DE3635480A1 - Vorrichtung zur stufenweisen hoehenverstellung des umlenkbeschlages eines sicherheitsgurtes in fahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zur stufenweisen hoehenverstellung des umlenkbeschlages eines sicherheitsgurtes in fahrzeugen

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DE3635480A1 DE19863635480 DE3635480A DE3635480A1 DE 3635480 A1 DE3635480 A1 DE 3635480A1 DE 19863635480 DE19863635480 DE 19863635480 DE 3635480 A DE3635480 A DE 3635480A DE 3635480 A1 DE3635480 A1 DE 3635480A1
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur stufen­ weisen Höhenverstellung des Umlenkbeschlages eines Sicherheitsgurtes in Fahrzeugen der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Solche Vorrichtungen ermöglichen es, den Sicherheits­ gurt an Fahrzeuginsassen mit unterschiedlicher Sitz­ größe und unterschiedlicher Sitzstellung anzupassen.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-PS 29 32 505) sind hierzu in einer an der Mittelsäule des Personenkraftwagens befestigten Ver­ ankerungsplatte drei in Vertikalrichtung mit Abstand voneinander angeordnete Rastpositionen vorgesehen, in welche der den Gurtumlenkbeschlag tragende Schlitten mit Hilfe des Verriegelungsteils einzurasten vermag. Die Höhenverstellung erfolgt manuell, wobei der in einer Rastposition verriegelte Schlitten manuell ent­ riegelt und in die nächste Rastposition überführt wird, wo das unter Federspannung stehende Verriegelungsteil selbsttätig in die Rastung einfällt.
Neben diesen drei vorgesehenen Rastpositionen kann der Schlitten auf seinem Verschiebeweg auch Zwischen­ stellungen einnehmen, in welchen er nicht verriegelt ist. Bei einer erhöhten Belastung des Gurtbandes, wie diese bei Unfall auftritt, wird der Schlitten nach unten gezogen und könnte bei relativ langsamer Bewegung in der in Bewegungsrichtung nächstliegenden Rastposition von dem Verriegelungsteil verrastet werden. Bei einem Crash des Fahrzeugs erfolgt jedoch die Schlittenbewegung gegen das untere Ende der Vor­ richtung mit großer Beschleunigung. Der Schlitten wird sich dabei mit einer solchen Geschwindigkeit an der Rastposition vorbeibewegen, daß dem federn­ den Verriegelungsteil nicht genügend Zeit bleibt, in die Rastung einzufallen. Die Folge ist ein Durchlaufen des Schlittens bis zum unteren Ende der Verankerungs­ platte, was eine große Gurtlose zur Folge hat, so daß der Gurt den Angegurteten nicht am Sitz hält und die­ ser nach vorn geschleudert wird.
Auch bei Verwendung von sog. Gurtstraffern, die im Crashfall ausgelöst werden und zur Gurtstraffung den Gurtroller in Gurteinziehrichtung antreiben, kommt es zu einer wesentlich größeren Beschleunigung des nicht verrasteten Schlittens als bei dem normalen Verstell­ vorgang. Auch hier kann es zum verriegelungslosen Durch­ lauf des Schlittens kommen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Höhen­ verstellvorrichtung der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß der Schlitten aus einer nichtverrie­ gelten Zwischenposition auch bei großer Schlittenbe­ schleunigung, wie diese beim Crash auftritt, zuverlässig in der in Bewegungsrichtung jeweils nächstliegenden Rastposition verriegelt wird.
