DE3634331A1 - Vorrichtung zum aufwickeln eines magnetbandes auf eine kassette - Google Patents

Vorrichtung zum aufwickeln eines magnetbandes auf eine kassette

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DE3634331A1
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Toyohide Kubo
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    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B23/00Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
    • G11B23/02Containers; Storing means both adapted to cooperate with the recording or reproducing means
    • G11B23/113Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of magazines or cassettes, e.g. initial loading into container

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufwickeln eines Magnetbandes auf eine Kassette, wobei das zugehörige Kassettengehäuse mit Schutztafeln versehen ist. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zum Herausziehen des Vorlaufbandes aus einem Kassettengehäuse, zum Verbinden des Magnetbandes zwischen dem Vorlaufband und zum Aufwickeln des Bandes auf eine innerhalb des Kassettengehäuses befindliche Nabe.
In den vergangenen Jahren bestand ein Trend zu einem Magnetband höherer Aufzeichnungsdichte. Als Ergebnis verstärkte sich die Empfindlichkeit der Bandoberfläche gegenüber Fremdkörperbeaufschlagung. Fremdkörper auf der Oberfläche eines Magnetbandes, wie es zur Speicherung von Daten in Computern verwendet wird, führen zu Aufzeichnungsfehlern. Fremdkörper auf der Oberfläche eines Videobandes sind eine Störungsquelle und ein Grund für eine schlechte Bildqualität. Fremdkörper auf der Oberfläche eines Audiomagnetbandes, aufgezeichnet durch PCM etc. sind Ausgangspunkt für auftretende Geräusche.
Es bestehen zwei Grundherstellungsverfahren für Kassetten mit einem magnetischen Aufzeichnungsband. Das erste Verfahren beinhaltet das Beladen von Kassettengehäusen mit Spulennaben, die ausserhalb des Gehäuses mit Magnetband bewickelt wurden. Dieses Verfahren erfordert einen sehr grossen und komplizierten Apparat. Allerdings ist die Wickelzeit kurz und die Produktionsrate hoch. Dieses Verfahren eignet sich für Anlagen grosser Produktionsmengen.
Bei dem zweiten Verfahren werden Kassetten mit Spulennaben vorbereitet, die mit einer Länge eines Vorlaufbandes versehen sind. Das Vorlaufband wird aus dem Kassettengehäuse herausgezogen und das Magnetband mit dem Vorlaufband verbunden. Die Nabe wird dann gedreht, um das Magnetband in das Kassettengehäuse zu wickeln. Dieses Verfahren kann durch eine einfache Vorrichtung vorgenommen werden. Da das Magnetband nach dem Wickeln direkt in das Kassettengehäuse gelangt, kann das Ausmass der Staubansammlung und das Anhaften von Fremdkörpern auf der Bandoberfläche reduziert werden.
Die vorliegende Erfindung stellt sich zur Aufgabe, eine verbesserte Vorrichtung für das genannte zweite Verfahren zu schaffen, welche insbesondere zu entwickeln ist für das Reduzieren der Staubbeaufschlagung auf die Oberfläche des Magnetbandes.
Eine Vorrichtung, die ein Vorlaufband aus einem Kassettengehäuse herauszieht und mit einem Magnetband verbindet und dann das Magnetband in das Gehäuse wickelt, wurde bereits entwickelt (japanische Patentveröffentlichung 45203/1977). Bei dieser Vorrichtung, wie sie in Fig. 9 dargestellt ist, wird das Vorlaufband (92) aus dem Kassettengehäuse (91) herausgezogen und an einem ersten Bandhalter (93) und einem zweiten Bandhalter (94) angebracht. Das Vorlaufband (92) wird zwischen dem ersten und zweiten Bandhalter geschnitten, und der dritte Bandhalter (95), der sich als Einheit mit dem zweiten Bandhalter (94) bewegt, hält das Magnetband (96) und wird in die Nähe des ersten Bandhalters (93) bewegt. Das Magnetband (96) wird mit dem Ende des Vorlaufbandes (92) verbunden und das Band vom ersten Bandhalter (93) und dritten Bandhalter (95) gelöst. Danach wird die Nabe innerhalb des Kassettengehäuses gedreht, um das Band aufzuwickeln. Nachdem eine bestimmte Menge an Magnetband (96) aufgewickelt worden ist, wird es erneut am ersten Bandhalter (93) und dritten Bandhalter (95) angebracht, um dazwischen geschnitten zu werden. Der zweite Bandhalter (94) und der dritte Bandhalter (95) werden dann so bewegt, dass der zweite Bandhalter (94) sich direkt neben dem ersten Bandhalter (93) befindet, so dass das Ende des Magnetbandes (96) mit dem zuvor geschnittenen Ende des Vorlaufbandes (92) verbunden wird. Das verbleibende, herausgezogene Band wird dann in das Kassettengehäuse gewickelt.
