DE3616185C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3616185C2 DE3616185C2 DE19863616185 DE3616185A DE3616185C2 DE 3616185 C2 DE3616185 C2 DE 3616185C2 DE 19863616185 DE19863616185 DE 19863616185 DE 3616185 A DE3616185 A DE 3616185A DE 3616185 C2 DE3616185 C2 DE 3616185C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- metallization
- insulating layer
- emitter
- zone
- semiconductor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10W—GENERIC PACKAGES, INTERCONNECTIONS, CONNECTORS OR OTHER CONSTRUCTIONAL DETAILS OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
- H10W20/00—Interconnections in chips, wafers or substrates
- H10W20/40—Interconnections external to wafers or substrates, e.g. back-end-of-line [BEOL] metallisations or vias connecting to gate electrodes
- H10W20/41—Interconnections external to wafers or substrates, e.g. back-end-of-line [BEOL] metallisations or vias connecting to gate electrodes characterised by their conductive parts
- H10W20/44—Conductive materials thereof
- H10W20/4403—Conductive materials thereof based on metals, e.g. alloys, metal silicides
- H10W20/4437—Conductive materials thereof based on metals, e.g. alloys, metal silicides the principal metal being a transition metal
- H10W20/4441—Conductive materials thereof based on metals, e.g. alloys, metal silicides the principal metal being a transition metal the principal metal being a refractory metal
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D84/00—Integrated devices formed in or on semiconductor substrates that comprise only semiconducting layers, e.g. on Si wafers or on GaAs-on-Si wafers
- H10D84/101—Integrated devices comprising main components and built-in components, e.g. IGBT having built-in freewheel diode
- H10D84/131—Thyristors having built-in components
- H10D84/133—Thyristors having built-in components the built-in components being capacitors or resistors
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10W—GENERIC PACKAGES, INTERCONNECTIONS, CONNECTORS OR OTHER CONSTRUCTIONAL DETAILS OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
- H10W20/00—Interconnections in chips, wafers or substrates
- H10W20/40—Interconnections external to wafers or substrates, e.g. back-end-of-line [BEOL] metallisations or vias connecting to gate electrodes
- H10W20/45—Interconnections external to wafers or substrates, e.g. back-end-of-line [BEOL] metallisations or vias connecting to gate electrodes characterised by their insulating parts
- H10W20/48—Insulating materials thereof
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10W—GENERIC PACKAGES, INTERCONNECTIONS, CONNECTORS OR OTHER CONSTRUCTIONAL DETAILS OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
- H10W44/00—Electrical arrangements for controlling or matching impedance
- H10W44/401—Resistive arrangements
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10W—GENERIC PACKAGES, INTERCONNECTIONS, CONNECTORS OR OTHER CONSTRUCTIONAL DETAILS OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
- H10W72/00—Interconnections or connectors in packages
Landscapes
- Thyristors (AREA)
- Die Bonding (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Halbleiterbauelement mit
den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Halbleiterbauelemente, deren Halbleiterkörper zur
getrennten Kontaktierung mehrerer Funktionsbereiche
eine entsprechend unterteilte Konktaktelektrode, eine
sogenannte Elektrodenstruktur aufweisen, sind z. B.
bipolare Leistungstransistoren, Frequenzthyristoren
mit verzweigter Steuerelektrode und über das Gate
abschaltbare Thyristoren (GTOs).
Aus dem Siemens Forschungs- und Entwicklungsbericht,
Band 14, 1985, Nr. 2, Seite 37-44, ist ein Halbleiterbauelement
der eingangs genannten Art bekannt. Es handelt sich
um einen GTO mit vergrabenem Gate, bei welchem,
unter Verzicht auf emitterseitige Wärmeableitung,
eine Zwei-Ebenen-Metallisierung auf der Oberfläche
erlaubt, wie bei Transistoren, eine beliebige, sehr
fein unterteilte Emitterstruktur zu erzielen.
Anstelle rechteckförmiger Emitter können auch runde,
hexagonale oder ringförmige Emitter vorgesehen sein.
