DE360491C - Verfahren zur Darstellung von Halogenalkylestern aromatischer o-Oxycarbonsaeuren - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Halogenalkylestern aromatischer o-Oxycarbonsaeuren

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DE360491C
DE360491C DEF46315D DEF0046315D DE360491C DE 360491 C DE360491 C DE 360491C DE F46315 D DEF46315 D DE F46315D DE F0046315 D DEF0046315 D DE F0046315D DE 360491 C DE360491 C DE 360491C
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acid
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aromatic
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DEF46315D
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Hoechst AG
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Hoechst AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/76Esters of carboxylic acids having a carboxyl group bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C69/84Esters of carboxylic acids having a carboxyl group bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring of monocyclic hydroxy carboxylic acids, the hydroxy groups and the carboxyl groups of which are bound to carbon atoms of a six-membered aromatic ring
    • C07C69/88Esters of carboxylic acids having a carboxyl group bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring of monocyclic hydroxy carboxylic acids, the hydroxy groups and the carboxyl groups of which are bound to carbon atoms of a six-membered aromatic ring with esterified carboxyl groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Darstellung von Halogenalkylestern aromatischer o-Oxycarbonsäuren. Es hat in der Arzneimittelsynthese nicht an '#'ersuchen gefehlt, Salicylsäureverbilndungen mit Jodgehalt für innerliche wie äußerliche Anwendun 'g darzustellen. Jedocli haftet den bekannt gewordenen Produkten der Übelstand an, daß entweder das Jod im Organismus schwer abspaltbar ist, wie bei den Jodsalicylsäuren, bei denen. sich dals Jod im Kern befindet, oder der ganze Seiten-komplex, der das Jod trägt, ist leicht abspaltbar, wie bei der jodacetylsal,icylsäure, wodurch, die, heftig reizende Jodessigsäure entsteht. Bisher ist kein jodhaltiger Salicylsäl-ireab-k-ömml,ing beschrieben worden, der sowohl von der Haut wie vom Magen aus leicht und reizlos resorbiert wird und dann eine Jod- -Lind Salicylsä#urewirkung in. ergiebiger Weise zi-i entfalten vermag.
  • Es wurde nun gefunden, daß man zu Verbindungen von hoher Jod- und Salicylsäurewirkung gelangt, wenn man die Einführung des Jods in den AJ"kylgruppen der Salicylsäureester vornimmt. Man gelangt dann zu Produkten, die von der Haut und, vom Magen außerordentlich günstig resorbiert werden, ohne im geringsten zu reizen, und eine hohe Sa#]#icylsäure- und Jodwirkung entfalten. Diese Verbindungen können erhalten werden, indem man Salicy1säure oder deren o-Aci:dylver.bindungen oder deren Homologe und Derivate in bekannter Weise mit Jodliydrinen, - verestert oder die in der Alkoholgruppe chlorierten oder bromierten Esten mit Jodsalzen unisetzt. Beispiel i. 5Teile Salicvlsäurechloräthvlester (Patentschrift 1885715, 5 Teile Jodn'atirum und 25 Teile Alkohol werden 5 Stunden gekocht. Nach Entfernung des ausgeschiedenen Chlornatriums und Verjagen des Alkohols wird das Reaktionsprodukt mit Wasser, Äther und einer,geringen Menge Bistilfit behandelt. Der Ätherextrakt besteht a-LisSalicvlsäurejodäthviester. ET sie,-Ict bei i.8o this I 93',tinter 2o in:'n Druck und stellt eine farblose Flüssigkeit dar. Durch ,#,cetyliierti:ng mit Essigsäurehvdrid erhält man die Acetyl-verbind#tn#--, die man auch folgendermaßen darstellen kann.
  • Beispiel 2.
  • Zu 17,2TeilenÄthylei-1,jodhydrin, 16Teilen Pyridin und 5o Teilen Benzo1 gibt rnan unter I#ühlen 19,85 Teile Acetvisalicvlsäur-echlorid, gelöst in 25Teilen, Benzol. Am nächsten Tage wäscht man nacheinander mit Salzsäure und Bicarbonatlösung. Der Benzolextrakt erstarrt in der Kälte zu Kristallen:, die aus Alkohol UnIgelÖst bei 37 bis 38' schnielzen.
