DE3606493A1 - Anordnung fuer das bringen von zu galvanisierenden teilen in ein bzw. aus einem haengegestell - Google Patents
Anordnung fuer das bringen von zu galvanisierenden teilen in ein bzw. aus einem haengegestellInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1. Dabei ist insbesondere und als bevorzug
tes Anwendungsgebiet das Bringen von zu galvanisierenden
Leiterplatten, welche elektronische Schaltungen beinhalten,
bzw. die zugehörigen Schaltelemente später aufnehmen, in
das bzw. aus dem jeweiligen Hängegestell.
Man kennt Anord
nungen, bei denen plattenförmige, zu galvanisierende Teile
mittels sie pneumatisch haltender Saugnäpfe bewegt und in
die jeweilige Lage bzw. in das jeweilige Hängegestell ge
bracht werden. Die mittels solcher Saugnäpfe aufbringbaren
Kräfte sind begrenzt. Damit ist auch der Anwendungsbereich
dieser vorbekannten Anordnung begrenzt. So können hiermit
nicht größere plattenförmige Teile bewegt werden. Insbe
sondere ergeben sich aber Schwierigkeiten,wenn die platten
förmigen Teile durch die beim Galvanisiervorgang sich an
ihnen niederschlagenden Metallmassen am Hängegestell ge
wissermaßen "angeklebt" sind und durch entsprechende Zug
kraft davon gelöst werden müssen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht demgegenüber darin,
eine Anordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 da
hingehend zu verbessern, daß sowohl die notwendige Kraft
zum Bringen der plattenförmigen Teile in das Hängegestell
und aus dem Hängegestell vorhanden ist, als auch die
plattenförmigen Teile bei diesen Bewegungsvorgängen die
richtige Lage einnehmen bzw. beibehalten.
Die Lösung dieser Aufgabe wird, ausgehend vom Oberbegriff
des Anspruches 1, zunächst in der Kombination gemäß den
Merkmalen des Kennzeichens des Anspruches 1 gesehen. Die
Merkmale a ergeben die erforderliche Kraft zum Heben und
Absenken der plattenförmigen Teile; gegebenenfalls deren
Abreißen vom Hängegestell nach erfolgter Galvanisierung
und "Festkleben" oder "Festbacken" des jeweiligen plat
tenförmigen Teiles am Hängegestell. Die Merkmale b haben
vorrangig oder sogar ausschließlich die Aufgabe, das je
weilige plattenförmige Teil in der richtigen Lage bzw.
in der Balance zu halten, d. h. daß es nicht aus seiner
senkrechten Lage beim Hochheben oder Absenken seitlich
wegkippt. Dies würde sowohl das Anbringen des plattenför
migen Teiles am Hängegestell, als auch das Absetzen des
plattenförmigen Teiles, z. B. in einem Traggestell gemäß
Anspruch 11, behindern, u. U. sogar unmöglich machen. Die
Merkmalsgruppe c sichert, daß die Greifer und die pneumati
schen Saugnäpfe jeweils die gleiche Position zueinander
und damit auch zum jeweils zu transportierenden platten
förmigen Teil haben. Es ist ersichtlich, daß durch die
Aufteilung der Funktionen "Heben und Senken" einerseits
und "Halten bzw. Balancieren" andererseits auf die Merk
malsgruppen a und b, sowie die Verbindung dieser Merkmals
gruppen a und b durch die Merkmalsgruppe c alle drei Merk
malsgruppen zur Lösung der gestellten Aufgabe zusammenwir
ken. Da die Saugnäpfe gemäß Merkmalsgruppe b die plattenför
migen Teile nur an deren Seitenflächen erfassen, ist es vor
teilhafterweise möglich, die plattenförmigen Teile lücken
los von unten her an schon im Hängegestell befindliche plat
tenförmigen Teile anzuschieben. Damit werden dort nachtei
lige Spalte (siehe auch die späteren Ausführungen) vermie
den. Ebenso ist ein lückenloses Anstoßen der seitlichen
senkrechten Ränder der plattenförmigen Teile an etwaige
weitere benachbarte plattenförmigen Teile möglich. Das glei
che gilt für den unteren Rand des plattenförmigen Teiles,
sofern nach seinem Einbringen in das Hängegestell noch ein
weiterer plattenförmiger Teil von unten gegen ihn ange
schoben wird.
