DE3629650C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Tastschalter mit einem
Gehäuse, einem Ansatz zur Befestigung des Schalters,
einem Taststößel, der in im wesentlichen axialer Richtung
aus einer äußeren Endstellung in das Gehäuse bis in
eine innere Endstellung hinein und aus dieser heraus
verschiebbar ist, und dabei wenigstens einen innerhalb
des Gehäuses angeordneten Schalterkontakt öffnet, der
nach der Verschiebung des Taststößels aus seiner äußeren
Endstellung unterbrochen wird und unabhängig von den in
Bewegungsrichtung auf die innere Endstellung zu diesen
nachfolgenden Hubstellungen in unterbrochenem Zustand
gehalten wird.
Ein Tastschalter dieser Art ist bekannt (DE-OS 27 43
156). Bei diesem bekannten Tastschalter ist zwischen
einem Taststößel und einem Widerlager im Gehäuse des
Tastschalters eine Druckfeder angeordnet, die in zwei
Federbereiche unterteilt ist, wobei die Grenze zwischen
beiden Federbereichen durch einige auf Block gewickelte
Windungen der gleichen Feder gebildet wird. Die auf den
Block gewickelten Windungen bilden eine Kontaktbrücke.
Zur Unterbrechung eines Stromkreises wird das Betäti
gungsglied gedrückt, wodurch die Kontaktbrücke sich von
Anschlußkontakten entfernt. Dabei wird zunächst bei der
Betätigung des Betätigungsgliedes erst der Kontakt
geöffnet und dann, wenn die durch einen unteren Feder
bereich aufgebrachte Gegenkraft so groß ist wie die
Federvorspannung eines anderen Federbereiches, wird auch
dieser Federbereich zusammengedrückt. Dabei nimmt die
Kontaktbrücke dann irgendeine Stellung innerhalb des
Gehäuses als Funktion der Eindrücktiefe des Betätigungs
gliedes sowie der Federkonstanten beider Federbereiche
ein.
Ein derartiger Schalter ist weder bestimmt noch geeignet,
um beispielsweise als Tastschalter im Automobilbau
eingesetzt zu werden, beispielsweise als Schalter zum
automatischen Schließen eines Stromkreises, wenn Fahr
zeugtüren geöffnet werden und infolge der Öffnung der
Fahrzeugtür eine Beleuchtung im Fahrgastraum einge
schaltet werden soll. Bei heutigen im Kraftfahrzeugbau
anzutreffenden Türkonstruktionen sind nämlich schalter
verlängernde Zusätze, die beispielsweise bei dem ein
gangs genannten bekannten Tastschalter nötig wären,
nicht geeignet, denn zur Aufnahme des bekannten Schalters
wäre eine beim heutigen Kraftfahrzeugbau anzutreffende
Türkonstruktion auch gar nicht in der Lage.
Zwingend ist bei heutigen Türkonstruktionen, daß Schalter
für diese Zwecke beträchtliche Schalterhübe voll
führen können müssen. Bei Tastschaltern bisheriger Art
wird der Tastenhub durch die Konstruktion des Tasters
als solchen bestimmt, und ist somit nicht ausreichend.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Tast
schalter zu schaffen, der insbesondere als Türschalter
zum Einschalten des Lichtes des Innenraumes eines
Kraftfahrzeuges oder eines sonstigen Verbrauchers
verwendet werden kann und geeignet sein muß, in den
konstruktiv vorgegebenen Türbereichen von Kraftfahr
zeugen eingesetzt zu werden, der sehr kostengünstig als
Massenprodukt herstellbar sein muß, um zum Einbau in
Kraftfahrzeugen geeignet zu sein, und geeignet sein muß,
seine Schaltfunktionen über einen großen Betriebszeit
raum ohne Funktionsstörungen auszuführen.
Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß
mit dem Taststößel zwischen seiner äußeren Endstellung
und dem Ort, an dem der Schalterkontakt geöffnet wird,
ein vorbestimmter Verschiebungsweg (Totweg) ausführbar
ist und der Taststößel durch eine Federeinrichtung
gegenüber dem Ort, an dem der Schalterkontakt geöffnet
wird, in einem verkleinerbaren Abstand gehalten wird.
Der Vorteil eines derartig ausgebildeten Tastschalters
besteht darin, daß er ohne jegliches taststößelverlängerndes
Zusatzmittel an geeigneter Stelle in einem
Kraftfahrzeug im Türbereich angeordnet werden kann und
dabei in einem eindeutig definierten, vorbestimmten
Abstand zu Türelementen positionierbar ist, die den
Tastschalter zur Ausführung seiner Schaltfunktion
beaufschlagen.
Der Taststößel des Tastschalters befindet sich dabei
dann beispielsweise in einem im wesentlichen in das
Gehäuse eingeschobenem Zustand, wenn die Kraftfahrzeugtür
geschlossen ist, und er bewegt sich infolge des
Öffnens der Tür aus dem Gehäuse heraus und wird in einer
vorbestimmten Endstellung seinen Kontakt schließen und
das Fahrzeuglicht anschalten. Vorteilhaft ist es auch,
daß beim Vorgang des Austretens des Taststößels aus dem
Gehäuse in seine äußere Endstellung auf vorbestimmte
Weise kurz vorher der Schalterkontakt geschlossen wird
und der Taststößel noch einen geringen Hub ausführen
kann, bevor er seinerseits in seine äußere Endstellung
gelangt. Zudem wird vorteilhafterweise erreicht, daß die
Verschiebungsbewegung des Taststößels zwischen dem
Punkt, an dem der Schalterkontakt geschlossen wird, und
dem Punkt, an dem der Taststößel seine äußere Endstel
lung erreicht, störungsfrei und kontinuierlich verläuft.
