DE3611558C2 - - Google Patents

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Bilderzeugungsgerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einem in der DE-OS 20 31 500 beschriebenen, bekannten Bilderzeugungsgerät dieser Art nimmt die Entwicklungsvor­ richtung ihre Arbeitsstellung praktisch nur während der Zeit ein, während der das auf dem Bildträger ausgebildete Ladungs­ bild die Entwicklungszone passiert. Dadurch wird erreicht, daß außerhalb des Ladungsbilds liegende Bereiche des Bildträgers nicht beschädigt werden und nicht unnötigerweise Entwickler auf den Bildträger gelangt. Die Erzeugung von Bildern einwand­ freier Qualität ist auf diese Weise dennoch nicht gewähr­ leistet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bilderzeugungs­ gerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 derart weiterzubilden, daß ein gute Bildqualität erreichbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs angegebenen Merkmalen gelöst.
Die Entwicklungsvorrichtung wird erfindungsgemäß also erst dann aus ihrer Arbeitsstellung in ihre Ruhestellung bewegt, wenn die von der Übertragungsvorrichtung durchgeführte Bild­ übertragung beendet ist. Dadurch wird erreicht, daß der Bild­ träger seine Bewegung auch nach der Entwicklung störungsfrei fortführen kann, so daß eine einwandfreie Bildübertragung sichergestellt wird. Im Rahmen von Untersuchungen ist nämlich gefunden worden, daß das Bewegen der Entwicklungsvorrichtung aus der Arbeitsstellung in deren Ruhestellung geringfügige Ungleichförmigkeiten im Lauf des Bildträgers bzw. weiterer Bilderzeugungseinrichtungen hervorrufen kann, die zu einer Unschärfe des erhaltenen Bildes führen. Derartige Bildver­ schlechterungen werden erfindungsgemäß unterbunden, so daß scharfe Bilder, auf denen auch sehr feine Details genau nachgebildet werden, erreichbar sind.
Die Erfindung ist bei einem Schwarzweiß-Bilderzeugungsgerät, bei einem sogenannten Mehrfarben-Bilderzeugungsgerät, bei dem ein zusammengesetztes Bild in zwei oder mehr verschiedenen Farben erzeugt wird, sowie einem sogenannten Vollfarben- Bilderzeugungsgerät anwendbar. Der Begriff "Bilderzeugungsge­ rät" umfaßt in nachfolgender Beschreibung ein elektrofoto­ grafisches Kopiergerät, ein Farb-Druckgerät, wie z. B. einen ein Ausgabegerät eines Computers bildenden Farbdrucker, ein Faksimilegerät sowie verschiedene andere Bilderzeugungsgeräte.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt eines Zwei­ farben-Kopiergeräts mit zwei Entwicklungsvorrichtun­ gen gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 einen vergrößerten Teilquerschnitt des in Fig. 1 gezeigten Kopiergeräts zur Erläuterung der Bewegung der Entwicklungsvorrichtungen,
Fig. 3 einen weiteren vergrößerten Teilquerschnitt zur Erläuterung der Bewegung der Entwicklungsvor­ richtung zwischen ihrer Arbeitsstellung und ihrer Ruhestellung sowie zur Erläuterung der Drehbewegung einer Entwicklertrommel,
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Steuerschaltung des in Fig. 1 gezeigten Kopiergeräts und
Fig. 5 ein Impulsdiagramm zur Erläuterung der zeit­ lichen Beziehungen zwischen der Bewegung der Ent­ wicklungsvorrichtung zu ihrer Arbeitsstellung, ihrer Bewegung zu ihrer Ruhestellung, der Drehbewegung der Entwicklertrommel und weiterer Bilderzeugungsein­ richtungen.
Das Bilderzeugungsgerät ist vorzugsweise ein solches Gerät, bei dem ein elektrostatisches Ladungs­ bild durch bildmäßige Belichtung erzeugt, dieses Ladungs­ bild in ein sichtbares Bild entwickelt und das entwickelte Bild auf ein Bildempfangsmaterial übertragen wird. Nachfolgend wird ein elektrofotografisches Zweifarben-Kopiergerät näher be­ schrieben, das ein schwarzes und ein rotes Bild erzeugen kann. Zur Erzeugung des elektrostatischen Ladungsbilds sind verschiedene Verfahren anwendbar, wie z. B. das NP-Verfahren, bei dem nach einer ersten Aufladung eine zweite Aufladung mit gleichzeitiger Belichtung ent­ sprechend einem Farbauszug des Bildes durchgeführt und anschließend totalbelichtet wird, das Carlson­ verfahren, bei dem nach einer ersten Aufladung mit einem Farbauszug des Bilds belichtet wird, sowie weitere Verfah­ ren. Zur Vereinfachung der Beschreibung basiert das nach­ folgend erläuterte Ausführungsbeispiel auf dem Carlsonver­ fahren.
Gemäß Fig. 1 weist ein Bilderzeugungsgerät in Form eines elektrofotografischen Zweifarben-Kopiergeräts einen Bild­ träger in Form einer fotoleitfähigen Trommel 1 auf, die in unmittelbarer Nähe der Mitte des Geräts angeordnet ist und eine Oberflächenschicht aus einem elektrofotografischen fotoleitfähigen Material aufweist. Die fotoleitfähige Trommel 1 ist drehbar und demontierbar auf einer (nicht gezeigten) Achse gelagert und wird von einem (eben­ falls nicht gezeigten) Antriebsmotor angetrieben, wobei sie im Betrieb in Richtung eines Pfeils X, also im Uhrzeigersinn rotiert.