In Ergänzung hierzu wurde bereits eine Vorrichtung mit einem anderen System der Magnetbandanbringung am abgetrennten Vorlaufband entwickelt (japanische Patentveröffentlichung 30444/1974). Bei dieser Vorrichtung wird ebenso ein Vorlaufband aus dem Kassettengehäuse herausgezogen und das Vorlaufband geschnitten und dann das Magnetband mit einem Ende desselben verbunden. Nachdem das Magnetband in das Kassettengehäuse gewickelt worden ist, wird es geschnitten und mit dem anderen Ende des Vorlaufbandes verbunden.
Diese bekannten Modelle haben den Nachteil, dass, da die Bandschneid- und -schweissmechanismen relativ weit weg vom Kassettengehäuse sich befinden, eine beträchtliche Länge an Vorlaufband aus dem Gehäuse herausgezogen werden muss. Daher können sich Staub und andere Fremdpartikel leicht am Vorlaufband und am Magnetband während des Schneidens und Schweissens sammeln.
Die Aufzeichnungs- und Wiedergabequalität eines hochqualitativen Magnetbandes hängt kritisch von der Kleinhaltung der Staub- oder Fremdkörperansammlung an der Bandoberfläche ab. Insbesondere Staubpartikel haften leicht an Vorlaufbändern, die aus Polyester oder anderem synthetischen Harz bestehen, wenn dieses Material aus dem Kassettengehäuse herausgezogen wird. Da der synthetische Harzfilm, wie Polyesterfilm, ein guter Isolator ist und dessen Oberfläche leicht geladen wird, zieht die elektrostatische Aufladung Fremdpartikel an. Da Mangetpartikel, wie Eisenoxid und reines Eisen, auf der Oberfläche des Magnetbandes aufgebracht sind, ist es leitfähiger als das Vorlaufband. Folglich ist es weniger empfänglich für die statische Aufladung und das Aufnehmen von Staub als das Vorlaufband. Es besteht keine Degradierung der Aufzeichnungs- und Wiedergabequalität, solange Staub und Fremdpartikel auf der Oberfläche des Vorlaufbandes nicht auf das Magnetband übertragen werden. Jedoch gelangen die auf das Vorlaufband aufgebrachten Fremdpartikel auf die Oberfläche der Kassettenteile, wie die Führungsrolle, und werden dann auf das Magnetband übertragen. Daher ist es für hochdichte Magnetaufzeichnungsbänder von besonderer Bedeutung, das Anhaften von Staub und Fremdkörpern am Vorlaufband klein zu halten.
Wenn das Band in die Kassette gewickelt worden ist, gelangt fast kein Staub mehr auf die Bandinnenseite. Jedoch wird das Band zwischen den Spulen, welches zur Aussenseite der Kassette weist, leicht verschmutzt. Daher verhindern Kassettengehäuse, die mit Schutztafeln versehen sind, die über das freiliegende Band geöffnet und geschlossen werden können, ein Ansammeln von Staub und anderer Verschmutzung während des Nichtgebrauchs.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Vorrichtung zum Aufwickeln eines Magnetbandes in eine Kassette,
Fig. 2 eine Schrägansicht mit der Darstellung der Bewegung der Haltemittel im Zusammenhang mit der Vorrichtung der Fig. 1,
Fig. 3 eine weitere Schrägansicht mit der Darstellung der Schneid- und Spleissmittel,
Fig. 4 eine Vorderansicht einer Magnetbandwickelvorrichtung, die ein praktisches Beispiel der Erfindung darstellt,
Fig. 5 eine Seitenansicht mit der Darstellung der Anordnung zum schnellen Hin- und Herfahren des zweiten und dritten Bandhalters,
Fig. 6 eine weggeschnitten dargestellte Seitenansicht des vorderen Hohlraumes des Kassettengehäuses,
Fig. 7 eine Vorderansicht mit der Darstellung der Bandhalterbewegung im Zusammenhang mit einem anderen praktischen Ausführungsbeispiel,
Fig. 8 eine Seitenansicht mit der Darstellung der Vor- und Zurückbewegung des Schneiders, und
Fig. 9 eine Vorderansicht eines besonderen Beispiels einer bisher verwendeten Vorrichtung zum Aufwickeln eines Magnetbandes.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung zum Bewickeln von Kassetten mit einem Magnetband umfasst Haltemittel (12, 13) zum Halten eines Endes eines Magnetbandes (6) sowie eines aus einem Kassettengehäuse (1) abgewickelten Vorlaufbandes (2), Schneidmittel (7), die das Vorlaufband (2) und das von den Haltemitteln gehaltene Magnetband (6) schneiden, Spleissmittel (8), die das Vorlaufband (2) und das Magnetband (6) durch ein aufgebrachtes Spleissband verbinden, und nicht dargestellte Wickelmittel, die sich auf den Naben (24) innerhalb des Kassettengehäuses drehen, um das Magnetband (6) aufzuwickeln.
