DE362890C - Klemme fuer Armprothesen - Google Patents

Klemme fuer Armprothesen

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DE362890C
DE362890C DES46141D DES0046141D DE362890C DE 362890 C DE362890 C DE 362890C DE S46141 D DES46141 D DE S46141D DE S0046141 D DES0046141 D DE S0046141D DE 362890 C DE362890 C DE 362890C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/54Artificial arms or hands or parts thereof
    • A61F2/58Elbows; Wrists ; Other joints; Hands
    • A61F2/583Hands; Wrist joints
    • A61F2/585Wrist joints

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Description

  • Klemme für Armprothesen. Gegenstand der Erfindung ist eine Klemme für Armprothesen, welche #die bisher gebräuchlichen Kugelgelenke zur Erzielung der räumlichen Beweglichkeit des zu handhabenden Gegenstandes vermeidet. Die Erfindung besteht darin, daß die Verbindung der Endscheiben durch eine Feder hergestellt ist,:die durch ein nicht dehnbares, die Endteile strecksicher verbindendes Zugorgan unter Spannung gehalten ist. Zweckmäßig ist eine Ausführungsform, bei welcher das flexible Verbindungsorgan eine Schlaufe bildet, welche durch die Wirkung der Spreizfeder zugezogen wird, wodurch in der Schlaufe ein Gegenstand, z. B. ein Werkzeug, festgestellt werden kann, wobei der eineder beiden Prothesenteile die Zwinge für die Schlaufe bilden kann.
  • Auf der Zeichnung i#t ein Ausführungsbeispiel einer zum Halten eines Werkzeuges dienenden Klemme gemäß der Erfindung veranschaulicht.
  • i ist eine Schraubenfe!der, welche bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel zwischen einer Zwinge 2 für das eine Schlaufe bildende Verbindungsorgan io der zu verbindenden Teile und einer Lagerplatte 3 liegt, auf welcher ein Anheborgan für die Zwinge, z. B. ein Exzenterhebel 4 gelagert ist, an welchem die Zwinge z. B. bei -5 mittels eines Zugorgans 6 (Kette, Riemen, Drahtseil o. dgl.) angreift, so daß durch Drehung des Exzenterhebels um seine Drehachse 7 die Feder i unter Hebung der Zwinge 2 zusammengedrückt wird, wobei die Drehung des Exzenters zweckmäßig durch einen Anschlag 8 der Lagerplatte begrenzt ist. Durch diese Bewegung der Zwinge 2 wird die Schlaufe i o geöffnet bzw. gelockert unddadurch für das Einführen des zu klemmenden Gegenstandes hereitgestellt. Die Schl'aufe ermöglicht das Einführen verschieden starker Klemmstücke. Die Schlaufe io ist z. B. von einem Riemen o. dgl. gebildet, der durch Schlitze ii der Zwinge:2 (Abb. 2,) durchgeführt und an der Platte 3 an Dornen 13 o. dgl. eingehängt und festgelegt ist, wobei Riemenlöcher 12 eine Verstellung des Riemens unddadurch eine Änderung der Schlaufengröße und infolgedessen auch eine Änderung der Klemmspannung der Feder ermöglichen. Der durch das verlängerbare bzw. verkürzbare Verbindungsorgan io gefaßte Gegenstand kann z. B. ein Werkzeug oder ein Teil der Prothese, z. B. die Hand sein, in welchem Falle die Vorrichtung das Handgelenk ersetzt.
  • Beim Gebrauche beider Arme, z. B. beim Mähen, Rechen, Dreschen u. dgl., wird die Spreizfeder i nur leicht gespannt, damit sie den Bewegungen des in der Schlaufe eingespannten Werkzeuges folgen kann, während beim Gebrauche der Prothese allein (also ohne Zuhilfenahme der gesunden Hand), z. B. beim Gebrauche eines indie Prothese eingespannten Hammers bzw. Hammerkopfes, die Feder stark angespannt bzw. eingestellt wird, um die Beweglichkeit der Prothesenteile zueinander bzw. des Gegenstandes zur Prothese zu beschränken.
