DE362031C - Vorrichtung zur Foerderung von Fluessigkeit mittels Druckluft aus periodisch gefuellten Behaeltern - Google Patents

Vorrichtung zur Foerderung von Fluessigkeit mittels Druckluft aus periodisch gefuellten Behaeltern

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DE362031C
DE362031C DEP29591D DEP0029591D DE362031C DE 362031 C DE362031 C DE 362031C DE P29591 D DEP29591 D DE P29591D DE P0029591 D DEP0029591 D DE P0029591D DE 362031 C DE362031 C DE 362031C
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compressed air
pipe
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liquid
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DEP29591D
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A46—BRUSHWARE
    • A46B—BRUSHES
    • A46B11/00—Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water
    • A46B11/06—Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water connected to supply pipe or to other external supply means
    • A46B11/063—Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water connected to supply pipe or to other external supply means by means of a supply pipe

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Description

  • Vorrichtung zur Förderung von Flüssigkeit mittels Druckluft aus periodisch gefüllten Behältern. Die bekannten Vorrichtungen zur Förderung von Flüssigkeiten mittels Druckluft, bei welchen :die Flüssigkeit aus einem nach der Entleerung sich wieder füllenden Gefäß in ein Steigrohr gedrückt wird, haben den Nachteil, .daß mit der ausblasenden Druckluft ein großer Teil der aufgewendeten Arbeitsmenge verlorengeht, da bei ihnen eine Expansion der Druckluft höchstens bis zu dem zur Förderung erforderlichen Druck vorhanden ist. Dieser Nachteil ist besonders da von großer Bedeutung, wo, wie heute in den Bergwerken, Preßluft von hoher Spannung zur Verfügung steht und zum Heben von Wasser Verwendung finden könnte.
  • Man hat vorgeschlagen, den Energieverlust dadurch zu verhindern, daß man die im Fördergefäß zurückbleibende Druckluft in die Saugseite des Verdichters zurückführt, anstatt sie ins Freie ausblasen zu lassen, aber diese Verwendungsmöglichkeit ist nur da gegeben, wo Verdichfer und Flüssigkeitsheber eine zusammengehörige Anlage bilden.
  • Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsheber, bei welchem die Energie der in dem Gefäß verbleibenden Druckluft weiter zur Förderung ausgenutzt wird. Zu Odem Zweck wird die Expansion der Druckluft nach dem Herausdrücken der Flüssigkeit dadurch ermöglicht, daß in an sich bekannter Weise Druckluft in das Steigrohr eingeführt wird.
  • Wenn man die Vorrichtung so einrichtet, daß nach teilweiser Entleerung :des Behälters die Druckluftzüleitung abgesperrt und die im Behälter befindliche Druckluft teilweise in das Steigrohr geleitet wird, so wirkt sowohl die in das Rohr eingeführte Druckluft als auch der im Behälter zurückbleibende Rest unter Expansion fördernd auf .die Flüssigkeit.
  • Man kann auch das Steigrohr mehrfach anordnen, beispielsweise es gabelförmig gestalten. Stellt man in diesem Fall nach der Entleerung des Behälters und bei Absperrung der Drudkluftzuleitung eine Verbindng zwischen den Druckluftraum des, Behälters und einem Zweige .der Steigleitung her und sperrt ferner das Steigrohr am unteren Ende ab, so wird das: Wasser aus dem Schenkel der Steigleitung, welchem Druckluft zugeführt wird, unter dem Druck des Wassers, in den anderen Schenkel ausströmen, so daß also auch in dieseln Fall die in der Druckluft enthaltene Expansionsarbeit teilweise ausgenutzt wird.
  • Zweckmäßig ist es, mehrere, beispielsweise drei, Förderbehälter zu verwenden, welche sämtlich an .ein Steigrohr angeschlossen und finit Druckluftzuleitungen versehen sind. Man kann dann aus den Behältern .die Flüssigkeit unter Volldruck in das Steigrohr pressen und gleichzeitig die Förderung -dadurch unterstützen, daß man die Druckluft aus dem vorher entleerten Behälter in das Steigrohr einleitet. Indem man nacheinander die Drucklufträume der Behälter mit der Druckluftzuleitung bzw. mit dem Steigrohr bzw. mit der Außenluft in Verbindung bringt, `.erden nacheinander die einzelnen Behälter geleert und wieder gefüllt.
  • In der Zeichnung ist in Abb. z eine Vorrichtung mit drei Behältern a, b, c dargestellt worden, deren Wasseräume sämtlich an das Steigrohr d angeschlossen sind. Die Behälter sind :finit den Druckluftleitungen e, f, g versehen, welche sowohl mit der Druckluftzuleitung h als auch mit einem Jn die Steigleitung eingeführten Rohr i verbunden werden können In die Einströnileitungen der Behälter sind die Ventile k'-, k2, k3 eingebaut. In die Steigleitung sind die Ventile h, l2, l3 eingebaut. Die Behälter stehen in dem mit Flüssigkeit gefüllten Becken m.
  • Verbindet man das Rohr c mit der Druckluftleitung 1z und- das Rohr f ,mit dem Rohr i, so wird die Flüssigkeit aus dem Behälter a in das: Steigrohr d gedrückt, während gleichzeitig die in :dem .entleerten Behälter b noch befindliche Druckluft in das Rohr d einströmt. Die Druckluft steigt expandierend in dem Rohr d auf und wirkt dabei fördernd auf die Wassersäule. Die Wassersäule im Rohr d wird nämlich, wie bei den bekannten Mischluftwasserhebern, spezifisch leichter, so das ihr Gegendruck geringer wird und durch einen geringeren Druck der Luft im Behälter a überwunden werden kann.
