DE362054C - Tragbare Vorrichtung zum Eindruecken von Gewinde in die Enden duennwandiger Rohrstuecke von innen nach aussen - Google Patents

Tragbare Vorrichtung zum Eindruecken von Gewinde in die Enden duennwandiger Rohrstuecke von innen nach aussen

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DE362054C
DE362054C DEM65786D DEM0065786D DE362054C DE 362054 C DE362054 C DE 362054C DE M65786 D DEM65786 D DE M65786D DE M0065786 D DEM0065786 D DE M0065786D DE 362054 C DE362054 C DE 362054C
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DEM65786D
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ABT D METALLINDUSTRIE SCHIELE
Metallhuette Baer & Co Kom Ges
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ABT D METALLINDUSTRIE SCHIELE
Metallhuette Baer & Co Kom Ges
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D15/00Corrugating tubes
    • B21D15/04Corrugating tubes transversely, e.g. helically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

Um in dünnwandige Blechkörper, namentlich Aluminiumrohre, Gewinde einzudrücken, verfuhr man bisher derart, daß in den Hohlkörper oder in das Rohr ein Gewindedorn, in weichen das zu drückende Gewinde eingeschnitten war, eingeführt und dann durch eine entsprechende Gewindedruckrolle an die äußere Körperwand das Gewinde angedrückt wurde. Hierzu war es nötig, daß entweder der Hohlkörper mit dem Gewindedorn umlief und die äußere Druckrolle beim Andrücken durch diese Umdrehung mit in Drehung gesetzt oder der Hohlkörper mit dem Gewindedorn feststand, in welchem Falle dann die Gewindedrückrolle zur Druckausübung um das Rohr kreisend geführt wurde. Schließlich fand auch statt des Gewindedorns eine zweite Rolle Anwendung, in welchem Falle beide Rollen durch unmittelbaren Antrieb in Drehung. versetzt wurden, wodurch bei der Druckausübung für das Gewinde der Körper ebenfalls mit in Drehung versetzt wurde. Durch entsprechende schraubenförmige Führung des Körpers war in diesem Falle die Herstellung eines gedrückten Gewindes an dem Körper möglich.
Alle diese Vorrichtungen hatten das Gemeinsame, daß bei ihnen die Gewinde von außen nach innen in die Körperwand gedrückt wurde, wodurch der lichte Querschnitt des Körpers an den Gewindestellen verengert wurde. Es waren also diese Vorrichtungen für Rohrleitungen nicht anwendbar, deren Rohrquerschnitt an den Schraubstellen nicht verengert werden durfte. Die bekannten An-Ordnungen fielen ferner schwer und umfangreich aus und beanspruchten vielfach maschinellen Antrieb, so daß sie, we.il nicht tragbar, für die Herstellung von Rohrleitungen auf der Montagestelle nicht anwendungsfähig waren.
Der Gegenstand der Erfindung beseitigt vorgenannte Übelstände. Der Erfinder geht hier von dem Gedanken aus, für Rohrverbindungen von innen nach außen gedrückte Gewinde nutzbar zu machen, die, an sich zwar bekannt,, für solche Zwecke bisher nicht üblich waren. Hierdurch fällt jede Verengung des lichten Rohrquerschnitts durch das gedrückte Gewinde fort. Die nach der Erfindung hierzu benutzte Vorrichtung läßt sich einfach und bequem mit der Hand antreiben; sie ist ferner nicht schwer, deshalb leicht tragbar und läßt
sich somit zu Installationszwecken an beliebige Orte verbringen.
Das wesentliche Merkmal dieser Vorrichtung besteht in zwei auf einer Schraubenspindel von der Steigung des zu erzeugenden Gewindes schwenkbar befestigten, sich unabhängig \roneinander lose drehenden Druckrollen, welche das eingespannte Rohrende zwischen sich fassen.
ίο Eine Ausführungsform der Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigen Abb. ι die Gesamtanordnung im
teilweisen Längsschnitt, Abb. 2 und Abb. 3 Stirnansichten, Abb. 4 eine Einzelheit im Schnitt nach Linie A-B in Abb. 1, Abb. 5 ein Rohrstück mit angedrücktem Gewinde.
