DE3631485A1 - Strohhaecksler - Google Patents

Strohhaecksler

Info

Publication number
DE3631485A1
DE3631485A1 DE19863631485 DE3631485A DE3631485A1 DE 3631485 A1 DE3631485 A1 DE 3631485A1 DE 19863631485 DE19863631485 DE 19863631485 DE 3631485 A DE3631485 A DE 3631485A DE 3631485 A1 DE3631485 A1 DE 3631485A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
straw chopper
chopper according
straw
knives
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19863631485
Other languages
English (en)
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Biso Maschinenfabrik 4986 Roedinghausen De GmbH
Original Assignee
Biso Bitter GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Biso Bitter GmbH and Co KG filed Critical Biso Bitter GmbH and Co KG
Priority to DE19863631485 priority Critical patent/DE3631485A1/de
Publication of DE3631485A1 publication Critical patent/DE3631485A1/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/40Arrangements of straw crushers or cutters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Strohhäcksler mit auf einer drehba­ ren Trommel angeordneten Messern, wobei zumindest einige Messer im jeweiligen Schneidbereich von einer Seite angeschliffen sind, gemäß der Patentanmeldung P 36 26 456.3.
Der Strohhäcksler kann an einen Mähdrescher angebaut sein, bei­ spielsweise unterhalb der Strohschüttler oder an einem Stroh­ ballenauflösegerät für Rund- und Hochdruckballen. Die Häcksler­ trommel kann dann auch die Arbeit des Auflösens der Ballen mit übernehmen. Beim Betrieb eines an einen Mähdrescher angebauten Strohhäckslers wird das Stroh vom Mähdrescher dem Strohhäcksler zugeführt. In dem Strohhäcksler wird dieses Stroh von den auf der rotierenden Trommel angeordneten Messern kleingehäckselt. Beim und nach dem Verlassen des Strohhäckslers wird das klein­ gehäckselte Stroh durch Strohleitvorrichtungen weitergeleitet und auf den Boden gestreut. Es sind Strohleitvorrichtungen mit festen und verstellbaren Leitblechen, Streuflügeln oder Prall­ blechen sowie zentral verstellbare Leitbleche bekannt. Um eine bessere Breitstreuwirkung zu erreichen, ist es weiterhin be­ kannt, zusätzliche, unterschiedlich gerichtete Luftanströmungen vorzusehen, die durch ein separates Gebläse erzeugt werden.
Zumindest einige Messer sind im jeweiligen Schneidbereich von einer Seite angeschliffen, um das gehäckselte Stroh von der großen einseitigen Schlifffläche seitlich abzulenken. Es verläßt dann mit nahezu Messerumfangsgeschwindigkeit und seitlicher Kom­ ponente die Strohleitmulde unter der Messertrommel und kann da­ durch von den Strohleitblechen der Verteilervorrichtung stoßfrei aufgenommen werden. Anschließend kann das kleingehäckselte Stroh von den Leitblechen stoßfrei auf das Stoppelfeld mindestens auf zwei halbe Schnittbreiten des Mähdrescher-Schneidwerks umgelenkt werden.
Ein Strohhäcksler soll das zugeführte Stroh möglichst kurz häckseln, damit das Stroh möglichst gleichmäßig verteilt werden kann. Andererseits ist es aber auch erforderlich, daß die Messer­ schneiden-Standzeit hoch ist, damit die Messer möglichst lange im Einsatz bleiben können, ohne daß ein Auswechseln und/oder Schleifen der Messer erforderlich wird. Diese beiden Forderungen sind gegenläufig, da die Messerschneiden-Standzeit abnimmt, wenn das Stroh kürzer gehäckselt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Strohhäcksler der ein­ gangs angegebenen Art zu schaffen, bei dem das zu zerkleinernde Stroh bei möglichst großer Messerschneiden-Standzeit kurz ge­ häckselt werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch den kennzeich­ nenden Teil des Anspruchs 1.