Um die fotoleitfähige Trommel 1 herum sind oberhalb der Trommel 1 ein erster Koronaentlader 2, an der rechten Seite der Trommel 1 Entwick­ lungsvorrichtungen 3 und 4, unterhalb der Trommel 1 ein Übertragungs-Koronaentlader 10₁ und ein Trenn-Koronaentlader 10₂ sowie an der linken Seite der Trommel 1 eine Reinigungsstation 11 ange­ ordnet.
In der Nähe des oberen Bereichs des Geräts ist ein opti­ sches System 5 angeordnet. Eine zu kopierende Vorlage wird von einem Vorlagenträger 50 getragen und von einer Vorlagen-Beleuchtungslampe 51 beleuchtet. Das durch die Beleuchtung erzeugte Lichtbild wird als Lichtinformation an einer Belichtungsposition E, die zwischen dem Koronaentlader 2 und der Entwicklungsvor­ richtung 3 liegt, über einen ersten Spiegel 52₁, einen zweiten Spiegel 52₂, einen dritten Spiegel 52₃, ein Vario­ objektiv 53, einen vierten Spiegel 52₄, einen fünften Spiegel 52₅ und einen sechsten Spiegel 52₆ auf die foto­ leitfähige Trommel 1 projiziert. Bei diesem Ausführungs­ beispiel kann der Abbildungsmaßstab der Kopie durch ent­ sprechende Betätigung des Varioobjektivs 53 geändert wer­ den. Zwischen der Belichtungsposition E und der Entwick­ lungsvorrichtung 3 sind eine Ladungsentfernungsvorrichtung 6 in Form einer Leuchtdiodenreihe oder dergleichen zur Entfernung überflüssiger Ladungen außerhalb des Bilderzeu­ gungsbereichs auf der fotoleitfähigen Trommel 1 sowie ein Potentialsensor 7 zur Bestimmung des Oberflächenpotentials der fotoleitfähigen Trommel 1 angeordnet. Zwischen der Reinigungsstation 11 und dem ersten Koronaentlader 2 be­ findet sich eine Vorbelichtungs-Lichtquelle 12, mit der restliche elektrische Ladungen von der fotoleitfähigen Trommel 1 entfernt werden.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das optische System 5 so ausgebildet, daß die von einem stationären Vorlagentisch getragene Vorlage von einem sich bewegenden optischen System abgetastet wird, jedoch kann es auch so ausgebildet sein, daß das optische System befestigt und der die Vorlage tragende Tisch bewegbar ist. Die Erfindung ist weiterhin auch bei einem solchen Gerät anwendbar, bei dem die von einem externen Gerät erzeugte Bildinformation in ein Lichtsignal, wie z. B. einen modulierten Laser­ strahl, umgesetzt und das der Bildinformation entsprechen­ de Lichtsignal auf die fotoleitfähige Trommel 1 projiziert wird.
Mit dem Zweifarben-Kopiergerät gemäß diesem Ausführungsbei­ spiel sind schwarze und rote Bilder erzeugbar, weshalb das Gerät zwei Entwicklungsvorrichtungen 3 und 4 aufweist. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diesen Fall beschränkt und auch bei solchen Geräten anwendbar, die eine Entwicklungs­ vorrichtung oder drei oder mehr Entwicklungsvorrichtungen aufweisen.
Nachfolgend wird der Bilderzeugungsvorgang auf der foto­ leitfähigen Trommel 1 näher erläutert. Zu Beginn des Bild­ erzeugungsvorgangs beginnt die fotoleitfähige Trommel 1 sich in Richtung des Pfeils X zu drehen und wird von dem Koronaentlader 2 gleichförmig aufgeladen (Ladeschritt). Die auf diese Weise aufgeladene fotoleitfähige Trommel 1 dreht sich weiter und wird an der Belichtungsposition E über das vorbeschriebene optische System 5 durch einen Schlitz dem der zu kopierenden Vorlage entsprechenden Bildlicht ausgesetzt (Belichtungsschritt), wodurch auf der fotoleitfähigen Trommel 1 ein dem Bild der Vorlage ent­ sprechendes elektrostatisches Ladungsbild erzeugt wird. Zu diesem Zeitpunkt werden außerhalb des Bildbereichs befind­ liche und daher nicht benötigte Ladungen von der Ladungs­ entfernungsvorrichtung 6 gelöscht. Der Potentialsensor 7 erfaßt das Oberflächenpotential der fotoleitfähigen Trom­ mel 1, worauf das Potential in Abhängigkeit von dem Meßer­ gebnis geeignet gesteuert wird. Das auf der fotoleitfähi­ gen Trommel 1 ausgebildete Ladungsbild wird zu den Ent­ wicklungsvorrichtungen 3 und 4 weitergefördert, die eine Entwicklungsstation darstellen. Das elektrostatische La­ dungsbild wird von einer der beiden Entwicklungsvorrich­ tungen 3 oder 4 in ein sichtbares Tonerbild entwickelt (Entwicklungsschritt).
Das auf diese Weise auf der fotoleitfähigen Trommel 1 erzeugte Tonerbild gelangt anschließend zu einer Übertra­ gungsstation, in der der Übertragungs-Koronaentlader 10₁ das Tonerbild auf Bildempfangsmaterial in Form von Kopier­ papier P, das mittels einer nicht gezeigten Fördervorrich­ tung zugeführt wird, überträgt (Übertragungsschritt). Das nun das Tonerbild tragende Kopierpapier P wird mittels des Trenn-Koronaentladers 10₂ von der fotoleitfähigen Trommel 1 abgelöst (Trennschritt). Anschließend wird das Kopierpa­ pier P von einem Förderband 13 zu einer zwei Walzen 14₁ und 14₂ aufweisenden Fixiervorrichtung 14 gefördert, in der das Tonerbild auf dem Kopierpapier P in ein beständi­ ges Bild fixiert wird (Fixierschritt). Als Fixiervorrich­ tung kann eine Wärme-Fixiervorrichtung, eine Druck-Fixier­ vorrichtung oder dergleichen verwendet werden.
