DE3611372C2 - - Google Patents

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DE3611372C2
DE3611372C2 DE19863611372 DE3611372A DE3611372C2 DE 3611372 C2 DE3611372 C2 DE 3611372C2 DE 19863611372 DE19863611372 DE 19863611372 DE 3611372 A DE3611372 A DE 3611372A DE 3611372 C2 DE3611372 C2 DE 3611372C2
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Germany
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locking element
heavy
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pit
vertical
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DE19863611372
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English (en)
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DE3611372A1 (de
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Wolfgang 1000 Berlin De Krumnow
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LOHMAR STEPHAN 1000 BERLIN DE
Original Assignee
LOHMAR STEPHAN 1000 BERLIN DE
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F13/00—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions
    • E01F13/04—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage
    • E01F13/044—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage the barrier being formed by obstructing members situated on, flush with, or below the traffic surface, e.g. with inflatable members on the surface
    • E01F13/046—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage the barrier being formed by obstructing members situated on, flush with, or below the traffic surface, e.g. with inflatable members on the surface the obstructing members moving up in a translatory motion, e.g. telescopic barrier posts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine quer zur Straße verlaufende Durch­ fahrsperre mit einer Grube und einem darin versenkbaren, kasten­ förmigen stählernen Sperrelement relativ hoher Masse, das aus einer die Durchfahrt ermöglichenden versenkten Lage, in der es mit der Fahrbahn fluchtet, vermittels hydraulischer Zylinder in eine Sperr­ lage senkrecht nach oben ausfahrbar ist.
Das verstärkte Sicherheitsbedürfnis zahlreicher staatlicher und privater Institutionen macht es erforderlich, z. B. Zufahrten inner­ halb weniger Sekunden zuverlässig gegen Durchbrüche von Kraftfahr­ zeugen zu schützen, da in zunehmendem Maße terroristische An­ schläge auch mit sprengstoffbeladenen Fahrzeugen durchgeführt werden.
Die nach dem eingangs genannten Stand der Technik bekanntgewordene Durch­ fahrsperre (DE-OS 19 00 583) ist so konstruiert, daß in der Sperrlage das Sperr­ element auf der Fahrbahn aufliegt und daher bei einem Fahrzeuganprall im wesentlichen nur mit seiner Masse wirkt. Weiterhin kann das Sperrelement bei einem An­ prall verschoben werden, so daß ein Zurückziehen des Sperrelements nicht ohne weiteres möglich ist, wodurch die Funktionsfähigkeit beeinträchtigt wird.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Durchfahrsperre der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die ohne Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit einem Fahrzeuganprall einen erhöhten Widerstand entgegensetzt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Sperrelement einen oberen horizontal verlaufenden Stahlträger und mehrere hieran anschließende vertikale Stahlträger aufweist und daß jeweils auf jeder Seite jedes vertikalen Stahlträgers zwei übereinander angeordnete Schwerlastrollen an der aus Stahlbe­ ton bestehenden Grubenwand befestigt sind, wobei die Schwerlast­ rollen zur Führung des Sperrelements und zur Ableitung von Anprall­ kräften mit den vertikalen Stahlträgern zusammenwirken und in der Sperrlage das Sperrelement nur zu etwa 1/3 seiner Höhe über die Fahrbahnoberfläche hinausragt.
Die erfindungsgemäße Durchfahrsperre besitzt die folgenden Vor­ teile: Der Einbau der kompakten Anordnung ist einfach. Die Störan­ fälligkeit sowie die Gefahr eines Verklemmens oder Beschädi­ gens eines nur schwer auszutauschenden bzw. zu reparierenden wesent­ lichen Teils der Sperre ist gering.
Indem das Sperrelement nach Abschluß des Hubvorgangs im ausgefahrenen Zustand nur zu etwa 1/3 seiner Höhe über die Straßenfläche hinausragt, und die verbleibenden ca. 2/3 durch entsprechend dimensionierte Schwerlastrollen geführt in der Grube der Durchfahrsperre verbleiben, liegt hier ein relativ kurzer Angriffshebel und demgemäß ein langer Hebel für die Lastaufnahme vor. Aus diesem Grund und der relativ hohen Masse können vergleichsweise hohe kinetische Energien ohne Beschädigung aufgenommen werden.