Die Aufgabe ist bei einer Vorrichtung zur stufen­ weisen Höhenverstellung des Umlenkbeschlages eines Sicherheitsgurtes der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird das Ver­ riegelungsteil bei der Schlittenbewegung von oben nach unten an jeder Rastposition zwangsläufig in die Rastung hineingeführt und kann erst nach manueller Entriegelung in die nächste Rastposition überführt werden. Dadurch, daß dem Verriegelungsteil jede Mög­ lichkeit genommen ist, an der Rastposition vorbeizu­ gleiten, ist eine Verriegelung des Schlittens in der nächstliegenden Rastposition auch bei hohen Schlitten­ beschleunigungen sichergestellt. Die beim Einrasten vorhandene maximale Gurtlose ist relativ klein und kann von einem Gurtstraffer mühelos beseitigt werden. In umgekehrter Verstellrichtung, also von unten nach oben, die manuell erfolgt und ausreichend langsam ist, reicht die Federwirkung des Verriegelungsteils zum Ein­ fallen in die Rastung und damit zur Verriegelung des Schlittens.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung mit zweck­ mäßigen Weiterbildungen ergeben sich aus den Ansprüchen 2-5.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dabei aus Anspruch 2. Durch diese Maßnahmen kann die Einweisungsvorrichtung für das Verriegelungsteil konstruktiv einfach realisiert werden. Die Führungs­ schiene kann dabei an der Mittelsäule des Personen­ kraftwagens, die auch die Verriegelungsplatte trägt, befestigt werden. Bei entsprechender Ausbildung der Mittelsäule kann die Funktion der Führungsschiene von der Mittelsäule übernommen werden. Je nach Aus­ bildung der Mittelsäule kann dabei die Führungsschiene durch Einbringung von Vertiefungen in der Mittelsäule oder durch Anbringen von Erhöhungen an der Mittelsäule, jeweils von der Verankerungsplatte aus gesehen, ge­ wonnen werden.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich auch aus Anspruch 4. Bei dieser technischen Reali­ sierung der Einweisungsvorrichtung ist eine konstruktive Abänderung der Mittelsäule nicht erforderlich. Die Ein­ weisungsvorrichtung arbeitet äußerst zuverlässig und stellt eine 100%ige Verrastung des Verriegelungsteils sicher.
Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung darge­ stellten Ausführungsbeispielen im folgenden näher be­ schrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht einer Vorrichtung zur stufenweisen Höhenverstellung des Um­ lenkbeschlages eines Sicherheitsgurtes,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht des Verriegelungsteils der Vorrichtung in Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Verriegelungsteils in Fig. 3,
Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnit­ tes aus Fig. 2, beschränkt auf ein Verrie­ gelungsteil und eine Einweisungsvorrich­ tung für das Verriegelungsteil,
Fig. 6 eine gleiche Darstellung wie in Fig. 5 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung zur stufenweisen Höhenverstellung eines Gurtumlenkbe­ schlages zeigt eine profilierte, an der Innenschale einer Mittelsäule 10 eines Personenkraftwagens durch Haken 11 und Schrauben 12 befestigte Verankerungsplatte 13, die im Verstellbereich mit einem Schlitz 14 und mit drei in Querrichtung angeordneten Aussparungen 15 ver­ sehen ist. In seitlichen, in Längsrichtung eingeprägten Rillen 16 der Verankerungsplatte 13 ist ein Schlitten 17 mit Kunststoffgleitkufen längsverschieblich geführt und mittels einer eine Führungsbuchse 18 aufnehmenden Befestigungsschraube 19 in dem Schlitz 14 verschiebbar gehalten. Die Befestigungsschraube 19 dient zu­ gleich zur Befestigung eines das Gurtband 20 des Sicherheits­ gurtes haltenden Gurtumlenkbeschlages 21.
Am Schlitten 17 ist ein als Schenkelfeder ausgebildetes Verriegelungsteil 22 über eine hakenförmige Lasche 23 und Anschläge 24 gehalten. Das Verriegelungsteil 22 durchdringt eine Ausnehmung 25 des Schlittens 17 und rastet bei entsprechender Stellung mit einem Zähnepaar 26 (Fig. 3) in eine der Aussparungen 15 der Verankerungs­ platte 13 ein. Die Entriegelung des Verriegelungsteils 22 erfolgt durch Druck auf eine in den Fahrgastraum weisende, durch den Schlitz 14 in der Verankerungsplatte 13 hin­ durchtretende Verlängerung 28 des Verriegelungsteils 22, die als Drucktaste ausgebildet ist. Auf der der Ver­ längerung 28 abgekehrten Seite des Verriegelungsteils 22 ist durch Kröpfung der Schenkelfeder eine Gleitkuppe 29 ausgeformt.
