DE3602976C2 - - Google Patents

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DE3602976C2
DE3602976C2 DE19863602976 DE3602976A DE3602976C2 DE 3602976 C2 DE3602976 C2 DE 3602976C2 DE 19863602976 DE19863602976 DE 19863602976 DE 3602976 A DE3602976 A DE 3602976A DE 3602976 C2 DE3602976 C2 DE 3602976C2
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Johann Jaeckle Metallwarenfabrik & Co 7730 Villingen-Schwenningen De GmbH
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Johann Jaeckle Metallwarenfabrik & Co 7730 Villingen-Schwenningen De GmbH
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/26Clocks or watches with indicators for tides, for the phases of the moon, or the like
    • G04B19/268Clocks or watches with indicators for tides, for the phases of the moon, or the like with indicators for the phases of the moon

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine astronomische Uhr nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Uhr ist aus der EP-Patentanmeldung 107 177 bekannt. Bei dieser bekannten Uhr ist ein ziemlich komplizierter, annähernd genauer Antrieb für die Monddarstellung vorgesehen, wobei das Uhrwerk über ein Getriebe die Monddarstellung so antreibt, daß sie täglich etwa einen Umlauf macht und die Mond­ phase kontinuierlich verändert wird. Durch Horizont­ markierungen werden Auf- und Untergang des Mondes angedeutet. Eine Darstellung des Sonnenlaufes oder eine Unterscheidung des Mondes bei Tag und Nacht ist bei dieser bekannten Uhr nicht vorgesehen.
Durch die Erfindung wird einerseits eine wesentliche Vereinfachung des Antriebs und andererseits eine Er­ weiterung durch die Darstellung des Sonnenlaufes oder des Mondlaufes bei Tage zusätzlich zur Dar­ stellung des nächtlichen Mondlaufes angestrebt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kenn­ zeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung verzichtet bewußt auf eine kontinuier­ liche Änderung der Mondphase sowie auf eine veränder­ liche Abhängigkeit der Sonnen- und Monddarstellungen von der angezeigten Uhrzeit. Sonnen- und Monddarstel­ lungen zeigen vielmehr weitgehend schematisch und in mehr dekorativer Weise abwechselnd einen etwa 12stündigen Tagesbogen der Sonne oder des Mondes und einen 12stündigen Nachtbogen des Mondes, der aller­ dings mit der richtigen, für die jeweilige Nacht im Mittel zutreffenden Mondphase dargestellt wird.
Die erfindungsgemäße Uhr ist außerordentlich einfach aufgebaut, da zusätzlich zu einem normalen 12-Stunden- Uhrwerk mit entsprechendem Zifferblatt lediglich eine Mondscheibe mit den entsprechenden Sonnen- und/oder Monddarstellungen, ein entsprechender Durchbruch in der Sichtfläche der Uhr, vorzugsweise außerhalb des Zifferblattes, und eine Einrichtung zur täglich einmaligen Veränderung der angezeigten Mondphase vorgesehen werden muß. Die Uhr erhebt zwar keinen Anspruch auf zutreffende astronomische Wiedergaben von Sonnen- und Mondstand, gibt dem Benutzer aber doch in dekorativer Weise den Unterschied zwischen Tag- und Nachtbogen der Sonne und/oder des Mondes und die annähernd richtige Mondphase an, was für viele Zwecke ausreicht und insbesondere als teils dekoratives und teils informierendes Element einer Stand- oder Wanduhr sehr zweckmäßig ist.
Die Mondphasenscheiben werden in sehr einfacher Weise nur bei jeder vollen Umdrehung der Mondscheibe ein­ mal fortgeschaltet, so daß in der nächsten Nacht die dieser Nacht entsprechende mittlere Mondphase im Ausschnitt erscheint.
Die tägliche Fortschaltung der Mondphasenscheiben er­ folgt gemäß Anspruch 2, vorzugsweise während des Tages, durch je ein auf der Mondscheibe gelagertes Schaltrad, das mit einer uhrwerkfesten Zahnstangen­ brücke zusammenwirkt und beim Durchlauf durch diese Zahnstangenbrücke jeweils die Fortschaltung bewirkt. Dabei kann zweckmäßigerweise eine volle Umdrehung des Schaltrades stattfinden, wobei ein mit dem Schaltrad verbundener Nocken die Fortschaltung der Mondphasenscheibe bezüglich der Mondscheibe bewirkt.
