DE363581C - Umlaufende Auslaugetrommel - Google Patents

Umlaufende Auslaugetrommel

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DE363581C
DE363581C DEH83970D DEH0083970D DE363581C DE 363581 C DE363581 C DE 363581C DE H83970 D DEH83970 D DE H83970D DE H0083970 D DEH0083970 D DE H0083970D DE 363581 C DE363581 C DE 363581C
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DE
Germany
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drum
wall
rotating
filter tube
solvent
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Expired
Application number
DEH83970D
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English (en)
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Eisengiesserei A G
Wegelin & Huebner
Original Assignee
Eisengiesserei A G
Wegelin & Huebner
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Publication date
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Publication of DE363581C publication Critical patent/DE363581C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D11/00—Solvent extraction
    • B01D11/02—Solvent extraction of solids
    • B01D11/0269—Solid material in other moving receptacles
    • B01D11/0273—Solid material in other moving receptacles in rotating drums
    • B01D11/0276—Solid material in other moving receptacles in rotating drums with the general transport direction of the solids parallel to the rotation axis of the conveyor, e.g. spirals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Umlaufende Auslaugetrommel.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine umlaufende Auslaugetrommel. Gegenüber bekannten Vorrichtungen dieser Art, bei welchen die Lösung durch zur Zylinderachse senkrechte in das Innere der Trommel ragende Filterrohre abgeleitet wird, besitzt die Vorrichtung gemäß der Erfindung den Vorteil größerer Einfachheit sowie rascherer Entleerung und Füllung des Auslaugegefäßes. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß man Behälter von größerem Fassungsraum, als dies bisher möglich war, verwenden kann.
  • Eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist in Abb. I im Längsschnitt und in Abb. 2 im Querschnitt dargestellt. Die Trommel 1 ist mit ihrem Drehzapfen 2 bei 3 drehbar gelagert. Durch einen der hohlen Drehzapfen erfolgt in üblicher Weise die Dampfzufuhr in den Heizmantel sowie die Ableitung des Kondenswassers im Wege der Dampfleitung 4 und der Kondenswasserleitung 5.
  • Gemäß der Erfindung ist nun an der Wand des Extraktionsgefäßes und parallel zu dessen Längsachse ein mit Schlitzen oder Löchern versehenes -Rohr 6 oder ein rohrförmiges Gitterwerk von kreisförmigem oderkreissegmentförmigem Querschnitt angeordnet, wetches mit dem einen Ende 7 die Stirnwand der Trommel durchdringt und hier durch eine äufgeschraubte Kappe verschlossen ist. Das Rohr 6 ist in der üblichen Weise von einem Filterstoff umschlossen, dessen Dichte der Beschaffenheit des zu extrahierenden Materials entspricht. Die kreissegmentförmige Ausgestaltung des Filterrohrquerschnitts bietet den Vorteil, daß sich keine festen Stoffe zwischen dem Filter und der Trommelwand festsetzen können, weil das FiIter an der Trommelwand mit dem dieser zugekehrten Teile anliegt.
  • Außerdem gestattet der flache Teil des Filterrohres ein Abnutschen des mit den ausgelaugten Stoffen gesättigten Lösungsmittels, wodurch eine wesentliche Abkürzung der Dauer der einzelnen Auslaugungsperioden erreicht wird. Die Füllung des Extraktionsgefäßes mit Lösungsmittel erfolgt bei Stillstand der Vorrichtung und bei höchster Stellung des Rohres 6, indem die Kappe bei 7 abgeschraubt und an ihrer Stelle ein von der Lösungsmittelleitung abzweigender Schlauch angeschlossen wird. Zwecks Abziehens des Lösungsmittels bzw. der extrakthaltigen Lösung wird das Extraktionsgefäß so gedreht, daß sich das Rohr 6 in seiner tiefsten Lage befindet, worauf nach Abschrauben der Kappe wieder ein mit dem Ablauf verbundener Schlauch angeschlossen wird.