Bevorzugte Anordnungen der Merkmalsgruppen a und b ergeben
sich aus den Ansprüchen 2 und 3. Hiermit kann der platten
förmige Teil von unten mit entsprechendem Druck gehoben und
im oberen Bereich gegen etwaiges seitliches Abkippen durch
die Merkmalsgruppe b gesichert sein.
Die Greiferausbildung gemäß Anspruch 4 ermöglicht eine hin
reichende Kraftübertragung, ohne daß es notwendig ist, am
zu bewegenden plattenförmigen Teil gesonderte Aussparungen,
Durchbrüche oder dergleichen für das Eindringen eines Grei
ferteiles vorsehen zu müssen. Die Merkmale des Anspruches 5
sichern zum einen, daß die Greifer (in der Regel sind mehre
re Greifer vorgesehen) jeweils mit ihrer Grifffläche oder
-spitze den gleichen Abstand vom Rand des plattenförmigen
Teiles haben. Zum anderen drücken beim Hochheben des plat
tenförmigen Teiles die Auflager gegen dessen unteren Rand
(gemäß Merkmalsgruppe c des Anspruches 1 ist das Auflager
am Hebegerüst mit angebracht), so daß für das Anheben der
relativ schweren plattenförmigen Teile in dieser bevorzug
ten Ausgestaltung der Erfindung die Auflager mit zur Ver
fügung stehen.
Die Anordnung nach der Erfindung wird vorteilhaft und eben
falls in bevorzugter Ausführungsform der Erfindung durch
ein Traggestell gemäß Anspruch 11 ergänzt, das zum einen
die Unterbringung der plattenförmigen Teile ermöglicht,
solange diese noch nicht in die Hängegerüste eingehängt
worden sind. Zum anderen sind die Traggestelle so gestal
tet, daß sie das Einführen des Hebegerüstes mit Greifern
und Saugnäpfen und Herausheben der plattenförmigen Teile
bzw. deren Absenken und danach das Wiederentfernen des
Hebegerüstes gestatten.
Die Erfindung ist besonders im Zusammenwirken mit die Rän
der der plattenförmigen Teile federnd-klemmend ergreifenden
Hängegerüsten gemäß den Ansprüchen 14 bis 16 von Vorteil.
Das Einschieben der Ränder solcher plattenförmiger Teile
zwischen die federnden Klemmorgane der Hängegerüste erfor
dert nämlich eine nicht unerhebliche Kraft, die aber mit
einem Hängegerüst nach der Erfindung aufgebracht werden kann.
Das gleiche gilt für das Herausziehen der Ränder der platten
förmigen Teile aus diesen federnden Klemmhalterungen.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind den wei
teren Unteransprüchen, sowie der nachfolgenden Beschrei
bung und der zugehörigen Zeichnung von erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispielen zu entnehmen.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1: ein Hebegerüst nach der Erfindung in der
Frontansicht mit plattenförmigem Teil,
Fig. 2: eine Seitenansicht zu Fig. 1,
Fig. 3: ein Traggestell nach der Erfin
dung in der Frontansicht,
Fig. 4: die zu Fig. 3 gehörende Seiten
ansicht,
Fig. 5: in der Frontansicht ein Anwen
dungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 6: ein Detail der Fig. 5 in ver
größertem Maßstab,
Fig. 7: eine Ansicht auf Fig. 6 gemäß
dem Pfeil VlI,
Fig. 8: ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung, ebenfalls in der
Frontalansicht,
Fig. 8a: die Seitenansicht zu Fig. 8,
Fig. 9: im demgegenüber vergrößerten Maß
stab einen Schnitt gemäß der Linie
IX-IX in Fig. 8.
Zunächst wird anhand der Fig. 1, 2 das Hebegerüst mit den
zugehörigen Bauteilen erläutert. Das allgemein mit 1 be
zifferte Hebegerüst besitzt in seinem unteren Bereich meh
rere Greifer 2, die aus je zwei zangenartigen Hälften 3
bestehen, die mit Greifflächen oder gemäß der dargestell
ten und bevorzugten Ausführungsform Greifspitzen 4 im
unteren Bereich des zu transportierenden plattenförmigen
Teiles 5 angreifen und zwar unter Druck einer Feder 6.
