DE3600340C2 - - Google Patents

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DE3600340C2
DE3600340C2 DE19863600340 DE3600340A DE3600340C2 DE 3600340 C2 DE3600340 C2 DE 3600340C2 DE 19863600340 DE19863600340 DE 19863600340 DE 3600340 A DE3600340 A DE 3600340A DE 3600340 C2 DE3600340 C2 DE 3600340C2
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Johannes R. 4600 Dortmund De Kaschner
F.H. Prof. Dr. 3002 Wedemark De Meyer
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G29/00Root feeders; Injecting fertilisers into the roots

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Belüftung und Feuchtigkeits­ regulierung des Wurzelraumes von Stadtbäumen.
Die DE-PS 2 12 721 hat bereits eine Vorrichtung zum Be­ wässern und Düngen der Wurzeln von Obst- und anderen Bäumen zum Gegenstand, bei welcher rund um die Baum­ wurzeln ein ringförmiger, mit Kies gefüllter Schlauch aus Sack- oder Packleinwand gelegt ist, von welchem bis zur Erdoberfläche reichende Schläuche abzweigen. Der ggf. in bekannter Weise fäulnisbeständig gemach­ te Schlauch soll ein Verschlammen des dem besseren Feuchtigkeitstransport dienenden Kieses durch die zum Auffüllen der Pflanzgrube verwendete lockere Erde über längere Zeiträume verhindern.
Da den Bäumen in der Stadt besonders im Straßenbereich in der Regel nur ein relativ kleiner Wurzelraum zur Ver­ fügung steht und zudem der Boden durch die Verkehrs­ belastung meist verdichtet ist, reicht die bekannte Vor­ richtung jedoch nicht aus, um eine zur Ausbildung einer gesunden Krone ausreichende Versorgung des Wurzelbe­ reiches von Stadtbäumen mit Luft, Wasser und Nährstoffen zu gewährleisten.
Aus der Zeitschrift "Gb + Gw", 10/1985, S. 402 und 403, ist es auch schon bekannt, körnigen Tonschaum als wasserspeicherndes Verankerungssubstrat insbesondere bei der Hydrokultur von Pflanzen zu verwenden. Für denselben Zweck wird auch Bimskies verwendet, ein zu kiesiger Korngröße zerkleinerter Bimssteintuff, ein sehr gleichmäßig fein-poröses vulkanisches Gestein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei der Be­ lüftung und Feuchtigkeitsregulierung von Stadtbäumen die von der Erdoberfläche zum Wurzelwerk des Baumes transportierbare und die im Falle längerer Trocken­ perioden oder einer vorübergehenden Absenkung des Grund­ wasserspiegels im Bereich des Wurzelballens speicher­ bare Luft- und Feuchtigkeitsmenge zu vergrößern sowie ein Zusetzen der Transportwege über längere Zeiträume trotz der gegebenen Verkehrsbelastung zuverlässig zu verhindern.
Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe durch die Verwendung von mit einem Granulat aus Blähton und/oder Blähschiefer gefüllten flexiblen luft- und wasserdurchlässigen schlauchartigen Hüllen zur Be­ lüftung und Feuchtigkeitsregulierung des Wurzelraumes von Stadtbäumen gelöst.
Diese Hüllen sind bei Neupflanzungen von Stadtbäumen in Pflanzgruben von deren Rand bis zu deren Sohle ver­ legbar. Hierdurch wird verhindert, daß Bodenver­ dichtungen im Bereich der Pflanzgrube eine ausreichen­ de Belüftung insbesondere der tieferen Wurzelbereiche unterbinden, wobei die Stadtbäume gleichzeitig die Ge­ legenheit erhalten, den Boden tiefer zu erschließen aufgrund der Möglichkeit, dort den notwendigen Gasaus­ tausch, d. h. die Abfuhr des bei der Atmung entstandenen Kohlendioxyds und die Ergänzung des dabei aufgezehrten Sauerstoffs, vorzunehmen. Die flexiblen luft- und wasserdurchlässigen schlauchartigen Hüllen ermöglichen eine einfache Anpassung an das Geländeprofil der Pflanz­ grube und verhindern auch bei Bodenverschiebungen ein Abreißen der schnorchelartig in den Wurzelbereich hinab­ führenden Vorrichtungen, so daß der Gas- und Wasser­ austausch mit den Wurzeln auch langfristig unbehindert stattfinden kann. Durch die Füllung der flexiblen luft- und wasserdurchlässigen schlauchartigen Hüllen mit Blähton und/oder Blähschiefer wird verhindert, daß Vibrationen und Verkehrsbelastungen die den Wasser- und Lufttransport bewirkenden Poren und Zwischenräume zu­ sammendrücken und damit zusetzen können. Selbst bei plötzlich auftretenden Platzregen erfolgt eine rasche Wasserabfuhr, so daß zum einen die Gefahr eines Ver­ schlämmens verhindert, zum anderen rasch der er­ wünschte Gasaustausch ermöglicht wird, der bei wasser­ gesättigten Böden in der Regel sehr stark zurückgeht.
