DE3631485A1 - Strohhaecksler - Google Patents
StrohhaeckslerInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
- A01F12/40—Arrangements of straw crushers or cutters
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Threshing Machine Elements (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Strohhäcksler mit auf einer drehba
ren Trommel angeordneten Messern, wobei zumindest einige Messer
im jeweiligen Schneidbereich von einer Seite angeschliffen sind,
gemäß der Patentanmeldung P 36 26 456.3.
Der Strohhäcksler kann an einen Mähdrescher angebaut sein, bei
spielsweise unterhalb der Strohschüttler oder an einem Stroh
ballenauflösegerät für Rund- und Hochdruckballen. Die Häcksler
trommel kann dann auch die Arbeit des Auflösens der Ballen mit
übernehmen. Beim Betrieb eines an einen Mähdrescher angebauten
Strohhäckslers wird das Stroh vom Mähdrescher dem Strohhäcksler
zugeführt. In dem Strohhäcksler wird dieses Stroh von den auf
der rotierenden Trommel angeordneten Messern kleingehäckselt.
Beim und nach dem Verlassen des Strohhäckslers wird das klein
gehäckselte Stroh durch Strohleitvorrichtungen weitergeleitet
und auf den Boden gestreut. Es sind Strohleitvorrichtungen mit
festen und verstellbaren Leitblechen, Streuflügeln oder Prall
blechen sowie zentral verstellbare Leitbleche bekannt. Um eine
bessere Breitstreuwirkung zu erreichen, ist es weiterhin be
kannt, zusätzliche, unterschiedlich gerichtete Luftanströmungen
vorzusehen, die durch ein separates Gebläse erzeugt werden.
Zumindest einige Messer sind im jeweiligen Schneidbereich von
einer Seite angeschliffen, um das gehäckselte Stroh von der
großen einseitigen Schlifffläche seitlich abzulenken. Es verläßt
dann mit nahezu Messerumfangsgeschwindigkeit und seitlicher Kom
ponente die Strohleitmulde unter der Messertrommel und kann da
durch von den Strohleitblechen der Verteilervorrichtung stoßfrei
aufgenommen werden. Anschließend kann das kleingehäckselte Stroh
von den Leitblechen stoßfrei auf das Stoppelfeld mindestens auf
zwei halbe Schnittbreiten des Mähdrescher-Schneidwerks umgelenkt
werden.
Ein Strohhäcksler soll das zugeführte Stroh möglichst kurz
häckseln, damit das Stroh möglichst gleichmäßig verteilt werden
kann. Andererseits ist es aber auch erforderlich, daß die Messer
schneiden-Standzeit hoch ist, damit die Messer möglichst lange
im Einsatz bleiben können, ohne daß ein Auswechseln und/oder
Schleifen der Messer erforderlich wird. Diese beiden Forderungen
sind gegenläufig, da die Messerschneiden-Standzeit abnimmt, wenn
das Stroh kürzer gehäckselt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Strohhäcksler der ein
gangs angegebenen Art zu schaffen, bei dem das zu zerkleinernde
Stroh bei möglichst großer Messerschneiden-Standzeit kurz ge
häckselt werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch den kennzeich
nenden Teil des Anspruchs 1.
Dadurch, daß der Anschliff aus
einer Reihe eingeschliffener Zähne besteht, kann die Messer
schneiden-Standzeit erhöht werden. Das zu zerkleinernde Stroh
kann also bei großer Messerschneiden-Standzeit kurz gehäckselt
werden. Die eingeschliffenen Zähne bilden mit der glatten
Schneide einen Winkel. Der Anstellwinkel zwischen der in bezug
auf die Drehachse der Messertrommel äußeren Zahnflanke zu der
glatten Schneide schneidet das Stroh auf wesentlich kürzerem
Wege. Das Stroh zieht nur ein sehr kurzes Stück auf der Schneide
lang; es entsteht ein "Scherenschnitt", der den an der Schneide
entstehenden Verschleiß entscheidend verringert. Es kann also
über einen langen Zeitraum kurzes Stroh gehäckselt werden, ohne
daß ein Nachschleifen der Messer erforderlich wird.