Nach dem Fixieren des Bilds kann das Kopierpapier P bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel selektiv auf einem von drei Wegen weiterbewegt werden, wobei es auf einem dieser Wege von bewegbaren Steuerklappen 15 und 17 und Ausstoßwalzen 18 aus der Fixiervorrichtung unmit­ telbar auf einen Ablagetisch 19 ausgestoßen wird, wobei die bewegbaren Steuerklappen 15 und 17 die in Fig. 1 mit durchgezogenen Linien dargestellte Lage einnehmen. Dieser Weg wird in einer Einfach-Betriebsart gewählt, bei der lediglich auf einer Seite des Kopierpapiers P ein Bild erzeugt wird.
Wenn eine Überlagerungs-Betriebsart gewählt wird, wird nach der Ausbildung eines Bilds auf einer Seite des Ko­ pierpapiers P auf derselben Seite ein zusätzliches Bild erzeugt. In dieser Betriebsart befindet sich die Steuer­ klappe 15 in der mit unterbrochenen Linien angedeuteten Stellung, wodurch das Kopierpapier P von der Steuerklappe 15 in die mit einem Pfeil a angedeutete Richtung abge­ lenkt, von Transportwalzen 20 weitertransportiert und von einer Zwischenablage 21 aufgenommen wird, wobei ihre bild­ behaftete Seite unten liegt. Anschließend wird das Kopier­ papier P von einer Abförderwalze 22 aus der Zwischenablage 21 herausgefördert, um ein zweites Bild auf derselben Seite auszubilden. Das Kopierpapier P wird von Transport­ walzen 24 zu Registrierwalzen 25 weitergefördert, an denen es angehalten wird.
In der Zwischenzeit wurde durch die vorbeschriebenen Bild­ erzeugungsschritte auf der fotoleitfähigen Trommel 1 ein zweites Bild erzeugt und entwickelt. Das Kopierpapier P wird von den Registrierwalzen 25 derart zur Übertragungs­ station gefördert, daß es an der Übertragungsstation mit dem zweiten entwickelten Bild ausgerichtet ist. In der Übertragungsstation wird das zweite entwickelte Bild auf das Kopierpapier P übertragen. Nach der Fixierung des Tonerbilds wird das Kopierpapier P schließlich auf den Ablagetisch 19 ausgestoßen. Auf diese Weise können auf einer Seite eines Kopierpapiers überlagerte Bilder erzeugt werden.
Als dritte Möglichkeit kann eine Zweifach-Betriebsart gewählt werden, bei der auf beiden Seiten des Kopierpa­ piers P Bilder erzeugt werden. In dieser Betriebsart sind die bewegbaren Steuerklappen 15 und 17 in den mit durchge­ zogenen Linien dargestellten Stellungen und das das erste von den zwei Fixierwalzen 14₁ und 14₂ fixierte Bild tragen­ de Kopierpapier P wird zu den Ausstoßwalzen 18 gefördert. Zwischen der Steuerklappe 15 und der Steuerklappe 17 ist ein Sensor 16 zum Erfassen der Hinterkante des Kopierpa­ piers P angeordnet. Nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit­ spanne, nachdem der Sensor 16 die Hinterkante des Kopier­ papiers P erfaßt hat, halten die Ausstoßwalzen 18 an. Die Halteposition ist so festgelegt, daß die Hinterkante des Kopierpapiers P sich zwischen der Steuerklappe 17 und den Ausstoßwalzen 18 befindet. Daraufhin wird die Steuerklappe 17 in die mit unterbrochenen Linien angedeutete Stellung geschwenkt, worauf die Ausstoßwalzen 18 beginnen, sich in die entgegengesetzte Richtung zu drehen. Dadurch wird das Kopierpapier P in Richtung eines Pfeiles b gelenkt und von den Transportwalzen 20 zur Zwischenablage 21 gefördert, auf der es mit seiner Bildseite nach oben abgelegt wird. Anschließend wird das Kopierpapier P auf gleiche Weise wie bei der Überlagerungs-Betriebsart aus der Zwischenablage 21 abgefördert. In der Übertragungsstation empfängt es an der gegenüberliegenden Seite ein zweites Bild, so daß das erste und das zweite Bild auf der ersten bzw. der zweiten Seite eines Kopierpapiers P erzeugt werden.
Durch geeignete Auswahl der Transportwege sind daher drei Betriebsarten der Bilderzeugung realisierbar.
Nachfolgend werden die Entwicklungsvorrichtung 3 und 4 näher erläutert. Jede dieser Entwicklungsvorrichtungen kann beliebigen Aufbau haben. Zur Vereinfachung der Beschreibung haben die Entwicklungsvorrichtungen des Aus­ führungsbeispiels im wesentlichen denselben Aufbau und weisen jeweils eine Entwicklungswalze 3a bzw. 4a zum Tra­ gen von Entwickler auf. Die Entwicklungswalze 3a oder 4a enthält beispielsweise einen (nicht gezeigten) stationären Magnet und eine (nicht gezeigte) Entwicklertrommel, die den stationären Magnet einschließt und um diesen drehbar gelagert ist. Die Entwicklertrommel besteht aus nichtmag­ netischem Material, wie beispielsweise Aluminium oder Edelstahl. Alternativ ist es auch möglich, die Entwickler­ trommel stationär und den darin befindlichen Magnet dreh­ bar auszubilden, oder auch den Magnet und die Entwickler­ trommel drehbar zu machen.
