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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen oder
Liefern von Futter von einem Futterhalter oder
Vorratsbehälter zu mehreren Käfigen, die nebeneinander in
Reihen angeordnet sind, wobei die Reihen übereinanderliegen
und wobei die Vorrichtung für jede Reihe eine horizontale
Futterrinne hat, die mit Futterfördermitteln, wie
Förderketten oder Förderkabeln, versehen sind, die für jede
Reihe mit Mitnehmerteilen ausgestattet sind und wenigstens
ein vertikales Zuführungsrohr zum Aufnehmen von Futter aus
dem Futtervorratsbehälter und zu dessen Zuführung zu den
Rinnen sowie ein Futterrückführungsmittel für Futter in den
Futterrinnen.
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Eine solche Vorrichtung ist durch die GB-A-1 460 035 bekannt;
bei dieser Vorrichtung bestehen die horizontalen Futterrinnen
und die Transportvorrichtungen zusammen in bewegten Bändern.
Die Futterrückführvorrichtung kann das Futter aus dem
Zuführungsrohr nicht in Richtung des Futter-Vorratsbehälters
zurückführen. Darüber hinaus sind dort keine Vorrichtungen
vorgesehen, um Futter zu den Futterrinnen an verschiedenen,
im horizontalen Abstand angeordneten Stellen zuzuführen.
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In der Praxis ist eine Vorrichtung mit einer hohen Anzahl von
Käfigen bekannt, bei der die Käfigreihen eine Länge von
100 Metern oder mehr haben können. Wenn bei dieser
Vorrichtung die Futterrinnen mit einer Vorrichtung zum
Transportieren des Futters in ihrer Längsrichtung versehen
sind, dann benötigt man eine erhebliche Zeitspanne, bevor das
Futter von den Käfigen an der Zuführseite zu den Käfigen auf
der anderen Seite transportiert worden ist. Bei Verwendung
einer üblichen Transportgeschwindigkeit von beispielsweise 5
Metern pro Minute, ist eine Zeitspanne von 20 Minuten dazu
notwendig, die letzten Käfige zu erreichen. Das bedeutet, daß
die Tiere in den Käfigen aus dem Futter diejenigen Anteile
herausgepickt haben, die sie am meisten mögen, so daß die
Zusammensetzung des Futters, das in den letzten Käfigen
angeboten wird, erheblich von derjenigen abweicht, die in den
ersten Käfigen angeboten worden ist. Aus diesem Grunde und da
es ferner notwendig ist, die Tiere in den letzten Käfigen mit
einer ausreichenden Futterqualität zu versorgen, kann diese
Vorrichtung nur in einem Aufzucht- oder Ernährungssystem für
Tiere verwendet werden, bei dem die Nahrung für die Tiere
stets zur Verfügung steht.
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Andererseits ist es bekannt, daß das Futter in vielen Fällen
vorzugsweise nur intermittierend zugeführt wird. Dies
ermöglicht eine Begrenzung oder Dosierung der Futteraufnahme.
Eine praktische Vorrichtung zum intermittierenden Zuführen
von Futter zu Futterrinnen, die sich längs einer langen Reihe
von Käfigen erstrecken, bestand in einem transportablen
Zuführ-Silo, das sich mit gesteuerter Geschwindigkeit längs
der Futterrinnen bewegte und eine konstante Futtermenge in
die Futterrinnen abgab. Da es sehr teuer ist, ein solches
System zu automatisieren und um Arbeit zu sparen, wurden die
Tiere in der Praxis nur wenige Male am Tag gefüttert, und
dies bedeutete ziemlich lange Intervalle zwischen den
Fütterungen der Tiere. Es wurde ermittelt, daß solche langen
Zwischenräume sowohl vom wirtschaftlichen Standpunkt aus als
auch vom Standpunkt einer guten Behandlung der Tiere aus
abzulehnen ist. Durch diese langen Zwischenräume langweilen
sich die Tiere sehr und sie können eine starke
Futtererwartungs-Haltung entwickeln, die selbst dazu führen
kann, daß die Wirkung des aufgenommenen Futters vermindert
wird, so daß es möglich ist, bessere Ergebnisse in bezug auf
Wachstum oder Eierproduktion bei derselben Futtermenge dann
zu erzielen, wenn eine solche Langeweile vermieden wird.
