DE3626005A1 - Stossschutz fuer knie- oder ellbogengelenk - Google Patents
Stossschutz fuer knie- oder ellbogengelenkInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Stoßschutz der im Oberbe
griff des Anspruches 1 genannten Art.
Arm- und Beinbrüche bilden bei stoßgefährdeten Personen
kreisen, wie beispielsweise Bauarbeitern und insbesondere
Motorradfahrern, einen erheblichen Anteil der Verletzungen.
Besonders schwer und langwierig sind solche Verletzungen,
wenn die Hauptgelenke, nämlich das Knie oder der Ellbogen,
betroffen sind. Es kommt dort durch Stoßeinwirkung zum
Zertrümmern der Gelenke und durch Überstreckung sowohl zu
Gelenkzerstörungen als insbesondere auch zu Bänderrissen.
Derartige Verletzungen heilen nur langwierig aus, wobei
ein hoher Prozentsatz von endgültiger Funktionsunfähigkeit
des Gelenkes vorliegt.
Zum Schutz dieser Glieder sind einige Konstruktionen be
kannt, die im wesentlichen aus innen gepolsterten Hart
schalen bestehen, die beispielsweise dem Schienbein oder
dem Knie anliegend getragen werden. Derartige Panzer
vermitteln aber nur ungenügenden Schutz, insbesondere
keinen Schutz gegen die schädliche Gelenküberstreckung.
Solche Panzer finden daher auch überwiegend nur bei
Gefahr kleinerer Stöße, also beispielsweise im Sport
Anwendung. Bei schwerer Stoßgefahr, wie sie insbesondere
bei Motorradfahrern besteht, sind die bekannten Schutz
panzer weitgehend wirkungslos. Die bekannten, am Knie zu
tragenden Hartschalen haben überdies den Nachteil, daß
sie als einzelne, das Knie abdeckende Schale nur schwierig
über dem Knie zentrierbar sind und häufig verrutschen,
somit also ihre Wirksamkeit verlieren.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher
darin, einen Stoßschutz der eingangs genannten Art zu
schaffen, der hohe Schutzwirkung mit guten Trageeigen
schaften verbindet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des
Kennzeichnungsteiles gelöst.
Der erfindungsgemäße Stoßschutz sieht - am Beispiel des
Beines - zwei Schienen vor, die dem Schienbein und der
Außenseite des Oberschenkels etwa halbrund anliegen.
Diese Hartschalen sind sehr stoßfest und übertragen ein
wirkende Stöße großflächig, so daß die Bruchgefahr in
diesem Bereich weit herabgesetzt wird. An der Stoßstelle
am Knie sind die beiden Schienen an ihren inneren anein
anderstoßenden Ecken mit Scharnieren verbunden, so daß sie,
weitgehend sich selbst am Bein zentrierend, Körperbewegun
gen leichtgängig mitmachen. Der sich zwischen den Schienen
über dem Knie öffnende Spalt ist mit einer Schale nach
außen abgedeckt, die mit ihren Rändern auf den Schienen
aufliegt. Auf diese Schale auftreffende Stöße werden vom
Knie abgehalten und über die Schienen großflächig in
Unter- und Oberschenkel eingeleitet, so daß insbesondere
Verletzungsgefahr im Kniebereich wesentlich verringert
wird. Die Schienen sind unter der Schale weitgehend
frei beweglich und legen sich mit ihren zueinander ge
wandten Rändern bei gestrecktem Bein aneinander. Das
Gelenk verhindert dann ein Aufbiegen in überstreckender
Richtung, wodurch ein hoch belastbarer Überstreckungs
schutz gewährleistet ist. Zentriermittel, die sehr ein
fach ausführbar sind, halten die Schale in allen Winkel
stellungen über dem Öffnungsspalt zwischen den Schienen
seitlich und auch in Längsrichtung derart zentriert, daß
ständig die Schale mit ihren Rändern auf den Schienen
aufliegt. Die den Gelenkspalt zwischen den Schienen ab
deckende Schale ist insbesondere einstückig ausgebildet,
kann aber auch in verfeinerter Ausführung mit verbesser
ten Trageeigenschaften aus mehreren sich überlappenden
Teilen bestehen.
