DE361249C - Verfahren zur Gasreinigung im elektrischen Hochspannungsfeld - Google Patents
Verfahren zur Gasreinigung im elektrischen HochspannungsfeldInfo
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- DE361249C DE361249C DEL45910D DEL0045910D DE361249C DE 361249 C DE361249 C DE 361249C DE L45910 D DEL45910 D DE L45910D DE L0045910 D DEL0045910 D DE L0045910D DE 361249 C DE361249 C DE 361249C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C3/00—Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
- B03C3/34—Constructional details or accessories or operation thereof
- B03C3/38—Particle charging or ionising stations, e.g. using electric discharge, radioactive radiation or flames
Description
- Verfahren zur Gasreinigung im elektrischen Hochspannungsfeld. Die elektrische Gasreinigung ist nur dann vorteilhaft durchführbar, wenn dein zu reinigenden Grase ganz bestimmte Eigenschaften innewohnen. Denn nur unter ganz bestimmten Bedingungen, die die Anzahl und die Verteilung; der im Gase befindlichen Ionen, ihre Beweglichkeit und die Bildung neuer Ionen durch Stoßionisation betreffen, gelingt es, durch Anlegen eines hochgespannten Feldes an die Ausströmerelektrode die erforderliche Ionisation bei der für die Reinigung des Gases erforderlichen Gesamtspannung zu erzeugen. Sind aber die genannten Bedingungen nicht dauernd' erfüllt, dänn unterliegt das Entstaubungsverfahren ernsten, manchmal unüberwindlichen Schwierigkeiten. Am häufigsten machen sich diese Schwierigkeiten bemerkbar, wenn dias Gas bei der gewünschten Arbeitsspannung zu wenig Strom leitet. Wird in diesen v Falle die Arbeitsspannung erhöht, so erhält man anstatt der erwünschten größeren Leitfähigkeit im Gase Funkenüberschläge oder Lichtbogenbildungen zwischen den Ausströmer- und. Niederschlagselektroden der Reinigungskammer.
- Die Erfindung verfolgt den Zweck, das elektrische Gasreinungsverfahren so auszubilden, daß es -von der zufälligen Gasbeschaffenheit tunlichst uniabhängig wird. Erreicht wird dies dadurch, däß außer der üblichen Ionisation durch die an dem hochgespannten Feld angelegte Aussträmerelektrode an deren Oberfläche noch eine besondere Ionenzufuhr durch einen unabhängig regelbaren Vorgang hervorgerufen wird. Auf diese Weise läßt sich die Ionisation des Gases an der Ausströmerelektrode auf den erforderlichen Betrag bringen" und eine homogenere Verteilung des Kraftfeldes im Kammerquerschnitt, also eine bessere Ausnutzqng der Kammer erreichen.
- Für die besondere Ionenzufuhr kann irgendein bekannter, ionenbilden.der Energieumsatz benutzt werden, z. B. eine von der üblichen die Entstaubung bedingenden Entladung der Ausström:erelektrode unabhängige Bü schelentliadnung an oder neben dieser Elektrode. Dieser Fall ist in Abb. r schematisch dargestellt. Die Ausströmerelektrode besteht aus zwei parallelen Drähten B., .und B2, die sich innerhalb der rohrförmigen Niederschlagselektrode A befinden. Zwischen den beiden Drähten wird eine Hochspannung aufrechterhalten, die keine Gleichspannung zu sein braucht. Sie wird vom Transformator TZ geliefert, der mrit Wechselstrom oder noch besser so mit Hochfrequenz gespeist wird, daß eine hohe Spannung bei einer geringen Leistung erzeugt wird-. Das hat den Vorteil" d-aß zwischen, den Drähten: BI, B. eine kräftige Ionisation erzeuigt werden kas-in" ohne daß angesichts des Mangels an Leistung eine Funken-oder Lichtbogenentladung auftreten kann. Die Elektrode B, sowie die Niederschlagselektrode A sind in üblicher Weise und mit bekannter Wirkung an eine hohe Gleichspannung angelegt, in Abb. r an die pulsierende Gleichspannung, die durch Gleichrichtung der vom Transfor=tor T,. gelieferten Wechselspannurig an der Gleichrichterscheibe G entsteht.
- Als weiteres Beispiel eines unabhängigen ionisierenden. Vorgangs kann auch die an sich bekannte Ionnsation durch Flammen in den Dienst des Erfindungsgedankens gestellt werden-. Die einfachste Anwendungsform einer Flamme als Quelle für die besondere Ionenzufuhr wäre offenbar die, die Ausströmerelektrode röhrenförmig zu gestalten- und das Rohr der ganzen Länge nach in Abständen mit Öffnungen, zu versehen. Wenn man dann aus den Öffnungen ein brennbares Gas oder ein entzündbares Gasgemisch austreten läßt und dafür sorgt, d'aß es in Form von kleinen Flammen an der Elektrodenoberfläche abbrennt, so hat man die gewünschte regelbare Ionisation in reichlichem Maße zur Hand. Jedoch scheitert diese einfachste Ausführungsform daran, daß sowohl' der Zug des zu reinigenden Gases .als auch das hochgespannte elektrische Feld zwischen der Ausströmer- und der Niederschlagselektrode dahinwirken, die Flammen auszulöschen. Es - entsteht so die Aufgabe, eine Ausströmerelektrode auszubilden, bei der der Verbrennungsvorgang unbehelligt durch die erwähnten Einflüsse stattfinden kann und so die erforderliche Ionenzahl an das zu reini= gerade Gas abgegeben wind. Die Abb. 2a, 2b und 3 veranschaulichen zwei Ausführungsformen einer solchen Elektrode, und zwar Abb. 2a und 2b für den Fall, daß eine Entstauhungskamm@er benutzt wird, bei der die zu reinigenden- Gase in Richtung der Pfeile, also senkrecht zur Elektrodenoberfläche strömen, während Abb-. 3 für eine Kammher bestimmt ist, bei der die Gasströmung parallel und längs, der Elektrodenoberfläche erfolgt.