Im entriegelten Zustand läßt sich der Schlitten 17 und mit ihm der Gurtumlenkbeschlag 21 soweit nach oben oder unten verschieben, bis das Zähnepaar 26 selbsttätig in die nächstliegende Aussparung 15 in der Verankerungsplatte 13 einrastet. Im Bela­ stungsfall wird der Gurtumlenkbeschlag 21 und mit ihm der Schlitten 17 nach unten gezogen. Dabei stützt sich das Verriegelungsteil 22 mit dem Zähnepaar 26 an der unteren Abgrenzung 30 einer Aussparung 15 in der Verankerungsplatte 13 ab, während der Schlit­ ten 17 mit der oberen Kante 31 der Ausnehmung 25 am Zähnepaar 26 anliegt. Zur Festigkeitserhöhung des Zähnepaars 26 ist die Verlängerung 28 durch Umbiegen so ausgebildet, daß sich die Materialdicke des Zähne­ paars 26 verdoppelt. Zur Verbesserung der Rastung in den Aussparungen 15 sind die unteren Abgrenzungen 30 der Aussparungen 15 zu den oberen Abgrenzungen 32 nach innen hin zur Innenschale der Mittelsäule 10 leicht versetzt angeordnet.
Jeder der von den Aussparungen 15 im Schlitz 14 gebil­ deten Rastungen ist eine Einweisungsvorrichtung 33 zu­ geordnet, die bei von oben nach unten erfolgender Schlittenverschiebung das Verriegelungsteil 22 im Bereich der zugeordneten Aussparung 15 hin zur Ver­ ankerungsplatte 13 anhebt und dieses zwangsläufig in die Aussparung 15 einschiebt. Dadurch ist ausge­ schlossen, daß das Verriegelungsteil 22 mit seinem Zähnepaar 26 bei extrem schneller Schlittenbewegung an den Aussparungen 15 vorbeigleiten kann.
Eine der in Fig. 2 nur schematisch eingezeichneten Ein­ weisungsvorrichtungen 33 ist in Fig. 5 in ihrer Anordnung an der Mittelsäule 10 vergrößert und detailliert dar­ gestellt. Der das Verriegelungsteil 22 tragende Schlit­ ten 17 ist in Fig. 5 der Übersichtlichkeit halber weggelassen. Die Einweisungsvorrichtung 33 weist eine Einweisungsfeder 34 auf, die an der Innen­ schale der Mittelsäule 10 in Längserstreckung der Verankerungsplatte 13 und mit Abstand von dieser längsverschieblich angeordnet ist. Die Einweisungs­ feder 34 kann gegen eine Rückstellkraft von oben nach unten, also in Richtung Reduzierung der eingestellten Höhe des Umlenkbeschlages 21 ver­ schoben werden. Die Rückstellkraft wird dabei von einer etwa U-förmigen Auswölbung 35 der Einweisungsfeder 34 erzeugt, die durch eine Schlitzöffnung 36 in der Innen­ schale der Mittelsäule 10 hindurchtritt und sich an beiden,sich quer zur Längsrichtung der Einweisungs­ feder 34 erstreckenden Begrenzungen der Schlitzöff­ nung 36 federnd abstützt. Diese Auswölbung 35 der Einweisungsfeder 34 ist nahe dem einen Ende der Ein­ weisungsfeder 34 vorgesehen, während das andere Ende der Einweisungsfeder 34 gekröpft ist und durch eine weitere Schlitzöffnung 37 in der Mittelsäule 10 hin­ durchtritt und die Rückseite der Innenschale über­ greift. Die Einweisungsfeder 34 ist damit an dem einen Ende mittels der Auswölbung 35 an der Mittelsäule 10 befestigt und mit dem anderen Ende auf der Vorder­ und Rückseite der Innenschale der Mittelsäule 10 ver­ schieblich geführt.