Weiter ist in der US-PS 40 79 409 ein Thyristor mit
Druckkontaktierung beschrieben, bei dem der
Basiszonenteil mit einer Metallisierung versehen
ist, die bis über den jeweiligen pn-Übergang
zwischen Basiszonenteil und einem benachbarten
Emitterzonenabschnitt mit einer Isolierschicht
abgedeckt ist und der auf den Emitterzonenabschnitten
mit einer Metallisierung versehen ist. Die Isolier
schicht und die Emitterzonenmetallisierung sind mit
einer nachgiebigen leitfähigen Schicht bedeckt, so daß
eine zur Druckkontaktierung vorgesehene Kontaktplatte
stoffschlüssig aufliegt.
Die bekannten Bauformen weisen folgenden Nachteil
auf: Jeder streifenförmige Abschnitt der Emitter-
Metallisierung ist ganzflächig mit einem Bereich des
Kontaktstücks, z. B. einer Molybdänronde, unmittelbar
verbunden. Beim Ausschaltverhalten z. B. eines GTO-
Thyristors wird ein Teil des zuvor fließenden
Durchlaßstromes mit Hilfe einer negativen Gate-
Spannung über das Gate abgezogen. Wegen der sehr
niederohmigen Verbindung zwischen Emitter-
Metallisierung und Kontaktstück ist die Zeit, in
welcher die Emitterzonenabschnitte nach Anlegen
der negativen Spannung reagieren, aufgrund von
Toleranzen der das Ausschaltverhalten bestimmenden
Parameter unterschiedlich. Dies hat eine unerwünschte
Begrenzung des abschaltbaren Anodenstromes zur Folge.
Untersuchungen haben ergeben, daß dieser Nachteil
mit einem definierten elektrischen Widerstand zwischen
jedem Kontaktstückbereich und dem zugehörigen
Emitter-Metallisierungsabschnitt weitgehend beseitigt
werden kann. Dabei soll der Widerstand vom Kontaktstück
zur Mitte des Metallisierungsabschnittes größer sein
als zum Rand des letzteren. Damit wird in Analogie
zur Verwendung sogenannter Ballastwiderstände bei der
Parallelschaltung von Halbleiterbauelementen ein
Ausgleich der obengenannten, unerwünschten
Toleranzen erzielt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei
Halbleiterbauelementen der eingangs genannten Art
zur Verbesserung des Abschaltverhaltens eine
Metallisierung der Emitterzonenabschnitte der Elektrode
zu schaffen, bei welcher diese Abschnitte über
definierte Widerstände mit Stromleiterteilen verbunden
sind.
Die Lösung der Aufgabe besteht bei einem Halbleiter
bauelement der eingangs erwähnten Art in den
kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Ansprüchen
2 bis 9 angegeben.
Anhand des in der Figur dargestellten Ausführungs
beispiels wird die Erfindung erläutert.
Die Figur zeigt
im Querschnitt einen scheibenförmigen Halbleiterkörper
eines GTO-Thyristors und die stoffschlüssige Anordnung
einer Kontaktplatte auf dem Halbleiterkörper.
Der Halbleiterkörper (I) aus einer hochohmigen,
n-leitenden Mittelzone (1), je einer daran angrenzenden,
p-leitenden Zone (2, 3) und den in die als Steuerbasis
zone dienende Zone (2) eingelassen angeordneten
Emitterzonenabschnitte (4) zeigt den üblichen Aufbau
für ein schaltbares Halbleitergleichrichterelement.
Die beiden Funktionsbereiche, nämlich der Steuer
strombereich und der Laststrombereich, sind jeweils
streifenförmig unterteilt ausgebildet, abwechselnd
aufeinanderfolgend angeordnet und bilden gemeinsam die
eine der beiden Hauptflächen des Halbleiterkörpers (I).
Jeder streifenförmige Teil des Steuerstrombereichs,
d. h. der zwischen zwei benachbarten Emitterzonen
abschnitten (4) liegende Basiszonenteil (2 a), ist mit
einer Metallisierung (6) versehen. Diese Basiszonen-
Metallisierung (6) ist mit einer ersten Isolierschicht
(7) überzogen, die für eine einwandfreie Abdeckung der
bei der Druckkontaktierung des Aufbaus dem Kontaktdruck
unterworfenen Basiszonen-Metallisierung (6) geeignet
ausgebildet ist. Die erste Isolierschicht (7) überlappt
jeweils den zwischen Basiszonenteil (2 a) und
Emitterzonenabschnitt (4) an die Oberfläche tretenden
pn-Übergang.
