DE362710C - Dockschiff - Google Patents

Dockschiff

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DE362710C
DE362710C DET25976D DET0025976D DE362710C DE 362710 C DE362710 C DE 362710C DE T25976 D DET25976 D DE T25976D DE T0025976 D DET0025976 D DE T0025976D DE 362710 C DE362710 C DE 362710C
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Germany
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ship
dock
water
inland
walls
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DET25976D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B25/00Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby
    • B63B25/002Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for goods other than bulk goods
    • B63B25/006Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for goods other than bulk goods for floating containers, barges or other floating cargo

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

862710
Carl Tiburtius und Hans Schnittger in Kiel. Dockschiff.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. November 1921 ab.
Die Erfindung betrifft ein Dockschiff, durch das insbesondere seeunfähige Binnenschiffe, z. B. für die Fahrt auf Flüssen bestimmte Kähne, auf dem Seewege befördert und z. B. nach einem an der See liegenden Hafen übergeführt werden können, der keinen Anschluß an eine Binnenwasserstraße hat.
Den Dockraum des Dookschiffes hat man bisher nach erfolgter Einführung des Binnenschiffes gegen das Außenwasser abgeschlossen, um bei der Beförderung des Binnenschiffes einen allseitig geschlossenen behälterartigen Dockraum zu erhalten. Während der Fahrt auf der See aber hat dieser Abschluß den Nachteil, daß bei einigermaßen stürmischer See der Dockraum in kurzer Zeit durch überkommende Seen ausgefüllt wird. Das Wasser kann daher, da die Dockraumwände sich weit über den Spiegel des Außenwassers erstrecken, im Dockraum wesentlich über diesen Spiegel· emporsteigen, wodurch die 'Gefahr eines Aufschwimmens des gedockten Schiffes und evtl. eines Wegsackens des Dockschiffes entsteht.
as Nach der Erfindung ist diese Gefahr dadurch beseitigt, daß der Dookrauim des Dockschiffes bei eingedocktem Schiff mit dem Außenwasser in Verbindung steht. Das im Dockraum angestaute Wasser kann dann durch die nach idem Außenwasser führenden öffnungen des Dockschiffes ausfließen, bis sich die Spiegel des Innen- und sAußenwassers ausgeglichen haben.
Führt man das Binnenschiff vom Heck aus in den Dookraum ein und läßt zum Ausgleich von Innen- und Außenwasser das Dockschiff am Heck ganz offen, so kann das eingedockte Binnenschiff durch überholende Wellen leicht !beschädigt werden. Nach der Erfindung wird dies dadurch verhütet, daß während der Seefahrt der Dockraum am Heck durch ein mit öffnungen versehenes Tor abschließbar ist. Dieses Tor wirkt einerseits als Wellenbrecher und hält anderseits den Dockraum
*5 mit dem Außenwasser in Verbindung.
Schaden könnten ferner dadurch entstehen, daß die großen, zwischen Binnenschiff und Dockschiff im Dockraum befindlichen Wassermassen bei stürmischer See, z. B. beim Stampfen des Dookschiffes, nach vorn oder hinten überschießen und gefährliche Biegungsbeanspruohungen der Schiffswände entweder durch den Anprall der bewegten Wassermassen oder durch teilweises Anheben des Binnenschiffs hervorrufen. Nach der Erfindung ist dies dadurch vermieden, daß die Wassermasse im Dockraum durch an den inneren Seitenwänden des Dockschiffes angeordnete Zwischenwände unterteilt ist, die 'das Überschießen der Wassermassen auf kurze Strecken beschränken.
Um besondere Halteglieder für das Binnenschiff ibei seiner Beförderung in Fortfall zu bringen, können die Zwischenwände als Stützglieder ausgebildet wenden, die zweckmäßig zur Anpassung an die verschiedenen Baubreiten der ,Binnenschiffe anpreßbar sind.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Dockschiffes nach der Erfindung dargestellt.
Abb. ι ist ein Längsschnitt durch das Dockschiff bei eingedocktem Binnenschiff, Abb. 2 ' der Grundriß der 'Abb. 1, Abb. 3 ein Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1 in j größerem Maßstäbe.
Das Dockschiff ist am Bug α schiffskörperartig gestaltet und hat im übrigen Teil U-förmigen Querschnitt. Der Boden b und die beiden Seitenwände c sind zweckmäßig als Hohlkörper ausgebildet und dienen als Wasserballasttanks zum Heben und Senken des Dockschiffes. Der Schiffskörper ist mit den erforderlichen Querversteifungen versehen, und die beiden Seitenwände c sind zweckmäßig durch eine am Heckteil angeordnete Kommandobrücke d miteinander versteift, die den zur Aufnahme des Binnenschiffs e dienernden Dookraum / überbrückt.
Am Heck kann der Dockraum / gegen das Außenwasser durch ein Tor g abgeschlossen s werden, das z. B. am unteren Ende mit Drehzapfen h .in den Seitenwänden c des Dockschiffes gelagert ist und .durch eine Winde in seine Schließ- und Offenlage gebracht werden kann. Am unteren Ende ist das Tor g ferner mit öffnungen i versehen, die zum Ausgleich der Wasserspiegel dienen.
