DE362931C - Hackmaschine mit rotierenden, periodisch in den Boden eingreifenden Hackmessern - Google Patents

Hackmaschine mit rotierenden, periodisch in den Boden eingreifenden Hackmessern

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DE362931C
DE362931C DES58272D DES0058272D DE362931C DE 362931 C DE362931 C DE 362931C DE S58272 D DES58272 D DE S58272D DE S0058272 D DES0058272 D DE S0058272D DE 362931 C DE362931 C DE 362931C
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DE
Germany
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chopping
knives
ground
rollers
rotating
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Expired
Application number
DES58272D
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English (en)
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RICHARD SEUME
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RICHARD SEUME
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B39/00Machines specially adapted for working soil on which crops are growing
    • A01B39/08Machines specially adapted for working soil on which crops are growing with rotating tools such as weeding machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

(S 582-J2
Vorliegende Erfindung betrifft an Hackmaschinen mit an rotierenden Hackarmen befestigten Messern eine Einrichtung, bei der die Hackmesser nicht dauernd im Erdboden verbleiben, sondern periodisch und gegenseitig abwechselnd in den Boden eingreifen. Es ist dabei die Anordnung so getroffen, daß, trotzdem die Hackmesser nur abwechselnd in den Boden eindringen, die Bearbeitung des Bodens doch in geschlossenen Reihen erfolgt,
d. h., daß also die bearbeiteten Strecken nicht von solchen unbearbeiteten unterbrochen werden, indem darauf Bedacht genommen ist, daß die Hackmesser den im Boden vorhandenen, durch Erhöhungen und Vertiefungen entstehenden Ungleichheiten entsprechend gehoben oder gesenkt werden. Zu diesem Zwecke wird jedes Hackmesser zwangläufig' mit einer Rolle verbunden, welche während des Arbeitens auf die Oberfläche des Bodens
abrollt, also genau der Formbildung desselben entsprechend gehoben oder gesenkt wird, welche Bewegungen durch Hebelwerk auf die Hackmesser übertragen werden. Es wird z. B. bei einer Erhöhung des Bodens die Rolle ansteigen, während sich das Hackmesser senkt, und umgekehrt; daraus folgt, daß der Boden in stets gleichbleibender Schichtstärke bearbeitet wird.
ίο Die Zeichnung stellt die neue Einrichtung schematisch in zwei Ausführungsmöglichkeiten dar. Bei beiden Ausführungen ist der Grundgedanke, die Hackmesser nur periodisch in den Boden eingreifen zu lassen, derselbe, hingegen die Einrichtungen, diese Aufgabe zu vollbringen, verschieden sind.
Die Abb. 1 bis 4 stellen die Einrichtung | mit umlaufenden Messern dar, dagegen zeigt ■ die Abb. 5 eine Vorrichtung, bei welcher die , Umlaufbewegung einer Welle in eine hin und j her gehende umgesetzt wird und auf die Messer übertragen wird. Letztere greifen je nach ,Kiuribelstd'hmg bei einer Bewegung- in den Boden ein, während sie bei entgegengesetzter Bewegung ausgehoben sind. Abb. ι ist eine Seitenansicht. Abb. 2 ist eine Ansicht von vorn. Abb. 3 und 4 geben Einzelheiten der ersten , Ausführungsform, während
Abb. 5 die zweite darstellt.
An einem Fahrgestell α in der bei landwirt- ! schaftlichen Geräten üblichen leichten Bau- | weise ist eine Welle b angeordnet, die mittels , Ketten- o. dgl. Antrieb c von den Laufrädern d i angetrieben wird. Die Welle b ist in dem : Fahrgestell in seiner Höhenlage verstellbar ■ gelagert; sie kann je nach Bedarf gehoben oder gesenkt werden.
Auf der Welle b sind in einem den Saat- ; reihen entsprechenden Abstand Speichen- I kränze e paarweise angeordnet (Abb. 3 und 4). Die -Entfernung derselben voneinander rich-tet sich nach der Pflanzengattung und können die Speichenkränze beliebig verschoben wer- | den. Jede Speiche e1 besitzt zwei seitlich ausbiegende Arme /, f1 (Abb. 3), in welchen ; sich die das. Messer g tragende Stange h ver- ; schiebbar führt.
