DE362959C - Sicherheitsschloss - Google Patents
SicherheitsschlossInfo
- Publication number
- DE362959C DE362959C DEH88824D DEH0088824D DE362959C DE 362959 C DE362959 C DE 362959C DE H88824 D DEH88824 D DE H88824D DE H0088824 D DEH0088824 D DE H0088824D DE 362959 C DE362959 C DE 362959C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slot
- lock
- pawls
- cylinder body
- slide
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/0034—Locks for use instead of cylinder locks, e.g. locks with cylinder lock profile and a low security operating mechanism
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 3. NOVEMBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 a GRUPPE 95
(H 88824 III\68a)
Sicherheitsschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1922 ab.
Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsschloß, ! bei dem die Sicherung durch Sperrklinken er- j
folgt, die beim Schließen des Schlosses auf
einem mit einem Schlitz versehenen zylinder- : förmigen Drehkörper gleiten und das Auf- ' schließen dadurch sperren, daß sie bei einem ■; Nachschlüssel mit zu kurzen, den Schlitz nicht ausfüllenden Bartteilen sich in den Schlitz einlegen und bei einem Nachschlüssel mit zu langen Bartteilen gegen die aus dem Schlitz hervorstehenden Bartteile anstoßen.
einem mit einem Schlitz versehenen zylinder- : förmigen Drehkörper gleiten und das Auf- ' schließen dadurch sperren, daß sie bei einem ■; Nachschlüssel mit zu kurzen, den Schlitz nicht ausfüllenden Bartteilen sich in den Schlitz einlegen und bei einem Nachschlüssel mit zu langen Bartteilen gegen die aus dem Schlitz hervorstehenden Bartteile anstoßen.
Diese Schlösser haben den Nachteil, daß sie
mittels einer Drahtbürste geöffnet werden können, weil hierbei die Widerstandsfähigkeit
der Drahtborsten wohl dazu ausreicht, das Einlegen der Sperrklinken in den Schlitz zu verhindern,
jedoch die Spitzen der Sperrklinken an den zu langen, aus dem Schlitz hervorstehenden
Drahtborsten nicht genügend Halt finden, um deren Druck zu widerstehen, und infolgedessen unter Abgleiten von den Drahtborsten
nicht zur Sperrung des Schlosses kommen.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, ohne jedoch die bekannten Vorzüge der sonstigen
• Sicherheit, der Einfachheit und billigen Her- 1S stellung dieser Schloßart preiszugeben, soll
gemäß der Erfindung der durch den Schlüssel gedrehte Zylinderkörper nicht nur an den
Sperrklinken, sondern außerdem noch an einer auf dem Zylinderkörper quer zu seiner Drehrichtung
anliegenden Schneide vorbeigleiten, so daß durch diese die aus dem Schlitz hervorstehenden
Drahtborsten, ohne abgleiten zu können, auf Scherung beansprucht werden und dadurch genügend Widerstand bieten.
In der Zeichnung ist ein derartiges Schloß, und zwar in einer Ausführungsform dargestellt, die allgemein zum nachträglichen Einsetzen in bereits angebrachte gewöhnliche Schlösser dient.
Es zeigt
In der Zeichnung ist ein derartiges Schloß, und zwar in einer Ausführungsform dargestellt, die allgemein zum nachträglichen Einsetzen in bereits angebrachte gewöhnliche Schlösser dient.
Es zeigt
Abb. ι eine' Innenansicht des Schlosses in
größerem Maßstabe und
Abb. 2 hiervon eine Seitenansicht.
Es ist α eine Wand des Schloßgehäuses, die beim Einsetzen des Sicherheitsschlosses in ein gewöhnliches Schloß mit diesem fest verbunden wird, b ist der zylinderförmige Drehkörper, der mit dem zur Einführung des Schlüssels dienenden Schlitz c versehen ist und nach einer Durchführung durch die Gehäusewand α einen Arm d trägt, so daß durch eine Drehung des Zylinderkörpers mittels Schlüssels durch den sich_ mitdrehenden, mit einem Barte versehenen Arm oder Schließhebel d in bekannter Weise der Riegel des betreffenden Schlosses wie durch einen gewöhnlichen Schlüsselbart vor- oder zurückgeschoben wird, f, g, h und i sind Sperrklinken, die um die am Gehäuse sitzenden Zapfen k und I drehbar sind und sich unter dem Druck von kleinen Federn m, η und 0 mit ihren Nasen auf den zylinderförmigen Drehkörper b auflegen, p und q sind zwischen den Sperrklinken liegende Blechplättchen.
