DE3609670C2 - - Google Patents

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DE3609670C2
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DE19863609670
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Walter 8948 Mindelheim De Jooss
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Otto Kleiner Inh M Albus Nachf & Co Maschinenbau und Eisengiesserei 8948 Mindelheim De GmbH
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Otto Kleiner Inh M Albus Nachf & Co Maschinenbau und Eisengiesserei 8948 Mindelheim De GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/42Patterns; Masters models
    • B23Q35/46Supporting devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Halteeinrichtung für die Schablone einer Kopiervorrichtung an einem Bearbeitungsauto­ maten gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs.
Einige der bekannten Holzkopier-, Fräs- und Drehautomaten weisen am Maschinenbett an der Rückseite nach hinten aus­ ladend befestigte, zueinander parallele Konsolen auf, auf welchen eine Schablonenaufnahme mit darauf auswechselbar befestigter Schablone oder Modell, horizontal querverschieb­ bar befestigt ist. Die Konsolen besitzen je eine quer zum Maschinenbett verlaufende Nut, in welchen mit der Schablonen­ aufnahme in Verbindung stehende Nutensteine geführt sind. Bei jeder Verstellung müssen folglich je zwei Fixierschrauben gelöst und wieder festgeschraubt werden. Ein mit dem Werkzeug in Verbindung stehender hydraulischer Taster läuft während des Bearbeitungsvorganges an der Schablonen- oder Muster­ stückkontur entlang, wodurch auf dem in der Maschine einge­ spannten Werkstück das gewünschte Profil eingearbeitet wird. Nach Schablonenwechsel, bei Wechsel des herzustellenden Werk­ stückes oder Durchmesserveränderungen, beispielsweise nur eines Zapfens des gleichen Werkstücks, ist bei diesen bekann­ ten Automaten die Bedienperson nach dem ersten Anstich und Nachmessen des erzeugten Durchmessers gezwungen, um die Maschine herum auf deren Rückseite zu gehen, um die ent­ sprechenden Maßkorrekturen durch Verstellungen der Schablo­ nenaufnahme vorzunehmen. Dieses bedeutet einen erheblichen Zeitverlust und oft auch einen Präzisionsverlust und ist insgesamt unwirtschaftlich.
Aus der GB-PS 8 04 730 ist eine Kopiereinrichtung für Dreh­ bänke bekannt, bei welcher die Schablone zwischen den Spitzen zweier auf der Rückseite der Drehbank befindlicher Reitstöcke aufgenommen wird. Von einem auf der Bedienseite befeindlichen Handrad aus kann über einen Schneckentrieb die Schablone in bezug auf die Längenabmessungen, d. h. in Längsrichtung ver­ schoben werden. Somit kann eine Längeneinstellung vorgenommen werden. Eine Querverschiebung der Schablone, d. h. eine Durchmessereinstellung ist hier nicht vorgesehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Halteeinrichtung o. g. Gattung anzugeben, bei welcher die Schablonennach- und Fein­ einstellung in einfacher, zeit- und kostensparender Weise in Querrichtung vorgenommen werden kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Halteeinrichtung mit den Merk­ malen des Patentanspruchs gelöst.
Demnach ist die Führungseinrichtung als in Tastrichtung ver­ laufende Konsolen ausgebildet, während die Gewindespindel quer unter dem Maschinenbett in Tastrichtung verläuft.
Zudem ist die Meßeinrichtung aus einem mit der Schablonenauf­ nahme in Verbindung stehenden Tangenslineal und einer am Führungslager festgeklemmten und auf der Schräge des Lineals anstehenden Meßtaster gebildet. Dieser Meßtaster kann eine Meßuhr oder in aufwendiger Bauweise, ein elektrischer Meß­ taster mit digitaler Meßanzeige sein.
Das heißt, daß nunmehr die Bedienperson Nacheinstellungen in Querrichtung, d. h. Feineinstellungen von Durchmessern vor­ nehmen kann, ohne etliche Male auf die Rückseite der Maschine eilen zu müssen, um die Schablonenaufnahme jeweils um geringe Beträge zu verschieben. Hierdurch kann nach dem ersten An­ stechen, bespielsweise eines Zapfens und Abmessen des er­ zielten Durchmessers, die entsprechende Feineinstellung di­ rekt in Plus oder Minus vorgenommen werden, ohne sich auf die andere Maschinenseite begeben zu müssen.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung der quer hervorragenden Führungskonsolen und der in gleicher Richtung unter dem Maschinenbett verlaufenden Gewindespindel, ist eine relativ einfache Nachrüstbarkeit von Bearbeitungsautomaten mit der erfindungsgemäßen Halteeinrichtung möglich.
