DE3611332C2 - Zahnärztliches Gerät - Google Patents

Zahnärztliches Gerät

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DE3611332C2
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treatment chair
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chair
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Franz-Xaver Boeckh
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
    • A61G15/14Dental work stands; Accessories therefor

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein zahnärztliches Gerät mit einem auf dem Boden stehenden Basisteil und einem darauf angeordneten Behandlungsstuhl.
Ein solches Gerät ist durch die Siemens-Druckschrift "Im Mittelpunkt steht der Mensch: SIRONA M neu von Siemens", S. 14 und 15 bekannt. Bei diesem bekannten Gerät ist der Behandlungsstuhl seitlich, d. h. in Richtung quer zu seiner horizontalen Längs-Hauptachse, unbeweglich und etwa mittig auf dem Basisteil angeordnet. Wegen dieser unveränderlichen mittigen Anordnung ist die auf einem Schemel od. dgl. sitzende Behandlungsperson, z. B. ein Zahnarzt durch das kastenartig ausgebildete Basisteil erheblich in seiner Beinfreiheit beschränkt, so daß die genannte Behandlungsperson sich nicht - wie es wünschenswert wäre - nahe an den Kopf des auf dem Behandlungsstuhl befindlichen Patienten heranbewegen kann.
Die Erfindung, wie sie im Anspruch 1 gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, ein zahnärztliches Gerät der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem eine möglichst große Beinfreiheit für die Behandlungsperson gewährleistet ist.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß durch das seitliche Ausfahren des Behandlungsstuhls eine den Basisteil seitlich überkragende Stuhlstellung erreicht wird, in der eine erheblich vergrößerte Beinfreiheit für die Behandlungsperson geschaffen ist, so daß die auf einem Schemel od. dgl. sitzende Behandlungsperson mit den Beinen unterhalb des Behandlungsstuhles befindlich - nunmehr durch den Basisteil ungehindert - sich wesentlich näher an den Kopf des auf dem Behandlungsstuhl befindlichen Patienten heranbewegen kann.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen angegeben und nachstehend erläutert.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 das zahnärztliche Gerät in Ansicht von der Kopfstütze eines Behandlungsstuhls und
Fig. 2 das Gerät in Ansicht von oben.
Das zahnärztliche Gerät besitzt einen auf dem Boden eines Praxisraumes od. dgl. stehenden kastenförmigen Basisteil 1 und einen darauf angeordneten Behandlungsstuhl 2. Der Behandlungsstuhl 2 ist - wie gestrichelt angedeutet - seitlich ausfahrbar auf dem Basisteil 1 gelagert.
Im Einzelnen ist die Lagerung des Behandlungsstuhls 2 auf dem Basisteil 1 derart ausgebildet, daß der Behandlungsstuhl 2 mittels einer eine quer zu seiner horizontalen Hauptachse 3 in horizontaler Ebene von einer Grundstellung aus bis zu einer den Basisteil 1 seitlich überkragenden Stellung 4 hin erfolgende Bewegung des Behandlungsstuhls gestattenden Lagerung 5 auf dem Basisteil 1 gelagert ist. Eine andere weniger weit seitlich auskragende Stuhlstellung ist mit 8 bezeichnet.
Für die seitliche Ausfahrbewegung des Behandlungsstuhls 2 ist eine Antriebseinrichtung 6 vorgesehen, die als Hydraulik- bzw. Spindelantrieb ausgebildet sein kann und im Basisteil 1 angeordnet ist.
Seitlich neben dem Behandlungsstuhl 2 ist eine Speifontäne 7 auf dem Basisteil 1 vorgesehen. Dabei ist der Behandlungsstuhl 2 von einer der Speifontäne 7 benachbarten Stellung in einer von der Speifontäne entfernte, seitlich weiter überkragende Stellung 4 seitlich ausfahrbar. Mit Hilfe dieser Ausführungsform kann der Behandlungsstuhl 2 mit dem darauf befindlichen Patienten im Bedarfsfall mühelos von der für den Zahnarzt günstigere Stuhlstellung 4 in die für die Mundspülung günstigere Stuhlstellung 8, die der Grundstellung des Behandlungsstuhles 2 entsprechen kann, bewegt werden. In der Stuhlstellung 4 kann der Zahnarzt seine Beine mit den Knien unter den Behandlungsstuhl 2 erstrecken, so daß ein eine optimale Zahnbehandlung gewährleistendes, möglichst nahes Heranrücken des Zahnarztes an den Kopf des Patienten möglich ist.
Mit 9 ist eine an der Rückenlehne 10 des Behandlungsstuhls 2 angeordnete Kopfstütze und mit 11 eine helferinnenseitige Instrumentenhalterung bezeichnet.
Die Speifontäne 7 ist über einer Speischale 12 angeordnet.

Claims (9)

1. Zahnärztliches Gerät, mit
  • - einem auf dem Boden stehenden Basisteil (1) und einem darauf angeordneten Behandlungsstuhl (2),
  • - einem auf der einen Längsseite des Behandlungsstuhls (2) angeordneten Speibecken (12),
  • - und einem auf der anderen Längsseite des Behandlungsstuhls (2) angeordneten Behandlungsplatz für die behandelnde Hauptperson,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Behandlungsstuhl mittels einer Führung (5) mit einer sich in Richtung auf den Behandlungsplatz und quer zur Längsachse des Behandlungsstuhls (2) gerichteten Führungsbahn auf dem Basisteil (1) gelagert ist und in der Führung (5) in eine den Behandlungsstuhl in Richtung auf den Behandlungsplatz überkragende Stellung und wieder zurück verstellbar ist.
2. Zahnärztliches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behandlungsstuhl (2) in einem mehr als Kniehöhe entsprechenden Abstand über dem Boden angeordnet ist.
3. Zahnärztliches Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Behandlungsstuhl (2) auch in seiner eingeschobenen Grundstellung das Basisteil (1) in Richtung auf den Behandlungsplatz hin überragt.
4. Zahnärztliches Gerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Verstellbewegung eine Antriebseinrichtung (6) vorgesehen ist.
5. Zahnärztliches Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (6) im Basisteil (1) angeordnet ist.
6. Zahnärztliches Gerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (6) einen Hydraulikantrieb aufweist.
7. Zahnärztliches Gerät nach einem der vorherigen Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (6) einen Spindelantrieb aufweist.
8. Zahnärztliches Gerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Speibecken (12) auf dem Basisteil (1) angeordnet ist.
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DE1907893U (de) * 1964-08-29 1965-01-07 Rodenstock Optik G Beweglicher behandlungsstuhl.

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