schluß über den Spann zusammengezogen, wobei der Schaft infolge seines Ausschnittes leicht nachgeben kann, während andererseits der Schaft durch die um die Ferse herum verlaufende Verschnürung auch hier stramm angezogen und der Fußform angepaßt wird, so daß ein Aushocken des Schuhes unmöglich ist. Dadurch, daß die Hinterkappenenden um die Ferse herum verlängert sind, kommt die Verschnürungsstelle an die Seite des Schaftes zu liegen und werden infolgedessen Reibungsstellen an der empfindlichen Ferse vollständig vermieden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt Abb. = zeigt eine Seitenansicht des Schuhes, Abb. 2 zeigt eine Draufsicht des Schuhes. Der Schaft a ist aus leichtem Leder gebildet und in bekannter Weise an einer Brandsohle b angenäht. Er ist auf dem Vorderteil oval ausgeschnitten, was in Abb. 2 durch die punktierte Linie c angedeutet ist. Die Hinterkappenenden d und e sind nur ein kurzes Stück von der Sohle an vernäht und liegen im übrigen lose übereinander. Die Verschnürung besteht aus zwei Riemen f und g, von welchen der eine, f, nur bis zur Schaftseite reicht, wählend der Riemen g auf das äußere Kappenende e aufgesteppt ist und nun die Ferse herumreicht. Diese beiden Riemen, welche am oberen Rande des Schaftes aufgesteppt sind, teilen sich vorne gabelförmig. Der Riemen f bildet hier die beiden Stränge h und i, der Riemen g die Stränge k und 1, welche sich gegenseitig kreuzen und lose ineinander verschlungen liegen, da nur die äußeren Enden der Stränge auf das Vorderteil des Schaftes aufgesteppt sind.
  • Werden nun die beiden Riemenenden nz und n an der Schaftseite mittels einer Schnur o zusammengezogen, so wird einesteils das Vorderteil des Schuhes durch die sich kreuzenden Riemenstränge i und 1 und 1? und h zum First hin in strammem Schluß zusammengezogen, während andernteils auch der Schaftrand um die Ferse und. den ganzen Fuß herum angezogen wird. Der Schuh sitzt nun unabhängig davon, ob er sich im Gebrauche ausgeweitet hat, immer wieder vollkommen fest und ist deshalb ein Aushocken vollständig ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCFI: Rennschuh mit offenen Hinterkappenenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderteil und der -uni den Fuß herumreichende Teil eines aus einem Stück Leder hergestellten Schaftes durch eine gemeinsame Verschnürung der Fußform angepaßt werden können, welche aus zwei Riemen (g, f) besteht, die am oberen Schaftrande aufgesteppt sind und sich auf dem oval ausgeschnittenen Vorderteile des Schaftes gabelförmig in zwei Stränge (i, h und. k, 1) spalten, die sich gegenseitig kreuzen, löse ineinander verschlungen liegen rund nur mit ihren Enden auf den Schaft gesteppt sind, wobei der eine Riemen (f) nur bis zur Schaftseite reicht, während der zweite Riemen (g) auf das um die Ferse herum verlängerte äußere Hinterkappenende gesteppt ist und an der Seite des Schaftes mittels einer Schnur (o) mit dem ersten Riemen verbunden werden kann.
DEC30814D 1921-06-26 1921-06-26 Rennschuh Expired DE356149C (de)

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