DE3617665C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B8/00—Details of barrages or weirs ; Energy dissipating devices carried by lock or dry-dock gates
- E02B8/02—Sediment base gates; Sand sluices; Structures for retaining arresting waterborne material
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D33/00—Filters with filtering elements which move during the filtering operation
- B01D33/27—Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary filtering surfaces, which are neither cylindrical nor planar, e.g. helical surfaces
- B01D33/275—Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary filtering surfaces, which are neither cylindrical nor planar, e.g. helical surfaces using contiguous impervious surfaces
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B01D33/37—Filters with filtering elements which move during the filtering operation with multiple filtering elements characterised by their mutual disposition in parallel connection
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Description
Die Erfindung betrifft einen sich selbst reinigenden, in einem
Getrieberahmen quer zur Strömungsrichtung einem Austragsorgan
vorgeschalteten, ein Flußbett ausfüllenden Drehrechen zur Rückhaltung
von Verunreinigungen, bestehend aus mehreren parallel.
zueinander angeordneten Walzen, die über ihre Länge verteilte
Ringscheiben mit im wesentlichen gleichem Durchmesser tragen,
welche zwischen die Ringscheiben der jeweils benachbarten Walzen
greifen
Solche Geräte werden vor dem Wehr eines Kraftwerks im dort mit
rechteckigem Profil ausgebaggerten Flußlauf eingebaut, um körperliche
Verunreinigungen von den Turbinen fernzuhalten.
Ein solcher Drehrechen ist bekannt aus FR-PS 10 43 314. Seine
Walzen sind stehend quer zum Flußbett nebeneinander angeordnet
und bei gleichem Durchmesser mit gleicher Drehzahl angetrieben.
Etwa auftreffende Verunreinigungen haben eine Geschwindigkeitskomponente
in Strömungsrichtung und neigen daher dazu, sich in
den Zwickeln zwischen den benachbarten Scheiben festzusetzen. Sie
werden dort gedrillt und geklemmt, wodurch bei groben Verunreinigungen
der Drehrechen beschädigt wird und etwa mitschwimmende
Fische getötet werden. Die Beseitigung des verklemmten Austrags
oder gar die Reparatur von beschädigten Walzen erfordert die
vorübergehende Stillsetzung der nachgeschalteten Turbinen.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, mit geringem
Herstellungsaufwand einen Drehrechen von schonender Selbst
reinigungsfunktion zu schaffen.
Als Lösung wird die Merkmalskombination des Hauptan
spruches vorgeschlagen. Dadurch, daß alle Ringscheiben
einlaufseitig mit einer Komponente zur Strömungsrichtung
umlaufen, wird der Aufprall abzuhaltender Verunreinigungen
gemildert. Diese Verunreinigungen können sich nicht in den
zwischen Ringscheiben benachbarter Walzen gebildeten Zwickeln
festsetzen, weil die jeweils oberen und in Strömungsrich
tung hinteren Ringscheiben schneller rotieren als die je
weils unteren vorderen Ringscheiben. Der stetige Trans
port von aus dem Durchströmungsquerschnitt auftreffenden
körperlichen Verunreinigungen über die Wasseroberfläche
zum Austragsorgan ist so sanft, daß ihn Fische unverletzt
überstehen. Wenn in Weiterbildung der Erfindung das Austrags
organ als quer über dem Fluß mit Gefälle verlaufender Trog
ausgebildet ist, kann dieser mit der Talseite etwa eines
auf den Drehrechen in Durchströmungsrichtung folgenden
Wehres kommunizieren, so daß dort die Fische unverletzt
wieder ausgesetzt werden.
Ebenfalls in Weiterbildung der Erfindung können wenigstens
zwei Drehrechen eng hintereinander angeordnet sein, wobei die
Abstände zwischen benachbarten Ringscheiben im jeweils in Strömungs
richtung hinteren Drehrechen kleiner sind als diejenigen
im vorgeschalteten Drehrechen. Dadurch ist der jeweils
hintere entsprechend empfindlichere Drehrechen gegen das
Auftreffen grober Verunreinigungen geschützt und be
wirkt eine Feinsiebung, wie sie vor einem Turbinenein
lauf erforderlich ist.
Zweckmäßig ist im Getrieberahmen quer zum Flußbett ein
die vordersten untersten Ringscheiben wenigstens teil
weise abdeckender Damm vorgesehen. Dadurch wird verhin
dert, daß Verunreinigungen in den unteren gegen die
Strömungsrichtung des Flusses drehenden Umfangsbe
reichen dieser Ringscheiben sich verklemmen.
