DE362932C - Schmiervorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen, bei welcher der durch die Kolbenbewegung in der Kurbelkammer erzeugte Luftdruck mittels eines Rueckschlagventils einem OElbehaelter zugefuehrt wird und das OEl aus diesem in das Kurbelwellenlager drueckt - Google Patents

Schmiervorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen, bei welcher der durch die Kolbenbewegung in der Kurbelkammer erzeugte Luftdruck mittels eines Rueckschlagventils einem OElbehaelter zugefuehrt wird und das OEl aus diesem in das Kurbelwellenlager drueckt

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DE362932C
DE362932C DEB97706D DEB0097706D DE362932C DE 362932 C DE362932 C DE 362932C DE B97706 D DEB97706 D DE B97706D DE B0097706 D DEB0097706 D DE B0097706D DE 362932 C DE362932 C DE 362932C
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oil
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crank chamber
lubricating device
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01M—LUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M1/00—Pressure lubrication
    • F01M1/04—Pressure lubrication using pressure in working cylinder or crankcase to operate lubricant feeding devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Schmiervorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, bei welcher der durch die Kolbenbewegung in der Kurbelkammer erzeugte Luftdruck mittels eines Rückschlagventils einem Ölbehälter zugeführt wird und das Öl aus diesem in das Kurbelwellenlager drückt. Den Gegenstand der vorliegenden Erfinfindung bildet eine Schmiervorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, bei welcher der durch die Kolbenbewegung in der Kurbelkammer erzeugte Luftdruck mittels eines Rückschlagventils einem Ölbehälter zugeführt wird und das t51 aus diesem in das Kurbelwellenlager drückt.
  • Die bisher bekannten Schmiervorrichtungen dieser Gattung haben durchweg den Nachteil, daß ein ununterbrochener Zutritt des Öles zu dem Kurbelwellenlager erfolgt, was naturgemäß eine übermäßige Schmierung der betreffenden Maschinenteile und damit auch einen unverhältnismäßig starken Verbrauch an Öl zur Folge haben muß.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird dieser Übelstand dadurch behoben, daß der zu einer Bohrung des Lagers führende Ölkanal mit der Bohrung der Kurbelwelle nur verbunden ist, solange im Kurbelkasten ein Unterdruck herrscht. Die Dauer der Zeitspanne, während welcher das Öl der in der Kurbelwelle vorgesehenen Bohrung zugeführt wird, ist. hierbei also abhängig von der Zeit, während welcher die in der Lagerschale angeordnete Durchgangsöffnung in wirksamer Verbindung steht mit der entsprechenden Zweigbohrung der Kurbelwellenbohrung und diese hierdurch mit dem Ölzuleitungskanal in Verbindung setzt.
  • Eine derartige Ausbildung der Schmiervorrichtung sichert den Vorteil, daß nicht nur eine beträchtliche Ersparnis an Öl, sondern gleichzeitig auch eine bedeutend bessere Verteilung des Schmiermittels über die zu schmierende Fläche erzielt wird.
  • Gemäß weiterer Erfindung ist in der den Ölbehälter und die Kurbelkammer trennenden Scheidewand eine enge Bohrung angebracht, welche dazu dient, den Druck in dem Ölbehälter aufzuheben, sobald die Maschine stillsteht. Auch hierdurch wird eine nicht unbeträchtliche Ölersparnis erzielt, da andernfalls die Zuführung des Öles zu dem Kurbelwellenlager auch während des Stillstandes der Maschine zweckloser Weise noch eine Zeitlang andauern würde.
  • Die beiliegende Zeichnung stellt in einem senkrechten Längsschnitt eine gemäß der vorliegenden Erfindung ausgestattete zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung dar.
  • Es ist unterhalb des Kurbelgehäuses a ein geeigneter Ölbehälter b angeordnet, welcher mit dem Kurbelgehäuse entweder aus einem Stück besteht öder auch mit ihm verbunden sein kann.
  • Der Ölbehälter b ist von dem Kurbelgehäuse d durch eine in geeigneter Weise ausgestattete Scheidewand c getrennt, welche den oberen Teil des Ölbehälters bildet. Selbstverständlich könnte zu dem gleichen Zweck aber auch irgendeine andere passende Anordnung getroffen werden.
  • Die Scheidewand c besitzt eine Einlaßöffnung f, welche dazu dient, die Verbindung zwischen dem Kurbelgehäuse und Ölbehälter herzustellen, und zwar ist hierbei diese Öffnung f derart ausgebildet, daß sie durch ein luftdicht schließendes Rückschlagventil g selbsttätig abgeschlossen werden kann.
