DE3633582C2 - - Google Patents
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
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- B66C23/18—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
- B66C23/26—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes for use on building sites; constructed, e.g. with separable parts, to facilitate rapid assembly or dismantling, for operation at successively higher levels, for transport by road or rail
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gelenkkran nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Ein solcher Gelenkkran ist in der DE-OS 34 19 427 beschrieben.
Die Besonderheit bei derartigen Gelenkkranen besteht darin,
daß sich der aus zwei Auslegerhälften bestehende Ausleger
gleichzeitig mit dem Ausklappen des Gelenkturms
streckt. Während des Ausfahrens oder Ausklappens und auch
während des Zusammenklappens eines solchen Gelenkkrans
stehen alle oder viele Einzelteile des Krans unter Zugbeanspruchung
oder unter Druckbeanspruchung, während einige
Teile überhaupt nicht beansprucht sind. Kräfte- bzw. momentfreie
Zustände bestimmter Einzelteile des Krans können u. U.
während des Aufklappens und des Zusammenklappens des Krans
zu unerwünschten Instabilitäten, verbunden mit Schwingungen,
führen. Problematisch bei einem Gelenkkran der eingangs
genannten Art ist diejenige Phase beim Ausklappen
der äußeren Auslegerhälfte, in welcher der Schwerpunkt dieser
äußeren Auslegerhälfte die Vertikalebene des die beiden
Auslegerhälften verbindenden Drehgelenks passiert. In
diesem Bewegungsabschnitt ist die Gefahr von Instabilitäten
und Schwingungen besonders groß.
Bei dem bekannten Gelenkkran nch der DE-OS 34 19 427 befinden
sich zwischen der Verbindung zwischen Turm und Ausleger
einerseits und der Verbindung zwischen den beiden Auslegehälften
andererseits zwei mit Abstand voneinander angeordnete
Zugglieder, zum Beispiel Zugseile oder Zugketten.
Im Bereich der Drehgelenke zwischen Turm und Ausleger und
zwischen den beiden Auslegerhälften sind Scheibensegmente
angeordnet, an denen die Enden der Zugglieder befestigt
sind und auf denen diese Enden der Zugglieder abrollen.
Während des Aufklappens des Auslegers befindet sich der
Schwerpunkt der äußeren Auslegerhälfte zunächst "innerhalb",
d. h. auf der dem Turm zugewandten Seite bezüglich
des Drehgelenks zwischen den Auslegerhälften. Dabei
wird das untere der beiden Zugglieder auf Zug beansprucht,
während das obere Zugglied praktisch spannungslos ist.
Ist die äußere Auslegerhälfte bis zu einer etwa vertikalen
Lage ausgeklappt, findet ein Lastwechsel statt. In dem Moment,
in dem der Schwerpunkt der äußeren Auslegerhälfte
über das Drehgelenk zwischen den beiden Auslegerhälften
bewegt wird, wird das untere Zugglied entspannt, während
das obere Zugglied auf Zug beansprucht wird. Damit in diesem
Moment keine Instabilitäten auftreten, wird vor der
kritischen Phase auch das obere Zugglied geringfügig vorgespannt.
Die bekannte Konstruktion ist aufwendig: es müssen zwei
sich über die gesamte Länge der inneren Auslegerhälfte erstreckende
Zugglieder mit den entsprechenden Betätigungshebeln
vorgesehen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gelenkkran
der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß
Instabilitäten beim Ausklappen des Krans,
mit konstruktiv einfacheren Mitteln als
bei dem bekannten Gelenkkran vermieden werden.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene
Erfindung gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Aus der DE-OS 34 28 122 ist ein Hebekran mit starrem Turm
und Gelenk-Auslegern bekannt, bei dem das Ausklappen des
mehrteiligen Auslegers mit Hilfe eines Hebelgestänges erfolgt.