Die verwendeten Materialien sind formstabil und ver­ rottungsfest und weisen durch ihre Kapillarität ein Wasserspeicher- und Rückhaltungsvermögen auf, so daß das Material als Feuchtigkeitsspender für längere Trocken­ perioden dient. Daneben hat dieses Material eine hohe Gasdiffusion und die zwischen seinen Einzelteilchen gebildeten Hohlräume werden aufgrund der Formstabilität auch bei Erschütterungen und großen Drücken nicht zuge­ setzt. Des weiteren entsteht in dem genannten Material auch eine sogenannte Kapillarascession, d. h. durch Kapillarität und Oberflächenspannung an der Oberfläche wird eine Flüssigkeitssäule gegen die Schwerkraft der Erdwirkung angehoben, so daß hierdurch, insbesondere bei tiefen Pflanzgruben, in Trockenperioden eine zu­ sätzliche Möglichkeit zur Feuchtigkeitsabgabe an das Wurzelwerk besteht.
Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, den Bläh­ ton und/oder Blähschiefer zumindest im Zentrum der schlauchförmigen Hülle mit einer Körnung von 10 bis 25 mm, vorzugsweise 12 bis 18 mm vorzusehen, wobei in der Regel diese Körnung auch bis an den Rand der Hülle beibehalten wird. Es ist jedoch auch möglich, im Außen­ bereich, d. h. angrenzend an die Innenwand der Hülle, eine kleinere Körnung vorzusehen als im Zentrum der Hülle, insbesondere dann, wenn eine Verschlämmung des Bodens droht, um hierdurch eine gewisse Filterwirkung gegenüber den mehr im Inneren liegenden Körnungsschich­ ten zu erreichen. Ferner empfiehlt es sich, im Granu­ lat Bruchkorn mit einem Anteil von etwa 30 bis 50% zu verwenden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung werden vorzugs­ weise die mit dem Granulat gefüllten Hüllen vor dem Einbringen des Baumes in die Pflanzgrube der Außen­ wandung derselben folgend derart eingebracht, daß das oberste Ende der obersten schlauchartigen Hülle im we­ sentlichen mit dem Flächenniveau der Umgebung fluchtet, und daß das zumindest eine untere Ende bis zum Boden der Pflanzgrube, vorzugsweise an deren tiefsten Punkt, hinabgeführt ist. Dies vereinfacht den Einbauvorgang, da es lediglich notwendig ist, die gefüllten Hüllen an die Wand der Pflanzgrube zu legen, wobei diese zweck­ mäßigerweise geschlängelt und/oder gestaucht in die Pflanzgrube eingebracht werden, um hierdurch einen Schutz gegen ein Abreißen bei größeren Bodenversetzungen zu bieten. Es empfiehlt sich bei dem Einbau die mit dem Granulat gefüllten Hüllen, insbesondere in dem sich nach unten verzweigenden Bereich in einer Schräglage von etwa 30 bis 70° gegenüber der Vertikalen zu verle­ gen, so daß eine gute Durchlüftung in demjenigen Be­ reich erzielt wird, in welchem die Wurzeln später hin­ wachsen. Es versteht sich von selbst, daß die Pflanz­ grube zunächst in der Regel tiefer ausgeführt wird, als dies zur Aufnahme des Wurzelballens des jungen Baumes notwendig ist oder daß die mit dem Granulat gefüllten Hüllen unter dem Boden dieser Pflanzgrube abgesenkt werden, um dem Wurzelwerk des Baumes bei dessen Wachsen das Eindringen in größere Tiefen zu ermöglichen und auch dort weiterhin die gewünschte Versorgung mit Feuchtigkeit und den notwendigen Gasaustausch sicherzu­ stellen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Hülle besteht diese aus einem sogenannten Raschelgewebe, wie es in ähnlicher Ausgestaltung beispielsweise zur Verpackung von Südfrüchten verwendet wird, und welches das Granulat im Inneren wie ein Netz zusammenhält.