  • Außer der Durchlaßöffnung f ist in der Scheidewand c ferner noch eine sehr enge Bohrung oder Öffnung h vorgesehen. Ein Kanal i führt von dem unteren Teil des Ölbehälters zu einer Öffnung in, welche im Kurbelwellenlager n vorgesehen und in ihrer Lage und Länge derart bemessen ist, daß sie für einen bestimmten Bruchteil der Kurbelwellendrehung offen bleibt.
  • Die Kurbelwelle ist mit einem inneren Kanal oder einer Leitung o versehen, welche voii dem einen Kurbelwellenlager st zu dem Kurbelzapfenlager und schließlich zu dem zweiten Kurbelwellenlager e führt.
  • Wenn die Zutrittsöffnung des Kurbelwellenkanals o sich mit der Öffnung in deckt, besteht eine durchgehende Verbindung zwischen dem Ölbehälter und sämtlichen zu schmierenden Teilen. Die Kurbelwelle nimmt alsdann gegenüber ihren Lagern eine derartige Stellung ein, daß für einen bestimmten, von der Länge der in dem Lager n vor--esehenen Öfnung nt. abhängigen Bruchteil der Kurbeldrehung durchgehende Verbindung zwischen der Öffnun- ua und dem Kanal o besteht. Infolge der Ausstattung des Ölbehälters mit einem Rückschlagventil wird diese Periode gerade in die Zeit fallen, während welcher der Kolben sich zurückbewegt und infolgedessen in dem Kurbelgehäuse einen Unterdruck erzeugt.
  • Infolge der Anordnung des Rückschlagventils herrscht in dem Ölbehälter dauernd Druck. Aus diesem Grunde ist die feine Bohrung h vorgesehen, um diesen Druck in verhältnismäßig kurzer Zeit aufzuheben, sobald die Maschine stillsteht, für den Fall, daß das Kurbelgehäuse sich gerade unter Saugwirkung und die Schmierkanäle in leitender Verbindung befinden sollten.
  • Der Ölbehälter ist mit einer Einfüllöffnung k versehen, welche durch eine Verschlußschraube oder durch ein anderes luftdicht schließendes Organ abgedichtet werden kann.
  • Die Zutrittsöffnung f der Scheidewand c ist derart gestaltet, daß sie auf der dem Kurbelgehäuse zugekehrten Seite der Scheidewand eine napfartige Vertiefung bildet, welche gerade über dem Verschlußventil liegt. Der Zweck dieser Anordnung ist der, das in das Kurbelgehäuse' abfließende überschüssige öl zu sammeln und in den Ölbehälter zurückzuleiten, sobald das Rückschlagventil sich öffnet, um die in dem Kurbelgehäuse bzw. dem Ölbehälter herrschenden Druckunterschiede auszugleichen.
  • Der Ausfluß des Öles durch den Ölbehälter kann mit Hilfe eines geeigneten Nadelventils q oder durch eine andere ähnliche Anordnung geregelt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmiervorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, bei welcher der durch die Kolbenbewegung in der Kurbelkammer erzeugte Luftdruck mittels eines Rückschlagventils einem Ölbehälter zugeführt wird und das Öl aus diesen in das Kurbelwellenlager drückt, dadurch*. gekennzeichnet, daß der zu einer Bohrung (m) des Lagers führende Ölkanal (i) mit der Bohrung der Kurbelwelle (o) nur verbunden ist, solange im Kurbelkasten ein Unterdruck herrscht. a. Schmiervorrichtung nach Anspruch r, ' dadurch gekennzeichnet daß in der den Ölbehälter (b) und die Kurbelkammer (a) trennenden Scheidewand (c) eine enge Bohrung angebracht ist, welche dazu dient, den Druck in dem Ölbehälter aufzuheben, sobald die jlaschine stillsteht.
DEB97706D 1919-05-07 1921-01-11 Schmiervorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen, bei welcher der durch die Kolbenbewegung in der Kurbelkammer erzeugte Luftdruck mittels eines Rueckschlagventils einem OElbehaelter zugefuehrt wird und das OEl aus diesem in das Kurbelwellenlager drueckt Expired DE362932C (de)

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DEB97706D Expired DE362932C (de) 1919-05-07 1921-01-11 Schmiervorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen, bei welcher der durch die Kolbenbewegung in der Kurbelkammer erzeugte Luftdruck mittels eines Rueckschlagventils einem OElbehaelter zugefuehrt wird und das OEl aus diesem in das Kurbelwellenlager drueckt

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949855C (de) * 1948-10-28 1956-09-27 Herbert J Venediger Dr Ing Zweitaktbrennkraftmaschine mit Regelung der Schmierstoffzufuhr
DE1037760B (de) * 1952-03-21 1958-08-28 Auto Union Gmbh Schmierung fuer Kurbelwellenlager von Zweitakt-Brennkraftmaschinen mit Kurbelgehaeusepumpe und Getriebe
DE1147501B (de) * 1957-07-26 1963-04-18 Zd Y 9 Kvetna Narodni Podnik Schmierung des Lagers der Hinterradschwinggabel einspuriger oder aehnlicher Kraftfahrzeuge
DE3338504A1 (de) * 1983-10-22 1985-05-02 Volkswagenwerk Ag, 3180 Wolfsburg Lagerschmiereinrichtung

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