DE3635480A1 - Vorrichtung zur stufenweisen hoehenverstellung des umlenkbeschlages eines sicherheitsgurtes in fahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zur stufenweisen hoehenverstellung des umlenkbeschlages eines sicherheitsgurtes in fahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur stufen
weisen Höhenverstellung des Umlenkbeschlages eines
Sicherheitsgurtes in Fahrzeugen der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Solche Vorrichtungen ermöglichen es, den Sicherheits
gurt an Fahrzeuginsassen mit unterschiedlicher Sitz
größe und unterschiedlicher Sitzstellung anzupassen.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art
(DE-PS 29 32 505) sind hierzu in einer an der
Mittelsäule des Personenkraftwagens befestigten Ver
ankerungsplatte drei in Vertikalrichtung mit Abstand
voneinander angeordnete Rastpositionen vorgesehen, in
welche der den Gurtumlenkbeschlag tragende Schlitten
mit Hilfe des Verriegelungsteils einzurasten vermag.
Die Höhenverstellung erfolgt manuell, wobei der in
einer Rastposition verriegelte Schlitten manuell ent
riegelt und in die nächste Rastposition überführt wird,
wo das unter Federspannung stehende Verriegelungsteil
selbsttätig in die Rastung einfällt.
Neben diesen drei vorgesehenen Rastpositionen kann
der Schlitten auf seinem Verschiebeweg auch Zwischen
stellungen einnehmen, in welchen er nicht verriegelt
ist. Bei einer erhöhten Belastung des Gurtbandes,
wie diese bei Unfall auftritt, wird der Schlitten
nach unten gezogen und könnte bei relativ langsamer
Bewegung in der in Bewegungsrichtung nächstliegenden
Rastposition von dem Verriegelungsteil verrastet
werden. Bei einem Crash des Fahrzeugs erfolgt jedoch
die Schlittenbewegung gegen das untere Ende der Vor
richtung mit großer Beschleunigung. Der Schlitten
wird sich dabei mit einer solchen Geschwindigkeit
an der Rastposition vorbeibewegen, daß dem federn
den Verriegelungsteil nicht genügend Zeit bleibt, in
die Rastung einzufallen. Die Folge ist ein Durchlaufen
des Schlittens bis zum unteren Ende der Verankerungs
platte, was eine große Gurtlose zur Folge hat, so daß
der Gurt den Angegurteten nicht am Sitz hält und die
ser nach vorn geschleudert wird.
Auch bei Verwendung von sog. Gurtstraffern, die im
Crashfall ausgelöst werden und zur Gurtstraffung den
Gurtroller in Gurteinziehrichtung antreiben, kommt es
zu einer wesentlich größeren Beschleunigung des nicht
verrasteten Schlittens als bei dem normalen Verstell
vorgang. Auch hier kann es zum verriegelungslosen Durch
lauf des Schlittens kommen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Höhen
verstellvorrichtung der eingangs genannten Art derart
zu verbessern, daß der Schlitten aus einer nichtverrie
gelten Zwischenposition auch bei großer Schlittenbe
schleunigung, wie diese beim Crash auftritt, zuverlässig
in der in Bewegungsrichtung jeweils nächstliegenden
Rastposition verriegelt wird.
Die Aufgabe ist bei einer Vorrichtung zur stufen
weisen Höhenverstellung des Umlenkbeschlages eines
Sicherheitsgurtes der im Oberbegriff des Anspruchs 1
angegebenen Art erfindungsgemäß durch die Merkmale
im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird das Ver
riegelungsteil bei der Schlittenbewegung von oben
nach unten an jeder Rastposition zwangsläufig in die
Rastung hineingeführt und kann erst nach manueller
Entriegelung in die nächste Rastposition überführt
werden. Dadurch, daß dem Verriegelungsteil jede Mög
lichkeit genommen ist, an der Rastposition vorbeizu
gleiten, ist eine Verriegelung des Schlittens in der
nächstliegenden Rastposition auch bei hohen Schlitten
beschleunigungen sichergestellt. Die beim Einrasten
vorhandene maximale Gurtlose ist relativ klein und
kann von einem Gurtstraffer mühelos beseitigt werden.
