Gebiet der Erfindung
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Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf integrierte
Mehrfachdateneditoren und insbesondere auf das intelligente,
in-lineartige dynamische Editieren von Dokumenten, welche gemischte
Objektarten enthalten.
Beschreibung des Stands der Technik
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Der Trend in Computerprogrammen geht heutzutage dahin, eine Form
der Integration von verschiedenen Programmanwendungen zu
erreichen. Ohne Integration muß der Benutzer getrennte
Anwendungsprogramme für Textverarbeitung, Datenverarbeitung und grafische
Anwendungen verwenden. Wenn getrennte Anwendungsprogramme für
diese verschiedenen Funktionen benutzt werden, ist es oft
schwierig, die Ergebnisse von mehreren Anwendungen in einem
einzelnen Dokument zusammenzubringen. Deshalb ist der Zweck der
Integration von Programmanwendungen der, die Benutzung eines
Computers zur Erstellung eines gewünschten Ausgabeergebnisses zu
vereinfachen.
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Die einfachste Form der Integration ist eine Reihe von
Anwendungsprogrammen, die entwickelt wurden, um gemeinsam dieselben
Dateien zu bearbeiten, wobei dieselben oder ähnliche Befehle
benutzt werden, um DIESELBEN ODER ÄHNLICHE FUNKTIONEN
auszuführen. Diese Form der Integration ist relativ einfach zu
verwirklichen, erlaubt aber keine simultane Benutzung der einzelnen
Programme der Programmfamilie. Die zur Zeit populärsten
integrierten Programme können als Multifunktionsprogramme bezeichnet
werden. Diese sind durch Verbindung einer Vielzahl von
Anwendungen innerhalb des Programms gekennzeichnet. Solche Programme
erlauben in der Regel das Aufteilen des Bildschirms in mehrere
unterschiedliche Fenster, so als wäre jedes ein getrenntes
Programm. Normalerweise enthalten diese Multifunktionsprogramme
Text-, Arbeitsblatt- und Geschäftsgrafik-Anwendungen. Analog zu
den Multifunktionsprogrammen gibt es die Integrationstechnik,
die auf einer Datenbank-Anwendungsumgebung aufbaut, in der alle
Anwendungen sich einen Satz gemeinsamer Daten teilen. Ein ganz
anderer Ansatz wird bei der Bereitstellung einer integrierten
Bedieneroberfläche gewählt. Bei diesem Ansatz können
eigenständige Programme Informationen gemeinsam benutzen und sie
erscheinen oft gleichzeitig auf dem Bildschirm, jedes in seinem eigenen
Fenster. Im Gegensatz zu Multifunktionsprogrammen, die auf die
im Paket programmierten Anwendungen beschränkt sind, können
Anwendungen ausgewählt und kombiniert werden.
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Als Teil einer Forschungsanstrengung am IBM CAMBRIDGE SCIENTIFIC
CENTER in Cambridge, Massachusetts, zur Entwicklung von
Programmiertechniken auf dem Gebiet der Bürosysteme entwickeln Sheldon
Borkin und John Prager den persönlichen integrierten online (PO-
LITE). Dies ist ein einfach zu benutzendes Echtzeit-Editier- und
Formatierprogramm für Kombinationsdokumente. Ein
Kombinationsdokument enthält Bilder, Zeichengrafiken, Diagramme,
handschriftlichen Eintragungen, Text, Tabellen und mathematische
Symbole. Der Philosophie von POLITE liegt die Idee zugrunde, daß
ein Editor in der Lage sein sollte, die Integration von
Funktionen in-line zu handhaben, ohne getrennte Anwendungen aufrufen zu
müssen und ohne die Benutzung eines Zwischenspeichers. Der Apple
Lisa, der Macintosh und die Rechner von Xerox Star sind alles
integrierte Systeme, welche die Bearbeitung von
Kombinationsdokumenten ermöglichen, aber die gewöhnlich in diesen Rechnern
verwendete Methode legt das Ergebnis der aufgerufenen Funktion
in einem Zwischenspeicher ab und geht dann zum Dokumenteditor
zurück, um das Ergebnis am gewünschten Ort einzufügen. Dies ist
ein zeitaufwendiger und ermüdender Prozeß.
