DE363032C - Lenkvorrichtung fuer Anhaenger von Lastkraftwagen - Google Patents
Lenkvorrichtung fuer Anhaenger von LastkraftwagenInfo
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- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D13/00—Steering specially adapted for trailers
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Lenkvorrichtung für Anhänger von Lastkraftwagen. Die Erfindung betrifft einen zweirädrigen Anhänger für Lastkraftwagen, welcher mit einer unabhängig von letzterem von einer Stelle aus zu bedienenden Lenk- und Bremseinrichtung versehen ist.
- Zur Lenkeinstellung von Drehschemeln an Fahrzeugen ist es an sich bekannt, eine quer zur Fahrtrichtung liegende Schraubenspindel zu verwenden, auf der eine mit dem drehbaren Untergestell verbundene Mutter verschoben wird. Diese Lenkspindeln waren bisher am Vorderteil des Fahrzeuges angeordnet.
- Anhänger dergekennzeichnetenArt erfahren eine besonders starke Belabtung, die z. B. bei Beladen mit langen Holzstämmen G bis 8 Tonnen beträgt. Mit Rücksicht hierauf bedingt die Handhabung der Lenkung einen großen Kraftaufwand. Zur Verringerung desselben, wird die quer zur Längsrichtung des Anhängers liegende Spindel in den hinteren Teil des Anhängers verlegt, wobei die auf der Spindel verschiebbare Mutter mit dem längeren Arm eines doppelarmigen Hebels verbunden ist, der seine Drehbewegung auf !das Untergestell des Anhängers überträgt.
- Diese Art der Lenkung hat den Vorzug, infolge der Hebelübertragung den Kraftaufwand, der zur Bedienung erforderlich ist, zu verringern. Außerdem entsteht der Vorteil, daß die Spindel unmittelbar von dem hinten liegenden Führersitz aus ohne Zwischengetriebe zu bedienen ist, wodurch sich die Bauart vereinfacht. Schließlich ist von Bedeutung, daß die hinten liegende Spindel weniger der Verschmutzung ausgesetzt ist, als bei der Lagerung derselben im Vorderteil des Anhängers, der der ersten Ausführungsform des Erfindungsgedankens zugrunde gelegt war.
- Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
- Abb. i zeigt eine Draufsicht, Abb. 2 eine Vorderansicht nebst teilweisem Schnitt, Abb. 3 einen teilweisen Längsschnitt.
- Die im Obergestell S gelagerte Lenkspindel A wird mittels eines im Bereich des Führersitzes B liegenden Handrades E unmittelbar eingestellt. Auf der Lenkspindel A sitzt eine Mutter H, die innerhalb einer länglichen Schlitzführung J gleitet. Die Schlitzführung bildet das Ende eines Doppelhebels C-D, der um einen auf einer Querschiene P sitzenden Zapfen N drehbar ist und an dem Untergestell T angreift. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß das vordere kürzere Ende D des Doppelhebels mit einer an dem Untergestell T befestigten Stange 0 verbunden ist. Diese Verbindung kann derart ausgebildet sein, daß das vordere Ende des Hebels C mit einer Schlitzführung ausgestattet ist, in die das obere Ende der Stange 0 eingreift. Das hierdurch bewirkte Spiel zwischen dem Hebel C und dem Drehgestell isterforderlich,da ersterer sich um dieAchseN, letzteres sich um die Achse U dreht.
- Bei der dargestellten Ausführungsform ist an dem kürzeren Hebelarm D eine Rollenführung G angeordnet, die auf einer kreisbogenförmigen Führungsschiene F des Obergestells S sich bewegen kann. Durch die Rollenführung soll eine senkrechte Relativbewegung zwischen dem Obergestell und dem Untergestell des Anhängers ausgeschlossen und die insbesondere beim Bremsen auftretenden Biegungsbeanspruchungen zur Ent lastung ,derLenkspindel aufgenommen werden.
- Die ebenfalls vom Führersitz B aus zu betätigende Bremsvorrichtung wirkt in bekannter Weise auf die Querschiene M, an welcher die Bremsbacken sitzen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Lenkvorrichtung für Anhänger von Lastkraftwagen, bei denen zur Lenkeinstellung des Drehschemels eine auf einer Schraubenspindel verschiebbare Mutter verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die im Hinterteil des Anhängerobergestells gelagerte Schraubenspindel (A) mittels der auf ihr sitzenden Mutter (H) auf einen Doppelhebel (C) einwirkt, dessen Schwenkachse (N) vor der Drehachse -des Drehschemels liegt und der bei Drehung der Spindel und der dadurch bewirkten Verschiebung der Mutter (H) ausschwingt und hierbei das Untergestell mitnimmt.
- 2. Anhänger für Lastkraftwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Doppelhebel (C) eine an sich bekannte Rollenführung (G) gelagert ist, die sich übereinekreisbogenförmigeFührungsschiene (F) des Obergestells bewegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG50305D DE363032C (de) | Lenkvorrichtung fuer Anhaenger von Lastkraftwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG50305D DE363032C (de) | Lenkvorrichtung fuer Anhaenger von Lastkraftwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE363032C true DE363032C (de) | 1922-11-03 |
Family
ID=7129310
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG50305D Expired DE363032C (de) | Lenkvorrichtung fuer Anhaenger von Lastkraftwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE363032C (de) |
-
0
- DE DEG50305D patent/DE363032C/de not_active Expired
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