Bei Böden die besonders zum Verschlämmen neigen und in Bereichen, bei denen eine derartige Verschlämmungsge­ fahr besonders groß ist, empfiehlt es sich, die Hülle von einer Schicht eines Wirrfaservlieses zu umgeben.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist es möglich, die wasser- und luftdurchlässige Hülle zumindest im Seiten­ bereich doppelwandig auszubilden, wobei zwischen den bei­ den Wänden ein feinkörnigeres Granulat eingebracht ist, mit einer Körnung von etwa 2 bis 10 mm, als im Innenbereich der inneren Wand, innerhalb deren der Hauptgasaustausch und Wassertransport stattfindet. Das Granulat im inneren Bereich verschlämmt hierdurch nicht so schnell.
Zwecks vereinfachtem Transport und um das Verlegen zu erleichtern, ist die Hülle an ihrem unteren und/oder oberen Ende verschlossen, vorzugsweise vernäht oder verschweißt.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Er­ findung wird die Vorrichtung durch diskrete in Längs­ richtung aneinander anschließende gefüllte Hüllenstücke gebildet, die mittels Verbindungselementen aneinander koppelbar sind. Die gefüllten Hüllenstücke sind bei­ spielsweise 60 oder 120 cm lang, was ihren Transport auf Paletten erleichtert.
Gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausge­ staltung der Erfindung enthalten die Vorrichtungen Zwei- oder Mehrfachverzweigungen, die durch die Ver­ bindungselemente gebildet sind. Diese Verzweigungen ver­ laufen in Richtung auf die Sohle der Pflanzgrube, d. h. der durch die Vorrichtung gebildete Luft- und Flüssig­ keitsführungskanal verzweigt sich mehrfach nach unten im Wurzelbereich. Zweckmäßig sind dabei die oberen und unteren Enden der Hüllenstücke grob porös ausgebildet und/oder es sind Mittel vorgesehen, die ein Öffnen der Hüllenenden beim oder nach dem Zusammenkoppeln der­ selben ermöglichen, um bei einem Übergang von einem ge­ füllten Hüllenstück zum nächsten die Gas- und Wasser­ führung nicht zu unterbrechen.
Gemäß einer besonders einfachen Weiterbildung der Er­ findung enthalten die Hüllen an ihrem oberen Rand eine vorzugsweise mit einem Verstellknebel versehene Zugschnur, die in einer Randumbördelung der Hülle geführt sein kann und durch ein Zusammenziehen ein Verschließen der Hülle ermöglicht. Umgekehrt erlaubt es diese Ausge­ staltung das gefüllte Hüllenstück nach Anbringung an dem gewünschten Ort oben einfach zu öffnen und in es das untere Ende des nächstfolgenden Hüllenstückes einzu­ setzen sowie dieses durch anschließendes Straffziehen der Zugschnur zu fixieren. Dieses Vorgehen wird er­ leichtert, wenn die Hüllen an ihren oberen Enden trich­ terförmig erweitert und/oder wenn sie an ihren unteren Enden verjüngt sind.
Gemäß einer anderen Ausgestaltung ist die Hülle nicht vollständig mit dem Granulat gefüllt, so daß sie einen überstehenden oberen Randbereich aufweist, der in Längs­ richtung aufgeschlitzt oder beispielsweise durch ent­ sprechende Bruchstellen leicht aufschlitzbar ist. Über der Füllung ist die Hülle verschlossen, beispielsweise durch eine Naht, über der sich der überstehende Randbe­ reich etwa 10 cm nach oben erstreckt, wenn die Hülle eine Länge von beispielsweise 120 cm aufweist. Bei die­ ser Ausgestaltung wird in das unterste in die Pflanz­ grube eingebrachte Hüllenstück das nächstfolgende Hül­ lenstück in dem überstehenden Randbereich eingesetzt. Der Verschluß an der Oberseite der Füllung und der Ab­ schluß am unteren Ende des oberen Hüllenstücks werden anschließend unter Umständen gelöst, beispielsweise durch Durchschneiden und Herausziehen der Naht, welche die Hülle oben bzw. unten abgeschlossen hat. Auch eine Kombination der beiden vorstehend beschriebenen Ausgestaltungen ist möglich.
Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausge­ staltung bestehen die Verbindungselemente aus Rohr­ stücken, die in ihrem Inneren Begrenzungsvorsprünge oder zumindest einen irisblendenartigen Ring aufwei­ sen, so daß bewirkt wird, daß die im Bereich des Ver­ bindungselements aneinander angrenzenden gefüllten Hüllenstücke jeweils definiert in die Verbindungs­ elemente hineingeschoben werden. Eine trichterförmige Erweiterung an den Enden vereinfacht diesen Vorgang. Ein typisches Verbindungselement hat in etwa eine Länge von 10 cm oberhalb und unterhalb der Begrenzungsvor­ sprünge bzw. des irisblendenartigen Rings.
Als günstig hat es sich auch erwiesen, wenn die Rohr­ stücke von ihren Mündungen nach innen weisende, wider­ hakenförmige Zapfen aufweisen, welche einem Hinein­ schieben der gefüllten Hüllenstücke keinen Widerstand entgegensetzen, ein unbeabsichtigtes Herausziehen der­ selben jedoch verhindern. Es ist ferner zweckmäßig, wenn die Rohrstücke in ihrem Inneren Schneidkanten auf­ weisen, die beim Einschieben der Hüllenenden deren Ober- und/oder Unterseite aufschneiden bzw. die ent­ sprechenden Nähte auftrennen, die zweckmäßigerweise mit derartigen Stichen ausgeführt sind, das nach dem Durch­ trennen des Fadens an einer Stelle dieser insgesamt leicht herausziehbar ist.
Gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Er­ findung weist schließlich noch die Hülle eine Luft­ diffusionswiderstandszahl µ ≦ 1 und einen Durchmesser von ca. 10 bis 30 cm, vorzugsweise 15 bis 16 cm, auf, um bei guter Handhabbarkeit während des Einsetzens eine ausreichende Belüftung des Bodens rund um den Wurzel­ ballen zu erreichen.
Die Zeichnungen dienen zur weiteren Er­ läuterung der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische, teilgeschnittene Darstellung einer Pflanzgrube im Stadtbe­ reich, die Wurzel eines darin aufzunehmenden Baums, sowie mehrere Vorrichtungen und darin eingelegte schlauchartige Hüllen zur Be­ lüftung und Feuchtigkeitsregelung des Wurzel­ raumes.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel für die Struktur der Hülle zur Belüftung und Feuchtigkeits­ regelung des Wurzelraums von Stadtbäumen.
Fig. 3 zeigt ein weiteres Beispiel für die Struktur einer Hülle zur Belüftung und Feuchtigkeits­ regelung des Wurzelraums von Stadtbäumen.
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Draufsicht auf einen Teil einer Hülle und einen vergrößert heraus­ gezeichneten Bereich aus dem das Granulat er­ sichtlich ist, mit welchem die Hülle gefüllt ist.
Fig. 5 zeigt im Längsschnitt eine Variante der Hülle, bei der in einem Bereich ein Faservlies aufge­ bracht ist, um einem Verschlämmen des Inneren der Hülle entgegenzuwirken.
Fig. 6 zeigt im Längsschnitt eine weitere Variante der Hülle, bei der die Hülle zweischichtig ausgebildet ist und zwischen den beiden Schichten ein feinkörnigeres Granulat als im Inneren vorgesehen ist.
Fig. 7 zeigt eine Schnittdarstellung ähnlich zur der­ jenigen von Fig. 6 von einer weiteren Variante der Hülle.
Fig. 8 zeigt in perspektivischer Darstellung die Ver­ bindung zweier mit porösen Leichtzuschlagstoffen gefüllten Hüllenstücke.
Fig. 9 zeigt einen Längsschnitt durch ein ähnliches Verbindungsstück wie das von Fig. 8.
Fig. 10 zeigt ein mit einer Zweifachverzweigung ver­ sehenes weiteres Verbindungsstück in perspekti­ vischer Darstellung.
Fig. 11 zeigt ein mit einer Dreifachverzweigung ver­ sehenes Verbindungsstück in perspektivischer Darstellung.
Fig. 12 zeigt eine weitere Möglichkeit zur Verbindung zweier aneinander angrenzender gefüllter Hüllen­ stücke, wobei in
Fig. 12a ein durch die Linien 12a-12a herausgegriffener Bereich einer Ver­ bindungsnaht vergrößert dargestellt ist.
Fig. 13 zeigt eine Darstellung ähnlich zu derjenigen von Fig. 12, bei der die Verbindung zwischen den beiden voneinander zu koppelnden Hüllen­ stücke vollzogen ist.
In Fig. 1 erkennt man eine Pflanzgrube 1 im Stadtbereich, die auf der Rückseite von einer tief in den Boden reichen­ den Betonmauer 2 und an beiden Seiten von einer lediglich schematisch dargestellten, eine geschlossene Oberfläche aufweisenden Straßen- oder Gehsteigdecke 3 begrenzt ist, unter der sich eine Sandschüttung 4 befindet, auf wel­ cher diese ruht. Der darunter befindliche Boden 5 be­ grenzt mit schematisiert angedeuteten Böschungswänden 6 und 7 und einem Bodenbereich 8 die Pflanzgrube 1, welche eine Größe aufweist, daß sie das Wurzelwerk 9 eines aus­ gewachsenen Baumes 10 aufnehmen kann.
An die Böschungswände 6 und 7 angelehnt sind mehrere schnorchelartige Hüllen, die zur Belüftung und Feuch­ tigkeitsregulierung des Wurzelraums dienen, wobei die beiden gleichartig ausgebildeten an die Böschungswand 7 angelehnten Hüllen mit dem Bezugszeichen 11 und eine an die Böschungswand 6 angelehnte Variante mit dem Bezugs­ zeichen 12 versehen ist, wobei sich letztere nach unten in zwei Arme 12 a und 12 b verzweigt. Man erkennt aus Fig. 1, daß die unteren Enden der Hüllen 11 und 12 bis zum tiefsten Punkt der Pflanzgrube geführt sind, wo­ bei sie am Übergang von den Böschungswänden zum Boden­ bereich nach innen umbiegen und etwa unter dem Stamm des Baumes 10 enden. Die Verzweigungen 12 a und 12 b sind auseinandergespreizt um dafür Sorge zu tragen, daß ein möglichst großer Bereich der Pflanzgrube befeuchtet und belüftet wird. Nachdem die Hüllen 11 und 12 in die Pflanzgrube 1 eingebracht sind - was in von der Dar­ stellung in Fig. 1 abweichender Weise mit einer unter­ schiedlichen Zahl von Vorrichtungen und unterschiedlichem Verlauf derselben erfolgen kann - wird der Baum 10 mit seinem Wurzelwerk 9 und in der Regel mit dem zugehöri­ gen Erdballen eingesetzt, wobei der frei verbleibende Bereich der Pflanzgrube 1 gleichzeitig mit dem Boden­ material ausgefüllt wird. Bevor die Pflanzgrube 1, was in den Zeichnungen nicht dargestellt ist, vollständig ausgefüllt ist, werden auf die oberen Enden der Hüllen 11 und 12, welche in etwa mit dem Niveau der Straßen- bzw. Gehsteigdecke 3 fluchten, kanaldeckelartige Ab­ schlußsteine oder -kästen 13 aufgesetzt, die in ihrer Oberseite Schlitze 14 tragen, welche den Durchtritt von Luft, durch die Pfeile 15 angedeutet, und Wasser, durch die Pfeile 16 angedeutet, ermöglichen und unter Um­ ständen noch ein Grobfilter enthalten können. Die Hüllen 11 und 12 bestehen jeweils aus einer flexiblen luft- und wasserdurchlässigen schlauchartigen Hülle 17, die mit einem Granulat 18 aus einem Blähton oder einem Bläh­ schiefer gefüllt ist, das, wie aus dem in Fig. 4 heraus­ gezeichneten Bereich hervorgeht, aus einer Vielzahl von mehr oder weniger gleichförmiger, zum Teil gebrochenen Körnern 18 a besteht. Die Fig. 2 und 3 zeigen zwei Bei­ spiele für eine praktische Ausgestaltung der Hülle 17. Die Hülle bei der Ausgestaltung von Fig. 2 besteht aus einem Bändchengewebe 19, das aus zueinander senkrecht verlaufenden Kunststoffbändchen 19 a, 19 b gebildet und in der Darstellung von Fig. 2 etwa in natürlicher Größe wiedergegeben ist. Fig. 3 zeigt die Ausbildung der Hülle 17 als sogenanntes Raschelgewebe 20, das aus einem Netz­ werk miteinander vernetzter Kunststoffäden besteht, welche rautenförmige Öffnungen 21 begrenzen. Auch bei der Darstellung von Fig. 3 ist das Raschelgewebe 20 etwa in natürlicher Größe wiedergegeben.
Die Hülle 17 ist, wie aus der Darstellung der Fig. 1 hervorgeht, am unteren Ende verschlossen, was bei­ spielsweise durch einen Abnäher 22 geschieht. Die Hülle 17 ist in dem in Fig. 4 dargestellten Falle aus einer Materialbahn gebildet, wobei deren gegenüberliegende Enden in einem Saum 23 beispielsweise durch Nähen oder Verschweißen verbunden sind. Die entstandene, schlauch­ förmige Hülle wird, wie durch den Pfeil F in Fig. 4 an­ gedeutet, mit dem Granulat 18 gefüllt, welches für eine bevorzugte Ausführungsform in dem in Fig. 4 ver­ größert herausgezeichneten Bereich in etwa in natürli­ cher Größe wiedergegeben ist. Die Pfeile 24 deuten an, daß die Hülle 17 luft- und wasserdurchlässig ist, wobei sie bevorzugt eine Luftdiffusionswiderstandszahl µ ≦ 1 aufweist.
Bei dem Längsschnitt durch das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel ist in einem Bereich über der Hülle 17 eine Filterschicht 25 beispielsweise aus einem Wirr­ faservlies angebracht, welche an denjenigen Stellen zur Verwendung kommt, an denen ein Einbringen von größeren Schlammengen zu befürchten ist, welche das Innere der Hülle 11, 12 zusetzen könnten.
Bei der in Fig. 6 im Längsschnitt gezeichneten Variante ist die Hülle 17 zweiwandig ausgebildet, wobei zwischen der Außenwand 26 und der Innenwand 27, die beide luft- und wasserdurchlässig sind, ein feinkörnigeres Granu­ lat 28 eingebracht ist, als das Granulat 18, welches den Raum innerhalb der Innenwand 27 ausfüllt. Eine ähnliche Wirkung erzielt man bei der in Fig. 7 darge­ stellten Variante, bei der durch einen geeigneten Ein­ füllvorgang, beispielsweise mittels zweier konzentri­ scher Trichter, das feinkörnige Granulat 28 in dem der Hülle 17 anliegenden Bereich und das grobkörnigere Granulat 18 im Inneren angebracht wird. Einem Ver­ schlämmen des Granulats wird auch auf diese Weise ent­ gegengewirkt.
Bei der Darstellung von Fig. 1 waren die Hüllen 11 und 12 aus Gründen der Vereinfachung einstückig darge­ stellt worden. Es ist selbstverständlich möglich, diese auch als solche auszubilden. Aus Gründen eines ver­ einfachten Transports und Einbaus, sowie um eine An­ passung an unterschiedliche Pflanzgruben zu ermöglichen, empfiehlt es sich jedoch in der Regel, die Hüllen 11 und 12 aus verschiedenen Teilelementen zusammenzu­ setzen, wobei mit Granulat gefüllte Hüllenstücke 17 a, 17 b unter Zuhilfenahme unterschiedlicher Verbindungs­ elemente zu der einheitlichen Hülle 11 oder 12 verbunden werden.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 8 erfolgt dies mittels eines einfachen Verbindungselements 29, das aus einem Rohrstück 30 besteht, das etwa gleich beabstandet von seinen Enden einen irisblendenartigen Ring 31 trägt, der beim Einschieben der gefüllten Hüllenstücke 17 a und 17 b bewirkt, daß das Rohrstück 30 die gewünschte Verbindung herstellt und nicht verrutscht. Aus der in Fig. 9 darge­ stellten Querschnittsansicht sieht man, daß im Inneren des Rohrstücks 30 widerhakenförmige Zapfen 32 ange­ bracht sind, welche verhindern, daß die Enden der in das Verbindungselement 29 eingeführten gefüllten Hüllen­ stücke 17 a, 17 b unbeabsichtigt wieder herausgleiten. Anstelle der Irisblende 31 sind hier weitere Vorsprünge 33 vorgesehen, welche Schneidkanten 34, 35 enthalten, die beim Einschieben der Enden der gefüllten Hüllen­ stücke 17 a, 17 b das Material der Hülle oder die End­ abschlüsse derselben zerstören, und damit sicher­ stellen, daß auch im Übergangsbereich von zwei anein­ andergrenzenden Hüllenstücken 17 a, 17 b der Wasserdurch­ tritt und der Gasaustausch nicht behindert wird.
Fig. 10 zeigt ein weiteres Verbindungselement 36, das eine Zweifachverzweigung ermöglicht und in den Endbe­ reichen trichterförmige Erweiterungen 37 enthält, welche das Einführen der Enden der gefüllten Hüllenstücke er­ leichtern.
Fig. 11 zeigt ein als Dreifachverzweigung ausgebildetes Verbindungselement 38, das bezüglich seiner Ausge­ staltung im wesentlichen demjenigen von Fig. 10 ent­ spricht mit der Ausnahme, daß ein von oben einkommendes gefülltes Hüllenstück sich nicht in zwei, sondern in drei von unten eingeführte gefüllte Hüllenstücke ver­ zweigt. Die Zweifachverzweigung 36 und die Dreifach­ verzweigung 38 sind derart ausgebildet, daß abrupte Ab­ biegungen im Verlauf der sie verbindenden gefüllten Hüllenstücke vermieden sind, wobei die Abbiegungs­ winkel α bzw. β zwischen 30° und 70° variieren können. Dies bedeutet, daß sie im gleichen Winkelbereich lie­ gen unter dem die Hüllen in der Regel gegenüber der Vertikalen verlegt werden.
Fig. 12 zeigt verschiedene weitere Möglichkeiten zur Herstellung einer Verbindung zwischen den Enden ge­ füllter Hüllenstücke 17 a und 17 b. Bei der einfachsten Ausgestaltung ist das untere Ende des Hüllenstücks 17 a in beliebiger Weise verschlossen, beispielsweise mittels einer Naht oder einer Verschweißung. Es muß jedoch nicht die spezielle in Fig. 12 dargestellte und mit dem Bezugszeichen 39 belegene Naht sein. Das obere Ende des unterhalb gelegenen gefüllten Hüllenstücks 17 b ist ebenfalls, wie durch das Bezugszeichen 40 ange­ deutet, verschlossen, beispielsweise mittels einer ent­ sprechenden Naht. Das Hüllenstück 17 b ist jedoch nicht bis an sein Ende gefüllt, so daß oberhalb des durch die Naht 40 gebildeten Abschlusses ein überstehender Rand­ bereich 41 entsteht, der zusätzlich erweitert sein kann. Der Randbereich enthält in Längsrichtung des Hüllenstücks 17 b verlaufende Schlitze 42, die bei der einfachsten Ausgestaltung weggelassen werden können. Die Schlitze 42 können auch beim Zusammensetzen der verschiedenen gefüllten Hüllenstücke 17 a, 17 b durch Einschneiden mit einem Messer o. ä. gebildet werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Sollbruchstellen vorzusehen, die ein einfaches Aufreißen an diesen Be­ reichen ermöglichen. Bei der einfachsten Ausgestaltung wird das untere Ende des oberen gefüllten Hüllenstücks 17 a in den mit den Schlitzen 42 versehenen Randbereich hineingestellt und dort belassen, wobei fakultativ ei­ ne mechanische Verbindung zwischen den übereinanderzu­ liegen kommenden Bereichen der Hüllenstücke 17 a und 17 b hergestellt werden kann, beispielsweise mittels eines durch beide durchzuschlagenden Nagels.
Bei einer Weiterbildung dieser Art der Verbindung ist die obere Kante des Randbereichs 41 wie durch das Be­ zugszeichen 43 angedeutet, umgeschlagen und es ist eine Zugschnur 44 in dem hierdurch gebildeten, lediglich durch die Schlitze 42 unterbrochenen Kanal eingelegt, deren freie Enden 44 a, 44 b zunächst lose oder durch einen nicht gezeigten Verstellknebel geführt sind. Nach Ein­ setzen des unteren Endes des oberen gefüllten Hüllen­ stückes 17 a in die von dem Randbereich 41 gebildete Tasche werden die Enden 44 a, 44 b der Zugschnur festge­ zogen und wie aus Fig. 13 ersichtlich, zusammengeknüpft bzw. durch den Verstellknebel arretiert, so daß eine sichere Verbindung zwischen den gefüllten Hüllen­ stücken 17 a und 17 b hergestellt ist. Wenn die Nähte 39 und 40 gemäß der Darstellung von Fig. 12a ausgeführt sind, läßt sich der Hauptfaden 45 einfach herausziehen, der durch eine Reihe von die beiden gegenüberliegenden Flächen des unteren Hüllenendes verbindende Schlaufen 46 eines zweiten Fadens 47 verbunden ist, wenn letzterer irgendwo durchtrennt wird.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, wie dies in Fig. 13 dargestellt ist, daß anstelle der Naht 40 eine weitere Zugschnur 48 in die Hülle eingenäht ist, die ebenfalls gelockert wird, bevor das obere gefüllte Hüllenstück 17 a, wie durch die Pfeile in Fig. 12 ange­ deutet, mit dem oberen Ende des unteren gefüllten Hüllen­ stücks 17 b verbunden wird.

Claims (22)

1. Verwendung von mit einem Granulat aus Blähton und/oder Blähschiefer gefüllten flexiblen luft- und wasserdurchlässigen schlauchartigen Hüllen zur Belüftung und Feuchtigkeitsregulierung des Wurzelraumes von Stadtbäumen.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest im Zentrum der Hüllen (17) der Blähton und/oder Blähschiefer eine Körnung von 10 bis 25 mm, vorzugsweise 12 bis 18 mm, aufweist.