Der Erfindungsgegenstand wird nachstehend anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht mit teilweisen Querschnitten durch eine Halteeinrichtung an einem Holzkopierautomaten, nach den Linien I-I aus Fig. 4,
Fig. 2 einen Schnitt II-II aus Fig. 1, eine stirnseitige Ansicht des Führungslagers erlaubend,
Fig. 3 einen Schnitt III-III aus Fig. 1, eine Oberansicht auf das Führungslager mit Meßuhr und Tangenslineal zeigend, und
Fig. 4 eine Ansicht nach dem Pfeil IV aus Fig. 1, eine Ansicht von oben auf die Verstelleinrichtung erlau­ bend.
Wie insbesondere aus Fig. 1 zu entnehmen ist, weist der Holzkopierautomat an der Unterseite seines Maschinenbettes (1) zwei im wesentlichen zum Maschinenbett quer sich erstreckende und zueinander parallel beabstandete Konsolen (2) auf. Diese Konsolen (2) besitzen jeweils einen Konso­ lenarm (3), welcher an der Rückseite der Maschine horizon­ tal hervorragt. Die Konsolenarme (3) weisen in Richtung ihrer Längserstreckung je ein Langloch (4) (Fig. 4) auf, in welchen jeweils ein Nutenstein gleitet. Die Nutensteine sind miteinander über eine untere Stellplatte (6) verbunden. Über eine Spannschraube (8), Tellerfedern (9) und eine Scheibe (5) kann eine Feststellung oder eine mehr oder weniger leichte Verschieblichkeit des Aufbaues vorgenommen bzw. eingestellt werden. Oberhalb der unteren Stellplatte (6) ist eine obere Stellplatte (7) vorgesehen, an deren einem Ende zwei Augen (10) zur Aufnahme von je einer mit einem Drehkopf versehenen Regulierschraube (11) dienen. Mit Hilfe dieser Regulierschrauben kann eine genaue Posi­ tionierung der Stellplatte (7) mit darauf befindlichem Aufbau vorgenommen werden.
Auf der oberen Stellplatte (7) sind zwei Halteböcke (12), jeweils einer an jedem Ende der Stellplatte über Schrau­ ben (13) befestigt. Die Halteböcke weisen jeweils eine rechteckige Aufnahme (14) auf, in welche horizontal Stell­ schrauben (15) hineinreichen. Die Aufnahme (14) dient zur Befestigung eines Modells oder einer Schablonenfixierung (16), in deren seitliche Prismenausnehmungen die Stell­ schrauben (15) spannend eingreifen. Die Schablonenfixie­ rung (16) besteht im wesentlichen aus einer Prismenschiene (17), die mit ihren beiden Enden in den Aufnahmen (14) die Halteböcke (12) fixiert. Ein oder mehrere Halteklötze (18) sind über Hammerschrauben (19) auf der Prismenschiene (17) längsverfahrbar befestigt. An der Oberseite des Halte­ bockes bzw. der Halteklötze (18) ist eine mit vielen Schraubenlöchern versehene Befestigungsschiene (20) fi­ xiert, auf welcher eine Schablone (21) befestigt ist. Ein mit einer entsprechenden Einrichtung verbundener Taster (22) fährt an der zu kopierenden Kontur der Schablone (21) entlang. Der insgesamt vorbeschriebene, auf den Konsolen­ armen (3) querverschiebliche Aufbau, auf welchem das Modell oder die Schablone befestigt wird, wird im Weiteren als Schablonenaufnahme (23) bezeichnet.
Im wesentlichen mittig im Verhältnis zu den Konsolen (2) ist ein Führungslager (25) an der Unterseite des Maschi­ nenbettes (1) befestigt. In dem im wesentlichen zylindri­ schen Körper (26) des Führungslagers (25) ist eine Führungshülse (27) längs verschieblich angeordnet. Die Führungshülse besitzt eine zentrische Durchgangsbohrung, an deren bedie­ nungsseitigen Ende ein Innengewinde (28) vorgesehen ist. Im Innengewinde (28) der Führungshülse (27) läuft eine Gewindespindel (29), die in einem bedienungsseitig am Körper (26) befestigten Deckel (30) gelagert ist. Am aus dem Deckel (30) herausragenden Ende der Gewindespindel (29) ist ein Handrad (31) fixiert.
Die Führungshülse (27) ragt mit ihrem zweiten Ende aus dem Führungslager (25) heraus. Dieses Ende, das mit einem Deckel (32) verschlossen ist, weist ein L-förmiges Joch (33) auf, welches im wesentlichen mittig die Schablonen­ aufnahme (23) untergreift. Schrauben (34) dienen der Befestigung der Schablonenaufnahme (23) am Joch (33).