Befindet sich beispielsweise der Taststößel in seiner
äußeren Endstellung, wird, wenn der Taststößel in
Richtung seiner inneren Endstellung bewegt wird, diese
Bewegung zunächst gegen die Federkraft der Federein
richtung ausgeübt. Erst wenn der Taststößel entgegen der
Federkraft den Schaltkontakt beaufschlagen kann, wird
nachfolgend der Schalterkontakt geöffnet.
Der Taststößel wird durch eine zwischen dem im Gehäuse
liegenden einen Taststößelende und dem von diesem abge
wandten Bodenbereich des Gehäuses angeordnete Federein
richtung in seiner äußeren Endstellung gehalten, was den
Vorteil hat, daß der Schalterkontakt im Totwegbereich
des Taststößels geschlossen gehalten wird und gleich
zeitig der Taststößel, bis auf den Totweg, in seiner
äußeren Endstellung gehalten wird. Getrennte konstruk
tive Maßnahmen sind zum Erreichen und Halten dieser
Zustände nicht erforderlich.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist das
Gehäuse aus einem Rohr mit im wesentlichen rechteckigem
Rohrquerschnitt ausgebildet, wobei die Rohrachse im
wesentlichen der Verschiebungsachse des Taststößels
entspricht. Grundsätzlich ist aber auch denkbar, das
Gehäuse aus einem Rohr mit einem beliebigen anderen
geeigneten Querschnitt auszubilden, beispielsweise mit
einem kreisförmigen oder einem vieleckigen.
Um den Tastschalter forderungsgemäß sehr kostengünstig
ausbilden zu können, ist das Gehäuse an seinem vom
Taststößel wegweisenden Ende mit einem Gehäuseeinsatz
verschlossen, der im wesentlichen im Querschnitt ent
sprechend dem Querschnitt des Gehäuseendes ausgebildet
ist. Vorteilhafterweise weist der Gehäuseeinsatz Rast
einrichtungen auf, die in im Gehäuseende vorgesehene
Rastöffnungen eingreifen. Besteht das Gehäuse oder
zumindest der Gehäuseeinsatz aus einem elastisch ver
formbaren Werkstoff, kann durch einfaches Einsetzen
eines derartig ausgebildeten Einsatzes in das Ende des
Gehäuses ein sicher verschlossener Gehäuseabschluß
geschaffen werden, wobei derartige Verbindungen mit
gesonderten Rasteinrichtungen ein sogenanntes Verklippen
des Gehäuses dem Gehäuseeinsatz gestatten.
Der Gehäuseeinsatz selbst weist selbst vorzugsweise einen im
wesentlichen in axialer Richtung in das Gehäuse hinein
stehenden fingerartigen Vorsprung zur führenden Aufnahme
der Federeinrichtung auf, d.h., es sind am unteren Ende
des Gehäuses keine gesonderten und damit den Tastschalter
verteuernden Maßnahmen erforderlich, die Federeinrichtung
auf definierte Weise innerhalb des Gehäuses zu
halten.
Grundsätzlich kann der Befestigungsansatz und das
Gehäuse aus unterschiedlichen Teilen bestehen, die auf
geeignete Weise, beispielsweise durch Rast- bzw. Klipp
verbindungen, zusammengesteckt werden können. Es ist
dabei vorteilhaft, den Befestigungsansatz als flachen
Steg auszubilden und im wesentlichen rechtwinklig zur
Verschiebungsachse des Taststößels am dem Taststößel
zugewandten Ende des Gehäuses anzuordnen, wobei ein
derartiger Aufbau eine sehr einfache aber sehr wirksame
Befestigung des Tastschalters an einem beliebigen
Befestigungspunkt gestattet.
Es hat sich jedoch als sehr vorteilhaft herausgestellt,
den Befestigungsansatz und das Gehäuse einstückig
auszubilden, was aufgrund des angestrebten einfachen
aber sehr funktionellen Aufbaus ohne weiteres möglich
ist, da das Gehäuse sich mit seiner Gehäuseöffnung zum
Verschließen mit dem Gehäuseeinsatz vom Befestigungsansatz
weg erstreckt.
Da es beim Einsatz des Tastschalters erforderlich werden
kann, daß dieser in Bereichen einsetzbar ist, die
unmittelbar oder mittelbar Regen- oder Spritzwasser
ausgesetzt sind, beispielsweise im Bereich einer Kraft
fahrzeugtür, deckt gemäß einer weiteren vorteilhaften
Ausführungsform ein Abdeckelement den aus dem Gehäuse
herausstehenden Taststößel, den oberhalb des Befestigungs
ansatzes liegenden Teil des Gehäuses sowie einen
äußeren Kantenbereich des Befestigungsansatzes elastisch
feuchtigkeitsdicht ab, wobei der Taststößel über das
Abdeckelement betätigbar ist. Dabei kann das Abdeckelement
vorteilhafterweise in seinem den Taststößel umgebenden
Bereich balgartig ausgebildet sein. Zwar sind
grundsätzlich beliebig ausgeformte Abdeckelemente
denkbar, die den herausstehenden Taststößel, Teile des
Gehäuses sowie Teile des Befestigungsansatzes elastisch
feuchtigkeitsdicht abdecken, es hat sich jedoch heraus
gestellt, daß die balgartige Ausbildung des Abdeckelementes
unter dem Gesichtspunkt der Widerstandsfähigkeit
gegen ein Brechen bzw. Undichtwerden auch bei sehr
vielen Taststößelhüben eine der vorteilhaftesten Aus
führungsformen ist.
