DE3615532C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gefäßausstattungsmaschine,
insbesondere Etikettiermaschine, nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Es ist bereits eine derartige Vorrichtung bekannt, bei welcher
der Heizring in jeder Höhenlage nur einen kleinen Teil der Höhe
der Umhüllung umgreift und in seiner untersten Endposition direkt
an der Umhüllung anliegt, um das Ankleben der Umhüllung am Gefäß
zu Unterstützen und gegebenenfalls die Umhüllung zu verschweißen
(DE 30 08 060 C2). Die Höhenbewegung des Heizrings wird mittels
einer ortsfesten Steuerkurve in Verbindung mit der Umlaufbewegung
des Drehtisches erzeugt. Eine Schrumpfwirkung des schmalen
Heizrings während seiner Höhenbewegung entlang der Umhüllung ist
bei dieser bekannten Gefäßausstattungsmaschine kaum vorhanden, so
daß eine weitere Schrumpfbehandlung in einem am Drehtisch
angeordneten Heißluftkanal unabdingbar ist. Ein Verrutschen der
Umhüllung bis zum Eintreffen in diesem Heißluftkanal ist nicht
auszuschließen. Die Einwirkungszeit des Heizrings auf die
Umhüllung ist abhängig von der Umlaufgeschwindigkeit des
Drehtisches und bei höchster Leistung am kürzesten. Muß die
Gefäßausstattungsmaschine z. B. im Falle einer Störung angehalten
werden, so besteht die große Gefahr des Überhitzens und
Beschädigens der Umhüllung im Bereich des Heizrings,
insbesondere, wenn dieser seine unterste Endstellung einnimmt und
daher Kontakt mit der Umhüllung hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Gefäßausstattungsmaschine der eingangs genannten Art mit
einfachen Mitteln derart weiterzubilden, daß mit den Heizringen
bei allen Betriebsbedingungen ein intensives Anschrumpfen der
Umhüllungen durchgeführt werden kann und dabei Überhitzungen der
Umhüllungen zuverlässig vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des
Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Durch die die Umhüllungen vollständig bestreichenden Heizringe
einer erfindungsgemäßen Gefäßausstattungsmaschine, deren
Innenfläche weder Kontakt mit den Zentrierstempeln noch mit den
Umhüllungen hat und die weder die Dreh- und/oder Hubbewegung der
Zentrierstempel noch die Bewegung der Gefäße stören, kann
gleichzeitig mit dem Anbringen, Andrücken usw. von Etiketten ein
intensives Anschrumpfen der kurz zuvor auf die Gefäße
aufgesetzten Umhüllungen, z. B. Schrumpfhülsen erfolgen. Da die
Gefäße während des Schrumpfvorgangs zwischen den Drehtellern und
den Zentrierstempeln exakt eingespannt sind, läßt sich mit
geringem Energieaufwand ein gezielter Schrumpfvorgang von oben
her durchführen. Durch die separate Zeitsteuerung für jeden
Heizring wird auch bei einem Stillstand oder einem Langsamlauf
der Gefäßausstattungsmaschine ein Beschädigen von Umhüllungen
durch übermäßige Wärmeeinwirkung zuverlässig vermieden. Ein
raumgreifender und aufwendiger Schrumpftunnel verbunden evt.
mit einer speziellen Dreheinrichtung für die Gefäße, ist daher
nicht erforderlich. In einer erfindungsgemäßen
Gefäßausstattungsmaschine ist daher auf engstem Raum eine
besonders vielfältige Gefäßausstattung möglich. Dabei können die
Zentrierstempel zur Lagesicherung oder Lagebestimmung der
Umhüllungen herangezogen werden und ermöglichen so einen
besonders exakten, gleichmäßigen Sitz der Umhüllungen.
Besonders vorteilhaft ist die im Anspruch 2 angegebene
Weiterbildung der Erfindung. Sie ermöglicht, daß auch bei starken
Höhenschwankungen der zu verarbeitenden Gefäße immer die exakte
Zuordnung von Heizring und Umhüllung vorliegt. Außerdem wird
hierdurch ein evtl. Kollidieren des Heizrings mit dem Gefäß
verhindert.
Eine andere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist in den
Ansprüchen 3 und 4 angegeben. Auf diese Weise wird die
Durchlaufzeit der Gefäße optimal ausgenutzt und es kann mit
relativ kleiner Heizleistung pro Heizring gefahren werden. Läuft
die Gefäßausstattungsmaschine mit einer Leistung unterhalb der
Höchstleistung, so erfolgt das Anheben der Heizringe entsprechend
weit vor dem Auslaufen der Gefäße aus dem Drehtisch.