Das zu zerkleinernde Stroh kann aus einem gleichmäßig zugeführ
ten Strohschleier, aus zugeführten Strohanhäufungen oder aus
gepreßten Strohballen bestehen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran
sprüchen beschrieben.
Die inneren Zahnflanken können zu der glatten Schneide einen
größeren Winkel einnehmen als die äußeren Zahnflanken. Die inne
ren Zahnflanken können nahezu senkrecht zu der glatten Schneide
verlaufen, und die äußeren Zahnflanken können einen flachen
Winkel zu der glatten Schneide einnehmen.
Umgekehrt können die inneren Zahnflanken zu der glatten Schneide
einen kleineren Winkel einnehmen als die äußeren Zahnflanken.
Dies kann bei dicken zu häckselnden Stengeln Vorteile haben.
Es kann ein doppelseitiger Grundanschliff mit einseitiger Ver
zahnung vorgesehen sein.
Die Messer können pendelnd an der Trommel angeordnet sein.
In dem Rahmen des Strohhäckslers können Gegenmesser feststehend
oder verstellbar angeordnet sein. Die Häckslertrommel und der
Gegenmesserkasten können auch im Rund- oder Hochdruckballenauf
löser integriert sein. Die Gegenmesser können in derselben Weise
ausgestaltet sein wie die an der Trommel befestigten Messer.
Der Messerhalter kann seitliche Verbreiterungen aufweisen, die
sich in Drehrichtung auf der Vorderseite des Messerhalters be
finden. Diese seitlichen Verbreiterungen treiben zusätzlich Luft
und Stroh (Häcksel) mit radialer Komponente zu den Messern und
schleudern Strohreste aus dem Bereich der Messerbefestigung
heraus. Wichtig ist dabei, daß die seitlichen Verbreiterungen
dicht an dem Messerhalter anliegen. Dadurch wird eine bessere
Windführung und vor allem eine bessere Zuführung des Strohs zu
den Messern hin erreicht und dadurch wiederum eine bessere seit
liche Streuwirkung durch die einseitig geschliffenen Messer mit
langer Schleifphase. Dadurch können sich hinter den Messerhal
tern keine Strohbüschel mehr festsetzen, die erfahrungsgemäß nur
zu einer schädlichen Wirbelbildung führen und einen platten Wind
strom zu den Messern hin beeinträchtigen.
An dem Messerhalter kann ein Anschlag angeordnet sein, der be
wirkt, daß das an der Trommel angeordnete, schwenkbar gelagerte
Messer beim Anfahren und bei größerer Belastung nicht bis zum
Trommelmantel zurückweichen kann und dadurch besser im Eingriff
bleibt. Die größere Belastung kann beispielsweise auch dadurch
entstehen, daß Stroh auf dem Häcksler liegt. Wenn der Anschlag
eine Vertiefung für das Messer aufweist, gibt er dem Messer auch
eine seitliche Führung.
Durch die Erfindung kann also insgesamt ein besserer Schnitt,
eine größere seitliche Ablenkung des gehäckselten Strohs und
eine größere Standzeit der Messer erreicht werden. Wenn ein
Anschlag vorhanden ist, wird weiterhin ein stärkerer Wurf des
gehäckselten Strohs erreicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand
der Zeichnungen im einzelnen erläutert. ln diesen
zeigt
Fig. 1 eine Ansicht des Häckslers und der
Verteileinrichtung in einer Draufsicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht des in Fig. 1
dargestellten Häckslers mit der Verteil
einrichtung,
Fig. 3 ein Messer nach der Erfindung,
Fig. 4 ein weiteres Messer nach der Erfindung,
Fig. 5 ein weiteres Messer nach der Erfindung,
Fig. 6 einen Abschnitt der Häckslertrommel mit
einem Messer,
Fig. 7 den in Fig. 6 dargestellten Abschnitt der
Häckslertrommel in einer Sicht von oben,
Fig. 8 einen Abschnitt der Häckslertrommel mit
einem Messerhalter mit einer seitlichen
Verbreiterung,
Fig. 9 den in Fig. 8 dargestellten Abschnitt von
der Seite gesehen und
Fig. 10 den in Fig. 8 dargestellten Abschnitt in
einer Ansicht von oben.
