DE3633098C2 - - Google Patents
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/20—Non-self-releasing bindings with special sole edge holders instead of toe-straps
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur
Verbindung eines Stiefels und eines Langlaufskis gemäß
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bereits im Stand der Technik, vgl. insbesondere
DE-OS 33 42 158, eine Verbindungsvorrichtung eines Stie
fels mit einem Langlaufski bekannt, welche ein im allge
meinen flaches Verbindungselement aufweist, welches an
einem seiner Enden um eine horizontale, quer zum Ski ver
laufende Achse schwenkbar auf dem Ski gelagert ist und
welches an seinem freien Ende mit Hilfe eines geeigneten
Anschnallmechanismus das Ende des Stiefels aufnimmt. Bei
einer in der DE-OS beschriebenen Ausführungsform übt eine
elastische Einrichtung ein Rückstellmoment auf das
Verbindungselement aus, welches dieses gegen die horizon
tale Oberseite des Skis zu drücken und demzufolge den Stie
fel flach auf den Ski zurückzuführen versucht. Ähnliche Verbindungsvorrichtungen
sind z. B. auch aus der FR-PS 25 37 010 bekannt.
Im gleichen Zusammenhang ist ebenfalls eine Verbindungs
vorrichtung bekannt, bei welcher das oben erwähnte flache,
schwenkbare Element fest oder einstückig mit dem Stiefel
ende verbunden ist und in lösbarer Weise schwenkbar auf
dem Ski aufgenommen werden kann.
In der älteren nicht vorveröffentlichten EP-OS 1 63 054 ist eine Verbindungsvorrichtung zwischen einem Stiefel und einem Langlaufski offenbart, bei
welcher ein Teil der elastischen Einrichtungen unterhalb des vorderen Stiefelendes
angeordnet ist.
Zahlreiche Versuche und Studien der Anmelderin haben nun
mehr gezeigt, daß dieses Rückstellmoment nicht systema
tisch wünschenswert ist, insbesondere, wenn der Stiefel
relativ wenig vom Ski entfernt wird. Besonders während des
traditionellen Skifahrens mit abwechselndem Schritt hat
man festgestellt, daß für kleine Abstandswinkel zwischen
dem Ski und dem Stiefel in der Größenordnung von 0 bis 20°
das Rückstellmoment zwischen dem Ski und dem Stiefel kaum
erheblich für die Halterung des Skis in der Spur war.
Vielmehr bildete dieses Moment einen zusätzlichen Wider
stand, der am Anfang der Stoßphase zu überwinden ist,
während der Stiefel sich vom Ski abzuheben beginnt.
Wenn das Langlauf-Skifahren mit Schlittschuh-Halbschritt
(immer häufiger eingesetzt) oder mit Schlittschuh-Schritt
praktiziert wird, beobachtet man herkömmlicherweise nach
einer Stoßphase eine Rückführphase, während welcher der
Ski vollständig vom Boden abgehoben ist und sich schräg
im Verhältnis zur allgemeinen Richtung der Bewegung des
Skiläufers erstreckt, um nach vorn zurückgeführt zu werden.
Morphologische Studien zeigen, daß sich während dieser
Rückführphase die Fußsohle nicht in einer horizontalen
Ebene erstreckt, sondern geneigt ist, wobei die Fußspitze
niedriger als der Absatz ist. Mit den herkömmlichen Verbin
dungsvorrichtungen erhält man eine Orientierung des Skis
mit der gleichen Neigung und daher die Notwendigkeit, den
Fuß ausreichend anzuheben, um zu verhindern, daß die Ski
spitze bzw. -schaufel am Boden hängen bleibt. Es ist klar,
daß, wenn sich der Ski während dieser Rückführphase in
einer horizontalen Ebene erstrecken würde, das Anheben des
Fußes in vorteilhafter Weise für ein geringeres Ermüden
des Skiläufers reduziert wäre.
Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, diese Un
zulänglichkeiten der Vorrichtungen des Standes der Technik
zu vermeiden und eine Verbindungsvorrichtung zwischen
einem Langlaufski und einem Stiefel der eingangs genannten Art vorzuschlagen, bei
welcher der Kraft- bzw. Energieaufwand des Skiläufers während des
Skilaufens verringert wird.
Dies wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung gemäß
Anspruch 1 erreicht.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
weist das Verbindungselement eine ebene Seite auf, welche
in ihrem Schwenkbereich angeordnet ist, und die elastischen
Einrichtungen weisen ebenfalls eine ebene Seite auf, welche
elastisch gegen die ebene Seite des Verbindungselementes
gedrückt ist, um diese letztere in Abwesenheit von äußeren
Belastungen parallel zur ebenen Seite der elastischen Ein
richtungen auszurichten. Die jeweiligen ebenen Seiten des
Verbindungselementes und der elastischen Einrichtungen er
strecken sich gleichzeitig oberhalb und unterhalb des Ver
bindungselementes. Hierdurch verursacht die Verschwenkung
des Verbindungselementes im Verhältnis zu seiner Gleich
gewichtsposition unter der Wirkung einer äußeren Belastung
eine Winkelverschiebung zwischen den in gegenseitigem Kon
takt stehenden ebenen Seiten des Elementes und der elasti
schen Einrichtungen, wobei die letzteren somit durch ela
stischen Druck ein Rückstellmoment ausüben, welches sich
der Verschwenkung widersetzt.
