DE3607038A1 - Klimaanlage und verfahren fuer ihren betrieb - Google Patents

Klimaanlage und verfahren fuer ihren betrieb

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    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description

Die Erfindung betrifft eine Klimaanlage und insbeson­ dere ein Verfahren für den Anlauf eines Arbeitszyklus im Kältemaschinenbetrieb, um die zyklischen, durch den instationären Betrieb verursachten Verluste auf ein Minimum zu reduzieren.
Die zunehmenden Energiekosten haben ein gestei­ gertes Bedürfnis nach wirksamen Heiz- und Kühlsystemen aller Arten und Größen entstehen lassen. Aufgrund ihres Wirkungsgrades verglichen mit herkömmlichen Heizsystemen hat das Interesse an Wärmepumpen immer mehr zugenommen. Außerdem wurde der Wirkungsgrad der Wärmepumpen selbst verbessert, hauptsächlich durch Steigerung des Wirkungsgrads der dabei eingesetzten Kompressoren, Gebläse und Motoren. So werden bei neueren Wärmepumpenauslegungen größere Rohrschlangen eingesetzt, um die jahreszeitliche Leistung durch Steigerung des Wirkungsgrads im stationären Betrieb zu verbessern.
Im stationären Betrieb, also im laufenden Betrieb ei­ ner Klimaanlage, befinden sich etwa 65 bis 80% der Kältemittelfüllung auf der Hochdruckseite des Systems. Während längerer Abschaltzeiten läuft viel Kältemittel zum Verdampfer, da sich dieser im allgemeinen auf einer niedrigeren Umgebungstemperatur als der Konden­ sator befindet. Beim Start des nächsten Arbeitszyklus muß die überschüssige Kältemittelfüllung in der Nie­ derdruckseite des Systems zur Hochdruckseite gepumpt werden, um einen Betrieb im stationären Zustand zu ermöglichen. Das flüssige Kältemittel in dem Verdampfer strömt zu dem Speicherbehälter bzw. Abscheider, der Ansaugdruck fällt auf einen Wert, der für die Ver­ dampfung von Flüssigkeit niedrig genug ist, und der Kompressor pumpt den Dampf zum Kondensator. Dieser Prozeß kann mehrere Minuten dauern. Während dieser Zeit arbeitet das Klimatisierungssystem nicht mit dem Leistungsvermögen des stationären Zustands. Die zyklischen Verluste sind in Systemen größer, die größere Rohrschlangen aufgrund einer größeren Kälte­ mittelfüllung solcher Systeme haben. Bei einer typi­ schen Wärmepumpe beträgt der Zeitraum, während dem Kältemittel von dem Verdampfer zum Kondensator ge­ pumpt wird, um den Betrieb im stationären Zustand zu erreichen, sechs Minuten oder mehr.
Ein ähnliches Problem ergibt sich beim Abtauen einer Wärmepumpe sowohl beim Einleiten als auch bei der Beendigung des Abtauvorgangs und bei der Wiederauf­ nahme des Heizbetriebs. Bei Umkehrung des Kreispro­ zesses strömt sowohl beim Anlauf als auch beim Ab­ schluß des Abtauvorgangs Kältemittel zum Abscheider, wo es allmählich aussiedet, so daß sich wieder der stationäre Betrieb einstellen kann. Dabei wird der Heizwirkungsgrad in der Wärmepumpe durch die Wirkungs­ gradverluste reduziert, die sich dadurch ergeben, daß sich das Kältemittel an der falschen Stelle befindet, wenn die Wärmetauscherfunktionen zu Beginn des Abtau­ zyklus und bei der Wiederaufnahme des Heizbetriebs umgekehrt werden. Als Folge der zyklischen Verluste beim Anlauf des Abtauvorgangs verlängert sich der für das Abtauen erforderliche Zeitraum. Aufgrund der beiden Zyklusverluste nimmt die Menge der zusätzlich erforderlichen Wärme zu.
