DE3587763T2 - Gerät zum Liefern von Futter an eine Vielzahl von Käfigen. - Google Patents

Gerät zum Liefern von Futter an eine Vielzahl von Käfigen.

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen oder Liefern von Futter von einem Futterhalter oder Vorratsbehälter zu mehreren Käfigen, die nebeneinander in Reihen angeordnet sind, wobei die Reihen übereinanderliegen und wobei die Vorrichtung für jede Reihe eine horizontale Futterrinne hat, die mit Futterfördermitteln, wie Förderketten oder Förderkabeln, versehen sind, die für jede Reihe mit Mitnehmerteilen ausgestattet sind und wenigstens ein vertikales Zuführungsrohr zum Aufnehmen von Futter aus dem Futtervorratsbehälter und zu dessen Zuführung zu den Rinnen sowie ein Futterrückführungsmittel für Futter in den Futterrinnen.
  • Eine solche Vorrichtung ist durch die GB-A-1 460 035 bekannt; bei dieser Vorrichtung bestehen die horizontalen Futterrinnen und die Transportvorrichtungen zusammen in bewegten Bändern. Die Futterrückführvorrichtung kann das Futter aus dem Zuführungsrohr nicht in Richtung des Futter-Vorratsbehälters zurückführen. Darüber hinaus sind dort keine Vorrichtungen vorgesehen, um Futter zu den Futterrinnen an verschiedenen, im horizontalen Abstand angeordneten Stellen zuzuführen.
  • In der Praxis ist eine Vorrichtung mit einer hohen Anzahl von Käfigen bekannt, bei der die Käfigreihen eine Länge von 100 Metern oder mehr haben können. Wenn bei dieser Vorrichtung die Futterrinnen mit einer Vorrichtung zum Transportieren des Futters in ihrer Längsrichtung versehen sind, dann benötigt man eine erhebliche Zeitspanne, bevor das Futter von den Käfigen an der Zuführseite zu den Käfigen auf der anderen Seite transportiert worden ist. Bei Verwendung einer üblichen Transportgeschwindigkeit von beispielsweise 5 Metern pro Minute, ist eine Zeitspanne von 20 Minuten dazu notwendig, die letzten Käfige zu erreichen. Das bedeutet, daß die Tiere in den Käfigen aus dem Futter diejenigen Anteile herausgepickt haben, die sie am meisten mögen, so daß die Zusammensetzung des Futters, das in den letzten Käfigen angeboten wird, erheblich von derjenigen abweicht, die in den ersten Käfigen angeboten worden ist. Aus diesem Grunde und da es ferner notwendig ist, die Tiere in den letzten Käfigen mit einer ausreichenden Futterqualität zu versorgen, kann diese Vorrichtung nur in einem Aufzucht- oder Ernährungssystem für Tiere verwendet werden, bei dem die Nahrung für die Tiere stets zur Verfügung steht.
  • Andererseits ist es bekannt, daß das Futter in vielen Fällen vorzugsweise nur intermittierend zugeführt wird. Dies ermöglicht eine Begrenzung oder Dosierung der Futteraufnahme. Eine praktische Vorrichtung zum intermittierenden Zuführen von Futter zu Futterrinnen, die sich längs einer langen Reihe von Käfigen erstrecken, bestand in einem transportablen Zuführ-Silo, das sich mit gesteuerter Geschwindigkeit längs der Futterrinnen bewegte und eine konstante Futtermenge in die Futterrinnen abgab. Da es sehr teuer ist, ein solches System zu automatisieren und um Arbeit zu sparen, wurden die Tiere in der Praxis nur wenige Male am Tag gefüttert, und dies bedeutete ziemlich lange Intervalle zwischen den Fütterungen der Tiere. Es wurde ermittelt, daß solche langen Zwischenräume sowohl vom wirtschaftlichen Standpunkt aus als auch vom Standpunkt einer guten Behandlung der Tiere aus abzulehnen ist. Durch diese langen Zwischenräume langweilen sich die Tiere sehr und sie können eine starke Futtererwartungs-Haltung entwickeln, die selbst dazu führen kann, daß die Wirkung des aufgenommenen Futters vermindert wird, so daß es möglich ist, bessere Ergebnisse in bezug auf Wachstum oder Eierproduktion bei derselben Futtermenge dann zu erzielen, wenn eine solche Langeweile vermieden wird.