Dadurch, daß der Anschliff aus einer Reihe eingeschliffener Zähne besteht, kann die Messer­ schneiden-Standzeit erhöht werden. Das zu zerkleinernde Stroh kann also bei großer Messerschneiden-Standzeit kurz gehäckselt werden. Die eingeschliffenen Zähne bilden mit der glatten Schneide einen Winkel. Der Anstellwinkel zwischen der in bezug auf die Drehachse der Messertrommel äußeren Zahnflanke zu der glatten Schneide schneidet das Stroh auf wesentlich kürzerem Wege. Das Stroh zieht nur ein sehr kurzes Stück auf der Schneide lang; es entsteht ein "Scherenschnitt", der den an der Schneide entstehenden Verschleiß entscheidend verringert. Es kann also über einen langen Zeitraum kurzes Stroh gehäckselt werden, ohne daß ein Nachschleifen der Messer erforderlich wird.
Das zu zerkleinernde Stroh kann aus einem gleichmäßig zugeführ­ ten Strohschleier, aus zugeführten Strohanhäufungen oder aus gepreßten Strohballen bestehen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran­ sprüchen beschrieben.
Die inneren Zahnflanken können zu der glatten Schneide einen größeren Winkel einnehmen als die äußeren Zahnflanken. Die inne­ ren Zahnflanken können nahezu senkrecht zu der glatten Schneide verlaufen, und die äußeren Zahnflanken können einen flachen Winkel zu der glatten Schneide einnehmen.
Umgekehrt können die inneren Zahnflanken zu der glatten Schneide einen kleineren Winkel einnehmen als die äußeren Zahnflanken. Dies kann bei dicken zu häckselnden Stengeln Vorteile haben.
Es kann ein doppelseitiger Grundanschliff mit einseitiger Ver­ zahnung vorgesehen sein.
Die Messer können pendelnd an der Trommel angeordnet sein.
In dem Rahmen des Strohhäckslers können Gegenmesser feststehend oder verstellbar angeordnet sein. Die Häckslertrommel und der Gegenmesserkasten können auch im Rund- oder Hochdruckballenauf­ löser integriert sein. Die Gegenmesser können in derselben Weise ausgestaltet sein wie die an der Trommel befestigten Messer.
Der Messerhalter kann seitliche Verbreiterungen aufweisen, die sich in Drehrichtung auf der Vorderseite des Messerhalters be­ finden. Diese seitlichen Verbreiterungen treiben zusätzlich Luft und Stroh (Häcksel) mit radialer Komponente zu den Messern und schleudern Strohreste aus dem Bereich der Messerbefestigung heraus. Wichtig ist dabei, daß die seitlichen Verbreiterungen dicht an dem Messerhalter anliegen. Dadurch wird eine bessere Windführung und vor allem eine bessere Zuführung des Strohs zu den Messern hin erreicht und dadurch wiederum eine bessere seit­ liche Streuwirkung durch die einseitig geschliffenen Messer mit langer Schleifphase. Dadurch können sich hinter den Messerhal­ tern keine Strohbüschel mehr festsetzen, die erfahrungsgemäß nur zu einer schädlichen Wirbelbildung führen und einen platten Wind­ strom zu den Messern hin beeinträchtigen.
An dem Messerhalter kann ein Anschlag angeordnet sein, der be­ wirkt, daß das an der Trommel angeordnete, schwenkbar gelagerte Messer beim Anfahren und bei größerer Belastung nicht bis zum Trommelmantel zurückweichen kann und dadurch besser im Eingriff bleibt. Die größere Belastung kann beispielsweise auch dadurch entstehen, daß Stroh auf dem Häcksler liegt. Wenn der Anschlag eine Vertiefung für das Messer aufweist, gibt er dem Messer auch eine seitliche Führung.
Durch die Erfindung kann also insgesamt ein besserer Schnitt, eine größere seitliche Ablenkung des gehäckselten Strohs und eine größere Standzeit der Messer erreicht werden. Wenn ein Anschlag vorhanden ist, wird weiterhin ein stärkerer Wurf des gehäckselten Strohs erreicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen im einzelnen erläutert. ln diesen zeigt
Fig. 1 eine Ansicht des Häckslers und der Verteileinrichtung in einer Draufsicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht des in Fig. 1 dargestellten Häckslers mit der Verteil­ einrichtung,