Die Einweisungsfeder 34 trägt einen zur Rückseite der Verankerungsplatte 13 hin vorspringenden Höcker 38, der durch entsprechende Ausformung der Einweisungs­ feder 34 gebildet ist. Dieser Höcker 38 steht soweit vor, daß er bei verriegeltem Verriegelungsteil 22, also bei in eine der Aussparungen 15 eingreifendem Zähne­ paar 26, bis an die Gleitkuppe 29 des Verriegelungs­ teils 22 reicht. Bei entriegeltem Verriegelungsteil 22 ragt der Höcker 38 in die Verschiebebahn der Gleit­ kuppe 29 hinein. Der Verschiebeweg der Einweisungs­ feder 34 ist so festgelegt, daß der Höcker 38 am Ende seines durch die Längsverschieblichkeit der Einweisungsfeder 34 gegebenen maximalen Verschiebe­ wegs im Bereich der zugeordneten Aussparung 15 liegt und in seiner Grundposition mit Abstand vor dieser Aussparung 15 liegt, und zwar in Verschieberichtung des Schlittens 17 bzw. des Verriegelungsteils 22 nach unten gesehen. Die in Verschieberichtung der Einweisungsfeder 34 gesehene Rückflanke 39 des Hök­ kers 38 ist so ausgebildet, daß die auf die Rück­ flanke 39 auftreffende Gleitkuppe 29 nach Überwinden eines Widerstandes bis zur Mitte der Kuppe des Hök­ kers 38 gleiten kann.
Die Wirkungsweise der Einweisungsvorrichtung 33 ist wie folgt:
Das in der entriegelten, strichpunktiert gezeichneten Position A sich befindliche Verriegelungsteil 22 trifft bei seinem Verschiebeweg von oben nach unten auf die Einweisungsfeder 34 und gelangt mit seiner Gleit­ kuppe 29 an die Rückflanke 39 des Höckers 38. Im wei­ teren Verlauf verschiebt das Verriegelungsteil 22 die Einweisungsfeder 34 gegen deren eigene Federkraft unter Zusammendrücken der Auswölbung 35 bis zum Ende des maxi­ malen Verschiebeweges. Die Gleitkuppe 29 des Verriege­ lungsteils 22 nimmt die in Fig. 5 strichliniert ange­ deutete Position B ein. Die Lage des Höckers 38 in der Position B des Verriegelungsteils 22 ist strichliniert eingezeichnet. Im weiteren Bewegungsablauf wird das Verriegelungsteil 22 über die nunmehr auf der Rück­ flanke 39 zur Höckerkuppe gleitenden Gleitkuppe 29 so­ weit angehoben, daß das Zähnepaar 26 in die Aussparung 15 gelangt. Durch die Eigenfederkraft des als Schenkel­ feder ausgebildeten Verriegelungsteil 22 liegt dieses zusätzlich einen kleinen Restweg zurück, wodurch die Gleitkuppe 29 von dem Höcker 38 abhebt und die Ein­ weisungsfeder 34 entlastet wird. Infolge ihrer Feder­ kraft stellt sich die Einweisungsfeder 34 unter Auf­ weitung der Auswölbung 35 wieder zurück, wobei der Höcker 38 aus der strichliniert gezeichneten Position in die ausgezogen dargestellte Position zurückgleitet. Damit ist unterhalb der Gleitkuppe 29 des Verriege­ lungsteils 22 wieder ein Freiraum geschaffen, so daß das Verriegelungsteil durch Druck auf die als Druck­ taste ausgebildete Verlängerung 28 aus seiner nun­ mehr eingenommenen Rastposition erneut ausgeschoben werden kann (ausgezogen dargestellte Position C).