In Fig. 1 ist der Häcksler 1 und die zugehörige Verteileinrich
tung 12 von oben dargestellt. In dem Häcksler 1 befindet sich
die Trommel 2, welche die Messer trägt und um die Drehachse 4
drehbar gelagert ist und angetrieben wird (siehe Pfeil 5).
Unterhalb des Häckslers schließt sich die Verteileinrichtung
12 an, in der das gehäckselte Stroh weiter umgelenkt wird und
in Richtung der Pfeile 13 austritt.
ln Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Häckslers und der Verteil
einrichtung von Fig. 1 dargestellt. Die Trommel 2 dreht sich in
Richtung des Pfeils 5. Sie ist in dem Rahmen 11 drehbar gela
gert. lm Anschluß an den Häcksler ist unterhalb des Häckslers
die Verteileinrichtung 12 vorgesehen, aus der das gehäckselte
Stroh in Richtung des Pfeils 13 austritt.
Fig. 3 zeigt in einer vergrößerten Darstellung ein Gegenmesser.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß die Gegenmesser bei der Bezugs
ziffer 101 gehäusefest angebracht sind. Wie aus dem in Fig. 3
links dargestellten Querschnitt zu sehen ist, ist das Gegenmes
ser 102 seitlich angeschliffen. In der Vorderansicht ist eine
Reihe von fünf eingeschliffenen Zähnen 103 zu sehen. Die rech
ten, also äußeren Zahnflanken 104 bilden mit der glatten Schnei
de 105 einen Winkel α, der in dem in Fig. 3 gezeigten Beispiel
20° beträgt. Der Versatz h, also die Höhe von Zahn zu Zahn,
beträgt in dem gezeigten Ausführungsbeispiel etwa 3 bis 5 mm.
Die linken, also inneren Zahnflanken 106 bilden mit der glatten
Schneide 105 einen Winkel β, der in dem in Fig. 3 gezeigten
Ausführungsbeispiel annähernd 90° beträgt. Das in Fig. 3 ge
zeigte, feststehende Gegenmesser weist eine verhältnismäßig
grobe Verzahnung auf. Der verhältnismäßig steile Anstellwinkel
zwischen der äußeren (rechten) Zahnflanke und der glatten
Schneide schneidet das Stroh auf wesentlich kürzerem Weg. Das
Stroh zieht nur ein sehr kurzes Stück auf der Schneide entlang;
hierdurch wird ein Scherenschnitt erzeugt, der zu einem äußerst
geringen Verschleiß an der Schneide führt. Auch ein an der dreh
baren Trommel angeordnetes Messer (also ein Schlegelmesser) kann
wie in der Fig. 3 dargestellt ausgestaltet sein.
In der Fig. 4 ist ein weiteres Beispiel eines Gegenmessers ge
zeigt; das in Fig. 4 gezeigte Messer kann jedoch auch als Schle
gelmesser verwendet werden. Das Messer nach Fig. 4 besitzt einen
doppelseitigen Grundanschliff, wie aus dem in Fig. 4 links ge
zeigten Querschnitt ersichtlich ist. Es ist jedoch lediglich
eine Seite des Anschliffs verzahnt, während die andere Seite
nicht verzahnt ist. Die Verzahnung ist bei dem Messer nach Fig.
4 enger als bei demjenigen nach Fig. 3. Die Winkelverhältnisse
der Zahnflanken zur Schneide sind jedoch im wesentlichen genauso
wie bei dem Messer nach Fig. 3. Der Winkel α beträgt etwa 10
bis 20°.
In Fig. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer verhält
nismäßig engen Verzahnung gezeigt. Diese engeren Verzahnungen
arbeiten in größerem Maße nach dem Prinzip einer Säge. Wie aus
dem in Fig. 5 links dargestellten Querschnitt ersichtlich ist,
ist dieses Messer an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils
einseitig angeschliffen. Das in Fig. 5 dargestellte Messer ist
ein Schlegelmesser.