  • Aus der EP-A-0 056 733 ist eine Vorrichtung zum Zuführen zu mehreren Käfigen bekannt, die nebeneinander in Reihen angeordnet sind, wobei die Reihen übereinanderliegen und wobei jede Reihe eine horizontale Futterrinne hat, die mit einer Futter-Transportvorrichtung, beispielsweise mit Transportketten oder Transportkabeln, versehen ist, die ihrerseits mit Mitnahmeteilen versehen sind, sowie mit im wesentlichen vertikalen Zuführungsrohren, um Futter zu den Futterrinnen in mehreren, in horizontalem Abstand voneinander angeordneten Stellen zuzuführen, mit Ausnahme dessen, daß anstelle von im wesentlichen vertikalen Zuführungsrohren zum Zuführen des Futters zu den Futterrinnen einzelne Rohre verwendet werden, die sich in Behälter für die Futterrinnen hineinerstrecken, so daß das Futter nicht an mehreren, horizontal im Abstand angeordneten Stellen zugeführt wird.
  • Die DE-A-2 007 486 zeigt eine Tier-Aufzuchtbatterie, die mehrere Futterrinnen hat, die übereinander angeordnet sind und die von einem getrennten, vertikalen Rohr bestimmter Größe für jede Futterrinne absatzweise mit Futter belieferbar ist. In den Futterrinnen sind keine Vorratsvorrichtungen vorgesehen und das System mit einem Bündel von Zuführungsrohren für alle Futterrinnen, die übereinanderliegen, ist kompliziert und dann sehr wenig flexibel, wenn die Menge des zugeführten Futters dosiert oder rationiert werden soll.
  • Die CA-A-978 037 zeigt ein System, bei dem vertikale Leitungen Futter zu mehreren Schalen zuführen, die übereinander angeordnet sind. Um diese Leitungen mit Futter zu versorgen, ist keine dauernde Vorrichtung vorgesehen und darüber hinaus sind in den Schalen keine Futtertransportvorrichtungen vorgesehen, und diese können aus diesem Grunde nur eine sehr geringe Entfernung abdecken.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung anzugeben, bei der die oben erwähnten Schwierigkeiten vermieden sind, und sie stellt eine einfache Konstruktion zum Zuführen von Futter zu mehreren, im horizontalen Abstand voneinander liegenden Stellen von Futterrinnen dar, die übereinander angeordnet sind, und sie ermöglicht die automatische Entfernung des gesamten Futters, das in den Zuführvorrichtungen und in den Futterrinnen vorhanden ist. Dieses letztgenannte Merkmal ist, für sich genommen, für Zuführungsrohre aus der AT-B-316 917 bekannt.
  • Um die erwähnten Nachteile der Vorrichtung nach der GB-A- 1 460 035 auszuschalten und um eine Futterzufuhr zu mehreren, in horizontalem Abstand liegenden Stellen von Futterrinnen auf einfache Weise zu erzielen, wird erfindungsgemäß eine Vorrichtung vorgesehen, wie sie im Anspruch 1 definiert ist.
  • Hierdurch ist es möglich, die Rohre neben der Futtertransportvorrichtung durch die Futterrinnen hindurchgehen zu lassen und ferner die Futterrinnen mit wenigstens einem Teil ihres Bereichs durch die im wesentlichen vertikalen Zuführungsrohre hindurchgehen zu lassen, wobei in diesem Falle die Transportvorrichtungen der Futterrinnen mit Öffnungen versehen sind oder sonst für Futter durchlässig sind.
  • Die Rückleitungsvorrichtung, die erfindungsgemäß vorgesehen ist, ermöglicht ein Ausleeren des Futter-Transportsystems und der Futterrinnen. Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Vorrichtung vorgesehen, wie sie im Anspruch 7 definiert ist.
  • Eine solche Vorrichtung macht es möglich, das Futterzuführsystem leer zu machen und das Futter in der Vorrichtung zum Futtervorratsbehälter zurückzufördern.