  • Während dieser Zeit ist das Rohr g mit der Außenluft verbunden. Der Rest der im Behälter ca zurückgebliebenen Druckluft kann daher entweichen, und der Behälter c füllt sich mit Flüssigkeit. Nach dessen Füllung und nach der Entleerung des Behälters ca wird das Rohr g an die Druckluftleitung, das Rohrfan die Außenluft und das Rohre an das Rohr i angeschlossen, so .daß sich nunmehr der Behälter c leert, während der Behälter b .gefüllt wird und so fort.
  • Die Verbindung der verschiedenen Druckluftleitungen e, f, g mit den Leitungen h -und i sowie derAußenluft kann beispielsweise durch die in Aden Abb. 2 bis 6 dargestellte Steuervorrichtung erfolgen. Diese besteht aus einem Gehäuse n, in welchem ein Rundschieher oder Hahn o drehbar angeordnet ist. An das Gehäuse sind die Rohre e, f, g sowie die Druckluftzuleitung h, .das Rohr i und ein in .die Außenluft führender Stutzen p angeschlossen, und zwar enden die Leitungen lt, i und p in Ringnuten im Gehäuse.
  • Der Rundschieber o ist in Abb-. 2 im Querschnitt und in den Abb. 3, q. und 5 in den Längsschnitten nach A-B bzw. C-D bz«-. E-F dargestellt. Er enthält drei Bohrungen q, r und s. Bei seiner in den Abb. 2 bis 5 gezeichneten Stellung wird die Leitung e durch fdie Bohrung q mit der Leitung h, die Leitung f durch ,die Bohrung r mit der Leitung i und endlich die Leitung g durch die Bohrung s mit dem Stutzen p verbunden, so daß die oben erwähnten Verbindungen hergestellt sind. Bei einer Drehung des Rundschiebers tun i--,o' und um 2q.0° werden nacheinander die für die Entleerung und die Füllung ,der Behälter notwendigen Verbindungen hergestellt.
  • Die Drehung des Rundschiebers o kann beispielsweise durch ein Schaltwerk geschehen, welches in Abh.6 dargestellt ist. Der Zylinder t ist an das Rohr i angeschlossen und enthält einen Kolben u, welcher unter der Wirkung der Feder v steht. Wenn bei der Expansion der Druckluft der Druck im Rohr i auf einbestimmtes Maß' gefallen ist, drückt die Feder v den Kolben u zurück, und es wird dabei durch die Sperrklinke w das Sperrad x bewegt. Von der Achse y .dieses Sperrades wird, gegebenenfalls unter Anwendung einer Zahnradübersetzung z, der Rundschieber o in Umdrehungen versetzt.
  • Abb. 7 zeigt die Vorrichtung, bei welcher die expandierende Luft sowohl im Gefäß als auch im Steigrohr wirkt. Wenn die Flüssigkeit im Gefäß i so weit .gefallen ist, daß Druckluft in das Rohr 2 eintreten dann, wird nach Absperung der Druckluftzuleitung 3, die z. B. in bekannter Weise durch den Spannungsabfall erfolgen kann, die expandierende Luft in das Steigrohr eintreten und dadurch ermöglichen, daß durch d en geringeren Druck
    .der im Behälter i verbleibenden Druckluft
    noch eine bestimmte Menge Wasser gehoben
    «-erden kann. Die Weite ides Rohres 2 muß
    ,dabei natürlich genau bestimmt und geregelt
    werden. Ebenso kann die Einführungsstelle
    der Druckluft am Steigrohr verschieden ge-
    wählt "erden, und es müssen gegebenenfalls
    wie bei den anderen hier beschriebenen Vor-
    richtungen mehrere Einströmstellen angeord-
    net werden.
    In Abb. 8 ist eine Vorrichtung dargestellt,
    bei welcher das Steigrohr 4 in zwei Zweige 5
    und 6 gegabelt ist. In dem gemeinsamen un-
    teren Ende ist ein Verschlußventil 7 ange-
    braeht. Wenn nach Entleerung des. Behäl-
    ters 8 die Druckluftzuleitung 9 allgesperrt und
    durch das Rohr io eine Versbindung des
    Druckluftraumes des Bahälters 8 mit dem
    Zweig 5,des Steigrohres (hergestellt wird, wird
    die in diesem Rohr befindliche Flüssigkeits-
    Säule durch die expandierende Luft leichter
    gemacht, und die in der Zweigleitung 6 be-
    findliche Flüssigkeit wird die im Zweig 5 'be-
    findliche Flüssigkeit teilweise aus dem Rohr
    herausdrücken, während das Ventil 7 die
    Steigleitung unten abschließt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Förderung von Flüssigkeit mittels,Druckluftausperiodisch gefüllten Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß die Expansionsarbeit ;der nach dem Herausdrücken der Flüssigkeit in ,dem Gefäß befind@lichen Druckluft durch Einleitung von Druckluft in Idas Steigrohr ausgenutzt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach teilweiser Entleerung des Behälters die Dru--kluftzuleitung abgesperrt und die im Behälter befindliche Druckluft teilweise in das Steigrohr geleitet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i mit mehreren abwechselnd gefüllten Förderbehältern, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem ganz oder teilweise geleerten, von der Druckluftzuleitung albgesperrten Behälter befind4iche Druckluft in das Steigrohr geleitet wird, während aus einem anderen Behälter das Wasser in das Steigrohr gedrückt wird. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Druckluft in einen Zweig des aus mehreren parallelen Rohren bestehenden und unterihalb der Abzweigung absperrbaren Steigrohres eingeführt wird.
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