DE3600533A1 - Ultraschall-abtastgeraet - Google Patents
Ultraschall-abtastgeraetInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Ultraschall-Abtastgerät des Sektorabtasttyps.
\J Ultraschall-Abtastgeräte lassen sich allgemein in solche
des Sektorabtasttyps und solche des Linearabtasttyps einteilen. Bei ersterem wird mittels einer eine Ultraschall-Wandlerreihe
(oder -array) aufweisenden Ultraschallsonde ein Untersuchungsobjekt mit dem von der Sonde projizierten
Ultraschallstrahl abgetastet. Die in der Echowelle vom Untersuchungsobjekt enthaltene Bildinformation wird
auf einem Kathodenstrahlröhren-Bildschirm wiedergegeben.
Da nur die Echowellen entsprechend den Brennpunkten empfangen werden, sind die Echosignale von den Wandlerelementen
um unterschiedliche Zeitspannen (zueinander) verzögert. Zur Erzielung solcher Verzögerungsperioden
bei der herkömmlichen Sonde werden N Wandlerelemente, in
einer Reihe von Kanal 1 bis Kanal N angeordnet (arrayed), durch N Schalt(er)elemente mit einer Verzögerungsleitung
verbunden. Die N Schaltelemente weisen jeweils η Schalt(er)-kontakte
auf/ welche mit η Klemmen oder Anschlüssen der Verzögerungsleitung verbunden sind. Diese Schaltkontakte
werden entsprechend Ablenkwinkeln von 0° bis ±9° des Ultraschallstrahls geschaltet, so daß die durch jeden Ablenkwinkel
spezifizierte Echowelle empfangen werden kann.
Der herkömmliche Schalt(er)kreis benötigt für jedes
.6-
Schaltelement dieselbe Zahl von Kontakten, wie Anschlüsse
der Verzögerungsleitung vorliegen. Die Zahl der Anschlüsse des Schaltelements hängt vom maximalen Ablenkwinkel ab.
Für einen großen Ablenkwinkel ist daher eine große Zahl von Anschlüssen nötig. Je größer die Zahl der Anschlüsse
ist, um so mehr Kontakte sind für das Schaltelement erforderlich. Das Schaltelement mit einer derart großen Kontaktzahl
ist unvermeidbar groß. Das große Schaltelement besitzt eine große Streukapazität. Elektrisch betrachtet,
wirft dies ein Übersprechen-Problem bei Verschlechterung
des Frequenzgangs des Ultraschall-Abbildungsgeräts auf.
Aufgabe der Erfindung ist damit die Schaffung eines Ultra schall-Abtastgeräts, das eine verkleinerte Zahl von Klemmen
oder Anschlüssen der Verzögerungsleitung und eine verkleinerte Zahl von Schaltkontakten der Schaltelemente,
die mit den Anschlüssen der Verzögerungsleitung verbunden sind, benötigt.
% 20 Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichneten
Merkmale gelöst.
Gegenstand der Erfindung ist ein Ultraschall-Abtastgerät mit einer (einem) Wandlerreihe (oder -feld) aus einer
Vielzahl von Ultraschall-Wandlerelementen und einer über getrennte Schaltelemente mit den Wandlerelementen verbundenen
Verzögerungsleitungseinheit. Die Wandlerreihe, die Schaltelemente und die Verzögerungsleitung sind jeweils
in zwei Blöcke unterteilt. Die von diesen Blöcken erhaltenen Ultraschall-Echosignale werden durch den betreffenden
Verzögerungsleitungsabschnitt summiert. Eines der summierten Signale von beiden Blöcken wird über eine
feste Verzögerungsleitung an eine Addierstufe angelegt. Das andere dieser Signale wird unmittelbar an die Addierstufe
angelegt. Die Addierstufe addiert sodann diese Echosignale.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schaltbild eines Ultraschall-Abtastgeräts gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine graphische Darstellung einer Charakteristik einer Verzögerungszeit entsprechend Ablenkwinkeln
von 0° bis +θ° für die Sektorabtastung, 10
Fig. 3 eine graphische Darstellung eines Abtastwinkels
eines Empfangsstrahls für die Sektorabtastung von Winkeln von 0° bis +θ°,