Nach einem unbeabsichtigten Ausfahren des Sperrelelements und lang­ samem Auffahren eines Kraftfahrzeugs ergibt sich keine Zerstörung desselben und keine Gefährdung von Personen, da das Fahrzeug mit der Stoßstange auffährt und somit Beschädigungen weitestgehend vermieden werden.
Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform ist die erfindungsgemäße Durchfahrsperre für Fahrzeuge zu einer Personen­ sperre fortgebildet, jedoch können sie von Menschen leicht überwunden werden. Um nun ein Überqueren des ausgefahrenen Sperrelements durch Personen unmöglich zu machen, ist erfindungsgemäß weiterhin vorgesehen, daß ein Gitter mit Gitterstäben, die an ihrem oberen Ende durch einen starken Oberholm verbunden sind, in dem Sperrelement versenkbar angeordnet ist. In diesem Zusammenhang wird diese erfindungsgemäße Ausführungsform in allseitig ummauerten Toreinfahrten oder dgl. vorgesehen, so daß die Personensperre in ausgefahrenem Zustand bündig mit dem Mauerwerk abschließt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert, in denen
Fig. 1 die erste Ausführungsform im eingefahrenen und
Fig. 2 die erste Ausführungsform im ausgefahrenen Zustand zeigen, und zwar beide im Querschnitt;
Fig. 3 zeigt die erste Ausführungsform im eingefahrenen Zustand im Längsschnitt;
Fig. 4 zeigt eine Darstellung der zweiten Ausführungsform im Querschnitt;
Fig. 5 zeigt eine Darstellung der zweiten Ausführungsform im Längsschnitt.
Die Sperre besteht aus einer Schweißkonstruktion aus doppel-T-förmigen Stahlträgern 1 und 2. Das Sperrelement geht über die ge­ samte zu schützende Breite. Es ist von den Abmessungen frei wähl­ bar, die Steghöhe des Trägers 1 beläuft sich auf etwa 500 bis 1000 mm. Um die Masse des Trägers 1 zu erhöhen, kann von oben Beton eingegossen werden. Der befahrbare Teil der Sperre ist mit einem Riffelblech geschlossen. Es kann eine Asphaltschicht aufgebracht werden, wodurch die Sperre unauffälliger wird.
Im eingefahrenen Zustand ruht das Sperrelement in einer Grube aus Stahlbeton. Während der Hubbewegung wird das Sperrelement durch Schwer­ lastrollen 3, die an der Grubenwand montiert sind, über vertikale Träger 2 geführt. Die Hubbewegung erfolgt durch zwei gegen Kälte und Feuchtigkeit unempfindliche hydraulische Zylinder 4, die senkrecht zwischen den Trägern 2 montiert sind.
Das Hydraulikaggregat ist in einem getrennten Raum über- oder un­ terirdisch installiert. Es sollte sich aus technischen Gründen nicht mehr als 5 m von der Sperre entfernt befinden.
Die Träger 2 weisen die gleichen Abmessungen auf. Bei einer Sperrenbreite von zum Beispiel 9000 mm werden 6 Träger 2 vorgesehen, bei kürzeren Abmessungen weniger, bei breiteren Sperren mehr. Die Sperrenabmessungen können allen stati­ schen und räumlichen Gegebenheiten angepaßt werden.
Eine 9000 mm Sperre wird von zwei hydraulischen Zylindern 4 bewegt, die gleichlaufen. Das Hydraulikaggregat ist mit vorgespannten Druckkesseln ständig ohne Verzögerung arbeitsbereit. Hierdurch ergibt sich eine vergleichsweise hohe Hubgeschwindigkeit im Hinblick auf die zu bewegende Masse. Ein statisch wesentlicher Bestandteil der Konstruktion ist die Betongrube, an deren Wänden Schwerlastrollen 3 montiert sind. Pro Träger 2 sind auf jeder Seite zwei Schwerlastrollen 3 übereinander montiert, der Abstand ist auf die Länge der Träger 2 maximiert, da­ mit der Kraftübertragungshebel möglichst lang ist. Die Schwerlast­ rollen 3 weisen einen Durchmesser von etwa 200 mm auf. Die an den Außenseiten befindlichen Träger 2 werden auch auf der Grubenschmalseite durch Rollen geführt. Der Grubenbeton ist stark armiert und an den statisch wichtigen Stellen, den Breitseiten der Sperre, besonders dick ausgeführt. Die Hubhöhe der Sperre ist konstruktiv frei wählbar, die Träger 2 können dann länger und die Grube tiefer ausgeführt werden.