Vorteilhaft sind dabei die Merkmale des Anspruches 2 vor
gesehen. Liegen die die beiden Schienen verbindenden
Scharniere genau in der Drehachse des Knie- oder Ellbogen
gelenkes, so bleiben die Schienen bei allen Beugestellungen
des Beines oder Armes ohne zu verrutschen auf der Körper
oberfläche liegen und behindern die Bewegung nicht.
Weiterhin vorteilhaft sind die Merkmale des Anspruches 3
vorgesehen. Solche dehnelastischen Bänder, beispielsweise
aus Gewebegummit od. dgl., können z. B. mittig längs der
Panzeranordnung verlegt und mit jeweils einer Niete an
den beiden Schienen und der Schale befestigt sein. Sie
können aber vorzugsweise auch zu beiden Seiten in der
selben Befestigungsart verlegt sein oder als breites
flächig verklebtes Band vorgesehen sein. Sie sichern auf
grund ihrer Dehnelastizität eine gute Anlage der Schale
an den Schienen und erlauben das behinderungsfreie
Bewegen des jeweiligen Körpergliedes.
Weiterhin vorteilhaft sind die Merkmale des Anspruches 4
vorgesehen. Auf diese Weise wird dafür Sorge getragen,
daß unmittelbar auf das Gelenk einwirkende Stöße nicht
über die Schale direkt auf das Gelenk einwirken, sondern
auf die Schienen übertragen werden, wo sie großflächig
aufgenommen werden können.
Weiterhin vorteilhaft sind die Merkmale des Anspruches 5
vorgesehen. Auf diese Weise wird der Tragekomfort erhöht
und werden einwirkende Stöße auch bei ungenauer Anpassung
großflächig auf das Körperteil übertragen. Hierdurch wird
insbesondere auch die Notwendigkeit hochgenauer individu
eller Anpassung der Schienen an die Körperaußenkonturen
vermieden.
Schließlich sind vorteilhaft die Merkmale des Anspruches 6
vorgesehen. Auf diese Weise wird die Panzerung am jewei
ligen Körperglied automatisch beim Anziehen der für die
vorgesehene Betätigungsart erforderlichen Schutzkleidung
angelegt. Ein verantwortungsvoller Motorradfahrer der nie
ohne Lederkombi fährt, ist also stets geschützt. Alter
nativ kommt auch ein Tragen über oder unter der Kleidung
mit separater Befestigung, beispielsweise durch Schnallen
od. dgl. in Frage.
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise und
schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht auf ein Knie nur
mit Schienen,
Fig. 2 eine entsprechende Ansicht mit gestrecktem Knie,
Fig. 3 die Ansicht gemäß Fig. 1, jedoch in kompletter
Panzerausbildung,
Fig. 4 die Darstellung gemäß Fig. 3 in gestreckter
Ausbildung,
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 in Fig. 4,
Fig. 6 eine Darstellung gemäß Fig. 3 einer anderen
Ausführungsform,
Fig. 7 eine Darstellung gemäß Fig. 3 in einer weiteren
Ausführungsform,
Fig. 8 eine Darstellung nur der Schienen mit dem Gelenk
angepaßter Ausformung,
Fig. 9 einen Längsschnitt durch eine Panzerung einer
weiteren Ausführungsform und
Fig. 10 eine Seitenansicht einer Panzerung einer weiteren
Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt ein Knie 1 mit Oberschenkel 2 und Unter
schenkel 3, auf denen zwei im Querschnitt etwa halbkreis
förmige Schienen 4 und 5 von außen ausgelegt sind. An den
inneren Ecken der zum Knie hin gerichteten Ränder 6, 7
ist auf beiden Seiten je ein Scharnier 8 angeordnet,
mit denen die beiden Schienen gelenkig verbunden sind.