Vorzugsweise liegt der Neigungswinkel des Verbindungsele
mentes im Verhältnis zum Ski in der Gleichgewichtsposition
zwischen 5 und 45°, vorzugsweise nahe 20°.
Die vorliegende Erfindung wird in
der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit
der Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Verbindungs
vorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Längsschnittansicht längs der Linie II-II der
Vorrichtung der Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht der Vorrichtung der Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Organs der
Vorrichtung der Fig. 1 bis 3,
Fig. 5 eine schematische Seitenansicht für das Verständ
nis der Funktionsweise der Vorrichtung,
Fig. 6 bis 17 mittlere Längsschnitte von Ausführungsvari
anten der Vorrichtung der Fig. 1 bis 5,
Fig. 18 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung ge
mäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung
vor dem Anschnallen des Stiefels auf dem Ski und
Fig. 19 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung der
Fig. 8 nach dem Anschnallen.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Verbindungsvorrich
tung weist ein Grundelement in Form einer im wesentlichen
rechteckigen Platte 10 auf. Im mittleren Bereich der Platte
10 sind seitlich zwei Lager 12, 12′ vorgesehen. Ein beweg
bares Verbindungselement der Vorrichtung wird von einer
Zunge 14 aus steifem Material gebildet. Die Zunge 14 er
streckt sich insgesamt oberhalb des hinteren Teils der
Platte 10 und im wesentlichen über deren gesamte Breite.
In ihrem vorderen Bereich 15 weist die Zunge eine verrin
gerte Breite auf, um ihr Hindurchtreten zwischen den La
gern 12, 12′ zu ermöglichen. Die starre Zunge 14 weist in
diesem Bereich reduzierter Breite zwei seitliche zylindri
sche Zapfen 16 und 16′ auf, welche jeweils in die benach
barten Lager 12 und 12′ eingreifen. Die starre Zunge 14
ist daher im Verhältnis zur Platte 10 um eine horizontale
und quer zum Ski verlaufende Achse 42 schwenkbar. Aus Grün
den der Klarheit ist die Zunge 14 isoliert in Fig. 3 dar
gestellt.
Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, weist die schwenk
bare Zunge 14 im Längsschnitt eine trapezförmige Form auf.
Insbesondere bestimmt ihre Vorderseite 14 a (links in
Fig. 2) mit ihrer ebenen Unterseite einen Winkel α in der
Größenordnung von 70°. Es wird angemerkt, daß die obere
und untere Kante der Seite 14 a leicht abgerundet sind.
Darüber hinaus erstreckt sich die Seite 14 a gleichzeitig
oberhalb und unterhalb der Schwenkachse 42, welche im vor
liegenden Ausführungsbeispiel in der Ebene dieser Seite
liegt.
Im hinteren Bereich der bewegbaren Zunge befindet sich ein
Anschnallmechanismus, welcher zur lösbaren Montage des
Endes eines Stiefels 6 in der Verlängerung der Zunge 14
vorgesehen ist. Dieser Mechanismus umfaßt schematisch eine
Abstützplatte 18, welche im wesentlichen nach oben ausge
richtet und fest auf dem hinteren Bereich der bewegbaren
Zunge 14 montiert ist; und, wie gestrichelt in Fig. 2
angedeutet ist, einen Anschnallhebel 20, welcher über einen
Bügel 22 an der starren Zunge 14 angelenkt ist und mit
einem fest mit dem Ende 7 des Stiefels 6 verbundenen Ring
24 zusammenwirken kann. Die strukturellen und funktionel
len Einzelheiten eines solchen Mechanismus werden hier
nicht im einzelnen erläutert. Diesbezüglich wird Bezug ge
nommen auf die FR-PS 25 37 011, welche hierdurch in die
vorliegende Offenbarung einverleibt wird.
Die Verbindungsvorrichtung weist darüber hinaus Einrich
tungen auf, um die vordere Stirnseite 14 a der schwenk
baren Zunge 14 mit Druck zu belasten. Diese Einrichtun
gen weisen ein Gehäuse 26 auf, welches im vorderen Bereich
der Platte 10 vorgesehen ist und bei diesem Ausführungs
beispiel einen rechteckigen Querschnitt hat. Dieses Ge
häuse kann natürlich auch irgendeine andere geeignete
Form aufweisen. Im Inneren des Gehäuses 26 ist eine Druck
schraubenfeder 28 vorgesehen. Die Feder 28 stützt sich an
ihrem vorderen Ende auf einem durch eine Schraube 30 be
stimmten Sitz ab, welche in eine mit geeignetem Schraub
gewinde an dem entsprechenden Ende des Gehäuses 26 verse
hene Öffnung eingeschraubt ist. Die Feder 28 stützt sich
an ihrem anderen Ende an der vorderen Stirnseite eines
Gleitstiftes 32 ab. Der Gleitstift 32 weist einen solchen
Querschnitt auf, daß er in Längsrichtung mit minimalem
Spiel im hinteren Bereich des Gehäuses 26 gleitet und über
dieses derart vorsteht, daß er sich auf seiner hinteren
Seite 32 a auf der vorderen Stirnseite 14 a der schwenkbaren
Zunge 14 im wesentlichen zwischen den beiden Lagern 12, 12′
abstützt. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die
Seite 32 a des Gleitstiftes 32 vertikal und erstreckt sich
gleichzeitig oberhalb und unterhalb der Schwenkachse 42.