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Aus der EP-A-0 056 733 ist eine Vorrichtung zum Zuführen zu
mehreren Käfigen bekannt, die nebeneinander in Reihen
angeordnet sind, wobei die Reihen übereinanderliegen und
wobei jede Reihe eine horizontale Futterrinne hat, die mit
einer Futter-Transportvorrichtung, beispielsweise mit
Transportketten oder Transportkabeln, versehen ist, die
ihrerseits mit Mitnahmeteilen versehen sind, sowie mit im
wesentlichen vertikalen Zuführungsrohren, um Futter zu den
Futterrinnen in mehreren, in horizontalem Abstand voneinander
angeordneten Stellen zuzuführen, mit Ausnahme dessen, daß
anstelle von im wesentlichen vertikalen Zuführungsrohren zum
Zuführen des Futters zu den Futterrinnen einzelne Rohre
verwendet werden, die sich in Behälter für die Futterrinnen
hineinerstrecken, so daß das Futter nicht an mehreren,
horizontal im Abstand angeordneten Stellen zugeführt wird.
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Die DE-A-2 007 486 zeigt eine Tier-Aufzuchtbatterie, die
mehrere Futterrinnen hat, die übereinander angeordnet sind
und die von einem getrennten, vertikalen Rohr bestimmter
Größe für jede Futterrinne absatzweise mit Futter belieferbar
ist. In den Futterrinnen sind keine Vorratsvorrichtungen
vorgesehen und das System mit einem Bündel von
Zuführungsrohren für alle Futterrinnen, die
übereinanderliegen, ist kompliziert und dann sehr wenig
flexibel, wenn die Menge des zugeführten Futters dosiert oder
rationiert werden soll.
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Die CA-A-978 037 zeigt ein System, bei dem vertikale
Leitungen Futter zu mehreren Schalen zuführen, die
übereinander angeordnet sind. Um diese Leitungen mit Futter
zu versorgen, ist keine dauernde Vorrichtung vorgesehen und
darüber hinaus sind in den Schalen keine
Futtertransportvorrichtungen vorgesehen, und diese können aus
diesem Grunde nur eine sehr geringe Entfernung abdecken.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
anzugeben, bei der die oben erwähnten Schwierigkeiten
vermieden sind, und sie stellt eine einfache Konstruktion zum
Zuführen von Futter zu mehreren, im horizontalen Abstand
voneinander liegenden Stellen von Futterrinnen dar, die
übereinander angeordnet sind, und sie ermöglicht die
automatische Entfernung des gesamten Futters, das in den
Zuführvorrichtungen und in den Futterrinnen vorhanden ist.
Dieses letztgenannte Merkmal ist, für sich genommen, für
Zuführungsrohre aus der AT-B-316 917 bekannt.
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Um die erwähnten Nachteile der Vorrichtung nach der GB-A-
1 460 035 auszuschalten und um eine Futterzufuhr zu mehreren,
in horizontalem Abstand liegenden Stellen von Futterrinnen
auf einfache Weise zu erzielen, wird erfindungsgemäß eine
Vorrichtung vorgesehen, wie sie im Anspruch 1 definiert ist.
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Hierdurch ist es möglich, die Rohre neben der
Futtertransportvorrichtung durch die Futterrinnen
hindurchgehen zu lassen und ferner die Futterrinnen mit
wenigstens einem Teil ihres Bereichs durch die im
wesentlichen vertikalen Zuführungsrohre hindurchgehen zu
lassen, wobei in diesem Falle die Transportvorrichtungen der
Futterrinnen mit Öffnungen versehen sind oder sonst für
Futter durchlässig sind.
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Die Rückleitungsvorrichtung, die erfindungsgemäß vorgesehen
ist, ermöglicht ein Ausleeren des Futter-Transportsystems und
der Futterrinnen. Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung
ist eine Vorrichtung vorgesehen, wie sie im Anspruch 7
definiert ist.
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Eine solche Vorrichtung macht es möglich, das
Futterzuführsystem leer zu machen und das Futter in der
Vorrichtung zum Futtervorratsbehälter zurückzufördern.
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Das Zurückfördern desjenigen Futters, das sich in der
Futterzuführvorrichtung befindet, zu dem
Futtervorratsbehälter oder zum Silo ist dann sehr nützlich,
wenn eine Änderung der Zusammensetzung des Futters notwendig
ist, wenn die Vorrichtung gereinigt werden muß oder wenn sie
außer Betrieb gesetzt werden soll.