In umgekehrter Verstellrichtung, also von unten nach
oben, die manuell erfolgt und ausreichend langsam ist,
reicht die Federwirkung des Verriegelungsteils zum Ein
fallen in die Rastung und damit zur Verriegelung des
Schlittens.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung mit zweck
mäßigen Weiterbildungen ergeben sich aus den Ansprüchen
2-5.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt
sich dabei aus Anspruch 2. Durch diese Maßnahmen kann
die Einweisungsvorrichtung für das Verriegelungsteil
konstruktiv einfach realisiert werden. Die Führungs
schiene kann dabei an der Mittelsäule des Personen
kraftwagens, die auch die Verriegelungsplatte trägt,
befestigt werden. Bei entsprechender Ausbildung der
Mittelsäule kann die Funktion der Führungsschiene
von der Mittelsäule übernommen werden. Je nach Aus
bildung der Mittelsäule kann dabei die Führungsschiene
durch Einbringung von Vertiefungen in der Mittelsäule
oder durch Anbringen von Erhöhungen an der Mittelsäule,
jeweils von der Verankerungsplatte aus gesehen, ge
wonnen werden.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt
sich auch aus Anspruch 4. Bei dieser technischen Reali
sierung der Einweisungsvorrichtung ist eine konstruktive
Abänderung der Mittelsäule nicht erforderlich. Die Ein
weisungsvorrichtung arbeitet äußerst zuverlässig und
stellt eine 100%ige Verrastung des Verriegelungsteils
sicher.
Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung darge
stellten Ausführungsbeispielen im folgenden näher be
schrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht einer Vorrichtung zur
stufenweisen Höhenverstellung des Um
lenkbeschlages eines Sicherheitsgurtes,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in
Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht des Verriegelungsteils
der Vorrichtung in Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Verriegelungsteils
in Fig. 3,
Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnit
tes aus Fig. 2, beschränkt auf ein Verrie
gelungsteil und eine Einweisungsvorrich
tung für das Verriegelungsteil,
Fig. 6 eine gleiche Darstellung wie in Fig. 5
gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung zur
stufenweisen Höhenverstellung eines Gurtumlenkbe
schlages zeigt eine profilierte, an der Innenschale
einer Mittelsäule 10 eines Personenkraftwagens durch
Haken 11 und Schrauben 12 befestigte Verankerungsplatte
13, die im Verstellbereich mit einem Schlitz 14 und mit
drei in Querrichtung angeordneten Aussparungen 15 ver
sehen ist. In seitlichen, in Längsrichtung eingeprägten
Rillen 16 der Verankerungsplatte 13 ist ein Schlitten
17 mit Kunststoffgleitkufen längsverschieblich geführt
und mittels einer eine Führungsbuchse 18 aufnehmenden
Befestigungsschraube 19 in dem Schlitz 14
verschiebbar gehalten. Die Befestigungsschraube 19 dient zu
gleich zur Befestigung eines das Gurtband 20 des Sicherheits
gurtes haltenden Gurtumlenkbeschlages 21.
Am Schlitten 17 ist ein als Schenkelfeder ausgebildetes
Verriegelungsteil 22 über eine hakenförmige Lasche 23
und Anschläge 24 gehalten. Das Verriegelungsteil 22
durchdringt eine Ausnehmung 25 des Schlittens 17 und
rastet bei entsprechender Stellung mit einem Zähnepaar
26 (Fig. 3) in eine der Aussparungen 15 der Verankerungs
platte 13 ein. Die Entriegelung des Verriegelungsteils 22
erfolgt durch Druck auf eine in den Fahrgastraum weisende,
durch den Schlitz 14 in der Verankerungsplatte 13 hin
durchtretende Verlängerung 28 des Verriegelungsteils 22,
die als Drucktaste ausgebildet ist. Auf der der Ver
längerung 28 abgekehrten Seite des Verriegelungsteils 22
ist durch Kröpfung der Schenkelfeder eine Gleitkuppe 29
ausgeformt.