In diesem Falle bestimmt der Winkel α der Seite 14 a die
Neigung der Zunge 14 im Verhältnis zur Horizontalen im
Ruhezustand, wie im weiteren deutlich wird.
Man erkennt aus Fig. 2, daß die Innenoberfläche des Ge
häuses 26 eine Schulter 34 aufweist, welche dessen Quer
schnitt im Bereich seiner hinteren Öffnung verengt. Ein
komplementärer Absatz ist im Bereich des inneren Endes
des Gleitstiftes 32 vorgesehen. Hierdurch wird ein Endan
schlag der Bahn des Stiftes 32 nach hinten (nach rechts
in den Figuren) gestimmt, um zu verhindern, daß dieser
vollständig aus dem Gehäuse austritt, z. B. wenn die
schwenkbare Zunge 14, auf welcher er sich abstützt, ausge
baut ist.
Es wird angemerkt, daß die Schraube 30 mehr oder weniger
tief in der zugeordneten mit Schraubgewinde versehenen
Öffnung des Gehäuses 26 eingeschraubt sein kann. Hierdurch
kann man auf den Kompressionsgrad der Feder und demzufol
ge auf die Belastung der Seite 14 a der schwenkbaren Zunge
durch den Stift 32 einwirken.
Die Funktionsweise der oben beschriebenen Verbindungsvor
richtung ist die folgende.
Im Ruhezustand (Position der Fig. 1 bis 3) drückt die
Druckfeder 28 den Gleitstift 32 nach hinten (nach rechts
in den Figuren) gegen die geneigte Vorderseite 14 a der
Zunge 14. Aufgrund der Verschwenkung, welche diese letztere
in den Lagern 12 und 12′ durchführen kann, orientiert sich
die geneigte Vorderseite der Zunge 14 spontan parallel zur
benachbarten Seite 32 a des Stiftes 32, d. h. hier vertikal
längs einer die Achse 42 einschließenden Berührungsebene.
Hieraus folgt, daß, wenn die schwenkbare Zunge keiner
äußeren Belastung ausgesetzt ist, insbesondere wenn kein
Stiefel angeschnallt ist, diese spontan die Gleichgewichts
position einnimmt mit einer solchen Neigung nach oben, wie
dies in den Figuren dargestellt ist, d. h. eine Neigung mit
einem Winkel β von 20° im Verhältnis zur Horizontalen
(die Ergänzung zu 90° des Winkels α von 70°, bestimmt
durch ihre Vorderseite 14 a). Die Zunge 14 kann jedoch auch
jede andere, durch äußere Belastungen auferlegte Neigung
einnehmen. In diesem Falle sind die jeweiligen Seiten 14 a
und 32 a der Zunge 14 und des Stiftes 32 nicht mehr unter
einander parallel, was es dem Stift, belastet durch die
Kompression der Feder 28, ermöglicht, auf die Zunge ein
Rückstellmoment auszuüben, welches die Zunge in ihrer
Gleichgewichtsposition zurückzuführen versucht. Es wird
angemerkt, daß die abgerundeten Kanten der Seite 14 a eine
Verringerung der Reibungen zwischen den Seiten 14 a und
32 a ermöglichen, wenn diese ihre parallele Beziehung zu
einander zu verlassen beginnen.
Unter Bezugnahme auf Fig. 5 werden nunmehr die vorteilhaf
ten Konsequenzen der Benutzung eines solchen Aufbaus auf
das Langlaufskifahren erläutert.
Fig. 5 ist eine schematische Seitenansicht, in welcher eine
bestimmte Anzahl von möglichen Neigungen der schwenkbaren
Zunge 14 dargestellt sind.
Wenn der Skiläufer den Diagonalschritt oder den traditio
nellen abwechselnden Schritt ausführt, erkennt man, daß
jede Wechselfolge zunächst eine Stoßphase aufweist, wäh
rend welcher sich das Ende des Stiefels fest mit der
schwenkbaren Zunge 14 dreht zwischen der horizontalen
Position A und der Position B maximaler Neigung (ungefähr
60°), angedeutet in Fig. 5. Die Gleichgewichtsposition
der unbelasteten Zunge 14 von ungefähr 20° zur Horizonta
len ist in dieser Figur mit C angedeutet.