Gemäß Fig. 2 sind an gegenüberliegenden Stirnseiten der Entwicklungswalzen 3a und 4a Walzen bzw. Abstandswalzen 3b und 4b angeordnet, deren Durchmesser geringfügig größer als der der Entwicklungswalzen ist. Wenn die Abstandswal­ zen 3b und 4b mit der in der Nähe ihrer Stirnseiten be­ findlichen Umfangsfläche der fotoleitfähigen Trommel 1 in Berührung gebracht werden, kann zwischen der fotoleitfähi­ gen Trommel 1 und der Entwicklertrommel ein Spalt mit einer vorbestimmten Breite aufrechterhalten werden. In Fig. 2 ist jeweils nur eine Abstandswalze gezeichnet und der Zustand, bei dem die Abstandswalzen 3b und 4b die fotoleitfähige Trommel 1 berühren, mit getrichelten Lini­ en dargestellt.
In dem Ausführungsbeispiel enthält die Entwicklungsvor­ richtung 3 roten Toner bzw. Entwickler, während die strom­ ab der Entwicklungsvorrichtung 3 angeordnete Entwicklungs­ vorrichtung 4 schwarzen Toner enthält. Die Entwicklungs­ vorrichtungen 3 und 4 sind mittels einer Verstellvorrich­ tung schwenkbar.
Die Verstellvorrichtung zum Verschwenken der Entwicklungs­ vorrichtungen wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 näher erläutert. Die Verstellvorrichtung weist für jede Entwicklungsvorrichtung einen Exzenter­ nocken auf. Gemäß Fig. 2 ist die Entwicklungsvorrichtung 3 zwischen ihrer mit gestrichelten Linien dargestellten Arbeitsstellung, bei der der Entwicklungsvorgang durch­ führbar ist, und einer mit durchgezogenen Linien darge­ stellten Ruhestellung, bei der kein Entwicklungsvorgang durchgeführt wird, schwenkbar. Die Entwicklungsvorrichtung 3 kann zwischen diesen beiden Stellungen um eine Achse 29 durch entsprechendes Drehen des Exzenternockens 8 verscho­ ben werden. In ähnlicher Weise kann die Entwicklungsvor­ richtung 4 zwischen ihrer Arbeitsposition (gestrichelte Linien) und ihrer Ruhestellung (durchgezogene Linien) um eine Achse 30 durch Drehen des Exzenternockens 9 verscho­ ben werden. In den Arbeitsstellungen sind die Abstandswal­ zen 3b bzw. 4b an den gegenüberliegenden Stirnseiten der Entwicklungswalzen 3a bzw. 4a in Kontakt mit der fotoleit­ fähigen Trommel 1, so daß die Entwicklungsvorrichtung 3 bzw. 4 ihren Entwicklungsvorgang durchführen kann. In der Ruhestellung sind die Entwicklungsvorrichtung 3 bzw. 4 und damit die Abstandswalzen 3b bzw. 4b von der fotoleitfähi­ gen Trommel 1 beabstandet, so daß kein Entwicklungsvorgang durchführbar ist.
Die Exzenternocken 8 und 9 werden jeweils über ein Unter­ setzungsgetriebe von einem Motor M1 bzw. M2 angetrieben. Die Drehrichtung der Motoren M1 und M2 ist umkehrbar, so daß die Exzenternocken sowohl zum Hin- als auch zum Weg­ schwenken der Entwicklungsvorrichtungen 3 und 4 zu bzw. von ihrer Arbeitsstellung drehbar sind. Anstelle der Moto­ ren kann auch ein Solenoid oder dergleichen verwendet werden, wobei der Solenoid in diesem Fall selektiv ein- und ausgeschaltet wird, um den Exzenternocken entsprechend zu drehen. Es versteht sich von selbst, daß auch eine andere Verstellvorrichtung zum Verschwenken oder Verschieben der Entwick­ lungsvorrichtungen verwendbar ist.
Nachstehend wird das Verschwenken der Entwicklungsvorrich­ tung 3 unter Bezugnahme auf Fig. 3 näher erläutert. Wenn die Entwicklungsvorrichtung 3 von ihrer Ruhestellung in ihre Arbeitsstellung geschwenkt werden soll, dreht sich der Motor M1 in Vorwärtsrichtung, wodurch sich der Exzen­ ternocken 8 um seine Drehachse 8a aus seiner mit durchge­ zogenen Linien gezeichneten Stellung im Uhrzeigersinn dreht (in diesem Ausführungsbeispiel die Vorwärtsdrehung). Am Exzenternocken 8 ist eine Federverankerung 27a ange­ bracht, während am Gerätekörper eine Federverankerung 27b angebracht ist. Zwischen den beiden Federverankerungen 27a und 27b ist eine Feder 28 derart eingespannt, daß der Exzenternocken 8 in Richtung einer die Federverankerung 27a und 27b verbindenden Linie gedrückt wird. Der Exzen­ ternocken 8 dreht sich weiterhin im Uhrzeigersinn. Wenn die die Federverankerung 27a und 27b verbindende Linie bezüglich der Drehung im Uhrzeigersinn stromab einer die Drehachse 8a des Exzenternockens 8 und die Federveranke­ rung 27b verbindenden Linie 1 zu liegen kommt, wird der Motor M1 ausgeschaltet. Der Exzenternocken 8 dreht sich draufhin infolge der Kraft der Feder 28 weiter, wodurch die Entwicklungsvorrichtung 3 so lange weiterbewegt wird, bis die zur Entwicklungswalze 3a koaxialen Abstandswalzen 3b die fotoleitfähige Trommel 1 berühren, womit die Ar­ beitsstellung erreicht ist und die Entwicklungsvorrichtung 3 anhält.