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Eine Weiterentwicklung dieser Idee ist im Anspruch 8
enthalten. Diese Vorrichtung kann nicht nur zu jedem
Zeitpunkt entleert werden, sondern das Futter, das den Tieren
dargeboten wird, kann auch ohne jede Schwierigkeit geändert
werden, und das Futter, das in der Vorrichtung vorhanden ist,
kann gelagert werden. Neben der Möglichkeit, die
Futterzusammensetzung unmittelbar dann zu ändern, wenn dies
im Hinblick auf das Wachstum der Tiere erwünscht wird,
ermöglicht diese Vorrichtung auch eine selbst täglich
wiederholte Änderung des Futters.
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Anhand der beigefügten Zeichnungen wird die Erfindung nun im
einzelnen beschrieben. Es zeigen:
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Fig. 1 zeigt schematisch eine perspektivische Ansicht
eines Teils der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
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Fig. 2 zeigt die Silos, die mit der Vorrichtung nach
Fig. 1 verbunden sind;
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Fig. 3A und 3B zeigen Ausführungsformen der Verbindungen
zwischen den Grund-Umlaufzuführleitungen und den
Zuführleitungen.
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Fig. 4A und 4B zeigen Ausführungsformen der Verbindungen
zwischen den Rückführleitungen und den Grundumlauf-
Rückführleitungen;
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Fig. 5 zeigt schematisch eine Teilansicht der
erfindungsgemäßen Vorrichtung;
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Fig. 6 ist ein Querschnitt einer Einzelheit einer ersten
Ausführungsform;
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Fig. 7 ist ein Querschnitt einer Einzelheit einer zweiten
Ausführungsform; und
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Fig. 8 zeigt schematisch eine Ansicht, die derjenigen nach
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Fig. 5 entspricht, jedoch in einem kleineren
Maßstab ausgeführt ist und die eine besondere
Ausführungsform der Führung der
Transportvorrichtung darstellt.
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In Fig. 1 bezeichnet die Bezugsziffer 1 einen horizontalen
Teil einer Grundzufuhrleitung, mit 2 ist ein vertikaler Teil
dieser Leitung bezeichnet und 3 ist ein horizontaler
Rückführ-Leitungsteil, der unterhalb des Leitungsteils 1
liegt.
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Die Leitungsteile 1 und 3 sind mit vertikalen Leitungen 4 und
5 verbunden und bilden zusammen mit den Leitungen 2, 6, 9 und
10 einen geschlossenen Kreislauf. Die Leitung 6 geht durch
die oberen Teile der Silos 7 und 8 hindurch und ist mit einem
steuerbaren Ventil bzw. einer Schließvorrichtung 17 und 18
versehen, das die Verbindung zwischen der Leitung 6 und dem
Silo 7 bzw. 8 steuert. Die Leitung 10 ist mit einer
steuerbaren Ventileinrichtung 19 und 20 versehen, mit deren
Hilfe verhindert werden kann, daß Futter aus den Silos 7 bzw.
8 in die Leitung 10 gelangen kann.
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In der Kreislaufleitung 4, 1, 2, 3, 5, 6, 9 und 10 ist eine
kontinuierliche Transportvorrichtung, beispielsweise eine
Kette oder ein Kabel, vorgesehen, die in regelmäßigen
Abständen mit Scheiben oder anderen Mitnahmegliedern versehen
ist. Ausführungsformen solcher Transportvorrichtungen und der
Führungsrollen, über die-sie laufen, sind wohlbekannt und
brauchen nicht weiter erläutert zu werden.
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Wenn unterstellt wird, daß das Ventil 19 geschlossen und das
Ventil 20 geöffnet ist, dann wird Futter aus dem Silo 7 durch
die Leitungsteile 4 und 1 in die Leitungen 11 eingeleitet. In
regelmäßigen Abständen ist jede Zuführleitung 11 mit
vertikalen Zuführungsrohren 12 verbunden sowie an ihrem Ende
mit einem vertikalen Zuführungsrohr 13, an dessen unterem
Ende die Leitung zurückgebogen ist, um eine Rückführungs-
oder Rücklaufleitung 14 zu bilden. Wie dies weiter unten
erläutert wird, münden die Zuführungsrohre 12 in die
Rücklaufleitung 14 ein; sie sind jedoch mit Ventilen
versehen, die üblicherweise einen direkten Durchlauf des
Futters von der Zuführleitung 11 durch die Zuführungsrohre 12
zur Rücklaufleitung 14 verhindern. Alles Futter, das in der
Rücklaufleitung 14 ankommt, wird in die Grundrücklaufleitung
3 übertragen und von dort in den Silo 8, und zwar unter der
Voraussetzung, daß das Ventil 17 geschlossen und das Ventil
18 geöffnet ist.
