DE363477C - Haengeisolator - Google Patents
HaengeisolatorInfo
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- DE363477C DE363477C DEB99149D DEB0099149D DE363477C DE 363477 C DE363477 C DE 363477C DE B99149 D DEB99149 D DE B99149D DE B0099149 D DEB0099149 D DE B0099149D DE 363477 C DE363477 C DE 363477C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/32—Single insulators consisting of two or more dissimilar insulating bodies
Landscapes
- Insulators (AREA)
Description
Vorliegende Erfindung hat einen Hochspannungsisolator
für elektrische Leitungen zum Gegenstand. Der Isolator besteht in der Hauptsache aus einer in der Mitte befindliehen
Stange aus paraffiniertem Holz oder Hartpapier oder aus irgendeinem geeigneten
isolierenden Stoff, der eine genügend hohe mechanische Festigkeit aufweist. Die Stange
wird von einem Isolierrohr aus Porzellan, Glas, Sandstein, geschmolzenem Quarz, Asphalt oder ähnlichen isolierenden Stoffen
umgeben.
Die mittlere Stange dient dazu, die mechanischen Zugbeanspruchungen, welchen der
Isolator seitens der elektrischen Leitungen ausgesetzt ist, aufzunehmen.
Das Isolierrohr soll die mittlere Stange vor Regen, Staub, Sonnenstrahlen und sonstigen
Witterungseinwirkungen schützen. Dieser ao Zweck wird mit Hilfe von Einrichtungen, die
das Eindringen von Feuchtigkeit zwischen die mittlere Stange und das 'Rohr verhindern,
erreicht.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung in Form eines Ausführ.ungsbeispieles
zum Ausdruck gebracht. Die Abtbildung zeigt den Isolator in einem senkrechten Längsschnitt.
Die mittlere mit A bezeichnete Stange wird von einem Isolierrohr B umgeben, das
aus einem oder mehreren Stücken besteht und gegebenenfalls auch mit Glocken C ausgestattet
sein kann, die für die Vergrößerung des Kriechweges dienen.
Das Isolierrohr B wird zwischen zwei metallischen Scheiben D vermittels einer Schraubenmutter F eingespannt gehalten, die auf einer Armatur D1 aufgeschraubt ist, welche ihrerseits wieder auf der mittleren Stange A befestigt ist. Unten wird der Isolator vermittels einer abschließenden Kappe E gestützt, die auf der mittleren Stange A befestigt ist und mit der unteren 'Scheibe D ein Stück bildet. Oben wird der Isolator vermittels der Kappe D1 gehalten. Die Verbindüngen zwischen den verschiedenen Teilen des Rohres B. untereinander und zwischen dem letzteren und den metallischen Endstücken (Kappen) werden so dicht wie möglich eingerichtet. Diese Verbindungen können trotz der Verschiedenheit in der Längenausdehnung der Stange A und des Rohres B mit Hilfe von Federn G, welche an geeigneter Stelle angeordnet sind, genügend dicht gehalten werden, z. B. zwischen der oberen Scheibe D und der Spannmutter F. Die Abdichtung zwischen, der Scheibe D und der Kappe D1 wird durch eine Stoftbüchseneinrichtung P erzielt, die Abdichtungsmittel, z. B. Asbestfaden, enthält.
Das Isolierrohr B wird zwischen zwei metallischen Scheiben D vermittels einer Schraubenmutter F eingespannt gehalten, die auf einer Armatur D1 aufgeschraubt ist, welche ihrerseits wieder auf der mittleren Stange A befestigt ist. Unten wird der Isolator vermittels einer abschließenden Kappe E gestützt, die auf der mittleren Stange A befestigt ist und mit der unteren 'Scheibe D ein Stück bildet. Oben wird der Isolator vermittels der Kappe D1 gehalten. Die Verbindüngen zwischen den verschiedenen Teilen des Rohres B. untereinander und zwischen dem letzteren und den metallischen Endstücken (Kappen) werden so dicht wie möglich eingerichtet. Diese Verbindungen können trotz der Verschiedenheit in der Längenausdehnung der Stange A und des Rohres B mit Hilfe von Federn G, welche an geeigneter Stelle angeordnet sind, genügend dicht gehalten werden, z. B. zwischen der oberen Scheibe D und der Spannmutter F. Die Abdichtung zwischen, der Scheibe D und der Kappe D1 wird durch eine Stoftbüchseneinrichtung P erzielt, die Abdichtungsmittel, z. B. Asbestfaden, enthält.
Um das Eindringen von Feuchtigkeit in dem Raum zwischen der Stange^ und dem
Rohr B zu verhindern, kann der Zwischenraum entweder mit einer isolierenden Flüssigkeit,
wie z. B. Öl, oder mit einer festen isolierenden Masse, die eingegossen wird, wie
z.B. Paraffin, ausgefüllt werden. Die Erfahrung hat aber gelehrt, daß solche Isolatoren
nach einer gewissen Betriebszeit Störungen aufweisen, weil die in der ange-
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gebenen Art angeordneten flüssigen oder festen Massen nicht ganz unverändert bleiben
und infolge der Witterungseinflüsse ihre Isolationseigenschaft nicht beibehalten, trotz des
Schutzes durch Rohrstücke B-, da deren Verbindungsfugen
nicht völlig dicht gehalten werden können.