  • Das Zurückfördern desjenigen Futters, das sich in der Futterzuführvorrichtung befindet, zu dem Futtervorratsbehälter oder zum Silo ist dann sehr nützlich, wenn eine Änderung der Zusammensetzung des Futters notwendig ist, wenn die Vorrichtung gereinigt werden muß oder wenn sie außer Betrieb gesetzt werden soll.
  • Eine Weiterentwicklung dieser Idee ist im Anspruch 8 enthalten. Diese Vorrichtung kann nicht nur zu jedem Zeitpunkt entleert werden, sondern das Futter, das den Tieren dargeboten wird, kann auch ohne jede Schwierigkeit geändert werden, und das Futter, das in der Vorrichtung vorhanden ist, kann gelagert werden. Neben der Möglichkeit, die Futterzusammensetzung unmittelbar dann zu ändern, wenn dies im Hinblick auf das Wachstum der Tiere erwünscht wird, ermöglicht diese Vorrichtung auch eine selbst täglich wiederholte Änderung des Futters.
  • Anhand der beigefügten Zeichnungen wird die Erfindung nun im einzelnen beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 zeigt schematisch eine perspektivische Ansicht eines Teils der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • Fig. 2 zeigt die Silos, die mit der Vorrichtung nach Fig. 1 verbunden sind;
  • Fig. 3A und 3B zeigen Ausführungsformen der Verbindungen zwischen den Grund-Umlaufzuführleitungen und den Zuführleitungen.
  • Fig. 4A und 4B zeigen Ausführungsformen der Verbindungen zwischen den Rückführleitungen und den Grundumlauf- Rückführleitungen;
  • Fig. 5 zeigt schematisch eine Teilansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
  • Fig. 6 ist ein Querschnitt einer Einzelheit einer ersten Ausführungsform;
  • Fig. 7 ist ein Querschnitt einer Einzelheit einer zweiten Ausführungsform; und
  • Fig. 8 zeigt schematisch eine Ansicht, die derjenigen nach
  • Fig. 5 entspricht, jedoch in einem kleineren Maßstab ausgeführt ist und die eine besondere Ausführungsform der Führung der Transportvorrichtung darstellt.
  • In Fig. 1 bezeichnet die Bezugsziffer 1 einen horizontalen Teil einer Grundzufuhrleitung, mit 2 ist ein vertikaler Teil dieser Leitung bezeichnet und 3 ist ein horizontaler Rückführ-Leitungsteil, der unterhalb des Leitungsteils 1 liegt.
  • Die Leitungsteile 1 und 3 sind mit vertikalen Leitungen 4 und 5 verbunden und bilden zusammen mit den Leitungen 2, 6, 9 und 10 einen geschlossenen Kreislauf. Die Leitung 6 geht durch die oberen Teile der Silos 7 und 8 hindurch und ist mit einem steuerbaren Ventil bzw. einer Schließvorrichtung 17 und 18 versehen, das die Verbindung zwischen der Leitung 6 und dem Silo 7 bzw. 8 steuert. Die Leitung 10 ist mit einer steuerbaren Ventileinrichtung 19 und 20 versehen, mit deren Hilfe verhindert werden kann, daß Futter aus den Silos 7 bzw. 8 in die Leitung 10 gelangen kann.
  • In der Kreislaufleitung 4, 1, 2, 3, 5, 6, 9 und 10 ist eine kontinuierliche Transportvorrichtung, beispielsweise eine Kette oder ein Kabel, vorgesehen, die in regelmäßigen Abständen mit Scheiben oder anderen Mitnahmegliedern versehen ist. Ausführungsformen solcher Transportvorrichtungen und der Führungsrollen, über die-sie laufen, sind wohlbekannt und brauchen nicht weiter erläutert zu werden.