Die Abtrennung einer jeden Rohrschlange mit Magnet­ ventilen verringert die Kältemittelwanderung aufgrund von Temperaturdifferenzen während des Abschaltzyklus beträchtlich. Obwohl die normalen Zyklusverluste aufgrund der Kältemittelwanderung auf diese Weise verringert werden können, ist jedoch keine Reduzie­ rung der Zyklusverluste des Abtauvorgangs erzielbar, die sich aufgrund der Umkehrung der Wärmetauscher­ funktionen und der daraus resultierenden Kältemittel­ fehlpositionierung ergeben. Als Folge der großen Druckdifferenz am Kompressor beim Anlauf muß in einem solchen System ein Schwerstartgerät vorgesehen werden. Die Kosteneinsparungen aufgrund der Verringerungen der zyklischen Verluste rechtfertigen insgesamt nicht die zusätzliche Ausrüstung, die erforderlich ist, wenn die Rohrschlangen durch Magnetventile abgetrennt sind.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht deshalb darin, eine Klimaanlage sowie ein Verfahren zum Betreiben einer solchen Anlage zu schaffen, mit denen sich schnell der stationäre Arbeitszustand erreichen läßt, um so die beim Betrieb im nicht stationären Zustand entstehenden zyklischen Verluste beträchtlich reduzieren zu können. Weiterhin soll die Notwendigkeit für einen Speicher bzw. Abscheider entfallen und die Kältemittelwanderung kompensierbar sein, ohne daß Schwerstartgeräte erforderlich sind. Die zylischen Verluste beim Wärmepumpenbetrieb in­ folge der nicht stationären Arbeitsweise aufgrund der nicht richtigen Kältemittelposition beim Umschal­ ten der Wärmetauscherfunktionen sollen sowohl am Anfang eines Abtauzyklus als auch bei der Wiederauf­ nahme des normalen Heizbetriebs wesentlich verringert sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Zweistrom-Expansionsventilanordnung in der Kältemittelleitung zwischen den Wärmetauschern einer herkömmlichen Klimaanlage vorgesehen wird. In der Förderleitung des Kompressors ist ein Umschaltventil vorgesehen. Beim Anlauf eines Prozesses ist das Umschaltventil auf eine Stellung eingestellt, in der es den Kältemittelstrom entgegengesetzt zu der Rich­ tung für den gewünschten Arbeitsmodus strömen läßt. Die Zweistrom-Expansionsventilanordnung wird ge­ öffnet, um einen tatsächlich unbeengten Strom durch die Kältemittelleitung zwischen den Wärmetauschern hindurchgehen zu lassen. Das flüssige Kältemittel aus dem zukünftigen Verdampfer wird zum zukünftigen Kondensator fluten gelassen. Die Zweistrom-Expansions­ ventilanordnung wird dann für eine Dosierbedingung bzw. die Drosselung geschlossen. Das Umschaltventil wird so eingestellt, daß das Kältemittel in der rich­ tigen Richtung für die gewünschte Betriebsart strömt. Es wird mit dem normalen Betrieb begonnen.
Für die Wärmepumpe wird am Beginn eines Abtauvorgangs die Zweistrom-Expansionsventilanordnung geöffnet, damit Kältemittel von der Innenrohrschlage zur Außen­ rohrschlange strömen kann. Das Umschaltventil wird dann auf Abtauen geschalten. Die Zweistrom-Expansions­ ventilanordnung wird auf einen Kältemitteldosierzu­ stand bzw. Drosselzustand eingestellt, und es erfolgt das Abtauen. Nach dem Abschluß des Abtauvorgangs wird die Zweistrom-Expansionsventilanordnung wieder ge­ öffnet, um einen tatsächlich uneingeengten Strom durch die Kältemittelleitung zu ermöglichen. Das flüssige Kältemittel strömt zur Innenraumrohrschlange. Das Umschaltventil wird auf Heizbetrieb geschaltet. Die Zweistrom-Expansionsventilanordnung wird für einen Kältemitteldosierzustand bzw. das Drosseln ge­ schlossen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen.