Eine über das Stangenende geschobene ! Spiralfeder i hat das Bestreben, das Messer g beständig zurückzuziehen, welche Bewegung durch einen auf der Stange h vorgesehenen : Stift, Anschlag o. dgl. k begrenzt wird.
Um jede Speiche e1 nebst Messerstange h j greift das gabelförmige Ende eines Doppel- j hebeis I, der um einen festen Punkt m einer Speiche e1 schwingbar ist. In dem nach außen gerichteten Arm des Doppelhebels / ist eine Laufrolle η leicht drehbar gelegt. Die Speichenarme bewegen sich während des Hackens in geringem Abstand über dem j Boden, während die Laufrollen ti auf dem-I selben gleiten.
Befindet sich ein Hackmesser außer Tätig- ! keit, d. h. es ist außerhalb des Erdreiches, dann wird es von der Feder i zurückgezogen, während die durch Doppelhebel I mit der Messerstange h zwangläufig verbundene Laufrollen nach außen gedrückt wird (Abb. 3).
Durch die kreisende Bewegung kommen diese ; hintereinander auf den Boden, d. h. es stößt : zuerst die betreffende Laufrollen auf, der Doppelhebel I dreht sich um den Punkt ψ und j drückt die Messerstange h und mithin das Messer nach unten in das Erdreich. Das Messer beschreibt in dem letzteren eine kreisbogenförmige Kurve, welche j edoch durch \ das rasche Aufeinanderfolgen der einzelnen ; Speieben mit ihren Messern eine geradlinige wird; es wird keine Unterbrechung der zu bearbeitenden Grenze eintreten.
Die auf dem Boden hingleitenden Laufrollen η folgen jeder Formation desselben. Tritt eine Erhöhung ein, so wird die Rolle η \ gehoben und das Messer dringt in die naturgemäß vor jeder Erhöhung befindliche Vertiefung ein. Umgekehrt tritt der entgegengesetzte Vorgang ein, d. h. bei einer Vertiefung drückt sich die Laufrolle in diese und das Messer wird gehoben; daraus ergilbt sich, daß die Messer stets in der gleichen Tiefe eingreifen.
Dadurch, daß die Messer verhältnismäßig nur kurze Strecken sich im Erdreich befinden, kann vor den Messern keine große Anhäufung von Erde, Unkraut, Dünger usw. stattfinden; es wind also ider in der Einleitung erwähnte Zweck vollkommen erreicht.
Durch Verstellung des Stiftes k können die Messerstangen bzw. Messer auf verschieden tiefen Eingriff eingestellt werden, außerdem ist die Vorkehrung getroffen, daß die Welle b •mit sämtlichen darauf befindlichen Speichenkränzen vom Lenker des Gerätes gehoben oder gesenkt werden kann.
Da für jeden Gang meistens ein Paar Messer erforderlich ist, sind ebenso viele Vorrichtungen nach der beschriebenen Art nötig.
Eine weitere Ausführungsform stellt Abb. .5 schematisch dar.
Die Hackmesser rotieren bei dieser Anordnung nicht, sondern beschreiben nur hin und her gehende, in der Höhenlage verschiedene Bewegungen, denen entsprechend das Hackmesser gehoben oder gesenkt .wird. Bei den vorwärts gerichteten Bewegungen wird das Messer im Erdreich sich befinden, während es am Ende derselben ausgehoben, auf einer schiefen Ebene emporgezogen und dann in erhöhter Lage zurückgeführt wird.
Das Hackmesser wird in einer, in einer
862931
besonders gestalteten Kurvenbahn hingleitenden Laufrolle geführt.
Der Antrieb erfolgt von einer in geeigneter Weise am Gestell ι des Gerätes gelagerten : Kurbelwelle 2 aus. Dieselbe erhält so viel ; Ktirbelabkröpfungen 3, als Hackmesser verwendet werden, und sind demzufolge die gleiche Anzahl Antriebsmechanismen erforderlich.
Letztere bestehen aus einer eigenartig gebauten Kurvenbahn 4, die ebenfalls am Gestell ι befestigt ist. Von den in einem bestimmten Abstande auf der Welle vorgesehenen Kurbeln 3 treibt jede mittels einer Schubstange 5 auf eine Laufrolle 6, deren verschiedene Stellungen auf ihrem Kreislauf in der Zeichnung schematisch angedeutet sind. 'Stellung11 sei als Beginn des Kreislaufes angenommen, die Laufrolle 6 wird auf dem horizontal verlaufenden oberen Teil A der \ Kurvenibahn ibis in seine Entstellung geführt; diese ist erreicht, wenn Kurlbel 3 und -Schub- ■, stange 5 (Stellung II) eine Gerade (bilden. ! Bevor jedoch die Rolle 6 diese Endstellung erreicht, fällt sie von der etwas verkürzten j Bahn ab auf eine zweite, in einiger Entfer- : nung darunter gelegene, horizontal angeord- : nete Bahn C. Beim Verlassen des Teils A wird die Rolle 6 durch das Kreisbogenstück B der Kurvenbahn am seitlichen Abspringen verhindert.