Fig. 3 ein Messer nach der Erfindung,
Fig. 4 ein weiteres Messer nach der Erfindung,
Fig. 5 ein weiteres Messer nach der Erfindung,
Fig. 6 einen Abschnitt der Häckslertrommel mit einem Messer,
Fig. 7 den in Fig. 6 dargestellten Abschnitt der Häckslertrommel in einer Sicht von oben,
Fig. 8 einen Abschnitt der Häckslertrommel mit einem Messerhalter mit einer seitlichen Verbreiterung,
Fig. 9 den in Fig. 8 dargestellten Abschnitt von der Seite gesehen und
Fig. 10 den in Fig. 8 dargestellten Abschnitt in einer Ansicht von oben.
In Fig. 1 ist der Häcksler 1 und die zugehörige Verteileinrich­ tung 12 von oben dargestellt. In dem Häcksler 1 befindet sich die Trommel 2, welche die Messer trägt und um die Drehachse 4 drehbar gelagert ist und angetrieben wird (siehe Pfeil 5). Unterhalb des Häckslers schließt sich die Verteileinrichtung 12 an, in der das gehäckselte Stroh weiter umgelenkt wird und in Richtung der Pfeile 13 austritt.
ln Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Häckslers und der Verteil­ einrichtung von Fig. 1 dargestellt. Die Trommel 2 dreht sich in Richtung des Pfeils 5. Sie ist in dem Rahmen 11 drehbar gela­ gert. lm Anschluß an den Häcksler ist unterhalb des Häckslers die Verteileinrichtung 12 vorgesehen, aus der das gehäckselte Stroh in Richtung des Pfeils 13 austritt.
Fig. 3 zeigt in einer vergrößerten Darstellung ein Gegenmesser. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß die Gegenmesser bei der Bezugs­ ziffer 101 gehäusefest angebracht sind. Wie aus dem in Fig. 3 links dargestellten Querschnitt zu sehen ist, ist das Gegenmes­ ser 102 seitlich angeschliffen. In der Vorderansicht ist eine Reihe von fünf eingeschliffenen Zähnen 103 zu sehen. Die rech­ ten, also äußeren Zahnflanken 104 bilden mit der glatten Schnei­ de 105 einen Winkel α, der in dem in Fig. 3 gezeigten Beispiel 20° beträgt. Der Versatz h, also die Höhe von Zahn zu Zahn, beträgt in dem gezeigten Ausführungsbeispiel etwa 3 bis 5 mm. Die linken, also inneren Zahnflanken 106 bilden mit der glatten Schneide 105 einen Winkel β, der in dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel annähernd 90° beträgt. Das in Fig. 3 ge­ zeigte, feststehende Gegenmesser weist eine verhältnismäßig grobe Verzahnung auf. Der verhältnismäßig steile Anstellwinkel zwischen der äußeren (rechten) Zahnflanke und der glatten Schneide schneidet das Stroh auf wesentlich kürzerem Weg. Das Stroh zieht nur ein sehr kurzes Stück auf der Schneide entlang; hierdurch wird ein Scherenschnitt erzeugt, der zu einem äußerst geringen Verschleiß an der Schneide führt. Auch ein an der dreh­ baren Trommel angeordnetes Messer (also ein Schlegelmesser) kann wie in der Fig. 3 dargestellt ausgestaltet sein.
In der Fig. 4 ist ein weiteres Beispiel eines Gegenmessers ge­ zeigt; das in Fig. 4 gezeigte Messer kann jedoch auch als Schle­ gelmesser verwendet werden. Das Messer nach Fig. 4 besitzt einen doppelseitigen Grundanschliff, wie aus dem in Fig. 4 links ge­ zeigten Querschnitt ersichtlich ist. Es ist jedoch lediglich eine Seite des Anschliffs verzahnt, während die andere Seite nicht verzahnt ist. Die Verzahnung ist bei dem Messer nach Fig. 4 enger als bei demjenigen nach Fig. 3. Die Winkelverhältnisse der Zahnflanken zur Schneide sind jedoch im wesentlichen genauso wie bei dem Messer nach Fig. 3. Der Winkel α beträgt etwa 10 bis 20°.
In Fig. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer verhält­ nismäßig engen Verzahnung gezeigt. Diese engeren Verzahnungen arbeiten in größerem Maße nach dem Prinzip einer Säge. Wie aus dem in Fig. 5 links dargestellten Querschnitt ersichtlich ist, ist dieses Messer an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils einseitig angeschliffen. Das in Fig. 5 dargestellte Messer ist ein Schlegelmesser.