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Die Fig. 3A und 3B zeigen zwei untereinander
unterschiedliche rechtwinklige Querschnitte durch eine
Verbindung des Zufuhrleitungsteils 1 mit einer Zuführleitung
11. Die maximalen Ausmaße der Transportvorrichtung in den
Leitungsrohren 1 und 11 sind durch gestrichelte Linien
angedeutet, wodurch klar wird, daß Futter, das aus der
Leitung 1 kommt, frei nach unten fallen kann, um in den
Wirkungsbereich der Transportvorrichtung in der Zuführleitung
11 zu gelangen.
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In genau derselben Weise zeigen die Fig. 4A und 4B die
Überführung des zurückgeleiteten Futters von Leitungsteil 14
nach Leitungsteil 3.
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Wenn der Leitungskreislauf, die Leitungen und die Rohre
ausgeleert werden sollen, dann läßt man die
Transportvorrichtung sich im Kreislauf 1, 2, 3, 5, 6, 9, 10
und 4 und in den Leitungen 23 und 24 bewegen, wobei die
Auslaßventile 19 und 20 in geschlossener Stellung sind und
wenigstens eines der Zulaufventile 17 und 18 in offener
Stellung ist. Wenn man eines der Silos entleeren will,
beispielsweise den Silo 7, dann wird dessen unteres Ventil 20
geöffnet und dessen oberes Ventil 17 geschlossen. Auf diese
Weise ist es möglich, den Inhalt eines der Silos durch
Ingangsetzen der Transportvorrichtung im Kreislauf 4, l, 2,
3, 5, 6, 9 und 10 und durch Öffnen der Auslaßventile 19 oder
20 des einen Silos sowie durch Schließen der Auslaßventile 20
oder 19 des anderen Silos und durch Schließen des
Zuführventils 18 oder 17 des einen Silos und durch Öffnen des
Zulaufventils 17 oder 18 des anderen Silos den Inhalt des
einen Silos in den anderen zu überführen.
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Wie dies klar in den Fig. 5 und 8 dargestellt ist, können
die Zuführungsrohre mit Ventilen 21 versehen sein. Diese
Ventile sind normalerweise geschlossen, um einen ungewollten
Durchlauf des Futters durch die Rohre 12 zu verhindern; ein
solcher Durchlauf könnte zu einem Mangel an Futterzuleitung
zu denjenigen Rohren 12 führen, die näher an der vertikalen
Leitung 13 liegen. Ein Öffnen dieser Ventile ermöglicht eine
ordnungsgemäße Entleerung aller Rohre und Leitungen,
möglicherweise verbunden mit einer Übertragung von Futter von
einem Silo auf das andere, und es ermöglicht selbst eine
Mischung der Inhaltsstoffe der beiden Silos. Alle diese
Einzelheiten sind dann sehr nützlich, wenn die
Zusammensetzung des Futters geändert werden soll, wenn
Arzneimittel beigefügt werden sollen, wenn das Rohrsystem
entleert werden soll oder wenn der Futtervorrat von einem
Silo zum anderen überführt werden soll (beispielsweise dann,
wenn ein Silo entleert werden soll), ohne daß dabei die
Fütterung der Tiere unterbrochen würde und ohne daß die
Notwendigkeit einer zusätzlichen Vorrichtung bestünde, wobei
nur sehr wenig Arbeit aufzuwenden ist.
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Die in Fig. 1 dargestellten Käfigbatterien 22 sind wiederum
in Fig. 5 dargestellt, wobei aus dieser Figur klar
hervorgeht, daß vier Etagen von Käfigen 22&sub1;, 22&sub2;, 22&sub3; und 22R4
auf einer Seite von mehreren, vertikalen Rohren 12
übereinander angeordnet sind und daß vier weitere Etagen, von
denen die oberste Etage 22'&sub1; in Fig. 6 sichtbar ist, auf der
anderen Seite der Rohre angeordnet sind.