Fig. 4 eine graphische Darstellung einer Charakteristik einer Verzögerungszeit entsprechend Ablenkwinkeln
von 0° bis -Θ0 bei der Sektorabtastung,
Fig. 5 eine graphische Darstellung eines Abtastwinkels eines EmpfangsStrahls für die Sektorabtastung
von Winkeln von 0° bis -θ°,
Fig. 6 ein Schaltbild eines Ultraschall-Abtastgeräts gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung
und
Fig. 7 ein Schaltbild eines Schalt(er)kreisteils bei
einem Ultraschall-Abtastgerät gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
30
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ultraschall-Abtastgerät umfaßt eine Ultraschall-Sonde 11 eine Anzahl von Ultraschall-Wandlerelementen
1 - 2M. Diese Sonde ist in einen ersten und einen zweiten Block unterteilt. Der erste
Block enthält Ultraschall-Wandlerelemente 1 - M, der
zweite Block Ültraschall-Wandlerelemente M+1 - 2M. Die
Wandlerelemente 1 - M des ersten Blocks sind jeweils über
Verstärker 12., - 12., mit den Basis-Elektroden von
ι Μ
Schalttransistoren 13.. - 13., verbunden. Die Wandlerele-
1 M
mente M+1 - 2M des zweiten Blocks sind jeweils über Verstärker
12M+1 - 122M an die Basis-Elektroden von Schalttransistoren
13M+1 - 132M angeschlossen.
Die Kollektoren der Schalttransistoren 13.. - 13„ sind
jeweils mit den Sammelkontakten von Wählern, d.h. Schalt(er)elementen 14. - 14M,im ersten Schaltungs-Block
10-1 verbunden. Die Kollektoren der Schalttransistoren 13w+1 - 132M sind jeweils mit den Sammelkontakten von
Schalt(er)elementen (z.B. Analogschalter TC4O51 der Fa.
TOSHIBA CORP., Japan) 14M+- - 142M im zweiten Schaltungs-Block
10-2 verbunden. Die Ausgangskontakte C1 - CN der Schaltelemente 14, - 14., sind an Klemmen oder Anschlüs-
1 M
se T1 - TN einer Verzögerungsleitung 15-1 mit einer Lauf- oder Verzögerungszeit von maximal T/2 angeschlossen.
Die Ausgangskontakte C1 - CN der Schaltelemente 14„+1 - 142M sind an die Anschlüsse T1 - TN einer Verzögerungsleitung
15-2 mit einer Lauf- oder Verzögerungszeit von maximal T/2 angeschlossen.
Jedes Schaltelement wählt einen der Ausgangskontakte C1 - CN nach Maßgabe des Ablenk- oder Führungswinkels
(steering angle) und der Brennweite des UltraschallStrahls. Mittels eingebauter Programme wird bestimmt, welches
Element welchen Ausgangskontakt nach Maßgabe von Führungswinkel und Brennweite wählt.
Die Ausgangsklemmen der Verzögerungsleitungen 15-1 und 15-2 sind mit den Sammelklemmen von Schaltern 16-1 und
16-2 verbunden, deren Kontakte 16.. und 16~. über eine
1 a 2t>
feste Verzögerungsleitung 17 und einen Verstärker 18 mit
.9·
einer Addierstufe 19 verbunden sind. Die Kontakte 16.
2 sind unmittelba an die Addierstufe 19 angeschlossen
und 162 der Schalter 16-1 bzw. 16-2 sind unmittelbar
Nachstehend ist die Arbeitsweise des Ultraschall-Abtastgeräts mit dem beschriebenen Aufbau erläutert. Wenn
der Ultraschallstrahl eine Sektorabtastung von Winkeln
00 - +θ°, d.h. über den halben Zyklus gemäß Fig. 2,
durchführt, schließen die Schalter 16-1 und 16-2 die Kontakte 16.., bzw. 162,. Dabei werden die Echosignale
von den Ultraschall-Wandlerelementen 1 - M der Kanäle
1 - M über die Schaltelemente 14., - 14.. im ersten Block
ι Μ
10-1 zur Verzögerungsleitung 15-1 geliefert. Jedes Schaltelement 14., - 14„ wird dabei mit einem der Kontakte
ι M
C1 - CN verbunden. Die Echosignale von den Wandlerelementen 14.. - 14 werden sequentiell von einer Mindestverzögerungszeit
O bis zur maximalen Verzögerungszeit T/2 verzögert. Sodann werden diese Signale zur Lieferung
eines Signals S1 addiert. Das Signal S1 wird über den Kontakt 16- der Addierstufe 19 eingegeben.
