DE35849C - Apparat zum Aufbringen von Schichten auf Metallplatten sowie zum Rauhen oder Körnen derselben - Google Patents

Apparat zum Aufbringen von Schichten auf Metallplatten sowie zum Rauhen oder Körnen derselben

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DE35849C
DE35849C DENDAT35849D DE35849DA DE35849C DE 35849 C DE35849 C DE 35849C DE NDAT35849 D DENDAT35849 D DE NDAT35849D DE 35849D A DE35849D A DE 35849DA DE 35849 C DE35849 C DE 35849C
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Germany
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plates
metal plates
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graining
roughening
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35849D
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English (en)
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J. wezel, in Firma wezel & naumann in Reudnitz-Leipzig
Publication of DE35849C publication Critical patent/DE35849C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N3/00Preparing for use and conserving printing surfaces
    • B41N3/04Graining or abrasion by mechanical means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE IS: Druckerei.
derselben.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1885 ab.
Die Metallplatten, welche für. lithographische oder andere Zwecke zur Verwendung gelangen, werden mit einem Ueberzug versehen, welchem die- gleiche Eigenschaft wie dem lithographischen Stein innewohnt. In gewissen Fällen, z. B. für Kreidezeichnung, ist es auch erforderlich, diese Metallplatten vor der Aufbringung des Ueberzuges zu körnen, damit ein festeres Anhaften des letzteren erzielt wird.
Um diese angeführten Zwecke zu erreichen, dient der auf beiliegender Zeichnung, Fig. 1 bis 4, dargestellte Apparat.
Die Wirkung desselben ist folgende:
Die Metallplatten werden auf den Umfang eines aus hohlen geheizten oder nicht geheizten Platten gebildeten Cylinders gespannt und in diesem Zustande langsam rotirend an Zerstäuberdüsen vorbeigeführt, welche die Ueberzugsmasse in Nebelform auf die Plattenoberfläche niederschlagen. Die überzogenen Platten gelangen bei ihrer Rotation, z. B. bei ihrer tiefsten Lage in einen Wasserkasten, in welchem sie gespült werden, zu welch letzterem Zwecke das Wasser im Kasten ruhig stehen kann oder mit mechanischen Mitteln in wallende Bewegung versetzt wird.
Nach Passiren des Wasserbades werden die Platten an einem Bürstmechanismus vorbeigeführt, welcher sie von dem überschüssigen Ueberzug befreit.
Die Einrichtung des Apparates ist folgende:
Der Cylinder A ist mit der theilweise hohlen Achse B versehen, welche mittelst Arme CC1 die hohlen Tragplatten D trägt. Die letzteren werden von Dampf, heifser Luft oder anderen Heizmitteln durchströmt, und zwar tritt beispielsweise, wie in Fig. 2 ersichtlich, der Dampf beim Zapfen b ein, geht durch Arme C hindurch nach den Tragplatten D, aus welchen er wieder entweicht, indem er durch die Arme C1 zurück nach dem Ausströmerohr d gelangt. Am Ende des Ausströmerohres oder in der Leitung des letzteren kann an geeigneter Stelle ein Condensationswassertopf eingeschaltet werden.
Die Tragplatten D werden sonach erwärmt und mit ihnen die aufgespannten Platten E, auf welche in Nebelform die Ueberzugsmasse niederfällt und festtrocknet, bis die Platten an einer zweiten Düsenreihe F1 vorbeikommen und von neuem Ueberzugsmasse aufgestäubt wird, wodurch sich die Schicht verdickt.
In gleicher Weise wiederholt sich der Vorgang, je nachdem man eine dünnere oder dickere Schicht auf die Platte zu bringen wünscht. Die Platten E werden entweder mit umgebogenen Rändern versehen und mittelst Haltekeile α (s. Fig. 3) oder einem ähnlichen geeigneten Mechanismus auf die Tragplatten D aufgespannt.
Wenn die Platten ohne umgebogenen Rand befestigt werden sollen, so verwendet man eine Halteschiene e, Fig. 4, die mittelst Schraube/ angezogen wird.
Der Antrieb der Maschine geschieht von Welle G aus, ebenso wird von letzterer auch das Bürstwerk H in Bewegung gesetzt.
Sollen die Platten vor dem Aufbringen der
Schicht gerauht oder gekörnt werden, so werden statt der Düsen Sandgebläse angewendet. Es fällt in diesem Falle die Erwärmung der Platte weg, ebenso kann der Wasch- und Bürstmechanismus aufser Thätigkeit gesetzt bleiben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zur Ausführung des unter No. 35474 patentirten Verfahrens zur Herstellung einer Lithographie - Steinschicht auf Metallplatten die Anwendung eines zur Aufnahme der Platten dienenden, aus einzelnen durch Dampf oder heifse Luft erwärmten Zellen gebildeten roti.renden Cylinders, welcher mit einer Anzahl Düsenreihen FF' F" . . . armirt und mit dem Waschkasten L und der Bürsteneinrichtung H versehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35849D Apparat zum Aufbringen von Schichten auf Metallplatten sowie zum Rauhen oder Körnen derselben Expired - Lifetime DE35849C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9631055B2 (en) 2013-06-17 2017-04-25 Akzo Nobel Chemicals International B.V. Process for the preparation of a polysulfide

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