DE358736C - Vorfuehrungsgeraet zur Beobachtung stereoskopischer oder Rundbilder - Google Patents
Vorfuehrungsgeraet zur Beobachtung stereoskopischer oder RundbilderInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B23/00—Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
- G03B23/02—Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor
- G03B23/04—Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement
- G03B23/046—Picture changing devices
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- Eye Examination Apparatus (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AW 16. SEPTEMBER 1922
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 h GRUPPE 22
(D 40041 IXj'4Zh)
Emile Jacques Delens in Versailles, Frankr.
Vorführungsgerät zur Beobachtung stereoskopischer oder Rundbilder.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juli 1921 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Frankreich vom 12. August 1920 beansprucht.
In den bisher gebräuchlichen Geräten zur Beobachtung von stereoskopischen Bildern
werden die in einem Schubfächerkasten enthaltenen Platten zum Zwecke der Vorführung
vor die Schauöffnungen von einem senkrechten
Gestell angehoben, welches unter dem Kasten angeordnet ist, und auf welchem die Platte
mittels eines unteren Anschlages aufruht. Nach dieser Anordnung muß unterhalb des
Kastens als Arbeitsraum für das Gestell zur
Vorführung ein freier Raum -bleiben, der mindestens der Hubhöhe der Platten entspricht.
Das Gerät ist infolgedessen ziemlich sperrig. Außerdem kommt es häufig vor, daß
Gestellteile, die zum Anheben der Platten dienen, die Gelatine einer Platte ohne Deckglas
ritzen, vor welcher sie entlanggleiten, weil dieses Entlanggleiten in einem nur sehr geringen
Abstande geschieht.
ίο Es gibt außerdem Geräte derselben Art, in
denen die Platten mittels verstellbarer Elektromagnete angehoben werden und in einer
Kammer oberhalb des mit den Führungsnuten versehenen Kastens untergebracht werden.
Diese Vorrichtungen weisen dieselben Ubzuträglichkeiten bezüglich der Raumverhältnisse
auf.
Die Erfindung betrifft nun ein Beobachtungsgerät für stereoskopische Bilder oder
Rundbilder, in welchem die Bildplatten in einem Kasten mit Führungsnuten untergebracht
sind, der ortsveränderlich ist, und das Eigenartige der Neuerung besteht darin,
daß das Anheben der Bildplatten durch Greifer geschieht, welche sie an den Seitenränidern
erfassen und emporhalten, um sie in die Höheneinstellung- der Okulare zu bringen.
Sobald sich das Gerät im Ruhezustande befindet, treten die Greifer gegen die Seitenwände
des mit Führungsnuten versehenen Kastens ziurück.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung dargestellt.
Abb. ι zeigt die Gesamtansicht des Gerätes, \ron vorn gesehen, die Einzelteile in Ruhestellung
und den äußeren Kasten geschnitten. Abb. 2 ist ein Grundriß. Abb. 3 zeigt eine
Seitenansicht, und zwar von derjenigen Seite her, an welcher die Bedienungshandhabe sitzt.
Abb. 4 ist ein Grundriß der zum Bewegen des Schlittens dienenden Teile. Abb. 5 ist ein
senkrechter Längsschnitt durch das Gerät, welcher insbesondere die Hebevorrichtung für
die Platten sichtbar macht. ArJb. 6 ist ein senkrechter Querschnitt. Die Abb. 7 und 8
zeigen senkrechte Teilschnitte in der Längsrichtung und veranschaulichen die Wirkungsweise
'der Plattenhebevorrichtung. Abb. 9 stellt im Grundriß die Bewegungsteile für den
Schlitten in ihrer Tätigkeit dar.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, enthält das Gerät einen in ein Gehäuse eingeschlossenen
Mechanismus. Dieser Mechanismus ruht auf einer Grundplatte 7 (Albb. 3
bis 6) mit einer angebogenen Rückenwand und zwei Seitenwänden 8. Das Gehäuse enthält
drei Hauptteile, nämlich erstens den Schlitten, zweitens den Hebemechanismus für die
Platten, und drittens den Vorschubmechanismus des Schlittens. i
Der Schlitten dient dem Schubfächer- !