Um das Abdeckelement ohne gesonderte Befestigungsmittel
feuchtigkeitsdicht und auch mechanisch beständig mit dem
Tastschalter zu verbinden, weist der Befestigungsansatz
eine um seinen äußeren Kantenbereich im wesentlichen
radial zur Verschiebungsachse umlaufende Nut auf, in die
das Abdeckelement mit einem entsprechend ausgebildeten
umlaufenden Vorsprung dichtend eingreift, wobei der
Befestigungsansatz wenigstens einseitig und im wesentlichen
stegartig vom Gehäuse weg steht. Die umlaufende
Nut dient dabei gleichzeitig als sichere Führung, so daß
neben der feuchtigkeitsdichten elastischen Verbindung
gleichzeitig eine in weiten Bereichen widerstandsfähige
Verbindung des Abdeckelements zum Gehäuse geschaffen
wird.
Der eigentliche Schalterkontakt des Tastschalters kann
auf beliebig geeignete Weise ausgebildet sein, es hat
sich jedoch auch hier als vorteilhaft herausgestellt,
ihn durch eine mit dem Taststößel zusammen bewegliche
Kontaktscheibe und wenigstens zwei feststehende Kontakt
zungen auszubilden, wobei im Zustand des geschlossenen
Schalterkontaktes die Kontaktzungen an der Kontakt
scheibe anliegen. Die Kontaktscheibe ist dabei ähnlich
einer Unterlegscheibe ausgebildet, die auf der einen
Seite von der einen Federeinrichtung und auf der anderen
Seite von der anderen Federeinrichtung beaufschlagt
wird, d.h. beide Federeinrichtungen schließen die
Kontaktscheibe zwischen sich ein. Die Kontaktzungen
selbst sind dabei gemäß einer gesonderten vorzugsweisen
Ausführungsform jeweils einstückig mit einem Kontakt
stecker ausgebildet, wobei die Kontaktzungen sich im
wesentlichen im Inneren des Gehäuses gegenüberliegend
bis zum Gehäuseeinsatz erstrecken und dort mit ihren
Kontaktsteckern aus dem Gehäuse austreten. Das hat
wiederum den Vorteil, daß die Leitungsbahnen, die
Kontaktstecker und der eigentliche Kontaktbereich,
nämlich die Kontaktzungen, als Massenteile einstückig
herstellbar sind und somit der Tastschalter aus völlig
unkomplizierten und damit kostengünstig herstellbaren
Einzelelementen aufgebaut werden kann.
Um den Tastschalter an einem gewünschten Ort, beispielsweise
im Bereich einer Kraftfahrzeugtür, anbringen zu
können, können beliebig geeignete Befestigungsmittel
verwendet werden, beispielsweise Schrauben, Niete oder
beliebige andere geeignete Mittel. In der Regel werden
alle diese Befestigungsmittel durch ein Befestigungsloch
durchgesteckt, das im Befestigungsansatz im wesentlichen
parallel zur Verschiebungsachse des Taststößels ausge
bildet ist. Da in der Regel bei Kraftfahrzeugen der eine
Pol des Stromversorgungsnetzes am Gehäuse des Kraftfahr
zeuges liegt, ist es schließlich vorteilhaft, das
Befestigungsloch im Befestigungsansatz des Tastschalters
wenigstens teilweise mit einem Einsatz aus elektrisch
leitendem Werkstoff auszukleiden und es mit einem
weiteren Schaltkontakt zu verbinden, der ebenso wie die
anderen beiden Schalterkontakte im eingeschalteten
Zustand des Tastschalters die Kontaktscheibe berührt.
Dabei kann der elektrischleitende Einsatz auch ein
stückig mit seinem ihm zugeordneten Schalterkontakt
ausgebildet sein, d.h. in Form eines einstückigen
Stanzstückes, wobei der Einsatz auch im Längsquerschnitt
trichterförmig ausgebildet sein kann, wenn beispiels
weise das Befestigungsloch des Tastschalters als
Senkloch ausgebildet ist.
Aus der DE-PS 28 33 537 ist eine Kontaktbrückenanordnung
bekannt, bei der mit einem Taststößel zwischen seiner
äußeren Endstellung und dem Ort, an dem der Schalterkon
takt geöffnet wird, ein vorbestimmter Verschiebungsweg
ausführbar ist. Mit dieser bekannten Kontaktbrückenan
ordnung soll aber lediglich eine Erleichterungs- und
Unterstützungsfunktion bei der Montage bereits fertig
montierter Schütze erreicht werden.
Aus der GB-A-2 1 31 615 ist ein elektrischer Schalter zur
Verwendung bei Türen in Kraftfahrzeugen bekannt, mit dem
bis dahin bekannte Türschalterkonstruktionen einfacher
ausgebildet und einfacher eingebaut werden können als
bis dahin bekannte, so daß keine gesonderten Montage
teile und -dichtungen erforderlich sind, wobei auch die
Korrosionsbeständigkeit gegenüber bekannten Schaltern
dieser Art verbessert werden soll.
Aus der GB-A 20 12 488 ist ein pneumatisch betriebener
Verzögerungsschalter bekannt, der beispielsweise zum
Einbau in Fahrzeugtüren von Kraftfahrzeugen geeignet
ist. Dieser Schalter dient dazu, daß beispielsweise das
Licht in einem Kraftfahrzeug nicht unmittelbar nach
Schließen der Fahrzeugtür ausgeschaltet wird, sondern
erst nach einer gewissen Verzögerungszeit. Dadurch wird
die Verwendung bisher erforderlicher, gesonderter elek
trischer bzw. elektronischer Verzögerungssysteme ent
behrlich.