Die Positioniermittel des Kassettengehäuses (1) wurden bereits bei früheren Modellen verwendet. Jede Anordnung, die das Kassettengehäuse in eine feste Position bringen und die Beobachtungstafel öffnen kann, kann hier verwendet werden. Beispielsweise kann eine Anordnung mit Klauen (9) verwendet werden, die an beiden Seiten des Kassettengehäuses angeordnet sind, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Die Klauen (9) üben einen Druck aus, um das Kassettengehäuse durch Federn oder andere flexible Mittel oder durch einen Druckzylinder zu greifen.
Der Öffnungsapparat für die Schutztafel des Kassettengehäuses (1) ist ebenso als herkömmliche Vorrichtung anzusehen, die auch bei früheren Modellen schon verwendet worden ist.
Beispielsweise handelt es sich dabei um einen Apparat, der die Verriegelung der Schutztafel löst und die Schutztafel mit einem Arm oder einem ähnlichen Konstruktionselement öffnet.
Die Haltemittel umfassen: Zwei Bandausziehrollen (10), die das Vorlaufband (2) von der Kassette abziehen; einen ersten (11), zweiten (12) und dritten (13) Bandhalter, die die Rückseite des Vorlaufbandes (2) und das Magnetband (6) erfassen; und zwei Druckzylinder (14, 15), die den zweiten (12) und dritten (13) Bandhalter bewegen.
Die Bandabzugsrollen (10) ziehen das Vorlaufband (2) vom Kassettengehäuse ab und führen es zu Anbringflächen des ersten (11) und zweiten (12) Bandhalters. Die beiden Bandabzugsrollen (10) sind an zwei Bandabzugsarmen (16) befestigt, und zwar auf eine solche Weise, dass zwei Drehfreiheitsgrade vorliegen. Die Bandabzugsrollen (10) werden von den Bandabzugsarmen (16) von der Stelle der unterbrochenen Linie in Fig. 4 zu den Stellen bewegt, die mit ausgezogenen Linien gekennzeichnet sind, wodurch das Vorlaufband (2) vom Kassettengehäuse (1) abgewickelt wird.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 2 sind die Bandabzugsarme (16) hinter dem Kassettengehäuse (1) angebracht und schwingen frei durch die Vertikalebene. Ein Ende jedes Bandabzugsarmes (16) ist im rechten Winkel an einer Bandabzugsrolle (10) angebracht, während das andere Ende über eine Stange mit einem Druckzylinder verbunden ist. Es sind zwei Druckzylinder (33, 34) vorgesehen, die die beiden Bandabzugsarme (16) aktivieren.
Obwohl dies nicht dargestellt ist, sind Sauglöcher an den oberen Anbringflächen des ersten (11), des zweiten (12) und des dritten (13) Bandhalters vorgesehen, und zwar zum Halten des Vorlaufbandes (2) und des Magnetbandes (6) am bestimmten Ort. Diese Sauglöcher sind mit einem Vakuumsystem verbunden.
Anstatt einer Saugwirkung für das Anbringen des Bandes an den Bandhaltern (11, 12, 13) kann auch statische Elektrizität verwendet werden.
Der erste Bandhalter (11) ist an einem stationären Rahmen befestigt, während der zweite und dritte Bandhalter mit den Druckzylindern (14, 15) verbunden sind und durch diese bewegt werden.
Das Vorlaufband (2) wird vom Kassettengehäuse (1) abgezogen und am zweiten Bandhalter (12) angebracht. Entsprechend der Darstellung in Fig. 1 und 2 wird der zweite Bandhalter (12) in eine Bereitschaftsstellung innerhalb des vorderen Hohlraumes des Kassettengehäuses gebracht, während der Wickelvorgang des Magnetbandes (6) durchgeführt wird.
Der dritte Bandhalter (13) erfasst lediglich das Magnetband (6). Es wird in die in Fig. 2 dargestellte Stellung bewegt (die Stellung der unterbrochenen Linie in Fig. 1) und zwar für das Spleissen mit dem Vorlaufband (2) und für das Aufwickeln in das Kassettengehäuse (1). Dann folgt eine Bewegung in die Position der ausgezogenen Linie gemäss Fig. 1, während das Vorlaufband geschnitten wird.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 2 und 4 sind der zweite Bandhalter (12) und der dritte Bandhalter (13) an den Enden von Stangen befestigt, die mit den Druckzylindern (14, 15) verbunden sind. Entsprechend der Darstellung in Fig. 2 und 5 sind der zweite Bandhalter (12) und der dritte Bandhalter (13) so positioniert, dass sie das Band in derselben Vertikalebene halten. Jedoch befindet sich die Druckzylinderstange für den zweiten Bandhalter (12) hinter der für den dritten Bandhalter (13), um eine unabhängige Bewegung zu gestatten.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 6, ist der Bereich um das Band durch das Kassettengehäuse (1) und die Schutztafel abgedeckt, während der erste und zweite Bandhalter (11, 12) das ungeschnittene Vorlaufband (2) halten, wodurch ein Schutz gegenüber Staub und Fremdkörpern erfolgt. Aus diesem Grund werden der erste und zweite Bandhalter (11, 12) in dieser Stufe nächst der Schutztafel des Kassettengehäuses angeordnet.