Dabei wird die in Fig. 2 links dargestellte Zangenhälfte
3 um den Anlagepunkt 7 eines zapfenartigen Widerlagers
8 verschwenkt. Zum Greifer gehört ferner ein Auflager 9,
das sich in relativ geringem Abstand von den Greifer
spitzen 4 befindet und zur Auflage der unteren Kante 5′
des plattenförmigen Teiles dient. Die in Fig. 2 rechts
dargestellte Greiferhälfte ist, wie bei 10 angedeutet,
fest am Hebegerüst angebracht und überträgt dessen Hebe
kraft sowohl über das Auflager 9 als auch über die Grei
ferspitzen 4 auf das plattenförmige Teil 5. Am Hebege
rüst befindet sich ein Stößel 11, der von einem Teil 12
(Magnet, Pneumatik oder dergleichen) in Pfeilrichtung
13 bewegt werden kann und bei Auftreffen auf den unte
ren Hebelarm 3′ der in Fig. 2 links dargestellten beweg
lichen Greiferhälfte die Halte- oder Klemmkraft der Grei
ferspitzen 4 an dem plattenförmigen Teil 5 aufhebt. Wenn
zugleich auch die Pneumatikwirkung der noch zu erläutern
den pneumatischen Halterungen aufgehoben wird - dies kann
durch synchron gesteuerte Mittel, z. B. eine synchron ge
steuerte Pneumatik geschehen - so ist dann der platten
förmige Teil 5 vom Hebegerüst freigegeben.
Im oberen Bereich des Hebegerüstes sind pneumatisch unter
Unterdruck zu setzende Saugnäpfe 15 vorgesehen, die an der
Seitenfläche 5′′ des plattenförmigen Teiles 5 angreifen und
diesen ausbalancieren, insbesondere gegen ein unbeabsichtig
tes Wegkippen in Richtung des Doppelpfeiles 14 sichern.
Die Saugnäpfe 15 sind über das Hebegerüst 1 mit den Greifern
2 verbunden, d.h. die Lage dieser Teile zueinander ist fix.
Fig. 1 zeigt, daß mehrere Greifer 2 nebeneinander und im
Abstand voneinander auf einer waagerechten Linie 16 vorge
sehen sein können. Auch im oberen Bereich des Hebegerüstes
können, wie Fig. 1 zeigt, mehrere Saugnäpfe 15 im Abstand
nebeneinander und bevorzugt auch auf einer waagerechten
Linie vorgesehen sein. Die Saugnäpfe haben auch einen sol
chen Abstand vom Rand des jeweiligen plattenförmigen Tei
les, daß die Saugnäpfe dabei nicht die nachstehend geschil
derte Wirkung der Erfindung hindern:
Es ist ersichtlich, daß mit der Erfindung die platten
förmigen Teile sowohl mit ihren unteren und oberen Rän
dern 5′, 5′′ als auch mit ihren Seitenrändern 5′′′′ lücken
los an jeweils darüber oder darunter befindliche oder be
nachbarte plattenförmige Teile, die ebenfalls zu galvani
sieren sind, anstoßen können. Dieses lückenlose Anstoßen
ist wichtig, da im Falle eines Abstandes des Randes eines
plattenförmigen Teiles vom Rand eines benachbarten platten
förmigen Teiles im galvanischen Bad sich in diesem Spalt
und darum herum Ablagerungen bilden und zwar etwa in Form
eines sogenannten "Hundeknochens". Solche Ablagerungen
sind nachteilig, weil die dabei entstehende Schichtdicke
des galvanischen Niederschlages außerhalb der zulässigen
Toleranzen liegen kann.
Die Saugnäpfe selber können einen relativ kleinen Durch
messer haben, da sie nur Balancierkräfte, nicht aber Hebe
oder Absenkkräfte aufbringen müssen.