Im entriegelten Zustand läßt sich der Schlitten 17
und mit ihm der Gurtumlenkbeschlag 21 soweit nach
oben oder unten verschieben, bis das Zähnepaar 26
selbsttätig in die nächstliegende Aussparung 15
in der Verankerungsplatte 13 einrastet. Im Bela
stungsfall wird der Gurtumlenkbeschlag 21 und mit
ihm der Schlitten 17 nach unten gezogen. Dabei stützt
sich das Verriegelungsteil 22 mit dem Zähnepaar 26
an der unteren Abgrenzung 30 einer Aussparung 15
in der Verankerungsplatte 13 ab, während der Schlit
ten 17 mit der oberen Kante 31 der Ausnehmung 25 am
Zähnepaar 26 anliegt. Zur Festigkeitserhöhung des
Zähnepaars 26 ist die Verlängerung 28 durch Umbiegen
so ausgebildet, daß sich die Materialdicke des Zähne
paars 26 verdoppelt. Zur Verbesserung der Rastung in
den Aussparungen 15 sind die unteren Abgrenzungen 30
der Aussparungen 15 zu den oberen Abgrenzungen 32
nach innen hin zur Innenschale der Mittelsäule 10
leicht versetzt angeordnet.
Jeder der von den Aussparungen 15 im Schlitz 14 gebil
deten Rastungen ist eine Einweisungsvorrichtung 33 zu
geordnet, die bei von oben nach unten erfolgender
Schlittenverschiebung das Verriegelungsteil 22 im
Bereich der zugeordneten Aussparung 15 hin zur Ver
ankerungsplatte 13 anhebt und dieses zwangsläufig
in die Aussparung 15 einschiebt. Dadurch ist ausge
schlossen, daß das Verriegelungsteil 22 mit seinem
Zähnepaar 26 bei extrem schneller Schlittenbewegung
an den Aussparungen 15 vorbeigleiten kann.
Eine der in Fig. 2 nur schematisch eingezeichneten Ein
weisungsvorrichtungen 33 ist in Fig. 5 in ihrer Anordnung
an der Mittelsäule 10 vergrößert und detailliert dar
gestellt. Der das Verriegelungsteil 22 tragende Schlit
ten 17 ist in Fig. 5 der Übersichtlichkeit halber
weggelassen. Die Einweisungsvorrichtung 33 weist
eine Einweisungsfeder 34 auf, die an der Innen
schale der Mittelsäule 10 in Längserstreckung der
Verankerungsplatte 13 und mit Abstand von dieser
längsverschieblich angeordnet ist. Die Einweisungs
feder 34 kann gegen eine Rückstellkraft
von oben nach unten, also in Richtung Reduzierung
der eingestellten Höhe des Umlenkbeschlages 21 ver
schoben werden. Die Rückstellkraft wird dabei von einer
etwa U-förmigen Auswölbung 35 der Einweisungsfeder 34
erzeugt, die durch eine Schlitzöffnung 36 in der Innen
schale der Mittelsäule 10 hindurchtritt und sich an
beiden,sich quer zur Längsrichtung der Einweisungs
feder 34 erstreckenden Begrenzungen der Schlitzöff
nung 36 federnd abstützt. Diese Auswölbung 35 der
Einweisungsfeder 34 ist nahe dem einen Ende der Ein
weisungsfeder 34 vorgesehen, während das andere Ende
der Einweisungsfeder 34 gekröpft ist und durch eine
weitere Schlitzöffnung 37 in der Mittelsäule 10 hin
durchtritt und die Rückseite der Innenschale über
greift. Die Einweisungsfeder 34 ist damit an dem einen
Ende mittels der Auswölbung 35 an der Mittelsäule 10
befestigt und mit dem anderen Ende auf der Vorder
und Rückseite der Innenschale der Mittelsäule 10 ver
schieblich geführt.
