DE357765C - Vorrichtung zur Erschwerung des Schleuderns von Triebfahrzeugen aller Art, insbesondere von Lok omotiven - Google Patents

Vorrichtung zur Erschwerung des Schleuderns von Triebfahrzeugen aller Art, insbesondere von Lok omotiven

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DE357765C
DE357765C DEH83978D DEH0083978D DE357765C DE 357765 C DE357765 C DE 357765C DE H83978 D DEH83978 D DE H83978D DE H0083978 D DEH0083978 D DE H0083978D DE 357765 C DE357765 C DE 357765C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C15/00Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
    • B61C15/08Preventing wheel slippage
    • B61C15/12Preventing wheel slippage by reducing the driving power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Erschwerung des Schleuderns von Triebfahrzeugen aller Art, insbesondere von Lokomotiven. Unter Schleudern ist dabei verstanden, daß das Triebwerk sich j rascher bewegt, als der fortschreitenden Bewegung des Fahrzeugs — bei reinem Rollen des mit dem Triebwerk gekuppelten Laufwerks auf der Fahrbahn — entsprechen
ίο würde. Das Schleudern ist nicht nur deshalb nachteilig, weil infolge des zwischen Rad und Unterlage stattfindenden Gleitens das Rad sich abnutzt, sondern besonders auch deshalb, weil während des Schleuderns infolge be- j
trächtlicher Abnahme des Reibungskoeffi- i
zienten mit zunehmender Gleitgeschwindig- | keit die Zugkraft des Triebfahrzeugs unter j Umständen ganz bedeutend herabgesetzt ist. t Eine Ausführungsform der Vorrichtung, die für Lokomotiven geeignet erscheint, ist in der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt.
Die Hauptteile der Vorrichtung sind ein j auf einer Kuppelachse sitzendes und von ihr | angetriebenes Schneckenrad α und eine mit starker Übersetzung mittels Stirn-, Winkel- und Kettenräder von der Laufachse aus angetriebene, in das Schneckenrad eingreifende Schnecke h mit großem Eigenwiderstand.
Die im Gehäuse i sitzenden Lager der Schneckenwelle sind — wegen des Federspiels gelenkig — mittels der Zugstange^ gegen den Rahmen der Lokomotive abgestützt. Zwischen Kuppelachse und Schneckenrad ist eine (in der schematischen Zeichnung nicht dargestellte) Kupplung geschaltet, mittels der diese Teile gekuppelt werden, sobald das Laufwerk ausreichend in Bewegung ist. Die Teilung des Schneckenrads entspricht der Ganghöhe der Schnecke, das Übersetzungsverhältnis zwischen Laufachse und Schnecke ist aber derart bemessen, daß sich die Schnecke etwas rascher drehen würde, als der Drehung des Schneckenrads entspricht. Der Geschwindigkeitsunterschied, der sich hieraus zwischen Schneckenrad und Schnecke ergeben würde, wird durch eine zwischen Laufachse und Schnecke eingeschaltete Reibungskupplung r ausgeglichen. Zur Vermeidung zu hoher Umdrehungszahlen der Schneckenwelle h ist nötigenfalls zwischen Laufachse und Schnecke eine bei einer bestimmten Umdrehungszahl die Sohnecke und das Schneckenrad selbsttätig ausschaltende Kupplung (in der Zeichnung nicht dargestellt) geschaltet. Die mittels Stirn-, Winkel- und Kettenräder erfolgende Verbindung des auf der Schneckenachse sitzenden Zahnrads g mit dem auf der Laufachse sitzenden Zahnrad b ist in der Zeichnung nicht dargestellt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Solange kein Schleudern eintritt, stützen sich unter geringfügigem Gleiten der Reibungskupplung r die dünn gezeichneten Flanken der Sehnecke h gegen die dünn 6S gezeichneten Flanken des Schneckenrads a. Tritt Schleudern ein, so holen die dick gezeichneten Flanken des Schneckenrads die dick gezeichneten Flanken der Schnecke ein, die Schnecke stützt sich mittels der Zugstange p gegen den Rahmen ab, das Gleiten der Reibungskupplung τ hört auf und die Gleitgeschwindigkeit zwischen Kuppelrad und Schiene bleibt atif den durch den Geschwindigkeitsunterschied zwischen Schnekkenrad und Schnecke begrenzten Betrag beschränkt.
Als Laufwerksteile im Sinne der Erfindung sind auch Teile, die mit dem Laufwerk (des Triebfahrzeugs oder eines angehängten Fahrzeugs) in Verbindung stehen und auch besonders eingebaute Laufwerksteile anzusehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Erschwerung des Schleuderns von Triebfahrzeugen aller Art, insbesondere von Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Triebwerk in Verbindung stehende Teile bei Überschreitung eines gewissen beliebig wählbaren Geschwindigkeitsunterschieds zwischen Triebwerk und Laufwerk sich gegen Laufwerksteile und gegen den Rahmen des Fahrzeugs stützen und die überschüssige Triebarbeit ganz oder zum größten Teil in den Stützflächen durch Reibung vernichtet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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