Anhand einer Zeichnung, die schematisch eine Wärme­ pumpe mit einer Zweistrom-Expansionsventilanordnung für das Arbeitsverfahren zeigt, wird die Erfindung näher erläutert.
Die in der Zeichnung gezeigte, in herkömmlicher Bau­ weise gestaltete Wärmepumpe 10 hat eine Zweistrom- Expansionsventilanordnung 12, aufgrund derer die Wärmepumpe in der erfindungsgemäßen Weise arbeiten kann. Die Zweistrom-Expansionsventilanordnung 12 er­ setzt die Expansionseinrichtungen und Rückschlag­ ventile, wie sie üblicherweise in Kältemittellei­ tungen zwischen den Wärmetauschern einer Wärmepumpe zu finden sind. Im folgenden wird die Arbeitsweise der Zweistrom-Expansionsventilanordnung 12 näher erläutert. Die Wärmepumpe umfaßt einen Kompressor 14, eine Innenraumwärmetauscheranordnung 16 und eine Außenraumwärmetauscheranordnung 18. In der Kompres­ soransaugleitung 21 ist ein Abscheider 20 vorge­ sehen, für den jedoch keine Notwendigkeit besteht, wenn die Wärmepumpe in einer Klimaanlage in der erfindungsgemäßen Weise arbeitet.
Die Innenraumwärmetauscheranordnung 16 hat eine Rohr­ schlange 22 für den Wärmeaustausch eines Kältemittels an Luft sowie ein Gebläse 24, wobei als Ergänzung eine elektrische Widerstandsheizung 26 vorgesehen ist. Die Außenraumwärmetauscheranordnung 18 hat eine Rohr­ schlange 28 für den Wärmeaustausch von Kältemittel an Luft sowie ein Gebläse 30. Die Innenraum- und Außen­ raumwärmetauscheranordnungen sind in bekannter Weise gebaut. Ein Umschaltventil 32 ist mit einer Kompressorabgabeöffnung über eine Kältemittelleitung 34, einer Kompressoransaugöffnung über eine Ansaug­ leitung 21 und mit den Rohrschlangen 22 und 28 über Kältemittelleitungen 36 bzw. 38 verbunden. Das Um­ schaltventil 32 ist herkömmlich gebaut und führt Kältemitteldampf unter hohem Druck vom Kompressor entweder zur Innenraumrohrschlange während des Heiz­ betriebs oder zur Außenraumrohrschlange für den Kühlbetrieb oder für das Abtauen und zum Rückführen von Kältemittel von der als Verdampfer wirksamen Rohrschlange zum Kompressor.
Zwischen der Innenraumrohrschlange 22 und der Außen­ raumrohrschlange 28 ist eine Kältemittelleitung 40 angeordnet, in welcher die Zweistrom-Expansionsven­ tilanordnung 12 sitzt. Diese Anordnung kann funktionell zusammenwirkende unterschiedliche Ventile aufweisen oder aus einem einzigen komplexen Ventil bestehen, das einen ungehinderten Durchstrom und einen dosierten bzw. gedrosselten Strom in jeder Richtung ermöglicht. Die in der Zeichnung gezeigte Anordnung hat Dosier­ kanäle bzw. Drosselkanäle 42 und 44 für den dosierten Transport von Kältemittel längs dieser Wege zu der Innenraumrohrschlange 22 bzw. der Außenraumrohrschlan­ ge 28. In der Leitung 40 ist eine elektromagnetisches Ventil 46 oder dergleichen angeordnet, das geöffnet werden kann, um einen nicht eingeengten Kältemittel­ strom in der Leitung 40 strömen zu lassen, oder das geschlossen werden kann, um dafür zu sorgen, daß das Kältemittel nur entweder durch die Dosieröffnung bzw. Drosselöffnung 42 oder die Dosieröffnung bzw. Dros­ selöffnung 44 strömt, die mit der Kältemittelleitung 40 durch Zweigleitungen 48 und 50 verbunden sind, welche den Durchstromweg der Ventilanordnung, der das Elektromagnetventil 46 aufweist, umgehen.
