DE362762C - Kippwagen - Google Patents

Kippwagen

Info

Publication number
DE362762C
DE362762C DEH88209D DEH0088209D DE362762C DE 362762 C DE362762 C DE 362762C DE H88209 D DEH88209 D DE H88209D DE H0088209 D DEH0088209 D DE H0088209D DE 362762 C DE362762 C DE 362762C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
box
unloading
unloading flap
curvature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH88209D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henschel and Sohn GmbH
Original Assignee
Henschel and Sohn GmbH
Publication date
Priority to DEH88209D priority Critical patent/DE362762C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE362762C publication Critical patent/DE362762C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/08Hopper cars with openings capable of discharging only outside the wheels
    • B61D7/10Hopper cars with openings capable of discharging only outside the wheels the discharge being assisted by tipping the bottom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Kippwagen, bei dem der Kasten am Wagengestell kippbar gelagert ist und aus drei beim Kippen mit dem Boden starr verbundenen Wänden besteht, während die vierte im Wagengestell' schwingbar aufgehängte Wand als Entladeklappe dient und durch Lenker mit dem Wagenkasten zwangsläufig so verbunden ist, daß sie beim Kippen des Kastens selbsttätig geöffnet und ίο beim Zurückkippen geschlossen wird. Hierbei ist in einfacher Weise eine schnelle selbsttätige Freigabe der Entleerungsöffnung· erreicht und beim Zurückkippen des Kastens ein heftiges Zurückschlagen 'der Klappe vermieden.
Bei günstigem Kraftangriff der Lenker ist zu Beginn der Entladebewegung des Kastens dessen Winkelgeschwindigkeit größer als die der Entladeklappe, so daß Ktemmungen an deren Führungsgliedern hervorgerufen werden. "Zur Vermeidung dieser Klemmungen könnte man z. B. die oberen Ecken derKastenstirnwände wegschneiden und an den Stirnwänden der Entladeklappe Laschen anbringen, durch welche die Ausschnitte der Kassen-Stirnwände bei der Ladestellung" des Kastens abgedeckt werden. In die gebildeten Fugen würde aber das Ladegut eindringen und diese so verstopfen können, daß wiederum Klernmungen eintreten.
Nach der Erfindung ist ein Klemmen zwischen Kasten und Entladeklappe ohne Zuhilfenahme von Aussparungen oder Decklaschen dadurch vermieden, daß die der Entladeklappe zugewandten oberen Ecken der Stirnwände des Kastens und die diesen Ecken gegenüberliegenden Flächen der Entladeklappe so gekrümmt sind, daß die zu Beginn der Entladebewegung des Wagenkastens einander gegenüberliegenden Punkte dieser Teile die gleiche Winkelgeschwindigkeit haben. Dabei kann der Lenker an dem Wagenkasten so angreifen, daß sein Kraftangriff möglichst günstig ist.
Zur Erzielung dieses Vorteile genügt hai losem Ladegut die Krümmung der Entladeklappe an den den Stirnwänden des Kastens ■ unmittelbar gegenüberliegenden Stellen, wähi rend der zwischen den Stirnwänden liegende i Teil der Klappe die übliche gerade Form beii belhaltetb kann. Bei Ibackendleim oder fest ge- ! preß tem Ladegut, z. B. Steinen, würde dann 1 aber zu Beginn der Kippbewegung des Kas-, tens ein Klemmen zwischen dem Ladegut und J der Klappe eintreten. Dieser Übelstand ist 1 erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die : Entladeklappe auch zwischen den Stirnwän-I den des Kastens nach Maßgabe der Krüm-I tnung der Stirnwände gekrümmt ist. Das i Ladegut wird dann ibeim Laden des Kastens
durch die gekrümmte Entladeklappe schon so j geformt, daß zu Beginn der Kippbewegung ! des Kastens die sich- gegen den oberen Teil der '. Entladeklappe legenden Teile des Ladegutes ι die gleiche Winkelgeschwindigkeit wie die I Teile der Entladeklappe haben, gegen die sie ; sich legen.
: Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Kippwagens nach der Erfindung dar- ; gestellt.
Abb. ι zeigt einen Querschnitt durch den ; Kippwagen bei der Ladestellung des Kastens ; und Abb. 2 bei einer Zwischenkipplage und der Entladestellung.
1 Im Wagengestell α des Kippwagens ist der i Wagenkasten b um Zapfen c kippbar gelagert. ; Gegenüber den Stirnwänden dl des Kastens sind am Gestell α Stirnrahmen e angebracht, die oberhalb des Kastens mit Lageraugen/ versehen sind. In diesen Augen ist die Entladeklappe g um Zapfen h schwingbar aufge-I hängt. Bei der Ladestellung des Kastens b \ legt sich die Klappe g auf die Stirnwände d 1 und gegen den Boden i des Kastens.
Die Entladeklappe g ist mit dem Wagen- ; kasten b zwangläufig durch Lenkstangen J j verbunden, die einerseits an Zapfen t, die auf j den Stirnwänden d des Kastens vorgesehen I sind, und anderseits an Zapfen u der Entläde- ! klappe g angreifen. Die Angriffspunkte t 1 und u sind so gewählt, daß der Kraftangriff I des Lenkers s bei der Ladestellung des Kas-• tens nach Abb. 1 .möglichst günstig ist, also
der Winkel zwischen der Stange s und der Ladeklappe g nur unwesentlich von einem rechten Winkel abweicht.
Die oberen, der Entladeklappe g gegenüberliegenden Ecken der Kastenstirniwände d sind nach einem Kreisbogen mit dem Halbmesser R abgerundet. Der Krümmungsmittelpunkt ν dieses Kreisbogens liegt bei der dargestellten Ausführungsform des Kippwagens auf der
ίο Linie, welche die Kippachse c des Kastens b mit der Schwingachse h der Entladeklappe g verbindet, und zwar auf dieser Linie in dem gleichen Abstande von der Kippachse c wie der Angriffspunkt t der Lenkstange .y an dem .
Kasten b. Der Angriffspunkt u des Lenklere ^ hat von der Schwingachse h den gleichen Abstand wie der Krümmungsmittelpunkti ν von dieser Achse.
Der an die Krümmung der Kastenstirnwände sich unten anschließende Teil ist schräg nach außen gerichtet.
Wird der Entladeklappe g die gleiche Gestalt gegeben wie den gegenüberliegenden Kanten der Kastenstirnwände d, so haben alle einander gegenüberliegenden Punkte der Kastenstirnwände d und der Entladeklappe g zu Beginn der Kippbewegung des Kastens b die gleiche Winkelgeschwindigkeit. Wird daher der Kasten aus der Ladestellung nach. Abb. 1 in die in Abb. 2 mit gestrichelten Linien gezeichnete Entladestellung gebracht, so tritt, wie dies die in Abb. 2 mit voll ausgezogenen Linien dargestellte Zwischenkipplage erkennen läßt, auch während des ersten Teiles der Kippbewegung des Kastens zwischen den Kastenstirnwänden d und der Entladeklappe g ein Klemmen nicht ein.
Der dichte Abschluß des Kastens, in der Ladestellung ist dabei dadurch gesichert, daß die Klappe g infolge ihrer Schräglage durch ihr Gewicht angedrückt wird. Diese Schräglage der Klappe hat noch den besonderen Vorteil, daß sich die Lage der Klappe mehr dem Böschungswinkel des Ladegutes anpaßt, so daß sich dieses mit geringerem Druck gegen die Klappe legt und demgemäß die Reibung zwischen Ladegut und Klappe vermindert wird.
Wird, wie bei der dangestellten Ausführungsform des Kippwagens, die Entladeklappe g auch zwischen den Kastenstirnwänden d nach dem mit dem Halbmesser R geschlagenen Kreisbogen gekrümmt, so nimmt beim Laden- des- Wagenkastens b auch: das Ladegut diese Krümmung an. Zu Beginn der Kippbewegung des Kastens tritt daher auch bei backendem oder festgepreßtem Ladegut, das durch idem Wiid'enstaodf der Entladeklappe [ nicht fortgedrüokt wird, ein Klemmen zwi- ! sehen dem Ladegut und der Entladeklappe . nicht ein.