Die freien Oberflächen der Emitterzonenabschnitte (4),
bis auf die Stellen für Anschlußleiterteile, und die
erste Isolierschicht (7) sind gemeinsam mit einer
durchgehenden zweiten, als Emitter-Metallisierung (8)
bezeichneten Metallschicht abgedeckt.
Durch die streifenförmigen Erhebungen der ersten
Metallisierung (6) zwischen benachbarten Emitterzonen
abschnitten (4) ist die Beschichtung der Halbleiter
oberfläche aus Kontaktmetall und Isoliermaterial jeweils
stufenförmig abgesetzt ausgebildet. Dabei bilden die
über den Basiszonenteilen (2 a) liegenden, tafelförmigen
Aufsätze (8 c) der Emitter-Metallisierung (8) die
Kontaktfläche für die stoffschlüssige Verbindung der
Metallisierung (8) mit einer ebenen Kontaktplatte (12),
z. B. aus Molybdän.
Mit einer solchen Beschichtung der Halbleiteroberfläche
ist in besonders einfacher Weise eine beliebige
Strukturierung einer Elektrode des Halbleiterkörpers
bei Bauelementen der eingangs genannten Art unabhängig
von der Bemessung der Funktionsbereiche erzielbar.
Die Emitter-Metallisierung (8) ist jeweils zwischen der
Symmetrielinie jedes Aufsatzes (8 c) und der Symmetrie
linie eines benachbarten Emmitterzonenabschnittes (4) als
definierter Strompfad vorgesehen. Sie ist zu diesem Zweck
gegen eine darüber angeordnete metallische Zwischen
schicht (11) durch eine zusammenhängende zweite
Isolierschicht (9) abgedeckt. Diese zweite Isolierschicht
(9) weist an jedem Aufsatz (8 c) eine Öffnung (10) als
Kontaktfenster zur Verbindung der Emitter-Metallisierung
(8) mit einer Kontaktplatte (12) auf. An diesem
definierten Strompfad entsteht beim Abschalten des
Bauelements ein Spannungsabfall, der durch Material und
Geometrie der Emitter-Metallisierung (8) bestimmt ist.
Er beträgt beim Einsatz des Halbleiterbauelements
bezogen auf den anteiligen Nenndurchlaßstrom in der
kürzesten Entfernung zwischen Kontaktplatte (12) und der
Symmetrieebene eines benachbarten Emitterzonenabschnittes
wenigstens 10 mV. Der durch die elektrisch isolierte
Anordnung der Emitter-Metallisierung (8) gebildete
Querwiderstand zwischen einer Kontaktstelle für die
Kontaktplatte (12) und der Symmetrielinie eines der
benachbarten Emitterzonenab
schnitte (4) setzt sich aus den Teilwiderständen R 1
und R 2 zusammen. Der Teilwiderstand R 2 entsteht beim
Einsatz des Halbleiterbauelements in dem Abschnitt der
Emitter-Metallisierung (8) zwischen dem Rand der zweiten
Isolierschicht (9) auf dem Aufsatz (8 c) und dem Rand
der ersten Isolierschicht (7) auf dem Emitterzonen
abschnitt (4). Der Teilwiderstand R 1 ergibt sich aus dem
weiteren Abschnitt der Emitter-Metallisierung (8) in dem
daran anschließenden Strompfad bis zur Symmetrielinie
dieses Emitterzonenabschnittes. Der Rand der Öffnung
(10) in der zweiten Isolierschicht (9) weist eine
konstante Entfernung zum Rand des zugeordneten
Emitterzonenabschnittes (4) auf. Diese Entfernung ist
im wesentlichen durch die Bemessung des jeweiligen
Basiszonenbereichs und seiner Metallisierung (6)
bestimmt. Der Querwiderstand R 1 + R 2 ist dann durch
diese Entfernung sowie durch Geometrie und Material der
Emitter-Metallisierung (8) in dem betreffenden Bereich
festgelegt. Auf diese Weise sind überraschend einfach
definierte Widerstände in den Strompfaden der Emitter
zonenabschnitte gebildet, welche die gewünschte
Verbesserung des Abschaltverhaltens des eingangs
genannten Halbleiterbauelements ergeben. Die Größe
sämtlicher Öffnungen (10) ist jedoch für die
Strombelastbarkeit des Halbleiterbauelements bestimmend.