Die Erfindung wird anhand des in der Figur schematisch
und teilweise geschnitten in Einbausituation dargestellten
Ausführungsbeispiels veranschaulicht. Die Ringscheiben sind
der Deutlichkeit halber übertrieben weit auseinandergezogen
dargestellt. In Strömungsrichtung 9 des dort mit rechteckigem Quer
schnitt ausgebaggerten und befestigten Flußlaufes 2
ist ein von der Sohle 1 in Flußrichtung schräg nach
oben ansteigend einzubauender Getrieberahmen 8 vorge
sehen. Er lagert mehrere Walzen 13. Sie sind in Strömungs
richtung (Pfeil 9) aufsteigend hintereinander angeordnet
und tragen über die Breite des Flußbettes 2 verteilte
Ringscheiben 3, welche zwischen die Ringscheiben der je
weils benachbarten Walzen 13 greifen, wobei diese Walzen
mit von unten nach oben monoton steigender Drehzahl gleich
sinnig über Ritzel 5 und zwischen Ritzel 6 entsprechender
Zahnpaarung so antreibbar sind, daß die Umfänge ihrer Ring
scheiben zulaufseitig überwiegend in Strömungsrichtung
und schneller als die Strömung verlaufen. In Richtung des
Pfeiles 9 auftreffende körperliche Verunreinigungen, auch
Fische, werden so von den der Strömung zugekehrten Be
reichen der Ringscheiben 3 schonend mitgenommen und zügig
über die Wasseroberfläche gefördert in einen quer zum
Flußbett 2 mit etwas Gefälle verlaufenden Trog 10, der
das von den obersten Ringscheiben 3 kommende Spritzwasser
sammelt und darin etwa mitgeförderte Fische über
einen Seitenkanal in den unterstromgelegenen Abschnitt des
Flußlaufes zurückführen kann.
In Strömungsrichtung hinter dem Getrieberahmen 8 kann
ein weiterer ähnlicher Getrieberahmen 12 vorgesehen sein,
dessen Ringscheiben 4 jedoch mit geringeren gegenseitigen
Abständen auf den zugehörigen Walzen 13 eingestellt und
fixiert und vorzugsweise auch dünner sind. Dadurch wird
eine für Turbinen erforderliche Feinsiebung des Fluß
wassers ermöglicht, wobei die dünneren entsprechend em
pfindlicheren Ringscheiben 4 gegen grobe Verunreinigungen
wie etwa Holzwerk geschützt sind durch die kräftigeren
Ringscheiben im vorangestellten Getrieberahmen 8. Der
Feinsiebungsaustrag kann wiederum in einen quer über
dem Flußbett 2 angeordneten Trog 11 gefördert werden,
oder auf ein entsprechendes Förderband.
In jedem Getrieberahmen 8, 12 ist quer zum Flußbett 2
ein die vordersten untersten Ringscheiben 3 bzw. 4 teil
weise abdeckender Damm 14 vorgesehen, welcher verhindert,
daß sich dort Verunreinigungen festsetzen.
Je eine der Walzen 13 im Rahmen 8 bzw. 12 ist durch einen
am Rahmen festen Motor, der eine kleine Turbine sein
kann, antreibbar (nicht dargestellt).
Abstreifrechen 15 über den Trögen 10 bzw. 11 fassen je
weils in die obersten Ringscheiben 3 bzw. 4.
Claims (5)
1. Sich selbst reinigender in einem Getrieberahmen
quer zur Strömungsrichtung einem Austragorgan vor
geschalteter, ein Flußbett ausfüllender Drehrechen
zur Rückhaltung von Verunreinigungen, bestehend aus mehreren parallel zueinander angeordneten Walzen
(13), die über ihre Länge
verteilte Ringscheiben (3 bzw. 4) mit im wesentlichen gleichem Durchmesser tragen,
welche zwischen die Ringscheiben der jeweils benach
barten Walzen (13) greifen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Walzen (13) horizontal und
in Strömungsrichtung (9) aufsteigend hinterein
ander angeordnet sind und mit von unten nach oben monoton steigender Drehzahl
gleichsinnig so antreibbar sind, daß die Umfänge
ihrer Ringscheiben (3 bzw. 4) zulaufseitig über
wiegend in Strömungsrichtung (2) und schneller als
die Strömung verlaufen.
2. Drehrechen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Austragsorgan ein Trog (10 bzw. 11) ist,
welcher zu einer offenen Stirnseite ein Gefälle aufweist.
3. Drehrechen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß wenigstens zwei Getrieberahmen (8, 12)
hintereinander angeordnet sind, wobei die Abstände
zwischen benachbarten Ringscheiben (4) im jeweils in
Strömungsrichtung (9) hinteren Getrieberahmen (12)
kleiner eingestellt sind als diejenigen im vorge
schalteten Getrieberahmen (8), und wobei vorzugsweise die
Ringscheiben (4) auch dünner sind.
4. Drehrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß im Getrieberahmen (8 bzw.
12) quer zum Flußbett (2) ein die vordersten untersten
Ringscheiben (3 bzw. 4) teilweise abdeckender Damm (14)
vorgesehen ist.
5. Drehrechen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß am Getrieberahmen (8 bzw.
12) eine Turbine zum Antrieb der Walzen (13) befestigt
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863617665 DE3617665A1 (de) | 1986-05-26 | 1986-05-26 | Drehrechen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863617665 DE3617665A1 (de) | 1986-05-26 | 1986-05-26 | Drehrechen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3617665A1 DE3617665A1 (de) | 1987-12-03 |
| DE3617665C2 true DE3617665C2 (de) | 1989-11-23 |
Family
ID=6301657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863617665 Granted DE3617665A1 (de) | 1986-05-26 | 1986-05-26 | Drehrechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3617665A1 (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (6)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3617665A1 (de) | 1987-12-03 |
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