Fig. 6 zeigt einen Häckslertrommelabschnitt mit zwei Schlegel­ messern 118, 119. Die Häckslertrommel 2 dreht sich in Richtung des Pfeils 5. Die Schlegelmesser 118, 119 (siehe auch Fig. 7) sind in einem Messerhalter 121 um eine Achse 140 drehbar gelagert. Die Trommel 2 dreht sich um die Achse 141. Ein Quer­ schnitt längs der Linie 142 ist in Fig. 6 rechts dargestellt. Aus diesem Querschnitt ist ersichtlich, daß das Messer 118 an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils einseitig angeschliffen ist, wobei die Querschnittsform bezüglich des Querschnittsmittel­ punkts punktsymmetrisch ist. An dem Messerhalter 121 ist ein Anschlag 120 angebracht bzw. angeschweißt. Dieser Anschlag 120 bewirkt, daß das Schlegelmesser 118 beim Anfahren der Trommel 2 und bei größerer Belastung nicht bis zum Trommelmantel zurück­ weichen kann und dadurch besser im Eingriff bleibt. Eine Drauf­ sicht auf den Anschlag 120 ist in Fig. 7 dargestellt. In dem Anschlag 120 befinden sich zwei rechteckige Vertiefungen 143, 144, deren Breite mindestens so groß ist wie diejenige der Messer 118, 119 in dem Bereich, in dem die Messer auf den An­ schlag treffen. Die Messer gelangen also beim Anfahren oder bei größerer Belastung in die Vertiefungen 143, 144. Hierdurch wird den Messern auch eine seitliche Führung gegeben.
Im normalen Betrieb befindet sich das Messer 118 in der in Fig. 6 durchgehend gezeichneten Stellung. Sein Außenumfang liegt also in einem Abstand von der Drehachse 141 der Trommel 2, die dem Kreisbogen 145 entspricht. Der Pfeil 147 verbindet die Dreh­ achse 141 der Trommel 2 mit dem Kreisbogen 145 und gibt daher diesen Abstand an. Wenn das Messer 118, beispielsweise beim An­ fahren, in die in Fig. 6 strichpunktiert gezeichnete Stellung verschwenkt wird, liegt das Messer in der in Fig. 6 gezeigten Endstellung am Anschlag 120, genauer gesagt in einer Vertiefung 143 des Anschlages 120, an. Der Abstand des Außenumfangs des Messers von der Drehachse 141 der Trommel 2 wird dann durch den Pfeil 148 angegeben, der die Drehachse 141 der Trommel 2 mit dem entsprechenden Kreisbogen 146 verbindet. Wie aus Fig. 6 unmittel­ bar ersichtlich, ist der Abstand 148 in ausgelenkter Stellung geringer als derjenige in normaler, nicht ausgelenkter Betriebs­ stellung. Aus der Fig. 6 geht also die Verringerung des Durchmes­ sers bei nach hinten bis zum Anschlag ausgewichenen Schlegelmes­ sern 118 hervor. Diese Durchmesserverringerung wird wesentlich größer, wenn die Schlegelmesser bis an das Trommelrohr zurück­ schlagen können, also kein zusätzlicher Anschlag vorhanden ist. Durch den Anschlag wird demnach die beschriebene Durchmesserver­ ringerung in erträglichen Grenzen gehalten.
Fig. 7 zeigt die in Fig. 6 dargestellte Anordnung von oben und teilweise im Schnitt. Die Messer 118, 119 sind um die Achse 140 in dem Messerhalter 121 drehbar gelagert. Fig. 7 zeigt weiterhin eine andere Ausführung eines Anschlages 150. Diese vereinfachte Ausführungsform besitzt nicht, wie diejenige nach Bezugszeichen 120, rechteckige Vertiefungen.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen seitliche Verbreiterungen 222 und 223 des Messerhalters 121, die in Drehrichtung auf der Vorderseite des Messerhalters angeordnet sind. In den Fig. 8 bis 10 sind gleiche Teile wieder mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Die seitlichen Verbreiterungen 222 und 223 treiben zusätzlich Luft und Stoh (Häcksler) mit radialer Komponente zu den Messern und schleudern Strohreste aus dem Bereich der Messerbefestigung heraus. Die seitlichen Verbreiterungen 222, 223 werden von dem Teil 224 durchsetzt, an dem sie dicht anliegen.