Die Scharniere 8 liegen vorzugsweise möglichst genau in
der Drehachse des Kniegelenkes und machen daher alle
Beugebewegungen des Knies leichtgängig mit, ohne auf
Oberschenkel bzw. Unterschenkel zu verrutschen. Es sind
nicht dargestellte Befestigungsmittel vorgesehen, mit
denen die Schienen am Bein gehalten sind.
Beispielsweise können die Schienen mit jeweils ein oder
zwei Schnallen um Oberschenkel 2 und Unterschenkel 3
gehalten werden. Vorzuziehen ist eine Befestigung im
Hosenbein, vorzugsweise zwischen Außenmaterial und
Futter, wobei eine Befestigung der Oberschenkelschiene 4
ausreicht. Die Unterschenkelschiene 5 kann frei hängen.
Wie Fig. 2 zeigt, schließt sich der Kniespalt zwischen
den Rändern 6, 7 beim Strecken der Anordnung. Die Ränder
6, 7 liegen dann fest aneinander. Die Scharniere 8 ver
hindern ein Überstrecken der Anordnung. Dadurch ist ein
sicherer Überstreckschutz für das Knie gewährleistet.
Bei der lediglich aus Gründen der Erläuterung darge
stellten Konstruktion der Fig. 1 und 2 bleibt jedoch,
wie Fig. 1 zeigt, bei gebeugtem Knie ein Kniespalt
zwischen den Rändern 6 und 7 ungeschützt.
Die Erfindung sieht daher, wie dies die Fig. 3 bis 5
zeigen, über diesem Kniespalt eine etwa kugelkalotten
förmig geformte Schale 9 vor. Diese deckt den Kniespalt ab
und liegt mit ihren Rändern auf den angrenzenden Schienen
4 und 5 auf. Im Kniebereich einwirkende Stöße werden da
her auf die Schienen übertragen. Die Schale 9 gleitet
mit ihren Rändern auf den Schienen und läßt alle Beuge
bewegungen bis zur gestreckten Stellung gemäß Fig. 4
zu.
Fig. 5 zeigt im Schnitt gemäß Linie 5-5 in Fig. 4 die
Anordnung der Schale 9 über der Schale 5. Beide Schalen
sind innen leicht abgepolstert, beispielsweise mit den
dargestellten Schaumstoffschichten 10. Dies ist einer unge
polsterten Ausführungsform vorzuziehen, die genau kontur
anzupassen wäre.
In den Fig. 3 und 4 sind Zentriermittel dargestellt,
die den ordnungsgemäßen Sitz der Schale 9 über dem
Kniespalt sichern. In einer einfachen, außerordentlich
wirkungsvollen Ausführungsform ist als Zentriermittel
ein einziges dehnelastisches Band 11 vorgesehen, bei
spielsweise ein Gummiband oder ein Gummigewebeband. Mit
Nieten 12 ist dieses Band jeweils an beiden Schienen 4, 5
und an der Schale 9 befestigt. Zwischen diesen Befesti
gungspunkten gibt es elastisch nach und sichert sowohl
den seitlichen Sitz der Schale 9 über den Schienen als
auch die Zentrierung in Längsrichtung derart, daß die
Schale stets mit ihren Rändern auf beiden Schienen auf
liegt.
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform mit zwei we
sentlichen Varianten gegenüber der Ausführungsform der
Fig. 3 und 4.
Zum einen ist hier die Schale 19 - in der Zeichnung über
trieben stark dargestellt - gegenüber der reinen Kugel
kalottenform im mittleren Bereich nach außen ausgewölbt.
Dadurch wird sichergestellt, daß auch in stark gebeugter
Stellung stets ausreichender Abstand zwischen der Schale
19 und dem Knie 1 gewährleistet ist, auch wenn dieses mit
Gelenkvorsprüngen weit nach außen ragt. Insbesondere
spielt dies bei dem sehr spitz ausgebildeten Ellbogen
gelenk eine wesentliche Rolle.