Am Joch (33) ist ein Tangenslineal (35) im wesentlichen parallel mit der Führungshülse (27) befestigt und gleich­ zeitig in einer entsprechenden Ausnehmung im Körper (26) geführt. Im Körper (26) ist eine Meßuhr (36) festgeklemmt, deren Tasterspitze am Profil des Tangenslineals (35) ansteht. Die etwas zurückgesetzte und doch gut einsehbare Positionierung der Uhr (36) stellt eine sichere Anordnung dar, die gegen ungewollte Verstellungen durch das Bedie­ nungspersonal wirksam ist.
Die Schabloneneinstellung wird am erfindungsgemäßen Holz­ kopierautomaten in folgender Weise vorgenommen.
Beim Aufbau der Schablonenaufnahme (23) wird zuerst über die Regulierschrauben (11) eine genaue achsparallele Ausrichtung der Halteböcke (12) in bezug auf die Führungen bzw. Aufnahmen der Maschine vorgenommen. Nach Fixierung eines Modells oder einer Schablonenfixierung (16) in den Halteböcken (12) wird nach erfolgter Grobeinstellung des Modells bzw. der Schablone (21) in bezug auf die Aufnahmen der Maschine ein erster Probenanstich durchgeführt. Dieser wird genau ausgemessen und mit den Sollmaßen verglichen. Stimmt das erhaltene Istmaß mit dem Sollmaß nicht überein, wird an der Meßuhr (36) die Istposition abgelesen und die Maßdifferenz ausgerechnet. Durch entsprechendes Drehen am Handrad (31) wird über Gewindespindel (29) und Führungs­ hülse (27) die Schablonenaufnahme (23) auf den Konsolenar­ men (3) quer zur Maschinenlängsachse verschoben. Diese Verschiebung macht gleichzeitig auch das Tangenslineal (35) mit, wodurch die Meßuhr, deren Spitze auf der geneig­ ten Fläche des Tangenslineals verläuft, die entsprechende Maßkorrektur anzeigt. Die Bedienungsperson wird folglich an dem Handrad (31) nach Plus oder Minus um den entspre­ chenden, auf der Meßuhr abzulesenden Betrag drehen, und wird somit die gewünschte Maßgenauigkeit erhalten.
Die leichte Verstellbarkeit der Schablone bzw. der Scha­ blonenaufnahme von der Bedienseite her und insbesondere die genaue Einstellbarkeit ist von besonderer Bedeutung bei der Fertigung von Möbelteilen in großer Stückzahl. Hier sind beispielsweise Teile zu fertigen, die bis auf ein unterschiedliches Zapfenmaß identisch sind. Mit einer einzigen Schablonenaufspannung kann mit Hilfe des erfin­ dungsgemäßen Automaten sowohl das Teil mit dem kleinen als auch jenes mit dem großen Zapfendurchmesser gefertigt werden, indem nur jeweils für den Zapfen eine genaue Korrektureinstellung von der Bedienseite her vorgenommen wird.
  • Bezugszeichenliste  1 Maschinenbett
     2 Konsole
     3 Konsolenarm
     4 Langloch (Nut)
     5 Scheibe
     6 Stellplatte, unten
     7 Stellplatte, oben
     8 Spannschraube
     9 Tellerfedern
    10 Augen
    11 Regulierschrauben
    12 Halteböcke
    13 Schrauben
    14 Aufnahme
    15 Stellschrauben
    16 Schablonenfixierung
    17 Prismenscheibe
    18 Halteklotz
    19 Hammerschrauben
    20 Befestigungsschiene
    21 Schablone
    22 Taster
    23 Schablonenaufnahme
    24 ---
    25 Führungslager
    26 Körper
    27 Führungshülse
    28 Innengewinde
    29 Gewindespindel
    30 Deckel
    31 Handrad
    32 Deckel
    33 Joch
    34 Schrauben
    35 Tangenslineal
    36 Meßuhr

Claims (1)

  1. Halteeinrichtung für die Schablone einer Kopiervorrichtung an einem Bearbeitungsautomaten, insbesondere für Werkstücke aus Holz, mit einer mittels eines an der Bedienseite des Automa­ ten angeordneten Handrades drehbaren Gewindespindel und einer von der Gewindespindel verschiebbaren Mutter, welche an der an der Rückseite des Automaten auf einer horizontalen Füh­ rungseinrichtung verschiebbaren Halteeinrichtung befestigt ist und mit einer von der Bedienseite einsehbaren Meßeinrich­ tung zur genauen Anzeige der Verschiebung der Halteeinrich­ tung, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung (3, 4) als in Tastrichtung ver­ laufende Konsolen ausgebildet ist, die Gewindespindel (29) quer unter dem Maschinenbett (1) in Tastrichtung verläuft und die Meßeinrichtung aus einem mit der Halteeinrichtung (23) in Verbindung stehenden Tangenslineal (35) und einem mit diesem zusammenwirkenden Meßtaster (36) gebildet ist.
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