kasten 48 (Abb. 1 bis 5) als Unterbau, in welchem Kasten die zu besichtigenden
Stereoskopbilder enthalten 'sind. Der Schlitten hat eine Bodenplatte 52 (Albb. 4, 5, 6, 7, 9)
mit zwei Eingriffsleisten 53 (Abb. 4 urid 9), die in Nuten des Bodens des Kastens eintreten,
so daß sie den Kasten in einer bestimmten Stellung festhalten. Ferner hat der Schlitten einen Führungsartn mit Anlaßknopf
55, welcher ermöglicht, den Schlitten von außen her zu bewegen. Der Bewegungsmechanismus wirkt auf eine Zahnstange 57
(Abb. 4 und 9) ein. Der Schlitten gleitet auf zwei Schienen 54 (Abb. 4, 7, 9), die auf der
Bodenfläche 7 (Abb. 3 bis 6) ruhen. Um zu vermeiden, daß der Schlitten sich beim Verschieben
eckt, geschieht seine seitliche Führung lediglich auf der Schiene, die dem Anfaßknopf 55 zunächst gelegen ist, während
die zweite Schiene nur zur senkrechten Abstützung dient.
Was den Hebemechanismus für die Platten anbetrifft, so sind zu beiden Seiten der Bodenfläche
7 je ein Sockel 14 (Abb. 3) befestigt, der ein Gleitleistenpaar 6 (Abb. 1,
3,9) hält sowie einen Stab 13. Die beiden Stäbe 13 und die beiden Leistenführungen 6
sind untereinander an ihren oberen Enden durch eine Leiste 10 (Abb. 5,6) venbunden,
welche derart abgebogen ist, daß sie eine .Längsverbindung 11 bildet. Eine andere
Leiste 19 verbindet die Stäbe 13 in deren mittlerer Höhe und dient gleichzeitig zum
Tragen einer senkrecht stehenden Mattscheibe 20 (Abb. 6).
Die Stäbe 13 halben je eine Gleitrinne, in welcher ein Rahmen 40 (Abb. 1, 5, 6, 8) verschiebbar
ist, an dem zwei Paare von Klinken sitzen. Die oberen Klinken 36 (Albb. 5, 6)
sind an Schraubenbolzen 37 (Abb. 5) gelenkig befestigt. Die Klinken haben einen Sporn
41 und ein Kautschukkissen 42. Die unteren Klinken 44 sind mittels der Schraube 45 gelenkig
befestigt und werden von den Kastenwänden durch Blattfedern 47 abgedrückt. Die Stäbe 13 bieten eine Gleitführung 17
(Abb. 1,5) dar, die in eine Abrundung 18 endigt und gegen welche die Sporne 41 und φ
gleitend anliegen^ wenn der Rahmen gehoben wird. Die oberen Klinken 36 bieten eine Ausnehmung
dar, in die ein Träger 35 eingreift, die am Ende einer Stütze 30 (Abb. 3) sitzt,
die ihrerseits in den Führungen 6 gleitet.
Die beiden Stützen 30 werden gemeinschaftlich von zwei Hebeln 22 (Abb. 3) und
23 (Abb. 6) bedient, die durch ein auf einer Achse 9 sitzendes Rohr verbunden sind. Die
Achse 9 wird von den beiden Seitenwänden 8 des Gehäuses getragen. Zu diesem Zwecke
endigen die Hebel 22 und 23 in Zapfen 24, die zwischen zwei Tragleisten 32 und 33
(Abb. 3) liegen. Die Tragleisten sind auf Stützen 30 befestigt. Die obere Tragleiste ist
langer als die untere Tragleiste. Der Hebel 22 ist mit einem Bedienungsgriff 25 ausgestattet
und bildet einen Arm, der an seinem Ende einen Finger 26 (Abb. 3, 4) trägt, während der Hebel 23 mit einer Zugfeder 27
(Abb. 6) ausgestattet ist, die an einer Achse 28 Führung findet. Letztere ist an einer
ίο Platte 29 befestigt, die mit dem Gehäuse fest
zusammenhängt.
