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BESCHREIBUSiG
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Die Erfindung bezieht sich auf das lifttenwesen und betrifft insbesondere
Vorrichtungen zum Wärmeschneiden von vorzugsweise Metallschrott und -abfall.
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Die vorliegende Erfindung kann ihre Anwendung zum Schneiden von sperrigem
Metallschrott - und -abfall in Hüttenwerki und -betrieben finden.
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Bekannt sind Vorrichtungen zum Brennschneiden, in denen der Brenner
am Ausleger eines Kranes beispielsweise eines freistehenden Drehkranes befestigt
ist ("Hebemaschinen, ein Atlas für Konstruktionen, A.F.Rudenko, V.I.Rudenko. M.,
Mashinostrojenie, 1970, S.102, B.98); der Schwenkausleger ist an einer feststehenden
Achse montiert, an welcher ein mit dem Treibrad des Auslegers im Eingriff stehendes
Zahnrad starr befestigt ist. Bei der Schwenkung des Auslegers wälzt sich das Treibrad
auf dem feststehenden Zahnrad. Bei der Arretierung des Auslegers wird das Treibrad
abgebremst; die Schwingungen des Auslegers können sich dabei innerhalb eines Spiels
bewegen, welches zwischen den Zähnen des Zahnrades gebildet wird. Das führt zu einer
Schwingung der Schnittlinie und zu einer Senkung der Schnittleistung.
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Bekannt ist auch eine Vorrichtung zum Maschinenbrennschneiden von
Blockköpfen (SU-Urheberschein 397285). Diese Vorrichtung stellt. eine Säule mit
einer an dieser angelenkten Konsole dar, an welcher ein Brennerkopf .gelenk'g montiert
ist. Jedes von den Gelenken ist mit einem Plametengetriebe versehen, an dessen Antriebswelle
eine Kegelscheibe befestigt ist, die mit der zweiten federbelasteten Kegelscheibe
in Wechselwirkung steht, welche relativ zu dem Zentralrad der Innenverzahnung des
Getriebes bewegbar montiert ist und zusammen mit der ersten Scheibe einen Hohlraum
für Druckluft bildet, durch welche die Scheiben relativ zueinander bewegt werden.
Für diese Vorrichtung ist das Vorhandensein eines Energie trägers - der Druckluft
-sowie eines Systems zum Zuführen der Druckluft in den
von den uremskegelscheiben eingeschlossenen Raum.
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notwendig. Die kinematische Bindung zwischen den Gelenkachsen wird
nach der Bremsung durch Kegelscheiben mittels eines Zahnradsystems des Planetengetriebes
verwirklicht.
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Da die Verzahnung ein Zahnspiel aufweist, können sich die gelenkig
verbundenen Glieder um einen Winkel innerhalb dieses Spiels drehen.
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Zu den Nachteilen der genannten Vorrichtungen gekört eine Schwingung
der Schnittlinie,die dadurch hervorgerufen ist, daß während des Arbeitsprozesses
nach der Arretierung der Konsole in der Arbeitssteung in den Gliedern des Antriebes,
insbesondere in der Verzahnung Spiele entstehen, welche die für die gegebene Verzahnung
zulässigen Grenzen nicht überschreiten, jedoch einen negativen Einfluß auf den Schnittvorgang
ausüben.
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Und tatsächlich schwingt die Schnittlinie unter der Einwirkung der
Spiele, wobei die Amplitude dieser Schwingungen je nach der Annäherung der Brenner
dem Ende der Konsole in einem bedeutenden Maße zunimmt, wodurch der Arbeitsprozeß
verzögert wird. Das führt zu einer Erhörlung des Energieaufwandes, zu Metallverlusten
durch eine Vergrößerung der Schnittbreite und kann ein Rinaustreten des Brenners
über die Grenzen der Schnittlinien, d.h. ein Ausgehen der Flamme verursachen und
erfordert auf diese Weise einen zusätzlichen Zeitaufwand für das Anzünden der Flamme
und die Rückführung des Schlittens zu der Stelle, wo der Schnittvorgang unterbrochen
worden ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum i'färmeschneiden
von vorzugsweise Metallschrott und -abfall zu schaffen, in der durch die Beseitigung
der Schwingungen des Auslegers in Horizontalebene beim Anhalten desselben eine Stabilisierung
der Schnittlinie und auf diesem Wege eine Senkung der Isletallverluste und des Energie
aufwandes erzielt werden.
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Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in einer Vorrichtung zum Wärmeschneiden
von vorzugsweise M.etallschrott und -abfall, enthaltend eine Säule, an welcher
ein Schlitten mit einem an diesem in Horizontalebene schwenkbar befestigten Ausleger
montiert ist, wobei an diesem Ausleger mindestens ein Brenner in Längsrico+ung bewegbar
angeordnet ist, sowie eine Schwenkvo:rrichtung zum Schwenken des Auslegers, die
in Form eines am Ausleger montierten Treibrades, dessen Achse parallel zu der Achse
der Säule liegt, und eines am Schlitten befestigten feststehenden Zahnrades,af welchem
sich das Treibrad wälzt, ausgeführt ist, erfindungsgemäß der Schlitten mit dem Ausleger
an der Säule an indem nachgiebigen Glied aufgehängt ist, dessen ei Ende mit einem
Mittel zur Bewegung des Schlittens an der Säule verbunden ist, während das andere
Ende über ein Ablenkungsglied an dem Ausleger derart befestigt ist, daß an dem Ausleger
ständig ein Drehmoment relativ zu der Schwenkachse des Auslegers angelegt wird.