Es ist α eine Wand des Schloßgehäuses, die beim Einsetzen des Sicherheitsschlosses in ein gewöhnliches Schloß mit diesem fest verbunden wird, b ist der zylinderförmige Drehkörper, der mit dem zur Einführung des Schlüssels dienenden Schlitz c versehen ist und nach einer Durchführung durch die Gehäusewand α einen Arm d trägt, so daß durch eine Drehung des Zylinderkörpers mittels Schlüssels durch den sich_ mitdrehenden, mit einem Barte versehenen Arm oder Schließhebel d in bekannter Weise der Riegel des betreffenden Schlosses wie durch einen gewöhnlichen Schlüsselbart vor- oder zurückgeschoben wird, f, g, h und i sind Sperrklinken, die um die am Gehäuse sitzenden Zapfen k und I drehbar sind und sich unter dem Druck von kleinen Federn m, η und 0 mit ihren Nasen auf den zylinderförmigen Drehkörper b auflegen, p und q sind zwischen den Sperrklinken liegende Blechplättchen.
\ Die Sicherung des Schlosses soll bekanntj
lieh hierbei dadurch erfolgen, daß die Sperrklinken bei Benutzung eines Nachschlüssels
\ mit zu kurzen Bartteilen sich in den Schlitz c ! einlegen und bei einem Nachschlüssel mit zu
j langen Bartteilen gegen die aus. dem Schlitz j hervorstehenden Bartteile anstoßen und so die
Drehung des Zylinderkörpers b und somit ! auch des zum Schließen dienenden Armes d
verhindern.
Um nun das Aufschließen auch bei Anwendung einer als Nachschlüssel benutzten Drahtbürste
unmöglich zu machen, ist der Zylinderkörper von einem bügelartigen Blechstreif en r
umklammert, dessen Enden ί und t in Schneiden auslaufen, die quer zur Drehung des
Zylinderkörpers auf diesem dicht aufliegen, so daß bei einer.Drehung des Zylinderkörpers
und einem Versagen der Sicherung durch die Sperrklinken die aus dem Schlitz hervorstehenden
Drahtborsten von den Schneiden des Bügels r, ohne abgleiten zu können, auf
Scherung beansprucht werden und dadurch genügend Widerstand bieten, um die Drehung
zu verhindern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Sicherheitsschloß, bei dem die Sicherung durch Sperrklinken erfolgt, die beim Schließen des Schlosses auf einem mit einem Schlitz versehenen zylinderförmigen Drehkörper gleiten und das Aufschließen dadurch sperren, daß die Klinken bei einem Nachschlüssel mit zu kurzen, den Schlitz nicht ausfüllenden Bartteilen sich in den Schlitz einlegen und bei einem Nachschlüssel mit zu langen Bartteilen gegen die aus dem Schlitz hervorstehenden Bartteile anstoßen, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Zylinderkörper außer den Spitzen der Sperrklinken noch ein oder mehrere quer zur Drehrichtung liegende, sich nicht mitdrehende Schneiden (s, i) anliegen, zu dem Zweck, daß bei Benutzung einer Drahtbürste als Nachschlüssel die zu langen, aus dem Schlitz hervorstehenden Drahtborsten durch die Schneiden, ohne abgleiten zu können, auf Scherung beansprucht werden und durch diesen Widerstand die Drehung des Zylinderkörpers und somit das Aufschließen des Schlosses verhindern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH88824D DE362959C (de) | 1922-02-21 | 1922-02-21 | Sicherheitsschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH88824D DE362959C (de) | 1922-02-21 | 1922-02-21 | Sicherheitsschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE362959C true DE362959C (de) | 1922-11-03 |
Family
ID=7165411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH88824D Expired DE362959C (de) | 1922-02-21 | 1922-02-21 | Sicherheitsschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE362959C (de) |
-
1922
- 1922-02-21 DE DEH88824D patent/DE362959C/de not_active Expired
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