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Obwohl POLITE Funktionenintegration innerhalb einer einzigen
Anwendung bietet, wird die Editierumgebung durch
Benutzereingriffe gesteuert. Der Benutzer muß das Menü aufrufen, welches
sich auf ein Objekt bezieht, bevor eine passende Bearbeitung
ausgewählt werden kann oder er muß, nach Auswahl des Objekts,
den Vorgang in der Befehlszeile eingeben.
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Ein Hauptunterschied zwischen dieser Erfindung und dem Editor
POLITE ist, daß die Editierumgebung vom Editor und nicht vom
Benutzer gesteuert wird. Der Editor bestimmt, welche Befehle
angezeigt werden, abhängig vom gewählten Objekttyp und/oder der
aktuellen Cursorposition zur Auswahl von Objekten und
Arbeitsschritten. Der Benutzer muß das Befehlsmenü nicht ausdrücklich
aufrufen. Der Editor behandelt jede Dokumentenseite als einen
Bereich, belegt von Objektmengen, welche Text, Grafik, Bild-
oder Tabellendaten enthalten können und die zu jeder der anderen
Objektmengen auf derselben Seite, einer anderen Seite im
Dokument oder außerhalb des Dokuments in Beziehung stehen können.
Zusammenfassung der Erfindung
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Eine Aufgabe dieser Erfindung ist die Bereitstellung eines
Editors für gemischte Objekte, welcher auf Grund von internen
Informationen über Objekttyp und -umgebung und nicht auf Grund von
ausdrücklichen Benutzerbefehlen Arbeitsschritte mit Objekten und
Einstellungen ausführt.
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Eine andere Aufgabe dieser Erfindung ist die Bereitstellung
einer einfachen Benutzerschnittstelle, welche die Manipulation von
Objekten und Einstellungen und die Befehlsausführung für den
Benutzer durchschaubar macht.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines
Verfahrens zur Bearbeitung aller Objekte in-Line auf der Seite
und nicht in getrennten Fenstern oder über eine Eingabezeile.
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Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung
eines Verfahrens zur Bearbeitung gemischter Objekte innerhalb
eines Dokuments, ohne Laden einer gesonderten Anwendung oder der
expliziten Befehlseingabe.
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Die Erfindung stellt ein Verfahren zum intelligenten,
dynamischen in-Line Bearbeitung von Dokumenten, die bei einer
Rechnerarbeitsstation gemischte Objektarten enthalten bereit, welches
die folgenden Schritte umfaßt:
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Anzeigen eines Dokuments und eines Steuerstreifens bei der
Rechnerarbeitsstation, wobei der Steuerstreifen zumindest die
Grundfunktionen enthält, die von einem Benutzer bei der Bearbeitung
des Dokuments gewählt werden können,
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Bestimmen, ob ein Objekt im Dokument von dem Benutzer zur
Bearbeitung ausgewählt wurde und
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Bestimmen der Art eines von dem Benutzer zur Bearbeitung
ausgewählten Objekts,
gekennzeichnet durch den folgenden Schritt:
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Anzeigen von Bearbeitungsfunktionen in dem Steuerstreifen, die
für die Art eines von dem Benutzer zur Bearbeitung ausgewählten
Objekts spezifisch sind.
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Gemäß dieser Erfindung bietet der Editor ein Menü, welches die
Grundfunktionen enthält, die für jede Objektart gültig sind.
Dieser Funktionssatz enthält die Befehle GET, UNDO/REDO, CREATE,
DESCRIBE, SEARCH, GOTO, DELETE, MOVE und COPY. Sobald ein Objekt
ausgewählt ist, zeigt der Editor zusätzlich zu den bereits
angezeigten Grundfunktionen noch objektspezifische Befehle an. Wird
zum Beispiel ein grafisches Objekt ausgewählt, wird ROTATE, SHA-
PE und SMOOTH zusammen mit den generischen Befehlen dargestellt.