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Gemäß Fig. 5 enthalten die Zuführungsleitung 11 und die
Rücklaufleitung 14 Transportvorrichtungen 25, die als Kette
ausgebildet sein können, die ihrerseits durchlöcherte Glieder
haben und sich durch die Leitungen 11, 13, 14 und 15 in einer
geschlossenen Schleife bewegen. Die Konstruktion solcher
Ketten, ihre Montage und die Einrichtungen zu ihrem Antrieb
sind an sich bekannt und bilden keinen Teil der vorliegenden
Erfindung.
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Fig. 6 ist eine Querschnitts-Teilansicht einer Futterrinne
und eines Zuführungsrohres 12, die mit ihr zusammenarbeitet,
sowie einen Käfig aus einer Käfigreihe 22&sub1; auf der linken
Seite des Zuführungsrohres und einen Käfig einer Käfigreihe
22'&sub1; auf der rechten Seite.
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Die Futterrinne 23 hat zwei schrägverlaufende Seitenwände,
von denen die Seitenwand 24 in gestrichelten Linien
dargestellt ist, da sie hinter dem Rohr 12 verläuft, sowie
einen rechteckigen Mittelteil 26. Längs dieses Mittelteils
kann die Transportkette 27 bewegt werden.
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Das Zuführungsrohr 12 ist mit einer Seitenöffnung 28
versehen, die sich in eine Haube 29 hinein öffnet. Im Bereich
oberhalb des Mittelteils 26 der Futterrinne ist diese Haube
29 mit horizontalen Abstreifplatten mit Kanten 30 versehen,
um die Füllhöhe des Futters zu begrenzen, das von der Kette
27 mitgenommen wird.
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Fig. 6 zeigt ferner einen geneigten Käfigboden 31. Jedes Ei,
das von einer Henne gelegt worden ist, rollt längs des
Käfigbodens nach unten. Eine leicht gebogene Tragfläche 32
verbindet die unteren Kanten der Käfigböden, so daß die Eier
nach unten in Richtung des mittleren Teils der Tragfläche 32
rollen. Auf der Tragfläche 32 liegt ein Förderband 33 auf,
das zum Abtransport der Eier in Längsrichtung bewegt werden
kann.
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Es soll festgestellt werden, daß die horizontale Abmessung
der schrägen Seiten 23 und 24 der Futterrinne, der
Außendurchmesser der Rohre 12 und eine genügende Breite des
Mittelteils 26 der Futterrinne und des Förderbands 33 zum
Abtransport der Eier so ausgewählt werden können, daß sich
das Futter in einem geeigneten Abstand von den Käfigen
befindet, so daß auf diese Weise ein genügender Abstand zum
Transport des Futters und zum Abtransport der Eier mit einem
relativ kleinen Abstand zwischen den Käfigreihen 22&sub1; und 22'&sub1;
kombiniert werden kann.
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Selbstverständlich sind noch weitere Einzelheiten vorhanden,
die dazu notwendig sind, daß die Käfigbatterien gut
funktionieren, beispielsweise ein Wasser-Zuführungsrohr 34
und Tragrollen 35 für ein Förderband zum Entfernen des Kots;
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diese Einzelheiten werden jedoch nicht ferner erläutert, da
sie keinen Teil der Erfindung bilden.
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Fig. 7 zeigt ein Zuführungsrohr 12 in größerem Maßstab, wobei
es mit einer weiteren Art einer Futterrinne zusammenwirkt.
Diese Ausführungsform betrifft eine Batterie zur Aufzucht von
Hähnchen, die als Brathähnchen verwendet werden sollen. Diese
Geflügelart kann näher an das Futter herankommen, wie dies
bei erwachsenen Hennen erwünscht ist. Aus diesem Grunde ist
ein kleinerer Abstand zwischen den beiden Käfigbatterien,
beispielsweise 22&sub1; und 22'&sub1; in Fig. 6 möglich.
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In Fig. 7 ist eine rechteckige Futterrinne 36 mit einer Kette
37 dargestellt, deren Glieder jeweils eine Öffnung 38
aufweisen. Der Boden der Futterrinne hat innerhalb des Rohrs
12 eine Öffnung 39. Eine Abstreifplatte 40 mit einer unteren
Abstreifkante 41 begrenzt die Höhe der Futterschicht in der
Futterrinne 36, die das Rohr 12 verläßt. Die Öffnungen 38 und
39 in der Kette und in der Futterrinne ermöglichen einen
Durchlauf des Futters in den Teil des Rohrs 12 unterhalb der
Futterrinne 36, und zwar selbst dann, wenn die Räume im Rohr
neben der Futterrinne verstopft sein sollten, beispielsweise
durch eine sogenannte Brückenbildung.
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Gemäß den Fig. 5 und 8 sind die Zuführungsrohre an ihren
jeweiligen Unterseiten mit steuerbaren Ventilen 21 versehen.
Bei der normalen Funktion der Vorrichtung sind diese Ventile
vorzugsweise geschlossen. Wenn das Futter jedoch entfernt
werden soll, dann kann man die Zufuhr von den Silos
unterbrechen und die Transportvorrichtung im Grundkreislauf
1, 2, 3, 5, 6, 9, 10, 4 sowie die Kette 25 dazu bringen, sich
zu bewegen, so daß alle Leitungen 11, 13, 14, 15 entleert
werden; danach können die Ventile 21 geöffnet werden, um auch
die Rohre 12 zu entleeren. In dem Fall, daß das Futter dazu
neigt, sich in den Rohren zu verklumpen, führt bei der
Ausführungsform nach Fig. 7 eine kurze Bewegung der Kette 37
dazu, daß das Futter in diese Rohre hineinfällt.
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Fig. 8 zeigt schematisch-eine bevorzugte Linienführung der
Transportkette 27 der Futterrinnen 23. Dieselbe Linienführung
könnte natürlich auch für andere Bauarten von Futterrinnen
und Ketten verwendet werden, beispielsweise für die
Futterrinne 36 und die Kette 37. Diese Linienführung ist
möglich, da es keine Rolle spielt, in welche Richtung das
Futter in den Futterrinnen transportiert wird. Wenn dies
gewünscht wird, können die senkrechten Teile der
Linienführung (und die Enden der Futterrinnen) mit Rohren
versehen sein, die die Ketten umgeben, damit das Futter nicht
herabfallen kann, das aus irgendwelchen Gründen von den
Tieren nicht vollständig aufgefressen worden ist, bevor es
das Ende der Futterrinne erreicht.
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Um an Bauhöhe der Käfigbatterien zu sparen, können die
Rücklaufleitungen 14 unterhalb des Fußbodens verlegt werden,
der seinerseits in Fig. 5 schematisch bei 42 angedeutet ist.
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Wie dies aus Fig. 6 hervorgeht, ist es möglich, daß die Tiere
das Futter in der Futterrinne, beispielsweise 23, von beiden
Seiten fressen. Damit sich die Tiere wohl fühlen und um zu
verhindern, daß einige der Tiere von einer ausreichenden
Futterzufuhr ausgeschaltet werden, ist pro Tier eine
Minimallänge der Futterrinne notwendig und in einigen Ländern
ist eine solche minimale Länge sogar gesetzlich
vorgeschrieben. Mit Hilfe der Erfindung tritt nicht nur eine
beträchtliche Einsparung an Bodenfläche ein, sondern auch
eine Verdopplung derjenigen Anzahl der Tiere, die aus einer
bestimmten Länge der Futterrinne gefüttert werden können. Es
sollte jedoch betont werden, daß die Erfindung auch mit
Käfigen verwendet werden kann, die nur an einer Reihe der
Futterrinnen vorhanden sind, beispielsweise in bereits
bestehenden Anlagen.
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Obwohl bei den dargestellten Ausführungsformen die
Zuleitungsrohre vertikal verlaufen, ist es auch möglich, daß
diese Rohre von der vertikalen Stellung abweichen; dies kann
beispielsweise dann der Fall sein, wenn die Erfindung bei
Käfigbatterien angewendet wird, die in Treppenform aufgebaut
sind, bei der jeder höhergelegene Käfig in bezug auf den
Käfig unter ihm etwas zurückgesetzt ist.
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Schließlich soll festgestellt werden, daß die Erfindung in
gleicher Weise geeignet ist für erwachsene Hennen, die die
Angewohnheit haben, Futter über die entfernte Seite der
Futterrinne dann herüberzuwerfen, wenn sie nach einer
Pickbewegung eine Aufwärtsbewegung durchführen, als auch für
Hähnchen, die als Brathähnchen verwendet werden sollen und
die diese Angewohnheit viel weniger haben, und zwar dadurch,
daß eine Ausführungsform nach den Fig. 6 oder 7 verwendet
wird.