In Fig. 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Einweisungsvorrichtung, welche in die Höhenverstell­ vorrichtung gemäß Fig. 1 und 2 eingesetzt werden kann, vergrößert dargestellt. Die Einweisungsvorrichtung 33′ weist hier eine auf der Rückseite der Verankerungsplat­ te 13 angeordnete Führungsschiene 40 für die Gleit­ kuppe 29 des Verriegelungsteils 22 auf. Die Führungs­ schiene verläuft im Abstand von der Verankerungsplatte 13 längs des Schlitzes 14 von der oberen Aussparung 15 zur nächsten unteren Aussparung 15 mit sich verringern­ dem Abstand. Dabei ist der Abstand zwischen Führungs­ schiene 40 und Verankerungsplatte 13 einerseits in Verschieberichtung des Verriegelungsteils 22 nach un­ ten gesehen unmittelbar vor der zugeordneten Ausspa­ rung 15 auf ein Maß reduziert, daß das Zähnepaar 26 des Verriegelungsteils 22 mit der unteren Abgren­ zung 30 der zugeordneten Aussparung in Verschieberich­ tung in etwa fluchtet,und andererseits im Bereich der zugeordneten Aussparung 15 auf ein Maß vergrößert,
das die Aushebung des Verriegelungsteils 22 aus der zugeordneten Aussparung 15 zuläßt.
Die Führungsschiene 40 wird im Ausführungsbeispiel der Fig. 6 von der Mittelsäule 10, und zwar von deren Innenschale, selbst gebildet. Im Bereich der die Rastungen bildenden Aussparungen 15 in der Ver­ ankerungsplatte 13 ist die Mittelsäule 10 mit Vertie­ fungen 41 versehen, so daß hinter der Gleitkuppe 29 des Verriegelungsteils 22 der notwendige Freiraum geschaffen wird, um das Verriegelungsteil mittels Druck auf die als Drucktaste ausgebildete Verlängerung 28 aus der Aussparung 15 auszuheben. Die Lage des Verriegelungsteils 22 im entriegelten Zustand ist in Fig. 6 strichliniert angedeutet. Die Vertiefung 41 reduziert sich in einer sanft ansteigenden Flanke 42 wieder auf das ursprüngliche Maß der Mittelsäule 10, und zwar in Richtung zu der nächstliegenden unteren Aussparung 15 hin. Kurz vor Erreichen der nächst unteren Aussparung 15 ist der Abstand zwischen Verankerungs­ platte 13 und Innenschale der Mittelsäule 10 so gering, daß die auf der Flanke 42 bei Verschiebung des Ver­ riegelungsteils 22 entlanggleitende Kuppe 29 soweit angehoben ist, daß das Zähnepaar 26 des Verriegelungsteils 22, von dem in Fig. 6 nur ein Zahn ersichtlich ist, in der Ebene der unteren Abgrenzung 30 der Aussparung 15 liegt und mit dieser in Verschieberichtung gesehen fluchtet (vgl. die in Fig. 6 ausgezogen dargestellte untere Position des Verriegelungsteils 22). Nach Zurücklegen eines weiteren kleinen Verschiebeweges gelangt das Zähne­ paar 26 zur Anlage an der unteren Abgrenzung 30 der Aussparung 15 und verrastet hier das Verriegelungsteil 22 (vgl. in Fig. 6 unten strichliniert dargestellte Position des Verriegelungsteils 22). In dieser verraste­ ten Stellung des Verschiebeteils 25 befindet sich die Gleitkuppe 29 wieder im Bereich einer weiteren Vertiefung 41, so daß genügend Freiraum gegeben ist, um das Verriegelungsteil 22 manuell aus der Rast­ position in Richtung zur Innenschale der Mittel­ säule 10 hin wieder auszuheben.