  • Auf die gleiche Art kann, man deni Acetylsalicvlsätirechloräthylester darstelleti, der aus Benzol umgelöst bei 62' schmilzt und durch Kochen init Jodnatrium in obigen Jodester überfübrbar ist.
  • Durch '#"#erseifu#ng des acetylierten Jodesters mit alikabgliscli-wäßri"),#er Salzsäure erhält man den. Salicy1säurejodäthylvster (Beispiel i). Beispiel 3.
  • 17,2Teile Äth#,lenjodh#,-drill, 16Teile Pyridin, 3o Teile Relizol werden'unter Kühlen init 15,6 Teilen' ', Salicylsäurecli#ld#id in 25 Teilen Benzol vereinigt.
  • Die Aufarbeitung geschieht wie in Beispiel 2. Man erhält den Salicvl.sätirejodätbylester.
  • Beispiel 4.
  • 16Teile salicylsaures Natrium werdeii mit 2oTeilen Äthylenchlorojodii#d 6Stunden auf i4o' geheizt. Man wäscht das Reaktionsprodukt mit Wasser und etwas Bistilfit und fraktioniert Deng entstandenen Salicy1säureiodäthylester.
  • Beispiel 5.
  • Eine Lösung von :2o,:2Teile!n ajoddioxypropan, 6oTeilen Ätlier und 16Teilen Pyridin wird -unter Kühlen mit 19,85 Teilen Äcetvlsalicvlsäurechlorid in 25 Teilen Äther versetzt. Am nächsten Tage wäscht man mit verdünnter Salzsäure, darauf mit Bicarbonat und dunstet ein. Der Rückstand, ein gelbliches dickes Öl, das sich in. d#n meisten organischen Lösungsmitteln leicht löst und beim Erhitzen zersetzt, ist AcetvlsaJiey#l#säureglycerin-r,.-jodhvdrinester.
  • Beispiel 6.
  • In eine Mischung von ioTeilen Salicylsäure und 3oTeilen Ät-Ilylenjodhydrin wird so lange trockener Chlorwasserstoff unter Erhitzen auf dem Wasserbade eingeleitet, bis alle Salicy1säure gelöst ist. Man wäscht das Reaktionsprodtikt mit Wasser und Bistilfit und fraktioniert den Salicvl#säurejodät#hylest-er. Beispiel 7.
  • ioTeile p-Kresotinsäurecb#loräthylester, io Teile _lodnatriuiii und 6oTeile Amylalkohol werden 5 Stunden gekocht. Der Amylalkohol wird im Vaktium abdestilliert und der Rückstand nacheinander mit Bistilfit und Natriumbicarbonat gereinigt. Der so erhaltene p-Kresotinsäurejodäthyl#est#er siedet bei 166 bis 169' unter io mm Druck.
  • Durch ,#£cetylieren mit Acetylchlchrid und 1)vridiii entsteht der Acetyl-p-kresotinsäurejodäth#"lest,er, ein gelbliches 01, das sich beim Destilfieren, zum großen Teil zersetzt.
  • Der als Ausgangsstoff benutzte p-Kresotinsäurechloräthylester wird durch niehrtägiges F.rhitzen von 45 Teilen p-Kresoti#lisäure mit 48 Teilen Äthylenchlorhydrin und 4 Teilen konzentrierter Schwefelsäure, Waschen des Reaktionsproduktes mit Soda und Destillieren als ein bei Sommertemperatur flüssiges, in Eis erstarrendes öl vom Siedepunkt 136 bis 139' unter io nim Druck erhalten.
  • Beispiel 8.
  • Zu 29,8Teilen, (x-y-Dijodpropylalkohol, 16 Teilen Pyridin und 5oTeilen Benzol gibt inan unter Kühlung 19,8 Teile Acetylsalicylsäurechlorid in, 25 Teilen Benzol. Am nächsten Tage wäscht man mit Salzsäure und Bistillfit, darauf mit Bicarbonat. Nach dein Trocknen und Verjagen- des Lösungsmittels hinterbleibt der Acetylsalicylsäuredijodpropylester als gelbliches zähes Öl, das nicht destillierbar ist.

Claims (1)

  1. PATENT-A#xSPRU CII: Verfahren! 7"LiT Darstellung von Halogenalkylestern aromatischer o-Oxvcarbonsäti,#ren, diadurch# gekennzeichnet, daß man o-Oxyb,enzoesäure oder deren o-Acidylverbind'un,gen oder deren Homologe undi Derivate in bekannter Weise mit Jodhydrin#en, verestext oder die in der Alkoholgruppe chlorierten oder bromierten Ester mit Jodsalzen umsetzt.
DEF46315D 1920-02-24 1920-02-24 Verfahren zur Darstellung von Halogenalkylestern aromatischer o-Oxycarbonsaeuren Expired DE360491C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3944411A (en) * 1971-04-01 1976-03-16 Ciba-Geigy Corporation Halogenoethyl esters of aromatic carboxylic acids as fruit abscission agents
EP2455572A2 (de) 2010-11-23 2012-05-23 Walter Degelsegger Sperrvorrichtung für das Steuern der Schliessfolge von zweiflügeligen Schwenktüren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3944411A (en) * 1971-04-01 1976-03-16 Ciba-Geigy Corporation Halogenoethyl esters of aromatic carboxylic acids as fruit abscission agents
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