Das allgemein mit 17 bezifferte Traggestell gemäß den
Fig. 3, 4 hat eine Reihe von Schlitzen 18, die sich nur
über eine begrenzte Länge l erstrecken und darunter einen
freien Raum von einer Höhe h übrig lassen. Die plattenför
migen Teile sind wiederum mit 5 beziffert. Die Schlitze 18
sind so dimensioniert, daß die plattenförmigen Teile
darin einsteckbar sind. Hiermit wird innerhalb eines Trag
gestelles eine Reihe von Fächern 19 geschaffen (im vorlie
genden Ausführungsbeispiel 20 Fächer), in denen hinterein
ander und auf kleinem Raum die plattenförmigen Teile 5
unterbringbar sind. Der Abstand h der Unterkante 5′ des
plattenförmigen Teiles 5 vom Holm 21 des Traggestelles
erlaubt das Einbringen der Greifer 5 etwa in Richtung des
Pfeiles 22 (Fig. 4). Da die Länge l der Schlitze 18 be
grenzt ist, ist über ihnen genügend freier Raum zum An
setzen der Saugnäpfe etwa gemäß Pfeil 23 vorhanden. So
bald Greifer und Saugnäpfe sich in der Hebeposition be
finden, kann das jeweilige plattenförmige Teil 5 in Hebe
richtung 24 nach oben ausgehoben und in das jeweilige
Hängegestell (siehe die nachstehenden Ausführungen) ein
gesetzt werden. Die Absenkrichtung ist mit 24′ beziffert.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 5 bis 7 besteht das
Hängegestell aus zwei Gestellstreben 25, welche die Lei
terplatten 5 halten. An den Gestellstreben 25 sind Paare
zusammengehörender Klemmfedern 26 vorgesehen, die in die
sem Beispiel leicht abgewinkelt sind und damit an der
Stelle 27 die dazwischen eingeschobene Leiterplatte mit
federnder Klemmkraft halten. Dies ist nur schematisch in
Fig. 5 dargestellt. Es ist ersichtlich, daß die Formge
bung der Federn 26 so ist, daß die Leiterplatten entweder
in Pfeilrichtung 28 oder auch in Pfeilrichtung 29, d.h.
parallel zu den Gestellstreben 25 zwischen die Federnpaare
geschoben bzw. wieder herausgezogen werden können. Der
Galvanisierstrom wird über die Gestellstreben 25 und die
Federn 26 den Leiterplatten 5 zugeführt. Fig. 5 zeigt,
daß sich die Federn 26 von den Gestellstreben 25 her frei
erstrecken, so daß die Gestellstreben selber nicht das
Einschieben der Leiterplatten 5 behindern. Bevorzugt ragen
die jeweiligen Federn in den Raum zwischen beide Gestell
streben 25 hinein, so daß eine gleichmäßige Galvanisierung
erfolgt. 25′ ist eine beide Gestellstreben zum Hängege
stell verbindende Traverse, auch Gestellträger genannt.
Fig. 5 zeigt ferner, daß in einem Gestell mehrere Leiter
platten übereinander angeordnet werden können und daß auch
in waagerechter Richtung mehrere Leiterplatten 5 vorgese
hen sein können, da die Gestellstreben an jeder Seite eine
Reihe von übereinander angeordneten Klemmfederpaaren auf
weisen können.
Es ist ersichtlich, daß mit der davor beschriebenen, mit
Greifern und Saugnäpfen arbeitenden Anordnung eine Leiter
platte in der beschriebenen Weise mit ihren Rändern zwi
schen die Klemmfedern 26 in die Klemm- und damit Galvanisier
lage gebracht, sowie nach erfolgtem Galvanisieren wieder
aus den Federn herausgezogen werden kann.
Ferner ist es möglich, daß die Leiterplatten 5 an ihren
Seitenlängsrändern 5′ eine oder mehrere Öffnungen aufweisen,
die in der Klemmhaltelage der Platten über Tragelemente der
jeweiligen Gestellstreben greifen und damit zusätzlich zur
Klemmhalterung durch die Federn einen Halt bzw. Sicherung
der Leiterplatte 5 in ihrer Galvanisierposition darstellen.
Ein Ausführungsbeispiel eines solchen, zusätzlichen Haltes
ist in den Fig. 8, 8a, 9 dargestellt und nachstehend beschrie
ben.