Während des ersten Teils der Bewegung zwischen den Posi
tionen A und C unterstützt die Verbindungsvorrichtung den
Stiefel, sich vom Ski abzuheben, aufgrund der Tatsache,
daß die Druckfeder 18 dauerhaft dazu neigt, die Zunge 14
in die Position C zurückzuführen. Eine solche Rückstellung
spielt eine Antriebsrolle mit dem Effekt, die Anfangskräf
te des Skiläufers zu verringern, ohne jedoch die gute
Halterung des Skis in der Spur, welche spontan bewirkt
wird, zu gefährden.
Zwischen den Positionen C und B erkennt man anschließend
eine Bewegung, während welcher die Zunge der Verschwenkung
einen progressiven Widerstand entgegensetzt.
Während der Rückführphase des Skis nach vorn, welche dem
Stoß folgt, erfolgt zunächst eine Bewegung von der Posi
tion B in die Position C, während welcher die Zunge 14 den
Ski an den Stiefel anzunähern versucht. Dieser Effekt ver
ursacht zwischen dem Stiefel und dem Ski ein Moment, wel
ches die Skischaufel gedrückt gegen den Boden zu halten
versucht, um hiermit beizutragen, während dieser kritischen
Phase, während welcher das Gewicht des Skiläufers nicht
auf den Ski einwirkt, um diesen auf den Boden zu drücken,
den Ski in der Spur zu halten.
Das Ende der Rückführphase entspricht der Bewegung der
Zunge 14 von der Position C in die Position A. In diesem
Augenblick ist das Gewicht des Skiläufers, welches von
neuem progressiv auf den Ski einwirkt,
vollständig ausrei
chend, um die Zunge 14 in die Position A unter gleichzei
tigem Zusammendrücken der Feder 28 zurückzuführen.
Hierdurch verwirklicht man unter Ausnutzung des Gewichts
des Skiläufers eine Energieansammlung durch Zusammendrük
ken der Feder 28, einer Energie, welche in vorteilhafter
Weise während des Beginns der nachfolgenden Stoßphase,
d. h. während eines Moments, der besonders kritisch für die
Wirksamkeit des Schrittes ist, wiedergewonnen wird.
In der vorhergehenden Beschreibung ist erwähnt worden, daß
die unbelastete Gleichgewichtsposition C der Zunge 14 mit
der Horizontalen einen Winkel in der Größenordnung von
20° aufweist; dieser Winkel kann in großen Grenzen modifi
ziert werden, ohne die oben erwähnten Vorteile zu gefähr
den, insbesondere bezüglich der Energieansammlung.
Beispielsweise kann der Winkel zwischen 5 und 45° liegen.
Die oben beschriebene Verbindungsvorrichtung weist auch
ein vorteilhaftes Verhalten beim Praktizieren des Schlitt
schuh-Halbschrittes oder des Schlittschuh-Schrittes auf.
Wie oben angedeutet, impliziert die Rückführphase des Skis
bei diesem Schrittyp ein vollständiges Anheben des Skis.
Die allgemeine Position des Körpers ist in diesem Augen
blick derart, daß der Fuß nach unten um einen Winkel in
der Größenordnung von 20° im Verhältnis zur Horizontalen,
vom Absatz zur Spitze, geneigt ist. Während dieser Phase,
während welcher der Ski keiner äußeren Belastung ausgesetzt
ist, nimmt die Verbindungsvorrichtung spontan ihre Gleich
gewichtsposition ein, d. h. der Stiefel und der Ski bestim
men zusammen einen Winkel von ungefähr 20°. Dies ermöglicht
es dem Ski, während der erwähnten Rückführphase eine im we
sentlichen horizontale Orientierung einzunehmen, während
der Fuß seine natürliche Neigung beibehält. Daraus ergibt
sich, daß das Anheben des Fußes, welches erforderlich ist,
um den Ski nach vorn ohne Gefahr eines Einhakens im Boden
zurückzuführen, so klein wie möglich gemacht werden kann.
Hierdurch wird dazu beigetragen, daß die überflüssigen
Kräfte des Skifahrers während des Skifahrens verringert
werden.
Die oben angeführten Winkel sind lediglich beispielhaft;
insbesondere ist jede Gleichgewichtsposition der Verbin
dungsvorrichtung, welche die Neigung des Skis im Verhält
nis zur Bodenebene während der Rückführphase verringert,
zufriedenstellend.
In den Fig. 6 bis 17 sind im Längsschnitt eine bestimm
te Anzahl von Ausführungsvarianten des Schwenkbereichs
der Zunge und ihrer Berührung mit dem freien Ende des
Gleitstiftes dargestellt. In allen diesen Figuren sind
Elemente oder Teile, welche identisch mit denjenigen der
vorhergehenden Figuren sind, mit den gleichen Bezugszeichen
versehen. Diese Modifikationen sind insbesondere dazu be
stimmt, jedesmal die Beziehung zwischen dem Neigungswinkel
der schwenkbaren Zunge beiderseits ihrer Gleichgewichtspo
sition und dem Rückstellmoment, welches umgekehrt auf die
Zunge ausgeübt wird, zu variieren.