Allerdings konnte der Fachmann einem solchen Hebelgestänge
keine Anregung auf die erfindungsgemäße Stangenkonstruktion
entnehmen, weil er sich bei diesem bekannten
Hebekran einerseits nicht um einen Kran mit Gelenkturm handelt
und andererseits das Problem von Instabilitäten beim
Ausklappen des Krans überhaupt nicht auftritt. Bei einem
Gelenkkran der eingangs genannten Art wird die äußere Auslegerhälfte
nach außen umgeklappt, wobei der Schwerpunkt
der äußeren Auslegerhälfte das Drehgelenk zwischen den beiden
Auslegerhälften passiert. Dies ist die kritischhe Phase
beim Ausfahren des Auslegers. Eine solche kritische Phase
ist bei dem aus der DE-OS 34 28 122 bekannten Kran nicht
vorhanden. Im zusammengeklappten Zustand, wenn der Turm eine
vertikale Stellung einnimmt, ist der dreiteilige, durch Gelenke
verbundene Ausleger wie eine Ziehharmonika zusammengeklappt.
Durch Anheben des innersten Auslegerteils übertragen
sich über die Hebelgestänge Zug- und Druckkräfte auf
die anderen Auslegerteile, die dadurch aus ihrer vertikalen
Lage nach und nach in eine horizontale Lage gelangen. Dabei
kommt es nicht vor, daß der Schwerpunkt eines Auslegerteils
einen Drehpunkt an seinem einen oder seinem anderen Ende
überschreitet. Damit stellt sich das Problem von Instabilitäten
nicht. Eine ähnliche Anordnung, bei der das Problem
von Instabilitäten ebenfalls nicht auftritt, ist aus der DE-
OS 34 33 117 bekannt.
Aus dem DE-GM 19 25 364 ist ein Fahrzeug-Kran bekannt, bei dem
zwei Auslegerhälften über je eine Kolben-Zylinder-Einheit betätigt
werden. Zum Bewegen der äußeren Auslegerhälfte ist diese
über ein Gelenk an der anderen Auslegerhälfte angebracht,
wobei die Kolbenstange einer Kolben-Zylinder-Einheit an dem
Gelenk angreift. Durch die spezielle Ausgestaltung des Gelenks
ist es möglich, daß die äußere Auslegerhälfte eine Schwenkbewegung
von mehr als 180° beschreibt. Zu dem Gelenk gehört eine
Druckstange, so daß eine Art Kniehebelgelenk gebildet wird. Allerdings
konnte auch dieser Maßnahme kein Hinweis auf die erfindungsgemäße
Hebekran-Konstruktion entnommen werden. Bei der erfindungsgemäßen
Konstruktion befindet sich die Druckstange ebenso
wie die Öffnungsstangen oberhalb des Auslegers. Ferner tritt
bei dem aus dem DE-GM bekannten Kran das Problem der oben erläuterten
Instabilitäten nicht auf.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Kran in Arbeits
stellung,
Fig. 2 den Kran nach Fig. 1 in vollständig zusam
mengeklappten Zustand,
Fig. 3 eine Ansicht des Krans in einer ersten
Phase des Auseinanderklappens,
Fig. 4 den Kran in einer zweiten Phase des Aus
einanderklappens,
Fig. 5 eine teilweise geschnittene Detailansicht
der angrenzenden Bereiche der Auslegerhälf
ten entsprechend dem Ausschnitt V in Fig. 4,
Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 5, jedoch
hier bei vollständig auseinandergeklappten
Ausleger-Hälften, und
Fig. 7 eine schematische Ansicht eines Teils des
Krans bei schrägstehendem Ausleger und bei
Deformierung durch eine Last.
Nach Fig. 1 setzt sich ein Kran zusammen aus einem auf
dem Erdboden ruhenden Unterbau 1, der einen Turm 2
trägt, welcher in Arbeitsstellung etwa vertikal aufge
richtet ist und einen sich etwa horizontal erstreckenden
Ausleger 3 trägt. Der Ausleger 3 trägt einen Schlitten
4 mit einem Hebekranhaken.
Der Unterbau 1 trägt eine Drehplattform 5, die mit einem
Gewicht belastet ist. An die Drehplattform 5 schließt
sich über ein Drehgelenk 6 ein unteres Element 7 des
Turms an. Das untere Element seinerseits ist über ein
Drehgelenk 8 mit einem oberen Element 9 des Turms ver
bunden.
Das Element 9 ist außerdem über ein Stangenpaar 10 an
die Plattform 5 angelenkt. An seiner Spitze trägt das
Element 9 ein Drehgelenk 11, an das die erste Ausleger
hälfte 12 des Auslegers 3 anschließt. Am äußeren Ende
der Auslegerhälfte 12 ist über ein Drehgelenk 14 die
zweite Auslegerhälfte 13 angelenkt.
Der Ausleger 3 wird in seiner Querlage gehalten durch
ein Zugglied (Zugseil) 15, welches am Ausleger 3 in der
Höhe des Drehgelenks 14 angebracht ist, von Streben 16
und 17 abgestützt wird und am hinteren Ende der Platt
form 5 festgemacht ist.
An der oberen Spitze des oberen Elements 9 des Turms
befindet sich ein Hebelkörper 18, an den ein Ende einer
Stange 19 angelenkt ist. Die Stange 19 steht mit ihrem
anderen Ende in Verbindung mit einer an der Ausleger
hälfte 12 angelenkten Stange 20 und mit einer Stange 21.
Die Stange 21 ihrerseits ist mit ihrem Ende an eine
Teleskopstange 22 angelenkt, die drehbar an der Ausle
gerhälfte 12 angebracht ist. Die Stange 21 ist außerdem
an eine starre Stange 23 angelenkt, die ihrerseits an
die Auslegerhälfte 13 angelenkt ist.
Der Turm besitzt außerdem eine Hub- oder Schiebevor
richtung 24, bei der es sich zweckmäßigerweise um einen
Hydraulikzylinder handelt (es kann sich auch um irgend
ein anderes Gerät für diesen Zweck handeln). Die Hub
vorrichtung greift an den Enden zweier Stangen 25 und 26
an, die mit ihrem anderen Ende an dem unteren Element
7 bzw. an dem oberen Element 9 des Turms in der Nähe
des Drehgelenks 8 in Verbindung stehen.
Die aufeinanderfolgenden Bewegungsphasen beim Aufspan
nen des Krans durch Betätigung der Hubvorrichtung 24
oder eines ähnlichen Organs sind in den Fig. 2, 3 und
4 dargestellt.
In Fig. 2 ist der Kran in seiner trans
portfähigen, vollständig zusammengeklappten Lage darge
stellt. Das Aufspannen oder Aufrichten des Krans er
folgt mit Hilfe der Hubvorrichtung 24, welche auf die
Stangen 25 und 26 einwirkt, die ihrerseits die Elemente
7 und 9 des Turms miteinander in Ausrichtung bringen.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, fahren während der Ausdeh
nung der Hubvorrichtung 24 die Zugglieder 25 auch die
Auslegerhälfte 12 aus, indem diese (in der Fig. im
Gegen-Uhrzeigersinn) bezüglich des oberen Elements 9
des Turms gedreht wird. Als Folge davon verschieben
sich die Stangen 19, 21 in Bezug auf die Auslegerhälfte
12, so daß das Ende der Stange 21 gegen die Stangen 22
und 23 drückt und dadurch das Sich-Öffnen der Ausleger
hälfte 13 veranlaßt.
In Fig. 3 ist eine Aufspann-Phase des Krans dargestellt,
während der der Schwerpunkt der Auslegerhälfte 13 sich
auf der linken Seite des Drehgelenks 14 befindet. In
diesem Zustand stehen die Stangen 19, 21, 22, 23 unter
Druckbeanspruchung. Insbesondere wird die Stange 22 zu
sammengedrückt, so daß sie ihre bevorzugte kleinste
Länge anzunehmen trachtet, während die gesamte Kon
struktion stabil gehalten wird.
In Fig. 4 ist eine anschließende Phase beim Aufspannen
des Krans dargestellt. In dieser Phase befindet sich der
Schwerpunkt der Auslegerhälfte 13 auf der rechten Seite
bezüglich des Drehgelenks 14. Die Stangen 19, 21 und 23
werden auf Zug und die Stange 22 auf Druck beansprucht.
Dabei bleibt die Teleskopstange 22 zusammengepreßt auf
ihre kleinste Länge, und die Auslegerhälfte 13 nimmt
daher eine stabile Lage ein.
Die Länge der Steuerstangen zum Aufklappen des Auslegers
ist derart bemessen, daß der Zustand, in welchem die
Stangen 21 und 23 miteinander ausgerichtet sind, d.h.
eine Linie bilden, sofort eintritt, nachdem der Schwer
punkt der Auslegerhälfte 13 bezüglich des Drehgelenks
14 auf die rechte Seite gelangt ist, wie es in Fig. 4
durch die strichpunktierte Linie angedeutet ist. Dieser
Zustand der Aufklapp-Phase der Auslegerhälfte mit unter
Zug stehender Stange 22 beschränkt sich, wenn man die
Auswirkungen des Eigengewichts und möglicher elastischer
Elemente in der oder an der Stange 22 vernachlässigt,
auf den Bereich zwischen dem Moment, in welchem der
Schwerpunkt der Auslegerhälfte 13 über das Drehgelenk
14 gelangt, und dem Moment, im welchem die Stangen
21 und 23 miteinander fluchten. Dieser zeitliche Be
reich ist auf ein Minimum reduziert.
Dies geschieht dadurch, daß die Bedingung, unter der
der Vorzeichenwechsel der auf die Stange 22 einwir
kenden Belastung stattfindet, also ein Übergang von
Druck auf Zug erfolgt, dem Übergang der
Auslegerhälfte 13 aus dem durch die Ausklapp-Stangen
hervorgerufenen Bewegungszustand mit Schwerpunkt auf
der linken Seite bezüglich des Drehgelenks 14 in den durch das Eigengewicht bedingten Bewegungs
zustand entspricht, der zu einem Belastungs-Vorzeichenwechsel
an den Stangen 21 und 23 führt und unmittelbar an
schließt an den Ausrichtungs-Zustand der Stangen 21
und 23, bevor diese Stangen miteinander einen Winkel
im entgegengesetzten Sinn wie vorher bilden. Letzteres
hat zur Folge, daß die auf die Stange 22 einwirkende
Druck- oder Kompressionskraft im Anschluß an den
Ausrichtungs-Zustand der Stangen 21 und 23 wiederhergestellt wird.
Um diese Zustände näher zu erläutern, sei auf Fig. 5
Bezug genommen. Die Auslegerhälfte 13 dreht sich beim
Aufrichten des Krans im Uhrzeigersinn bezüglich der
Auslegerhälfte 12. Während der Drehbewegungs-Phase
der Auslegerhälfte 13, die zwischen dem Moment liegt,
in welchem sich der Schwerpunkt vertikal über dem
Drehgelenk 14 befindet (dieser Zustand geht der in
Fig. 5 dargestellten Situation unmittelbar voraus)
und dem Moment, in dem die Stangen 21 und 23 mitein
ander fluchten (auf einer Linie liegen) (dieser Zu
stand folgt der in Fig. 5 dargestellten Situation),
werden die Stangen 21 und 23 unter Zugspannung ge
setzt, und zwar durch das bezüglich der Drehachse 14
wirkende Moment auf Grund des Eigengewichts der Aus
legerhälfte 13.
In dieser Situation trachten die Stangen 21 und 23
danach, miteinander auf einer Linie zu liegen, er
möglichen mithin eine freie Drehbewegung der Ausle
gerhälfte 13, während die Stange 22 verlängert wird.
Dieser unbeherrschten Bewegung, die unter Umständen
zu Schwingbewegungen der gesamten Konstruktion füh
ren könnte, wird entgegengewirkt durch das Eigenge
wicht der Stangen 21 und 23, die danach trachten,
die Teleskopstange 22 auf möglichst kleiner Länge zu
halten. Die Teleskopstange 22 kann außerdem mit
einem Hilfsmittel in Form einer Zugfeder 27 ausge
stattet sein.
In jedem Fall wird mit Hilfe der beschriebenen Kon
struktion die Phase der freien Bewegung der Ausleger
hälfte 13 des Auslegers 3 auf eine sehr kurze Dauer
beschränkt, die außerdem im Bereich des Gleichge
wichtszustands gelegen ist. Deshalb sind die Kräfte
und die Momente, die in dieser Phase der freien Be
wegung der Auslegerhälfte 13 erzeugt werden, in
ihrer Gesamtheit in hohem Maße beschränkt und wirken
nur in einem sehr reduzierten Bereich, so daß ledig
lich sehr kleine Beschleunigungen entstehen, deren
Auswirkungen auf die Konstruktion vernachlässigbar
sind.
Die Dimensionierung der Konstruktion wird so gewählt,
daß das Eigengewicht der Stange 21 und möglicherwei
se der Zugfeder 27, die in den Fig. 5 und 6 darge
stellt ist, insgesamt einen Druckzustand für die
Stange 22 aufrechterhält, wodurch die Stabilität des
Gleichgewichts der Auslegerhälfte 13 gewährleistet
ist, und zwar sowohl während der Aufricht-Bewegungen
des Krans als auch während der Bewegungen beim Zu
sammenklappen des Krans.
Die kleinste Länge der Teleskopstange 22 ist derart
gewählt, daß sie etwas unterhalb der Entfernung liegt,
welche der Verbindungspunkt zwischen den Stangen 22
und 23 bezüglich des Anlenkpunkts 28 der Stange 22
an der Auslegerhälfte 12 hat, wenn die voll
ständige Ausrichtung zwischen den Auslegerhälften 12
und 13 erfolgt, bevor der Ausleger 3 seine horizontale
Lage einnimmt und sich deshalb die Stange 22 dazu ein
kurzes Stück ausdehnen muß.
Eine solche Ausgestaltung der Stange 22 ist
erforderlich, damit auf die Stangen des Ausklapp-
Systems des Auslegers keine Verformungskräfte über
tragen werden, denen die tragenden Teile des Krans
durch angehobene Lasten ausgesetzt sind.
Wie Fig. 7 verdeutlicht, muß sich als Folge der Durch
biegung des Auslegers 3 auf Grund angehobener Lasten,
in der Zeichnung duch eine strichpunktierte Linie
mit dem Bezugszeichen 3′ dargestellt, die Länge der
Stange 22 durch Verkürzung verändern, weil die Stan
gen 19, 21, 22 und 23 nicht zur Aufnahme eines Teils
der Last vorgesehen und dementsprechend nicht so
dimensioniert sind. Aus diesem Grund ist die kleinste
Länge der Teleskopstange 22 derart gewählt, daß sie
einem verformten Zustand des Auslegers in Bezug auf
eine die maximale Nenn-Last übersteigende Last ent
spricht. Deshalb ist in der horizontalen Lage des
Auslegers, in der Zeichnung durch ausgezogene Linien
und das Bezugszeichen 3 dargestellt, die Stange 22
teilweise ausgefahren, während die elastische Ver
formung des Auslegers unter Einwirkung einer Last
aufgenommen wird, ohne daß die Stange 22 den am meisten
zusammengezogenen Zustand einnimmt.
Die teleskopförmige Ausbildung der Stange 22 erlaubt
außerdem, den Ausleger des Krans im gestreckten Zu
stand in eine hochgezogene, geneigte Position zu
bringen, in dem die Länge des Zugglieds 15 verändert
wird, wie es in Fig. 1 und in Fig. 3 durch strichpunk
tierte Linien und das Bezugszeichen 3′′ angedeutet ist.
Dabei nimmt die Stange 22 gegenüber dem Horizontal-
Zustand des Auslegers den am weitesten auseinanderge
zogenen Zustand ein, um dadurch einen vergrößerten
Hub zu erreichen, während gleichzeitig der Schlitten
4 eine Rollbahn besitzt, die sich über die gesamte
Länge des Auslegers 3 erstreckt.
Der Aufbau der Teleskopstange 22 ist in den Fig. 5
und 6 im einzelnen dargestellt. Bei dieser Ausführungs
form der Teleskopstange 22, die in der Zeichnung teil
weise geschnitten dargestellt ist, ist ein inneres
Rohrelement 29 an das Drehgelenk 28 der äußeren Aus
legerhälfte 12 angelenkt, während ein äußeres Rohrele
ment
30 über ein Drehgelenk 31 an die Enden der Stan
gen 21 und 23 angelenkt ist.
Im Inneren des Rohrelements 29 befindet sich eine
Zugfeder 27, die die Wirkung hat, die Stange 22 in
geschlossenem Zustand zu halten, um sicherzustellen,
daß während des Zusammenklappens des Auslegers durch
das Zusammenwirken der Stangen die Teleskopstange 22
stets zusammengedrückt wird.
Das Vorhandensein der Stangen 19 und 20 hat den Zweck,
die Stange 21 mit verkürzter Länge für mögliche freie
Durchbiegungen ausbilden zu können. Für den Fall, daß
die Dimensionierung der Stange 21 dies zuläßt, kann
diese auch an den Hebelkörper 18 angelenkt werden,
so daß die Stangen 19 und 20 überflüssig werden.
Claims (5)
1. Gelenkkran mit sich automatisch aufrichtendem Turm
und entfaltendem Ausleger, bei dem an einer ballasttragenden
Plattform (5) ein Gelenkturm (2) angelenkt ist, an dessen
Spitze mittels an der Plattform befestigter Aufhänge-Zugglieder
(15) freitragend der Ausleger (3) angebracht ist, der
eine Lasttragvorrichtung (4) hält, der Turm (2) aus zweigelenkig
miteinander verbundenen, ausrichtbaren und mittels einer
Hubvorrichtung (24) verspannbaren Elementen besteht, der Ausleger
(3) aus einem Paar von Auslegerhälften (12, 13) besteht,
die gelenkig verbunden und ausstreckbar sind sowie durch Betätigung
der Hubvorrichtung (24) und ihrer Aufhänge-Zugglieder
(15) in eine etwa quer zu dem Turm verlaufende Lage bringbar
sind, wobei die Aufhänge-Zugglieder an der ersten Auslegerhälfte
(12) des Auslegers an einer Stelle in der Nähe des Drehgelenks
(14) der Auslegerhälften (12, 13) angebracht sind und
ein Streck-Betätigungselement (21) für den Ausleger einen an
der Turmspitze angeordneten Hebelkörper (18) mit einem Ausstreckmechanismus
für die Auslegerhälften (12, 13) verbindet,
welcher bei Drehung der ersten Auslegerhälfte (12) in Bezug
auf die Turmspitze die Auslegerhälften in eine fluchtende Lage
bringt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausstreckmechanismus ein Paar Öffnungsstangen (22, 23)
aufweist, die nach oben gerichtet sind, deren obere Enden gelenkig
miteinander und deren untere Enden gelenkig mit einander
benacbarten Enden der Auslegerhälften (12, 13) verbunden
sind, und daß das Streck-Betätigungselement (21) eine Druckstange
ist, die den Hebelkörper (18) mit den oberen Enden der
Öffnungsstangen (22, 23) koppelt.
2. Kran nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die an die erste Auslegerhälfte (12) angelenkte Öffnungsstange
(22) teleskopisch ausgebildet ist und durch einen Anschlag
eine definierte Minimal-Länge aufweist.
3. Kran nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß elastische Mittel (27) vorgesehen sind, die die teleskopisch
ausgebildete Öffnungsstange (22) während des Ausklappens der
zweiten Auslegerhälfte (13) im zusammengefahrenen Zustand halten.
4. Kran nach Anspruch 2 und 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die kürzeste Länge der teleskopischen Öffnungsstange (22)
kleiner ist als diejenige Länge, die die teleskopische Öffnungsstange
(22) einnimmt, wenn der Ausleger (3) bei gestreckten Auslegerhälften
(12, 13) keine Lasten trägt.
5. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zustand der Ausrichtung zwischen der an die zweite Auslegerhälfte
(13) gekoppelten Öffnungsstange (23) und der Druckstange
(21) sich beim Ausklappen des Auslegers (3) einstellt, wenn, oder
unmittelbar nachdem der Schwerpunkt der zweiten Auslegerhälfte
sich oberhalb des Drehgelenks (14) zwischen den Auslegerhälften
(12, 13) befindet.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE3633582C2 true DE3633582C2 (de) | 1989-06-01 |
Family
ID=11194774
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE3433117C2 (de) * | 1984-09-08 | 1995-11-16 | Noell Serv & Maschtechn Gmbh | Turmkran mit dreiteiligem Ausleger |
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1985
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1986
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