Andere, vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
übrigen Unteransprüchen angegeben. Im nachstehenden werden zwei Aus
führungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen beschrieben.
Es zeigt, teilweise im Schnitt in Seitenansicht
Fig. 1 den Zentrierstempel und den Heizring mit den beiderseitigen
Hub- und Steuerelementen sowie das Gefäß mit der aufgesetzten
Schrumpfhülse,
Fig. 2 desgleichen eine Variante mit konstruktionsspezifischen
Details, insbesondere in Verbindung mit dem umlaufenden
Oberteil des Flaschentisches, in dem auch die Zentrierstempel
bzw. deren Haltestangen gelagert und befestigt sind.
Bei der Gefäßausstattungsmaschine nach den Ausführungsbeispielen
handelt es sich um eine mit einer Etikettiermaschine kombinierte
Behandlungsmaschine, bei welcher aus Gründen der besseren Übersicht
nur diejenigen Maschinenteile veranschaulicht sind, die für das Ver
ständnis der Erfindung unbedingt notwendig sind. Die dargestellten
Bauteile betreffen daher im wesentlichen die Arbeitswerkzeuge, insbe
sondere den Zentrierstempel, den Heizring, deren Anlenkung bzw.
Befestigung an mechanische bzw. pneumatisch betätigbare Hubstangen
sowie andeutungsweise den Antriebsbereich, insbesondere in Verbindung
mit dem umlaufenden Oberteil des Flaschentisches, in dem die Zentrier
stempel bzw. deren Haltestangen gelagert und befestigt sind.
Im Bereich einer nicht näher aufgezeigten Übergabestelle von aufrecht
ankommenden Gefäßen 1 zwischen einer Transportbahn bzw. einer Einteil
schnecke und einem Einlaufstern wird, wie an sich bekannt, am Fla
schenhals bzw. am Gefäßkopf 2 jeweils eine Schrumpfhülse 3 aufge
setzt, welche vorher aus einem von einer Vorratsrolle durch eine
näher nicht dargestellte Abzugs- und Auffaltvorrichtung geförderten
Folienschlauch auf vorgegebene Längen geschnitten wird.
Gemäß Fig. 1 sind dem Rundtisch bzw. dem Flaschentisch 4 in teilungs
gerechten Abständen zu den auf diesem angeordneten Drehtellern 5 die
kurvengesteuerten Zentrierorgane 6 zugeordnet, welche jeweils eine
Haltestange 7 aufweisen, die form- und kraftschlüssig vertikale Hub
bewegungen vollziehen. An den freien Enden jeder Haltestange 7 ist ein
Zentrierstempel 8 aus hitzebeständigem Material angeordnet. Mit 9 ist
das Andrückpolster für den in Rotation versetzten Greiferzylinder
bezeichnet, durch welchen die Etiketten an die Gefäße 1 angepreßt
werden.
Jedem Zentrierstempel 8 ist ein heb- und senkbarer Heizring 10 zuge
ordnet, dessen Innendurchmesser größer ist als der Außendurchmesser
und dessen untere Endposition tiefer liegt als diejenige des Zentrier
stempels. Dessen untere Endposition ist ferner in ihrer zeitlichen
Dauer durch ein Zeitelement unabhängig von der Bewegung des Dreh
tisches 4 festgelegt und dessen obere Endposition liegt höher als die
untere Endposition des Zentrierstempels 8. Die untere Endposition
jedes Heizrings 10 ist in Abhängigkeit von der unteren Endposition
des zugehörigen Zentrierstempels 8 variabel.
Der Zentrierstempel 8 besteht aus zwei übereinander angeordneten,
scheibenförmigen Teilen 11, 12 mit unterschiedlichem Durchmesser, von
welchen der Kreisumfang des oberen Teils 11 den Rand des unteren
Teils 12 bundartig übergreift und gleichzeitig die obere Randkante
13 der Schrumpfhülse 3 abdeckt. Dabei erhält die Schrumpffolie 3 am
Flaschenhals bzw. am Gefäßkopf 2 einen exakten Sitz für den nach
folgenden Schrumpfvorgang, welcher damit beginnt, daß jeder Heizring
10 in seiner unteren Endposition eine auf dem Gefäß 1 bzw. auf dem
Gefäßkopf 2 sitzende Schrumpfhülse 3 über deren gesamte Höhe mit
Abstand umgreift, wobei die Absenkbewegung jedes Heizrings 10 zu
sammen mit der Absenkbewegung des zugehörigen Zentrierstempels 8 oder
kurz darauf beginnt und daß die zeitliche Dauer der unteren End
position des Heizrings 10 in etwa mit der Verweilzeit der Gefäße 1
auf dem Drehtisch 4 bei dessen höchstmöglicher Umlaufgeschwindigkeit
übereinstimmt oder geringfügig kleiner ist.