Beim Ultraschall-Abtastgerät gemäß dieser Ausführungsform werden die Echosignale durch Ströme gebildet, die
selektiv über die Kollektor-Emitterstrecken der Transistoren 13 .j - 13 über die Schaltelemente 14«. - 14 fließen.
Diese Ströme fließen dann, wenn die Ausgangsspannungssignale
der Ultraschall-Wandlerelemente 1 - M selektiv an die Basis-Elektroden der Transistoren 13.. - 13 angelegt
werden.
Die Echosignale von den Wandlerelementen M+1 - 2M der
Kanäle M - 2M werden der Verzögerungsleitung 15-2 über die Schaltelemente 14M+1 - 142M im zweiten Schaltungs-Block
10-2 zugeführt. Dabei sind oder werden die Schaltelemente 14M+1 - 142M jeweils mit den Kontakten C1 - CN
verbunden. Die Echosignale von den Wandlerelementen M+1 - 2M werden sequentiell von einer Mindestverzögerungszeit
O bis zur maximalen Verzögerungszeit T/2 verzögert und dann zur Lieferung eines Echosignals S2
addiert. Das Signal S2 wird der Addierstufe 19 über den
Kontakt 16- , die feste Verzögerungsleitung 17 der Verzögerung T/2 und den Verstärker 18 eingegeben.
Die Signale S1 und S2 werden an der Stelle der Schalter 16-1 und 16-2 der maximalen Verzögerung T/2 unterworfen.
Da das Signal S2 die feste Verzögerungsleitung 17 einer Verzögerung von T/2 durchläuft, wird es mit einem Maximum
von T verzögert. Fig. 3 veranschaulicht die Beziehung zwischen der Verzögerungszeit des Echosignals und den
Kanälen 1 - M. In Fig. 3 steht die ausgezogene Linie für
die Beziehung, die bei Ablenkung des Ultraschallstrahls bis zu einem Winkel Θ0 vorliegt. Diese gerade Linie verschiebt
sich waagerecht gegenüber der Kanalmitte (M), wenn die Schaltelemente 14- - 142M jeweils sequentiell
von den Kontakten C1 auf CN umgeschaltet werden. Wenn die gerade Linie waagerecht liegt, werden alle Echosignale
mit derselben Verzögerungszeit (T/2) verzögert. In diesem Zustand liegt der Ultraschallstrahl in der Position des
Winkels 0°.
Wenn der Ultraschallstrahl um Winkel 0° bis-Θ° abgelenkt
oder geführt wird, schalten die Schalter 16-1 und 16-2 auf die Kontakte 16- bzw. 162_ um. Wie im Fall des erwähnten
Halbzyklus (oder der Halbperiode) werden die Echosignale von den Wandlerelementen 1 - M der Kanäle 1 - M
zur Verzögerungsleitung 15-1 über die Schaltelemente 14- - 14M im ersten Schaltungs-Block 10-1 geliefert. Zu
diesem Zeitpunkt sind alle Schaltelemente 14- - 14„ auf die Kontakte C/1 umgeschaltet worden. Die Echosignale
von den Wandlerelementen 1 - M werden daher sämtlich in
einem verzögerten Zustand zusaininenaddiert. Das addierte
Echosignal S1 wird der Addierstufe 19 über die feste oder Festzeit-Verzögerungsleitung 17 und den Verstärker
18 eingegeben. Somit wird das um die Zeit T/2 verzögerte Signal S1 an die Addierstufe 19 angelegt. Echosignale
von den Wandlerelementen M+1 - 2M der Kanäle M - 2M werden zur Verzögerungsleitung 15-2 über die Schaltelemente
14M+1 - 142M im zweiten Schaltungs-Block 10-2 zugeführt.