Wenn aber ein Tabellenobjekt ausgewählt wurde, werden ROTATE,
SHAPE und SMOOTH durch DELETE, VIEW und SORT ersetzt. Die
Objektauswahl ist der Auslöser, welcher den Editor zum
automatischen Wechsel der anzuzeigenden Befehle veranlaßt. Der Benutzer
muß den Editor nicht ausdrücklich zum Wechsel des Befehlssatzes
auffordern.
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Die Steuerung verwendet das festgelegte Objekt und die Funktion,
um zu bestimmen, welches Vorgehen nötig ist und ruft das
passende Unterprogramm als nötige Basis auf. Dieser Ablauf ist für den
Benutzer vollkommen transparent. Wegen dieser Gestaltung muß
sich der Benutzer nie darum kümmern, welche verschiedenen
Objektarten welche Prozesse zum Kombinieren der Daten auf einer Seite
benötigen. Tabellen können sich neben Grafiken und Grafiken
neben Texten befinden, ohne daß der Flexibilität Abbruch getan
wird.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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Die Vorhergehenden und andere Ziele, Aspekte und Vorteile der
Erfindung können mit Hilfe der folgenden detaillierten
Beschreibung unter Bezug auf die Zeichnungen besser verstanden werden,
wobei
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Fig. 1 ein Beispiel für ein Kombinationsdokument ist, welches
Text, Grafiken und eine Tabelle miteinander verbindet,
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Fig. 2 die Seitenlayoutphilosophie des
Anwendungskombinationseditors ist, auf welcher die Verbesserung entsprechend der
bevorzugten Ausführung der Erfindung beruht,
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Fig. 3A bis 3E die für jedes zu bearbeitende Objekt gültigen
allgemeinen Funktionen und die für jede Objektart gültigen
Funktionen darstellen, und
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Fig. 4 ein Flußdiagramm ist, welches das Funktionsschema der
Erfindung zeigt.
Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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Der Anwendungskombinationseditor, auf dem die Verbesserung
entsprechend der gewünschten Ausführung der Erfindung beruht, ist
eine Anwendung, welche die Erstellung und Modifizierung von
Dokumenten ermöglicht, die aus Mischungen von höchstens vier
verschiedenen
Datenarten bestehen können. Die möglichen Datenarten
sind Text, Grafiken (sowohl in freier Form als auch Diagramme),
und Tabellen (strukturierte Arbeitsblattbereichsdaten und Daten
aus Tabellen). Dokumente, welche mehr als eine Datenart
enthalten, werden Kombinationsdokumente genannt. Ein Beispiel für ein
Kombinationsdokument wird in Fig. 1 der Zeichnungen
dargestellt. Das dargestellte Beispiel ist ein Brief, welcher Text,
ein vertikales Balkendiagramm und Tabellendaten enthält. Der
Anwendungskombinationseditor führt die Formatierung im WYSIWYG-
Verfahren und die Bearbeitung solcher Kombinationsdokumente in
Echtzeit durch und ist zum Einsatz auf Personalcomputern wie dem
IBM PC/XT mit einem Farbgrafikbildschirm bestimmt. Der Editor
ist ein einzelnes integriertes Anwendungsprogramm, welches vom
IBM PC-Betriebssystem DOS unterstützt wird und verwendet ein
WYSIWYG-System zur Anzeige und Verwaltung von
Pop-Down-Bedienfeldern.
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Alle Daten innerhalb des Editors befinden sich in Seitenform und
alle Seiten befinden sich in einem Kombinationsdokument. Jeder
Absatz innerhalb des Textes eines Dokumentes existiert als eine
eigenständige Einheit; deshalb kann der Benutzer jeden Absatz
mit seinen eigenen Einstellungen ausstatten. Ein Absatz kann
zentriert ausgerichtet und mit doppeltem Zeilenabstand, der
nächste rechtsbündig ausgerichtet und mit einfachem
Zeilenabstand und der folgende linksbündig und mit vierfachem
Zeilenabstand sein. Jeder Absatz kann seine eigenen Einstellungen für
die Zeilenlänge haben, die sich von denen für die Seite
festgelegten unterscheiden können. Weiterhin müssen Absätze keine
festen linken und rechten Randmarkierungen haben. Ein Absatz kann
eine Grafik oder Tabellenstruktur auf der Seite einschließen.