3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Körnung des Granulats (18) angren­ zend an die Innenwand der Hülle (17) kleiner ist als im Zentrum der Hülle.
4. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Granulat (18) Bruch­ korn mit einem Anteil von etwa 30 bis 50% enthält.
5. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Granulat gefüllten Hüllen vor Einbringen des Baumes in die Pflanzgrube (1) der Außenwandung (7, 8) derselben folgend derart eingebracht werden, daß das oberste Ende der obersten schlauchartigen Hülle (17) im wesentlichen mit dem Flächenniveau der Umgebung (3) fluchtet, und daß das zumindest eine untere Ende (12 a, 12 b) bis zum Boden (8) der Pflanzgrube (1), vorzugsweise an deren tiefsten Punkt, hinabgeführt ist.
6. Verwendung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hüllen (17) geschlängelt und/oder gestaucht in die Pflanzgrube (1) eingebracht werden.
7. Verwendung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Granulat (18) gefüllten Hüllen (17) vorzugsweise in den sich nach unten verzweigenden Bereich (12 a, 12 b) in einer Schräglage von 30 bis 70° gegenüber der Vertikalen verlegt werden.
8. Verwendung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pflanzgrube (1) tiefer ausgeführt wird, als dies zur Aufnahme des Wurzelballens (9) notwendig ist, oder daß die mit dem Granulat (18) gefüllten Hüllen (17) unter den Boden (8) der Pflanzgrube (1) abgesenkt werden.
9. Luft- und wasserdurchlässige, schlauchartige Hülle gefüllt mit einem Granulat aus Blähton und/oder Blähschiefer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Raschelgewebe besteht.
10. Hülle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie zumindest in Teilbereichen von einer Schicht eines Wirrfaservlieses (25) umgeben ist.
11. Hülle nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie zumindest im Seitenbereich doppelwandig ausgebildet ist und daß zwischen den beiden Wänden (26, 27) ein feinkörnigeres Granulat (28) eingebracht ist als im Innenbereich der inneren Wand (27).
12. Hülle nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie an ihrem unteren und/oder oberen Ende verschlossen, vorzugsweise vernäht oder verschweißt, ist.
13. Hülle nach einem der Ansprüche 9 bis 12, gekennzeichnet durch diskrete, in Längsrichtung aneinander anschließende gefüllte Hüllenstücke (17 a, 17 b), die mittels Verbindungselementen (29; 36; 38) aneinander koppelbar sind.
14. Hülle nach einem der vorstehenden Ansprüche 9 bis 13, gekennzeichnet durch Zwei- oder Mehrfachverzweigungen (12 a, 12 b).
15. Hülle nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzweigungen durch die Verbindungselemente (36; 38) gebildet sind.
16. Hülle nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Enden der Hüllenstücke (17 a, 17 b) grob porös ausgebildet sind und/oder daß Mittel (34; 35; 39; 40; 44) vorgesehen sind, die ein Öffnen der Hüllenenden beim oder nach dem Zusammenkoppeln derselben ermöglichen.
17. Hülle nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß sie an ihrem oberen Rand eine vorzugsweise mit einem Verstellknebel versehene Zugschnur (44) aufweist und/oder daß sie an ihren oberen Enden trichterförmig erweitert und/oder an ihren unteren Enden verjüngt ist.
18. Hülle nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie (17) nicht vollständig mit dem Granulat (18) gefüllt ist und einen überstehenden oberen Randbereich (41) aufweist, der in Längsrichtung aufgeschlitzt (42) oder aufschlitzbar ist.
19. Hülle nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (29) aus Rohrstücken (30) bestehen, die im Inneren Begrenzungsvorsprünge oder zumindest einen irisblendenartigen Ring (31) aufweisen.
20. Hülle nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstücke (30) von ihren Mündungen nach innen weisende widerhakenförmige Zapfen (32) aufweisen.
21. Hülle nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstücke (30) in ihrem Inneren Schneidkanten (34, 35) aufweisen, die beim Einschieben der Hüllenenden deren Ober- und/oder Unterseite aufschlitzen.
22. Hülle nach einem der Ansprüche 9 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Luftdiffusions­ widerstandszahl µ ≦ 1 und einen Durchmesser von ca. 10 bis 30 cm, vorzugsweise 15 bis 16 cm, aufweist.
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