Das auf idem Binnenlande in einen Seehafen eingelaufene, z. B. beladene seeunfähige Schiff e wird zur Überführung in einen anderen Seehafen in den Dockraum / des Dockschiffes a, b, c bei geöffnetem Tor ein-
geführt, wobei dafür gesorgt ist, daß der Boden b des Dockschiffes etwas tiefer als der des Binnenschiffes e liegt. Nach Einführung dieses Schiffes wird das Dockschiff durch teilweise Entleerung der Ballasttanks so weit !gehoben, bis das Binnenschiff e etwas angehoben ist und infolge des Austauchens mit einem gewissen Übergewicht auf dem Boden b des Dockschiffes aufliegt. Darauf
ίο wird das Tor g geschlossen, so daß im Dockrauim / eine Wassermenge verbleibt, deren Spiegel auf gleicher Höhe mit dem Außenwasserspiegel liegt.
Kommen ibei der Fahrt auf See Sturzseen
t5 über die Seitenwände c in den Dockraum /, so kann das sich in diesem anstauende Wasser durch die öffnungen i auslaufen, bis sich der Wasserspiegel des Innenwassers mit dem des Außenwassers ausgeglichen hat. Der Wasserst) spiegel im Dockraum kann daher nie eine Höhe erreichen, bei der die Gefahr besteht, daß das Dockschiff wegsackt oder das eingedockte Schiff aufschwimmt. Gegen eine Beschädigung durch auf das Heck brandende Wellen ist dabei zugleich Jdas Binnenschiff e geschützt, da das Tor g als Wellenbrecher wirkt. Hierbei kann das Tor noch gegen den Wellendnuok durch als Träger dienende Ketten k versteift sein, die am Boden b des Doaksohiffes unterm oberen Teil des Tors befestigt sind.
Eine Beschädigung der beiden Schiffe durch das Innenwasser bei der Seefahrt ist ferner dadurch vermieden, daß im Dockraum / an den inneren Wandungen der Seitenwände c des Dockschiffes in gewissen Abständen voneinander eine Anzahl senkrechter Zwischenwände I angebracht sind. Ist das* Binnenschiff e in den Dockraum / eingefahren, so -fo werden die Zwischenwände I durch eine Anpreßvorrichtung, z. B. Zahnräder m, die in an den Wänden angebrachte Zahnsegmente η eingreifen, gegen die Scheuerleisten ο des Binnenschiffs e gedrückt (Abb. 3).
Der Dockraum / ist durch die Zwischenwände I in eine größere Anzahl Abteile f1, f2, f3 usw. unterteilt, so daß auch die zwischen dem Schiff e und dem Dockschiff a, b, c verbleibende Wassermasse entsprechend unterteilt ist. Bei Nichtunterteilung des Zwischenraumes würde, da bei der großen Länge des Dockschiffes die in dem Schiffsraum verbleibende Wassermasse verhältnismäßig groß ist, diese Wassermasse als Ganzes bei einer Neigung des Dockschiffes, insbesondere beim Stampfen des Schiffes, in Bewegung gesetzt werden und nach vorn oder hinten überschießen. Infolge der dabei auftretenden Stauung der Wassermasse können Drücke auftreten, durch welche die Schiffswände unzulässig beansprucht werden, oder es kann ein Anheben der Schiffsenden und damit eine unzulässige Beanspruchung des schwer gebauten Binnenschiffs eintreten. Durch die Zwischenwände I kann diese Wassermasse so stark unterteilt werden, daß das Überschießen der in einem Abteil f1 bzw. /2 befindlichen Wassermasse keine schädlichen Beanspruchungen der Schiffe mehr hervorruft.
Zugleich ist das Binnenschiff e gegen eine seitliche Verschiebung im Dockraum durch die Zwischenwände I gesichert, da diese infolge ihrer Anpressung gegen die Scheuerleisten ο des Binnenschiffs als Stützglieder
j wirken. Der Wasserausgleich zwischen den Abteilen f1, f2 ... bleibt durch die vorhandenen Zwischenräume zwischen den Wänden I und den Schiffswänden gewahrt.
Die beschriebene Bauart ist auch dann von \rorteil, wenn das Dockschiff für den Transport so weit angeboten wird, daß der Boden des Dockraumes über Wasser liegt. Es muß stets mit überkommenden oder auflaufenden Seen gerechnet werden, die sich beim Stampfen des Dockschiffes nach dem Bug1 hin anstauen wurden.

Claims (5)

Patent-Ansprüche :
1. Dockschiff, dadurch gekennzeichnet, daß der Dockraum (f) des verschließbaren Dockschiffes (σ, b, c) ,bei eingedocktem Schiff (e) mit dem Außenwasser in Verbindung steht.
2. Dockschiff nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein den Dockraum (/) am Heck albschließendes und durch öffnungen (i) mit dem Außenwasser verbindendes Tor (g).
3. Dockschiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen Dockschiff (α, b, c) und eingedocktem Schiff
(e) verbleibende Raum durch an, den inneren Seitenwänden (c) des Dockschiffes angeordnete Zwischenwände (/) unterteilt ist.
4. Dockschiff nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwände (Z) als Stützglieder für das eingedockte Binnenschiff (e) ausgebildet sind.
5. Dockschiff nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die als Stützglieder dienenden Zwischenwände (I) gegen das Binnenschiff (e) anpreßbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BEBLIM, QKlRUCKT JN per
DET25976D Dockschiff Expired DE362710C (de)

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