- Abb.2a ist ein Querschnitt und Abb.2b eine Längsansicht der Elektrode, während im Falle der Abb.3 eine Längsansicht genügt, um die Sachlage erkenntlich zu machen. In den Abbildungen sind mit »Gas« und »Luft« die Rohre bezeichnet, durch die die betreffenden Gase hindurchströmen. B sind die Brenner, an deren Mündung der Verbrennungsvorgang stattfindet. Natürlich kann die Vermischung der Gase, anstatt, wie in den Abbildungen dargestellt, für jeden Brenner einzeln, auch für eine größere Anzahl Brenner auf einmal erfolgen. Dann wird das eine Gaszuführungsrohr gespart, indem ein einziges Rohr die fertige Gasmischung führt. S1 und S= sind durch Halter H an den Gaszuführungsrohren befestigte Schutzschirme, die den Verbrennungsvorgang gegen den Luftzug und den elektrischen Wind schützen. Zwischen diesen beiden Schutzwänden befindet sich ein weiterhin mit >»Spalt« bezeichneter Durchgang, durch dem, die leitenden, ionisierten: Gase an den Rändern der Sdvutzschirrne vorbei in den Raum der Entstaubungskammer eintreten. Die Ausströmere@lektrode wird in diesem Falle nicht mehr von dem. inneren Rohr mit seinen Brennermündungen, das durch die Schutzwände von @dein Hochspannungsfeld vollständig elektrostatisch: abgeschirmt wird, sondern von den Rändern der Spaltöffnungen in den Schutzschirmen gebildet.
- Bei von Ausströmerefektroden der zuletzt besprochenen Form werden die Flammen so eingestellt, daß sie um eine geringe Länge aus dem Spalt herausbrennem Wenn der Luftzug und der elektrische Wind einsetzen, wird der Verbrennungsvorgang außerhalb des Spaltes unterbrochen, kann sich aber innerhalb der Schutzbleche ungestört abspielen, wobei sich seine Wirkung nach außen durch die erwünschte Ionenzufuhr bemerkbar.
Claims (3)
- PATE \TT-A#N- SPRüCfiE: i. Verfahren zur Gasreinigung im elektrischen - Hochspannungsfeld, dadurch gekennzeichnet, äaß außer- der Ionisation durch die an dem hochgespannten Feld liegende Ausströmerelektrode an deren Oberfläche noch eine besondere Ionenzufuhr durch einen unabhängig regelbaren Vorgang, z. B. durch Büschelentladung oder- Flammenionisation,- hervorgerufen wird.
- 2. Einrichtung für das Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß neben der mit hochgespanntem Gleichstrom gespeisten Ausströmerelektrode (B,) noch eine oder mehrere gegen die erste isolierte Elektroden (B2) angeordnet sind, derart, daß vorzugsweise durch Entladung ein 2r Wechselspamiüng oder Hochfrequenz zwischen der Gleichstrom-Ausströmerellektrode (B,) und der oder den benachbarten Elektroden (Bz) eine Büschelentladüng auftritt.
- 3. Einrichtung für das Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Brennermündungen tragendes Rohr für die Flammenionisation von an der Hochspannung liegenden Schutzwänden. umgeben ist, in denen sich. Öffnungen (Spalte) befinden, deren Ränder die Ausströmerelektrode bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL45910D DE361249C (de) | 1917-11-30 | 1917-11-30 | Verfahren zur Gasreinigung im elektrischen Hochspannungsfeld |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL45910D DE361249C (de) | 1917-11-30 | 1917-11-30 | Verfahren zur Gasreinigung im elektrischen Hochspannungsfeld |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE361249C true DE361249C (de) | 1922-10-12 |
Family
ID=7271371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL45910D Expired DE361249C (de) | 1917-11-30 | 1917-11-30 | Verfahren zur Gasreinigung im elektrischen Hochspannungsfeld |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE361249C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1170376B (de) * | 1961-05-26 | 1964-05-21 | Gen Electric | Oberflaechenverbrennungsvorrichtung fuer Flammenionisierung |
-
1917
- 1917-11-30 DE DEL45910D patent/DE361249C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1170376B (de) * | 1961-05-26 | 1964-05-21 | Gen Electric | Oberflaechenverbrennungsvorrichtung fuer Flammenionisierung |
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