DE3618657C2 - - Google Patents
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- D—TEXTILES; PAPER
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spinndüsenplatte
und ein Verfahren zum Aufbringen von
Präparationsöl, insbesondere Silikonöl, auf die Austritts
fläche von Spinndüsen, insbesondere solchen zum Spin
nen von Fasern aus synthetischen Polymeren nach dem
Schmelzspinnprozeß.
Beim Schmelzspinnen von geeigneten thermoplastischen
Polymeren, wie beispielsweise Polyamid oder Polyester,
preßt man die geschmolzene Spinnmasse durch Spinndüsen,
die im allgemeinen eine Mehrzahl von Austrittsöffnungen
auch Spinnlöcher oder Spinnbohrungen genannt, aufweisen.
Da die Spinnmassen meistens mit einem hohen Druck
durch die Spinnöffnungen gepreßt werden, weisen die die
Düse verlassenden Fäden eine Tendenz zu einer sogenann
ten Ballonbildung unterhalb der Düsenaustrittsfläche
auf. Unter Ballonbildung versteht man das ballonarti
ge Sichausweiten des Fadens direkt unterhalb der Düse;
dabei kann es vorkommen, daß die Faser zu kriechen be
ginnt, so daß die Mittellinie der Faser sich von der Mit
tellinie der Düsenöffnung entfernt. Dies kann eine Ände
rung der Geschwindigkeit der einzelnen Faser mit sich
bringen und zu einem vorzeitigen Kontakt zwischen be
nachbarten Fasern führen. Die Fasern können dann mit
einander verkleben, wodurch Unregelmäßigkeiten im Garn
entstehen.
Es ist auch möglich, daß sich aufgrund des Kriechens
an der Düsenöffnung Ablagerungen und letztlich ein Tropfen
bilden und der Faden reißt. Ablagerungen und Tropfen sind
Ursache für Spinnstörungen. Es ist dann erforderlich,
den Spinnvorgang zu unterbrechen und die Düse zu säu
bern. Dies geschieht vornehmlich mechanisch, indem man
die Austrittsfläche durch Abstreifen oder Abkratzen mit
einem messerartigen Gegenstand von Polymerschmelze und
sonstigen Ablagerungen befreit. Diesen Vorgang nennt man
vielfach auch "Rasieren".
Es ist bekannt, um den obengenannten Schwierigkeiten
entgegenzutreten, die Austrittsseite von Spinndüsen,
das heißt die Seite der Düse, auf welcher das zu Fäden
geformte Polymere die Düse verläßt,
zu präparieren, zum Beispiel mit einem festen Überzug
aus einem bestimmten Material. Meistens wird die Aus
trittsseite allerdings mit einer flüssigen Substanz,
insbesondere Silikonöl, präpariert.
Dieses Silikonöl oder ein sonstiges Öl wird in der Pra
xis vorzugsweise diskontinuierlich, das heißt zum Bei
spiel durch Sprühen oder Zerstäuben auf die Austritts
seite der Düsen aufgebracht. Es hat allerdings nicht
an Versuchen gefehlt, die Präparation kontinuierlich auf
zubringen.
So wird in der DE-OS 27 13 601 ein Verfahren und eine
Vorrichtung beschrieben, bei welchen das Präparations
öl am Umfang der Düse zwischen deren Außenrand und den
dem Außenrand nächstliegenden Spinnlöchern von außen
aufgebracht wird. Zum Aufbringen des Präparationsöls
muß am Umfang der Düsenoberfläche ein saugendes kapil
laraktives Material als Ölspeicher in Kontakt gebracht
werden, wie zum Beispiel filzartige oder gesinterte
Materialien.
Ferner werden in der US-PS 33 04 577 und in der DE-OS 16 60 497 Düsen beschrie
ben, die auf der Austrittsseite eine fest gebundene
poröse Metallschicht als Ölspeicher aufweisen. Diese
Schicht kann nach der US-PS 33 04 577 durch eine Leitung, die durch die Düsen
scheibe führt, von innen mit Öl kontinuierlich versorgt
werden.
Den in den genannten Druckschriften beschriebenen
Vorrichtungen haftet der Nachteil an, daß neben hohem
Aufwand bei einer derartigen Ausrüstung der Spinnvorrichtung
mit Ölspeicher-Material nahe und rund um die Spinnlö
cher diese Vorrichtungen auch eine aufwendige Pflege
verlangen, denn die Reinigung solcherart ausgerüsteter
Düsen ist sehr schwierig und birgt die Gefahr, daß das
kapillaraktive Material bzw. die poröse Metallschicht
angegriffen wird. Auch können durch das Auftragen die
ser Materialien auf die Düsenaustrittsflächen die hoch
empfindlichen Austrittsöffnungen der Düsen in Mitlei
denschaft gezogen werden.