Claims (21)

1. Strohhäcksler mit auf einer drehbaren Trommel angeordne­ ten Messern, wobei zumindest einige Messer im jeweiligen Schneidbereich von einer Seite angeschliffen sind, gemäß der Patentanmeldung P 36 26 456.3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschliff aus einer Reihe eingeschliffener Zähne (103) besteht.
2. Strohhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einige Messer in dem jeweiligen Schnittbe­ reich mit zwei gegenüberliegenden Schneiden so angeordnet sind, daß die Messer-Querschnittfläche punktsymmetrisch zur Messer-Längsachse ausgebildet ist.
3. Strohhäcksler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Messer links bzw. rechts von der Mitte der Trommel derart angeschliffen sind, daß sie das gehäckselte Stroh jeweils nach außen ablenken.
4. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer im mittleren Bereich der Trommel beidseitig angeschliffen sind.
5. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschliff der Messer von den Seiten der Trommel zur Mitte der Trommel hin kontinuierlich von einem einseitigen Anschliff auf einen doppelseitigen Anschliff übergeht.
6. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschliff der Schnei­ den der Messer auf etwa halber Messerlänge ausläuft.
7. Strohhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschliff der Schneiden der Messer über die ganze Messerlänge erfolgt.
8. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer etwa in der Mitte ihrer Stirnseite beginnend und im Bereich der des jeweils wechselseitig angeschliffenen Schneiden-Endes auslaufenden Schleifphase an den Längsseiten endend abgekantet sind, um den Anstellwinkel der Schneide zu vergrössern und zusätzlich die Ablenkung zu vergrössern.
9. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer in der Flucht geneigter, sich in jeweils einem Punkt (P 4, P 5) schneiden­ der Mittellinien (Q 1, Q 2, Q 3, Q 4) nach unten hin bzw. nach oben hin abgekantet sind.
10. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer über die ganze Länge abgekantet sind, um den Anstellwinkel und die wirk­ same Fläche zu vergrößern.
11. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Zahnflanken (106) zu der glatten Schneide (105) einen größeren Winkel ein­ nehmen als die äußeren Zahnflanken (104).
12. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Zahnflanken (106) nahezu senkrecht zu der glatten Schneide (105) verlaufen.
13. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Zahnflanken (104) einen flachen Winkel zu der glatten Schneide (105) ein­ nehmen.
14. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Zahnflanken (106) zu der glatten Schneide (105) einen kleineren Winkel ein­ nehmen als die äußeren Zahnflanken (104).
15. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen doppelseitigen Grundanschliff mit einseitiger Verzahnung.
16. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer pendelnd an der Trommel (2) angeordnet sind.
17. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rahmen des Strohhäcks­ lers Gegenmesser (101) feststehend oder verstellbar ange­ ordnet sind.
18. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenmesser wie die in den Ansprüchen 1, 11 bis 16 beschriebenen an der Trommel (2) befestigten Messer ausgestaltet sind.
19. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerhalter (121) seit­ liche Verbreiterungen (222, 223) in Drehrichtung auf der Vorderseite des Messerhalters aufweist.
20. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Messerhalter (121) ein Anschlag (120, 150) angeordnet ist.
21. Strohhäcksler nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (120) mindestens eine Vertiefung (143, 144) für das Messer (118, 119) aufweist.
DE19863631485 1986-05-05 1986-09-16 Strohhaecksler Granted DE3631485A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19863631485 DE3631485A1 (de) 1986-05-05 1986-09-16 Strohhaecksler