In diesem Gehäuse ist das ausgezogene Vorlaufband (2) vom ersten und zweiten Bandhalter (11, 12), der Schutztafel und dem Kassettengehäuse (1) umgeben, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist. Es besteht jedoch ein Spalt (D) zwischen der Schutztafel und den Bandhalteranbringflächen. Die Breite des Spaltes (D) beträgt beispielsweise 30 mm oder weniger, höchst wünschenswert 25 mm oder weniger und auf ideale Weise 10 mm oder weniger.
Während des Wickelvorganges des Magnetbandes (6) in das Kassettengehäuse (1) wird der zweite Bandhalter (12) aus dem Weg des Magnetbandes (6) bewegt, befindet sich jedoch in einer Bereitschaftsstellung derart, dass das Vorlaufband (2) nicht zur Aussenseite des Kassettengehäuses (1) für eine längere Zeitperiode freiliegt. Daher ist die Bereitschaftsstellung des zweiten Bandhalters (12) so, dass dessen Anbringfläche sich beispielsweise 40 mm oder weniger und höchst wünschenswert 35 mm oder weniger von der Schutztafel entfernt befindet.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 1 und 2 liegt die ideale Bereitschaftsstellung für den zweiten Bandhalter (12) innerhalb des vorderen Hohlraumes des Kassettengehäuses. In diesem Fall ist das Vorlaufband (2) vom Bandhalter und dem Kassettengehäuse (1) umgeben.
Der zweite Bandhalter (12′), wie er in Fig. 7 dargestellt ist, ist am Ende eines Dreharmes (17) befestigt, der den Bandhalter (12′) aus einer Stellung neben dem ersten Bandhalter (11′) in eine Richtung weg vom Kassettengehäuse verschwenkt. Der Dreharm (17) wird durch einen Druckzylinder (18) aktiviert und ist hinter dem Kassettengehäuse (1) angebracht, um einen Störeingriff mit der Kassette zu verhindern.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 3, 4 und 8 umfassen die Schneidemittel (7) ein Messer (19), einen beweglichen Rahmen (20), der das Messer (19) zum Durchtrennen des Bandes manipuliert, und unter Bezugnahme auf die Richtung in der Fig. 4, einen Druckzylinder (21), der den Rahmen (20) vor- und zurückbewegt, einen Druckzylinder (22), der den Rahmen (20) nach links und nach rechts bewegt, und einen Druckzylinder (23), der den Rahmen (20) nach oben und nach unten bewegt.
Gemäss der Darstellung in Fig. 4 und 8 ist der bewegliche Rahmen (20) am Ende der Stossstange für den Vor- und Zurück-Druckzylinder (21) befestigt. Der Vor- und Zurück-Zylinder (21) ist an der Stossstange des Links- und nach Rechts-Druckzylinders (22) befestigt, welcher seinerseits an der Stossstange des Auf- und Nach-unten-Druckzylinders (23) befestigt ist. Der Auf- und Nach-unten-Druckzylinder ist am stationären Rahmen der Vorrichtung befestigt.
Der bewegliche Rahmen (20) ist parallel zu Führungsstangen (25, 26, 27) nach vorne und nach hinten, nach rechts und nach links, sowie nach oben und nach unten führbar.
Entsprechend Fig. 3 wird das Band durch das Messer (19) wie folgt geschnitten.
  • a) Das Messer (19), das sich ursprünglich hinter dem Band befindet, wird in die Schneidstellung in der Mitte des Bandes nach rechts bewegt. Der bewegliche Rahmen befindet sich während dieses Vorganges in der angehobenen Stellung.
  • b) Danach wird während der angehobenen Stellung des Messers (19) dieses an eine Stelle an der Oberseite des Bandes (2) oder (6) nach vorne bewegt.
  • c) Das Messer (19) wird für das Schneiden zur Oberfläche des Bandes abgesenkt.
  • d) Das Messer (19) wird zum Durchtrennen des Bandes (2) oder (6) zurückgezogen.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 3 und 4 umfassen die Spleissmittel einen Druckblock (29), drei nicht dargestellte Druckzylinder zum Bewegen des Druckblockes (29) nach vorne und nach hinten, nach links und nach rechts, sowie nach oben und nach unten, und ein Spleissbandzuführsystem zum Ablegen des Spleissbandes (28) zur Bodenfläche des Druckblockes (29). Der Druckblock (29) hält das Spleissband (28) und drückt dieses auf die Oberseite des Vorlaufbandes (2) und das Magnetband (6), um den Spleissvorgang zu vollziehen.