Claims (5)

1. Vorrichtung zur stufenweisen Höhenverstellung des Umlenkbeschlages eines Sicherheitsgurtes in Fahrzeugen mit einem den Umlenkbeschlag auf­ nehmenden Schlitten, mit einer an einer Fahr­ zeugwand befestigten Verankerungsplatte, an welcher der Schlitten zur Höhenverstellung längsverschieblich geführt ist, mit einem an dem Schlitten angeordneten und in längs des Schlittenverschiebeweges in Abstand vonein­ ander vorgesehenen Rastungen zur Schlittenver­ riegelung eingreifenden Verriegelungsteil, das unter Federwirkung stehend durch Druckausübung ausrastbar ist und nach Höhenverstellung des Schlittens wieder selbsttätig einzurasten ver­ mag, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rastung (15) eine Einweisungsvorrich­ tung (33; 33′) zugeordnet ist, die zumindest bei in Richtung Höhenreduzierung erfolgender Schlit­ tenverschiebung das Verriegelungsteil (22) zwangs­ läufig in die zugehörige Rastung (15) einschiebt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Ver­ ankerungsplatte im Verstellbereich des Schlittens einen Schlitz mit mehreren in Querrichtung ange­ ordneten, die Rastungen bildenden Aussparungen aufweist und das Verriegelungsteil durch den Schlitz hindurchtritt und unter Federwirkung mit Zähnen in die Aussparungen einzugreifen vermag, dadurch gekennzeich­ net, daß die Einweisungsvorrichtung (33′) eine im Abstand von der Verankerungsplatte (13) und längs des Schlitzes (14) verlaufende Führungs­ schiene (40) für das Verriegelungsteil (22) auf­ weist, die sich auf der Aushebeseite des Verrie­ gelungsteils (22) aus den Aussparungen (15) von annähernd der jeweils oberen zur nächst unteren Aussparung (15) mit sich verringerndem Abstand erstreckt, und daß der Abstand zwischen Führungs­ schiene (40) und Verankerungsplatte (13) einer­ seits in Verschieberichtung des Schlittens (17) nach unten gesehen unmittelbar vor der Ausspa­ rung (15) auf ein Maß reduziert ist, daß die Verriegelungszähne (26) des Verriegelungsteils (22) mit der unteren Begrenzungskante (30) der Aussparung (15) in Verschieberichtung in etwa fluchten,und andererseits im Bereich der Aus­ sparung (15) auf ein Maß vergrößert ist, das die Aushebung des Verriegelungsteils (22) aus der Aussparung (15) zuläßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs­ schiene (40) an der Fahrzeugwand (10) befestigt oder von der Fahrzeugwand (10) selbst gebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Ver­ ankerungsplatte im Verstellbereich des Schlittens einen Schlitz mit mehreren, in Querrichtung ange­ ordneten, die Rastungen bildenden Aussparungen auf­ weist und das Verriegelungsteil durch den Schlitz hindurchtritt und unter Federwirkung mit Zähnen in die Aussparungen einzugreifen vermag, da­ durch gekennzeichnet, daß die Einweisungsvorrichtung (33) eine Einweisungs­ feder (34) aufweist, die auf der Aushebeseite des Verriegelungsteils (22) mit Abstand zu der Verankerungsplatte (13) in Längserstreckung des Schlitzes (14) angeordnet ist, daß die Einwei­ sungsfeder (34) einen zum Schlitz (14) der Ver­ ankerungsplatte (13) hin vorspringenden Höcker (38) mit Auflaufschräge (39) trägt, der so be­ messen ist, daß bei auf der Höckerkuppe auflie­ gendem Verriegelungsteil (22) die Verriegelungs­ zähne (26) in der Aussparung (15) liegen, und daß die Einweisungsfeder (34) in Verschieberichtung des Schlittens (17) nach unten gesehen um einen festgelegten Verschiebeweg entgegen einer Rück­ stellkraft längsverschieblich ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschie­ beweg der Einweisungsfeder (34) derart festge­ legt ist, daß der Höcker (38) am Ende des maxi­ malen Verschiebeweges im Bereich der Aussparung (15) liegt und in der unverschobenen Grundposition mit Abstand in Verschieberichtung des Schlittens (17) nach unten gesehen vor der Aussparung (15) liegt.
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US5044666A (en) * 1988-10-25 1991-09-03 Albert Griesemer Device for the incremental height adjustment of an attachment or deflection point for a safety belt
DE102007026127A1 (de) * 2007-06-05 2008-12-11 Trw Automotive Gmbh Höhenversteller

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