Unter Bezugnahme auf die jeweilige Betriebsweise wird das Arbeitsverfahren der Wärmepumpe näher erläutert.
Beim Anlauf im Kühlbetrieb ist Kältemittel zur Innenraumrohrschlange 22 infolge der kühleren Umge­ bungstemperaturen in der Innenraumeinheit gewandert. Für den stationären Betrieb sollten etwa 65 bis 80% des Kältemittels sich auf der Hochdruckseite mit der Außenraumrohrschlange 28 befinden. Um diesen Zustand am Anfang der Betriebsweise schnell zu errei­ chen, wird die Zweistrom-Expansionsventilanordnung 12 auf einen nicht eingeengten Durchstromzustand einge­ stellt, in welchem das Ventil 46 geöffnet und der Kältemittelstrom nur durch das Fassungsvermögen der Leitung 40 beeinträchtigt wird. Das Umschaltventil 32 ist auf eine Stellung für den Heizbetrieb gestellt, bei welchem Kältemitteldampf von hohem Druck zur Innenraumrohrschlange 22 strömt. Nach dem Anlauf des Kompressors wird das überschüssige flüssige Kälte­ mittel in der Innenraumrohrschlange 22 schnell durch die Zweistrom-Expansionsventilanordnung 12 zur Außen­ raumrohrschlange 28 gepumpt. Wenn das flüssige Kältemittel aus der Innenraumrohrschlange 22 abge­ pumpt ist, was nur Sekunden dauert, wird die Zwei­ strom-Expansionsventilanordnung 12 auf einen Dosier­ zustand bzw. Drosselzustand eingestellt, in dem der Durchstromkanal mit dem Ventil 46 geschlossen ist. Das Umschaltventil 32 wird in die richtige Stellung für den Kühlbetrieb gebracht, so daß der Kältemittel­ dampf zur Außenraumrohrschlange 28 geführt wird. Es folgt dann der bekannte Kühlbetrieb.
Beim Heizvorgang erfolgt die Prozedur umgekehrt wie beim Kühlvorgang. Überschüssiges flüssiges Kältemit­ tel ist zu der Außenraumrohrschlange 28 gewandert, die sich auf einer niedrigeren Umgebungstemperatur als die Innenraumrohrschlange 22 befindet. Zu Beginn des Heizvorgangs wird das Umschaltventil 32 auf Kühlbetrieb geschaltet, wobei die Zweistrom- Expansionsventilanordnung 12 für einen nicht einge­ engten Strömungszustund eingestellt ist, bei welchem das Ventil 46 voll offen ist und der anlaufende Kompressor Kältemittel aus der Außenraumrohrschlange 28 zur Innenraumrohrschlange 22 strömen läßt. Danach wird die Zweistrom-Expansionsventilanordnung 12 für einen Kältemitteldosierzustand bzw. -drosselzustand eingestellt, bei welchem das Ventil 46 geschlossen ist.
Wenn das Umschaltventil 32 auf den Heizbetrieb ein­ gestellt ist, folgt der übliche Heizzyklus. Das Kältemittel wurde in der Wärmepumpe wiederum innerhalb weniger Sekunden richtig positioniert, so daß die häufig auftretenden, etli­ che Minuten dauernden nicht stationären Betriebszu­ stände der herkömmlichen Systeme entfallen.
