DE3620085C2 - Rohrförmiger elektroakustischer Wandler - Google Patents
Rohrförmiger elektroakustischer WandlerInfo
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- B06—GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
- B06B—METHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
- B06B1/00—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
- B06B1/02—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy
- B06B1/06—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction
- B06B1/0644—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction using a single piezoelectric element
- B06B1/0655—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction using a single piezoelectric element of cylindrical shape
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R1/00—Details of transducers, loudspeakers or microphones
- H04R1/20—Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
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- Transducers For Ultrasonic Waves (AREA)
- Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)
- Piezo-Electric Transducers For Audible Bands (AREA)
Description
Rohrschwinger, d. h. elektroakustische Wandler mit einem
auf seiner Innenseite und seiner Außenseite mit
Elektroden versehenen piezokeramischen Rohr, strahlen
radial ein kreisförmiges, also ungerichtetes Schallfeld
ab oder dienen der Aufnahme von Schallschwingungen aus
beliebigen Richtungen. Sie werden als Resonanzwandler
betrieben und sind folglich schmalbandig nur in einem
begrenzten Frequenzbereich einsetzbar. Andererseits ist
es bekannt, zur Verbreiterung der Resonanzkurve bei in
eine bestimmte Richtung abstrahlenden, zumeist
plattenförmigen, piezoelektrischen Wandlern auf der einen
Seite des piezoelektrischen Körpers einen dessen
Abstrahlfläche vergrößernden Tonpilz zu befestigen und an
der gegenüberliegenden Fläche des Keramikkörpers eine
Gegenmasse anzubringen. Diese elektroakustischen Wandler
strahlen jedoch nur in einer bestimmten Richtung ab, und
die Verwendung einer vergrößerten Abstrahlfläche hat dort
gerade den Zweck, die Bündelung der abgestrahlten
Schalleistung zu erhöhen.
Aus US-PS 46 04 542 (= EP-OS 0 169 727) ist ein
elektroakustischer Wandler gemäß Gattungsbegriff des
Anspruchs 1 bekannt, bei dem zur Vergrößerung der
Bandbreite eines solchen Rohrschwingers zum einen
Zusatzmassen in Form langgestreckter Sektoren radial
außen auf dem Schwingerrohr befestigt sind und zum
anderen zwischen den einzelnen Zusatzmassen und dem
piezoelektrischen Rohr eine elastische Zwischenschicht
vorgesehen ist, welche der Verbreiterung der
Frequenzkennlinie dienen soll. Die Befestigung solcher
elastischer Schichten einerseits an dem piezokeramischen
Rohr und andererseits an der metallischen Zusatzmasse
bereitet jedoch Schwierigkeiten und birgt insbesondere
bei Langzeitbetrieb und starker Belastung die Gefahr in
sich, daß die mechanische Verbindung zwischen
Rohrschwinger und Zusatzmassen an Festigkeit verliert.
Die DE-OS 35 13 215 zeigt einen hohlzylindrischen
Biegeschwingungswandler bestehend aus zwei miteinander
verklebten radialen Schichten, von denen wenigstens eine
ein in Richtung der Wandstärke polarisierter
piezoelektrischer Werkstoff ist. Die Schichten sind
beispielweise mit Hilfe eines Epoxydharzklebers starr
miteinander verbunden. Bei einer Ausführungsform des
bekannten Wandlers werden beide Schichten durch
piezoelektrische Keramik gebildet, während bei einer
zweiten Ausführungsform die äußere Schicht aus einem
metallischen Werkstoff besteht. Letzteres führt zu einer
Absenkung der Resonanzfrequenz, was noch durch die
Anbringung axialer Endkappen verstärkt werden kann.
Ausgehend von einem elektroakustischen Wandler gemäß
Gattungsbegriff des Anspruchs 1 besteht die Aufgabe der
Erfindung darin, bei einem solchen Rohrschwinger die
Frequenzabhängigkeit ohne Verwendung einer elastischen
Zwischenschicht zwischen dem Schwingerrohr und den
Zusatzmassen zu verringern und somit einen breitbandigen
Rohrschwinger zu schaffen, der bei möglichst kleinem
Volumen für den Betrieb bei niedrigen Frequenzen in der
Größenordnung von 5 bis 15 kHz geeignet ist. Diese
Aufgabe löst die im Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung
durch eine geeignete Formgebung der Zusatzmassen. Hier
wird also die bisher sowohl zur Erhöhung der Bündelung
als auch zur Vergrößerung der Bandbreite ausgenutzte
Tonpilzkonstruktion nunmehr in einem Wandler mit radial
ungebündelter Strahlcharakteristik dazu benutzt, um einer
seits die akustische Abstrahlfläche gegenüber den Ab
messungen des piezoelektrischen Rohres zu vergrößern und
andererseits die Pumpresonanzfrequenz des Rohrschwingers
zu erniedrigen. Der Rohrschwinger wird zur Erzeugung einer
möglichst großen Leistung in seiner Pumpresonanz erregt,
die wesentlich tiefer liegt als die Wanddickenresonanz
des Piezokeramikrohrs. Durch die Tonpilzkonstruktion ist
der Wandler breitbandiger und damit weniger frequenzab
hängig als ein Rohrschwinger ohne den erfindungsgemäßen
Besatz mit tonpilzartigen Sektoren. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Zur Erläuterung ist in der Zeichnung ein Ausführungs
beispiel wiedergegeben. Dabei zeigt
Fig. 1 eine axiale Ansicht des Wandlers und
Fig. 2 einen Schnitt längs der Rohrachse.