Wenn die Entwicklungsvorrichtung 3 aus ihrer Arbeitsstel­ lung in ihre Ruhestellung bewegt werden soll, dreht sich der Motor M1 in die entgegengesetzte Richtung, wodurch sich der Exzenternocken 8 um seine Drehachse 8a aus seiner mit gestrichelten Linien gezeichneten Stellung im Gegen­ uhrzeigersinn wegdreht (Rückwärtsdrehung). Diese Drehbewe­ gung dauert so lange an, bis die die Federverankerung 27a und 27b verbindende Linie bezüglich der Drehung im Gegen­ uhrzeigersinn stromab der die Drehachse 8a des Exzenter­ nockens 8 und die Federverankerung 27b verbindenden Linie 1 zu liegen kommt, woraufhin der Motor M1 abgeschaltet wird. Anschließend dreht sich Exzenternocken 8 infolge der Kraft der Feder 28 im Gegenuhrzeigersinn weiter. Wenn der Exzenternocken 8 einen am Gerätekörper befestigten Anschlag 26 berührt, hält die Entwicklungsvorrichtung 3 an. Dies ist die Ruhestellung der Entwicklungsvorrichtung. Die Entwicklungsvorrichtung 3 dreht sich in dieser Weise um ihre Drehachse 29, um zwischen ihrer Arbeits- und Ruhe­ stellung zu wechseln.
Nachfolgend wird die Drehung der Entwicklertrommel näher erläutert. Koaxial zur Drehachse 29 ist ein Zahnrad 31 angeordnet, dessen Drehbewegung über ein zur Drehachse der Entwicklungswalze 3a koaxiales Zahnrad 32 auf die Entwick­ lertrommel der Entwicklungswalze 3a übertragen wird. Das Zahnrad 31 kämmt auf der anderen Seite mit einem von einem Motor M3 angetriebenen Zahnrad 34, so daß die Dreh­ antriebskraft des Motors M3 auf das Zahnrad 31 und das Zahnrad 32 übertragen wird, und dadurch die Entwicklertrom­ mel der Entwicklungswalze 3a in Drehbewegung versetzt wird.
Die Entwicklertrommel der Entwicklungswalze 4a der anderen Entwicklungsvorrichtung 4 wird von einem nicht gezeigten Motor M4 über einen ähnlichen Antriebsmechanismus ange­ trieben.
Fig. 4 zeigt eine Steuereinrichtung des vorstehend be­ schriebenen Kopiergeräts. Einer Zentraleinheit bzw. CPU 40 werden Signale eines Entwicklungsvorrichtungs-Wählschal­ ters 41, eines Kopierschalters 42, eines Ko­ pierbetriebsart-Wählschalters 43 und dergleichen zuge­ führt. In Übereinstimmung mit entsprechenden Befehlen der CPU 40 wird die Drehbewegung der Motoren M1, M2, M3 und M4, der Betrieb des ersten Koronaentladers 2, der Betrieb der Belichtungslampe 51, der Betrieb des optischen Systems 5, der Betrieb des Übertragungs-Koronaentladers 10₁, die Drehbewegung der fotoleitfähigen Trommel 1 und dergleichen mehr über zugeordnete Treiber 45₁ bis 45₉ gesteuert.
Der Kopiervorgang wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Fig. 4 sowie auf das in Fig. 5 gezeigte Impulsdiagramm näher erläutert. Dabei wird davon ausgegangen, daß die den schwarzen Toner enthaltende Entwicklungsvorrichtung 4 sich bereits in ihrer Arbeitsstellung befindet, daß eine erste Vorlage mit rotem Toner und eine zweite Vorlage mit schwarzem Toner entwickelt werden soll und daß die ent­ sprechenden ersten und zweiten Ladungsbilder nach ihrer Entwicklung auf ein- und dieselbe Seite eines Kopierpapiers in Überlagerung übertra­ gen werden sollen.