Aus der DE-PS 31 10 971 ist ein elektrischer Kontakt
schalter bekannt, mit dem erreicht werden soll, daß bei
gleichzeitig gegebener größtmöglicher Schaltstrecke und
optimaler Kontaktgabe geringstmögliche äußere Abmes
sungen erreicht werden.
Aus der DE-OS 32 20 584 ist ein elektrischer Schalter
bekannt, dessen Halterungs- und Betätigungsbauteil mit
einem Dichtelement für eine Schraubverbindung versehen
ist. Das Dichtelement soll den konventioneller Bauart
entsprechenden elektrischen Schalter gegen das Eindrin
gen von Staub und/oder Wasser schützen.
Aus der DE-PS 8 23 001 ist schließlich ein Schalter
bekannt, der in wasserdichten Dosen installierbar ist.
Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die nachfolgenden
schematischen Zeichnungen anhand zweier Ausführungsbeispiele
beschrieben.
Darin zeigen:
Fig. 1 im Schnitt einen Tastschalter, bei dem sich der Tast
stößel in seiner oberen Endstellung befindet, in der
Seitenansicht,
Fig. 2 einen Ausschnitt des in Fig. 1 dargestellten Schalters
in einer um 90° gedrehten Seitenansicht,
Fig. 3a-3c verschiedene Seitenansichten des Tastschalters mit um
den Befestigungsansatz herumlaufender halbkreisförmiger
Nut,
Fig. 3d eine Draufsicht auf die in den Fig. 3a bis 3c darge
stellten Tastschalter,
Fig. 4a-4c eine andere Ausführungsform des Tastschalters, bei dem
der Befestigungsansatz einen in seinem Kantenbereich
umlaufenden, einseitig abgeschrägten Kragen aufweist
und
Fig. 5 die Seitenansicht eines Tastschalters mit aufgesetztem,
im Schnitt dargestellten Abdeckelement, das in die
umlaufende Nut des Befestigungsansatzes des Schalters
eingreift.
Der Tastschalter 10 besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse
11, einem Befestigungsansatz 12, einem Taststößel 13 sowie
Schalterkontakten 16, 17, die im Gehäuse 11 angeordnet sind.
Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel besteht der
Tastschalter 10 aus einem rohrförmigen Gehäuse 11, das einen
im wesentlichen quadratischen Querschnitt aufweist. Das Gehäuse
11 sowie der Befestigungsansatz 12 sind einstückig ausge
bildet, wobei der Befestigungsansatz 12 als flacher Steg aus
gebildet ist und im wesentlichen rechtwinklig zur Gehäuse
längsrichtung angeordnet ist, wobei die Gehäuselängs
richtung im wesentlichen der Verschiebungsachse 25 des Tast
stößels 13 entspricht.
Der Taststößel 13 ist durch ein entsprechend seiner Quer
schnittsform ausgebildetes Taststößelloch 130, das im Be
festigungsansatz 12 ausgebildet ist, geführt, vergleiche
insbesondere Fig. 3d. Das Taststößelloch 130 kann ent
sprechend der Querschnittsform des Taststößels beliebig ge
eignet ausgeformt sein. Der Taststößel 13 weist einen Ansatz
131 auf, mit dem er an einem im Befestigungsansatz 12 ent
sprechend ausgebildeten Vorsprung 120 dann anliegt, wenn er
seine äußere Endstellung 14 erreicht hat. Der Übersichtlich
keit wegen ist die äußere Endstellung 14 des Taststößels 13
parallel verschoben auf sein äußeres Ende 21 bezogen. Der
Taststößel 13 weist ein im Gehäuse 11 liegendes anderes
axiales Ende auf, das bis zu einer Hubstellung 15 in das
Gehäuse 11 hinein verschiebbar ist, wie es in der Fig. 1
durch die gedachte strichpunktierte Linie gezeichnet ist.
Die vorerwähnte Verschiebungsachse 25 stellt im wesentlichen
ebenfalls die Gehäuseachse dar. Am unteren Ende des Gehäuses
11, das durch das vom Befestigungsansatz 12 abgewandte Ende
gebildet wird, ist eine Öffnung ausgebildet, die den Boden
bereich 23 des Gehäuses 11 bildet. Bei dem hier dargestellten
Ausführungsbeispiel wird der Bodenbereich 23 durch einen in
das Gehäuseende 26 hineinsteckbaren Gehäuseeinsatz 27 ver
schlossen, der einen im wesentlichen entsprechend dem Quer
schnitt des Gehäuses 11 ausgebildeten Querschnitt aufweist.
Der Gehäuseeinsatz 27 verschließt das Gehäuse 11 am Gehäuse
ende 26. Der Gehäuseeinsatz 27 weist
Rasteinrichtungen 28 auf, die in entsprechende Rastöffnungen
29, die im Gehäuseende 26 angeordnet sind, eingreifen. Dazu
ist wenigstens der Gehäuseeinsatz 27 aus elastisch verform
barem Werkstoff hergestellt, so daß der Gehäuseeinsatz 27
mit seinen elastischen Rasteinrichtungen 28 in das Gehäuseende
26 hineinschiebbar ist, wobei in der in Fig. 1 dargestellten
Endstellung dann die Rasteinrichtungen 28 sich radial von der
Verschiebungsachse 25 wegbewegen und die dort gezeigten End
stellungen einnehmen. Der Gehäuseeinsatz 27 weist darüber
hinaus einen im wesentlichen in axialer Richtung, d.h. in
Richtung der Verschiebungsachse 25, in das Gehäuse 11 hinein
stehenden fingerartigen Vorsprung 30 auf, mit dem eine Feder
einrichtung 24, wie später noch eingehend beschrieben, geführt
aufgenommen wird.