Ansonsten besteht grundsätzlich außer anderer Dimensionie
rung zwischen erfindungsgemäßen Panzerungen gleich welcher
Ausführungsform für die Anwendung am Knie und am Ellbogen
kein Unterschied. Die erfindungsgemäße Konstruktion ist
an beiden Gelenken in grundsätzlich gleicher Ausführung
anwendbar.
Bei der Ausführungsform der Fig. 6 sind auch die Zentrier
mittel in gegenüber der Ausführungsform der Fig. 3 und 4
geänderter Ausbildung vorgesehen. Anstelle eines zentralen
Bandes 11 sind jeweils seitlich zwei Bänder 21 vorgesehen,
die in entsprechender Weise mit Nieten 22 befestigt sind.
Auf diese Weise kann die Zentrierwirkung der Bänder weiter
verbessert werden. Die Bänder 21 sind ebenfalls elastisch.
In einer weiteren, nicht dargestellten Variante der Zen
triermittel kann ein sehr breites elastisches Band vorge
sehen werden, das etwa die mittlere Umfangshälfte der
Schienen 4, 5 und der Schale 9 bzw. 19 überdeckt und bei
spielsweise jeweils mit einer oder mehreren Nieten befestigt
oder großflächig verklebt ist.
Fig. 7 zeigt eine Ausführungsvariante, die hinsichtlich
der Befestigungsmittel der Fig. 6 entspricht, also mit
seitlichen Bändern 21 und Nieten 22. Die den Kniespalt
abdeckende Schale ist hier jedoch mehrteilig ausgebildet.
Die Schale besteht hierbei in im wesentlichen der Schale 9
entsprechender Grundform aus drei Teilen 27, 28 und 29, die
derart sich überlappend angeordnet sind, daß die mittlere
Schale 28 die beiden anschließenden Schalen 27 und 28 und
diese wiederum die anschließenden Schienen 4 und 5 in
Randbereichen überlappen. Vorteilhaft sind dabei die
Schalenteile untereinander an seitlich angeordneten Gelenk
punkten 30 gelenkig verbunden, wodurch auch bei Stoßein
wirkung auf das mittlere Schalenteil 28 die sichere Kraft
übertragung auf die Schienen 4, 5 gewährleistet wird. Es
sind auch weitere mehrteilige Ausführungen der Schale
denkbar.
Fig. 8 zeigt Schienen 24, 25, die weitgehend denen der
vorerwähnten Ausführungsformen entsprechen. Sie weisen
dieselbe Scharnierverbindung 8 auf. Auf der Außenseite
sind sie im Stoßbereich jedoch leicht nach außen ausge
wölbt, um das auch in gestreckter Beinstellung noch
leicht vorspringende Knie aufnehmen zu können. Eine
derartige Ausbildung ist für sämtliche Ausführungsformen
der Erfindung zur Erhöhung des Tragekomforts und der
Sicherheit zu empfehlen. Auch weitere individuelle An
passungen der Schienen an die individuelle Körperform
- beispielsweise O-Beine - kann vorgesehen sein.
Fig. 9 zeigt eine Variante des Stoßschutzes im Längs
schnitt, bei der die Zentriermittel zur sicheren seit
lichen sowie Längszentrierung der Schale 39 gegenüber
den Schienen 34 und 35 auf andere Weise gelöst ist. Es
sind hier mittig in den Schienen Längsschlitze 36 und 37
vorgesehen, in die mittig am oberen und unteren Rand der
Schale 39 angeordnete Stifte 38 gesichert eingreifen.
Bei Beugebewegungen gleiten die Stifte in den Schlitzen
36 und sichern die Schale 39 gegenüber den Schienen 34
und 35 sowohl in der seitlichen Lage als auch in Längs
richtung derart, daß stets eine Randauflage der Schale
39 auf der jeweiligen Schiene 34 bzw. 35 gesichert bleibt.
Dazu sind an den Enden die Schlitze 36 verschlossen, wie
aus der Figur ersichtlich.