Nur ein trockenes- Gas kann als Isoliermittel zwischen der Stange A und dem
ίο Rohr B verwendet werden, unter Voraussetzung,
daß die metallischen elektrischen Armaturen van verschiedener Spannung, d. h. die Scheiben D, zwischen welchen das äußere
Rohr eingeschlossen ist und zwischen denen sich daher das Gas befindet, genügend weit
voneinander entfernt sind, und daß die ■Spannungsverteilung
genügend gleichförmig ist, damit der Spannungsabfall für die Längeneinheit nicht zu groß wird.
Damit die Verteilung der Spannung gleichmäßig auf der ganzen Länge der Stängel
un'd des Rohres B erfolgt, wird der Raum zwischen diesen Teilen gänzlich mit Meinen
Körnern aus Porzellan, Glas oder einem anderen geeigneten Isolierstoff ausgefüllt, wobei
die kleinen Körper eine beliebige Form (Kugel, Zylinder o. dgl.) besitzen können.
Die kleinen Körper, welche untereinander vermischt sind, bilden eine sehr gleichförmige
Masse, welche einen elektrischen Widerstand aufweist, der weit entfernt ist, unendlich groß
zu sein und eine bedeutend höhere Dielektrizitätskonstante als die der Luft aufweist. Es
können mithin nur sehr schwache Ströme in diesem Gebiet kreisen, die ein übermäßiges
Ansteigen des Spannungsabfalls an gewissen Punkten längs der Fläche der Stängel und
des Rohres B verhindern.
Anderseits ist, um den Spannungsabfall an der Berührungsstelle zwischen der Scheibe D
und dem Leiter noch weiter zu verringern, in an sich bekannter Weise ein Schutzring I angebracht,
der mit dem Leiter durch die Leitung K verbunden ist. ' Infolgedessen teilen
sich die Kraftlinien in einer gewissen Entfernung von der unteren Scheibe D1 so daß
ein Teil zum Schutzring I und der andere Teil zur unteren Scheibe D fließen.
Der Schutzring J trägt eine Anzahl Hörner J, die im Falle des Entstehens eines
Lichtbogens dazu dienen, diesen genügend weit entfernt vom Isolator zu halten:.
Schließlich ist'im oberen Teil des Isolators
noch eine metallische Glocke L vorgesehen,
- 55 um den Isolator gegen Regen zu schützen und eine bessere Spannungsverteilung zu erzielen.
Um das zwischen der Stängel und dem
Rohr B befindliche Gas, in dem sich die kleinen isolierenden Körper befinden, vollkommen
trocken, zu halten, kann man folgende Einrichtung benutzen:
Der die isolierenden Körper enthaltende Raum wird mit Hilfe eines Röhrchens M mit
einem Behälter JV verbunden, welcher eine trocknende Substanz, z. B. Kalziumchlorid 6g
0. dgl., enthält. Der Behälter besitzt eine Öffnung O1 'durch welche Luft eindringen
kann, so daß in dem Isolator infolge der aufeinanderfolgenden Erwärmungen und Abkühlungen
nur sehr gut getrocknete Luft gelangen kann.
An Stelle des Trockenbehälters kann auch eine Einrichtung vorgesehen sein, die ununterbrochen
ein sehr trockenes Gas in verhältnismäßig sehr geringer Menge liefert. Das Gas, das aus dem Innern des Isolators
durch die unvermeidlichen Undichtheiten zwischen den einzelnen Verbindungen entweicht,
hält den Isolator in vollkommen trockenem Zustand. Man "kann auch einen Behälter vorsehen, der Gas unter sehr hohem
Druck enthält, z. B. Kohlensäure, Stickstoff usw., das langsam in kleinen Mengen durch
d'as Röhrchen M in den Isolator entweicht.
Der gleiche Trockenapparat oder Gaserzeuger kann für alle Isolatoren eines und
desselben Mastes oder für alle Isolatoren eines Leitung'sabschnittes dienen.
Im übrigen können noch verschiedene Anderungen in der geschilderten Einrichtung
getroffen werden, ohne den Rahmen der Erfindung·
zu überschreiten.
Claims (2)
1. Hängeisolator mit 'einer mittleren Stange von großer Festigkeit gegen
mechanischen Zug, die durch ein Isolierrohr gegen Witterungseinflüsse geschützt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen der Stange und dem Isolierrohr
ein trockenes Gas sowie kleine Isolierkörper enthält, um .ein gleichförmiges
Feld zu bilden, in dem der Spannungsabfall gleichförmig vor sich geht. 10g
2. Isolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Isolierrohr
und einer an dem oberen Abschlußstück (D1) der Stange (A) verstellbar gehaltenen
Platte eine oder mehrere Spiralfedern eingesetzt werden., um die Abdichtung zwischen den Vereinigungsstellen der
Teile des Rohres (B) zu sichern, da die Längenausdehnungskoeffizienten der Rohrstücke
und der Stange (A) verschieden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB99149D DE363477C (de) | Haengeisolator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB99149D DE363477C (de) | Haengeisolator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE363477C true DE363477C (de) | 1922-11-09 |
Family
ID=6989551
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB99149D Expired DE363477C (de) | Haengeisolator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE363477C (de) |
-
0
- DE DEB99149D patent/DE363477C/de not_active Expired
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