Beim Abtauen wird anfänglich das Umschaltventil 32 in die Stellung für den Heizbetrieb gebracht und der Kompressor arbeiten gelassen. Das Umschaltventil bleibt in der Position für den Heizbetrieb. Die Zweistrom-Expansionsventilanordnung 12 ist auf einen nicht eingeengten Strömungszustand eingestellt, bei welchem das Ventil 46 voll offen ist, der Kompressor weiter arbeitet und Kältemittel aus der Innenraum­ rohrschlange 22 schnell zur Außenraumrohrschlange 28 gepumpt wird. Die Zweistrom-Expansionsventilanordnung 12 wird dann auf einen Kältemitteldosierzustand bzw. -drosselzustand und das Umschaltventil 32 auf den Kühlbetrieb für das Abtauen geschaltet, woran sich der Abtauvorgang anschließt. Nach Abschluß des Abtau­ vorgangs bleibt das Umschaltventil 32 in der Position für das Kühlen oder das Abtauen. Die Zweistrom- Expansionsventilanordnung 12 wird auf einen nicht eingeengten Strömungszustand eingestellt. Das flüs­ sige Kältemittel wird schnell von der Außenraum­ rohrschlange 28 zur Innenraumrohrschlange 22 ge­ pumpt. Die Zweistrom-Expansionsventilanordnung 12 wird auf eine Fluiddosierungsposition bzw. Drossel­ position gestellt. Das Umschaltventil 32 wird auf Heizbetrieb für den Abschluß dieses Kreisprozesses eingestellt.
Durch Anwendung dieser Maßnahmen lassen sich wesent­ liche Energieeinsparungen erreichen, insbesondere beim Abtauen, da viele Minuten eines nicht stationären Betriebs entfallen, nämlich sowohl zu Beginn des Abtauens als auch bei der Wiederaufnahme des Heizbetriebs. Das Abtauen ist wirkungsvoller ge­ macht, wobei die für das Abtauen erforderliche Zeit und die erforderliche zusätzliche Wärme reduziert sind. Der Kühlbetrieb und der Heizbetrieb sind durch Reduzierung der zyklischen Verluste ebenfalls wirk­ samer geworden, wodurch die Zykluslaufzeiten und der Energieverbrauch verringert werden.
Das Verfahren läßt sich auch bei einer nur kühlenden Klimaanlage verwenden, das mit einem Umschaltventil und einer Zweistrom-Expansionsventilanordnung ver­ sehen werden muß. Zu Beginn eines jeden Kühlbetriebs arbeitet das System in der vorstehend für den Kühl­ zyklus einer Wärmepumpe beschriebenen Weise.
Die Zweistrom-Expansionsventilanordnung 12 kann auch zur Steuerung der den Verdampfer verlassenden Über­ hitze benutzt werden. Zur Optimierung der Überhitze für bestehende Betriebszustände sowie zur Steuerung des Systems beim Anlauf der Betriebszyklen kann eine Halbleitersteuerung verwendet werden. Zusätzlich zur Verbesserung des Gesamtsystemwirkungsgrads durch Minimierung der Arbeitszeiten im nicht stationären Zustand läßt sich die Erfindung auch für den stationären Betrieb einsetzen, so daß sich der Wirkungsgrad einer Klimaanlage weiter erhöhen läßt.

Claims (12)

1. Verfahren zum schnellen Erreichen eines Betriebs mit stationärem Zustand bei einer Klimaanlage, welche einen Kompressor, einen Kondensator und einen Verdampfer aufweist, dadurch gekenn­ zeichnet, daß beim Anlauf ein im wesent­ lichen nicht eingeengter Weg für den Strom des Kältemittels vom Verdampfer zum Kondensator vorge­ sehen wird, auf dem Kältemittel vom Verdampfer zum Kondensator strömen gelassen wird und daß da­ nach vom Kondensator zum Verdampfer ein verengter Weg für den dosierten bzw. gedrosselten Kältemit­ telstrom vorgesehen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Strömenlassen durch In­ betriebnahme des Kompressors ausgeführt wird, wo­ bei der komprimierte Kältemitteldampf vom Kompressor zum Verdampfer geführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein im wesentlichen nicht eingeengter Weg für den Kältemittelstrom vom Kondensator zum Verdampfer vorgesehen wird, daß das Kältemittel vom Kondensator zum Verdampfer fluten gelasen wird, daß ein eingeengter Weg für das Dosieren bzw. Drosseln des Kältemittelstroms vom Verdampfer zum Kondensator vorgesehen wird, daß der Kompressor arbeiten gelassen und der komprimierte Kältemitteldampf vom Kompressor zum Verdampfer zum Enteisen des Verdampfers geführt wird, und daß die Schritte wiederholt werden, nämlich einen im wesentlichen nicht eingeengten Weg für den Strom des Kältemittels vom Verdampfer zum Kondensator vorzusehen, Kältemittel vom verdampfer zum Kondensator fluten zu lassen und einen eingeengten Weg für das Dosieren bzw. Drosseln des Kältemittelstroms vom Kondensator zum Verdampfer vorzusehen.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Fluten dadurch erfolgt, daß der Kompressor arbeiten gelassen und der komprimierte Kältemitteldampf zum Kondensator oder Verdampfer gerichtet wird, aus welchem Kälte­ mittel fluten gelassen worden ist.
5. Verfahren zum Betreiben einer Klimaanlage mit einem Kompressor, einem Verdampfer, einem Kondensator, Kältemittelleitungen zwischen dem Kompressor und dem Kondensator, zwischen dem Verdampfer und dem Kompressor und zwischen dem Verdampfer und dem Kondensator, mit einer ersten Ventileinrichtung, die in der Kältemittelleitung zwischen dem Verdampfer und dem Kondensator ange­ ordnet ist und einen Durchströmabschnitt auf­ weist, der für einen Betriebszustand geöffnet wird, bei welchem Kältemittel durch die Ventil­ einrichtung im wesentlichen von ihr unbeeinträch­ tigt zwischen dem Verdampfer und dem Kondensator strömen kann, und mit einem Dosierabschnitt, der eingeengt ist, wenn die Ventileinrichtung sich in einem Zustand befindet, in welchem der Kälte­ mittelstrom zwischen dem Kondensator und dem Verdampfer dosiert bzw. gedrosselt wird, und mit einem Umschaltventil, welches einen ersten und einen zweiten Betriebszustand aufweist, um Kälte­ mitteldampf vom Kompressor zum Kondensator oder dem Verdampfer strömen zu lassen, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die erste Ventil­ einrichtung in den Durchstrombetriebszustand ge­ bracht wird, daß das Umschaltventil so eingestellt wird, daß Kältemitteldampf vom Kompressor zum Verdampfer gerichtet wird, daß der Kompressor so arbeitet, daß überschüssiges flüssiges Kältemittel vom Verdampfer zum Kondensator durch den Durch­ stromabschnitt der ersten Ventileinrichtung ge­ pumpt wird, daß die erste Ventileinrichtung in den verengten Betriebszustand gebracht wird, um den Kältemittelstrom vom Kondensator zum Verdampfer zu dosieren bzw. zu drosseln, und daß das Umschalt­ ventil so eingestellt wird, daß der Kältemittel­ dampf vom Kompressor zum Kondensator geführt wird.
6. Verfahren zum Betreiben einer Klimaanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Ventileinrichtung in den Durch­ strombetriebszustand gebracht wird, während das Umschaltventil in einem Zustand gehalten wird, in welchem Kältemitteldampf zum Kondensator ge­ pumpt wird, daß überschüssiges flüssiges Kälte­ mittel vom Kondensator zum Verdampfer gepumpt wird, daß die erste Ventileinrichtung in den die Strömung dosierenden bzw. drosselnden Zustand gebracht wird, um den Kältemittelstrom vom Ver­ dampfer zum Kondensator zu dosieren bzw. zu drosseln, daß das Umschaltventil so eingestellt wird, daß der Kältemitteldampf vom Kompressor zum Verdampfer geführt wird, um den Verdampfer zu enteisen, daß die erste Ventileinrichtung wieder geöffnet wird, damit ein uneingeengter Kältemittelstrom vom Verdampfer zum Kondensator strömen kann, während das Umschaltventil in einem Zustand gehalten wird, um Kältemitteldampf zum Verdampfer zu pumpen, daß überschüssiges flüssi­ ges Kältemittel vom Verdampfer zum Kondensator gepumpt wird, daß die erste Ventileinrichtung in einen eingeschränkten Betriebszustand für die Dosierung bzw. Drosselung des Kältemittelstroms vom Kondensator zum Verdampfer zurückgeführt wird, und daß das Umschaltventil erneut so positioniert wird, daß Kältemitteldampf vom Kompressor zum Kondensator geführt wird.