Der Schwinger besteht aus einem piezokeramischen Rohr 1,
auf dessen Innenseite eine Elektrode 2 und auf dessen
Außenseite eine Elektrode 3 angebracht sind. Durch Zufuhr
elektrischer Wechselspannungen an den Elektroden 2 und 3
wird das Keramikrohr zu Radialschwingungen angeregt. Der
Wandler kann auch als Schallempfänger verwendet werden.
Auf die Außenseite des Keramikrohrs 1 sind sektorförmige
Zusatzmassen 4 aufgeklebt, deren äußere Mantelfläche 5
größer ist als die innere auf dem Keramikrohr 1 aufliegende
Fläche im Bereich der Elektroden 3. Hierdurch wird die
Abstrahlfläche des Wandlers vergrößert. Die Zusatzmassen
können beispielsweise aus einer Aluminiumlegierung be
stehen. Die äußere Mantelfläche 5 der Zusatzmassen ist
nicht nur in ihrem Umfang größer als die des Keramikringes
sondern sie ragt auch in Achsrichtung über die Länge des
Keramikrohres 1 hinaus. Hierdurch ergibt sich eine weitere
Vergrößerung der Abstrahlfläche. Die einzelnen Zusatz
massen 4 sind außen von einem Vergußmassemantel 6 um
schlossen oder einvulkanisiert. Um beim Vergießen das
Eindringen von Vergußmasse in die Spalte 7 zwischen
den einzelnen Zusatzmassen zu verhindern, sind diese
Spalten außen durch im Querschnitt T-förmige Kunststoff
profilleisten 8 abgedeckt, deren Mittelsteg 9 in den
Spalt 7 hineinragt. In einem gemeinsamen Kunststoff
mantel 6 können in Richtung der Rohrachse 10 nebeneinan
der mehrere derartige Wandler angeordnet und gemeinsam
vergossen sein, um in axialer Richtung eine stärkere
Schallbündelung zu erreichen. Die elektrischen Anschluß
leitungen zu den Elektroden 2 und 3 werden im Innenraum
des Rohrschwingers 1 zu entsprechenden hier nicht dar
gestellten Anschlußvorrichtungen geführt.
Claims (5)
1. Elektroakustischer Wandler mit einem auf seiner
Innenseite und seiner Außenseite mit Elektroden
versehenen piezokeramischen Rohr, welches auf seiner
Außenseite sektorförmige, zusammen einen Kreisring
bildende metallische Zusatzmassen trägt, da
durch gekennzeichnet, daß
- a) die Zusatzmassen (4) unmittelbar auf den Außenelektroden (3) des piezokeramischen Rohrs (1) befestigt sind, und
- b) jede Zusatzmasse (4) die Form eines Tonpilzes aufweist, indem
- c) die äußere Mantelfläche (5) jeder Zusatzmasse (4) nicht nur, aufgrund der sektorförmigen Ausbildung, in Umfangsrichtung, sondern auch in Achsrichtung des Keramikrohres (1) gesehen wesentlich größer ist als die auf der Außenfläche des Keramikrohres befestigte Grundfläche der Zusatzmasse.
2. Wandler nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zusatzmassen
(4) aus einer Aluminiumlegierung bestehen.
3. Wandler nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß die
Spalte (7) zwischen den einzelnen Segmenten (4) durch
im Querschnitt T-förmige Kunststoffprofilleisten (8)
abgedeckt sind, deren Mittelsteg (9) in den Spalt (7)
hineinragt.
4. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß zu
mindest die Außenfläche der Zusatzmassen (4) von
einem Vergußmasse- oder Gummimantel (6) umschlossen
sind.
5. Wandler nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß in den Vergußmasse
mantel (6) mehrere Rohrschwinger (1) in Achsrichtung
nebeneinander angeordnet sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE3620085A DE3620085C2 (de) | 1986-06-14 | 1986-06-14 | Rohrförmiger elektroakustischer Wandler |
| US07/057,062 US4823327A (en) | 1986-06-14 | 1987-06-01 | Electroacoustic transducer |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=6303027
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3620085A Expired - Lifetime DE3620085C2 (de) | 1986-06-14 | 1986-06-14 | Rohrförmiger elektroakustischer Wandler |
Country Status (3)
| Country | Link |
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1986
- 1986-06-14 DE DE3620085A patent/DE3620085C2/de not_active Expired - Lifetime
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1987
- 1987-06-01 US US07/057,062 patent/US4823327A/en not_active Expired - Fee Related
- 1987-06-12 FR FR8708243A patent/FR2600227B1/fr not_active Expired - Lifetime
Also Published As
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| FR2600227B1 (fr) | 1993-12-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: ALLIEDSIGNAL ELAC NAUTIK GMBH, 24118 KIEL, DE |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: L-3 COMMUNICATIONS ELAC NAUTIK GMBH, 24118 KIEL, D |