Im Gehäuse 11 sind die schon erwähnten Schalterkontakte 16, 17
angeordnet, wobei bei dem hier beschriebenen Ausführungs
beispiel die Schalterkontakte 16, 17
durch eine mit dem inneren Ende 20 des Taststößels
13 zusammen bewegliche Kontaktscheibe gebildet wird und
wenigstens zwei feststehende Kontaktzungen, wobei im Zustand des
geschlossenen Schaltkontaktes die Kontaktzungen an der Kontakt
scheibe anliegen, wie es in Fig. 2, die die geschlossene
Stellung des Schalterkontaktes zeigt, dargestellt ist. Die
Kontaktscheibe, die hier den einen Schalterkontakt 17 bildet,
ist im wesentlichen radial zur Verschiebungsachse 25 ausge
bildet und wird von der einen Seite durch eine Federein
richtung 24, die auf der anderen Seite am Boden des Gehäuse
einsatzes 27 und am dortigen fingerartigen Vorsprung 30
abgestützt ist, auf Abstand bzw. in der Stellung des ge
schlossenen Schalterkontaktes gehalten. Darüber hinaus
ist die Kontaktscheibe in axialer Richtung durch eine zweite
Federeinrichtung 19 abgestützt, die ebenfalls axial zur
Verschiebungsachse 25 ausgerichtet ist und wirkt und
sich andererseits in einer im Taststößelende 20 ausgebildeten
axialen Vertiefung 132 am dortigen Vertiefungsboden 133
abstützt. Vom Vertiefungsboden 133 her erstreckt sich ein
fingerartiger Vorsprung 134, der die Federeinrichtung 19
führend aufninmt. Die Kontaktscheibe wird somit in axialer
Richtung von der einen Seite durch die Federeinrichtung 19
und von der anderen Seite durch die Federeinrichtung 24 be
aufschlagt, wobei der axiale Hub, den die Federeinrichtung
19 ausführen kann, begrenzt ist durch den Abstand der
Auflagefläche, die durch das innere Ende 20 des Taststößels
gebildet wird, und der Kontaktscheibe (Schalterkontakt 17),
wenn die Kontaktscheibe sich in der äußeren Endstellung be
findet, d.h. in dem in Fig. 1 dargestellten Zustand.
Durch diese konstruktive Maßnahme wird erreicht, daß mit dem
Taststößel 13 zwischen seiner äußeren Endstellung 14 und dem
Ort 18, an dem der Schalterkontakt 16, 17 geöffnet wird,
und der der geringfügig unter der in Fig. 1 und 2 dargestellten
Verschiebungsstellung der Kontaktscheibe bzw. des Schalter
kontaktes 17 entspricht, ein vorbestimmter Verschiebungsweg,
d. h. ein sogenannter Totweg, ausführbar ist. Durch entsprechende
Beabstandung des Endes 20 des Taststößels 13 von der Kontakt
scheibe kann ein vorbestimmter Totweg vorgesehen werden, es
hat sich jedoch gezeigt, daß insbesondere ein Totweg von ca.
1 mm ausreichend ist.
Beide Federeinrichtungen 19, 24 bestehen bei dem hier darge
stellten Ausführungsbeispiel aus Druckfedern, wobei der die
Federn bildende Werkstoff Federstahldraht nach DIN 2076 ist.
Die eingestellten Federkonstanten beider Federeinrichtungen
19, 24 erlauben es, daß bei einer Bewegung des Taststößels
13 in das Gehäuse 11 hinein zuerst die Federeinrichtung 19
zur Überwindung des Totweges zusammengedrückt wird. Der axiale
Hub des Taststößels 13 in Richtung der Verschiebungsachse 25
ist so lang, daß im wesentlichen der gesamte Taststößel 13
im Gehäuse 11 aufgenommen wird, wenn die innere Endstellung
15 des Taststößels 13 erreicht worden ist. Wird der Taststößel
13 aus der in Fig. 1 dargestellten geschlossenen Schalter
kontaktstellung in das Gehäuse hinein verschoben, wird nach
Durchlaufen des Totweges der Schalterkontakt 16, 17 im wesent
lichen unmittelbar nach Abschluß des Durchlaufens des Tot
weges unterbrochen und unabhängig von den in Bewegungs
richtung auf die innere Endstellung 15 zu diesen nachfolgen
den Hubstellungen in unterbrochenem Zustand gehalten, d. h.,
der Schalterkontakt 16, 17 ist bei allen möglichen Hub
stellungen des Taststößels 13 unterbrochen.
Der andere Schalterkontakt 16 besteht hier aus zwei Kontakt
zungen, die im vorbeschriebenen Zustand des geschlossenen
Schalterkontaktes an der Kontaktscheibe (Schalterkontakt 17)
anliegen, vergleiche Fig. 2. Die Kontaktzungen selbst sind
hier jeweils einstückig mit einem Kontaktstecker 36 ausgebil
det, wobei die Kontaktzungen sich im wesentlichen im Inneren
des Gehäuses 11 gegenüberliegend bis zum Gehäuseeinsatz 27
erstrecken und dort mit ihren Kontaktsteckern 36 aus dem
Gehäuse 11 austreten. Die Kontaktstecker 36 können grund
sätzlich auf beliebige Art ausgebildet sein, vorzugsweise sind
sie jedoch derart messerartig ausgebildet, daß auf sie die im
Kraftfahrzeugbau üblicherweise verwendeten Kabelschuhe aufge
steckt werden können. Die Kontaktzungen mit ihren daran
ausgebildeten Kontaktsteckern 36 bestehen vorzugsweise aus
Messing und sind versilbert ausgebildet.