Die annähernd durch die Emitterzonenabschnitte (4)
vorgegebene aktive Fläche ist daher im wesentlichen
durch angepaßte Ausdehnung der Öffnungen (10)
gewährleistet.
Im weiteren ist auf die zweite Isolierschicht (9) die
metallische Kontaktschicht (11) aufgebracht, die
lediglich in den Öffnungen (10) mit der Emitter-
Metallisierung (8) galvanisch verbunden ist. Die Schicht
(11) besteht in vorteilhafter Weise aus einem Weichlot
oder einem metallhaltigen Kleber mit hohem Anteil an einem
Kontaktmetall und ist an der freien Oberseite im wesentlichen
plan ausgebildet. Die stoffschlüssige Kontaktierung der
Emitter-Metallisierung (8) mit der Kontaktplatte (12) ist
durch ganzflächiges Verbinden der letzteren mit der Kontakt
schicht (11) hergestellt.
Als Material der ersten Isolierschicht (7) eignen sich die
anorganischen Verbindungen des Materials des Halbleiterkörpers
wie SiO, SiO2, Si3N4 sowie Gläser auf Silikatbasis, z. B.
Zinkborsilikatglas. Weiterhin eignet sich Aluminiumoxid Al2O3.
Es sind jedoch auch organische Schichten aus einem Polyimid verwend
bar. Die Dicke dieser ersten Isolierschicht (7) soll wenigstens
0,1 µm betragen und ist vorzugsweise 0,5 bis 30 µm.
Als Material für die Basiszonen-Metallisierung (6) kann Aluminium
oder eine Schichtenfolge aus den Metallen Aluminium, Chrom, Nickel,
Silber vorgesehen sein. Damit ist die Forderung erfüllt, daß dieser
metallische Überzug der Basiszonenteile (2 a) eine hohe elektrische
Leitfähigkeit besitzen muß, um die darin auftretenden lateralen
Spannungsabfälle möglichst klein zu halten.
Als Material für die Emitter-Metallisierung (8) eignen sich
Legierungen aus oder mit Nickel und Chrom. Es sind bevorzugt Chrom-
Nickel-Legierungen mit einem Anteil von Nickel im Bereich von 35
bis 60 Gewichtsprozent vorgesehen. Günstige Ergebnisse wurden mit
einer Chrom-Nickel-Legierung mit 40 Gewichtsprozent Nickel, Rest
Chrom erzielt. Anstelle von Nickel kann das Material der Emitter-
Metallisierung (8) auch Siliziumoxid enthalten.
Die Metallisierungen (6, 8) können z. B. durch Aufdampfen oder
Sputtern erzeugt und in einem nachfolgenden Temperaturschritt
noch mit dem darunterliegenden Material fest verbunden werden.
Der Abstand zwischen Basiszonen-Metallisierung (6) und Emitter
zonenabschnitt (4) ist wenigstens 5 µm und kann bis 50 µm
betragen.
Typische Werte des Aufbaus des Halbleiterkörpers
sind für die Breite der Emitterzonen
abschnitte (4) 200 µm, den Abstand der Symmetrieebenen
dieser Abschnitte 200 µm, die Dicke der Basiszonen-
Metallisierung 8 µm, die Dicke der Isolierschichten
(7, 9) je 5 µm und die Dicke der Emitter-Metallisierung
(8) 6 µm. Die Basiszonen-Metallisierung besteht aus
Aluminium, die Emitter-Metallisierung aus einer Nickel/
Chrom-Legierung mit z. B. 45 Gewichtsprozent Nickel. Die
Isolierschichten (7,9) bestehen aus Siliziumnitrid
Si3Ni4. Als Material für die Kontaktschicht (11) ist ein
Bleilot vorgesehen. Die Dicke der Kontaktschicht (11)
zwischen dem jeweiligen Aufsatz (8 c) und der Kontakt
platte (12) beträgt 3 bis 5 µm.