Die Vorrichtung besteht aus einem eisernen, auf einen Tisch t mit zwei Schraubenlöchern m aufschraubbaren Lagerbock a mit zwei LagermufEen, deren eine die Drückvorrichtung und deren andere das mit Gewinde zu versehende Rohr aufnimmt. Die Druckvorrichtung besteht aus einer Schraubenspindel b, die sich in einer Mutter der einen Muffe bewegt und durch einen Handhebel c gedreht wird. Diese Spindel b trägt auf ihrem glatten Vorderende e den Rollenhalter ei und die innere Druckrolle n. Zum Festhalten des Halters d auf dem freien Spindelende e dienen zwei lösbare Stifte s. Somit ist die innere Drückrolle ebenso wie der Halter d auswechselbar. In dem Halter d befindet sich weiter in entsprechendem Abstand von dem Spindelende e eine ebenfalls durch einen lösbaren Stift ί befestigte Achse /, welche die äußere Drückrolle h trägt. Beide Gewindedrückrollen sind der Gewindeganghöhe der Spindel b entsprechend ausgebildet und profiliert. Die Einspannung des mit Gewinde zu versehenden Aluminiumrohrs r' in dem Lagerbock α geschieht durch die seitlich aufklappbare Spannmuffe ρ, die durch einen Schraubhebel ζ zusammenpreßbar ist und somit das eingebrachte Rohr r festklemmt. In Abb. 4 ist die gegenseitige Lage des eingespannten Aluminiumrohrs und der Drückrollen h, η zu erkennen, in Abb. 5 das mit dem nach außen gedrückten Gewinde g versehene Aluminiumrohr r.
Die Arbeitsweise des neuen Werkzeugs ist folgende: -
Das mit Gewinde zu versehende Aluminiumrohr r wird durch Anziehen des Hebels s fest in die Spannmuffe p eingespannt, worauf durch Drehung der Spindel b mittels des Handhebels c die Gewindedrückrollen η und h an die Aluminiumrohr wand herangeführt werden, so daß sie diese zwischen sich fassen, wodurch das Gewinde von innen nach außen in die Rohrwand eingedrückt wird. Dadurch, daß hierbei die Druckrollen η und h durch die Drehung der Spindel b und den Widerstand, den sie beim Prücken gegen die Rohrwand finden, in Umdrehung versetzt werden, geschieht das Eindrücken des Gewindes fast reibungslos, so daß eine Zerreißung der Rohrwand nicht stattfindet und die Kraftaufwendung zum Eindrücken des Gewindes gegenüber der früheren Verfahren mittels Rollen und Gewindtedornes weit geringer und somit mittels Handbetriebes leicht ausführbar ist.
Da die Rohreinspannmuffe p an der Maschine für verschiedene Rohrdurchmesser auswechselbar eingerichtet ist, außerdem die Drückrollen η und h oder auch der ganze Drückrollenhalter d auswechselbar sind, kann die Maschine mit derselben Gewindespindel b für das Eindrücken von Gewinde in Rohre verschiedenen Durchmessers angewendet werden. Die Maschine ist somit als Installationswerkzeug, um an Ort und Stelle die zu verbindenden Rohre mit gedrücktem Gewinde zu versehen, vorteilhaft anwendbar, zumal durch ihre einfache Anordnung ihr Gewicht verhältnismäßig gering ist und die Handhabung sich wenig von den bisherigen für Eisenrohre üblichen Rohrgewindeschneidkluppen für scharf geschnittene Gewinde unterscheidet. Der Ausbildung der Maschine für die verschiedenen, hier in Betracht kommenden Aluminiumrohrdurchmesser und Wandstärken steht somit nichts im Wege. Die Maschine kann natürlich auch für dünnwandige Rohre aus anderen Metallen als Aluminium Anwendung finden.
Die Maschine kann natürlich außer zur Herstellung von Aluminiumrohrleitungen für Flüssigkeiten auch zur Herstellung von Leitungen für Dampf oder Gas benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Tragbare Vorrichtung zum Eindrücken von Gewinde in die Enden dünmvandiger Rohrstücke von innen nach außen zwecks Herstellung von Rohrverbindungen oder Anbringung von Armaturen o. dgl., gekennzeichnet durch zwei auf einer Schraubenspindel (b) von der Steigung des zu erzeugenden Gewindes gemeinsam schwenkbar befestigte, sich lose unabhängig voneinander drehende Druckrollen (Ji, n), welche das eingespannte Rohrende (r) zwischen sich fassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM65786D 1919-05-29 1919-05-29 Tragbare Vorrichtung zum Eindruecken von Gewinde in die Enden duennwandiger Rohrstuecke von innen nach aussen Expired DE362054C (de)

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DE362054C true DE362054C (de) 1922-10-20

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DEM65786D Expired DE362054C (de) 1919-05-29 1919-05-29 Tragbare Vorrichtung zum Eindruecken von Gewinde in die Enden duennwandiger Rohrstuecke von innen nach aussen

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DE (1) DE362054C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2684102A (en) * 1950-04-28 1954-07-20 John W Clerke Thread-rolling apparatus
DE1083755B (de) * 1955-10-17 1960-06-15 Schoenebecker Brunnenfilter G Verbindung von Brunnenfilter- und Brunnenaufsatzrohren aus Kunststoff

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2684102A (en) * 1950-04-28 1954-07-20 John W Clerke Thread-rolling apparatus
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