Fig. 10 zeigt eine weitere Variante, bei der zunächst
dargestellt ist, wie grundsätzlich bei sämtlichen Aus
führungsformen ein Scharnier 48 hochfest mit den Schie
nen 4 und 5 verbunden werden kann. Das Scharnier be
steht aus zwei Scharnierriegeln 49 und 50, die mit einem
Gelenkstift 51 gelenkig verbunden sind und mit den dar
gestellten Nieten an den Schienen 4, 5 befestigt sind.
Die Zentriermittel sind bei dieser Ausführungsform
in einer Variante vorgesehen, die wiederum ein in Längs
richtung mittig verlaufendes Band vorsieht, das aber
nicht dehnelastisch, sondern starr ist. Dieses Band 52
ist auf der Schale 9 mit einem Niet 53 befestigt, auf
den Schienen 4, 5 aber längsverschiebbar durch Ösen 54
geführt und besitzt in diesem Bereich jeweils zwei Stopp
nippel 55, die die sichere Längszentrierung über dem
Kniespalt gewährleisten.
Die dargestellten Panzerschalen, also z. B. die Schienen 4, 5
und die Schale 9, bestehen aus möglichst hartem, bruch
sicherem Material. Polykarbonat hat sich hierfür be
währt und zeichnet sich durch besonders geringes Gewicht
aus. Versuche haben gezeigt, daß erfindungsgemäße Stoß
schutzpanzerungen - vorteilhaft in Bekleidungsstücke,
beispielsweise Hosenbeine und Jackenärmel, eingenäht -
außerordentlich bequem am Körper tragbar sind und kaum
spürbar sämtliche Beugebewegungen mitmachen. Außerdem
haben Versuche gezeigt, daß ein erheblicher Stoßschutz
gewährleistet wird. Man kann mit einem schweren Hammer
mit voller Wucht auf die geschützten Körperpartien,
insbsondere auch unmittelbar auf das Gelenk schlagen,
ohne irgendwelche Verletzungen hervorzurufen.
Claims (6)
1. Stoßschutz für das Knie- oder Ellbogengelenk mit
außenseitig am Körperteil zu tragender Hartschalen
panzerung, dadurch gekennzeichnet, daß zwei rohr
segmentförmige Schienen (4, 5; 24, 25; 34, 35) zur
Bedeckung der Außenseite der an das Körpergelenk (1)
anschließenden Körperglieder (2, 3) vorgesehen sind,
welche an den aneinanderstoßenden Ecken durch Schar
niere (8, 48) verbunden sind, und daß der über dem
Körpergelenk (1) liegende Öffnungsspalt zwischen den
benachbarten Rändern (6, 7) der Schienen (4, 5; 24, 25;
34, 35) durch eine im wesentlichen kalottenförmige
Schale (9, 19; 27, 28, 29; 39) in ständiger Überlappung
der angrenzenden Schienen abgedeckt ist, wobei Zentrier
mittel (11; 21; 36, 37, 38; 52, 54) für die Schale zur
Sicherung der seitlichen Zentrierlage und der Überlappung
vorgesehen sind.
2. Stoßschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Scharniere (8, 48) im wesentlichen in der Drehachse des
Körpergelenkes (1) angeordnet sind.
3. Stoßschutz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß als Zentriermittel dehn
elastische Bänder (11, 21) vorgesehen sind, die über
die Schale (9, 19, 28) und beide Schienen (4, 5) ver
laufen und jeweils an wenigstens einem Punkt (12, 22)
befestigt sind.
4. Stoßschutz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (19) mit Ab
stand zur Außenkontur des Körpergelenkes (1) nach
außen ausgeformt ist.
5. Stoßschutz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß alle Panzerteile (4, 5, 9)
innen elastisch beschichtet sind.
6. Stoßschutz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Panzerung (4, 5, 9)
in ein Bekleidungsstück (Hosenbein, Ärmel) eingenäht
ist.
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