7. Verfahren zum Betreiben einer Wärmepumpe mit ei­ nem Innenraum- und einem Außenraumwärmetauscher, die abwechselnd als Verdampfer und Kondensator während des Kühlbetriebs bzw. Heizbetriebs arbei­ ten, mit einem Kompressor, mit Kältemittelleitun­ gen, die zwischen den Wärmetauschern und dem Kompressor angeordnet sind, mit einem Umschalt­ ventil, das eine erste Stellung und eine zweite Stellung für die Führung von Kältemittel vom Kompressor zum Außenraumwärmetauscher in einer ersten Arbeitsweise bzw. zu dem Inneraumwärme­ tauscher in der zweiten Arbeitsweise aufweist, und mit einer Zweistrom-Expansionsventilanordnung in der Kältemittelleitung zwischen dem Innenraum­ und dem Außenraumwärmetauscher, um den Kältemit­ telstrom in der entsprechenden Richtung zwischen den Wärmetauschern zu dosieren bzw. zu drosseln und um einen im wesentlichen nicht eingeengten Kältemittelstrom durch die Kältemittelleitung zwischen den Wärmetauschern vorzusehen, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschalt­ ventil in die Position gebracht wird, in der Kältemitteldampf zum Wärmetauscher strömt, der als Verdampfer während der gewünschten Betriebs­ weise arbeitet, daß die Zweistrom-Expansionsven­ tilanordnung so eingestellt wird, daß ein nicht eingeengter Kältemittelstrom zwischen den Wärme­ tauschern möglich ist, daß der Kompressor arbei­ ten gelassen wird, um flüssiges Kältemittel von dem Wärmetauscher, der als Verdampfer in der gewünschten Betriebsweise arbeitet, zum Wärme­ tauscher fluten zu lassen, der als Kondensa­ tor während der gewünschten Betriebsweise arbei­ tet, daß das Zweistrom-Expansionsventil in eine Position zum Dosieren bzw. Drosseln des Kälte­ mittelstroms zwischen den Wärmetauschern gebracht wird und daß das Umschaltventil in die Stellung gebracht wird, in welcher der Kältemitteldampf zu dem Wärmetauscher geführt wird, der als Kon­ densator während der gewünschten Betriebsweise arbeitet.
8. Verfahren zum Betreiben einer Wärmepumpe nach Anspruch 7, bei welchem die Wärmepumpe in einer zweiten Betriebsweise arbeitet, bei welcher der Innenraum-Wärmetauscher als Kondensator und der Außenraum-Wärmetauscher als Verdampfer arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweistrom-Expansionsventilanordnung für einen un­ eingeschränkten Durchstrom vom Innenraumwärmetau­ scher zum Außenraumwärmetauscher eingestellt wird, während das Umschaltventil in der Stellung für die zweite Betriebsweise gehalten wird, daß Kältemit­ tel durch den Innenraumwärmetauscher zum Außen­ raumwärmetauscher über die Zweistrom-Expansions­ ventilanordnung fluten gelassen wird, daß das Umschaltventil auf die erste Betriebsweise ge­ bracht und die Zweistrom-Expansionsventilanordnung so eingestellt wird, daß der Kältemittelstrom vom Außenraumwärmetauscher zum Innenraumwärmetauscher dosiert bzw. gedrosselt wird, daß der Kompressor so arbeiten gelassen wird, daß der Außenraumwärme­ tauscher enteist wird, daß die Zweistrom-Expan­ sionsventilanordnung erneut so eingestellt wird, daß ein nicht eingeschränkter Strom durch die Kältemittelleitung vom Außenraumwärmetauscher zum Innenraumwärmetauscher möglich ist, während das Umschaltventil im Zustand der ersten Arbeitsweise gehalten wird, daß das Kältemittel vom Außenraum­ wärmetauscher zum Innenraumwärmetauscher durch die Zweistrom-Expansionsventilanordnung fluten gelas­ sen wird, und daß das Umschaltventil in die Stel­ lung für die zweite Arbeitsweise zurückgeführt und die Zweistrom-Expansionsventilanordnung in den Zustand gebracht wird, in welchem der Kältemittel­ strom vom Innenraumwärmetauscher zum Außenraum­ wärmetauscher dosiert bzw. gedrosselt wird.