In Fig. 6 ist der Aufbau der Vorrichtung größtenteils iden
tisch mit demjenigen der Vorrichtung der Fig. 1 bis 4.
Der einzige Unterschied besteht darin, daß der obere Be
reich der vorderen Stirnseite 14 a der schwenkbaren Zunge
im Bereich 14 c derart abgerundet ist, daß der Übergang von
der Stirnseite 14 a zur Oberseite der Zunge im wesentlichen
ohne Bruch oder bemerkenswerten Knick erfolgt.
Eine solche Modifikation hat primär zum Ziel, das Rückstell
moment zu schwächen und progressiver zu machen, wenn die
schwenkbare Zunge 14 von der Position C in die Position B
angehoben wird (vgl. Fig. 5). Sie bezweckt außerdem, zu
vermeiden, daß die Verschwenkung der Zunge 14 von der Po
sition C in die Position B einen "harten Punkt" oder eine
instabile Gleichgewichtsposition erreicht, aufgrund der
Tatsache, daß der Berührungsbereich zwischen der Seite 14 a
und der entsprechenden Seite des Stiftes 32 plötzlich ober
halb der Höhe der Schwenkachse der Zunge zu liegen kommt,
wobei die Richtung des Rückstellmomentes umgekehrt würde.
In Fig. 7 haben die jeweiligen Endseiten 14 a und 32 a der
schwenkbaren Zunge 14 und des Stiftes 32 im wesentlichen
die gleiche Orientierung wie bei der Ausführungsform der
Fig. 1 bis 4. Bei dieser Ausführungsform ist die Be
rührungsebene im Ruhezustand zwischen den beiden Seiten
nach vorn verschoben, um sich nunmehr vor der vertikalen
Ebene 40 zu befinden, welche durch die Schwenkachse 42
der Zunge verläuft.
In Fig. 8 sind die Neigungen der beiden Seiten 14 a, 32 a
identisch zu denjenigen der vorhergehenden Figuren, wobei
jedoch die Berührungsebene im Ruhezustand zwischen diesen
Seiten nach hinten im Verhältnis zu der vertikalen Ebene
40, welche durch die Schwenkachse 42 der Zunge verläuft,
verschoben worden ist.
In Fig. 9 erkennt man, daß die Seiten 14 a und 32 a der
schwenkbaren Zunge 14 und des Stiftes 32, welche im Ruhe
zustand in gegenseitiger Berührung sind, derart abgeändert
worden sind, daß sie nunmehr im Uhrzeigersinn im Verhält
nis zur Vertikalen geneigt sind. Bei dieser Ausführungs
form ist der Neigungswinkel ungefähr 30°, und die Berührungs
ebene zwischen den beiden Seiten im Ruhezustand verläuft
durch die Schwenkachse 42 der Zunge. Selbstverständlich
kann man dem Neigungswinkel der Seiten irgendeinen an
deren geeigneten Wert geben.
In Fig. 10 sind die jeweiligen Seiten 32 a und 14 a des Stif
tes 32 und der Zunge 14 beide im Ruhezustand im Gegenuhr
zeigersinn im Verhältnis zur Vertikalen geneigt. Auch hier
verläuft die Berührungsebene zwischen den Seiten durch
die Schwenkachse 42 der Zunge.
Fig. 11 zeigt eine im allgemeinen zu derjenigen der Fig. 9
ähnliche Ausführungsform. Die Berührungsebene, im wesent
lichen wie in Fig. 9 geneigt, zwischen den jeweiligen Sei
ten des Stiftes 32 und der Zunge 14 ist jedoch nach vorn
bezüglich der Vorrichtung verschoben, derart, daß die
Schwenkachse 42 nunmehr hinter dieser Ebene angeordnet
ist.
In Fig. 12 ist eine Verschiebung in der umgekehrten Rich
tung vorgenommen worden. Genauer gesagt, ist die Berüh
rungsebene zwischen den Seiten 14 a, 32 a nach hinten ver
schoben, damit die Schwenkachse 42 vor dieser Ebene ver
läuft.
Bei den Ausführungsformen der Fig. 13 und 14 ist die Be
rührungsebene zwischen den Seiten 14 a und 32 a wie in Fig. 10
geneigt, aber derart verschoben, daß sie jeweils vor und
hinter der Schwenkachse 42 der Zunge 14 angeordnet ist.
In Fig. 15 ist eine Verbindungsvorrichtung dargestellt,
bei welcher die Einrichtungen, welche das vordere Ende
der schwenkbaren Zunge 14 in ihrem Schwenkbereich belasten,
auf einem anderen Prinzip beruhen. In dieser Figur sind
eine Anzahl von Elementen der Fig. 1 bis 4 dargestellt,
d. h. die schwenkbare Zunge 14, ihre vordere Stirnseite
14 a, über welche die Wirkung der elastischen Einrichtungen
erfolgt, die Abstützplatte 18,
welche in Zusammenarbeit
mit dem Ende der Zunge 14 das Ende eines Stiefels auf
nimmt, und die zylindrischen, in den Lagern aufgenommenen
Zapfen, von denen ein Lager 12′, fest mit der Grundplatte
10 verbunden, dargestellt ist.