Die Einweisungsfeder 34 trägt einen zur Rückseite der
Verankerungsplatte 13 hin vorspringenden Höcker 38,
der durch entsprechende Ausformung der Einweisungs
feder 34 gebildet ist. Dieser Höcker 38 steht soweit
vor, daß er bei verriegeltem Verriegelungsteil 22, also
bei in eine der Aussparungen 15 eingreifendem Zähne
paar 26, bis an die Gleitkuppe 29 des Verriegelungs
teils 22 reicht. Bei entriegeltem Verriegelungsteil 22
ragt der Höcker 38 in die Verschiebebahn der Gleit
kuppe 29 hinein. Der Verschiebeweg der Einweisungs
feder 34 ist so festgelegt, daß der Höcker 38 am
Ende seines durch die Längsverschieblichkeit der
Einweisungsfeder 34 gegebenen maximalen Verschiebe
wegs im Bereich der zugeordneten Aussparung 15 liegt
und in seiner Grundposition mit Abstand vor dieser
Aussparung 15 liegt, und zwar in Verschieberichtung
des Schlittens 17 bzw. des Verriegelungsteils 22
nach unten gesehen. Die in Verschieberichtung der
Einweisungsfeder 34 gesehene Rückflanke 39 des Hök
kers 38 ist so ausgebildet, daß die auf die Rück
flanke 39 auftreffende Gleitkuppe 29 nach Überwinden
eines Widerstandes bis zur Mitte der Kuppe des Hök
kers 38 gleiten kann.
Die Wirkungsweise der Einweisungsvorrichtung 33 ist
wie folgt:
Das in der entriegelten, strichpunktiert gezeichneten
Position A sich befindliche Verriegelungsteil 22 trifft
bei seinem Verschiebeweg von oben nach unten auf die
Einweisungsfeder 34 und gelangt mit seiner Gleit
kuppe 29 an die Rückflanke 39 des Höckers 38. Im wei
teren Verlauf verschiebt das Verriegelungsteil 22 die
Einweisungsfeder 34 gegen deren eigene Federkraft unter
Zusammendrücken der Auswölbung 35 bis zum Ende des maxi
malen Verschiebeweges. Die Gleitkuppe 29 des Verriege
lungsteils 22 nimmt die in Fig. 5 strichliniert ange
deutete Position B ein. Die Lage des Höckers 38 in der
Position B des Verriegelungsteils 22 ist strichliniert
eingezeichnet. Im weiteren Bewegungsablauf wird das
Verriegelungsteil 22 über die nunmehr auf der Rück
flanke 39 zur Höckerkuppe gleitenden Gleitkuppe 29 so
weit angehoben, daß das Zähnepaar 26 in die Aussparung 15
gelangt. Durch die Eigenfederkraft des als Schenkel
feder ausgebildeten Verriegelungsteil 22 liegt dieses
zusätzlich einen kleinen Restweg zurück, wodurch die
Gleitkuppe 29 von dem Höcker 38 abhebt und die Ein
weisungsfeder 34 entlastet wird. Infolge ihrer Feder
kraft stellt sich die Einweisungsfeder 34 unter Auf
weitung der Auswölbung 35 wieder zurück, wobei der
Höcker 38 aus der strichliniert gezeichneten Position
in die ausgezogen dargestellte Position zurückgleitet.
Damit ist unterhalb der Gleitkuppe 29 des Verriege
lungsteils 22 wieder ein Freiraum geschaffen, so daß
das Verriegelungsteil durch Druck auf die als Druck
taste ausgebildete Verlängerung 28 aus seiner nun
mehr eingenommenen Rastposition erneut ausgeschoben
werden kann (ausgezogen dargestellte Position C).
In Fig. 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
Einweisungsvorrichtung, welche in die Höhenverstell
vorrichtung gemäß Fig. 1 und 2 eingesetzt werden kann,
vergrößert dargestellt. Die Einweisungsvorrichtung 33′
weist hier eine auf der Rückseite der Verankerungsplat
te 13 angeordnete Führungsschiene 40 für die Gleit
kuppe 29 des Verriegelungsteils 22 auf. Die Führungs
schiene verläuft im Abstand von der Verankerungsplatte
13 längs des Schlitzes 14 von der oberen Aussparung 15
zur nächsten unteren Aussparung 15 mit sich verringern
dem Abstand. Dabei ist der Abstand zwischen Führungs
schiene 40 und Verankerungsplatte 13 einerseits in
Verschieberichtung des Verriegelungsteils 22 nach un
ten gesehen unmittelbar vor der zugeordneten Ausspa
rung 15 auf ein Maß reduziert, daß das Zähnepaar 26
des Verriegelungsteils 22 mit der unteren Abgren
zung 30 der zugeordneten Aussparung in Verschieberich
tung in etwa fluchtet,und andererseits im Bereich der
zugeordneten Aussparung 15 auf ein Maß vergrößert,
das die Aushebung des Verriegelungsteils 22
aus der zugeordneten Aussparung 15 zuläßt.