Der Bewegungsmechanismus für den Schlitten besteht aus einem Klöppelhebel 59
(Abb. 4), der auf einer Achse 60 gelenkig befestigt ist, die von der Bodenfläche 7 festgehalten
wird. Einer der beiden Schenkel des Hebels 59 bildet einen Greifer 61 und ist
der Wirkung einer Zugfeder 62 unterworfen. Auf diesen Greifer wirkt' der Finger 26 des
Hebels 22. Der andere Schenkel des Hebels 59 hat an seinem Ende einen Schlitz, in welchen
der Stift 63 eines Kreisausschnittes 64 eingreift. Der Kreisausschnitt 64 ist gelenkig
an einer Achse 65 angeordnet und hat eine Bodenrippe 66 sowie ein Widerlager 67.
Eine Klinke 68 mit einem Zahn 69 legt sich gegen einen Anschlag 70 und ist an dem
Kreisausschnitt 64 gelenkig befestigt. Die Klinke trägt eine in bezug auf die Schwenkungsachse
exzentrische Rippe 71 und wird von einer Feder 72 angezogen, die den Kreisausschnitt
an das Widerlager 67 heranzieht. Das Gehäuse der Vorrichtung besteht aus einem Kasten 1 (Abb. 1,3), der auf einer
Bodenplatte 2 ruht. Der Kasten hat auf seiner Vorderseite Betrachtungsgläser 3 (Abb. 3, 6),
die in bekannter Weise mit einer Regelungsvorrichtung für die Entfernung zwecks scharfer Einstellung versehen ist. Ferner hat
die Vorderwand des Gerätes eine mittels Scharnieres gelenkig befestigte Klappe 50
(Abb. 3), die man herafeschwenken kann, um den Schubfächerkasten in den Apparat einzuführen.
Das Gehäuse wird auf der Rückseite durch eine Mattscheibe 5 (Abb. 3, 6) geschlossen, die
ungefähr in einem Winkel von 45 ° geneigt ist und von der senkrechten Mattscheibe
20 durch einen Beleuchtungsspiegel 21
5" (Abb. 3, 6) getrennt ist. Diese Einrichtung ist zu dem Zweck getroffen, die Rauheit 'der
Mattscheibe 20 in die. Erscheinung treten zu lassen und eine gleichmäßige Beleuchtung der
Vorrichtung sicherzustellen, unabhängig von dem Winkel, unter welchem das Licht einfällt.
Das Gehäuse hat endlich noch eine Teilung 56 (Abb. 9) aufzuweisen, vor welcher
sich der Zeiger 55 des Schlittens verschiebt. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist
folgende: Wenn sich die Einzelteile in ihrer Ruhestellung befinden, wie in Abb. 5 und 6
abgebildet, ruht der Kasten 48, der die photographischen Platten enthält, auf dem Schlitten
52 und die Oberkante der ersten Platte kommt dadurch, daß sie über den Kasten hinausragt,
in den Bereich der Greifer 42 der oberen Klinken 36. Wenn man jetzt den Handhabungsgriff: 25 von unten nach oben bewegt, schwenken
die beiden Hebel 22 und 23 (Abb. 3, 6) um ihre Achse 9 und heben mit Hilfe ihrer
Zapfen 24 die Tragleisten 32 (Abb. 3) an, weiche die Stützwände 30 mitnehmen und sie
in den Führungen 6 gleiten lassen. Die Träger 35 lassen infolge ihrer Lagerung in
den oberen Klinken 36 diese Klinken um deren Gelenkachsen 37 schwenken, bis die Kissen 42 die Platte an deren seitlichen Rändern
erfaßt haben.