Bei dieser Ausführungsform bestehen die elastischen Ein
richtungen, welche die Seite 14 a der Zunge belasten, aus
einem Block oder einem Stopfen 50 aus elastisch verform
barem Material wie z. B. einem geeigneten Kautschuk. Die
zur Seite 14 a der Zunge 14 gegenüberliegende Seite des
Blockes 50 stützt sich auf der vertikalen Wand 52 a eines
Elementes ab, welches einen Prellbock 52 bildet, der fest
mit der Grundplatte 10 im vorderen Bereich dieser Platte
verbunden ist.
Das Verhalten der Vorrichtung gemäß dieser Ausführungsform
entspricht demjenigen der Fig. 1 bis 4. Wenn sich die
Biegezunge 14 von ihrer Gleichgewichtsposition entfernt,
deren Neigung durch die jeweiligen Neigungen der Seite 14 a
und der benachbarten Seite des elastischen Blockes 50 be
stimmt ist, wird der Block 50 zusammengedrückt und übt
eine Rückstellkraft nach hinten (nach rechts in der Fig.)
aus, in der Art des Paares Stift/Feder der Fig. 1 bis 4.
Bei der Ausführungsform der Fig. 15 verlaufen die Seiten
der Zunge 14 und des Blockes 50, welche in gegenseitiger
Berührung sind, im Ruhezustand vertikal.
In Fig. 16 ist eine abgewandelte Ausführungsform darge
stellt, bei welcher im Ruhezustand die in Berührung be
findlichen Seiten der Zunge 14 und des Blockes 50 im Ge
genuhrzeigersinn im Verhältnis zur Vertikalen geneigt
sind, wobei sich die Dicke des Blockes progressiv von
unten nach oben verringert. Hierdurch erhält man ver
schiedene Rückstellmomente, je nachdem, ob die schwenk
bare Zunge nach oben oder nach unten im Verhältnis zu
ihrer Gleichgewichtsposition verschoben ist.
In Fig. 17 sind die in Berührung befindlichen Seiten der
Zunge 14 und des Blockes 50 im Uhrzeigersinn im Verhält
nis zur Vertikalen geneigt, wobei die Dicke des Blockes
progressiv von oben nach unten abnimmt.
Es ist klar, daß alle oben dargestellten Ausführungsformen
das Verhalten der Vorrichtung während der Verschwenkungen
der Zunge 14 in beide Richtungen von ihrer Gleichgewichts
position aus verändern. Es wäre langweilig, jedesmal die
Konsequenzen auf dieses Verhalten anzumerken. Es ist je
doch klar, daß der Durchschnittsfachmann durch Berechnung
und/oder durch aufeinanderfolgende Versuche die jeweiligen
Profile der Seiten 14 a und 32 a derart auszubilden versteht,
um jede gewünschte Beziehung zwischen dem Schwenkwinkel
der schwenkbaren Zunge 14 in der einen oder anderen Rich
tung im Verhältnis zu ihrer Gleichgewichtsposition und dem
sich hieraus ergebenden Rückstellmoment zu bilden. Er ver
steht, dies derart durchzuführen, daß die Reibungen zwi
schen der Seite 14 a der Zunge und der zugeordneten Seite
der elastischen Stoßeinrichtungen sich nicht nachteilig
auf das gute Funktionieren der Verbindungsvorrichtung aus
wirken.
In den Fig. 6 bis 14 sind Ausführungsformen beschrieben
und dargestellt worden, bei welchen die Profile der jewei
ligen Seiten 14 a und 32 a der Zunge 14 und des Stoßstiftes
32 im wesentlichen gerade sind. Es ist klar, daß ebenfalls
gekrümmte, geknickte usw. Profile ausgewählt werden können,
derart, daß die oben beschriebenen Rückstellwirkungen er
zielt werden.
Es wird angemerkt, daß die Profile der jeweiligen Seiten
des Gleitstiftes und der schwenkbaren Zunge in allen Aus
führungsformen derart konzipiert sind, daß die Zunge im
Ruhezustand immer die Neigung nach oben einnimmt, wobei
der Winkel jeden Wert zwischen 5 und 45° annehmen kann.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 18 und 19 wird nunmehr
eine Verbindungsvorrichtung beschrieben, bei welcher ein
unterschiedliches Anschnallprinzip verwirklicht wird.
Bei dieser Ausführungsform ist die schwenkbare Zunge fest
oder einstückig mit dem Ende des Stiefels verbunden und
kann selektiv auf den Ski plaziert werden, wobei ihre
Schwenkachsen in entfernbarer Weise in den zugeordneten
Lagern aufgenommen werden.
Genauer gesagt, ist ein speziell für das Langlaufskifahren
konzipierter Stiefel 106 nach vorn in Einheitsform mit der
Sohle 108 durch eine im wesentlichen starre Zunge 114 ver
längert. Die Zunge 114 weist einen ungefähr rechteckigen
Querschnitt auf und verjüngt sich leicht nach vorn. Am vor
deren Ende der Zunge 114 sind seitlich zwei Zapfen 116 und
116′ vorgesehen. Zwischen den beiden Zapfen 116 und 116′
ist die Vorderseite 114 a der Zunge definiert, über welche
eine Rückstellfunktion ausgeübt wird in zu den vorhergehen
den Ausführungsformen analoger Weise.
Der Teil der Verbindungsvorrichtung, welcher zum Verbleib
auf dem Ski vorgesehen ist, weist eine horizontale Grund
platte 110 zur Aufnahme ihrer verschiedenen Organe, eines
Mechanismus mit Gleitstift 132 und einer Feder (nicht dar
gestellt) auf, der, entsprechend demjenigen der Fig. 1
bis 4, hier nicht mehr im einzelnen beschrieben wird.
Seitliche Lager zur Aufnahme der Zapfen 116 und 116′ der
Zunge 114 werden von festen Teilen 112 a, 112 a′, welche
erste Halblager bilden, welche fest auf der Grundplatte
110 montiert sind, und von den hinteren seitlichen Enden
112 b, 112 b′ einer gleitenden Kappe 136, welche zweite Halb
lager bilden, gebildet.
Die Kappe 136 ist gleitend auf seitlichen Führungsschienen
138 montiert, und ein Mechanismus mit einer oder mehreren
Rückstellfedern, nicht dargestellt, ist vorgesehen, um die
Kappe 136 elastisch nach hinten in Bezug auf die Vorrich
tung (nach rechts in den Fig. 18 und 19) zurückzuführen,
d. h. in eine Position, in welcher die Teile 112 b, 112 b′
der Lager in Anschlag mit den zugeordneten Teilen 112 a, 112 a′
kommen, um hierdurch die geschlossene Position der beiden
Lager zu bestimmen, welche jeweils einen Zapfen der Zunge
114 umfassen können.
In Fig. 18 ist die Vorrichtung in einer zum Anschnallen
bestimmten Position (offene Position) dargestellt. Die
Kappe 136 ist insbesondere nach vorn, z. B. mit der Hand
verschoben, derart, daß die beiden auf beiden Seiten der
Vorrichtung angeordneten Halblager geöffnet sind, wobei
sie in ihrem oberen Bereich einen Durchlaß offen lassen,
welcher die Einführung der Zapfen 116, 116′ ermöglicht.
In Fig. 19 sind die Zapfen 116, 116′ plaziert worden, was
den eigentlichen Anschnallvorgang bildet, und die Kappe
136 ist freigegeben worden, so daß sie ihre hintere End
position wieder einnimmt. Die Lager 112 a, 112 b und 112 a′,
112 b′ haben sich wieder geschlossen und umfangen nunmehr
die Zapfen.
In der in der Fig. 19 dargestellten Position nach dem An
schnallen verhält sich die Vorrichtung vollständig analog
zu der Grundvorrichtung der Fig. 1 bis 4. Insbesondere
wirkt der Stift 132, welcher der Wirkung seiner Feder un
terworfen ist (deren Gehäuse ist durch die Kappe 136 ver
deckt und daher in den Fig. 18 und 19
nicht sichtbar),
auf die Vorderseite der Zunge 114, um auf diese ein Rück
stellmoment auszuüben, sobald sich diese von einer stabilen
Gleichgewichtsposition oder Ruheposition, im Verhältnis zur
Horizontalen um einen Winkel zwischen 5 und 45°, vorzugs
weise von 20° geneigt, entfernt. Wie bei allen Ausführungs
formen ist die Neigung der schwenkbaren Zunge im Ruhezu
stand durch die jeweiligen Neigungen ihrer Seite 14 a und
der benachbarten Seite des Organs (Stift oder Stopfen),
welches den elastischen Stoß überträgt, bestimmt.
Es ist klar, daß alle unter Bezugnahme auf die Fig. 6
bis 17 beschriebenen Ausführungsformen sowohl für den
Fall, in welchem die schwenkbare Zunge zum Verbleib auf dem
Ski (Fig. 1 bis 4) montiert ist, als auch für den Fall,
in welchem sie fest mit dem Stiefel verbunden ist (Fig.
18 und 19) oder für den Fall, in welchem sie in entfern
barer Form auf dem Ski montiert ist, eingesetzt werden kön
nen.
Die vorliegende Verbindungsvorrichtung kann auch derart
konzipiert sein, daß der Winkel der schwenkbaren Zunge in
der Gleichgewichtsposition einstellbar ist. Man kann insbe
sondere einen Keil mit nicht parallelen Seiten zwischen den
Abstützseiten des Gleitstiftes 32 oder des Stopfens 50 und
der schwenkbaren Zunge 14 vorsehen. Um eine solche Einstel
lung zu bewirken, kann man ebenfalls mehrere austauschbare
Stifte 32 oder Blöcke 50 vorsehen, deren Seiten, welche
mit der Seite 14 a oder 114 a der Zunge 14 oder 114 zusammen
wirken, verschiedene Neigungen bilden.
Claims (18)
1. Vorrichtung zur Verbindung eines Stiefels und eines
Langlaufskis mit einem Verbindungselement, welches um
eine im wesentlichen horizontale und quer zum Ski verlaufende
Achse schwenkbar gelagert und mit dem Stiefelende
verbunden ist, und mit vor der Stiefelspitze angeordneten
elastischen Einrichtungen, welche auf das
Verbindungselement eine Rückstellkraft ausüben,
dadurch gekennzeichnet, daß der
angeschnallte, unbelastete Stiefel eine im Verhältnis
zur Skioberfläche angehobene Gleichgewichtsposition
einnimmt, und daß die elastischen Einrichtungen (28,
32; 50) eine Rückstellkraft ausüben, sobald das Verbindungselement
(14) und der Stiefel durch eine äußere
Belastung aus dieser Gleichgewichtsposition in die
eine oder andere Richtung verschoben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verbindungselement (14) eine ebene Seite (14 a) auf
weist, welche in ihrem Schwenkbereich angeordnet ist,
und daß die elastischen Einrichtungen eine ebene Seite
(32 a) aufweisen, welche elastisch gegen die ebene Seite
des Verbindungselementes gedrückt ist, um diese letz
tere in Abwesenheit von äußeren Belastungen parallel
zur ebenen Seite der elastischen Einrichtungen auszu
richten.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschwenkung des Verbindungselementes (14) im
Verhältnis zu seiner Gleichgewichtsposition unter der
Wirkung einer äußeren Belastung eine Winkelverschiebung
zwischen den in gegenseitigem Kontakt stehenden ebenen
Seiten (14 a, 32 a) des Elementes und der elastischen
Einrichtungen verursacht, wobei die letzteren somit
durch elastischen Druck ein Rückstellmoment ausüben,
welches sich der Verschwenkung widersetzt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Berührungsebene zwischen den beiden
ebenen Seiten (14 a, 32 a) in Abwesenheit von äußeren
Belastungen vertikal ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Berührungsebene zwischen den beiden
ebenen Seiten (14 a, 32 a) in Abwesenheit von äußeren
Belastungen im Verhältnis zur Vertikalen geneigt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Berührungsebene zwischen den
beiden ebenen Seiten (14 a, 32 a) in Abwesenheit von
äußeren Belastungen vor der Schwenkachse (42) des Ver
bindungselementes (14) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Berührungsebene zwischen den
beiden ebenen Seiten (14 a, 32 a) in Abwesenheit von
äußeren Belastungen hinter der Schwenkachse (42) des
Verbindungselementes (14) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die ebene Seite (32 a) der elasti
schen Einrichtungen von einem Gleitstift (32) getragen
ist, welcher unter der Wirkung einer Druckfeder (28)
steht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckfeder (28) einstellbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich die Druckfeder (28) horizontal er
streckt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stift (32) und die Druckfeder
(28) in einem fest mit einer Grundplatte der Vorrich
tung verbundenen Gehäuse (26) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die ebene Seite der elastischen
Einrichtungen von einem Block (50) aus elastischem Ma
terial, welcher den elastischen Druck ausübt, getragen
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Seite des Blocks (50) aus elastischem
Material, welche der ebenen Seite gegenüberliegt, auf
einer Einrichtung abstützt, welche einen Prellbock (52)
bildet, der fest auf einer Grundplatte der Vorrichtung
montiert ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (14;
114) auf dem Ski mit Hilfe von Zapfen (16, 16′; 116,
116′) montiert ist, welche von dem Element getragen und
welche in zugeordneten, auf dem Ski vorgesehenen
Lagern (12, 12′; 112 a, 112 b, 112 a′, 112 b′) aufgenommen
sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Lager einen festen Teil (112 a, 112 a′) und
einen komplementären bewegbaren Teil (112 b, 112 b′)
aufweist, um hierdurch die Lager zu öffnen und zu
schließen, wobei das Verbindungselement (114) fest
mit dem Stiefel verbunden ist, und wobei das Anschnal
len des letzteren aus einem Plazieren der Zapfen
(116, 116′) des Verbindungselementes in die Lager in
geöffneter Position und aus einem Schließen der Lager
besteht.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die bewegbaren Teile der beiden Lager von einer
Kappe (136) getragen werden, welche in Längsrichtung
des Skis gleitbar ist und die elastischen Einrichtun
gen abdeckt.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ende des Stiefels in Gleich
gewichtsposition des Verbindungselementes im Verhält
nis zum Ski einen Winkel zwischen 5 und 45° bildet.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Winkel in der Größenordnung von 20° liegt.
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