An den Gestellstreben 30 sind links und rechts, d.h.
ebenfalls zur jeweils gegenüberliegenden Gestellstrebe
hin gerichtet, Federpaare vorgesehen, die aus fest an den
Gestellstreben angebrachten Federn 31 und damit zusammen
wirkenden, aber um die Längsachsen 32 von Wellen 33 mit
den Wellen verschwenkbaren Federn 34 bestehen. Fig. 9
zeigt die Federpaare 31, 34 in der Klemmstellung. Die
Leiterplatten 5 nehmen dabei die strichpunktiert ange
deutete Lage ein. Durch Schwenken der in Fig. 9 linken
Welle im Gegenuhrzeigersinn und der in Fig. 9 rechten Welle
im Uhrzeigersinn werden die Federn 34 aus der Klemmlage ge
bracht und die Platten 5 können abgenommen bzw. neue Plat
ten in die Galvanisierposition eingebracht werden. Durch
Drehen der linken Welle 33 im Uhrzeigersinn und der rech
ten Welle 33 im Gegenuhrzeigersinn wird die Klemmlage
wieder hergestellt. Dieses Ausführungsbeispiel der Erfin
dung eignet sich besonders zur automatisierten Einbringung
der Leiterplatten in die Klemmlage und Wiederherausnehmen
der Leiterplatten mittels einer aus Greifer und Saugnäpfen
bestehenden Anordnung gemäß der Erfindung, da dieser Trans
port der Leiterplatten maschinell mit einer entsprechend
synchron dazu erfolgenden Drehung der Wellen 33 (wie vor
stehend beschrieben) gekoppelt werden kann. Hierzu kann
(siehe Fig. 8) ein Drehmagnet 35, der auf eines der Enden
36 der Wellen 33 aufgefahren wird, dieses im vorbeschrieben
en Sinne um ihre Achse 32 drehen. Durch zwei Mitnehmerzahn
räder wird dann die andere Welle 33 im Gegendrehsinn mit
bewegt.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 8-9 sind ferner am Ge
stell Halte- oder Tragstifte 37 befestigt, über die die
Flatten 5 in der zur Galvanisierung dienenden Betriebslage
(Klemmlage) mit nicht dargestellten Löchern steckbar sind.
Diese Steckverbindung sichert die Leiterplatten 5 gegen
ein Herunterfallen während der Montagephasen, in denen die
Federn 31, 34 nicht mit Klemmkraft an den Leiterplatten an
liegen. Die vorgenannten Löcher können in ihrem Durchmesser
größer sein als der Durchmesser der Haltemittel (z. B. Halte
stifte). Damit können die Greifer die jeweilige Leiterplatte
nach dem Galvanisieren zunächst etwas nach unten ziehen und
damit von den fixen Federn losreißen (sofern die Leiter
platten durch den Galvanisierprozeß daran angeklebt oder
"sangebacken" sein sollten). Anschließend kann die jeweilige
Leiterplatte dann problemlos vom Gestell quer zur Platten
ebene abgenommen werden.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 8-9 werden also die Lei
terplatten durch die Greifer nicht nach oben geschoben, son
dern es erfolgt eine Bewegung in einer Richtung quer zur
Plattenebene. Dies ist dann von Vorteil, wenn kein Platz
zum Einschieben der Leiterplatten von oben oder von unten
her besteht. Eine solche Bewegung ist mit einer Anordnung
nach der Erfindung, z. B. gemäß dem Beispiel der Fig. 1, 2
ohne weiteres zu vermitteln.
Die dargestellten Federn sind entweder aus Runddraht oder
auch aus Flachdraht (Flachband).
Alle dargestellten und beschriebenen Merkmale, sowie ihre
Kombinationen untereinander, sind erfindungswesentlich.