Beim Anschluß des Kreisbogenstückes B an den Teil C ist erstere so viel ausgenommen, um die Rolle beim Richtungswechsel durchzulassen.
Die Rolle 6 wird beim Weitereilen der Kurbel auf der Bahn C fortgezogen. Das beim Niederfallen der Laufrolle 6 auf die Bahn C in das Erdreich eingedrungene Hackmesser g wird in wagerechter Führung mitgenommen bis zur Stellung IV. Die Kurbel 3 zieht unter Vermittlung der Schubstange 5 auf dem schiefen Teil D der Bahn die Laufrolle 6 hoch, bis dieselbe gegen eine Klappe E, die als eine Verlängerung der Bahn A angesehen werden kann und mittels Scharnier 7 drehbar an diese angeordnet ist, stößt, Stellung V hebt (Abb. 7, punktiert) und unter derselben hindurchgleitet (Stellung VI). Die Klappe E wird wieder frei und fällt in ihre Normallage zurück, wo sie durch eine Stütze 11 gehalten wird.
Mittlerweile ist die Kurbel in ihrem toten Punkte angelangt und tritt in ihre Aufwärtsbewegung.
Die Rolle 6 gleitet auf dem Rücken der Klappe E empor und gelangt auf den Teil A der Kurvenbahn, um ihren Weg zu wiederholen. Eine volle Umdrehung der Kurbel veranlaßt die Laufrolle 6 zu einem vollen Abrollen der Kurvenbahn. Letztere erhält U-förmigen Querschnitt, um die Laufrolle am seitlichen Abgleiten zu hindern. Die Schubstange 5 greift seitlich an, damit sie an dem Gestell 1 vorbeigeführt werden kann.
Die Kurvenbahn wird von einer ,Stütze 9 getragen, die mit einer auf dem Erdboden gleitenden Laufrolle 10 endigt.
An der Schubstange 5 ist nahe der Laufrolle 6 in einer besonderen Führung 12 die Messerstange h in der Höhenrichtung verschiebbar angeordnet, dadurch kann der Tiefeneingriff des Messers m beliebig verstellt werden.
Die Kurbelwelle 2 sowie die Laufräder d haben die durch die Pfeile angedeutete Drehrichtung, so daß die Fortbewegung der Hackmaschine in der durch Pfeil angedeuteten Richtung erfolgt.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPEfTCHE:
    ι. Hackmaschine mit rotierenden, periodisch in den Boden eingreifenden Hackmessern, dadurch gekennzeichnet, daß die Hackmesser (g) auf radial gerichteten, rotierenden Speichen parallel zu diesen und federnd einzeln derart angeordnet und mit einer Laufrolle (n) zwangläufig verbunden sind, daß sie den Unebenheiten des Bodens folgend entsprechend in letzteren eingreifen.
  2. 2. Hackmaschine mit rotierenden, periodisch in den Boden eingreifenden Hackmessern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Messer (g) tragenden, unter Federwirkung stehenden Stangen (Ji) durch Doppelhebel (I) mit den Laufrollen (») zwangläufig verbunden sind, wodurch die Hackmesser (g) je nach der durch die Bodenunebenheiten bedingten veränderlichen Stellung der Laufrollen (n) in den Boden entsprechend tief eingreifen.
  3. 3. Eine Ausführungsform der Hackmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch bekannte Mittel angetriebenen Laufrollen (6) mit den die Hackmesser (g) tragenden Stangen (K) verbunden und derartig auf Kurvenbannen (A, B, C, D, E) geführt sind, daß die Hackmesser beim Vorschub der Rollen (6) über den Boden hingleiten,' während sie beim Rückgang in denselben eingreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES58272D 1921-12-07 1921-12-07 Hackmaschine mit rotierenden, periodisch in den Boden eingreifenden Hackmessern Expired DE362931C (de)

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DE362931C true DE362931C (de) 1922-11-03

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ID=7492430

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DE (1) DE362931C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7009397B2 (en) 2002-10-04 2006-03-07 Siemens Aktiengesellschaft Magnetic resonance apparatus with a gradient coil system structured for reduced noise emission

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US7009397B2 (en) 2002-10-04 2006-03-07 Siemens Aktiengesellschaft Magnetic resonance apparatus with a gradient coil system structured for reduced noise emission

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