Claims (4)

  1. ' Patent-Ansprüche:
    ; i. Kippwagen, bei dem eine als Entlade-.
    klappe dienende Wand des kippbaren. ! Kastens im Wagengestell schwingend' aufgehängt und durch Lenker mit dem Wa- ; genkastem zwangJälufig venhumdan ist, ida- ; durch gekennzeichnet, daß die der Entladeklappe (g) zugewandten oberen Ecken j der Stirnwände (d) des Kastens (b) und die diesen Ecken gegenüberliegenden ; Flächen der Entladeklappe so gekrümmt : sind, daß die zu Beginn der Entiädebewe- ; gung des Wagenkastens einander gegenüberliegenden Punkte dieser Teile die gleiche Winkelgeschwindigkeit haben, um bei Wahrung der Dichtigkeit des Kastens ein Klemmen zwischen Kasten und Entladeklappe beim Kippen ohne Zuhilfenahme von Aussparungen zu vermeiden.
  2. 2. Kippwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungsmittelpunkt (v) für die Krümmung der oberen Ecken dar Kastenstirmwände (d) und der Entladeklappenflächen auf der Verbindungslinie zwischen der Kippachse
    . (c) des Wagenkastens (b) und' der Schwingachse (h) der Entladeklappe (g) im gleichen Abstande wie der Angriffspunkt (f) des Lenkers (s) am Kasten von der Kippachse liegt, wobei der Angriffspunkt (u) des Lenkers an der Entladeklappe von deren Schwingachse den gleichen Abstand wie der Krümmungsmittelpunkt (V) von dieser Achse' hat.
  3. 3. Kippwagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladeklappe (g) auch zwischen den Stirnwänden (d) des Wagenkastens (b) nach Maßgabe der Krümmung der oberen Ecken der Stirnwände gekrümmt ist, um auch ein Klemmen zwischen Ladegut und Entladeklappe beim Kippen zu vermeiden.
  4. 4. Kippwagen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der sich an der Krümmung unten anschließende Teil der Kastenstirnwände (ei) und der Entladeklappe (g) schräg nach außen geriehtet ist, um den Abschluß der Entladeklappe in der Schließlage zu sichern und d'en Druck des Ladegutes auf die Klappe zu verkleinern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH88209D Kippwagen Expired DE362762C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH88209D DE362762C (de) Kippwagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH88209D DE362762C (de) Kippwagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE362762C true DE362762C (de) 1922-11-01

Family

ID=7165221

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH88209D Expired DE362762C (de) Kippwagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE362762C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10038530B4 (de) Cabriolet-Fahrzeug mit einem unter einem Deckelteil ablegbaren Dach
DE69602660T2 (de) Transportkübel zur Lagerung und zum Transport von Materialien, insbesondere von Steinen und mit einem solchen Transportkübel ausgerüstete Anlage
DE68904845T2 (de) Hub- und verriegelungsvorrichtung fuer eine last oder einen behaelter auf einem fahrzeug.
AT94853B (de) Kippwagen.
DE3432619C2 (de)
DE1928832C3 (de) Tragvorrichtung für das Ersatzrad eines Kraftfahrzeuges
DE578109C (de) Kippwagen
DE579755C (de) Wagenkasten
DE2324555A1 (de) Kippvorrichtung fuer kippfahrzeuge
DE809281C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen OEffnen und Schliessen der Bordwaende beim Kippen von Fahrzeugbruecken
DE453782C (de) Schwenkbare Stuetzvorrichtung fuer den kippbaren Wagenkasten fuer Kraftfahrzeuge und Anhaenger
DE2909070A1 (de) Strassenfahrzeug mit hochschwenkbarer ladeflaeche
DE493399C (de) Kippwagen
DE398754C (de) Verbindung der Tragblattfeder mit dem Untergestell bzw. der Radachse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2345453A1 (de) Schwenkvorrichtung fuer hauben und klappen, insbesondere fuer motorhauben von kraftfahrzeugen
AT89220B (de) Transportwagen für Stückgut u. dgl.
DE696833C (de) Verbindung zwischen Wagenkasten und Wagenunterteil, insbesondere an kippbaren Ackerwagen
DE1096218B (de) Lastkraftwagen mit einer kippbaren Ladepritsche
DE238578C (de)
DE1049716B (de) Kipplastkraftwagen
DE553349C (de) Koffer fuer Kraftfahrzeuge
DE2408336A1 (de) Kippmulde fuer rueckwaerts- und/oder seitenkippung
DE1634792A1 (de) Maschine mit einem als Werkzeughalter dienenden,der Gelaendeneigung anpassbaren Rahmen,beispielsweise zum Ausheben von Graeben
CH413615A (de) Kippbrücke für Fahrzeuge, insbesondere Lastwagen
DE464081C (de) Eisenbahnkippwagen