Eine Vielzahl von Formen stehen dem Benutzer für die Erstellung
von grafischen Objekten zur Auswahl, ebenso steht eine Vielzahl
von Diagrammarten zur Auswahl. Tabellen können aus nur einer
Zelle oder aus mehreren Zeilen und Spalten bestehen. Im
letzteren Fall werden arithmetische Berechnungen innerhalb einer Zelle
wie bei einer typischen Arbeitsblattanwendung unterstützt.
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Das in Fig. 1 der Darstellungen gezeigte Beispiel zeigt auch
zwei Anwender-Steuerstreifen am oberen Rand des Bildschirms.
Innerhalb des Steuerstreifens befinden sich Befehlssymbole,
welche alle im Augenblick für die zu bearbeitende Datenart gültigen
Befehle darstellen. Der Inhalt dieser Steuerstreifen ändert sich
entsprechend den auf die ausgewählte Datenart anwendbaren
Funktionen. Ein Befehl kann durch Ansteuern mit einem Zeiger, wie
zum Beispiel einer Maus, und dem Betätigen der entsprechenden
Taste ausgewählt werden. Wenn ein Befehl aus dem Steuerstreifen
ausgewählt ist und dieser Befehl weitere Benutzereingriffe
erfordert, erscheint ein Pop-Down-Bedienfeld.
Pop-Down-Bedienfelder bestehen aus Schlüsselworten und/oder Parameterfeldern und/oder
Erklärungstexten. Jedes Pop-Down-Bedienfeld hat in seiner
rechten oberen Ecke eine Symboltaste Beenden, welche, wenn diese
durch den Benutzer ausgewählt wird, das Bedienfeld vom
Bildschirm entfernt, mit dem Ergebnis, daß jede in einem Auswahl-
oder Parametereingabe-Bedienfeld gemachte Auswahl gelöscht wird.
Die meisten Mehrfachauswahl- und Parametereingabe-Bedienfelder
haben auch eine Symboltaste Ausführung in der unteren rechten
Ecke welche, wenn vom Benutzer ausgewählt, die Ausführung des
Befehls veranlaßt. Das Pop-Down-Bedienfeld wird vom Bildschirm
entfernt, wenn der Befehl ausgeführt ist.
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In Fig. 1 befinden sich am linken Rand der Darstellung Symbole,
die die Datenart innerhalb einer Objektmenge anzeigen; die
dargestellten Symbole sind H für Überschrift (Header), L für Zeile
(Line), für Absatz, G für Grafiken und T für Tabelle.
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Der Editor arbeitet nach einem Seitenlayoutkonzept, das in Fig.
2 der Zeichnungen dargestellt wird. In dieser Figur wird die
Seite 2 eines Dokuments gezeigt, unter der Annahme, daß diese
sich in einem Bearbeitungsfenster 1 einer punktadressierbaren
oder bitadressierbaren Anzeigeeinheit, gesteuert von einer
einzelnen oder einer vernetzten Rechnerarbeitsstation, befindet.
Eine Benutzeraufforderung zur Bearbeitung des Seite 2
enthaltenden Dokuments bewirkt, daß die Seite im Bearbeitungsfenster 1
abgebildet wird. Auf Seite 2 werden ein Absatz 3 und eine Zeile
4
angezeigt, Beispiele für Textobjekte, ein Rechteck 5 und
handschriftlicher Text 6, Beispiele für Zeichen-Grafikobjekte, ein
Kreisdiagramm 7, ein Beispiel für ein Geschäftsgrafik-Objekt und
ein Arbeitsblatt 8, ein Beispiel für ein Tabellenobjekt.
Steuerstreifen 9 zeigt die Grundfunktionen, welche für jedes Objekt
auf Seite 2 gültig sind. An diesem Punkt kann der Benutzer jeden
Befehl des Steuerstreifens 9 oder jedes auf Seite 2 befindliche
Objekt einschließlich Symbol 10, welches das Objekt Seite 2
darstellt, auswählen.