  • Zufolge dieser Anordnung ist es möglich, sowohl der Zuleitung für das Lösungsmittel als auch der Ableitung für die Lösung sehr großen Querschnitt zu geben, so daß sich das Füllen und Entleeren des Extraktionsgefäßes in sehr kurzer Zeit vollzieht. Die Entleerung kann noch dadurch beschleunigt werden, daß man die Lösung absaugt oder abnutscht, was bei der bekannten Einrichtung mit in das Behälterinnere ragenden Filterrohren nicht angängig ist, weil hierbei Luft, Gas oder Dampf in die Ableitung gesaugt würde.
  • Ein wesentlicher Vorteil dieser Anordnung ist auch darin zu erblicken, daß an der Außenseite der umlaufenden Trommel keinerlei Rohrleitungen vorhanden sind. Dadurch wird es möglich, auch dem Mantel des Extraktionsgefäßes eine besondere Lagerung zu geben.
  • Zu diesem Zwecke können am Umfang des zylindrischen Mantels Ringe 8 vorgesehen sein, welche auf Rollen g laufen. Auch der Antrieb kann unmittelbar am Mantel erfolgen, indem die Ringe 8 eine seitliche Verzahnung Io erhalten, oder auf dem Mantel besondere Zahnkränze vorgesehen werden, in welche die Antriebszahnräder eingreifen. Die Lagerung rotierender Trommeln auf Rollen mit unmittelbarem Antriebe am Trommelmantel ist zwar an sich bereits bekannt; für Extraktionsgefäße mit Filterrohren ist diese Einrichtung jedoch neu, zumal diese hierbei durch die eigenartige Anordnung des Rohres überhaupt erst ermöglicht wird.
  • Durch die besondere Lagerung des Extraktionsgefäßes ist es ferner möglich, die Baulänge wesentlich zu vergrößern und daher Gefäße von größerem Rauminhalt zu verwenden, ohne daß eine stärkere Ausbildung der Zapfenlager notwendig ist.
  • Um auch die Extraktionsrückstände möglichst rasch zu entfernen, werden auf der Innenwand der Trommel schraubengangförmig angeordnete Rinnen oder Rippen I2 vorgesehen, welche zu beiden Seiten der Entleerungsöffnung Ii entgegengesetzt gerichtete Windungen aufweisen, so daß das Material während der Drehung der Vorrichtung von den Enden des Extraktionsgefäßes gegen die Öffnung gefördert wird. An Auslaugevorrichtungen angeordnete Schneckengänge, welche zu beiden Seiten einer Entleerungsöffnung entgegengesetzt gerichtete Windungen aufweisen, sind zwar bekannt. Jedoch sind hier-, bei die Schnecken an der Außenwand einer umlaufenden Siebtrommel angebracht, und findet die Förderung nach der Öffnung eines die Trommel umgebenden, festgelagerten Behälters statt, während gemäß vorliegender Erfindung die Schnecken an der Innenwand einer undurchbrochenen Trommel angebracht sind und die Auslaugungsrückstände nach einer in der umlaufenden Trommel selbst gelegenen Öffnung fördern.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: I. Umlaufende Auslaugetrommel, gekennzeichnet durch ein an der Innenwand der Trommel liegendes und sich parallel zu deren Drehachse erstreckendes Filterrohr (6), an dessen die Stirnwand der Trommel durchdringendes verschließbares Ende (7) die zur Zufuhr des Lösungsmittels und Abfuhr der Lösung dienende Leitung nach Stillsetzen der Vorrichtung angeschlossen werden kann, wobei die Trommel zweckmäßig in an sich bekannter Weise mittels auf ihrem Umfang angebrachter Ringe auf Rollen gelagert und mit einem oder mehreren Zahnkränzen versehen ist, in welche Antriebszahnräder eingreifen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filterrohr (6) kreissegmentförmigen Querschnitt b esitzt und mit seinem zylindrischen Teil an der Innenwand der Trommel anliegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I mit zu beiden Seiten einer Entleerungsöffnung (I I) entgegengesetzt gerichtete Windungen aufweisenden schraubengangförmigen Rinnen oder Rippen (12), dadurch gekennzeichnet, daß diese auf der Innenwand der Trommel angeordnet sind.
DEH83970D 1921-01-25 1921-01-25 Umlaufende Auslaugetrommel Expired DE363581C (de)

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