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Eine solche Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung gestattet
es, die Schwingungen des Auslegers in der Horizontalebene zu beseitigen und eine
Stabilisierung der Schnittlinie zu erzielen, wodurch die ivIeta'1 verluste und der
Energieaufwand vermindert werden.
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An dem Ausleger der Vorrichtung wird vorzugsweise koaxial zu seiner
Schwenkachse eine Trommel starr befestigt,an welcher das andere Ende des nachgiebigen
Gliedes befestigt ist.
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Eine solche Befestigung des nachgiebigen Gliedes gestattet es, die
Konstruktion der Vorrichtung zu vereinfachen.
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Die Erfindung wird durch die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der leichnungen erläutert. Es zeigen: Fig. 1 - Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Warmeschneiden von vorzugsweise Metallschrott und -abfall (in Seitenansicht);
Fig. 2 - erfindungsgemäße Vorrichtung in Draufsicht; Fig. 3 - den Getriebeplan einer
erfindungsgemäben Vorrichtung im vergrößerten hiaßstab;
Pig. 4 -
einen Schnitt nach der Linie Ii-IV in PFg. 3, im vergrößerten ziaßstab.
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Die Vorrichtung zum Wärmesehneiden von Metallschrott und -abfall
enthält eine Säule (Fig. 1), an der ein Schlitten 2 mit Rollen 3 und 4 und einem
Ausleger F bewegbar angeordnet ist. Die Rolle 3 stellt ein Ablenkungsglied dar.
Am Ausleger 5 sind Brenner 6 in Längrichtung bewegbar angeordnet. Oben an der Säule
1 sind Rollen 7 und 8 (Fig. 2) befestigt. Der Schlitten 2 (Fig.l, 3) ist über eine
Achse 9 mit dem Ausleger 5 verbunden. Die Achse 9 stützt sich auf Traglager des
Schlittens 2 und ist eenüer dem Ausleger 5 feststehend montiert.
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Das Mittel zur Bewegunb des Schlittens stellt eine £utriebstrommel
10 dar, die an der Säule 1 befestigt ist. Am unteren Teil der Achse 9 ist eine Trommel
11 befestigt, oben am Schlitten 2 ist koaxial mit der Trommel il ein feststehendes
Zahnrad 12 befestigt, das mit einem reibrad 13 in Verzahnung tritt, dessen Achse
parallel zu der Achse der Säule 1 liegt. Das Treibrad 13 ist ar.
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der Antriebswelle des Getriebes 14 eines Antriebes 16 befestigt, der
am Ausleger 5 angebracht ist. Ein nachgiebiges Glied 15 ist mit einem Ende an der
Trommel 11 und mit seinem anderen Ende an der Antriebstrommel 10 befestigt und jeweils
durch das Ablenkungsglied - die Rolle 3 (Fig. 4) und die Rollen 7, 4 und 8 (Fig.
1, 3) geführt.
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Die Vorrichtung hat folgende Wirkungsweise.
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Um die Brenner 6 in einer erforderlichen Höhenlage einzustellen,
wird der Schlitten 2 über die Säule 1 bewegt. Zu diesem Zweck wird das nachgiebige
Glied 15 vorher mit einem Ende an der Trommel 11 (Fig.4) befestigt, dann aufeinanderfolgend
zuerst über die Ablenkungsrolle 3 zu der Rolle 7 (Fig. 1, 3), von dieser Rolle zu
der Rolle 4 und anschließend zu der Rolle 8 geführt, und das zweite freie Ende des
nachgiebigen Gliedes 15 wird an der Antriebstrommel 10 befestigt. Durch das Einschalten
der Antriebstrommel 10 bei einem, z.B. durch das Abschalten des Antriebes abgebremsten
Treibrad 13 wird
der Schlitten 2 mit an diesem angeordneten Gliedern
über die Säule 1 bewegt, und er hängt dabei am nachgiebigen Glied 15. Das nachgiebige
Glied 15, das mit seinem Ende an der Trommel 11 befestigt ist, ist bestrebt, diese
rommel und folglich auch den Ausleger 5 mit dem daran abgebremsten Treibrad 13 (Fig.
2) relativ zu dem Zahnrad 12 zu drehen, was zu einer Umdrehung des Zahnrades 12
um de Größe des Zahnspiels führt.
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Die Schwenkung des Auslegers 5 um den erforderlichen Winkel der Arbeitsstellung
erfolgt mittels des AmtriebeE 16 durch das Getriebe 14. Dabei findet eine Entbremsung
des Treibrades 13 statt, und es wälzt sich auf dem feststehenden Zahnrad 12. Nachdem
der Ausleger 5 die erforderliche Stellung erreicht hat, wird das Treibrad 13 abgebremst,
und der Schlitten 2 (Fig. 1, 3) mit dem Ausleger 5 hängt an dem nachgiebigen Glied
15, wobei das Spiel zwischen den Zähnen des Treibrades 13 und des Zahnrades 12 beseitigt
wird. Wie somit dargelegt , sind der Schlitten 2 und der Ausleger 5 während des
Betriebes der Vorrichtung ständig am nachgiebigen Glied 15 aufgehängt, und unter
der Einwirkung ihres Eigengewichtes wird ein ständiges Drehmoment hergestellt, das
an dem Ausleger relativ zu seiner Schwenkachse angelegt wird und bei abgebremsten
Treibrad 13 ist ein standiges J3eseitien der Spiele zwischen den Zähnen des Zahnrades
12 und des Treibrades 13 gewährleistet. Dadurch wird eine Stabilität des Auslegers
5 in Horizontalebene erreicht, was zu einer Stabilisierung der Schnittlinie und
zu einer Senkung der Metaliverluste und des Energieaufwandes führt.