Während der Zentrierstempel 8 durch die Haltestange 7 in einem Rohr
14 gegen Federdruck kurvengesteuert ist und das Gefäß 1 gegen den
Drehteller 5 andrückt und zentriert, ist jeder Heizring 10 mit einem
eigenen, druckmittelbetätigten Hubzylinder 15 verbunden. Dabei ist
jeder Heizring 10 an dem nach unten ragenden freien Ende der Kolben
stange 16 seines Hubzylinders 15 befestigt. Die Befestigung zwischen
Heizring 10 und Kolbenstange 16 erfolgt über eine horizontale, mit
Klemmwirkung ausgestattete Halteplatte 17. Diese weist zur bündigen
Aufnahme des Heizrings 10 und zu dessen festen Sitz eine Ringausneh
mung 18 auf, wobei eine ringförmige Isolierschicht 19 mit eingebracht
ist. Der Heizring 10 besteht aus zwei teleskopartig ineinanderge
steckten, rohrförmigen Ringkörpern 20, 21, zwischen welchen in einer
Ringnut 22 das Heizelement 23 eingebracht ist. Dieses kann die Form
einer Spirale haben.
Für einen zuverlässigen Schrumpfvorgang ist es erforderlich, daß der
Hubzylinder 15 derart mit dem zugehörigen Zentrierstempel 8 verbunden
ist, daß er dessen Höhenbewegungen im wesentlichen mitmacht. Zu
diesem Zweck und in Ausführung einer kompakten Bauweise ist eine
systemfeste Verbindung zwischen Hubzylinder 15 und Zentrierstempel 8
in Gestalt einer horizontalen Klemmplatte 24 bzw. eines Jochs vorge
sehen, welche vertikale Ringöffnungen 25, 26 aufweist, welche einen
Sitz für das Führungsrohr 14 für die Haltestange 7 sowie für den
Hubzylinder 15 bilden.
Der Durchlauf der mit der Geschwindigkeit des Dreh- bzw. Flaschen
tisches 4 geförderten Gefäße 1 durch die Behandlungsmaschine macht
ferner Einrichtungen gegen ein längsaxiales Verdrehen des Hub- und
des Zentrierelements unentbehrlich. Konstruktiv wird dies mit gerin
gem Aufwand in der Weise gelöst, daß die Halteplatte 17 und die
horizontale Klemmplatte 24 bzw. das Joch miteinander fluchtende Sei
tenkanten 27, 28 aufweisen, an denen eine an der Halteplatte 17
befestigte, parallel zur Haltestange 7 und zur Kolbenstange 16 ver
laufende Drehsicherung 29 eng anliegt, die bei der Betätigung der
Kolbenstange 16 an der Seitenkante 28 der Klemmplatte 24 entlang
gleitet.
In der gemäß Fig. 1 dargestellten Arbeitsphase der Hub- und Zentrier
organe wird die Schrumpfhülse 3 durch die vom Heizring 10 konzen
trisch ausgehende Hitzeeinwirkung satt an den Flaschenhals bzw. an
den Gefäßkopf 2 angeschrumpft. Die obere Randkante 13 der Hülse 3
wird dabei nach Art einer Randeinbördelung fest um den Verschlußteil
30 des Gefäßes 1 eingeschrumpft - strichpunktiert gezeichnet -, so daß
für dieses eine in jeder Hinsicht zuverlässige Verschlußsicherung
erzielt wird. Vor dem Ausfördern des Gefäßes 1 aus dem Flaschentisch
4 wird infolge der über den Hubzylinder 15 bewirkten Schaltung die
Kolbenstange 16 und die Halteplatte 17 mit dem Heizring vertikal nach
oben angehoben, der sodann den Weg für das Gefäß 1 freigibt (strich
punktiert angedeutet).
