DE359155C - Abnehmbare Wandverkleidung - Google Patents

Abnehmbare Wandverkleidung

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DE359155C
DE359155C DEH83702D DEH0083702D DE359155C DE 359155 C DE359155 C DE 359155C DE H83702 D DEH83702 D DE H83702D DE H0083702 D DEH0083702 D DE H0083702D DE 359155 C DE359155 C DE 359155C
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    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
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    • E04F13/0832Separate fastening elements without load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
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Description

  • Abnehmbare Wandverkleidung. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine abnehmbare Wandbekleidung, bei der die Wandplatten durch Platten- und Wandösen durchsetzende Stangen verriegelt werden.
  • Es ist bereits bekannt, Platten dadurch an Wänden zu befestigen, daß durch eine geeignete Verbindung von Ösen mittels durch diese gesteckten Eisenstangen eine leicht lösliche und isolierende Verkleidung erzielt wird. So sind beispielsweise Platten bekannt geworden, bei welchen bei der Herstellung Band- oder Flacheisen quer in die Platte eingeformt werden, deren Enden über die Schmalseiten der Platten vorstehen und hier Bohrungen besitzen, durch welche kurze Bolzen durchgesteckt und vergossen werden. Es ist ferner bereits bekannt, an den Schmalseiten der Platten Haken anzuordnen, welche um zwischen Decke und Bodenplatte befestigte Stangen herumgreifen und durch Umbiegen mit diesen verbunden werden. Umgekehrt hat man auch die Ösen in die Wände eingeschlagen und an den Platten befestigte Stangen durch diese durchgeschoben. Ein weiter bekannt gewordenes Verfahren, die Platten mit übergreifenden Leisten zu bedecken und diese durch aufgeschraubte Platten zu befestigen, eignet sich nur für Holzbekleidung und gestattet ferner nicht die Herstellung glatter Wände, da die Verschraubplatten nicht unerheblich vorstehen. Alle diese Einrichtungen weisen nun den Nachteil auf, daß sich die Lage der Ösen nicht genau bestimmen läßt, da diese unmittelbar entweder in die Platte eingeformt oder aber in die Wände eingeschlagen werden. Die Stellung dieser Ösen ist deshalb von Zufällen beim Einformen oder Einschlagen abhängig. Eine auf diese Art und Weise hergestellte Wand kann deshalb niemals glatt ausfallen und bietet einen unschönenAnblick. Zur Verkleidung von Träger-und Balkendecken hat man bereits Platten angewendet, in welche Eisenstangen, an denen die Ösen befestigt sind, bei der Herstellung in die noch feuchte Betonmasse eingestampft werden. Auch auf diese Weise hergestellte Platten eignen sich nicht für Wandbekleidungen, da auch hierbei die Stellung der vorhandenen Ösen von Zufällen beim Einstampfen abhängig ist.
  • Nach der Erfindung werden, um ein gleichmäßiges Vorstehen der durch Stangen zu verriegelnden Ösen und demzufolge eine glatte und ebene Sichtfläche der Wandbekleidung zu gewährleisten, sowohl die Ösen der Platten als auch die Ösen der Wand an in die Platten und die Wand eingebetteten durchlaufenden Metallstreifen befestigt: Die Einrichtung bietet außerdem den Vorteil, daß mit ihr versehene Wandplatten die normale Dicke nicht überschreiten.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt Abb. z zeigt einen Schnitt durch die Wandbekleidung; Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch eine Platte; Abb. 3 stellt einen wagerechten Schnitt durch die Platte dar.
  • In den Verputz der Wand werden bis zu einer entsprechenden Höhe schmale Streifen aus Metall oder anderen geeigneten Stoffen a senkrecht eingelegt und durch Überputzen mit einer dünnen Mörtelschicht befestigt. Diese Streifen tragen in gewissen Abständen Ringe b, welche aus der Wand heraustreten. Die zur Verwendung gelangenden Platten c besitzen ebenfalls derartige von oben nach unten verlaufende Metallstreifen d, welche bei der Herstellung der Platten eingelegt und ebenfalls durch Auflegen einer dünnen Schicht des betreffenden Plattenbaustoffes gehalten werden. Auch diese Streifen tragen in bestimmten Abständen Ringe e.
  • Das Anbringen einer derartigen Wandbekleidung geschieht folgendermaßen Es wird zunächt die oberste Platte cl angelegt und die runde Eisenstange f von oben durch die Ringe der Platte und die entsprechenden Ringe der Wand hindurchgeführt. Alsdann wird die Platte c2 angelegt und die Stange f entsprechend weiter durchgeschoben. Die unterste Platte c4 wird zwecks besseren Halts mittels eines Falzes in eine entsprechende Nut e des Sockels g eingesteckt und mit diesem zusammen angelegt, worauf dann die Eisenstange ganz durchgeschoben werden kann. Das Durchschieben der Eisenstange bereitet keinerlei Schwierigkeiten, da zwischen Wand und Platten genug Spielraum vorhanden ist, um erforderlichenfalls mit der Hand die Stange während des Durchschiebens führen zu können. Das Aufsetzen eines Frieses 1a geschieht an letzter Stelle. Derselbe wird entweder, wie in Abb. z dargestellt, in ähnlicher Weise wie die übrigen Platten mittels eines Ringes auf die Stange f aufgesetzt, wobei dann oberste Platte und Fries durch Falze und Nute verbunden sind, oder aber indem die oberste Platte besondere Ringe besitzt, in welche in den Fries eingegossene Haken eingesteckt werden.
  • Soll eine derartige Wandbekleidung mehr als die Hälfte der Zimmerwand einnehmen, in welchem Falle die Eisenstangen f natürlich nicht von oben eingesteckt werden können, so werden die letzteren unterteilt.
  • Eine derartige Wandbekleidung läßt sich in kürzester Zeit anbringen und bietet den außerordentlichen Vorteil, daß beschädigte Platten ohne Hilfe von gelernten Arbeitern in kürzester Zeit ersetzt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abnehmbare Wandverkleidung, bei der die Wandplatten durch Platten- und Wandösen durchsetzende Stangen verriegelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Ösen (e) der Platten (c) als auch die Ösen (b) der Wand an in die Platten und die Wand eingebetteten durchlaufenden Metallstreifen (d, a) befestigt sind.
DEH83702D 1920-12-31 1920-12-31 Abnehmbare Wandverkleidung Expired DE359155C (de)

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DEH83702D DE359155C (de) 1920-12-31 1920-12-31 Abnehmbare Wandverkleidung

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