Wenn man jetzt darin fortfährt, die Handhabe 25 und die Hebel 22 und 23 empor zu
bewegen, hebt sich die Platte 49 mit dem Rahmen 40. Die Sporne 41 und die Klinken
36 kommen mit den Abrundungen 18 in Berührung,
wodurch die Platte stärker angefaßt und fester abgestützt wird.
In dem Augenblick, in welchem die unteren Klinken 44 in Höhe der Abrundungen 18 ankommen,
lassen die Sporne 46 dadurch, daß sie mit den Abrundungen 18 in Berührung
kommen, diese tun· ihre Gelenkachsen 43 go schwenken, so· daß die Kautschukkissen 42 mit
den Seitenkanten der Platte in Berührung treten, die sie jetzt am unteren Teil stützen,
wie es in Abb. 8 dargestellt ist. Diese Bewegung der unteren Klinken findet statt,
bevor die Platte 49 (Abb. 5) gänzlich aus den Nuten des Kastens 48 herausgetreten ist, damit
sie zwischen den vier Greifern festgehalten wird, bevor sie aus dem Kasten vollständig
herauskommt. Es genügt nun, das Anheben der Platte fortzusetzen, bis der Rahmen 40 gegen die Längsverbindung 11
trifft und bis die Platte in Höhe der Betrachtungsgläser eingestellt ist.
Wenn man die Hebel von oben nach unten bewegt, senkt sich die Platte wieder, wird
von den Kissen 42 der unteren Klinken 44 losgelassen, sobald die Sporne 46 von den
Führungen 17 freikommen. Die Klinken werden alsdann durch ihre Federn 47 in ihre
Anfangsstellungen zurückgeholt. Die Platte tritt alsdann mit der Unterkante bereits
wieder in die Nuten des Kastens 48 ein, fährt fort, sich zu senken, und gewinnt ihren Platz
im Kasten zurück. Man drückt die Handhabe noch vollständig an, bis der Rahmen 40 in
die Ruhestellung gelangt, was zur Folge hat, daß die oberen Klinken 36 um ihre Achsen
schwenken und die Platte von den Kissen 42 befreien.
Um die Verschiebung des Schlittens- 52 mit dem Plattenkasten 48 zu veranlassen, damit
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man die nächstfolgende Platte betrachten kann, drückt man auf die Handhabe 25, um
die Hebel 22 und 23 abwärts zu bewegen. Die Zapfen 24 gehen frei vor den unteren Tragleisten
33 (Abb. 3) vorbei, die Hebel verlassen den Plattenhebemechanismus, um den Schlittenbewegungsmechanismus in Tätigkeit
zu setzen. Der Finger 26 (Abb. 4 urid 9) trifft gegen das Schenkelende 61 und veranlaßt
den Winkelhebel 59, sich um seine Achse 60 zu drehen, und dieser Hebel nimmt mittels des Stiftes 63 den Kreisausschnitt 64
mit, der sich infolgedessen um seine Achse 65 dreht. Die Winkelverstellung des Kreisausschnittes
verursacht, daß die exzentrische Rippe 71 der Klinke 68 zwischen zwei Zähne
58 der Zahnstange 57 eindringt. Da die beiden äußersten Punkte der Rippe eine solche
Exzentrizität haben, wie der Abstand zwisehen zwei Platten und wie der Abstand
zwischen zwei Zähnen ausmacht, hat die Rippe γι, sobald der Kreisausschnitt am Ende
seiner Bahn angekommen ist, den Schlitten und auch somit den Plattenkasten um das
nötige Stück zurückgeschoben, wie es in Abb. 9 dargestellt ist.
Wenn man aufhört, auf den Knopf zu drücken, kehrt der Winkelhebel 59, von seiner
Feder angezogen, in seine Anfangsstellung zurück, wobei er den Kreisausschnitt 64 in
die Ruhestellung zurückbringt. Während der Rückwärtsbewegung des Kreisausschnittes
greift die Rippe 71 von neuem zwischen die beiden Zähne 58 ein, welche sie verlassen
hatte, und die Klinke 68 schwenkt frei um ihre Achse, ohne die Zahnstange zu betätigen.
Sobald der Kreisausschnitt in seine Ruhestellung zurückgekehrt ist, ist die Rippe von
den Zähnen freigekommen, und die Klinke ist durch die Feder 72 wieder zurückgezogen
worden, die am Widerlager 67 angreift. Das äußerste Ende der Rippe 71 kommt alsdann
mit den beiden nachfolgenden Zähnen zur Gegenüberstellung. Der Schlitten wird durch
die konzentrische Bogenrippe66 in Stellung ! festgehalten, die zwischen die beiden vorhergehenden
Zähne greift.
Um den Schlitten in seine Anfangsstellung zurückzubringen, nachdem alle Platten besehen
worden sind, oder auch gelegentlich im j Laufe der Handhabung, drückt man gründlich ;
' auf die Hnadhabe 25, derart, daß sie von den Zähnen der Rippe 71 freikommt. Die Bogenrippe
66 und der Schlitten könrfen dann frei hin und her fahren.
Claims (3)
1. Vorführungsgerät zur Beobachtung stereoskopischer oder Rundbilder, innerhalb
dessen die Bilder in einem genuteten, ortsveränderlichen Kasten untergebracht sind, gekennzeichnet durch Greifer (36
und 44), mittels deren das Anheben der Bilder geschieht, die sie ferner an den Seitenrändern anfassen und emporhalten,
um sie in die Einstellungshöhe der Betrachtungsgläser (3) zu bringen, und die gegen die Seitenwandungen des genuteten
Kastens (48) zurücktreten, wenn sich das Gerät in Ruhe befindet.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenhebevorrichtung
aus einem Doppelhebel (23) besteht, der von außen her betätigt wird und dessen Bewegung in einer Richtung das nacheinanderfolgende
Erfassen seitens der Greifer (42 und 45) ziur Folge hat, indem
die Klinken (36 und 44) mit einem festen Anschlage (18) in Berührung kommen,
und daß das Erfassen der Platten an den Seitenrändern geschieht, um das Anheben und das Senken zu gestatten, während die
Freigabe der Platten dadurch erzielt wird, daß man den Hebel (23) in dessen Anfangsstelliung
zurückbewegt. gs
3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlittenvorschub
durch die umgekehrte Handhabung des Hebels (23) zu betätigen ist, der seinerseits die Schwenkung eines g0
Kreisausschnittes (64) veranlaßt, der eine exzentrische Rippe (71) trägt, die ihrerseits
in eine mit dem Schlitten (52) fest verbundene Zahnstange (57) eingreift, wodurch deren Vorschub veranlaßt wird,
ferner gekennzeichnet durch eine konzentrische Rippe (66), durch die der Schlitten
(52) an seiner Stelle festgehalten wird, indem die Rippe zwischen zwei Zähnen der Zahnstange (57) eingreift,
wenn der Hebel (23) in dessen Anfangsstellung zurückbewegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
6ERI.1N. GEDRUCKT IN BEU
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR358736X | 1920-08-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE358736C true DE358736C (de) | 1922-09-16 |
Family
ID=8893696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED40041D Expired DE358736C (de) | 1920-08-12 | 1921-07-19 | Vorfuehrungsgeraet zur Beobachtung stereoskopischer oder Rundbilder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE358736C (de) |
-
1921
- 1921-07-19 DE DED40041D patent/DE358736C/de not_active Expired
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