Im Befestigungsansatz 12, der bei dem hier dargestellten
Ausführungsbeispiel des Tastschalters 10 asymmetrisch zur
Verschiebungsachse 25 am Gehäuse 11 angeordnet ist, d. h.
einseitig vom Gehäuse 11 wegsteht, ist ein im wesentlichen
parallel zur Verschiebungsachse 25 verlaufendes Befestigungs
loch 37 vorgesehen, mit dem der Tastschalter 10 beispiels
weise im Bereich einer Kraftfahrzeugtür oder dergl. befestigt
werden kann. Das Befestigungsloch ist dabei als im Querschnitt
kegelförmig gestaltetes Senkloch ausgebildet, so daß Schrauben
köpfe im wesentlichen plan mit der äußeren Oberfläche des
Befestigungsansatzes 12 abschließen. Das als Senkloch ausge
bildete Befestigungsloch 37 ist dabei wenigstens teilweise
mit einem Einsatz 38 aus elektrischleitendem Werkstoff ver
sehen, der mit einem weiteren Schalterkontakt 39 verbunden
ist. Der elektrischleitende Einsatz 38 ist dabei entsprechend
dem Querschnitt des Senkloches ebenfalls kegel- bzw. trapez
förmig ausgebildet, so daß eine im Senkloch mit ihrem Kopf
sitzende Schraube eine elektrischleitende Verbindung,
beispielsweise mit einem Kraftfahrzeugchassis, auf dem der
Tastschalter 10 befestigt wird, herstellt. Auf diese Weise
wird über den Schalterkontakt 39 und über den als Kontakt
scheibe ausgebildeten einen Schalterkontakt 17 eine Verbindung
zum anderen Schalterkontakt 16 hergestellt, wie es in Fig. 1 und 2
ersichtlich ist. Ein gesondertes Anbringen einer Verbindung
zwischen dem Kraftfahrzeugchassis und dem einen Kontakt
stecker 36 erübrigt sich somit.
Der Tastschalter 10 kann, vergleiche Fig. 5, mit einem Abdeck
element 31 versehen sein, das den aus dem Gehäuse 11 heraus
stehenden Taststößel 13, den oberhalb des Befestigungs
ansatzes 12 liegenden Teil des Gehäuses 11 sowie einen
äußeren Kantenbereich 32 des Befestigungsansatzes 12 elastisch
feuchtigkeitsdicht abdeckt. Der Taststößel 13 ist dabei dann
über das Abdeckelement 31 betätigbar. Das Abdeckelement 31
ist hier in seinem den Taststößel 13 umgebenden Bereich balg
artig ausgebildet, so daß eine gute Formstabilität des Abdeck
elementes auch bei lang andauerndem Einsatz erreicht wird,
da die einzelnen Balgabschnitte sich auf vorbestimmte Weise
ineinanderverschieben, d.h. der Balg selbst ist zum Be
festigungsansatz 12 hin in seinem Querschnitt radial zur
Verschiebungsachse 25 größer ausgebildet als in seinem Quer
schnitt im Bereich des äußeren Taststößelendes 21. Das Ab
deckelement 31 besteht vorzugsweise aus einem gummi- oder
silikonartigen Werkstoff und läßt sich als Formteil ver
hältnismäßig einfach und kostengünstig herstellen.
Der Befestigungsansatz 12 weist gemäß den in den Fig. 1 bis
3, 5 dargestellten Ausführungsbeispielen eine um seinen
äußeren Kantenbereich 32 im wesentlichen radial zur Ver
schiebungsachse 25 umlaufende Nut auf. In die Nut greift
das Abdeckelement 31 mit einem entsprechend ausgebildeten
umlaufenden Vorsprung 34 dichtend ein, vergleiche Fig. 5.
Bei dem in den Fig. 4a bis 4c dargestellten Ausführungs
beispiel ist der Kantenbereich 32 rezeßartig ausgebildet,
wobei der obere Rand des Kantenbereichs 32 zur Verschiebungs
achse 25 hin geneigt ausgebildet ist. Ein hier nicht darge
stelltes Abdeckelement 31, das im wesentlichen wie das in
Fig. 5 dargestellte Abdeckelement ausgebildet ist, umgreift
mit einem entsprechend ausgebildeten Kantenbereich den
Kantenbereich 32 des Tastschalters 10 dieser Ausführungsform.
Das Gehäuse 11, der Gehäuseeinsatz 27, der hier einstückig
mit dem Gehäuse 11 verbundene Befestigungsansatz 12 sowie
der Taststößel 13 bestehen aus einem geeignet formbaren
Werkstoff, beispielsweise aus einem Kunststoff wie Polyamid,
der mit Glasfasern verstärkt sein kann.
Der Schalterkontakt 17, der die Kontaktscheibe bildet, besteht
vorzugsweise aus einer Messinglegierung ebenso wie die
Schalterkontakte 16, die hier einstückig mit den aus dem
Gehäuse 11 herausstehenden Kontaktsteckern 36 verbunden sind.