9. Verfahren zum Enteisen einer Wärmepumpe mit einem Verdampfer, einem Kondensator, einem Kompressor, Kältemittelleitungen, die zwischen dem Kompressor und dem Verdamper, zwischen dem Kompressor und dem Kondensator und zwischen dem Verdampfer und dem Kondensator angeordnet sind, und mit Einengungs­ einrichtungen zum Dosieren bzw. Drosseln des Käl­ temittelstroms auf Wegen vom Verdampfer zum Kon­ densator und vom Kondensator zum Verdampfer, dadurch gekennzeichnet, daß auf­ einanderfolgend die Einengung des Kältemittelstroms auf einem Weg vom Kondensator zum Verdampfer aufgehoben wird, daß flüssiges Kälte­ mittel vom Kondensator zum Verdampfer fluten ge­ lassen wird, daß der Kältemittelstrom auf einem Weg vom Verdampfer zum Kondensator eingeengt wird, daß die Wärmepumpe in herkömmlicher Abtauweise arbeiten gelassen wird, wobei der Kältemitteldampf vom Kompressor zum Verdampfer geführt wird, daß die Einengung des Kältemittelstroms auf einem Weg vom Verdampfer zum Kondensator aufgehoben wird, daß das Kältemittel vom Verdampfer zum Kondensator fluten gelassen wird, daß der Kältemittelstrom auf einem Weg vom Kondensator zum Verdampfer eingeengt wird und daß ein herkömmlicher Wärmepumpenbetrieb wieder aufgenommen wird.
10. Klimaanlage mit einem ersten und einem zweiten Wärmetauscher, von denen der eine als Verdampfer und der andere als Kondensator arbeitet, mit einem Kompressor, mit Kältemittelleitungen zwischen den Wärmetauschern und zwischen dem Kompressor und den Wärmetauschern und mit einem Umschaltventil zum Führen von Kältemittel vom Kompressor zu einem der Wärmetauscher, gekennzeichnet durch Einrichtungen, die über einen kurzen Zeitraum beim Anlauf betätigt werden, um Kältemittel von dem Wärmetauscher, der als Verdampfer wirkt, zum als Kondensator wirkenden Wärmetauscher fluten zu lassen.
11. Klimaanlage nach Anspruch 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die das Fluten er­ möglichenden Einrichtungen eine Zweistrom-Expan­ sionsventilanordnung aufweisen, die in der Kälte­ mittelleitung zwischen dem ersten und dem zweiten Wärmetauscher angeordnet ist und die einen ersten Durchgangsweg zum Drosseln des Kältemittelstroms zwischen dem ersten und dem zweiten Wärmetauscher sowie einen zweiten Durchgangsweg zum Durchstrom des Kältemittels zwischen dem ersten und dem zwei­ ten Wärmetauscher im wesentlichen uneingeengt von der Anordnung aufweist.
12. Verfahren zum schnellen Erreichen eines stationären Arbeitszustands eines Wärmepumpensystems mit einem Niederdruckabschnitt und einem Hochdruckabschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß auf­ einanderfolgend ein im wesentlichen nicht einge­ engter Weg für den Kältemittelstrom von dem Nieder­ druckabschnitt des Systems zum Hochdruckabschnitt des Systems vorgesehen wird, daß Kältemittel von dem Niederdruckabschnitt des Systems zum Hochdruck­ abschnitt des Systems fluten gelassen wird, und daß ein verengter Weg zum Dosieren bzw. Drosseln des Kältemittelstroms vom Hochdruckabschnitt des Systems zum Niederdruckabschnitt des Systems vorge­ sehen wird.
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