Die Führungsschiene 40 wird im Ausführungsbeispiel
der Fig. 6 von der Mittelsäule 10, und zwar von
deren Innenschale, selbst gebildet. Im Bereich der
die Rastungen bildenden Aussparungen 15 in der Ver
ankerungsplatte 13 ist die Mittelsäule 10 mit Vertie
fungen 41 versehen, so daß hinter der Gleitkuppe 29
des Verriegelungsteils 22 der notwendige Freiraum
geschaffen wird, um das Verriegelungsteil mittels
Druck auf die als Drucktaste ausgebildete Verlängerung
28 aus der Aussparung 15 auszuheben. Die Lage des
Verriegelungsteils 22 im entriegelten Zustand ist in
Fig. 6 strichliniert angedeutet. Die Vertiefung 41
reduziert sich in einer sanft ansteigenden Flanke 42
wieder auf das ursprüngliche Maß der Mittelsäule 10,
und zwar in Richtung zu der nächstliegenden unteren
Aussparung 15 hin. Kurz vor Erreichen der nächst unteren
Aussparung 15 ist der Abstand zwischen Verankerungs
platte 13 und Innenschale der Mittelsäule 10 so gering,
daß die auf der Flanke 42 bei Verschiebung des Ver
riegelungsteils 22 entlanggleitende Kuppe 29 soweit
angehoben ist, daß das Zähnepaar 26 des Verriegelungsteils 22, von
dem in Fig. 6 nur ein Zahn ersichtlich ist, in der Ebene
der unteren Abgrenzung 30 der Aussparung 15 liegt und
mit dieser in Verschieberichtung gesehen fluchtet (vgl.
die in Fig. 6 ausgezogen dargestellte untere Position
des Verriegelungsteils 22). Nach Zurücklegen eines
weiteren kleinen Verschiebeweges gelangt das Zähne
paar 26 zur Anlage an der unteren Abgrenzung 30 der
Aussparung 15 und verrastet hier das Verriegelungsteil
22 (vgl. in Fig. 6 unten strichliniert dargestellte
Position des Verriegelungsteils 22). In dieser verraste
ten Stellung des Verschiebeteils 25 befindet sich
die Gleitkuppe 29 wieder im Bereich einer weiteren
Vertiefung 41, so daß genügend Freiraum gegeben ist,
um das Verriegelungsteil 22 manuell aus der Rast
position in Richtung zur Innenschale der Mittel
säule 10 hin wieder auszuheben.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur stufenweisen Höhenverstellung
des Umlenkbeschlages eines Sicherheitsgurtes
in Fahrzeugen mit einem den Umlenkbeschlag auf
nehmenden Schlitten, mit einer an einer Fahr
zeugwand befestigten Verankerungsplatte, an
welcher der Schlitten zur Höhenverstellung
längsverschieblich geführt ist, mit einem an
dem Schlitten angeordneten und in längs des
Schlittenverschiebeweges in Abstand vonein
ander vorgesehenen Rastungen zur Schlittenver
riegelung eingreifenden Verriegelungsteil, das
unter Federwirkung stehend durch Druckausübung
ausrastbar ist und nach Höhenverstellung des
Schlittens wieder selbsttätig einzurasten ver
mag, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Rastung (15) eine Einweisungsvorrich
tung (33; 33′) zugeordnet ist, die zumindest bei
in Richtung Höhenreduzierung erfolgender Schlit
tenverschiebung das Verriegelungsteil (22) zwangs
läufig in die zugehörige Rastung (15) einschiebt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Ver
ankerungsplatte im Verstellbereich des Schlittens
einen Schlitz mit mehreren in Querrichtung ange
ordneten, die Rastungen bildenden Aussparungen
aufweist und das Verriegelungsteil durch den
Schlitz hindurchtritt und unter Federwirkung
mit Zähnen in die Aussparungen einzugreifen
vermag, dadurch gekennzeich
net, daß die Einweisungsvorrichtung (33′) eine
im Abstand von der Verankerungsplatte (13) und
längs des Schlitzes (14) verlaufende Führungs
schiene (40) für das Verriegelungsteil (22) auf