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3615174 1986-05-05
DE19863631485 DE3631485A1 (de) 1986-05-05 1986-09-16 Strohhaecksler

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3631485A1 true DE3631485A1 (de) 1988-03-24

Family

ID=25843492

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19863631485 Granted DE3631485A1 (de) 1986-05-05 1986-09-16 Strohhaecksler

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3631485A1 (de)

Cited By (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3823116A1 (de) * 1988-07-08 1990-01-11 Deere & Co Trennleiste fuer eine zerkleinerungsvorrichtung
WO1991003925A1 (en) * 1989-09-18 1991-04-04 Kverneland Underhaug As Rotary agricultural tool
DE4015662C1 (de) * 1990-05-16 1991-07-04 Deere & Co., Moline, Ill., Us, Niederlassung Deere & Co. European Office, 6800 Mannheim, De
WO1991010351A1 (en) * 1990-01-13 1991-07-25 Kverneland Underhaug As Apparatus for shredding long stem material
DE4134878A1 (de) * 1991-10-23 1993-04-29 Deere & Co Verfahren zum herstellen einer pendelnd aufgehaengten trennleiste fuer eine haeckselvorrichtung, trennleiste und haeckselvorrichtung
EP1295524A1 (de) * 2001-09-22 2003-03-26 Deere & Company Befestigungsanordnung zur Befestigung von Schlägeln an einem Rotor eines Strohhäckslers
EP1319331A1 (de) * 2001-12-15 2003-06-18 Deere & Company Befestigungsanordnung zur Befestigung eines Schlägels an einem Rotor eines Strohhäckslers
EP1479282A1 (de) * 2003-05-17 2004-11-24 Deere & Company Häckselmesser für einen Strohhäcksler
EP1642490A1 (de) * 2004-10-02 2006-04-05 Deere & Company Rotor für einen Strohhäcksler
EP1647179A1 (de) * 2004-10-14 2006-04-19 Deere & Company Rotor für einen Strohhäcksler
CN108738650A (zh) * 2018-06-15 2018-11-06 山东三钻硬质合金有限公司 一种收割机用合金粉碎刀

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
NICHTS ERMITTELT *

Cited By (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3823116A1 (de) * 1988-07-08 1990-01-11 Deere & Co Trennleiste fuer eine zerkleinerungsvorrichtung
WO1991003925A1 (en) * 1989-09-18 1991-04-04 Kverneland Underhaug As Rotary agricultural tool
US5272861A (en) * 1989-09-18 1993-12-28 Kverneland Underhaug As Rotary agricultural tool
WO1991010351A1 (en) * 1990-01-13 1991-07-25 Kverneland Underhaug As Apparatus for shredding long stem material
DE4015662C1 (de) * 1990-05-16 1991-07-04 Deere & Co., Moline, Ill., Us, Niederlassung Deere & Co. European Office, 6800 Mannheim, De
DE4134878A1 (de) * 1991-10-23 1993-04-29 Deere & Co Verfahren zum herstellen einer pendelnd aufgehaengten trennleiste fuer eine haeckselvorrichtung, trennleiste und haeckselvorrichtung
EP1295524A1 (de) * 2001-09-22 2003-03-26 Deere & Company Befestigungsanordnung zur Befestigung von Schlägeln an einem Rotor eines Strohhäckslers
US6783453B2 (en) 2001-09-22 2004-08-31 Deere & Company Mounting assembly for straw chopper blades
EP1319331A1 (de) * 2001-12-15 2003-06-18 Deere & Company Befestigungsanordnung zur Befestigung eines Schlägels an einem Rotor eines Strohhäckslers
EP1479282A1 (de) * 2003-05-17 2004-11-24 Deere & Company Häckselmesser für einen Strohhäcksler
US7555889B2 (en) 2003-05-17 2009-07-07 Deere & Company Chopper knife for a straw chopper
EP1642490A1 (de) * 2004-10-02 2006-04-05 Deere & Company Rotor für einen Strohhäcksler
US8298058B2 (en) 2004-10-02 2012-10-30 Deere & Company Rotor for a straw chopper
EP1647179A1 (de) * 2004-10-14 2006-04-19 Deere & Company Rotor für einen Strohhäcksler
CN108738650A (zh) * 2018-06-15 2018-11-06 山东三钻硬质合金有限公司 一种收割机用合金粉碎刀

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0415419B1 (de) Häcksler
EP0486887B1 (de) Pflückvorsatz für ein Erntegerät
DE2167233C2 (de) Ernte- und Häckselvorrichtung
DE19749338C2 (de) Häcksler zum Zerkleinern von Halmgut, vorzugsweise von Stroh
DE2118914A1 (de) Aus wenigstens einem Paar zusammenwirkender Mähkreisel bestehendes Mähwerk und nachgeschaltetem Quetschwalzenpaar bestehende Halmgutaufbereitungsmaschine
EP0891693A1 (de) Mähscheibe und Mähwerk
EP0346661A2 (de) Häcksel- und Schnitzelmaschine
DE3631485A1 (de) Strohhaecksler
DE2855234C2 (de) Doppelmähfinger für Fingerbalkenmähwerke
DD229942A5 (de) Verfahren und vorrichtung zur zerkleinerung von pflanzengut
DE7502435U (de) Haeckselmaschine
DE2640334C2 (de) Feldhäcksler
DE2303528B2 (de) Maishäcksler
DE3626456C2 (de)
DE102020002342A1 (de) Mulchgerät
DE2608394A1 (de) Drehmesser-rasenmaeher
EP0238827A1 (de) Mähvorrichtung
DE1757691A1 (de) Kreiselmaeher
DE1025196B (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von Weichgut, beispielsweise Viehfutter
DE2608145A1 (de) Kreiselmaeher mit haeckseleinrichtung
DE9319071U1 (de) Schneidwerk für Gartenhäcksler mit Messerwalze
DE4237683C2 (de) Zerkleinerungsvorrichtung für lange Späne
DE1507322A1 (de) Als Heck- und Seitenmaehwerk verwendbarer Kreiselmaeher
DE19803517A1 (de) Taumelscheibenmäher
DE2850294A1 (de) Maschine zum schneiden und haeckseln von pflanzen

Legal Events

Date Code Title Description
AF Is addition to no.

Ref country code: DE

Ref document number: 3626456

Format of ref document f/p: P

OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8178 Suspension cancelled
AF Is addition to no.

Ref country code: DE

Ref document number: 3626456

Format of ref document f/p: P

AF Is addition to no.

Ref country code: DE

Ref document number: 3626456

Format of ref document f/p: P

D2 Grant after examination
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: BISO GMBH MASCHINENFABRIK, 4986 ROEDINGHAUSEN, DE

8364 No opposition during term of opposition
8340 Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent