DE362399C - Theaterstuhl - Google Patents

Theaterstuhl

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DE362399C
DE362399C DER54004D DER0054004D DE362399C DE 362399 C DE362399 C DE 362399C DE R54004 D DER54004 D DE R54004D DE R0054004 D DER0054004 D DE R0054004D DE 362399 C DE362399 C DE 362399C
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DE
Germany
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fixed plate
plate
seat
movable
bolt
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Expired
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DER54004D
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English (en)
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/56Parts or details of tipping-up chairs, e.g. of theatre chairs
    • A47C7/60Use of locks or ledges for limiting the seat movement

Landscapes

  • Chairs Characterized By Structure (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf feste oder klappbare Sitze, welche in Lichtspiel- und sonstigen Theatern u. dgl. benutzt werden, aber auch bei anderen Sitzgelegenheiten Anwendiing finden. Theatersitze sind in Reihen angeordnet, und der Abstand zwischen je zwei Reihen ist so klein wie möglich gemacht, damit möglichst viel Sitzplätze untergebracht werden können. Infolge der Enge des Zwiscbenraums müssen Personen, welche bereits Platz genommen haben, aufstehen, damit Neuankömmlinge die noch freien Sitze erreichen können. Dasselbe gilt, wenn eine Person vorzeitig ihren Platz verlassen will. Die Notwendigkeit des Aufstehens bedeutet, selbst wenn Klappsitze benutzt werden, eine große Unbequemlichkeit für die Besucher.
Die Erfindung besteht in einem Sitz, welcher es unnötig macht, daß die Person, welche den Sitz einnimmt, aufsteht, wenn andere Personen an ihr vorbeizugehen wünschen. Die Erfindung ist auf den Zeichnungen an zwei Theatersitzen veranschaulicht.
Abb. ι ist eine Vorderansicht und Abb. 2 ein Grundriß.
Abb. 3 ist eine Seitenansicht der Sitze, Abb. 4 ein Grundriß einer Ausführungsform des neuen Sitzkörpers.
Abb. 5 zeigt den neuen Sitzkörper teilweise in Seitenansicht und teilweise im Schnitt.
Abb. 6 ist ein Grundriß der festen Platte des Sitzkörpers.
Abb. 7 und 8 veranschaulichen in ähnlichen Darstellungen wie Abb. 4 und 5 eine abgeänderte Bauart des neuen Sitzkörpers.
Abb. 9 ist eine Ansicht der beweglichen Platte des Sitzkörpers nach Abb. 7 und 8 von unten gesehen und
Abb. 10 ein Grundriß der festen Platte des Sitzkörpers.
Bei der in den Abb. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsform der Erfindung bedeutet 1 eine feste Platte, welche nachstehend als die feste Platte des Sitzkörpers bezeichnet wertö den wird, welche entweder an den seitlichen Stützrahmen 2 des Sitzes befestigt oder im Falle eines Klappsitzes in diesem Stützrahmen gelenkig gelagert ist. 3 ist eine gegenüber der festen Platte bewegliche Platte, welche nachstehend als die bewegliche Platte des Sitzkörpers bezeichnet werden wird, und 4 ein in der Platte 3 vorgesehener Schlitz. 5 ist der eigentliche Sitz, der auf der Platte 3 befestigt : ist. 6 ist eine an der festen Platte 1 sitzende Platte von der Form eines halben Kreisabschnittes. 7 ist eine am Umfang des Abschnittes 6 vorgesehene Nut. 8 und 9 sind zwei Enden Drahtseil o. dgl., welche mit ihren . Enden an der festen Platte 1 bzw. der beweglichen Platte 3 an solchen Stellen befestigt sind, daß sie sich in die Nut 7 des Abschnittes einlegen. 10 ist ein Bolzen, welcher nicht nur als Drehzapfen für die bewegliche Platte 3, sondern auch als Mittel zur Verbindung der beiden Platten miteinander dient. Der BoI- e5 zen 10, dessen Achse mit dem Mittelpunkt des Abschnittes 6 zusammenfällt, geht durch ein Loch 11 in der festen Platte 1 und durch den Schlitz 4 in der beweglichen Platte 3 und wird in seiner Lage durch eine Mutter 12 mit Unterlegscheibe 13 gesichert. 14 bezeichnet eine in dem Schlitz 4 sitzende Schraubenfeder, welche mit ihrem äußeren Ende sich gegen das vordere Ende des Schlitzes und mit ihrem inneren Ende gegen einen Klotz 15" legt, dessen vordere an dem Bolzen 10 anliegende Fläche entsprechend der Rundung des Bolzens gekrümmt ist. Der Klotz 15" ist mit einem Schaft 15' versehen, auf dem die Feder 14 sitzt. 16 bezeichnet eine Platte, welche auf die Oberseite der beweglichen Platte 3 aufgeschraubt ist, um die Feder 14 in dem Schlitz 4 zu sichern.
Die beschriebene Vorrichtung wirkt wie folgt: ... 8s
Wenn die Person, welche einen Sitz einnimmt, eine andere Person an sich vorbeilassen will1, dann bewegt sie ihre Beine nach rechts oder nach links. Wenn sie ihre Beine nach rechts bewegt, dann windet sich das Ende Drahtseil 0. dgl. 9 auf der linken Seite ihres Sitzes um die linksseitige Hälfte des Abschnittes 6, während das Ende Drahtseil o. dgl. 8 auf der rechten Seite des Sitzes von der rechtsseitigen Hälfte des Abschnittes 6 losgelöst wird. Als Ergebnis der Drehung der Beine durch die den Sitz einnehmende Person wird die bewegliche Platte 3 und demgemäß der eigentliche Sitz 5 rückwärts und zugleich von der mittleren Stellung aus zur Seite bewegt. Wenn die Person, welche den Gang zu benutzen wünschte, an der den Sitz
einnehmenden Person vorübergelangt ist, so bewegt diese ihre Beine wieder in die Ausgangsstellung zurück, wobei die bewegliche Platte 3 ebenfalls in ihre Mittelstellung zurückgelangt. Diese Bewegung wird: durch die Wirkung der Feder 14 unterstützt. Wenn die den Sitz einnehmende Person ihre Beine nach der linken Seite schwingt, dann tritt die gleiche Verschiebung nach der anderen Seite ein, indem das Ende Drahtseil 0. dgl. 8 auf der rechten -Seite des Sitzes sich, auf die rechtsseitige Hälfte des Abschnittes 6 aufwickelt und das Ende Drahtseil o. dgl. 9 an der linken Seite des Sitzes von der linksseitigen Hälfte des Abschnittes 6 losgelöst wird. Der Inhaber des Sitzes kann auch, anstatt seine Beine entweder nach rechts oder nach links zu drehen, die bewegliche Platte 3 zurückschieben. Diese rückwärtige Bewegung der Platte 3 kann ausgeführt werden entweder wenn sich der Sitz in seiner Mittelstellung befindet oder wenn er eine Teildrehung um den Bolzen 10 ausgeführt hat. Der Sitz wird jedoch zweckmäßig lediglich nach einer Seite geschwungen, da dies den Durchgang in höherem Maße verbreitert.
Bei der abgeänderten Ausführungsform des Sitzes, welche in den Abb. 7 bis 10 dargestellt ist, ist der Schlitz 4, welcher die Möglichkeit gibt, den Sitz gleichzeitig um den Bolzen 10 zu drehen und rückwärts zu bewegen oder ihn bloß rückwärts zu schieben, in der - festen Platte ι des Sitzes vorgesehen. Der Abschnitt 6 ist durch eine volle Kreisscheibe 17 ersetzt, welche an der beweglichen Platte 3 befestigt und mit einer Randnut 18 versehen ist, während die beiden Drahtseilenden o. dgl. 8 und 9 durch ein einziges Drahtseilende o. dgl. 19 ersetzt sind, welches gekrümmt mit seinen beiden Enden an der festen Platte 1 und in seiner Mitte an der Scheibe 17 befestigt ist. Im übrigen sind die Teile der abgeänderten Bauart des Sitzes die gleichen wie die in den Abb. 1 bis 6 dargestellten: und auch mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Die Wirkungsweise der abgeänderten Sitzbauart ist wie folgt. Wenn die einen Sitz einnehmende Person ihre Beine nach der einen oder der anderen Seite dreht, dann dreht sich gleichzeitig auch die bewegliche Platte 3 um den Bolzen rö und verschiebt sich zugleich auch rückwärts, wobei der Bolzen! 10 in dem Schlitz 4 gleitet und die Feder 14 zusammendrückt. In Verbindung mit der Drehung des Sitzes vollzieht sich eine Aufwicklung des Drahtseils 19 auf derjenigen Seite des Sitzes, welche von der Seite, nach der die Drehung erfolgt, abgewandt ist, während die Drahtseilhälfte auf der Seite, nach der die Drehung erfolgt, schlaff wird und ganz oder teilweise aus der Nut 18 in der Scheibe 17 heraustritt. Ebenso wie bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform des Sitzes kann die den Sitz einnehmende Person den Sitz auch in seiner Mittelstellung zurückschieben oder auch dann, wenn er schon teilweise nach der einen oder der anderen Seite gedreht ist.
Bei beiden Ausführungsformen des verbesserten Sitzes sind Kugeln zwischen der festen Platte 1 und der beweglichen Platte 3 eingelegt, um die Bewegung der letzteren zu erleichtern.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Theaterstuhl mit einer fest oder aufklappbar am Haltegestell angeordneten Platte, dadurch gekennzeichnet, daß auf dieser festen Platte (1) eine den Sitz tragende Platte (3) derart beweglich gelagert ist, daß der Sitz bei seitlicher So Schwingung aus seiner Mittellage gleichzeitig auf der festen Platte rückwärts bewegt und auch mittels der beweglichen Platte zurückgeschoben werden kann, sowohl wenn er sich in seiner Mittellage als auch wenn er sich in einer teilweise zur Seite ausgeschwungenen Stellung befindet.
2. Theaterstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Platte (3) auf einen an der festen Platte (1) sitzenden Bolzen (10) aufgesetzt und mit einem Mittelschlitz (4) versehen ist, in welchem sich der Bolzen zu verschieben vermag, und daß die feste Platte auf ihrer Oberseite einen Halbkreisabschnitt (6) trägt, der an seiner gekrümmten Kante mit einer Nut (7) versehen ist, und daß Drahtseilenden o. dgl. (8, 9) einerseits an der beweglichen, andererseits an der festen Platte angebracht sind, und daß schließlich eine Schraubenfeder (14) in der Mittelnut der festen Platte angeordnet ist, welche mit ihren Enden sich gegen das vordere Ende des Schlitzes in der beweglichen Platte bzw. gegen den Bolzen (10) legt, durch den die beiden Platten gelenkig miteinander verbunden sind.
3. Theaterstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der beweglichen Platte (3) eine Kreisscheibe (17) α mit Randnut (18) sitzt, in der ein einziger bogenförmig gekrümmter Seilabschnitt (19) geführt ist, welcher mit seinen beiden Enden an der festen Platte und in seiner Mitte mit dem Rand der beweglichen Scheibe verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER54004D Theaterstuhl Expired DE362399C (de)

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