Zu diesem Zeitpunkt sind alle Schaltelemente ^M+1 ~ ^?M au^ ^e Kontakte CN umgeschaltet. Die
Echosignale von den Wandlerelementen M+1 - 2M werden daher sämtlich einer maximalen Verzögerung von T/2 unterworfen
und zusammenaddiert. Das addierte Echosignal S2 wird über den Kontakt 16» unmittelbar an die Addierstufe
19 angelegt.
In diesem Zustand bzw. unter dieser Bedingung werden die der Addierstufe 19 zugeführten Signale S1 und S2 mit dem
Maximum von T/2 verzögert. Dieser Zustand zeigt an, daß äer Ablenkwinkel des Ultraschallstrahls 0° beträgt. Aus
diesem Zustand werden die Schaltelemente 14., - 14,. und
ι M
14„+1 - 14-w sequentiell umgeschaltet, im Gegensatz zu
der in Fig. 3 gezeigten Charakteristik variiert die Verzögerung scharakter is tik gemäß Fig. 5 geradlinig und nach
rechts unten. Insbesondere werden dabei die Schaltelemente 1 - M (14.. - 14M) jeweils sequentiell von den Kontakten
C1 auf die Kontakte CN umgeschaltet. Die Echosignale von den Wandlerelementen 1 - M werden sequentiell einer
Verzögerung O - T/2 unterworfen und zusammenaddiert. Das addierte Echosignal S1 wird über den Kontakt 16.. , die
Verzögerungsleitung 17 und den Verstärker 18 der Addierstufe 19 eingespeist. Echosignale 14 1 - 142M der
Kanäle M - 2M werden über den zweiten Schaltungs-Block 10-2 der Verzögerungsleitung 15-2 zugeführt. Zu diesem
Zeitpunkt werden <sind)die Schaltelemente 14 „· - 14"
M+1 2M
sequentiell
mit den Kontakten C1 - CN verbunden (worden). Mit
diesem Umschaltvorgang werden die Echosignale von den Wandlerelementen M+1 - 2M sequentiell um die Zeiten O
bis T/2 verzögert und zusammenaddiert. Das addierte Echosignal S2 wird über den Kontakt 162a unmittelbar
an die Addierstufe 19 angelegt.
Durch Wiederholung der vorstehend beschriebenen Arbeitsreihenfolge wird der Ultraschallstrahl um Winkel -θ°,
0° und +θ° abgelenkt. Bei der beschriebenen Ausführungsform werden die Echosignale von der Sonde 11 mit den
Kanälen 1 - 2M in zwei Blöcke unterteilt, und diese Signale werden (sodann) verarbeitet. Die Verzögerungszeit der Verzögerungsleitung braucht dabei nicht alle
Kanäle 1 - 2M, sondern nur die Hälfte der Kanäle zu umfassen. Durch dieses Merkmal werden eine Verkleinerung
der Abmessungen der Verzögerungsleitung und eine Senkung der Herstellungskosten realisiert. Außerdem halbiert
sich im Vergleich zum bisherigen Gerät die nötige Zahl von Klemmen oder Anschlüssen für die Schaltelemente.
Durch die verkleinerte Zahl von Anschlüssen verringert sich offensichtlich die den Schaltelementen eigene Streukapazität
sowie der Durchschaltwiderstand der Elemente. Infolgedessen wird eine Beeinflussung der Echosignale
durch Störsignale ("Rauschen") verringert.
In Fig. 6 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei welcher die Ausgangsklemmen der Verzögerungsleitungen
15-2 und 15-2 in erstem bzw. zweitem Schaltungs-Block 10-1 bzw. 10-2 mit gemeinsamen Klemmen
bzw. Sammelklemmen von Schaltern 16-1 und 16-2 verbunden sind. Die Kontakte 1O1J3 und 162 der Schalter 16-1
bzw. 16-2 sind zusammengeschaltet und weiterhin an die Ausgangsklemme angeschlossen. Der Kontakt 16^_ ä.es
Schalters 16-1 ist mit einem Höchstverzögerungsanschluß
der Verzögerungsleitung 15-2 verbunden. Der Kontakt des Schalters 16-2 ist über einen Verstärker 18-2 mit
einem Höchstverzögerungsanschluß der Verzögerungsleitung 15-1 im ersten Schaltungs-Block 10-1 verbunden.