Der abschaltbare Anodenstrom eines GTO-Thyristors mit
dem vorgenannten typischen Aufbau ist um ca. 50% höher
als derjenige bei bekannten Bauformen.
Zur Herstellung des beschriebenen Halbleiterbauelements
wird in einer vorbehandelten großflächigen, vorzugsweise
n-leitenden Halbleiterausgangsscheibe durch beidseitiges
Dotieren eine pnp-Schichtenfolge (1, 2, 3) erzeugt.
Anschließend wird mit Hilfe eines Maskierprozesses das
Muster der Emitterzonenabschnitte (4) hergestellt.
Danach werden die Basiszonenteile (2 a) mit Hilfe einer
weiteren Maskierung mit einer Metallisierung (6) versehen.
Im Anschluß daran wird die gesamte Oberfläche mit einer
ersten Isolierschicht (7) z. B. aus Siliziumnitrid
abgedeckt. In einem nachfolgenden selektiven Ätzschritt
werden sämtliche Emitterzonenabschnitte soweit freigelegt,
daß die verbleibende erste Isolierschicht (7) noch den
Gate-Übergang zwischen einem Basiszonenteil (2 a) und dem
benachbarten Emitterzonenabschnitt (4) überdeckt.
Auf die in dieser Weise erzielte, strukturierte
Schutzabdeckung des Halbleiterkörpers mit z. B.
streifenförmigen Fenstern über den Emitterzonen
abschnitten (4) wird nunmehr die durchgehende,
sämtliche Emitterzonenabschnitte verbindende, zweite
Metallisierung, die Emitter-Metallisierung (8),
aufgebracht, beispielsweise aufgedampft. Diese hat dann
über den Emitterzonenabschnitten die Form einer
stufenförmigen Vertiefung und jeweils über den
Basiszonen-Metallisierungen (6) die Form eines
tafelförmigen Aufsatzes mit der freien Auflagefläche
(8 c).
In einem weiteren Verfahrensschritt wird die Emitter-
Metallisierung (8) mit einer zweiten Isolierschicht (9)
aus demselben Material wie die erste Isolierschicht (7)
abgedeckt. Durch anschließendes, selektives Abtragen
mit Hilfe eines Maskierschrittes wird in der zweiten
Isolierschicht (9) im Bereich jeder freien Fläche (8 c)
eine Öffnung (10) gebildet, in welcher die Metallisierung
(8) an die Oberfläche tritt. Die aus der zweiten
Isolierschicht (9) und aus der in den darin angebrachten
Öffnungen (10) freiliegenden Emitter-Metallisierung (8)
gebildete Oberfläche wird mit einem Lotmetall überzogen.
Dabei werden auch die zwischen den Flächen (8 c)
bestehenden, durch den stufenförmigen Aufbau der
einzelnen Schichten erzeugten Vertiefungen ausgeglichen.
Auf diesem Lotmetallüberzug wird die Kontaktplatte (12)
durch Löten fest angeordnet. Zu diesem Zweck ist dieselbe
weichlötfähig oberflächenbehandelt.