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist unter Beibehaltung des
Grundprinzips der Anordnung gemäß Fig. 1 vorgesehen, daß das Hub
element I und das Steuerelement II sowie das Zeitrelais 31 in entspre
chenden Ausnehmungen an einer Mitnehmerscheibe 32 befestigt sind,
die an einem Ringansatz 33 einer Nabe 34 angeflanscht ist. Ein obere
res scheibenförmiges Halteorgan 35, welches mit der drehfesten Mittel
welle 36 der Gefäßausstattungsmaschine in starrer Verbindung steht,
trägt u. a. einen oder mehrere Schaltnocken 37, deren freies Ende in
Drehrichtung der Mitnehmerscheibe 32 abgeschrägt ist, gegen welches
jeweils die Rolle 38 eines Rollhebelventils 39 aufläuft, welches das
Zeitrelais 31 schaltet. Das Zeitrelais 31 kann pneumatisch oder
elektrisch betätigbar sein.
An dem Halteorgan 35 ist ferner an dessen Peripherie eine Kurvenbahn
40 befestigt, gegen welche sich die Lauf- und Steuerrolle 41 gegen
den Druck der Federn 42, 43 abstützt, die das Hubelement I über die
Haltestange 45 mit dem endseitigen Zentrierstempel 44 betätigt. Mit
46 ist das Gefäß bezeichnet, über dessen Hals bzw. Kopf 47 die
Schrumpffolie 48 aufgebracht wird.
Längsaxial zum Hubelement I ist das Steuerelement II angeordnet,
bestehend aus einer Kolbenstange 49, einem Zylinder 50 mit Kolben 51
und einer Druckausgleichsfeder 52. Am oberen Ende ist die Kolben
stange 49 mit einem seitlich am Führungsrohr 53 des Hubelements I
befestigten Klotz 54 über einen Bügel 55 in gleitender Verbindung. Am
freien, unteren Ende trägt die Kolbenstange 49 an einem horizontalen
Haltering 56 den hier nicht weiter erläuterten heb- und senkbaren
Heizring 57. Auch hier ist die untere Endposition des Heizrings 57 -
strichpunktiert gezeichnet - in Abhängigkeit von der unteren End
position des dazugehörigen Zentrierstempels 44 variabel.
Der über den Schaltnocken 37 und die Rolle 38 ausgelöste Schaltimpuls
schaltet das Zeitrelais 31 und beaufschlagt über die Leitung 58
pneumatisch oder elektrisch den Zylinder 50 über dessen Kolben 51 und
Kolbenstange 49. Damit bleibt der Heizring 57 außer Eingriff und ohne
Schrumpfwirkung.
Dem pneumatischen Druck wirkt im Zylinder 50 auf der anderen Seite
des Kolbens 51 das Federelement 52 als Druckausgleich entgegen, und
zwar so lange, bis über das Rollhebelventil 39 und das Zeitrelais 31
der Zylinder 50 entlastet und das Federelement 52 entspannt wird.
Inzwischen ist das kurvengesteuerte Hubelement I einerseits mit dem
Führungsrohr 53 und andererseits mit der Haltestange 45 und dem daran
befestigten Zentrierstempel 44 in eine das Gefäß 46 einspannende
Zentrierposition gelangt, wodurch der Klotz 54 sowie der Bügel 55
gleichzeitig abgesenkt werden und die Kolbenstange 49 mit dem Heiz
ring 57 mit Hilfe der Ausdehnung des Federelements 52 in die Schrumpf
stellung für die Hülse 48 gefahren wird. Sicherungsanschläge im
Zylinder 50 begrenzen eine unbeabsichtigte Ausdehnung der Kolben
bewegung.
Der zur Sicherheit angeordnete Bügel 55, welcher eine Bohrung 59 zur
Aufnahme der Kolbenstange 49 in ihrem oberen Teil aufweist, gilt als
deren Mitnehmer nach oben, falls für die bevorstehende Ausförderung
des Gefäßes 46 die Funktion des Steuerelements II nicht oder nicht
rechtzeitig zur Wirkung kommen sollte. Die Bohrung 59 hat einen
Durchmesser, der reichlich über demjenigen der Kolbenstange
49 liegt, um in jedem Falle Funktionsstörungen durch
Verklemmen oder dgl. auszuschalten. Die verhältnismäßig lockere An
lenkung zwischen Bügel 55 und Kolbenstange 49 wird dadurch gefördert,
daß an deren oberem, freiem Ende lediglich eine Gewindemutter 64
angeordnet ist.