Fig. 6 zeigt einen Häckslertrommelabschnitt mit zwei Schlegel
messern 118, 119. Die Häckslertrommel 2 dreht sich in Richtung
des Pfeils 5. Die Schlegelmesser 118, 119 (siehe auch Fig. 7)
sind in einem Messerhalter 121 um eine Achse 140 drehbar
gelagert. Die Trommel 2 dreht sich um die Achse 141. Ein Quer
schnitt längs der Linie 142 ist in Fig. 6 rechts dargestellt.
Aus diesem Querschnitt ist ersichtlich, daß das Messer 118 an
zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils einseitig angeschliffen
ist, wobei die Querschnittsform bezüglich des Querschnittsmittel
punkts punktsymmetrisch ist. An dem Messerhalter 121 ist ein
Anschlag 120 angebracht bzw. angeschweißt. Dieser Anschlag 120
bewirkt, daß das Schlegelmesser 118 beim Anfahren der Trommel
2 und bei größerer Belastung nicht bis zum Trommelmantel zurück
weichen kann und dadurch besser im Eingriff bleibt. Eine Drauf
sicht auf den Anschlag 120 ist in Fig. 7 dargestellt. In dem
Anschlag 120 befinden sich zwei rechteckige Vertiefungen 143,
144, deren Breite mindestens so groß ist wie diejenige der
Messer 118, 119 in dem Bereich, in dem die Messer auf den An
schlag treffen. Die Messer gelangen also beim Anfahren oder bei
größerer Belastung in die Vertiefungen 143, 144. Hierdurch wird
den Messern auch eine seitliche Führung gegeben.
Im normalen Betrieb befindet sich das Messer 118 in der in
Fig. 6 durchgehend gezeichneten Stellung. Sein Außenumfang liegt
also in einem Abstand von der Drehachse 141 der Trommel 2, die
dem Kreisbogen 145 entspricht. Der Pfeil 147 verbindet die Dreh
achse 141 der Trommel 2 mit dem Kreisbogen 145 und gibt daher
diesen Abstand an. Wenn das Messer 118, beispielsweise beim An
fahren, in die in Fig. 6 strichpunktiert gezeichnete Stellung
verschwenkt wird, liegt das Messer in der in Fig. 6 gezeigten
Endstellung am Anschlag 120, genauer gesagt in einer Vertiefung
143 des Anschlages 120, an. Der Abstand des Außenumfangs des
Messers von der Drehachse 141 der Trommel 2 wird dann durch den
Pfeil 148 angegeben, der die Drehachse 141 der Trommel 2 mit dem
entsprechenden Kreisbogen 146 verbindet. Wie aus Fig. 6 unmittel
bar ersichtlich, ist der Abstand 148 in ausgelenkter Stellung
geringer als derjenige in normaler, nicht ausgelenkter Betriebs
stellung. Aus der Fig. 6 geht also die Verringerung des Durchmes
sers bei nach hinten bis zum Anschlag ausgewichenen Schlegelmes
sern 118 hervor. Diese Durchmesserverringerung wird wesentlich
größer, wenn die Schlegelmesser bis an das Trommelrohr zurück
schlagen können, also kein zusätzlicher Anschlag vorhanden ist.
Durch den Anschlag wird demnach die beschriebene Durchmesserver
ringerung in erträglichen Grenzen gehalten.
Fig. 7 zeigt die in Fig. 6 dargestellte Anordnung von oben und
teilweise im Schnitt. Die Messer 118, 119 sind um die Achse 140
in dem Messerhalter 121 drehbar gelagert. Fig. 7 zeigt weiterhin
eine andere Ausführung eines Anschlages 150. Diese vereinfachte
Ausführungsform besitzt nicht, wie diejenige nach Bezugszeichen
120, rechteckige Vertiefungen.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen seitliche Verbreiterungen 222 und 223
des Messerhalters 121, die in Drehrichtung auf der Vorderseite
des Messerhalters angeordnet sind. In den Fig. 8 bis 10 sind
gleiche Teile wieder mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Die
seitlichen Verbreiterungen 222 und 223 treiben zusätzlich Luft
und Stoh (Häcksler) mit radialer Komponente zu den Messern und
schleudern Strohreste aus dem Bereich der Messerbefestigung
heraus. Die seitlichen Verbreiterungen 222, 223 werden von dem
Teil 224 durchsetzt, an dem sie dicht anliegen.
Claims (21)
1. Strohhäcksler mit auf einer drehbaren Trommel angeordne
ten Messern, wobei zumindest einige Messer im jeweiligen
Schneidbereich von einer Seite angeschliffen sind, gemäß
der Patentanmeldung P 36 26 456.3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschliff aus einer Reihe eingeschliffener Zähne
(103) besteht.
2. Strohhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest einige Messer in dem jeweiligen Schnittbe
reich mit zwei gegenüberliegenden Schneiden so angeordnet
sind, daß die Messer-Querschnittfläche punktsymmetrisch
zur Messer-Längsachse ausgebildet ist.
3. Strohhäcksler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Messer links bzw. rechts von der Mitte
der Trommel derart angeschliffen sind, daß sie das
gehäckselte Stroh jeweils nach außen ablenken.
4. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Messer im mittleren
Bereich der Trommel beidseitig angeschliffen sind.
5. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschliff der Messer
von den Seiten der Trommel zur Mitte der Trommel hin
kontinuierlich von einem einseitigen Anschliff auf einen
doppelseitigen Anschliff übergeht.
6. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschliff der Schnei
den der Messer auf etwa halber Messerlänge ausläuft.
7. Strohhäcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anschliff der Schneiden der
Messer über die ganze Messerlänge erfolgt.
8. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Messer etwa in der Mitte
ihrer Stirnseite beginnend und im Bereich der des jeweils
wechselseitig angeschliffenen Schneiden-Endes auslaufenden
Schleifphase an den Längsseiten endend abgekantet sind,
um den Anstellwinkel der Schneide zu vergrössern und
zusätzlich die Ablenkung zu vergrössern.
9. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Messer in der Flucht
geneigter, sich in jeweils einem Punkt (P 4, P 5) schneiden
der Mittellinien (Q 1, Q 2, Q 3, Q 4) nach unten hin bzw. nach
oben hin abgekantet sind.
10. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Messer über die ganze
Länge abgekantet sind, um den Anstellwinkel und die wirk
same Fläche zu vergrößern.
11. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Zahnflanken (106)
zu der glatten Schneide (105) einen größeren Winkel ein
nehmen als die äußeren Zahnflanken (104).
12. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Zahnflanken (106)
nahezu senkrecht zu der glatten Schneide (105) verlaufen.
13. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Zahnflanken (104)
einen flachen Winkel zu der glatten Schneide (105) ein
nehmen.
14. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Zahnflanken (106)
zu der glatten Schneide (105) einen kleineren Winkel ein
nehmen als die äußeren Zahnflanken (104).
15. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen doppelseitigen Grundanschliff
mit einseitiger Verzahnung.
16. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Messer pendelnd an der
Trommel (2) angeordnet sind.
17. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rahmen des Strohhäcks
lers Gegenmesser (101) feststehend oder verstellbar ange
ordnet sind.
18. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenmesser wie die in den
Ansprüchen 1, 11 bis 16 beschriebenen an der Trommel (2)
befestigten Messer ausgestaltet sind.
19. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Messerhalter (121) seit
liche Verbreiterungen (222, 223) in Drehrichtung auf der
Vorderseite des Messerhalters aufweist.
20. Strohhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem Messerhalter (121) ein
Anschlag (120, 150) angeordnet ist.
21. Strohhäcksler nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlag (120) mindestens eine Vertiefung (143,
144) für das Messer (118, 119) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863631485 DE3631485A1 (de) | 1986-05-05 | 1986-09-16 | Strohhaecksler |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3615174 | 1986-05-05 | ||
| DE19863631485 DE3631485A1 (de) | 1986-05-05 | 1986-09-16 | Strohhaecksler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3631485A1 true DE3631485A1 (de) | 1988-03-24 |
Family
ID=25843492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863631485 Granted DE3631485A1 (de) | 1986-05-05 | 1986-09-16 | Strohhaecksler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3631485A1 (de) |
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