Anhand der Figuren wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer ersten Ausführungs­ form der erfindungsgemäßen Uhr ohne Gewichte,
Fig. 1a eine Explosionsdarstellung der Uhr gemäß Fig. 1,
Fig. 2 eine Rückansicht der Uhr gemäß Fig. 1 bei abgenommenem Uhrwerk und Schlagwerk,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 eine vergrößerte Teildarstellung der Mond­ scheibe mit der daran gelagerten Mondphasen­ scheibe gemäß Fig. 1,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Mondphasenscheibe gemäß Fig. 1,
Fig. 7 eine Schrägansicht des Antriebs der Mond­ phasenscheibe gemäß Fig. 1,
Fig. 8 eine der Fig. 1 entsprechende Vorderansicht einer zweiten Ausführungsform der erfindungs­ gemäßen Uhr,
Fig. 9 eine der Fig. 2 entsprechende Rückansicht der zweiten Ausführungsform,
Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie X-X in Fig. 9 und
Fig. 11 eine der Fig. 6 entsprechende Draufsicht auf die zweite Mondphasenscheibe der zweiten Ausführungsform.
Zunächst wird die in den Fig. 1 bis 7 dargestellte erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Uhr be­ schrieben. Die allgemein mit 10 bezeichnete Sicht­ fläche auf der Vorderseite der Uhr, welche die Vorder­ seite von einer Platine 11 ist, weist ein Zifferblatt 12 mit Zeigern 13 sowie einen halbrunden Ansatzteil 14 mit einem halbkreisringförmigen, nach unten kon­ kaven Durchbruch 16 auf. Hinter dem Durchbruch und diesen überdeckend ist um eine mit dem Kreismittel­ punkt des Durchbruchs 16 zusammenfallende Achse 18 eine etwa kreisförmige Mondscheibe 20 drehbar gela­ gert. Der Umfang der Mondscheibe ist mit einem Zahn­ kranz 22 versehen, der, wie aus Fig. 2 ersichtlich, mit einem Ritzel 24 kämmt, das über Zahnräder 25 und 26 vom Stundenrad 27 des in Fig. 1a allgemein mit 27 a bezeichneten Uhrwerks derart angetrieben wird, daß die Mondscheibe 20 in vierundzwanzig Stunden eine volle Umdrehung um die Achse 18 ausführt. Vom Uhrwerk 27 a hängen ein Perpendikel 27 c und Gewichte 27 d für den Antrieb desselben nach unten. An der Rückseite des Uhrwerks 27 a ist ein Schlagwerk 27 b befestigt. Das Uhrwerk 27 a ist seinerseits an der Platine 11 be­ festigt.
An bezüglich der Achse 18 diametral gegenüberliegenden Stellen weist die Mondscheibe 20 eine Sonnendarstel­ lung 28 sowie einen kreisförmigen Ausschnitt 30 auf. Der Abstand der Sonnendarstellung 28 und des Aus­ schnitts 30 von der Achse 18 ist so gewählt, daß diese bei Drehung der Mondscheibe 20 in Richtung des Pfeils 32 abwechselnd im Durchbruch 16 der Sicht­ fläche 10 erscheinen und diesen sozusagen vom Auf­ gangshorizont 34 bis zum Untergangshorizont 36 durch­ laufen. Zweckmäßigerweise wird eine solche Ausrichtung der Mondscheibe 20 gewählt, daß die Sonnendarstellung etwa von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends und der die Monddarstellung umfassende Ausschnitt etwa von 6 Uhr abends bis 6 Uhr morgens im Durchbruch 18 sichtbar ist.
Auf der von der Sichtfläche 10 abgewandten Seite ist an der Mondscheibe 20 außermittig um eine Achse 38 drehbar eine am Umfang ebenfalls mit einem Zahnkranz 40 versehene Mondphasenscheibe 42 gelagert. Sie wird durch eine an den Zahnkranz 40 angedrückte, mittels Schrauben 44 an der Mondscheibe 20 befestigte Sperr­ feder 46 in ihrer Drehlage bezüglich der Mondscheibe 20 gehalten. Die Mondphasenscheibe 42 überdeckt den Ausschnitt 30 und trägt auf ihrer dem Ausschnitt 30 zugewandten Seite in Umfangsrichtung abwechselnd helle, der Helligkeit des beleuchteten Mondes entsprechende Flächen 48 und dunkle, den beschatteten Mond darstel­ lende Kreisflächen 50. Eine Sternenhimmeldarstellung 52 ist auf der Mondscheibe 20 in der Umgebung des Aus­ schnitts 30 vorgesehen.
In radialer Verlängerung der Achsen 18 und 38 ist außerhalb des Umfangs der Mondphasenscheibe 42 auf der gleichen Seite der Mondscheibe 20 ein am Umfang gezahntes Schaltrad 54 drehbar gelagert. Das Schalt­ rad 54 läuft bei jeder Umdrehung der Mondscheibe 20 einmal durch eine mit der Sichtfläche 10 starr ver­ bundene Zahnstangenbrücke 56 und kommt beim Durchgang durch diese mit einem bezüglich der Mondscheibe 20 radial nach außen weisenden in Umfangsrichtung leicht gekrümmten Zahnstangenabschnitt 58 in Eingriff. Die Teilungsverhältnisse von Schaltrad 54 und Zahnstangen­ abschnitt 58 sind so gewählt, daß das Schaltrad 54 beim Durchgang durch die Zahnstangenbrücke 56 jeweils eine volle Umdrehung ausführt.
Ein innerer Abschnitt 60 in axialer Verlängerung der Zahnung des Schaltrades 54 weist einen Schaltnocken 62 auf, der bei jeder Umdrehung des Schaltrades 54 die Mondphasenscheibe 42 um einen Zahn des Zahnkranzes 40 weiterschaltet. Da diese Weiterschaltung täglich ein­ mal, vorzugsweise während des Tages erfolgt, erscheint jede Nacht jeweils die nächste Mondphase im Ausschnitt 30, der seinerseits wieder im Durchbruch 16 sichtbar wird. Die Zahnteilung des Zahnkranzes 40 und die An­ ordnung der hellen Flächen 48 bzw. dunklen Kreisflächen 50 ist dabei so gewählt, daß nacheinander 14 zunehmende und 14 abnehmende Mondphasen im Ausschnitt 30 darge­ stellt werden.
Bei der in den Fig. 8 bis 11 dargestellten zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Uhr sind für gleiche oder entsprechende Teile die gleichen Bezugs­ zeichen verwendet wie bei der ersten Ausführungsform. Die zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten im wesentlichen dadurch, daß auf der Mond­ scheibe 20 statt der der Monddarstellung 30, 48, 50 diametral gegenüberliegenden Sonnendarstellung 28 eine zweite Monddarstellung angeordnet ist, die ab­ wechselnd mit der ersten Monddarstellung den Mond mit der richtigen Phase während des Tages im Durch­ bruch 16 erscheinen läßt. Die zweite Monddarstellung weist ebenfalls einen kreisförmigen Ausschnitt 30′ der Mondscheibe 20 auf. Auf der von der Sichtfläche 10 abgewandten Seite ist an der Mondscheibe 20 außer­ mittig um eine Achse 38′ drehbar eine am Umfang mit einem Zahnkranz 40′ versehene zweite Mondphasenscheibe 42′ gelagert. Sie wird ebenfalls durch eine an den Zahnkranz 40′ angedrückte, mittels Schrauben 44′ an der Mondscheibe 20 befestigte Sperrfeder 46′ in ihrer Drehlage bezüglich der Mondscheibe 20 gehalten. Die zweite Mondphasenscheibe 42′ überdeckt den Aus­ schnitt 30′ und trägt auf ihrer dem Ausschnitt 30′ zugewandten Seite in Umfangsrichtung abwechselnd helle, der Helligkeit des beleuchteten Mondes ent­ sprechende Flächen 48′ und nicht ganz so helle, den beschatteten Mond im blauen Tageshimmel darstellende Kreisflächen 50′. In der Umgebung des Ausschnitts 30′ trägt die Mondscheibe 20 entsprechend der Sternen­ himmeldarstellung 52 bei der ersten Monddarstellung eine mit Wolken versehene Tageshimmeldarstellung 52′. Die jeweils im Ausschnitt 30′ erscheinende Mondphase wird ebenfalls jeweils beim Durchlauf des Schaltrades 54′ durch die Zahnstangenbrücke 56 mittels des Schalt­ nockens 62′ an einem inneren Abschnitt 60′des Schalt­ rades 54′ eingestellt. Diese Einstellung erfolgt vorzugsweise während der Nacht, da diese zweite Mond­ darstellung während des Tages im Durchbruch 16 sicht­ bar ist. Im übrigen hat diese zweite Monddarstellung die gleiche Funktion wie die oben geschilderte erste Monddarstellung.
Die Anmeldung ist nicht auf die in den Figuren dar­ gestellten und beschriebenen Ausführungsformen ein­ geschränkt. So kann Farbe, Helligkeit und Form der Sonnendarstellung 28, der Flächen 48, 48′, der Kreis­ flächen 50, 50′, der Sternenhimmeldarstellung 52 und der Tageshimmeldarstellung 52′ beliebig gewählt werden, wenn sie nur den Betrachter die gewünschte Aussage bezüglich der Sonne bzw. des Mondes mit seiner jeweiligen Phase während eines Tagesbogens und abwechselnd damit während eines Nachtbogens je­ weils im Durchbruch 16 erkennen läßt. Selbstver­ ständlich kann auch der Antrieb durch das Uhrwerk der Uhr und die dafür benutzte Zahnradübersetzung weitgehend beliebig in zweckmäßiger Weise gewählt werden. Die Uhr ist selbstverständlich auch ohne Schlagwerk funktionsfähig und die dargestellten Einzelheiten sind nur als Ausführungsbeispiel ge­ wählt.

Claims (2)

1. Astronomische Uhr mit einer die jeweilige Mondphase anzei­ genden ersten Monddarstellung, wobei eine vom Uhrwerk an­ getriebene etwa kreisförmige, die erste Monddarstellung tra­ gende Mondscheibe parallel zur vorderen Sichtfläche der Uhr angeordnet ist und wobei die erste Monddarstellung aus einem kreisrunden Ausschnitt der Mondscheibe und einer auf der von der Sichtfläche abgewandten Seite der Mondscheibe drehbar gelagerten, etwa kreisförmigen, den Ausschnitt überdeckenden Mondphasenscheibe besteht, und wobei die Mondphasenscheibe um einen der veränderten Mondphase im Ausschnitt entsprechenden Winkel ver­ drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Mondphasenschei­ be (42) an der Mondscheibe (20) außermittig drehbar gelagert ist, daß die Mondscheibe (20) an einer der ersten Monddar­ stellung (30, 48, 50) diametral gegenüberliegenden Stelle eine Sonnendarstellung (28) oder eine zweite Monddarstellung (30′, 48′, 50′) trägt, wobei Sonnendarstellung (28) bzw. zweite Monddarstellung (30′, 48′, 50′) und erste Monddar­ stellung (30, 48, 50) abwechselnd jeweils während des Tages bzw. während der Nacht durch einen halbkreisringförmigen Durchbruch (16) der Sichtfläche (10) sichtbar sind, und daß die Mondphasenscheiben (42, 42′) einmal bei jeder vollen Um­ drehung der Mondscheibe (20) fortschaltbar sind.
2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Fort­ schaltung der Mondphasenscheiben (42, 42′) je ein auf der Mondscheibe (20) drehbar gelagertes Schaltrad (54, 54′) vor­ gesehen ist, das mit einer Zahnstangenbrücke (56) zusammen­ wirkt, die an einer die Sichtfläche (10) aufweisenden Platine (11) des Uhrwerkes (27 a) befestigt ist.
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