Die ausfahrbaren Teile sind aus optischen und Verletzungsgefahr­ gründen mit Blech zwischen den Trägern 2 verkleidet. In der Grube liegt ein Öl- und Regenwasserabscheiderabfluß vor. Die Grube ist auch im eingefahrenen Zustand durch Wartungsklappen zugänglich.
Nach einer weiteren Ausführungsform ist eine zusätzliche Personensperre vorgesehen. Hierbei weist die Sperre ein Vertikaltor auf. Gitterstäbe laufen durch Bohrungen im Sperrelement. Zwei kleinere hydraulische Zylinder 7 verlaufen durch zwei stärkere, hohle Rundpfosten und bewegen das Tor. Die hydraulischen Zylinder 7 stehen auf Konsolen, die an den je­ weils vorletzten Trägern 2 der Sperre befestigt sind. Die ganze Tor­ konstruktion liegt etwas außer der Mitte der Sperrenlängsachse, damit die hydraulischen Hauptzylinder 4 nicht in ihrer Bewegung behindert werden. Im eingefahrenen Zustand liegt der Oberholm 5 des Tores in einer Aussparung des Sperrelements, und zwar im Beton und Asphalt. Er kann zusätzlich mit einer Zackenschiene ver­ sehen sein.
Der Unterholm des Hubtores ist entsprechend der Anzahl der vertikalen Träger 2 der Sperre geteilt, da die Träger 2 der Durchfahrsperre aus statischen Gründen nicht in ihrem Querschnitt geschwächt werden dürfen. Die dadurch entstehenden Einzelteile des Hubtores werden mit dem starken Oberholm 5 während des Hubes bewegt. Im ausgefahrenen Zustand ist der Unterholm im Sperrelement arretiert.
Das Ausfahren des Sperrelements kann in verschiedenster Weise ge­ steuert werden, so z. B. automatisch bei Durchbrechen einer Ein­ gangsschranke, über einen elektrischen Betätigungsknopf oder über Funksignal.
Eine Straßensperre mit den hier gegebenen Abmessungen übersteht einen Anprall eines 2,5 t schweren Fahrzeuges mit einer Geschwindig­ keit von 50 km/h ohne wesentliche Eigenverformung.

Claims (2)

1. Quer zur Straße verlaufende Durchfahrsperre mit einer Grube und einem darin versenkbaren, kastenförmigen stählernen Sperrele­ ment relativ hoher Masse, das aus einer die Durchfahrt ermöglichen­ den versenkten Lage, in der es mit der Fahrbahn fluchtet, vermittels hydraulischer Zylinder in eine Sperrlage senkrecht nach oben aus­ fahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperr­ element einen oberen horizontal verlaufenden Stahlträger (1) und mehrere hieran anschließende vertikale Stahlträger (2) aufweist und daß jeweils auf jeder Seite jedes vertikalen Stahlträgers (2) zwei übereinander angeordnete Schwerlastrollen (3) an der aus Stahlbeton bestehenden Grubenwand befestigt sind, wobei die Schwer­ lastrollen (3) zur Führung des Sperrelements und zur Ableitung von Anprallkräften mit den vertikalen Stahlträgern (2) zusammenwirken und in der Sperrlage das Sperrelement nur zu etwa 1/3 seiner Höhe über die Fahrbahnoberfläche hinausragt.
2. Durchfahrsperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß ein Gitter mit Gitterstäben, die an ihrem oberen Ende durch einen starken Oberholm (5) verbunden sind, in dem Sperr­ element versenkbar angeordnet ist.
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