Claims (16)
1. Anordnung für das Bringen von zu galvanisierenden,
plattenförmigen Teilen in ein bzw. aus einem Hänge
gestell, mittels dessen diese Teile in ein galva
nisches Bad eingehängt werden, wobei die Anordnung
an den Teilen angreifende, pneumatisch wirkende
Saugnäpfe aufweist, gekennzeichnet durch die
Kombination von
- a) an dem jeweiligen plattenförmigen Teil (5) mit in Heberichtung (24) bzw. Absenkrichtung (25) wirkender Kraft angreifenden Greifern (2),
- b) pneumatisch wirkenden Saugnäpfen oder der gleichen (15), die an einer oder an beiden Seitenflächen (5′′) des plattenförmigen Teiles angreifen und dieses gegen ein seit liches Abkippen (14) sichern,
- c) durch ein gemeinsames Hebegerüst (1), an dem die Greifer (2) und Saugnäpfe (5) angebracht sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifer (2) im unteren Bereich des Hebege
rüstes (1) vorgesehen sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Saugnäpfe (15) im oberen Bereich
des Hebegerüstes vorgesehen sind.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Greifer (2) aus zwei unter
Federwirkung (6) stehenden zangenartigen Hälften (3)
besteht, die bevorzugt spitz zulaufen.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Greifer (2) jeweils ein Auf
lager (9) für den unteren Rand (5′) des plattenför
migen Teiles (5) aufweisen, wobei die Auflager (9)
in einem relativ geringen Abstand von den Angriffs
flächen oder -spitzen (4) des Greifers (2) gelegen
sind.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zangenhälften (3) als doppel
armiger Hebel ausgebildet sind, wobei ihre Angriffs
flächen oder -spitzen sich in einem Endbereich und
die Druckfeder (5) im anderen Endbereich der Hebel
befinden.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß am Hebegerüst (1) ein Druckstößel
(11) mit zugehöriger Betätigung (12) für das Ver
schwenken einer beweglichen Zangenhälfte aus ihrer
Haltestellung in ihre Freigabestellung vorgesehen
ist.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die andere, feste Zangenhälfte am Hebegerüst
(1) fest angebracht ist (10), einschließlich des
zugehörigen Auflagers (9).
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere Greifer (2) in Abstand
voneinander auf einer waagerechten Linie (16) an
geordnet sind.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere Saugnäpfe oder derglei
chen (15) im Abstand voneinander und auch im Abstand
von den jeweiligen Rändern des plattenförmigen Teiles
angeordnet sind.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekenn
zeichnet durch ein Traggestell (17) mit Führungen
(18) für die Aufnahme einer Anzahl von plattenför
migen Teilen (5), wobei im Traggestell unterhalb
der Führungen (18) ein Raum von einer Höhe (h) für
das Einbringen der Greifer (2) in die bzw. aus der
Hebeposition vorgesehen und ferner seitlich der
Führungen Raum für das Ansetzen und Abnehmen der
Saugnäpfe (15) vorgesehen ist.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Führungen (18) und hiervon gebildete
Fächer (19) für das Unterbringen einen plattenför
migen Teiles (5) vorgesehen sind.
13. Anordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Führungen als Schlitze (18) aus
gebildet sind.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekenn
zeichnet durch ihre Kombination mit einem Hänge
gestell, das zwei einander parallele und im Abstand
angeordnete Gestellstreben (25; 30) mit jeweils in
sich federnden Klemmhalterungen (26; 31, 34) auf
weist, wobei diese Klemmhalterungen von jeder Ge
stellstrebe her frei wegragen und zwar bevorzugt
in den Raum zwischen diesen beiden Gestellstreben
hinein und wobei Mittel vorgesehen bzw. die Klemm
halterungen so ausgebildet sind, daß ein Einbrin
gen bzw. Wiederherausnehmen der jeweiligen Längs
seitenränder der Leiterplatten in die bzw. aus
der federnden Klemmhalterung des jeweiligen Gestel
les mit Hilfe der Anordnung ermöglicht ist.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die dazugehörigen Leiterplatten
(5) an ihren Seitenlängsrändern mit zumindest einer
Öffnung, bevorzugt mit Langlöchern versehen ist,
die in der Klemmhaltelage der jeweiligen Leiterplat
ten über ein Tragelement der jeweiligen Gestell
strebe greift bzw. greifen und daß Mittel vorge
sehen sind, um diese Bewegung der Leiterplatte
quer zu ihrer Ebene mit dem Hebegerüst nach die
ser Anordnung vorzunehmen.
16. Anordnung nach Anspruch 14 oder 15, gekennzeichnet
durch aufeinander abgestimmte Steuerungen der Be
wegung des Hebegerüstes und seiner Bauelemente
einerseits und der des Beladens und Entladens des
Gestellgerüstes andererseits.
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