Auf die Verwendung von Düsen-Ausrüstungen mit diesen
Nachteilen wird gemäß Gegenstand der DE-OS 29 19 331
verzichtet, welche eine Spinndüse mit Vorrichtung zum
Aufbringen eines gleichmäßigen Präparationsöl-Films
auf Düsenaustrittsflächen auf kontinuierliche Weise
beschreibt. Hierbei wird ein an- und abmontierbarer
flacher ring- oder scheibenförmiger Verteilungskörper
mit einem siebförmigen Gebilde oder einer perforier
ten Folie verwendet, der entsprechend den Spinnlöchern
Aussparungen aufweist sowie ein zum Andrücken des Ver
teilungskörpers auf die Austrittsfläche der Düse die
nendes Befestigungsmittel mit einer Zuführung für das
Präparationsöl.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, eben
falls eine pflegeleichte Vorrichtung und ein Verfahren
zur Verfügung zu stellen, welche das Aufbringen von
gleichmäßigen Präparations-Filmen auf die Austritts
flächen von Spinndüsen ge
stattet, wobei aber das Aufbringen des Öls
ohne ein Ölspeicher-Material oder einen an- oder
abmontierbaren Verteilungskörper erfolgen soll, um dadurch
die Aufbringung des Präparationsöls auch weitgehend unab
hängig von der Düsenform zu gestalten.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Spinndüsenplatte
zum Aufbringen von Präparationsöl auf die Düsenaustritts
fläche, die dadurch gekennzeichnet ist, daß in der Düsen
austrittsfläche inmitten des Spinndüsenfeldes feine Bohrungen
angeordnet sind, aus welchen das Präparationsöl über das
Spinndüsenfeld spreitend austreten kann, und daß die feinen
Bohrungen mit einer innerhalb der Düsenplatte befindlichen
Kanalbohrung verbunden sind, welche ihrerseits mit einem Vor
ratsgefäß für das Präparationsöl über eine Dosiervorrich
tung verbunden ist. Unter Spreiten des Präparationsöls soll
dessen Eignung verstanden werden, sich auf der Düsenaus
trittsfläche kriechend und ohne Tropfenbildung auszubreiten.
Es ist als überraschend zu bezeichnen, daß mit der er
findungsgemäßen Spinndüsenplatte allein mittels der
feinen und von der Kanalbohrung gespeisten Bohrungen
inmitten des Spinnfeldes oder mehrerer Spinnfelder
ohne besondere Maßnahmen, wie zum Beispiel das Ausrüsten
der Düsenaustrittsfläche mit Ölspeichern oder Verteilungs
körpern, das Präparationsöl als gleichmäßig verteilter
Film auf die Düsenaustrittsflächen aufgebracht werden kann.
Daß eine derart einfach gestaltete Spinndüsenplatte
leicht und ohne erhöhtes Risiko von Beschädigungen zu
pflegen ist, versteht sich von selbst.
Bevorzugte Spinndüsenplatten sind solche aus üblichen
Düsenstählen mit geläppten bzw. nachbehandelten Ober
flächen. Die erfindungsgemäßen Spinndüsenplatten können
unterschiedliche Querschnitte aufweisen; bevorzugt sind
runde oder rechteckige Querschnitte.
Die feinen Bohrungen für das Präparationsöl in den
erfindungsgemäßen Spinndüsenplatten sind bevorzugt solche
mit einem Durchmesser von 0,05 mm bis 0,8 mm und besonders
bevorzugt von 0,09 mm bis 0,5 mm. Die Länge der feinen
Bohrungen, also der Verbindungsweg zwischen Kanalbohrung
und Düsenaustrittsfläche, beträgt vorteilhaft das ein- bis
sechsfache des Durchmessers der feinen Bohrungen.
Dieser Verbindungsweg zwischen Kanalbohrung und Düsen
austrittsfläche sollte nicht zu kurz sein, da sonst die
Gefahr besteht, daß sich bei der Reinigung der Düsen
platte durch Ausbrennen Verwerfungen der Düsenoberflä
che bilden. Er sollte daher nicht kürzer als 0,3 mm
sein. Der Verbindungsweg zwischen Kanalbohrung und Dü
senaustrittsfläche sollte aber auch nicht zu lang sein,
da sich Ölaustrittsbohrungen mit Durchmessern im unte
ren Bereich vorteilhaft nur mit relativ kurzen Bohrun
gen erreichen lassen. Eine Länge von mehr als 1,2 mm
sollte daher nicht überschritten werden. Besonders vor
teilhaft sind erfindungsgemäße Spinndüsenplatten, in
welchen der Verbindungsweg zwischen Kanal und Düsen
austrittsfläche 0,5 bis 1,0 mm lang ist.
Länge und Durchmesser der Kanalbohrung sind abhängig
von der Größe des zu versorgenden Spinndüsenfeldes bzw.
vom Ölverbrauch. Im allgemeinen ist der Durchmesser
nicht kleiner als 3 mm, da bei noch kleineren Werten
brauchbare Längen der Kanalbohrung nicht erreicht wer
den können.
Die feinen Bohrungen liegen vorteilhaft innerhalb eines
Spinndüsenfeldes, je nach Größe des Spinndüsenfeldes
in einer oder in mehreren Reihen, im wesentlichen in
gleichen Abständen voneinander entfernt. - Die einzelnen
Spinndüsen weisen Vorbohrungen auf, deren Mindest-Durch
messer im allgemeinen bei 3 mm liegt. Es können aber
auch Spinndüsenplatten mit Vorbohrungen von 1,5 bis
2,0 mm Durchmesser eingesetzt werden.
Die Spinnlöcher können innerhalb des Spinnfeldes in gleichen
oder unterschiedlichen Abständen zu den nächstgelegenen
Ölbohrungen liegen. Von den feinen Bohrungen aus lassen
sich die Düsenoberflächen in erstaunlich weitem Umfeld
mit dem Präparationsöl benetzen. Die Größe des Umfeldes
wird sich nach Viskosität und Oberflächenspannung des
jeweils eingesetzten Präparationsöls richten. So können
erfindungsgemäß solche Spinnlöcher mit dem Öl versorgt
werden, die bevorzugt in Abständen von bis zu 50 mm
von der jeweiligen nächstgelegenen ölführenden
Bohrung liegen. Besonders bevorzugt können die Spinn
löcher in Abständen von bis zu 35 mm von der nächstge
legenen ölführenden Bohrung liegen. - Der Mindestabstand
eines Spinnlochs von den Ölbohrungen kann 3,5 mm ent
sprechend einem Mindestdurchmesser der Kanalbohrung und
der Düsen-Vorbohrung von jeweils 3 mm sein.
Das Umfeld, das von den feinen Bohrungen aus mit dem
Präparationsöl benetzt werden kann, läßt sich durch
Anbringen von Nuten in der Düsenoberfläche weiter ver
größern. Es können hierdurch leicht Spinnlöcher in Ab
ständen von bis zu 60 mm von der ölführenden Bohrung
mit dem Öl versorgt werden. Die Nuten können beispiels
weise kreisförmig oder in Längsrichtung angeordnet sein.
Die erfindungsgemäßen Spinndüsenplatten lassen sich prak
tisch für alle Titer anwenden. Sie können ferner alle
Spinnloch-Anordnungen und Kenndaten üblicher Spinndü
senplatten aufweisen. Es können so erfindungsgemäß
auch Spinndüsenplatten störungsfrei Verwendung finden,
welche mit gemäß üblicher Spinntechnik sehr hoher Spinn
loch-Anzahl und hoher Spinnloch-Dichte (Spinnlöcher pro
Flächeneinheit) ausgerüstet sind.
Bezüglich des Verfahrens wird die gestellte Aufgabe bei einem
Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 9 durch dessen kennzeichnende Maßnahmen gelöst.
Zur besseren Ölverteilung können die Austrittsöffnungen
der feinen Bohrungen mit Nuten verbunden
sein.
Die einzusetzenden Präparationsöle sollten
nicht nachteiligen Einfluß auf die Filamente haben und
können zum Beispiel Bestandteile von Spinnavivagen sein.
Bevorzugt werden solche Präparationsöle verwendet, wel
che niedrigviskos, kriechend (kleine Oberflächenspannung)
und bis mindestens 300°C wärmebeständig sind und mög
lichst rückstandslos verdunsten.
Bevorzugt werden erfindungsgemäß auch Präparationsöle
eingesetzt, welche den Filamenten zusätzliche vorteilhafte
Eigenschaften verleihen, insbesondere solche, die auch
Bestandteil der Spinnavivagen sind. Besonders vorteilhaft
setzt man Silikonöle ein.
Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Aufbringen von
Präparationsöl wird das Öl vorteilhaft mit einer Dosier
pumpe dosiert. Je nach den Gegebenheiten kann es vorteil
haft sein, das Präparationsöl kontinuierlich oder in dem
Ölverbrauch entsprechendem Zeittakt intermittierend zu
dosieren.
Erfindungsgemäß läuft das Präparationsöl im allgemeinen
nach der Dosierung nur über die eigene Schwerkraft
(gravimetrisch)drucklos den Ölkanälen und Bohrungen zu.
Besonders bevorzugt führt man das Präparationsöl den Düsen
mittels gesteuerter Öffnungzseiten und Intervalle über
Magnetventile gravimetrisch zu.
Die Dosierzeiten sind von hydrostatischem Vordruck und
Anbringungsgegebenheiten abhängig.
Der Verbrauch an Präparationsöl ist insbesondere abhängig
von Titer der Spinndüsen und Anzahl der Filamente/cm2
Düsenfläche.
Die erfindungsgemäßen Spinndüsenplatten lassen sich
hervorragend zum Spinnen von synthetischen Fasern aus
der Schmelze verwenden. Hierzu können Düsen und Düsenformen,
wie sie üblicherweise für Schmelzspinnverfahren verwendet
werden, Einsatz finden.
Durch die erfindungsgemäße, auf "Ölaufbringung von
innen" ausgerichtete Spinndüsenplatte ist die Aufgabe
des Aufbringens eines gleichmäßigen Präparations-Films
unabhängig von der jeweiligen Spinndüsenform gelöst.
Eine "Ölaufbringung von außen" hat stets eine flache
Spinnplatte zur Voraussetzung. So können erfindungsgemäß
zum Beispiel auch Brustplatten-Düsen, die aus gestuften
Platten aufgebaut sind, wie die Fig. I und II zeigen
mit Präparationsöl kontinuierlich beaufschlagt werden.
Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens der Präparations
öl-Aufbringung ist es möglich, die Zeitintervalle des
"Düsenrasierens", also des mechanischen Abstreifens von
Polymerschmelze oder anderen Ablagerungen an den Spinnlöchern,
erheblich zu verlängern. So können beispielsweise beim
Schmelzspinnen von Polyäthylenterephthalat mit einem
Silikonöl als Präparationsöl erfindungsgemäß diese Inter
valle von je nach Titer 8 bis 20 Stunden auf mehr als
2 Wochen ausgedehnt werden. Neben einer beträchtlichen
Abfalleinsparung und Arbeitserleichterung bieten die
verlängerten "Rasierintervalle" den Vorteil, große
Spinnspulengewichte zu erzielen, wie sie mit den derzeit
üblichen "Rasierintervallen" nicht zu erreichen sind.
Die vorliegende Erfindung wird anhand der Abbildungen
I bis III näher erläutert.
Fig. I gibt eine Aufsicht auf eine erfindungsgemäße
Spinndüsenplatte wieder. Es handelt sich hierbei um
eine Rechteckdüsenplatte bzw. Brustdüsenplatte mit
2 Spinnfeldern (1) mit wabenförmiger Anordnung der
Spinnlöcher (2). Die Kanalbohrung (4) verläuft dicht
unterhalb der Düsenaustrittsfläche quer durch die bei
den Spinnfelder und ist einerseits mit der Düsenaustritts
fläche durch die feinen Ölaustrittsbohrungen (3) und an
dererseits mit dem Ölvorratsgefäß über die Dosiervorrichtung und
über den Ölanschluß (5) verbunden. Ölanschluß (5) kann
auch in der Mitte der Spinndüsenplatte zwischen beiden
Spinnfeldern angeordnet sein. Die Kanalbohrung (4) wird
an den Enden durch Bohrstopfen (6) geschlossen, wel
che ab- und wieder anmontierbar sind, z.B. zum Zwecke
der Reinigung der Kanalbohrung.
Fig. II zeigt einen Querschnitt der Düsenplatte und
Fig. III eine vergrößerte Ansicht daraus von Kanal
bohrung 4 und einer Ölaustrittsbohrung (3).
Claims (16)
1. Spinndüsenplatte zum Aufbringen von Präparationsöl auf die
Düsenaustrittsfläche, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Düsenaustrittsfläche inmitten des Spinndüsenfeldes (1)
feine Bohrungen (3) angeordnet sind, aus welchen das Prä
parationsöl über das Spinndüsenfeld (1) spreitend austre
ten kann, und daß die feinen Bohrungen (3) mit einer
innerhalb der Düsenplatte befindlichen Kanalbohrung (4)
verbunden sind, welche ihrerseits mit einem Vorratsgefäß
für das Präparationsöl über eine Dosiervorrichtung
verbunden ist.
2. Spinndüsenplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie aus üblichen Düsenstählen mit geläppten bzw. nachbehandelten
Oberflächen besteht.
3. Spinndüsenplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die feinen Bohrungen (3) Durchmesser von
0,05 mm bis 0,8 mm aufweisen.
4. Spinndüsenplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die feinen Bohrungen (3) Durchmesser von 0,09 mm bis
0,5 mm aufweisen.
5. Spinndüsenplatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die feinen Bohrungen
(3) innerhalb eines Spinndüsenfeldes (1) in einer Reihe
oder mehreren Reihen in im wesentlichen gleichen Abständen
voneinander liegen.
6. Spinndüsenplatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines Spinndüsenfeldes
(1) die Abstände der einzelnen Spinnlöcher (2)
bis zu den nächstgelegenen feinen Bohrungen (3) gleich
oder unterschiedlich sind, und daß sich die Spinnlöcher
(2) in Abständen von bis zu 50 mm von der nächstgelegenen
feinen Bohrung (3) befinden.
7. Spinndüsenplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Spinnlöcher (2) in Abständen von bis zu 35 mm
von der nächstgelegenen feinen Bohrung (3) befinden.
8. Spinndüsenplatte nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der
Düsen Nuten aufweisen, welche mit den Austrittsöffnungen
der feinen Bohrungen (3) verbunden sind, daß innerhalb
eines Spinndüsenfeldes (1) die Abstände der einzelnen
Spinnlöcher (2) bis zu den nächstgelegenen feinen Bohrungen
(3) gleich oder unterschiedlich sind, und daß sich die
Spinnlöcher (2) in Abständen von bis zu 60 mm Radius von
der nächstgelegenen feinen Bohrung (3) befinden.
9. Verfahren zum Aufbringen von Präparationsöl auf
die Düsenaustrittsfläche einer Spinndüsenplatte,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Düsenaustrittsfläche
inmitten des Spinndüsenfeldes feine
Bohrungen angeordnet sind, aus welchen man das
Präparationsöl über das Spinndüsenfeld spreitend
austreten läßt, daß die feinen Bohrungen mit
einer innerhalb der Düsenplatte befindlichen
Kanalbohrung verbunden sind, welche ihrerseits
mit einem Vorratsgefäß für das Präparationsöl
verbunden ist, und daß man das Präparationsöl
über eine Dosiervorrichtung zuführt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß man der Spinndüsenplatte Präparationsöle
zuführt, welche niedrigviskose kriechende,
bis mindestens etwa 300°C wärmebeständige,
möglichst rückstandslos verdunstende Öle sind.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß man der Spinndüsenplatte Silikonöl zuführt.
12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß man das Präparations
öl mit Hilfe einer Dosierpumpe zudosiert.
13. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß das Präparationsöl
kontinuierlich aufgebracht wird.
14. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß man das Präparationsöl
intermittierend in dem Ölverbrauch entsprechendem
Zeittakt aufbringt.
15. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis
14, dadurch gekennzeichnet, daß man das Präparations
öl durch gesteuerte Öffnungszeiten und Intervalle
über Magnetventile gravimetrisch den Düsen zuführt.
16. Verwendung einer Spinndüsenplatte nach einem oder meh
reren der Ansprüche 1 bis 8 zum Spinnen von syntheti
schen Fasern aus der Schmelze.
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3618657A1 DE3618657A1 (de) | 1987-12-10 |
| DE3618657C2 true DE3618657C2 (de) | 1989-08-17 |
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ID=6302196
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3618657A1 (de) |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US3469280A (en) * | 1967-06-19 | 1969-09-30 | Lambert H Mott | Spinnerette disk for extrusion of synthetic polymer fibers |
| DE2713601C2 (de) * | 1977-03-28 | 1983-09-01 | Akzo Gmbh, 5600 Wuppertal | Vorrichtung zum Präparieren der Austrittsfläche von Spinndüsen |
| DE2919331C2 (de) * | 1979-05-14 | 1986-02-13 | Akzo Gmbh, 5600 Wuppertal | Spinndüse mit Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufbringen von Präparationsöl auf die Austrittsfläche |
-
1986
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3618657A1 (de) | 1987-12-10 |
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