Wenn bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 die Schalter
16-1 und 16-2 auf die Kontakte 16.. bzw. 162a umgeschaltet
sind, wird das die Verzögerungsleitung 15-1 im Block 10-1 durchlaufende Echosignal über den Kontakt 16. und
ι a dßn Verstärker 18-1 an den Höchstverzögerungsanschluß
der Verzögerungsleitung 15-2 im Block 10-2 angelegt. Das Echosignal wird durch die Verzögerungsleitung 15-2
mit der maximalen Verzögerungszeit T/2 verzögert. Das verzögerte Signal wird über den Kontakt 162a des Schalters
16-2 zur Ausgangsklemme ausgegeben. Andererseits wird das Echosignal vom zweiten Schaltungs-Block 10-2
über den Kontakt 162 an die Ausgangsklemme angelegt.
Das Echosignal vom ersten Schaltungs-Block 10-1 wird daher durch die Verzögerungsleitung 15-1 in diesem Block
um die Verzögerungsgröße dieser Verzögerungsleitung und
weiterhin durch die Verzögerungsleitung 15-2 des zweiten Schaltungs-Blocks 10-2 um T/2 verzögert. Die in Fig.5
als schraffierter Abschnitt angegebene Verzögerungszeit wird durch eine derartige Verzögerung als die Summe der
Verzögerungen der Verzögerungsleitungen 15-1 und 15-2 gewährleistet.
Wenn die Schalter 16-1 und 16-2 auf die Kontakte 16-,
bzw. 16p, umgeschaltet sind, wird das Echosignal bom
Block 10-1 über den Kontakt 16.., an die Ausgangsklemme
angelegt. Das Echosignal vom Block 10-2 wird über den
Kontakt 16~. und den Verstärker 18-2 dem Höchstver-2b
zögerungsanschluß der Verzögerungsleitung 15-1 im ersten
Schaltungs-Block 10-1 aufgeprägt. Das Echosignal wird durch die Verzögerungsleitung 15-1 um die maximale Ver-
zögerungszeit von T/2 verzögert und über den Kontakt 16 zur
Ausgangsklemme ausgegeben. In diesem Fall wird das Echosignal vom ersten Schaltungs-Block 10-1 durch dessen
Verzögerungsleitung 15-1 um deren Verzögerungsgröße (amount of delay) und weiterhin durch die Verzögerungsleitung
15-2 des zweiten Schaltungs-Blocks 10-2 um die Zeit T/2 verzögert. Die in Fig. 5 als schraffierter Abschnitt
dargestellte Verzögerungszeit wird durch eine solche Verzögerung als Summe der Verzögerungen oder
Verzögerungsgrößen der Verzögerungsleitungen 15-1 und
15-2 sichergestellt. In diesem Fall wird das Echosignal vom zweiten Schaltungsblock 10-2 durch dessen Verzögerungsleitung
15-2 um deren Verzögerungsgröße verzögert/ um weiterhin durch die Verzögerungsleitung 15-1 des
ersten Schaltungsblocks 10-1 um die Zeit T/2 verzögert zu werden. Die in Fig. 3 als schraffierter Abschnitt angegebene
Verzögerungszeit wird durch eine solche Verzögerung als die Summe der Verzögerungen oder Verzögerungsgrößen der Verzögerungsleitungen 15-1 und 15-2 sicher-
gestellt.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, werden
bei der zweiten Ausführungsform die Verzögerungsleitungen der Blöcke 10-1 und 10-2 anstelle der festen Verzögerungsleitung
17 bei der ersten Ausführungsform verwendet. Mit dieser Anordnung können die Zahl der Verzögerungselemente
verkleinert und die Herstellungskosten verringert werden.