Claims (10)
1. Halbleiterbauelement mit einem Halbleiterkörper (I),
der
- - eine Folge von schichtförmigen Zonen (1, 2, 3, 4) mit wenigstens zwei zwischenliegenden pn-Übergängen und
- - in wenigstens einer der beiden, eine Emitterzone bildenden, äußeren Zonen eine Struktur aufweist, bei welcher Abschnitte der Emitterzone (4) und zwischenliegende Teile (2 a) einer angrenzenden Basiszone (2) eine gemeinsame Oberfläche bilden,
- - auf den Basiszonenteilen (2 a) mit einer ersten Metallisierung (6) versehen ist,
- - auf jeder ersten Metalisierung (6) eine sich bis über den jeweiligen pn-Übergang zwischen Basis zonenteil (2 a) und einem benachbarten Emitter zonenabschnitt (4) erstreckende, erste Isolier schicht (7) aufweist und
- - auf den Emitterzonenabschnitten (4) mit einer zweiten Metallisierung (8) versehen ist, die als durchgehende, die erste Isolierschicht (7) und die Emitterzonenabschnitte (4) bedeckende Elektrode ausgebildet ist, und über welcher eine durchgehende Kontaktplatte (12) angebracht ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - auf der durchgehenden zweiten Metallisierung (8) eine zweite Isolierschicht (9) aufgebracht ist, die sämtliche zu kontaktierenden Stellen der beiden Metallisierungen freiläßt und über jedem Basis zonenteil (2 a) eine Öffnung (10) aufweist,
- - die zweite Metallisierung (8) aus solchem Material besteht und in ihrer Geometrie so bemessen ist, daß ihr Widerstand jeweils in der kürzesten Entfernung zwischen Kontaktplatte (12) und Symmetrieebene eines benachbarten Emitter zonenabschnitts (4) beim Einsatz, bezogen auf den anteiligen Nenndurchlaßstrom, einen Spannungsabfall von wenigstens 10 mV ergibt,
- - auf der zweiten Isolierschicht (9) eine durch gehende Kontaktschicht (11) angeordnet ist, die jeweils durch die Öffnungen (10) mit der zweiten Metallisierung verbunden ist, und
- - auf der durchgehenden Kontaktschicht (11) stoff schlüssig eine ebene Kontaktplatte (12) fest aufgebracht ist.
2. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß als erste Isolierschicht (7) eine
anorganische Verbindung des Halbleitermaterials
vorgesehen ist.
3. Halbleiterbauelement nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß als anorganische Verbindung des
Halbleitermaterials Siliziumoxid, Siliziumdioxid,
Siliziumnitrid oder ein Glas auf Silikatbasis
vorgesehen ist.
4. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß als erste Isolierschicht (7) eine
Schicht aus Aluminiumoxid vorgesehen ist.
5. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß als erste Isolierschicht (7) eine
organische Schicht aus einem Polyimid vorgesehen ist.
6. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite Isolierschicht (9)
aus dem gleichen Material wie die erste Isolierschicht
(7) besteht.
7. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß als Material der zweiten
Metallisierung (8) eine Legierung aus oder mit Nickel
und Chrom vorgesehen ist.
8. Halbleiterbauelement nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß als Material der zweiten Metalli
sierung (8) eine Legierung aus Nickel und Chrom mit
einem Anteil an Nickel von 35 bis 60 Gewichtsprozent
vorgesehen ist.
9. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß als Material der zweiten
Metallisierung (8) eine Legierung aus Siliziumoxid
und Chrom vorgesehen ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863616185 DE3616185A1 (de) | 1986-05-14 | 1986-05-14 | Halbleiterbauelement |
| PCT/DE1987/000222 WO1987007081A1 (fr) | 1986-05-14 | 1987-05-13 | Composant a semiconducteurs |
| EP87902438A EP0275261A1 (de) | 1986-05-14 | 1987-05-13 | Halbleiterbauelement |
| JP62502901A JPH01501027A (ja) | 1986-05-14 | 1987-05-13 | 半導体構成要素 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863616185 DE3616185A1 (de) | 1986-05-14 | 1986-05-14 | Halbleiterbauelement |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3616185A1 DE3616185A1 (de) | 1987-11-19 |
| DE3616185C2 true DE3616185C2 (de) | 1988-10-20 |
Family