weist, die sich auf der Aushebeseite des Verrie
gelungsteils (22) aus den Aussparungen (15) von
annähernd der jeweils oberen zur nächst unteren
Aussparung (15) mit sich verringerndem Abstand
erstreckt, und daß der Abstand zwischen Führungs
schiene (40) und Verankerungsplatte (13) einer
seits in Verschieberichtung des Schlittens (17)
nach unten gesehen unmittelbar vor der Ausspa
rung (15) auf ein Maß reduziert ist, daß die
Verriegelungszähne (26) des Verriegelungsteils
(22) mit der unteren Begrenzungskante (30) der
Aussparung (15) in Verschieberichtung in etwa
fluchten,und andererseits im Bereich der Aus
sparung (15) auf ein Maß vergrößert ist, das
die Aushebung des Verriegelungsteils (22) aus der
Aussparung (15) zuläßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungs
schiene (40) an der Fahrzeugwand (10) befestigt
oder von der Fahrzeugwand (10) selbst gebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Ver
ankerungsplatte im Verstellbereich des Schlittens
einen Schlitz mit mehreren, in Querrichtung ange
ordneten, die Rastungen bildenden Aussparungen auf
weist und das Verriegelungsteil durch den Schlitz
hindurchtritt und unter Federwirkung mit Zähnen
in die Aussparungen einzugreifen vermag, da
durch gekennzeichnet, daß die
Einweisungsvorrichtung (33) eine Einweisungs
feder (34) aufweist, die auf der Aushebeseite
des Verriegelungsteils (22) mit Abstand zu der
Verankerungsplatte (13) in Längserstreckung des
Schlitzes (14) angeordnet ist, daß die Einwei
sungsfeder (34) einen zum Schlitz (14) der Ver
ankerungsplatte (13) hin vorspringenden Höcker
(38) mit Auflaufschräge (39) trägt, der so be
messen ist, daß bei auf der Höckerkuppe auflie
gendem Verriegelungsteil (22) die Verriegelungs
zähne (26) in der Aussparung (15) liegen, und daß
die Einweisungsfeder (34) in Verschieberichtung
des Schlittens (17) nach unten gesehen um einen
festgelegten Verschiebeweg entgegen einer Rück
stellkraft längsverschieblich ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verschie
beweg der Einweisungsfeder (34) derart festge
legt ist, daß der Höcker (38) am Ende des maxi
malen Verschiebeweges im Bereich der Aussparung
(15) liegt und in der unverschobenen Grundposition
mit Abstand in Verschieberichtung des Schlittens
(17) nach unten gesehen vor der Aussparung (15)
liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863635480 DE3635480A1 (de) | 1986-10-18 | 1986-10-18 | Vorrichtung zur stufenweisen hoehenverstellung des umlenkbeschlages eines sicherheitsgurtes in fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19863635480 DE3635480A1 (de) | 1986-10-18 | 1986-10-18 | Vorrichtung zur stufenweisen hoehenverstellung des umlenkbeschlages eines sicherheitsgurtes in fahrzeugen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3635480A1 true DE3635480A1 (de) | 1988-04-28 |
| DE3635480C2 DE3635480C2 (de) | 1989-10-12 |
Family
ID=6311973
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863635480 Granted DE3635480A1 (de) | 1986-10-18 | 1986-10-18 | Vorrichtung zur stufenweisen hoehenverstellung des umlenkbeschlages eines sicherheitsgurtes in fahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3635480A1 (de) |
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1986
- 1986-10-18 DE DE19863635480 patent/DE3635480A1/de active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3635480C2 (de) | 1989-10-12 |
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