Der Druckblock (29) ist auf dieselbe Art und Weise aufgebaut wie der bewegliche Rahmen (20), und zwar mit drei Sätzen von Druckzylindern und Führungsstangen. Mit an der Unterseite angebrachtem Spleissband (28) verbindet der Druckblock (29) die Bänder (2, 6) wie folgt miteinander.
  • a) Während der angehobenen Stellung wird der Druckblock (29) nach links bewegt, um mit der Spleisslinie zu fluchten.
  • b) In der noch angehobenen Stellung wird der Druckblock (29) in eine Stellung auf der Oberseite des Bandes nach vorne bewegt.
  • c) Der Druckblock (29) wird zum Spleissen abgesenkt und das Spleissband (28) wird auf das Vorlaufband (2) und das Magnetband (6) gedrückt, um diese miteinander zu verbinden.
  • d) Der Druckblock (29) wird angehoben.
  • e) Der Druckblock (29) wird vom Band weg nach hinten bewegt.
  • f) Der Druckblock (29) wird nach rechts bewegt und kehrt in die Bereitschaftsstellung zurück.
Für jeden Spleissvorgang werden die Schritte (a) bis (f) wiederholt, um so das Vorlaufband (2) und das Magnetband (6) durch Aufbringen des klebenden Spleissbandes auf dessen Oberseiten miteinander zu verbinden.
Das Spleissbandversorgungssystem, das eine bestimmte Länge eines Spleissbandes (28) auf die Unterseite des Druckblockes (29) ablegt, umfasst einen schnell hin- und hergehenden Block (30), der das Spleissband (28) von einer Spule abzieht, einen Zwischenblock (31), der sich zwischen dem Block (30) und dem Druckblock (29) befindet und an der Unterseite des Endes des Spleissbandes (28) angebracht wird, und ein Messer (32), das das Spleissband (28) an der Oberfläche des Druckblockes schneidet, die auf den schnell hin- und hergehenden Block (31) gerichtet ist.
Die Bodenanbringflächen des schnell hin- und hergehenden Blockes (30), der Zwischenblock (31) und der Druckblock (29) sind in der Bereitschaftsstellung alle in einer Ebene ausgerichtet. Obwohl dies nicht dargestellt ist, so haben die Unterseiten all dieser Blöcke Sauglöcher zum Anbringen des Spleissbandes (28). Diese Sauglöcher sind über Steuerventile mit einem Vakuumsystem verbunden.
Mit dem an seiner Unterseite angebrachten Spleissband (28) wird der schnell hin- und hergehende Block (30) von rechts nach links bewegt und eine feste Länge eines Spleissbandes auf den Zwischenblock (31) und den Druckblock (29) abgegeben. Wenn der schnell hin- und hergehende Block (30) von links nach rechts bewegt wird, wird das Spleissband (28) vom Boden bzw. der Unterseite dieses Blockes gelöst. An diesem Punkt wird das Ende des Spleissbandes (28) an den Unterseiten des Zwischenblockes (31) und des Druckblockes (29) gehalten. Das Messer (32) wird angehoben, um das so erhaltene Spleissband (28) an der Oberfläche des Druckblockes (29) zu schneiden, die auf den Zwischenblock (31) gerichtet ist. Während des Betriebs der Spleissmittel zum Verbinden des Vorlaufbandes (2) und des Magnetbandes (6) wird das Messer (19), welches entweder das Vorlaufband (2) oder das Magnetband (6) durchtrennt, in eine Stellung aus dem Weg des Druckblockes (29) zurückgezogen.
Die Vorrichtung zum Aufwickeln eines Magnetbandes auf Kassetten hat den zuvor beschriebenen Aufbau und wickelt das Magnetband durch das nachfolgend beschriebene Verfahren auf bzw. in die Kassette.
  • 1. Das Kassettengehäuse (1) wird in einer festen Lage angebracht und die Schutztafel bzw. die Schutzwand wird geöffnet.
  • 2. Die Bandabzugsrollen (10) werden innerhalb des ausgezogenen Vorlaufbandes (2) angesetzt und ziehen das Vorlaufband aus dem Kassettengehäuse (1) und bringen es an der Oberseite des ersten Halters (11) und des zweiten Halters (12) an. An diesem Punkt sind der erste Bandhalter (11) und der zweite Bandhalter (12) nebeneinander angeordnet, wobei ihre Anbringflächen in einer Ebene ausgerichtet sind. Der dritte Bandhalter (13) wird in einer Bereitschaftsstellung gehalten, die in Fig. 1 in ausgezogenen Linien dargestellt ist.
  • 3. Das Messer schneidet das Vorlaufband (2) zwischen dem ersten Bandhalter (11) und dem zweiten Bandhalter (12). Während dieses Vorganges wird das Vorlaufband (2) am ersten Bandhalter (11) und am zweiten Bandhalter (12) angebracht gehalten.
  • 4. Der zweite Bandhalter (12) wird vom ersten Bandhalter (11) in eine Bereitschaftsstellung wegbewegt, wenn der dritte Bandhalter (13) neben den ersten Bandhalter (11) bewegt wird, so dass dessen Oberseite in derselben Ebene ausgerichtet ist wie die des ersten Bandhalters (11). In dieser Verfahrensstufe wird das Vorlaufband (2) im am ersten Bandhalter (11) und am zweiten Bandhalter (12) angebrachten Zustand gehalten und das Magnetband (6) wird in einem Zustand gehalten, in dem es am dritten Bandhalter (13) angebracht ist.
  • 5. Das Vorlaufband (2) und das Magnetband (6), gehalten durch den benachbarten und den koplanaren ersten Bandhalter (11) und dritten Bandhalter (13), werden durch die Spleissmittel miteinander verbunden.
  • 6. Dann wird das zusammengespleisste Vorlaufband (2) und Magnetband (6) vom ersten Bandhalter (11) und dritten Bandhalter (13) gelöst und die Kassettennabe (24), an der das Vorlaufband (2) angebracht ist, wird durch die Wickelmittel gedreht, um das angeschlossene Magnetband (6) in das Kassettengehäuse (1) zu wickeln.
  • 7. Nach dem Aufwickeln einer vorbestimmten Länge des Magnetbandes (6) wird die Drehung der Nabe (24) beendet und der erste und dritte Bandhalter (11, 13) werden am Magnetband (6) angebracht.
  • 8. Das Messer (19) trennt das Magnetband (6) zwischen dem ersten Bandhalter (11) und dem dritten Bandhalter (13).
  • 9. Der dritte Bandhalter (13) wird mit dem daran angebrachten Magnetband (6) in seine Bereitschaftsstellung bewegt, die in Fig. 1 in ausgezogenen Linien dargestellt ist, während der zweite Bandhalter (12) aus seiner Bereitschaftsstellung in ausgezogenen Linien in die in unterbrochenen Linien dargestellte Stellung gemäss Fig. 1 neben dem ersten Bandhalter (11) bewegt wird.
  • 10. Das Ende des Magnetbandes (6), gehalten durch den ersten Bandhalter (11), wird mit dem geschnittenen Ende des Vorlaufbandes (2) verbunden, gehalten durch den zweiten Bandhalter (12), was durch die Spleissmittel erfolgt. Bei den Schritten (8), (9) und (10) dieses Verfahrens wird das Band in einem am ersten Bandhalter (11), am zweiten Bandhalter (12) und am dritten Bandhalter (13) angebrachten Zustand gehalten.
  • 11. Das Band wird vom ersten Bandhalter (11) und vom zweiten Bandhalter (12) gelöst und die Abzugsrollen (10) werden die in gestrichelten Linien dargestellte Lage gemäss Fig. 1 bewegt.
  • 12. Die Nabe (24) wird gedreht, um den Durchhang des Bandes im Kassettengehäuse (1) aufzunehmen.
  • 13. Das Kassettengehäuse (1) wird durch ein anderes Gehäuse ersetzt, auf das noch kein Magnetband aufgewickelt ist.
Dieser Vorgang wird wiederholt und aufeinanderfolgend werden Kassettengehäuse mit dem Magnetband bewickelt.
Bei der Vorrichtung der Erfindung, wie sie in Fig. 4 dargestellt ist, wird das Kassettengehäuse vertikal stehend ausgerichtet, so dass der vordere Hohlraum des Kassettengehäuses nach unten gerichtet ist. Das von dem Kassettengehäuse abgezogene Vorlaufband ist dabei vom Kassettengehäuse, der Schutztafel bzw. Schutzwand und den Bandhaltern umgeben, um dadurch das Vorlaufband vor einer Staubbeaufschlagung zu schützen.
Es ist möglich, den Apparat der Fig. 4 umzukehren, so dass der vordere Hohlraum des Kassettengehäuses nach oben gerichtet ist. Die Oberseite des herausgezogenen Vorlaufbandes wird durch die Bandhalter abgedeckt.
Unabhängig von der Ausrichtung des Kassettengehäuses erlaubt die spezifizierte Relativstellung der Bandhalter hinsichtlich des Kassettengehäuses ein Umgeben des herausgezogenen Vorlaufbandes durch das Kassettengehäuse, die Bandhalter und die Schutztafel, wobei das Vorlaufband so gegenüber Fremdkörpern geschützt ist.