ID=6300786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863616185 Granted DE3616185A1 (de) | 1986-05-14 | 1986-05-14 | Halbleiterbauelement |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0275261A1 (de) |
| JP (1) | JPH01501027A (de) |
| DE (1) | DE3616185A1 (de) |
| WO (1) | WO1987007081A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19612838A1 (de) * | 1995-11-13 | 1997-05-15 | Asea Brown Boveri | Leistungshalbleiterbauelement sowie Verfahren zu dessen Herstellung |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0389862A3 (de) * | 1989-03-29 | 1990-12-19 | Siemens Aktiengesellschaft | Abschaltbarer Thyristor |
| JP3307145B2 (ja) * | 1995-03-27 | 2002-07-24 | 株式会社日立製作所 | パワーチップキャリア及びこれを用いたパワー半導体装置 |
| WO2000016394A1 (fr) * | 1998-09-10 | 2000-03-23 | Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha | Dispositif semi-conducteur a contact par pression |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4079409A (en) * | 1973-11-27 | 1978-03-14 | Licentia Patent-Verwaltungs G.M.B.H. | Thyristor with pressure contacting |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1910736C3 (de) * | 1969-03-03 | 1978-05-11 | Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen | Verfahren zum Herstellen von gegeneinander elektrisch isolierten, aus Aluminium bestehenden Leiterbahnen und Anwendung des Verfahrens |
| JPS57181131A (en) * | 1981-04-30 | 1982-11-08 | Toshiba Corp | Pressure-contact type semiconductor device |
| DE3301666A1 (de) * | 1983-01-20 | 1984-07-26 | Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim | Verfahren zur herstellung einer mehrschichtigen kontaktmetallisierung |
| GB2168529B (en) * | 1984-12-18 | 1988-02-03 | Marconi Electronic Devices | Electrical contacts for semiconductor devices |
-
1986
- 1986-05-14 DE DE19863616185 patent/DE3616185A1/de active Granted
-
1987
- 1987-05-13 JP JP62502901A patent/JPH01501027A/ja active Pending
- 1987-05-13 WO PCT/DE1987/000222 patent/WO1987007081A1/de not_active Ceased
- 1987-05-13 EP EP87902438A patent/EP0275261A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4079409A (en) * | 1973-11-27 | 1978-03-14 | Licentia Patent-Verwaltungs G.M.B.H. | Thyristor with pressure contacting |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-Z: Siemens Forschungs- und Entwicklungs-Bericht, Band 14, Nr. 2, 1985, S. 39-44 * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19612838A1 (de) * | 1995-11-13 | 1997-05-15 | Asea Brown Boveri | Leistungshalbleiterbauelement sowie Verfahren zu dessen Herstellung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0275261A1 (de) | 1988-07-27 |
| DE3616185A1 (de) | 1987-11-19 |
| JPH01501027A (ja) | 1989-04-06 |
| WO1987007081A1 (fr) | 1987-11-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4235175C2 (de) | Halbleitervorrichtung | |
| DE1965546C3 (de) | Halbleiterbauelement | |
| DE3141967C2 (de) | ||
| DE2101609C3 (de) | Kontaktanordnung für ein Halbleiterbauelement | |
| DE2226613C3 (de) | Schutzvorrichtung für einen Isolierschicht-Feldeffekttransistor | |
| DE2063579A1 (de) | Halbleitereinnchtung | |
| DE2629203A1 (de) | Feldeffekttransistor | |
| DE2050289A1 (de) | ||
| DE2847853A1 (de) | Presspackung-halbleitervorrichtung | |
| DE2109191A1 (de) | Halbleiterbauelement und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE1539087A1 (de) | Halbleiterbauelement mit Oberflaechensperrschicht | |
| DE3637513C2 (de) | ||
| DE2004776C2 (de) | Halbleiterbauelement | |
| DE3616185C2 (de) | ||
| DE1564534B2 (de) | Transistor | |
| DE68919263T2 (de) | Halbleiteranordnung mit Zuleitungen. | |
| DE1034272B (de) | Unipolartransistor-Anordnung | |
| DE112016007133B4 (de) | Halbleitervorrichtung | |
| DE2125468A1 (de) | Halbleitervorrichtung | |
| DE3616233C2 (de) | ||
| DE102011086687A1 (de) | Verfahren zum Kontaktieren eines Halbleiters und Kontaktanordnung für einen Halbleiter | |
| DE2608813A1 (de) | Niedrigsperrende zenerdiode | |
| DE3448379C2 (de) | Gate-Abschaltthyristor | |
| DE2357640B2 (de) | Kontaktierung eines planaren Gunn-Effekt-Halbleiterbauelementes | |
| DE2936816A1 (de) | Buerstenkontakt fuer leistungshalbleiterbauelemente |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |