DE363274C - Seilkupplungsvorrichtung fuer Drahtseilbahnen - Google Patents

Seilkupplungsvorrichtung fuer Drahtseilbahnen

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DE363274C
DE363274C DEM73410D DEM0073410D DE363274C DE 363274 C DE363274 C DE 363274C DE M73410 D DEM73410 D DE M73410D DE M0073410 D DEM0073410 D DE M0073410D DE 363274 C DE363274 C DE 363274C
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DE
Germany
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cable
clamping jaw
coupling device
roller
clamping
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Expired
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DEM73410D
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Eisengiesserei GmbH
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Eisengiesserei GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/122Cable grippers; Haulage clips for aerial ropeways

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

Das Kennzeichen der vorliegenden Seilkupplungsvorrichtung für Drahtseilbahnen besteht darin, daß von den beiden Klemmbacken die eine im Gehänge des Laufwerkes auf und ab verschiebbar ist und eine Auflaufrolle trägt, die zweite Klemmbacke dagegen von einem durch eine feststehende Keilführung beeinflußten, in der ersten Klemmbacke drehbar gelagerten, einarmigen Hebel gebildet wird.
Diese Ausbildung der Seilkupplungsvorrichtung bietet nach zwei Richtungen wesentliche technische Vorteile:
1. kann die drehbare Klemmbacke als einarmiger Hebel zur Wirkung gebracht und hierbei die Klemmstelle ganz nahe an den Drehpunkt der Klemmbacke gelegt werden, so daß schon mit geringem Ausschlag der Klemmbacke eine außerordentlich starke ao Klemmwirkung erzeugt werden kann;
2. kann die Gleitführung für die geradlinig auf und ab bewegte Klemmbacke seitlich zur Schwerachse angeordnet werden, wodurch der
• ganz wesentliche Vorteil erzielt wird, daß durch Auflaufen dieser ausschließlich verschiebbaren Klemmbacke selbst die Seilklemme geöffnet werden kann, was eine bisher unerreichte Sicherheit in bezug auf selbsttätiges öffnen der Seilklemme bedeutet.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der neuen Seilkupplungsvorrichtung.
Abb. ι zeigt das Laufwerk mit der im Schnitt nach A-B der Abb. 2 dargestellten Kupplungsvorrichtung.
Abb. 2 ist eine Seitenansicht von Abb. 1; die zur Begrenzung der Abwärtsbewegung des Klemmbackenpaares dienende Rast ist im Schnitt dargestellt.
Abb. 3, 4 und 5 veranschaulichen in Vorder-,: Seiten- und oberer Ansicht die am Gestänge des Laufwerkes sich führende Klemmbacke.
Abb. 6 ist ein wagerechter nach C-D der Abb. 3 durch diese Klemmbacke geführter Schnitt.
Abb. 7, 8 und 9 zeigen in Schnitt, Seitenünd oberer Ansicht den am Gestänge des Laufwerkes befestigten, mit der Keilfläche ausgerüsteten Rahmen.
Abb. 10 und 11 zeigen in Vorder- und Seitenansicht die zweite Klemmbacke.
Das Gestänge des Laufwerkes besteht aus zwei U-Eisen«, die durch den damit vernieteten Rahmen e auch an ihrem unteren Ende fest und starr miteinander verbunden sind. An den beiden U-Eisen η führt sich die eine Klemmbacke α mittels zweier entsprechend profilierter Schenkel p, die durch einen Stegr miteinander verbunden sind. An den beiden U-Eisen an deren unteren Enden befestigte Rasen s begrenzen die tiefste Stellung, die die Klemmbacke a am Gestänge einnehmen kann. In den beiden Schenkeln p der Klemmbacke α ist ein Bolzen c gelagert, auf dem drehbar die zweite Klemmbacke h sitzt. Diese ebenfalls zweischenklig gestaltete Klemmbacke b trägt eine Rolle g, mit der sie auf dem keilförmigen Quersteg d des Rahmens e aufruht. -
B63274
Oberhalb des keilförmigen Quersteges d ist in dem Rahmen e ein zweiter Quersteg angeordnet.
Zwischen den beiden Schenkeln der Klemmbacke ist auf dem Bolzen c der Block h gelagert, der mit einem Zapfen i in eine entsprechende Bohrung im Stegr eingreift und auf einem an der gegenüberliegenden Seite angebrachten Zapfen k die Kuppelrolle m ίο trägt. Auf dem zwischen dem Block h und dem Steg r befindlichen Teil des Zapfens i ist drehbar der Kopf des Gehänges I gelagert, an dem der zur Aufnahme der Last"" dienende Wagenkasten so aufgehängt ist, daß der Schwerpunkt des letzteren mitsamt dem Gehänge lotrecht unterhalb der Kuppelrolle liegt. Die Kupplungsvorrichtung wirkt wie folgt: Bei der in Abb. 1 in ausgezogenen Linien dargestellten Lage der Klemmbacken α und b sind die das Drahtseil 0 erfassenden Klemmflächen parallel gerichtet. Dieser Stellung der Klemmflächen entspricht eine bestimmte Höhenlage der in der Zeichnung nicht dargestellten Auflaufschiene für die Kuppelrolle m. Sobald letztere sich senkt, gleiten beide Klemmbacken α und b unter dem Einfluß des am Zapfen i hängenden Gewichtes ebenfalls nach abwärts. Die Klemmbacke α führt sich hierbei an den beiden U-Eisen η, während die Klemmbacke b mit der Rolle g auf der Keilfläche des Steges d um eine entsprechende Strecke nach abwärts läuft. Durch die Keilform des Steges d wird eine geringe Drehung der Klemmbacke b um den Bolzen c bewirkt, und zwar derart, daß- sich der Klemmraum immer mehr verengt, wodurch naturgemäß nach und nach ein überaus festes Einklemmen des Drahtseiles 0 erzielt wird. Sobald dieser Zustand erreicht ist, hört selbstredend ein weiteres Herabgleiten des Klemmbackenpaares auf.
Das Entkuppeln erfolgt in der Weise, daß die Kuppelrolle m auf eine Schiene aufläuft, die die Rolle und damit den Block h mitsamt den beiden Klemmbacken bis in die obere punktiert dargestellte Lage hebt. Hierbei läuft die in der Klemmbacke b gelagerte Rolle g zunächst auf der Keilfläche nach aufwärts, bis sie schließlich gegen die Unterseite des Steges / stößt, wodurch eine scharfe Ablenkung des Laufes der Rolle in wagerechter Richtung herbeigeführt wird, die eine entsprechende Rückdrehung der Klemmbacke b um den Bolzen c zur Folge hat, so daß der Zwischenraum zwischen den beiden Klemmflächen sich erweitert und das Drahtseil 0 freigegeben wird.
Bei ausgeschaltetem Drahtseil und nicht durch eine Auflaufschiene gestützter Kuppelrolle ruht die Kupplungsvorrichtung mittels an den Schenkeln £ vorgesehener Querrippe ί auf der an den U-Eisen η befestigten Rast s auf.
•Die bereits erwähnte Ausführung des Gehänges derart, daß die Kuppelrolle m genau über dem Schwerpunkt des Wagengewichtes liegt, bietet einerseits den Vorteil, daß beim Anheben der Kuppelrolle in der Kuppelstelle kein Ecken der Klemmbackenschenkel p an den U-förmigen Führungsschienen η eintreten kann, während anderseits gleichzeitig erreicht wird, daß auf der freien Strecke durch das hier exzentrisch zu den Führungsschienen η liegende Schwergewicht des Wagens ein Moment hervorgerufen wird, durch das die Schenkel p derart stark an die Führungsschienen η gepreßt werden, daß durch Stöße oder Sprünge beim Überfahren von unebenen Stellen der Laufschiene ein unbeabsichtigtes Hochschieben der Vorrichtung an den Schienen nicht eintreten kann, womit ohne weiteres auch ein selbsttätiges öffnen der Klemme ausgeschlossen ist.
Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung besteht darin, daß sie die Möglichkeit bietet, die Kuppelrolle unmittelbar vor der Klemme anzubringen. Dieser Umstand gestattet es, Zugseiltrag- oder Druckrollen über oder unterhalb der Klemme in kurzem Abstand von der Zugseillage in den Stationen anzuordnen, was für den gesamten Betrieb der betreffenden Drahtseilbahn von wesentlicher Bedeutung ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Seilkupplungsvorrichtung für Draht-Seilbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden Klemmbacken die eine (a) in dem seitlich zur Schwerachse angeordneten Gehänge des Laufwerkes auf und ab verschiebbar und mit einer Auflaufrolle (m) gekuppelt ist, die zweite in an sich bekannter Weise durch eine feststehende Keilführung (d) beeinflußte Klemmbacke (&) von einem in der ersten Klemmbacke drehbar gelagerten, einarmigen Hebel gebildet wird.
2. Seilkupplungsvorrichtung für Drahtseilbahnen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (i) für das Gehänge (I) des Wagenkastens sowohl in der am Gehänge-des Laufwerkes geführten Klemmbacke (a) als auch auf der Achse (c) der drehbaren Klemmbacke (&) gelagert und gleichzeitig mit dem Lagerzapfen (k) für die Kuppelrolle (m) . ausgerüstet ist. ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM73410D 1921-04-20 1921-04-20 Seilkupplungsvorrichtung fuer Drahtseilbahnen Expired DE363274C (de)

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