  • Wenn unterstellt wird, daß das Ventil 19 geschlossen und das Ventil 20 geöffnet ist, dann wird Futter aus dem Silo 7 durch die Leitungsteile 4 und 1 in die Leitungen 11 eingeleitet. In regelmäßigen Abständen ist jede Zuführleitung 11 mit vertikalen Zuführungsrohren 12 verbunden sowie an ihrem Ende mit einem vertikalen Zuführungsrohr 13, an dessen unterem Ende die Leitung zurückgebogen ist, um eine Rückführungs- oder Rücklaufleitung 14 zu bilden. Wie dies weiter unten erläutert wird, münden die Zuführungsrohre 12 in die Rücklaufleitung 14 ein; sie sind jedoch mit Ventilen versehen, die üblicherweise einen direkten Durchlauf des Futters von der Zuführleitung 11 durch die Zuführungsrohre 12 zur Rücklaufleitung 14 verhindern. Alles Futter, das in der Rücklaufleitung 14 ankommt, wird in die Grundrücklaufleitung 3 übertragen und von dort in den Silo 8, und zwar unter der Voraussetzung, daß das Ventil 17 geschlossen und das Ventil 18 geöffnet ist.
  • Die Fig. 3A und 3B zeigen zwei untereinander unterschiedliche rechtwinklige Querschnitte durch eine Verbindung des Zufuhrleitungsteils 1 mit einer Zuführleitung 11. Die maximalen Ausmaße der Transportvorrichtung in den Leitungsrohren 1 und 11 sind durch gestrichelte Linien angedeutet, wodurch klar wird, daß Futter, das aus der Leitung 1 kommt, frei nach unten fallen kann, um in den Wirkungsbereich der Transportvorrichtung in der Zuführleitung 11 zu gelangen.
  • In genau derselben Weise zeigen die Fig. 4A und 4B die Überführung des zurückgeleiteten Futters von Leitungsteil 14 nach Leitungsteil 3.
  • Wenn der Leitungskreislauf, die Leitungen und die Rohre ausgeleert werden sollen, dann läßt man die Transportvorrichtung sich im Kreislauf 1, 2, 3, 5, 6, 9, 10 und 4 und in den Leitungen 23 und 24 bewegen, wobei die Auslaßventile 19 und 20 in geschlossener Stellung sind und wenigstens eines der Zulaufventile 17 und 18 in offener Stellung ist. Wenn man eines der Silos entleeren will, beispielsweise den Silo 7, dann wird dessen unteres Ventil 20 geöffnet und dessen oberes Ventil 17 geschlossen. Auf diese Weise ist es möglich, den Inhalt eines der Silos durch Ingangsetzen der Transportvorrichtung im Kreislauf 4, l, 2, 3, 5, 6, 9 und 10 und durch Öffnen der Auslaßventile 19 oder 20 des einen Silos sowie durch Schließen der Auslaßventile 20 oder 19 des anderen Silos und durch Schließen des Zuführventils 18 oder 17 des einen Silos und durch Öffnen des Zulaufventils 17 oder 18 des anderen Silos den Inhalt des einen Silos in den anderen zu überführen.
  • Wie dies klar in den Fig. 5 und 8 dargestellt ist, können die Zuführungsrohre mit Ventilen 21 versehen sein. Diese Ventile sind normalerweise geschlossen, um einen ungewollten Durchlauf des Futters durch die Rohre 12 zu verhindern; ein solcher Durchlauf könnte zu einem Mangel an Futterzuleitung zu denjenigen Rohren 12 führen, die näher an der vertikalen Leitung 13 liegen. Ein Öffnen dieser Ventile ermöglicht eine ordnungsgemäße Entleerung aller Rohre und Leitungen, möglicherweise verbunden mit einer Übertragung von Futter von einem Silo auf das andere, und es ermöglicht selbst eine Mischung der Inhaltsstoffe der beiden Silos. Alle diese Einzelheiten sind dann sehr nützlich, wenn die Zusammensetzung des Futters geändert werden soll, wenn Arzneimittel beigefügt werden sollen, wenn das Rohrsystem entleert werden soll oder wenn der Futtervorrat von einem Silo zum anderen überführt werden soll (beispielsweise dann, wenn ein Silo entleert werden soll), ohne daß dabei die Fütterung der Tiere unterbrochen würde und ohne daß die Notwendigkeit einer zusätzlichen Vorrichtung bestünde, wobei nur sehr wenig Arbeit aufzuwenden ist.
  • Die in Fig. 1 dargestellten Käfigbatterien 22 sind wiederum in Fig. 5 dargestellt, wobei aus dieser Figur klar hervorgeht, daß vier Etagen von Käfigen 22&sub1;, 22&sub2;, 22&sub3; und 22R4 auf einer Seite von mehreren, vertikalen Rohren 12 übereinander angeordnet sind und daß vier weitere Etagen, von denen die oberste Etage 22'&sub1; in Fig. 6 sichtbar ist, auf der anderen Seite der Rohre angeordnet sind.
  • Gemäß Fig. 5 enthalten die Zuführungsleitung 11 und die Rücklaufleitung 14 Transportvorrichtungen 25, die als Kette ausgebildet sein können, die ihrerseits durchlöcherte Glieder haben und sich durch die Leitungen 11, 13, 14 und 15 in einer geschlossenen Schleife bewegen. Die Konstruktion solcher Ketten, ihre Montage und die Einrichtungen zu ihrem Antrieb sind an sich bekannt und bilden keinen Teil der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 6 ist eine Querschnitts-Teilansicht einer Futterrinne und eines Zuführungsrohres 12, die mit ihr zusammenarbeitet, sowie einen Käfig aus einer Käfigreihe 22&sub1; auf der linken Seite des Zuführungsrohres und einen Käfig einer Käfigreihe 22'&sub1; auf der rechten Seite.
  • Die Futterrinne 23 hat zwei schrägverlaufende Seitenwände, von denen die Seitenwand 24 in gestrichelten Linien dargestellt ist, da sie hinter dem Rohr 12 verläuft, sowie einen rechteckigen Mittelteil 26. Längs dieses Mittelteils kann die Transportkette 27 bewegt werden.
  • Das Zuführungsrohr 12 ist mit einer Seitenöffnung 28 versehen, die sich in eine Haube 29 hinein öffnet. Im Bereich oberhalb des Mittelteils 26 der Futterrinne ist diese Haube 29 mit horizontalen Abstreifplatten mit Kanten 30 versehen, um die Füllhöhe des Futters zu begrenzen, das von der Kette 27 mitgenommen wird.
  • Fig. 6 zeigt ferner einen geneigten Käfigboden 31. Jedes Ei, das von einer Henne gelegt worden ist, rollt längs des Käfigbodens nach unten. Eine leicht gebogene Tragfläche 32 verbindet die unteren Kanten der Käfigböden, so daß die Eier nach unten in Richtung des mittleren Teils der Tragfläche 32 rollen. Auf der Tragfläche 32 liegt ein Förderband 33 auf, das zum Abtransport der Eier in Längsrichtung bewegt werden kann.
  • Es soll festgestellt werden, daß die horizontale Abmessung der schrägen Seiten 23 und 24 der Futterrinne, der Außendurchmesser der Rohre 12 und eine genügende Breite des Mittelteils 26 der Futterrinne und des Förderbands 33 zum Abtransport der Eier so ausgewählt werden können, daß sich das Futter in einem geeigneten Abstand von den Käfigen befindet, so daß auf diese Weise ein genügender Abstand zum Transport des Futters und zum Abtransport der Eier mit einem relativ kleinen Abstand zwischen den Käfigreihen 22&sub1; und 22'&sub1; kombiniert werden kann.
  • Selbstverständlich sind noch weitere Einzelheiten vorhanden, die dazu notwendig sind, daß die Käfigbatterien gut funktionieren, beispielsweise ein Wasser-Zuführungsrohr 34 und Tragrollen 35 für ein Förderband zum Entfernen des Kots;
  • diese Einzelheiten werden jedoch nicht ferner erläutert, da sie keinen Teil der Erfindung bilden.
  • Fig. 7 zeigt ein Zuführungsrohr 12 in größerem Maßstab, wobei es mit einer weiteren Art einer Futterrinne zusammenwirkt. Diese Ausführungsform betrifft eine Batterie zur Aufzucht von Hähnchen, die als Brathähnchen verwendet werden sollen. Diese Geflügelart kann näher an das Futter herankommen, wie dies bei erwachsenen Hennen erwünscht ist. Aus diesem Grunde ist ein kleinerer Abstand zwischen den beiden Käfigbatterien, beispielsweise 22&sub1; und 22'&sub1; in Fig. 6 möglich.
  • In Fig. 7 ist eine rechteckige Futterrinne 36 mit einer Kette 37 dargestellt, deren Glieder jeweils eine Öffnung 38 aufweisen. Der Boden der Futterrinne hat innerhalb des Rohrs 12 eine Öffnung 39. Eine Abstreifplatte 40 mit einer unteren Abstreifkante 41 begrenzt die Höhe der Futterschicht in der Futterrinne 36, die das Rohr 12 verläßt. Die Öffnungen 38 und 39 in der Kette und in der Futterrinne ermöglichen einen Durchlauf des Futters in den Teil des Rohrs 12 unterhalb der Futterrinne 36, und zwar selbst dann, wenn die Räume im Rohr neben der Futterrinne verstopft sein sollten, beispielsweise durch eine sogenannte Brückenbildung.
  • Gemäß den Fig. 5 und 8 sind die Zuführungsrohre an ihren jeweiligen Unterseiten mit steuerbaren Ventilen 21 versehen. Bei der normalen Funktion der Vorrichtung sind diese Ventile vorzugsweise geschlossen. Wenn das Futter jedoch entfernt werden soll, dann kann man die Zufuhr von den Silos unterbrechen und die Transportvorrichtung im Grundkreislauf 1, 2, 3, 5, 6, 9, 10, 4 sowie die Kette 25 dazu bringen, sich zu bewegen, so daß alle Leitungen 11, 13, 14, 15 entleert werden; danach können die Ventile 21 geöffnet werden, um auch die Rohre 12 zu entleeren. In dem Fall, daß das Futter dazu neigt, sich in den Rohren zu verklumpen, führt bei der Ausführungsform nach Fig. 7 eine kurze Bewegung der Kette 37 dazu, daß das Futter in diese Rohre hineinfällt.
  • Fig. 8 zeigt schematisch-eine bevorzugte Linienführung der Transportkette 27 der Futterrinnen 23. Dieselbe Linienführung könnte natürlich auch für andere Bauarten von Futterrinnen und Ketten verwendet werden, beispielsweise für die Futterrinne 36 und die Kette 37. Diese Linienführung ist möglich, da es keine Rolle spielt, in welche Richtung das Futter in den Futterrinnen transportiert wird. Wenn dies gewünscht wird, können die senkrechten Teile der Linienführung (und die Enden der Futterrinnen) mit Rohren versehen sein, die die Ketten umgeben, damit das Futter nicht herabfallen kann, das aus irgendwelchen Gründen von den Tieren nicht vollständig aufgefressen worden ist, bevor es das Ende der Futterrinne erreicht.
  • Um an Bauhöhe der Käfigbatterien zu sparen, können die Rücklaufleitungen 14 unterhalb des Fußbodens verlegt werden, der seinerseits in Fig. 5 schematisch bei 42 angedeutet ist.
  • Wie dies aus Fig. 6 hervorgeht, ist es möglich, daß die Tiere das Futter in der Futterrinne, beispielsweise 23, von beiden Seiten fressen. Damit sich die Tiere wohl fühlen und um zu verhindern, daß einige der Tiere von einer ausreichenden Futterzufuhr ausgeschaltet werden, ist pro Tier eine Minimallänge der Futterrinne notwendig und in einigen Ländern ist eine solche minimale Länge sogar gesetzlich vorgeschrieben. Mit Hilfe der Erfindung tritt nicht nur eine beträchtliche Einsparung an Bodenfläche ein, sondern auch eine Verdopplung derjenigen Anzahl der Tiere, die aus einer bestimmten Länge der Futterrinne gefüttert werden können. Es sollte jedoch betont werden, daß die Erfindung auch mit Käfigen verwendet werden kann, die nur an einer Reihe der Futterrinnen vorhanden sind, beispielsweise in bereits bestehenden Anlagen.
  • Obwohl bei den dargestellten Ausführungsformen die Zuleitungsrohre vertikal verlaufen, ist es auch möglich, daß diese Rohre von der vertikalen Stellung abweichen; dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn die Erfindung bei Käfigbatterien angewendet wird, die in Treppenform aufgebaut sind, bei der jeder höhergelegene Käfig in bezug auf den Käfig unter ihm etwas zurückgesetzt ist.
  • Schließlich soll festgestellt werden, daß die Erfindung in gleicher Weise geeignet ist für erwachsene Hennen, die die Angewohnheit haben, Futter über die entfernte Seite der Futterrinne dann herüberzuwerfen, wenn sie nach einer Pickbewegung eine Aufwärtsbewegung durchführen, als auch für Hähnchen, die als Brathähnchen verwendet werden sollen und die diese Angewohnheit viel weniger haben, und zwar dadurch, daß eine Ausführungsform nach den Fig. 6 oder 7 verwendet wird.

Claims (8)

1. Vorrichtung zum Zuführen von Futter von einem Futtervorratsbehälter (7, 8) an eine Vielzahl von Käfigen (22), die nebeneinander in Reihen angeordnet sind, welche Reihen übereinander angeordnet sind, welche Vorrichtung für jede Reihe eine horizontale Futterrinne (23, 26) hat, die mit Futterfördermitteln (27, 37), wie Förderketten oder Förderkabeln, die mit Mitnehmerteilen für jede Reihe ausgestattet sind, versehen sind, wenigstens ein vertikales Zuführungsrohr (12) zum Empfang von Futter aus dem Futterhalter (7, 8) und zu dessen Zuführung an die Rinnen, und ein Futterrückführungsmittel für Futter in den Rinnen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl der genannten vertikalen Zuführungsrohre horizontal in Abstand voneinander angeordnet ist und jedes mit einer Vielzahl von übereinander angeordneten Rinnen verbunden ist, und daß die Futterrückführungsmittel (21, 14, 3, 5) eingerichtet sind, Futter aus den genannten vertikalen Zuführungsrohren in den Futtervorratsbehälter (7, 8) zurückzuführen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsrohre die Rinnen (23) neben den Fördermitteln (27) der Rinnen passieren.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnen (36) mit wenigstens einem Teil ihres Querschnitts durch die hauptsächlich vertikalen Zuführungsrohre (12) gehen, wobei die Fördermittel (37) der Rinnen mit Öffnungen (38) versehen sind oder in anderer Weise futterdurchlässig sind.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Abstreichplatten (30, 41) in den genannten Rinnen (23) über die genannten Fördermittel (27, 37) beidseitig der hauptsächlich vertikalen Zuführungsrohre (12) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermittel (27) eine einzige Kette oder Förderkabel bilden, die sich in einigen Rinnen in der einen Richtung und in anderen Rinnen in der gegenseitigen Richtung bewegen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermittel zwischen zwei Rinnen durch Rohre umgeben sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Grundzuführungsleitungsteil (4, 1) hat und wenigstens eine Zuführungsleitung (11) zur Zuführung von Futter an eine Vielzahl von Käfigen sowie eine Rückführungsleitung (13, 14) zur Rückführung von Futter, das nicht an die Käfige zugeführt wurde, entweder an die Zuführungsleitung (11) oder an das Grundrückführungsleitungsteil (3, 5, 6), wobei das Grundzuführungsleitungsteil und das Grundrückführungsleitungsteil Teile eines geschlossenen Grundzuführungs- und Rückführungskreislaufs (4, 1, 2, 3, 5, 6, 9, 10) sind und wenigstens ein Silo (7, 8) enthalten, wobei das Zuführungsteil des genannten Kreislaufs mit der unteren Seite des Silos und auch mit der Zuführungsleitung (11) verbunden ist, welche Leitung mit dem vertikalen Zuführungsrohr in einer höheren Lage verbunden ist, von welcher Lage es heruntergeht zu einer Rückführungsleitung (14) in einer niedrigeren Höhe, welche Leitung auch mit dem Rückführungsteil (3, 5, 6) eines geschlossenen Grundkreislaufs verbunden ist, welcher Teil auch mit der oberen Seite des Silos verbunden ist, wobei eine Vorrichtung zur wahlweisen Verbindung oder Nichtverbindung des genannten Grundrückführungsteils (3, 5) mit dem Silo vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Silos (7, 8) vorhanden sind, wobei der Grundzuführungs- und Grundrückführungskreislauf (4, 1, 2, 3, 5, 6, 9, 10) einen geschlossenen Kreislauf bilden, wobei deren Zuführungsteil (4) mit steuerbaren Zuführungsvorrichtungen (17, 18) aus den genannten Silos verbunden ist, und der Rückführungsteil mit steuerbaren Beladungsvorrichtungen (19, 20) der genannten Silos (7, 8) verbunden ist.
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