Zunächst wird mittels des Entwicklungsvorrichtungs-Wähl­ schalters 41 der rote Toner ausgewählt und mittels des Kopierbetriebsarten-Wählschalters 43 die Überlagerungs- Betriebsart angewählt. Der Kopiervorgang wird durch Betä­ tigung des Kopierschalters 42 gestartet. Zum Zeitpunkt T₀ (t=0) wird der nicht gezeigte Antriebsmotor der foto­ leitfähigen Trommel 1 eingeschaltet, so daß sich die foto­ leitfähige Trommel 1 zu drehen beginnt. Zu einem Zeitpunkt T₁₁ führt die CPU 40 den Treibern 45₁ und 45₂ derartige Signale zu, daß die Exzenternocken 8 und 9 in Vorwärts- bzw. Rückwärtsrichtung gedreht werden, um die Entwick­ lungsvorrichtungen entsprechend zu schwenken. Daraufhin beginnen die Motoren M1 und M2 sich bis zu einem Zeitpunkt T₁₂ zu drehen. Infolgedessen erreicht die den roten Toner enthaltende Entwicklungsvorrichtung 3 zu einem Zeitpunkt T₁₃ ihre Arbeitsstellung, während die Entwicklungsvor­ richtung 4 sich zu einem Zeitpunkt (T₁₁+ΔT) zu ihrer Ruhestellung zu bewegen beginnt und dort in Stellung ge­ bracht wird. Zu einem Zeitpunkt T₁₄, der etwas später als der Zeitpunkt T₁₃ liegt, bei dem die Entwicklungsvor­ richtung 3 ihre Arbeitsstellung erreicht, wird von der CPU 40 ein Signal zum Drehen der Entwicklertrommel der Ent­ wicklungswalze 3a übertragen, so daß der Motor M3 sich zu drehen beginnt. Während dieses Zeitraums wird der die Entwicklertrommel der Entwicklungswalze 4a antreibende Motor M4 nicht gedreht. Der Zeitpunkt T₁₃ kann mit dem Zeitpunkt T₁₄ zusammenfallen. Anschließend wird der Bild­ erzeugungsvorgang durchgeführt, indem der erste Koronaent­ lader 2 zu einem Zeitpunkt T₁₅, die Belichtungslampe 51 zu einem Zeitpunkt T₁₆ und der Übertragungs-Koronaentlader 10₁ zu einem Zeitpunkt T₁₇ eingeschaltet werden. Wenn die Belichtungslampe 51 eingeschaltet wird, beginnt das opti­ sche System 5 die erste Vorlage abzutasten, wodurch ein der ersten Vorlage entsprechendes Ladungsbild auf der fotoleitfähigen Trommel 1 erzeugt wird. Dieses Ladungsbild wird mit dem in der Entwicklungsvorrichtung 3 enthaltenen roten Toner entwickelt. Währendessen wird ein Kopierpa­ pier P zugeführt und das rot entwickelte Bild von dem Übertragungs-Koronaentlader 10₁ auf dieses übertragen. Nach Beendigung der Übertragung des entwickelten Bilds wird der Übertragungs-Koronaentlader 10₁ zu einem Zeitpunkt T₂₀ ausgeschaltet. Der erste Koronaentlader 2 und die Belichtungslampe 51 werden bereits vorher zu Zeit­ punkten T₁₈ bzw. T₁₉ ausgeschaltet. In diesem Ausführungs­ beispiel werden der erste Koronaentlader 2 und der Über­ tragungs-Koronaentlader 10₁ zu verschiedenen Zeitpunkten ein- und ausgeschaltet. Es ist jedoch auch möglich, beide gleichzeitig ein- und auszuschalten, d. h. der Zeitpunkt T₁₇ kann mit dem Zeitpunkt T₁₅ und der Zeitpunkt T₁₈ kann mit dem Zeitpunkt T₂₀ zusammenfallen.
Nach Beendigung der Bildübertragung wird das Kopierpapier P zur Fixiervorrichtung 14 transportiert, in der das Bild auf ihm fixiert wird. Anschließend wird das Kopierpapier P gemäß vorstehender Beschreibung mit der bildtragenden Fläche an seiner Unterseite auf der Zwischenablage 21 abgelegt. Währenddessen werden zu einem Zeitpunkt T₁ der die fotoleitfähige Trommel 1 antreibende Motor sowie der Motor M3 ausgeschaltet, wodurch sowohl die fotoleitfähige Trommel 1 als auch die Entwicklertrommel der Entwicklungs­ walze 3a in ihrer Drehung anhalten. Dabei ist es nicht unbedingt notwendig, daß die Entwicklertrommel gleichzei­ tig mit der fotoleitfähigen Trommel 1 angehalten wird.
Als nächstes wird eine zweite Vorlage auf den Vorlagen­ tisch 50 gelegt und der Entwicklungsvorrichtungs-Wähl­ schalter 41 auf den schwarzen Toner umgeschaltet. Darauf­ hin wird der Kopierschalter 42 betätigt, um den Kopiervor­ gang erneut zu beginnen. Der Antriebsmotor der fotoleitfä­ higen Trommel 1 wird zu einem Zeitpunkt T₀₀ eingeschaltet, so daß die fotoleitfähige Trommel 1 sich zu drehen be­ ginnt. Zu einem nachfolgenden Zeitpunkt T₂₁ führt die CPU 40 den Treibern 45₁ und 45₂ derartige Signale zu, daß die Exzenternocken 8 und 9 in Rückwärts- bzw. Vorwärtsrichtung gedreht werden, um die Entwicklungsvorrichtung dadurch umzuschalten. Als Folge davon beginnen die Motoren M1 und M2 sich bis zu einem Zeitpunkt T₂₂ zu drehen. Die Entwick­ lungsvorrichtung 4 erreicht dadurch zu einem Zeitpunkt T₂₃ ihre Arbeitsstellung, während die Entwicklungsvorrichtung 3 sich zu einem Zeitpunkt T₂₁+ΔT zu ihrer Ruhestellung zu bewegen beginnt und dort in Stellung gebracht wird. Zu einem Zeitpunkt T₂₄, der geringfügig später liegt als der Zeitpunkt T₂₃, bei dem die Entwicklungsvorrichtung 4 ihre Arbeitsstellung erreicht, gibt die CPU 40 ein Signal zum Drehen der Entwicklertrommel der Entwicklungswalze 