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Die Fig. 3A, 3B, 3C, 3D und 3E zeigen die für jede der vom
Editor unterstützen Objektarten gültigen Befehle. Steuerstreifen
11 in Fig. 3A enthält die gemeinsamen Befehle für alle
Dokumentenobjekte. Steuerstreifen 12 in Fig. 3B enthält die
Grundfunktionen und die speziellen Funktionen MERGE, SPLIT und CONVERT
für Textobjekte. Die speziellen Befehle für Zeichengrafikobjekte
ROTATE, SHAPE und SMOOTH werden zusammen mit den Grundbefehlen
im Steuerstreifen 13 in Fig. 3C gezeigt. ROTATE, SHAPE und CON-
VERT, die speziellen Befehle für Geschäftsgrafik-Objekte wurden
zu den Grundfunktionen im Steuerstreifen 14 in Fig. 3D
hinzugefügt, und Steuerstreifen 15 in Fig. 3E enthält die speziellen
Befehle DELETE, VIEW und SORT für Tabellenobjekte. Das System
zeigt automatisch einen der objektbezogenen Steuerstreifen an,
sobald die Objektart zum Bearbeiten ausgewählt wurde. Zum
Beispiel bewirkt die Auswahl des Rechtecks 5 in Fig. 2, daß das
System den Steuerstreifen 13 anzeigt, und die Auswahl von Absatz
3 oder Zeile 4 bewirkt, daß Steuerstreifen 12 angezeigt wird.
Das System kennt immer die Art des ausgewählten Objekts und die
Befehle, die zur Bearbeitung des Objektes angezeigt werden
müssen.
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Als nächstes wird das Flußdiagramm in Fig. 4 behandelt, welches
die Bearbeitung eines Gemischtobjekt-Dokumentes darstellt.
Zunächst gibt der Benutzer ein, daß ein Dokument bearbeitet werden
soll. Das System zeigt dann die für die Bearbeitung des
Dokuments gültigen Befehle und die erste Seite des Dokuments an,
wenn das Dokument bereits existiert oder eine leere Seite, wenn
das Dokument erst erstellt wird. An dieser Stelle kann der
Benutzer den Zeiger auf jeden Ort innerhalb des
Bearbeitungsfensters positionieren und entweder einen Befehl oder ein Objekt
auswählen. Diese Funktionen werden in den Blocks 21 und 22
dargestellt. Wenn ein Objekt ausgewählt wurde, führt der Ablauf
durch Block 23 und 24; wenn ein Bearbeitungsbefehl ausgewählt
wurde, geht die Steuerung auf Block 31 über. In Block 24 prüft
das System, ob vor der Objektauswahl bereits eine
Bearbeitungsfunktion ausgewählt wurde. Wenn eine Funktion ausgewählt wurde,
dann führt das System diese in Block 27 aus. Nach Ausführung der
Bearbeitungsfunktion prüft das System in Block 28, ob die Seite
neu formatiert werden muß. Die Neuformatierung der Seite und die
Anordnung der Objekte auf der Seite wird in Block 30 ausgeführt.
In Block 29 wird das Objekt erneut im Bearbeitungsfenster
angezeigt und die Steuerung geht zu Block 22 zurück.
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Wenn in Block 24 keine Bearbeitungsfunktion ausgewählt wurde,
geht die Steuerung auf Block 25 über, in welchem das System
prüft, ob die angezeigten Befehle für das ausgewählte Objekt
gültig sind. Wenn die Befehle nicht gültig sind, dann zeigt das
System automatisch den Steuerstreifen an, welcher die für das
ausgewählte Objekt speziellen Funktionen enthält. Nach der
Anzeige des gültigen Steuerstreifens geht die Steuerung zu Block
22 zurück.
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Wenn eine Bearbeitungsfunktion ausgewählt wurde, dann prüft das
System in Block 31, ob die Funktion die Beendigung der
Dokumentbearbeitung ist. Wenn die Funktion ausgewählt wurde, führt das
System die Funktion in Block 27 aus, prüft auf Neuformatierung
in Block 28, formatiert in Block 30 neu und zeigt das Dokument
in Block 29 an. Danach kehrt die Steuerung zu Block 22 zurück.
Wenn kein Objekt ausgewählt wurde, geht die Steuerung auch zu
Block 22 zurück, um auf eine Auswahl des Bedieners zu warten.