Als weiteres Sicherungselement für einen jederzeit störungsfreien
Behandlungsablauf in der Gefäßausstattungsmaschine ist im Bereich der
vertikalen Hubbewegung der Lauf- und Steuerrolle 41 an einer hierfür
zwingenden Ablaufstelle des Drehtisches wenigstens eine Fangkurve 60
angeordnet, für den Fall, daß die volle Expansion der Federelemente
42 und/oder 43 nicht eintritt und daher die Zentrierung des Gefäßes
46 daher nicht oder nicht rechtzeitig aufgehoben wird.
Das Zeitrelais 31 ist durch eine Stellschraube 61 einstellbar und den
Anforderungen an den jeweiligen Arbeitsablauf anpaßbar. Zum kompak
ten, baulichen Zusammenhalt für die Gesamtanordnung ist unterhalb der
Trägerplatte bzw. der Mitnehmerscheibe 32 eine Ringscheibe 62 angeord
net, welche die Möglichkeit eines besonders problemlosen Aus- und
Einbaus anderer Hub- und Steuerelemente I und II eröffnet. Diese
Elemente sind schließlich noch mit einem Lagerblock 63 mit dem
umlaufenden Oberteil des Flaschentisches in fester Verbindung, der
eine erhöhte Stabilität der mit hohen Durchlaufzahlen beschickten
Gefäßausstattungsmaschine gewährleistet.
Claims (19)
1. Gefäßausstattungsmaschine, insbesondere Etikettiermaschine,
mit auf einem umlaufenden Drehtisch angeordneten Drehtellern,
auf denen die Gefäße durch heb- und senkbare Zentrierstempel
fixiert werden, mit einer Einrichtung zum Anbringen von
schrumpfbaren Umhüllungen an den Gefäßen, sowie mit je einem
konzentrisch zu jedem Zentrierstempel angeordneten heb- und
senkbaren Heizring, dessen Innendurchmesser größer ist als
der Außendurchmesser des Zentrierstempels, dessen untere
Endposition tiefer liegt als diejenige des Zentrierstempels
dessen obere Endposition höher liegt als die untere
Endposition des Zentrierstempels, dadurch gekennzeichnet, daß
die untere Endposition jedes Heizrings (10, 57) in ihrer
zeitlichen Dauer durch ein Zeitelement 31 unabhängig von
der Bewegung des Drehtisches (4) festgelegt ist und daß jeder
Heizring (10, 57) in seiner unteren Endposition eine auf dem
Gefäß bzw. auf dem Gefäßkopf sitzende Umhüllung über deren
gesamte Höhe mit Abstand umgreift.
2. Gefäßausstattungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die untere Endposition jedes Heizrings
(10, 57) in Abhängigkeit von der unteren Endposition des
zugehörigen Zentrierstempels (8, 44) variabel ist.
3. Gefäßausstattungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Absenkbewegung jedes Heizrings (10,
57) zusammen mit der Absenkbewegung des zugehörigen
Zentrierstempels (8, 44) oder kurz darauf beginnt.
4. Gefäßausstattungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die zeitliche Dauer der unteren
Endposition der Heizringe (10, 57) in etwa mit der
Verweilzeit der Gefäße auf dem Drehtisch (4) bei dessen
höchstmöglicher Umlaufgeschwindigkeit übereinstimmt oder
geringfügig kleiner ist.
5. Gefäßausstattungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Heizring (10, 57) mit einem
eigenen, druckmittelbetätigten Hubzylinder (15, 50) verbunden
ist.
6. Gefäßausstattungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Heizring (10, 57) an dem nach unten
ragenden, freien Ende der Kolbenstange (16, 49) seines
Hubzylinders (15, 50) befestigt ist.
7. Gefäßausstattungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Heizring (10, 57)
und Kolbenstange (16, 49) über eine horizontale Halteplatte
(17, 56) erfolgt.
8. Gefäßbehandlungsmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hubzylinder (15) derart mit
dem zugehörigen Zentrierstempel (8) verbunden ist, daß er
dessen Höhenbewegung im wesentlichen mitmacht.
9. Gefäßausstattungsmaschine nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Hubzylinder (15)
und Zentrierstempel (8) mittels einer horizontalen
Klemmplatte (24) mit vertikalen Ringöffnungen (25, 26)
erfolgt, welche einen Sitz für ein Führungsrohr (14) einer
Haltestange (7) des Zentrierstempels (8) und für den
Hubzylinder (15) bilden.
10. Gefäßausstattungsmaschine nach den Ansprüchen 7 und 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (17) und die
horizontale Klemmplatte (24) miteinander fluchtende
Seitenkanten (27, 28) aufweisen, an denen eine an der
Halteplatte (17) befestigte, parallel zur Haltestange (7) und
zur Kolbenstange (16) verlaufende Drehsicherung (29) eng
anliegt.
11. Gefäßausstattungsmaschine nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehsicherung (29) bei der Betätigung
der Kolbenstange (16) an der Seitenkante (28) der Klemmplatte
(24) entlanggleitet.
12. Gefäßausstattungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Heizring (10, 57) aus zwei
teleskopartig angeordneten Ringkörpern (20, 21) besteht,
zwischen welchen in einer Ringnut (22) ein Heizelement (23)
eingebracht ist.
13. Gefäßausstattungsmaschine nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß das Heizelement (23) als Spirale
ausgebildet ist.
14. Gefäßausstattungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierstempel (8, 14) aus
zwei übereinander angeordneten, scheibenförmigen Teilen (11,
12) mit unterschiedlichem Durchmesser besteht, von welchen
der Kreisumfang des oberen Teils (11) den Rand des unteren
Teils (12) bundartig übergreift und gleichzeitig die obere
Randkante der Umhüllung abdeckt.
15. Gefäßausstattungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitansteuerung für die
Hubzylinder (15, 50) mittels Tastschalter (39) erfolgt.
16. Gefäßausstattungsmaschine nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß für die Zeitansteuerung zusätzlich eine
mechanische Sicherung (55, 64) angeordnet ist.
17. Gefäßausstattungsmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß alle Hubzylinder (50) höhenfest
angeordnet sind.
18. Gefäßbehandlungsmaschine nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, daß alle Hubzylinder (50) auf dem umlaufenden
Oberteil (32 bis 35) des Drehtisches (4), in dem auch die
Zentrierstempel (44) bzw. deren Haltestangen (45) gelagert
sind, befestigt sind.
19. Gefäßausstattungsmaschine nach den Ansprüchen 16 und 17, oder
18, dadurch gekennzeichnet, daß am Zentrierstempel (44) bzw.
dessen Haltestange (45) oder Führungsrohr (53) einerseits und
an der Kolbenstange (49) des zugehörigen Hubzylinders (50)
andererseits zusammenwirkende Anschläge (55, 64) angeordnet
sind, welche die untere Endposition des Heizrings (57)
definieren und außerdem ein zwangsläufiges Anheben des
Heizrings (57) beim Anheben des Zentrierstempels (44)
bewirken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863615532 DE3615532A1 (de) | 1986-05-07 | 1986-05-07 | Gefaessausstattungsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863615532 DE3615532A1 (de) | 1986-05-07 | 1986-05-07 | Gefaessausstattungsmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3615532A1 DE3615532A1 (de) | 1987-11-12 |
| DE3615532C2 true DE3615532C2 (de) | 1990-12-06 |
Family
ID=6300388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863615532 Granted DE3615532A1 (de) | 1986-05-07 | 1986-05-07 | Gefaessausstattungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3615532A1 (de) |
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Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2156209A1 (de) * | 1971-11-12 | 1973-05-17 | Spiess C F & Sohn | Verfahren und vorrichtung zum anformen und befestigen von auf einem behaelterhals aufzusteckenden, unter thermobehandlung aufzuschrumpfenden kapseln |
| US3959065A (en) * | 1974-04-25 | 1976-05-25 | Owens-Illinois, Inc. | Method and apparatus for producing plastic-covered containers |
| US3951292A (en) * | 1974-10-15 | 1976-04-20 | Owens-Illinois, Inc. | Pilfer-proof neckband for a bottle |
| DE3008060C2 (de) * | 1980-03-03 | 1984-12-13 | Jagenberg-Werke AG, 4000 Düsseldorf | Verfahren zum Aufbringen einer als Kapselersatz dienenden Umhüllung auf eine mit einem Verschluß versehene Öffnung eines Behälters, insbesondere einer Flasche und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| FR2503689A1 (fr) * | 1981-04-08 | 1982-10-15 | Scheidegger Albert | Procede et dispositif pour distribuer a la volee des jupes thermoretractables sur des recipients en mouvement |
-
1986
- 1986-05-07 DE DE19863615532 patent/DE3615532A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3615532A1 (de) | 1987-11-12 |
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