Der Locheinsatz 38, der hier einstückig mit dem weiteren
Schalterkontakt 39 ausgebildet ist, besteht vorzugsweise
aus Bronze. Die Schalterkontakte 16 sowie der Schalterkontakt
17 als auch der Schalterkontakt 39 sind zumindest in ihrem
unmittelbaren Kontaktbereich versilbert ausgebildet.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Tastschalters 10
beträgt beispielsweise der Hub des Taststößels 13 20 mm,
wobei die Gesamtlänge des Gehäuses 11 einschließlich der
Dicke des Befestigungsansatzes 12 36 mm beträgt. Die für
den Hub des Taststößels 13 aus seiner äußeren Endstellung
14 in seine innere Endstellung hinein benötigte Betätigungs
kraft beträgt 3-30 N (F=3N-30N). Die als Druckfeder
ausgebildete Federeinrichtung 24 gestattet aufgrund ihres
Konstruktionsaufbaus und der Art des verwendeten Werkstoffs
mehr als 5×10⁵ Hübe, ohne daß Ermüdungserscheinungen
oder gar ihre Zerstörung beobachtet wurde.
Bezugszeichenliste
10 Tastschalter
11 Gehäuse
12 Befestigungsansatz
120 Vorsprung
13 Taststößel
130 Taststößelloch
131 Ansatz
132 Vertiefung
133 Vertiefungsboden
134 Vorsprung
135 Auflage
14 äußere Endstellung
15 innere Endstellung
16 Schalterkontakt
17 Schalterkontakt
18 Öffnungsort
19 Federeinrichtung
20 Ende des Taststößels (innen)
21 Ende des Taststößels (außen)
23 Bodenbereich
24 Federeinrichtung
25 Verschiebungsachse
26 Gehäuseende
27 Gehäuseeinsatz
28 Rasteinrichtung
29 Rastöffnung
30 Vorsprung
31 Abdeckelement
32 Kantenbereich (Befestigungsansatz)
33 Nut
34 Vorsprung
35 Bereich
36 Kontaktstecker
37 Befestigungsloch
38 Locheinsatz
39 Schalterkontakt
11 Gehäuse
12 Befestigungsansatz
120 Vorsprung
13 Taststößel
130 Taststößelloch
131 Ansatz
132 Vertiefung
133 Vertiefungsboden
134 Vorsprung
135 Auflage
14 äußere Endstellung
15 innere Endstellung
16 Schalterkontakt
17 Schalterkontakt
18 Öffnungsort
19 Federeinrichtung
20 Ende des Taststößels (innen)
21 Ende des Taststößels (außen)
23 Bodenbereich
24 Federeinrichtung
25 Verschiebungsachse
26 Gehäuseende
27 Gehäuseeinsatz
28 Rasteinrichtung
29 Rastöffnung
30 Vorsprung
31 Abdeckelement
32 Kantenbereich (Befestigungsansatz)
33 Nut
34 Vorsprung
35 Bereich
36 Kontaktstecker
37 Befestigungsloch
38 Locheinsatz
39 Schalterkontakt
Claims (15)
1. Tastschalter mit einem Gehäuse, einem Ansatz zum
Befestigen des Schalters, einem Taststößel, der in im
wesentlichen axialer Richtung aus einer äußeren Endstellung
in das Gehäuse bis in eine innere Endstellung
hinein und aus dieser heraus verschiebbar ist und dabei
wenigstens einen innerhalb des Gehäuse angeordneten
Schalterkontakt öffnet, der nach der Verschiebung des
Taststößels aus seiner äußeren Endstellung unterbrochen
wird und unabhängig von den in Bewegungsrichtung auf die
innere Endstellung zu diesen nachfolgenden Hubstellungen
in unterbrochenem Zustand gehalten wird, dadurch gekenn
zeichnet, daß mit dem Taststößel (13) zwischen seiner
äußeren Endstellung (14) und dem Ort (18), an dem der
Schalterkontakt (16, 17) geöffnet wird, ein vorbestimmter
Verschiebungsweg (Totweg) ausführbar ist und der
Taststößel (13) durch eine Federeinrichtung (19) gegen
über dem Ort (18), an dem der Schalterkontakt (16, 17)
geöffnet wird, in einem verkleinerbaren Abstand gehalten
wird.
2. Tastschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Taststößel (13) durch eine zwischen dem im
Gehäuse (11) liegenden einen Taststößelende (20) und dem
von diesem abgewandten Bodenbereich (23) des Gehäuses
(11) angeordnete Federeinrichtung (24) in seiner äußeren
Endstellung (14) gehalten wird.
3. Tastschalter nach einem odere beiden der Ansprüche 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (11) aus
einem Rohr mit im wesentlichen rechteckigen Rohrquerschnitt
ausgebildet ist, wobei die Rohrachse im wesentlichen
der Verschiebungsachse (25) des Taststößels (13)
entspricht.
4. Tastschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (11) an seinem vom Taststößel (13)
wegweisenden Ende (26) mit einem Gehäuseeinsatz (27)
verschlossen ist.
5. Tastschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gehäuseeinsatz (27) Rasteinrichtungen (28)
aufweist, die in im Gehäuseende (26) vorgesehene Rast
öffnungen (29) eingreifen.
6. Tastschalter nach einem oder beiden der Ansprüche 4
oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseeinsatz
(27) einen im wesentlichen in axialer Richtung in das
Gehäuse (11) hineinstehenden fingerartigen Vorsprung
(30) zur führenden Aufnahme der Federeinrichtung (24)
aufweist.
7. Tastschalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsansatz
(12) als flacher Steg ausgebildet ist und im
wesentlichen rechtwinklig zur Verschiebungsachse (25)
des Taststößels (13) am dem Taststößel (13) zugewandten
Ende des Gehäuses (11) angeordnet ist.
8. Tastschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsansatz (12) und das Gehäuse
(11) einstückig ausgebildet sind.
9. Tastschalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abdeckelement
(31) den aus dem Gehäuse (11) herausstehenden Taststößel
(13), den oberhalb des Befestigungsansatzes (12) liegenden
Teil des Gehäuses (11) sowie einen äußeren Kantenbereich
(32) des Befestigungsansatzes (12) elastisch
feuchtigkeitsdicht abdeckt, wobei der Taststößel (13)
über das Abdeckelement (31) betätigbar ist.
10. Tastschalter nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungs
ansatz (12) eine um seinen äußeren Kantenbereich (32) im
wesentlichen radial zur Verschiebungsachse (25) umlaufende
Nut (33) aufweist, in die das Abdeckelement (31)
mit einem entsprechend ausgebildeten umlaufenden Vorsprung
(34) dichtend eingreift, wobei der Befestigungsansatz
(12) wenigstens einseitig und im wesentlichen
stegartig vom Gehäuse (11) wegsteht.
11. Tastschalter nach einem oder beiden der Ansprüche 8
oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement (31)
in seinem den Taststößel (13) umgebenden Bereich (35)
balgartig ausgebildet ist.
12. Tastschalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalterkontakt
(16, 17) durch eine mit dem Taststößel (13) zusammen
bewegliche Kontaktscheibe und wenigstens zwei
feststehende Kontaktzungen gebildet wird, wobei im
Zustand des geschlossenen Schalterkontaktes (16, 17) die
Kontaktzungen an der Kontaktscheibe anliegen.
13. Tastschalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktzungen jeweils einstückig mit einem
Kontaktstecker (36) ausgebildet sind, wobei die Kontakt
zungen sich im wesentlichen im Inneren des Gehäuses (11)
gegenüberliegend bis zum Gehäuseeinsatz (27) erstrecken
und dort mit ihren Kontaktsteckern (36) aus dem Gehäuse
(11) austreten.
14. Tastschalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß im Befestigungs
ansatz (12) wenigstens ein im wesentlichen parallel zur
Verschiebungsachse (25) verlaufendes Befestigungsloch
(37) vorgesehen ist.
15. Tastschalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das Befestigungsloch (37) als Senkloch ausgebildet
ist, wobei das Senkloch wenigstens teilweise mit
einem Einsatz (38) aus elektrischleitendem Werkstoff
ausgebildet ist, der mit einem weiteren Schalterkontakt
(39) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863629650 DE3629650A1 (de) | 1986-08-30 | 1986-08-30 | Tastschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863629650 DE3629650A1 (de) | 1986-08-30 | 1986-08-30 | Tastschalter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3629650A1 DE3629650A1 (de) | 1988-03-10 |
| DE3629650C2 true DE3629650C2 (de) | 1991-05-02 |
Family
ID=6308620
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863629650 Granted DE3629650A1 (de) | 1986-08-30 | 1986-08-30 | Tastschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3629650A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4136199A1 (de) * | 1991-11-02 | 1993-05-06 | Priesemuth W | Tastschalter mit ansatz |
| DE19737909A1 (de) * | 1996-08-30 | 1998-03-05 | Volkswagen Ag | Tastschalter mit Ansatz |
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| DE8911621U1 (de) * | 1989-09-29 | 1989-12-28 | Priesemuth, Wolfgang, Dipl.-Ing., 25524 Breitenburg | Tastschalter |
| DE8912946U1 (de) * | 1989-11-02 | 1989-12-28 | Priesemuth, Wolfgang, Dipl.-Ing., 2210 Breitenburg | Abdeckkappe |
| US5241146A (en) * | 1989-12-28 | 1993-08-31 | Priesemuth W | Contact-type switch |
| DE3943434A1 (de) * | 1989-12-28 | 1991-07-11 | Priesemuth W | Tastschalter |
| DE4021405A1 (de) * | 1990-07-05 | 1992-01-09 | Abb Patent Gmbh | Tastschalter |
| DE202010011686U1 (de) | 2010-08-23 | 2010-10-21 | Eao Automotive Gmbh & Co. Kg | Schaltelement |
| US20250250144A1 (en) * | 2022-04-21 | 2025-08-07 | Inventio Ag | Position sensor for escalators and moving walkways |
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| DE3110971C2 (de) * | 1981-03-20 | 1985-08-14 | Franz Kirsten Elektrotechnische Spezialfabrik, 6530 Bingen | Elektrischer Kontaktschalter |
| GB2131615B (en) * | 1982-11-23 | 1986-10-08 | Gunter Merten | Electrical switch for actuation by motor vehicle doors |
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1986
- 1986-08-30 DE DE19863629650 patent/DE3629650A1/de active Granted
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| DE19737909A1 (de) * | 1996-08-30 | 1998-03-05 | Volkswagen Ag | Tastschalter mit Ansatz |
| DE19737909B4 (de) * | 1996-08-30 | 2006-01-12 | Volkswagen Ag | Tastschalter mit Ansatz |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3629650A1 (de) | 1988-03-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8310 | Action for declaration of annulment | ||
| 8313 | Request for invalidation rejected/withdrawn | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: TRW AUTOMOTIVE ELECTRONICS & COMPONENTS GMBH & CO. |
|
| 8381 | Inventor (new situation) |
Free format text: PRIESEMUTH, WOLFGANG,, 25524 BREITENBURG, DE |