4a aus, wodurch der Motor M4 zu drehen beginnt. Währenddessen dreht sich der Motor M3 nicht. Der Zeitpunkt T₂₃ kann mit dem Zeitpunkt T₂₄ zusammenfallen. Anschließend wird der Bilderzeugungsvorgang fortgesetzt, wobei der erste Korona­ entlader 2 zu einem Zeitpunkt T₂₅, die Belichtungslampe 51 zu einem Zeitpunkt T₂₆ und der Übertragungs-Koronaentlader 10₁ zu einem Zeitpunkt T₂₇ eingeschaltet werden. Nach dem Einschalten der Belichtungslampe 51 beginnt das optische System 5, die zweite Vorlage abzutasten, so daß ein dieser entsprechendes Ladungsbild auf der fotoleitfähigen Trommel 1 erzeugt wird. Das Ladungsbild wird von der Entwicklungs­ vorrichtung 4 mit schwarzem Toner entwickelt. Währenddes­ sen wird das Kopierpapier P von der Zwischenablage 21 her zugeführt und das schwarz entwickelte Bild mit Hilfe des Übertragungs-Koronaentladers 10₁ auf dieses übertragen. Nach vollständiger Übertragung des Bildes auf das Kopierpa­ pier P wird der Übertragungs-Koronaentlader 10₁ zu einem Zeitpunkt T₃₀ ausgeschaltet. Zuvor werden der erste Koro­ naentlader 2 und die Belichtungslampe 51 zu einem Zeitpunkt T₂₈ bzw. T₂₉ ausgeschaltet. Wie beim vorstehend beschriebenen Fall können der Zeitpunkt T₂₇ mit dem Zeitpunkt T₂₅ und der Zeitpunkt T₂₈ mit dem Zeitpunkt T₃₀ zusammenfallen. Das nunmehr das Bild tragende Kopierpapier P wird zur Fixiervorrichtung 14 gefördert, bei der das Bild fixiert wird. Anschließend wird das Kopierpapier P aus dem Gerät ausgestoßen. Zu einem Zeitpunkt T₂ werden der Antriebsmotor der fotoleitfähigen Trommel 1 und der Motor M4 ausgeschaltet, so daß die fotoleitfähige Trommel 1 und die Entwicklertrommel der Entwicklungswalze 4a ihre Drehung beenden.
Auf die vorstehend beschriebene Weise werden ein der er­ sten Vorlage entsprechendes rotes Bild und ein der zweiten Vorlage entsprechendes schwarzes Bild auf ein und dersel­ ben Seite des Kopierpapiers P in Form eines überlagerten Zweifarbenbilds erzeugt.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel schwenkt die Entwicklungsvorrichtung 3 zum Zeitpunkt T₂₁ aus ihrer Arbeitsstellung in ihre Ruhestellung. Dies kann jedoch auch nach Beendigung der Übertragung des ersten Bilds durchgeführt werden. Die Entwicklungsvorrichtung 3 wird z. B. unmittelbar nach dem Ausschalten des Übertragungs- Koronaentladers 10₁ zum Zeitpunkt T₂₀ in ihre Ruhestellung gebracht und die fotoleitfähige Trommel 1 zum Zeitpunkt T₁ angehalten. Dies ist eine mögliche Alternative. Wie aus Fig. 5 zu erkennen ist, wird beim Ausführungsbeispiel die Entwicklungsvorrichtung 4 nach Abschluß der zweiten Bild­ erzeugung in ihrer Arbeitsstellung gelassen. In ähnlicher Weise ist es jedoch eine mögliche Alternative, die Ent­ wicklungsvorrichtung 4 nach Abschluß der Übertragung des zweiten Bilds aus ihrer Arbeitsstellung in ihre Ruhestel­ lung zu schwenken. So ist es z. B. möglich, die Entwick­ lungsvorrichtung 4 unmittelbar nach dem zum Zeitpunkt T₃₀ stattfindenden Ausschalten des Übertragungs-Koronaentla­ ders 10₁ in ihre Ruhestellung zu bringen und die fotoleit­ fähige Trommel 1 zum Zeitpunkt T₂ anzuhalten.
Mit anderen Worten, die jeweils verwendete Entwicklungs­ vorrichtung kann nach Abschluß der Bildübertragung eines Bilds aus ihrer Arbeitsstellung in ihre Ruhestellung ge­ bracht werden. Die zeitliche Steuerung bzw. der Zeitpunkt dieser Bewegung muß nicht notwendigerweise dem Abschalten des Übertragungs-Koronaentladers folgen, wie dies vorste­ hend beschrieben wurde. So kann z. B. der Abschluß der Bildübertragung mit Hilfe eines nicht gezeigten Sensors, Zeitgebers oder dergleichen erfaßt und die Entwicklungs­ vorrichtung auf ein entsprechendes Erfassungssignal hin bewegt werden.
Für den Fall, daß die verwendete Entwicklungsvorrichtung gemäß Fig. 5 bis zum Beginn der nächsten Bilderzeugung in ihrer Arbeitsstellung gelassen wird, und wenn die als letztes verwendete Entwicklungsvorrichtung bei der näch­ sten Bilderzeugung als erste verwendet wird, ist in vor­ teilhafter Weise keine Zeit erforderlich, um die Entwick­ lungsvorrichtung beim Beginn der nächsten Bilderzeugung zu bewegen, bzw. braucht diese nicht bewegt zu werden.
Wenn die zu verwendende Entwicklungsvorrichtung aus ihrer Ruhestellung in ihre Arbeitsstellung bewegt wird, wird die Entwicklungsvorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel vor dem Beginn der Aufladung bewegt. Eine mögliche Alternative hierzu ist es jedoch, die Entwicklungsvorrichtung nach dem Beginn der Aufladung in ihre Entwicklungs- bzw. Arbeits­ stellung zu bringen, wenn dies vor dem Beginn der Belich­ tung stattfindet. Demzufolge ist es erforderlich, daß sich die Entwicklungsvorrichtung vor dem Beginn der Belichtung zu ihrer Arbeitsstellung bewegt.