  • Die Verbindung der Vorrichtung mit den Teilen des Kunstarmes erfolgt entweder durch unmittelbare Verbindung, z. B. der Lagerplatte 3 mit einem der Prothesenteile, gegebenenfalls unter Vermittlung eines an der Lagerplatte 3 vorgesehenen Ansatzes 14, oder unter Vermittlung der Schlaufe bzw. des Verbindungsorgans, welches den anderen Prothesenteil (Hand) faßt, oder auf andere geeignete Weise.
  • Der von der Prothese zu handhabende Gegenstand wird in die Schlaufe io eingeführt, nachdem die Feder i durch Umlegen des Exzenterhebels 4 zusammengedrückt und die Schlaufe geöffnet bzw. gelockert wurde. Nach Einführung des Gegenstandes wird die Schlaufe zunächst durch Anziehen des Riemeris io angezogen und der angezogene Riemen mit Hilfe der Löcher 1:2 andem Dorn 13 festgelegt. Wird nun der Exzenterhebel wieder in die Anfangsstellung gedreht, so kommt die Feder i zur Wirkung und klemmt den Gegenstand fest, indem die Zwinge 2 die Schlaufe durch die Federwirkung zuzieht. Zweckmäßig ist die Feder i an einem Ende oder an beiden Enden in der Platte 2 bzw. 3 beweglich z. B. in Rinnen einzustellen, so daß die Zwinge 2 bzw. Platte 3 gegenüber der Feder verdrehbar ist und dadurch der festgeklemmte Gegenstand ebenfalls drehbar wird.
  • Die Spannung der Feder i könnte auch unmittelbar mit Hilfe des Riemens io erfolgen, doch hätte -dies den Nachteil, -daß das Auswechseln der gefaßten Gegenstände mehr Zeit erfordert und weniger leicht vonstatten geht.
  • An Stelle der geschlossenen Schlaufe kann auch eine offene Schlaufe, z. B. ein Haken, verwendet werden, in dessen Maul der zu haridhabende,Gegenstand eingespannt wird.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Klemme für Armprothesen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung,derdas Gelenk bildendenTeile (:2,3) durch eine Fe-,der (i) hergestellt ist, welche durch ein nicht ,dehnbares, die beiden Gelenkteile strecksicher verbindendes Zugorgan (io oder 6) unter -Spannung gehalten ist, derart, daß ,die Bewegung der durch die Federkraft geklemmten Gelenksteile entgegen der Fe-,derwirkung und nach Art eines Gelenkes möglich ist, wobei zweckmäßig das nicht dehnbare Verbindungsorgan (io coder 6) die bzw. eine der Gelenkachsen bildet.
  2. 2. Klemme nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verb-indungsorgan eine Schlaufe (io) bildet, welche durch. die Wirkung der Spreizfeder (i) zugezogen wird, so daß die Schlaufe einen Gegenstand, z. B. ein Werkzeug, fassen und feststellen kann. 3. Klemme nach Anspruch i und :2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder durch Verkürzung oder Verlängerung des Verbindungsorgans unter verschiedene Spannung zu setzen ist, so daß die Feststellung der Prothesenteile unter verschiedener Fixationsstärke bewirkt werden kann. 4. Klemme nach Anspruch 1 bis 3, -dadurch gekennzeichnet, daß ein Federende oder beide Enden in den Endscheiben .(:2,3) beweglich bzw. verdrehbar gehalten sind, so daß eine Verdrehung der Endteile gegeneinander bzw. des gefaßten Gegenstandes gegenüberf der Prothese ermöglicht ist. 5. Klemme nach'Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gegebenenfalls von einem Prothesenteil gebildete Zwinge (2) für das die Schlaufe bildende Verbindungsorgan anhebbar und angehoben zweckmäßig feststellbar ist.
DES46141D 1916-03-03 1916-12-17 Klemme fuer Armprothesen Expired DE362890C (de)

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