Bei diesen Ausführungsformen wird durch die Impedanz der festen Verzögerungsleitung 17 oder der Verzögerungsleitungen
15-1 und 15-2 der Blöcke 10-1 bzw. 10-2 der Pegel bzw. die Größe des an die Addierstufe 19 oder die Ausgangsklemme
angelegten Signals auf etwa die Hälfte reduziert. Zum Ausgleich für diesen Pegelabfall sind der
Verstärker 18 oder die Verstärker 18-1 und 18-2, deren
/s· ■■■ ■
Verstärkungsgrad jeweils für eine solche Pegelkompensation zweckmäßig gewählt ist, am Ausgang der Verzögerungsleitung
17 oder der Kontakte 161a und 162b vorgesehen.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig.7
dargestellt. Dabei umfaßt der Echosignal-Verzögerungsabschnitt, welcher die Verzögerungsleitungen 15-1 und 15-2
oder diese Leitungen sowie eine weitere Verzögerungsleitung 17 gemäß den vorher beschriebenen Ausführungsformen
aufweist, Verzögerungsleitungselemente 15^1 - 15_. sowie
jeweils zwischen diese Elemente eingeschaltete Verstärker A1 - AN. Durch die Anordnung der Verstärker wird ein
Pegelabfall durch die Verzögerungsleitungselemente kompensiert. Ersichtlicherweise können die Kompensier-Verstärker
für eine zweckmäßige Zahl von Verzögerungsleitungselementen, d.h. von mehr als drei Elementen, vorgesehen sein.
Wie vorstehend beschrieben, werden die Echosignale von einer Vielzahl von Kanälen der Ultraschall-Wandlersonde
in mindestens zwei Blöcke unterteilt. Diese in Blöcke
unterteilten Signale werden der festen Verzögerungsleitungseinheit unterworfen. Die Zahl der Schaltelemente
zum Ablenken des Ultraschallstrahls kann verkleinert werden. Dies führt zu einer Kostenverringerung sowie
zu einer Verkleinerung der Streukapazität und des Durchschaltwiderstands (on resistance) der Schaltelemente
.
Leerseite -
Claims (8)
1. Ultraschall-Abtastgerät zum Ablenken oder Führen (steering) von Ultraschallstrahlen in einer Ebene,
gekennzeichnet durch
ein(e) Wandlerreihe oder -feld mit 2M in einer Reihe angeordneten Ultraschall-Wandlerelementen (1 - 2M)
zum Umwandeln von Ultraschall-Echos in elektrische Echosignale (mit M = eine ganze Zahl),
eine erste Verzögerungsleitungseinheit (15-1) mit einer Vielzahl von Anzapfungen (T1 - TN) zur Gewährleistung
verschiedener Lauf- oder Verzögerungszeiten, eine erste Gruppe von Wählern (14- - 14„), die jeweils
mit den ersten bis M-ten Utraschall-Wandlerelementen (1 - M) der Wandlerreihe verbunden sind
und die jeweils das betreffende der ersten bis M-ten Ultraschall-Wandlerelemente mit einer der Anzapfungen
der ersten Verzögerungsleitungseinheit verbinden, um die Verzögerungszeiten der Echosignale von erstem bis
M-tem Wandlerelement zu variieren, eine zweite Verzögerungsleitungseinheit (15-2) mit
einer Vielzahl von Anzapfungen (T1 - TN) zur Gewährleistung unterschiedlicher Verzögerungszeiten,
eine zweite Gruppe von Wählern (14 «. - 14~M) , die
mit den (M+1)-ten bis 2M-ten Ultraschall-Wandlerelementen
der Wandlerreihe verbunden sind und die jeweils das betreffende der (M+1)-ten bis 2M-ten Ultraschall-Wandlerelemente
mit einer der Anzapfungen der zweiten Verzögerungsleitungseinheit verbinden, um die Verzögerungszeiten
der Echosignale der (M+1)-ten bis 2M-ten Wandlerelemente zu variieren,
eine dritte Verzögerungsleitungseinheit (17) mit einer vorbestimmten Lauf- oder Verzögerungszeit,
eine Einheit (19) zum Addieren des Ausgangssignals der dritten Verzögerungsleitungseinheit und des Ausgangssignals
einer der ersten und zweiten Verzögerungsleitungseinheiten und
Schalt(er)einheiten (16-1/ 16-2) zum abwechselnden Verbinden
der Ausgänge von erster und zweiter Verzögerungsleitungseinheit mit der dritten Verzögerungsleitung(seinheit)
und der Addiereinheit.