Wenn kein Bild erzeugt wird, ist es weiterhin möglich, die Entwicklungsvorrichtung bzw. -vorrichtungen stets in ihrer Arbeitsstellung bzw. -stellungen zu lassen und bei Beginn der Bilderzeugung die nicht benötigte Entwicklungsvorrich­ tung in ihre Ruhestellung zu schwenken.
Vorstehend wurde als Beispiel eines Betriebsablaufs die Erzeugung eines überlagerten Bilds erläutert. Jedoch kön­ nen durch geeignete Wahl des Transportwegs des Kopierpa­ piers P die Normal-Kopierbetriebsart und die Zweifach- Kopierbetriebsart durchgeführt werden. Die Zeitpunkte des Ein- und Ausschaltens während der Erzeugung eines Bilds können auf ähnliche Weise wie vorstehend beschrieben fest­ gelegt werden.
Während des Entwickelns wird an die Entwicklertrommel der ausgewählten Entwicklervorrichtung vorzugsweise eine geeig­ net festgelegte Entwicklungsspannung angelegt, um ein im gewünschten Ausmaß entwickeltes Bild zu erzielen.
Wie aus vorstehender Beschreibung zu erkennen ist, werden erfindungsgemäß die Bewegung der Entwicklungsvorrichtung auf ihrer Arbeitsstellung in ihre Ruhestellung und die Bewegung derselben aus ihrer Ruhestellung in ihre Arbeits­ stellung nicht während der bildmäßigen Belichtung oder der Bildübertragung durchgeführt. Daher wird die fotoleitfähi­ ge Trommel während der bildmäßigen Belichtung keiner Er­ schütterung bzw. keinem Stoß ausgesetzt, die bzw. der ansonsten von der Bewegung der Entwicklungsvorrichtung hervorgerufen werden könnte, so daß das Bild während des Belichtungsvor­ gangs nicht verschwommen wird. Dasselbe trifft auch auf den Zeitraum der Bildübertragung zu, so daß keine Gefahr besteht, daß das übertragene Bild falsch ausgerichtet ist. Durch Festlegung des zeitlichen Ablaufs der Bewegung der Entwicklungsvorrichtung sind daher erfindungsgemäß unver­ schwommene Bilder mit guter Qualität erzielbar.

Claims (7)

1. Bilderzeugungsgerät mit einem bewegbaren Bildträger, einer Ladevorrichtung zur elektrischen Aufladung des Bild­ trägers, der nach der Aufladung zum Ausbilden eines Ladungs­ bilds mittels einer Belichtungsvorrichtung bildmäßig belichtet wird, mindestens einer Entwicklungsvorrichtung zur Entwicklung des Ladungsbilds, wobei die Entwicklungsvorrichtung zwischen einer Arbeitsstellung, in der die Entwicklung des Ladungsbilds durchgeführt wird, und einer Ruhestellung bewegbar ist, in der sie aus ihrer Arbeitsstellung zurückbewegt ist, sowie mit einer Übertragungsvorrichtung zur Übertragung des von der Entwicklungsvorrichtung entwickelten Ladungsbilds auf Bild­ empfangsmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß das Bewegen der Entwicklungsvorrichtung aus deren Arbeitsstellung in deren Ruhestellung erst nach Beendigung (T₂₀) der von der Über­ tragungsvorrichtung (10₁) durchgeführten Bildübertragung durchgeführt wird.
2. Bilderzeugungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Entwicklungsvorrichtung vor Beginn (T₁₆) der bildmäßigen Belichtung durch die Belichtungsvorrichtung in ihre Arbeitsstellung bewegt wird.
3. Bilderzeugungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Bewegen der Entwicklungsvorrichtung in die Arbeitsstellung vor Inbetriebnahme (T₁₅) der Ladevorrichtung (2) durchgeführt wird.
4. Bilderzeugungsgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Bewegen der Entwicklungsvorrichtung nach Bewegungsbeginn (T₀) des Bildträgers (1) durchgeführt wird.
5. Bilderzeugungsgerät nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bewegen der Ent­ wicklungsvorrichtung aus der Arbeitsstellung in die Ruhe­ stellung vor dem Anhalten (T₁) des Bildträgers (1) durchge­ führt wird.
6. Bilderzeugungsgerät nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Entwicklungsvor­ richtungen (3, 4) vorgesehen sind, die verschiedenfarbige Ent­ wickler enthalten, und daß jeweils nur eine der Entwicklungs­ vorrichtungen (3, 4) von ihrer Arbeitsstellung in ihre Ruhe­ stellung bzw. von ihrer Ruhestellung in ihre Arbeitsstellung bewegt wird.
7. Bilderzeugungsgerät nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Ent­ wicklungsvorrichtung einen Entwicklerträger (3a, 4a) zur Zufuhr des Entwicklers zu dem auf dem Bildträger (1) befind­ lichen Ladungsbild aufweist, wobei der Entwicklerträger (3a, 4a) nahe seiner gegenüberliegenden Stirnseiten mit dem Bild­ träger (1) in Berührung bringbare Einrichtungen (3b, 4b) auf­ weist, die zwischen dem Bildträger (1) und ihm einen Spalt aufrechterhalten, wenn sich die ihm zugehörige Entwicklungs­ vorrichtung in ihrer Arbeitsstellung befindet.
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