Dementsprechend ist die Erfindung nicht auf die Art und Weise begrenzt, auf die das Kassettengehäuse angeordnet ist.
Das in Fig. 6 dargestellte Kassettengehäuse hat einen Doppelboden, so dass die äusserste Tafel frei über den Körper des Kassettengehäuses gleiten kann und die Nabenöffnungen verschliesst, wenn sie vom Bandwickelapparat entfernt wird. Weiterhin erlaubt das Schliessen der Schutztafel ein vollständiges Umgeben des in die Kassette gewickelten Magnetbandes. Diese Art des Kassettengehäuses erlaubt eine extreme Reduzierung der Staubansammlung auf dem Magnetband, nachdem dieses in die Kassette gewickelt worden ist.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 1 wird die Aussenseite des Vorlaufbandes (die in Fig. 1 dargestellte Unterseite), welches Band aus dem Kassettengehäuse herausgezogen durch Positioniermittel am Ort gehalten wird, neben der geöffneten Schutztafel des Kassettengehäuses gehalten, und zwar durch die Haltemittel. Die Haltemittel bestehen aus einem getrennt bewegbaren ersten und zweiten Bandhalter, an dem die Vorlaufband-Aussenseite angebracht ist. Dazwischen befindet sich ein Messer zum Durchtrennen des Bandes. Der zweite Bandhalter, der in Fig. 1 links dargestellt ist, wird in eine neue Stellung bewegt, um das durchschnittene Band zu separieren. Dieser zweite Bandhalter wird nicht weit weg vom vorderen Hohlraum des Kassettengehäuses bewegt, sondern eher in der Nähe der Schutztafel in einer Bereitschaftsstellung gehalten, so dass keine Störung des Spleissvorganges und des Schneidvorganges des Magnetbandes erfolgt.
Der erste und zweite Bandhalter verbleiben in dem an den abgetrennten Enden des Vorlaufbandes angebrachten Zustand. Ein Ende des Magnetbandes, welches durch einen dritten Bandhalter gehalten wird, wird dann zum Ende des Vorlaufbandes bewegt, welches vom ersten Bandhalter gehalten wird. Dann werden das Vorlaufband und das Magnetband durch die Spleissmittel miteinander verbunden. Das miteinander verspleisste Vorlauf- und Magnetband werden von den Bandhaltern gelöst und eine Kassettenspulennabe gedreht und dann das Magnetband in die Kassette gewickelt. Wenn eine bestimmte Länge des Magnetbandes auf die Kassette gewickelt worden ist, wird die Nabendrehung angehalten und das Band wird am ersten und dritten Bandhalter angebracht. Das Messer wird zwischen dem ersten und dritten Bandhalter eingesetzt und das Magnetband geschnitten. Nachdem das Messer vom Bandschneidepunkt zurückgezogen worden ist, wird der dritte Bandhalter abgesenkt, um ein geschnittenes Ende des Magnetbandes aus dem Weg zu bewegen. Dann wird der zweite Bandhalter abgesenkt, um das geschnittene Ende des Vorlaufbandes mit dem anderen geschnittenen Ende des Magnetbandes auszurichten. Das Vorlaufband und das Magnetband werden miteinander verbunden und vom ersten und zweiten Bandhalter gelöst. Für den Fall, dass Abzugsrollen in die Vorlaufbandschlaufe eingesetzt wurden, werden diese Rollen entfernt und die Kassettennabe gedreht, um den Durchhang des Magnet- und Vorlaufbandes in die in unterbrochenen Linien dargestellte Stellung zu wickeln (Fig. 1).
Da der erste und zweite Bandhalter, die das Vorlaufband an dem Kassettengehäuse anbringen und aus diesem herausziehen, in unmittelbarer Nähe der Schutztafel der Kassette angeordnet sind und da ihre Anbringflächen parallel zu einer Ebene angeordnet sind, durch die die Spulennabenachse der Kassette verläuft und so den vorderen Hohlraum der Kassette verschliessen, ist das aus dem Kassettengehäuse herausgezogene Vorlaufband von der Schutztafel, den Bandhaltern und dem Kassettengehäuse umgeben. Weiterhin wird der zweite Bandhalter, der ein geschnittenes Einde des Vorlaufbandes hält, in eine Bereitschaftsstellung ausserhalb des Weges des Magnetbandes bewegt, aber dicht bei der Schutztafel der Kassette. Aus diesen Gründen kann die vorliegende Erfindung im Vergleich mit bisher bekannten Modellen drastisch Schmutz- und Fremdkörperansammlungen am Magnetband reduzieren. Bei den bekannten Modellen verbleibt eine beträchtliche Länge des Vorlaufbandes für eine lange Zeitperiode ausserhalb des Gehäuses.