2. Ultraschall-Abtastgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Verstärker (18) an den Ausgang der dritten Verzögerungsleitungseinheit angeschlossen
ist.
3. Ultraschall-Abtastgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß erste und zweite Verzögerungsleitungseinheit jeweils eine Anzahl von Verzögerungsleitung
sei ementen C5E1 - 15EN) mit festen Lauf- oder
Verzögerungszeiten aufweisen und daß mehrere Verstärker
(A1 - AN) bei mindestens einem der Verzögerungsleitungselemente jeweils in Reihe geschaltet
sind.
4. Ultraschall-Abtastgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß erste und zweite Gruppe von Wählern jeweils einen Analogschalter (14- - 14 , 14M+- - I^j^)
aufweisen.
5. Ultraschall-Abtastgerät zum Ablenken oder Führen von
Ultraschallstrahlen in einer Ebene, gekennzeichnet durch
ein(e) Wandlerreihe oder -feld mit 2M in einer Reihe angeordneten Ultraschall-Wandlerelementen (1 - 2M) zum
Umwandeln von Ultraschall-Echos in elektrische Echosignale (mit M = eine ganze Zahl),
eine erste Verzögerungsleitungseinheit (15-1) mit einer Vielzahl von Anzapfungen (T1 - TN) zur Gewährleistung
verschiedener Lauf- oder Verzögerungszeiten, eine erste Gruppe von Wählern (14.. - 14..) , die jeweils
mit den ersten bis M-ten Ultraschall-Wandlerelementen (1 - M) der Wandlerreihe verbunden sind und die jeweils
das betreffende der ersten bis M-ten Ultraschall-Wandlerelemente mit einer der Anzapfungen der ersten
Verzögerungsleitungseinheit verbinden, um die Verzögerungszeiten der Echosignale von erstem bis M-tem
Wandlerelement zu variieren,
eine zweite Verzögerungsleitungseinheit (15-2) mit einer Vielzahl von Anzapfungen (T1 - TN) zur Gewährleistung unterschiedlicher Spitzen (tops) oder Verzögerungszeiten ,
eine zweite Verzögerungsleitungseinheit (15-2) mit einer Vielzahl von Anzapfungen (T1 - TN) zur Gewährleistung unterschiedlicher Spitzen (tops) oder Verzögerungszeiten ,
eine zweite Gruppe von Wählern (14M+1 - 142„), die
mit den (M+1)-ten bis 2M-ten ültraschall-Wandlerelementen
der Wandlerreihe verbunden sind und die jeweils das betreffende der (M+1)-ten bis 2M-ten Ultraschall-Wandlerelemente
mit einer der Anzapfungen der zweiten Verzögerungsleitungseinheit verbinden, um die Verzögerung
szeiten der Echosignale der (M+1)-ten bis 2M-ten Wandlerelemente zu variieren, und
eine Schalt(er)einheit (16) zum abwechselnden Einspeisen
des Ausgangssignals der ersten Verzögerungsleitungseinheit in die zweite Verzögerungsleitungseinheit oder
umgekehrt.
6. Ultraschall-Abtastgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schalt (er) einheit mit einem Verstärker (18-1, 18-2) zum Kompensieren des Pegelabfalls
des Echosignals verbunden ist.
7. Ultraschall-Abtastgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß erste und zweite Verzögerungsleitungseinheit jeweils eine Anzahl von Verzögerungsleitung
se lernen ten (15E1 - 15EN) mit festen Lauf- oder
Verzögerungszeiten aufweisen und daß mehrere Verstärker (A1 - AN) bei mindestens einem der Verzögerungsleitungselemente
jeweils in Reihe geschaltet sind.
8. Ultraschall-Abtastgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß erste und zweite Gruppe von Wählern jeweils einen Analogschalter (14.. - 14,., 14M+- - 142M)
aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP60002462A JPH0693894B2 (ja) | 1985-01-10 | 1985-01-10 | 超音波診断装置 |
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| DE3600533C2 DE3600533C2 (de) | 1988-03-10 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863600533 Granted DE3600533A1 (de) | 1985-01-10 | 1986-01-10 | Ultraschall-abtastgeraet |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US4663973A (en) | 1987-05-12 |
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