In anderen Worten bedeutet dies, dass eine extreme Reduzierung der am ausgezogenen Vorlaufband anhaftenden Menge erzielt werden kann und somit eine hochqualitative Magnetaufzeichnung, die fehlerfrei ist. Somit kann eine geräuschfreie Wiedergabe realisiert werden.
Da weiterhin die Menge des aus dem Kassettengehäuse ausgezogenen Vorlaufbandes extrem klein ist, kann die Gesamtmenge des Vorlaufbandes kurz sein und ebenso kann die nicht-aufnehmende Bandlänge an beiden Enden des Magnetbandes kurz gehalten werden.
Da weiterhin das Ausmass an ausgezogenem Vorlaufband klein ist und das Bewegungsausmass der Bandhalter klein ist, kann die Bandhalterbewegung, die Bandausziehzeit und die Enddurchhangwickelzeit reduziert werden. So besteht die Möglichkeit einer verbesserten Produktivität, insbesondere hinsichtlich der Herstellungszeit pro Kassette.

Claims (4)

1. Vorrichtung zum Aufwickeln eines Magnetbandes auf eine Kassette, welche Vorrichtung umfasst.:
  • a) Positioniermittel zum Halten eines Kassettengehäuses, das eine Schutztafel aufweist, die das zwischen den Spulen freiliegende Band abdeckt;
  • b) Bandhaltemittel zum Halten des Vorlaufbandes, welches aus dem Kassettengehäuse herausgezogen ist und welches an beiden Enden mit den Spulennaben der Kassette verbunden ist;
  • c) Schneidemittel zum Schneiden des durch die Bandhaltemittel gehaltenen Vorlaufbandes;
  • d) Spleissmittel zum Verbinden eines Endes des durch die Schneidemittel geschnittenen Vorlaufbandes mit einem Ende des Magnetbandes; und
  • e) Wickelmittel zum Drehen der Kassettennabe zum Aufwickeln des miteinander verbundenen Vorlauf- und Magnetbandes, so dass nach einer bestimmten Aufwickelmenge an Magnetband auf die Nabe das Magnetband durch die Haltemittel gehalten wird, durch die Schneidemittel geschnitten wird und das geschnittene Ende des Magnetbandes mit dem geschnittenen Ende des Vorlaufbandes durch die Spleissmittel miteinander verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, dass
  • f) die Bandhaltemittel einen ersten Bandhalter (11) und einen zweiten Bandhalter (12) umfassen, die getrennt die geschnittenen Enden des Vorlaufbandes (2) halten, und dass die Bandhaltemittel einen dritten Bandhalter (13) umfassen, der das geschnittene Ende des Magnetbandes (6) hält, wodurch der erste und zweite Bandhalter an der Aussenfläche des Vorlaufbandes angreifen, das aus dem Kassettengehäuse (1) herausgezogen ist, so dass deren Anbringflächen neben der offenen Schutztafel des Kassettengehäuses sich befinden;
  • h) die Bandhalteanbringflächen nahezu parallel zu zumindest einer der Nabenachsen der Kassette liegen, so dass die Bandhalter dazu neigen, den vorderen Hohlraum der Kassette zu verschliessen und
  • i) die Enden des geschnittenen Vorlaufbandes durch die Bewegung von zumindest dem ersten oder zweiten Bandhalter in eine solche Lage separiert werden, dass die Anbringflächen beider Bandhalter neben der Schutztafel verbleiben.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Bandhalter, angebracht am geschnittenen Ende des Vorlaufbandes, in eine neue Position angehoben wird, so dass eine Ebene durch das Ende des Vorlaufbandes parallel zur Ebene durch dessen Ursprungslage verbleibt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bandhalter, angebracht an einem geschnittenen Ende des Vorlaufbandes, in einer Bereitschaftsstellung innerhalb des vorderen Hohlraumes des Kassettengehäuses bewegt wird, wo er verbleibt, wenn das Magnetband auf die Kassettennabe gewickelt wird,
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bandhalter, angebracht an einem geschnittenen Ende des Vorlaufbandes, in eine Bereitschaftsstellung in Richtung weg von dem vorderen Hohlraum des Kassettengehäuses bewegt wird, wo er verbleibt, während das Magnetband auf die Kassettennabe gewickelt wird.
DE19863634331 1985-10-09 1986-10-08 Vorrichtung zum aufwickeln eines magnetbandes auf eine kassette Ceased DE3634331A1 (de)

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DE (1) DE3634331A1 (de)

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EP0440160A1 (de) * 1990-01-31 1991-08-07 Otari Inc. Gerät zum Laden von Band in Kassetten
DE4220189A1 (de) * 1991-06-20 1992-12-24 Otari Kk Magnetbandwickelvorrichtung

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JPH0422307B2 (de) 1992-04-16
JPS6284475A (ja) 1987-04-17
KR870004437A (ko) 1987-05-09
KR900002005B1 (ko) 1990-03-31

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